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News

11.02.2026 | 11:17:00 (dpa-AFX)
Von der Leyen will Tempo bei Union der EU-Kapitalmärkte

STRASSBURG (dpa-AFX) - Auch kleinere Ländergruppen könnten aus Sicht von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen notfalls das Zusammenwachsen der EU-Kapitalmärkte vorantreiben. "Mein Plan A ist es, mit allen 27 Mitgliedstaaten voranzugehen. Sollte das jedoch nicht möglich sein, erlaubt der Vertrag eine verstärkte Zusammenarbeit", sagte die Deutsche im Europaparlament in Straßburg mit Blick auf das Vorhaben. "Wir müssen Fortschritte erzielen und die Barrieren niederreißen, die uns daran hindern, ein echter globaler Gigant zu sein."

Seit Jahren wird daran gearbeitet, bürokratische Hürden zwischen den EU-Staaten abzubauen und die Kapitalmärkte zu verbinden, bislang ohne größeren Erfolg. Derzeit hat jeder EU-Mitgliedsstaat seinen eigenen Kapitalmarkt mit eigenen Regeln - etwa für die Rechtsstruktur von Unternehmen, eigenen Steuervorschriften und eigenen Institutionen wie Börsen und Banken. Das führe zu 300 Handelsplätzen in der EU, führte von der Leyen an. Im Gegensatz dazu stünden die USA: "Ein Finanzsystem, ein Finanzzentrum - und eine Handvoll weiterer Finanzzentren."

Kleinanleger sollen mehr in Europa investieren

In Europa werde ein großer, tiefgehender und liquider Kapitalmarkt gebraucht, sagte die Spitzenpolitikerin. Das solle noch in diesem Jahr umgesetzt werden: "Unsere Unternehmen benötigen jetzt Kapital." Derzeit fließen einem Bericht zufolge jährlich rund 300 Milliarden Euro europäischer Ersparnisse in Ausland ab - vor allem in die Vereinigten Staaten. Die EU möchte aber, dass mehr Kleinanleger in Europa investieren, damit mehr Kapital etwa für den grünen und digitalen Wandel, Innovationen sowie für Verteidigung zur Verfügung steht.

Von der Leyen dürfte mit dem Vorstoß ein Projekt von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) und seinen Amtskollegen aus Frankreich, Italien, Polen, Spanien und den Niederlanden unterstützen. Die Ressortchefs hatten sich Ende Januar zusammengetan, um die sogenannte Spar- und Investitionsunion voranzutreiben - um bessere Finanzierungsbedingungen für europäische Unternehmen zu schaffen. Das Vorhaben soll so beschleunigt werden. Grundsätzlich ist die EU auf gemeinsame Entscheidungen aller Mitgliedsstaaten ausgerichtet./rdz/DP/jha

11.02.2026 | 11:12:15 (dpa-AFX)
OTS: Mastercard Deutschland / Passkeys statt Passwörter: Junge Menschen ...
11.02.2026 | 11:10:20 (dpa-AFX)
IRW-News: Dr. Reuter Investor Relations: De.mem sieht enormes Wachstumspotenzial in Westaustralien
11.02.2026 | 11:09:37 (dpa-AFX)
Commerzbank-Chefin macht Hoffnung auf noch höhere Rendite 2028
11.02.2026 | 11:02:14 (dpa-AFX)
OTS: Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG / Ausrufezeichen gegen Markttrend ...
11.02.2026 | 11:02:03 (dpa-AFX)
EQS-News: Neues Leben für Güterbahnstrecke in Australien - Vossloh liefert Betonschwellen für Verbindung von Maroona nach Portland (deutsch)
11.02.2026 | 11:02:02 (dpa-AFX)
EQS-News: Focus Graphite beauftragt Dr. Reuter Investor Relations zur Ausweitung der Präsenz an deutschen und europäischen Kapitalmärkten (deutsch)
11.02.2026 | 10:23:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax geht auf Abstand zu 25.000 Punkten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Mittwoch ein Stück weit von der 25.000-Punkte-Marke entfernt. An den beiden Vortagen hatte sich die Tausendermarke schon als zu hohe Charthürde erwiesen und nun blieb ein weiterer Test zunächst aus. Im Gegenteil: Gegen Ende der ersten Handelsstunde weitete der Leitindex seinen Abschlag mit 24.873 Punkten auf 0,46 Prozent aus.

Der MDax <DE0008467416> verlor zuletzt 0,82 Prozent auf 31.700 Zähler und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx <EU0009658145> bewegte sich nach seinem jüngsten Rekordlauf mit 0,4 Prozent im Minus. Der Dax hat zu seiner Bestmarke von 25.507 Zählern aus dem Januar noch einen Weg zu gehen.

