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News

09.05.2026 | 12:19:37 (dpa-AFX)
Südwest-CDU stimmt Koalitionsvertrag mit Grünen zu

KORNTAL-MÜNCHINGEN (dpa-AFX) - Die Südwest-CDU gibt grünes Licht für eine Neuauflage der grün-schwarzen Landesregierung in Baden-Württemberg. Die Delegierten stimmten bei einem Parteitag in Korntal-Münchingen (Kreis Ludwigsburg) dem Koalitionsvertrag zu. Die Zustimmung erfolgte per Handheben, ein Delegierter enthielt sich.

CDU-Landeschef Manuel Hagel hatte zuvor bei seiner Partei für das Vertragswerk und die Zusammenarbeit mit den Grünen geworben. Man habe hart gerungen mit Grünen, auch mal gestritten, sagte er. "Wir werden koalieren, aber nicht fusionieren." Grüne und CDU blickten auf die gleichen Fragen mit unterschiedlichen Perspektiven. Aus Unterschieden könne etwas Neues, Gemeinsames geschaffen werden, sagte Hagel. Hagel sprach von einer Koalition auf Augenhöhe. Es gehe nicht um Grüne oder Schwarze, sondern zuerst um Baden-Württemberg.

Die beiden Parteien hatten sich in wochenlangen und teils zähen Verhandlungen auf ein gemeinsames Regierungsprogramm für die kommenden fünf Jahre geeinigt. Das Vertragswerk ist mehr als 160 Seiten dick und beinhaltet unter anderem ein kostenloses und verpflichtendes letztes Kindergartenjahr und einen Abbau von Bürokratie für Unternehmen.

Viel davon habe die CDU im Wahlkampf versprochen, sagte Hagel - und nun eingehalten. Am 13. Mai soll im Landtag Cem Özdemir (Grüne) zum neuen Ministerpräsidenten gewählt werden./poi/DP/zb

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09.05.2026 | 11:52:45 (dpa-AFX)
Hantavirus-Ausbruch: Zweiter Verdachtsfall in Spanien
09.05.2026 | 11:51:09 (dpa-AFX)
Israel fordert Evakuierung von neun Dörfern im Südlibanon
09.05.2026 | 11:47:58 (dpa-AFX)
Israel meldet 85 Angriffe auf Hisbollah-Ziele im Libanon
08.05.2026 | 18:05:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - Fragile Waffenruhe in Iran

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neue Kriegssorgen rund um den Iran haben am Freitag die deutsche Börse belastet. Der Leitindex Dax <DE0008469008> sank um 1,32 Prozent auf 24.338,63 Punkte und entfernte sich damit weiter von der Marke von 25.000 Zählern, die er am Mittwoch erstmals seit Ausbruch des Iran-Kriegs Ende Februar zeitweise klar überschritten hatte. "Der Dax muss den weiter hohen Ölpreisen Tribut zollen, die den Konjunkturerwartungen für die Eurozone und damit auch für Deutschland einen Strich durch die Rechnung machen", schrieb Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst beim Handelshaus CMC Markets

Auf Wochensicht ergibt sich für den Dax ein Plus von 0,19 Prozent. Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Werten fiel am Freitag um 1,20 Prozent auf 31.181,06 Zähler.

Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran wird zurzeit auf die Probe gestellt: Teheran und die Vereinigten Staaten haben sich trotz einer Waffenruhe gegenseitig angegriffen. Der Iran attackierte US-Militärschiffe in der Meerenge von Hormus mit Raketen und Schnellbooten, die USA griffen Ziele auf dem Festland an. Unklar blieb, wer zuerst das Feuer eröffnete. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate meldeten neue iranische Angriffe. US-Präsident Donald Trump forderte Teheran unter Drohungen auf, "schnell" eine Friedensvereinbarung zu unterzeichnen. Die Feuerpause gelte aber trotz der Angriffe weiter.

Die Veröffentlichung des US-Jobberichts ließ die Anleger eher kalt. Die Beschäftigtenzahl stieg im April stärker als erwartet. Der Lohnzuwachs fiel etwas geringer aus als angenommen.

In der Berichtssaison ging es nach einigen heißen Tagen am Freitag gemächlicher zu. Quartalszahlen hatte die Commerzbank <DE000CBK1001> veröffentlicht, die zurzeit vor allem wegen der Übernahmeofferte der italienischen Unicredit <IT0005239360> im Fokus steht. Das Frankfurter Institut hob seine Prognosen an. Die im Dax notierten Anteile gaben dennoch um 3,9 Prozent nach. Die Analysten der kanadischen Bank RBC sprachen von ambitionierten Zielen.

Aus dem MDax berichteten der Getränkeabfüllanlagen-Hersteller Krones <DE0006335003>, der IT-Dienstleister Bechtle <DE0005158703> und der Chemiekonzern Evonik <DE000EVNK013> über das abgelaufene Quartal.

Bechtle gewannen 2,1 Prozent. Das Analysehaus Jefferies lobte den guten Jahresstart mit starker Nachfrage der öffentlichen Hand in Deutschland. Evonik legten um 1,4 Prozent zu. Vorgezogene Bestellungen hätten im ersten Quartal zu übertroffenen Erwartungen geführt, schrieb Analyst Chetan Udeshi von der US-Bank JPMorgan. Krones hingegen fielen um 1,1 Prozent. Das Unternehmen war wegen negativer Währungseffekte mit Rückgängen bei Umsatz und Ergebnis ins Jahr gestartet.

Rheinmetall <DE0007030009> verloren nach dem Kursrutsch am Vortag am Dax-Ende mehr als neun Prozent. Der seit Januar intakte Abwärtstrend setzte sich damit fort. Analyst David Perry von JPMorgan, der bei Rheinmetall bislang Kursrücksetzer stets als Kaufgelegenheit gesehen hatte, stufte die Papiere jetzt auf "Neutral" ab. Es scheine dem Rüstungskonzern aktuell schwer zu fallen, die eigenen Wachstumsambitionen zu erfüllen.

Unbeirrt auf Rallykurs befinden sich die Aktien des Waferherstellers Siltronic <DE000WAF3001>, die am Freitag gut zwölf Prozent gewannen. Vom KI-Boom voll erfasst, haben sie sich seit Anfang April fast verdoppelt.

Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es am Freitag um 1,02 Prozent auf 5.911,53 Punkte nach unten. In Zürich <CH0009980894> und in London <GB0001383545> gaben die Leitindizes nur leicht nach. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> bewegte sich zum europäischen Börsenschluss kaum./la/he

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

08.05.2026 | 17:49:14 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Schwach - Fragezeichen hinter Waffenruhe in Iran
08.05.2026 | 15:34:19 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax-Erholung hängt an Iran-Krieg und US-Preisdaten
08.05.2026 | 14:59:40 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Schwach - Fragezeichen hinter Waffenruhe in Iran
08.05.2026 | 11:57:18 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach - Iran-Krieg im Blick
08.05.2026 | 11:56:52 (dpa-AFX)
KORREKTUR/Aktien Frankfurt Eröffnung: Schwach - Iran-Krieg eskaliert wieder
08.05.2026 | 11:54:04 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Schwächer bei wieder größeren geopolitischen Sorgen

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