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News

28.10.2026 | 14:22:19 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen - Israel-Wahl und Bericht über neue Iran-Angriffspläne

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch merklich gestiegen. Unterstützung lieferte die Wahl in Israel und ein Medienbericht über mögliche Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent stieg auf 115,41 Dollart. Die globale Referenzsorte kostete 1,34 Prozent mehr als am Vortag.

In Israel zeichnet sich nach der Parlamentswahl eine schwierige Regierungsbildung ab. Weder der bisherige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu noch die oppositionellen Kräfte erreichten eine absolute Mehrheit im Parlament. Eine Schlüsselrolle könnten die arabischen Parteien spielen, die überdurchschnittlich gut abschnitten. Möglich ist auch, dass Druck von außen wie beispielsweise durch die US-Regierung für eine eigene Dynamik sorgt.

Die USA haben einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge mehrere Staaten am Persischen Golf aufgefordert, sich auf einen Militäreinsatz gegen den Iran nach den US-Zwischenwahlen vorzubereiten. Die Zeitung berief sich auf nicht namentlich genannte Personen, die über die Gespräche informiert worden seien.

Dem Bericht zufolge gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass die USA und Israel eine neue Phase intensiver Kampfhandlungen vorbereiten. US-Präsident Donald Trump habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, neige aber zu einem umfangreichen Angriff nach den Wahlen am 3. November.

"Der Markt preist eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Eskalation ein", sagte Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei der ING, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Ölpreise reagierten weiterhin empfindlich auf Entwicklungen am Persischen Golf.

Der Preis der Referenzsorte Brent hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Energielieferungen erheblich beeinträchtigt. Der Konflikt begann im Februar, als Trump und Netanjahu die ersten Angriffe auf den Iran anordneten./jsl/jha/

28.10.2026 | 14:16:04 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Lenzing AG (deutsch)
28.10.2026 | 14:07:09 (dpa-AFX)
Elterngeld soll in Deutschland steigen
28.10.2026 | 14:04:18 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP: Schwierige Regierungsbildung nach Israels Wahl
28.10.2026 | 14:03:19 (dpa-AFX)
IRW-News: Ximen Mining Corp.: Ximen Mining Corp. stellt Update zu Standort Kenville bereit und peilt Beginn von Arbeiten an Portalstirnfläche für Anfang November an
28.10.2026 | 14:02:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Santander enttäuscht trotz höherem Gewinn im laufenden Geschäft
28.10.2026 | 14:00:15 (dpa-AFX)
Original-Research: BASF SE (von Parmantier & Cie. GmbH): Buy
28.10.2026 | 12:00:55 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Stabil vor US-Zinsentscheid

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erholung zum Wochenstart hat sich der deutsche Aktienmarkt zur Wochenmitte behauptet. Geprägt wird der Handelstag von vielen Unternehmenszahlen. Am Abend steht dann die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed im Fokus. Die Kauflaune bremsen die Ölpreise, die angesichts der Wahl in Israel und eines Medienberichts über mögliche US-Angriffe auf den Iran nach den US-Zwischenwahlen Anfang November wieder anzogen.

Der Dax <DE0008469008> notierte zuletzt praktisch unverändert bei 25.591 Punkten. Damit bleibt das Oktoberhoch bei 25.706 Punkten für den deutschen Leitindex nah. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen sank um 0,1 Prozent auf 30.474 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor 0,2 Prozent.

"Die Anleger stehen vor einem Stresstest aus Geldpolitik, Geopolitik und Quartalszahlen", konstatierte Marktanalyst Timo Emden vom Broker CapTrader. Befürchtet werde, dass die Fed bei ihrem Drahtseilakt zwischen Inflationsbekämpfung und Wachstumsstützung die Balance verlieren und damit den geldpolitischen Gegenwind weiter anfachen könnte.

Nach den Zahlen von Symrise <DE000SYM9999> für das dritte Quartal sowie Aussagen zum Gesamtjahr sackte der Kurs der Aktie um knapp 10 Prozent ab und war damit größter Verlierer im Dax. Die spezifizierte Zielspanne für die operative Marge (Ebitda) deute für das Schlussquartal 2026 auf ein verlangsamtes Wachstum auf vergleichbarer Basis hin, kommentierte Analyst Thomas Maul von der DZ Bank. Die Konsensschätzungen könnten nun moderat nach unten revidiert werden, fürchtet er.

Spitzenreiter im Dax waren die Papiere der Deutschen Bank <DE0005140008> mit plus 3,6 Prozent. Das Geldhaus verbuchte im dritten Quartal einen weiteren Rekordgewinn. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen, bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - könnten nun den Wert von rund 33 Milliarden Euro sogar noch übertreffen.

Der Gewinn von Mercedes-Benz <DE0007100000> stieg im dritten Quartal deutlich, der Umsatz fiel hingegen etwas. Bereits am Dienstag hatte Mercedes sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Neben einem zunehmend schwierigen Umfeld in China erwartet der Konzern höhere Kosten im vierten Quartal, unter anderem für Material. Die Aktie stieg um 0,4 Prozent, hatte aber am Dienstag fast 4 Prozent eingebüßt.

Trotz eines unerwartet guten Quartals der BASF <DE000BASF111> und optimistischer Aussichten für das Gesamtjahr fielen die Aktien des Chemiekonzerns um 0,8 Prozent. Grund könnte sein, dass die Markterwartungen derzeit hoch sind. So implizieren nach Ansicht von Jefferies-Analyst Marcus Dunford-Castro die von der BASF aktualisierten Aussichten für das vierte Quartal ein operatives Ergebnis unter der Konsensschätzung.

Auch die Quartalszahlen der DWS <DE000DWS1007> konnten die Anleger nicht überzeugen. Die Papiere der Fondsgesellschaft fielen um 1,7 Prozent. Die Deutsche-Bank-Tochter hatte im Sommer so viel Geld von Anlegern eingesammelt wie nie zuvor in einem Quartal. Allerdings stiegen Ertrag und Gewinn deutlich weniger stark als Analysten im Schnitt erwartet hatten.

Der neue Werkstoffkonzern TK Accelis ist mit zeitweise deutlichen Gewinnen an der Börse gestartet. Den Aktienkurs des Mutterkonzerns Thyssenkrupp <DE0007500001> belastete die Abspaltung hingegen zumindest optisch stark. Mit dem nun vollzogenen Spin-off wird der Marktwert des Mutterkonzerns um den Wert des abgespaltenen Accelis-Anteils bereinigt. Die Aktionäre erhielten je 20 ThyssenKrupp-Aktien einen Anteilsschein von Accelis./edh/jha/

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

28.10.2026 | 09:52:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Wenig verändert - Zahlen und Fed im Fokus
28.10.2026 | 09:16:52 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Moderate Gewinne - Zahlen und Fed im Fokus
28.10.2026 | 08:21:27 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Zurückhaltung - Quartalszahlen und Fed im Fokus
28.10.2026 | 07:35:05 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax verdaut Erholungsgewinne
28.10.2026 | 07:06:08 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Etwas Zurückhaltung vor Fed-Entscheid und Quartalszahlen
28.10.2026 | 05:50:08 (dpa-AFX)
BASF legt Zahlen vor - Neues zu Evonik-Plänen?

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