Anleger sind am Morgen in Lauerstellung vor dem Jobbericht aus den USA, der am Nachmittag mitteleuropäischer Zeit nachgeholt wird. Vor diesem kam zur Wochenmitte auch kein Schwung von den US-Börsen: Deren Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> konnte zwar am Vortag seine Rekordjagd fortsetzen, am Ende blieb aber von seinen Kursgewinnen kaum etwas übrig.

"Die US-Arbeitsmarktdaten für den Januar sind so etwas wie die Zahl der Woche für die Börsen", schrieb am Morgen der Marktbeobachter Thomas Altmann von QC Partners. Nach einigen enttäuschenden Berichten werde jetzt eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau erwartet. Sollte er sich weiter abschwächen, könne dies "den demnächst scheidenden Fed-Präsidenten Jerome Powell noch einmal unter politischen Druck bringen."

In puncto Unternehmensberichte ist am Mittwoch in Deutschland wieder einiges los. Aus dem Dax konnte die Commerzbank <DE000CBK1001> nach den vortags bereits veröffentlichten Eckdaten nicht damit punkten, dass sich das Finanzinstitut für 2026 mehr als 3,2 Milliarden Euro Gewinn vornimmt. Analysten hatten im Schnitt noch mehr erwartet und so sank der Kurs um 3,5 Prozent.

Siemens Energy <DE000ENER6Y0> sind dagegen heiß begehrt. Mit einem Kurssprung um mehr als fünf Prozent setzten sie ihre Rekordjagd fort, in der Spitze kosteten sie erstmals 160 Euro. Der Energietechnikkonzern profitierte im ersten Geschäftsquartal weiter von einer hohen Stromnachfrage. Laut Lucas Ferhani vom Analysehaus Jefferies lagen die Auftragseingänge, der bereinigte Gewinn und der Zufluss freier Finanzmittel weit über den Erwartungen.

Resultate gab es außerdem von einer Reihe an Unternehmen in der zweiten und dritten Börsenreihe. TKMS <DE000TKMS001> konnten sich der Abwärtstendenz im Rüstungssektor nicht entziehen, dann auch andere Branchenwerte wie Rheinmetall <DE0007030009>, Renk <DE000RENK730> oder Hensoldt <DE000HAG0005> zeigten wieder Schwäche. TKMS folgten dieser mit 2,3 Prozent Minus, obwohl der Marineschiffbauer seine Umsatzprognose nach oben geschraubt hat.

An allen Fronten sorgte Gerresheimer <DE000A0LD6E6> für negative Schlagzeilen, wie die Aktien mit einem Einbruch um mehr als 30 Prozent zeigten. Erstmals seit 2009 kosteten sie wieder unter 20 Euro und dies deutlich. Der Verpackungshersteller musste wegen weiterem Anpassungsbedarf erneut seinen Geschäftsbericht verschieben. Laut dem UBS-Experten Olivier Calvet kam eine erneute Gewinnwarnung hinzu und auch der Ausblick auf das neue Jahr liege unter den Erwartungen.

Besseres hatte der Gerresheimer-Konkurrent Schott Pharma <DE000A3ENQ51> zu berichten, dessen Kurs um mehr als acht Prozent hochschnellte, nachdem der Start in das neue Geschäftsjahr die Erwartungen klar übertroffen hatte. Trotz anhaltender Unsicherheiten strahle das Management weiter Optimismus für 2026 aus, schrieb der Jefferies-Fachmann James Vane-Tempest.

Übertroffen wurde Schott im SDax <DE0009653386> nur von den Verbio<DE000A0JL9W6>-Aktien, die nach einer Kaufempfehlung der Deutschen Bank um fast 12 Prozent hochschnellten. Eine Kaufempfehlung von der Berenberg Bank machte außerdem Wacker Chemie <DE000WCH8881> im MDax mit mehr als sieben Prozent Plus zum Spitzenreiter.

Generell gefragt waren noch Stahlwerte, wie Thyssenkrupp <DE0007500001> und Salzgitter <DE0006202005> mit Anstiegen um bis zu vier Prozent zeigten. Deren Rally dehnte sich aus im Kielwasser von Konkurrent ArcelorMittal <LU1598757687>, der von Jefferies mit dem Argument der politischen Protektionsmaßnahmen zum Kauf empfohlen wurde. Die europäische Stahlbranche werde deutlich höhere Gewinne einfahren als in der Vergangenheit, argumentierte Analyst Cole Hathorn./tih/stk

11.02.2026 | 09:27:23 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: 25.000 Punkte bleiben hohe Dax-Hürde
11.02.2026 | 08:18:14 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax weiter an der 25.000-Punkte-Hürde
11.02.2026 | 07:32:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax ringt weiter mit 25.000er-Marke
11.02.2026 | 06:54:53 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Leitindex arbeitet weiter an 25.000-Punkte-Hürde
11.02.2026 | 05:50:04 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor
10.02.2026 | 19:06:10 (dpa-AFX)
Commerzbank legt Details zur Bilanz 2025 vor

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