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News

23.01.2026 | 18:29:05 (dpa-AFX)
US-Anleihen kaum verändert

NEW YORK (dpa-AFX) - Die Kurse von US-Staatsanleihen haben sich am Freitag kaum verändert. Der Terminkontrakt für zehnjährige Papiere (T-Note-Future) lag stabil bei 111,58 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Anleihen betrug 4,25 Prozent.

Es gab im Handelsverlauf nur wenige Impulse. So verbesserte sich die Stimmung der US-Verbraucher im Januar. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima stieg laut einer zweiten Schätzung stärker als zunächst erwartet. Die Stimmung im Land liege jedoch weiterhin deutlich unter dem Vorjahresniveau, da die Verbraucher nach wie vor von einem Druck auf ihre Kaufkraft berichten, kommentierte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage. Grund seien hohe Preise und die Aussicht auf eine Abschwächung des Arbeitsmarktes. Die außenpolitischen Turbulenzen würden laut Hsu mit Ausnahme der Zollpolitik kaum eine Rolle für den Verbraucher spielen.

In der ablaufenden Woche legten die Renditen zu. Vor allem der vorerst entschärften Konflikt um Grönland und die mittlerweile zurückgenommenen Strafzolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen einige europäische Länder bewegten die Märkte. Von der Verunsicherung profitierten aber vor allem die Edelmetalle. So stieg am Freitag der Preis für Silber erstmals über 100 Dollar je Feinunze (etwa 31,1 Gramm)./jsl/mis

23.01.2026 | 18:13:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Turbulente Woche endet schwächer
23.01.2026 | 18:07:44 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS 2: Tschechischer Rüstungskonzern CSG erfolgreich gestartet
23.01.2026 | 18:04:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Empörung über Trumps Äußerungen zu Nato in Afghanistan
23.01.2026 | 18:03:52 (dpa-AFX)
Wintersturm: US-Hauptstadt Washington ruft Notstand aus
23.01.2026 | 18:03:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Plus - Skepsis nach Zoll-Schock
23.01.2026 | 18:01:08 (dpa-AFX)
EQS-DD: Pyrum Innovations AG (deutsch)
23.01.2026 | 18:03:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Plus - Skepsis nach Zoll-Schock

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erleichterungsrally am Vortag hat sich am Freitag am deutschen Aktienmarkt wenig getan. Der Dax <DE0008469008> ging 0,18 Prozent höher mit 24.900,71 Punkten ins Wochenende. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Börsenwerte stieg um 0,19 Prozent auf 31.746,12 Zähler. Ermutigende Einkaufsmanagerindizes entpuppten sich nicht als Kurstreiber, obwohl sie aus Sicht von Marktbeobachter Andreas Lipkow weiter die These einer möglichen konjunkturellen Erholung im neuen Jahr untermauerten.

Zeitweise war der Dax im Wochenverlauf bis auf 24.349 Punkte gesunken und hatte seit dem Rekord der Vorwoche bei 25.507 Zählern dabei 4,5 Prozent abgegeben. Auslöser war eine Zolldrohung von US-Präsident Donald Trump, die nach einer Einigung im Grönland-Konflikt inzwischen aber wieder vom Tisch ist. Auf Wochensicht hat der deutsche Leitindex trotz der jüngsten Erholung mehr als anderthalb Prozent verloren.

"Die Kurse treten auf der Stelle, weniger aus Gelassenheit als aus Vorsicht", kommentierten die Experten von Index Radar. Nach dem Weltwirtschaftsforum in Davos werde zwar Entspannung eingepreist, jedoch ohne belastbares Fundament. Konkrete Inhalte des Grönland-Abkommens fehlten bislang - "und genau diese Leerstelle macht die Märkte nervös", ergänzten die Fachleute. Daher sei es nicht verwunderlich, falls bereits am Wochenende neue Unruhe aufkomme.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor am Freitag 0,13 Prozent auf 5.948,20 Punkte. Außerhalb der Euroregion sank der britische FTSE 100 <GB0001383545> ebenfalls nur leicht, während der schweizerische SMI <CH0009980894> etwas deutlicher nachgab. Für den New Yorker Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> ging es zum europäischen Handelsschluss um rund ein halbes Prozent nach unten.

Hierzulande lagen Adidas <DE000A1EWWW0> am Dax-Ende und rutschten um 5,7 Prozent auf das tiefste Niveau seit fast drei Jahren. Die kanadische Bank RBC strich ihre Empfehlung für den Sportartikelhersteller. Adidas schlage sich in einem recht schwierigen globalen Umfeld gut, doch die Markterwartungen für 2026 seien hoch, schrieb Analyst Piral Dadhania.

Für Konkurrent Puma <DE0006969603> ging es sogar um 14,1 Prozent abwärts. Ein Händler verwies auf einen Bericht, demzufolge die Gespräche der französischen Milliardärsfamilie Pinault mit dem chinesischen Konzern Anta Sports über eine mögliche Puma-Übernahme beendet seien. Die Pinault-Familie hält knapp 30 Prozent der Anteile.

BASF <DE000BASF111> verfehlte mit den Eckdaten für 2025 die Erwartungen. Die Aktien verloren 0,9 Prozent, hatten im Tagesverlauf zeitweise allerdings mehr nachgegeben. Der Chemiekonzern enttäuschte mit einem überraschend heftigen Gewinnrückgang.

Rüstungswerte wie Rheinmetall <DE0007030009>, Hensoldt <DE000HAG0005> und Renk <DE000RENK730> fielen mit Kursgewinnen zwischen 2,2 und 4,7 Prozent auf. In Abu Dhabi sprechen Vertreter der Ukraine, Russlands und der USA über ein mögliches Kriegsende. Rüstungswerte reagieren üblicherweise negativ auf neue Verhandlungsansätze. Im Fokus steht aber der milliardenschwere Börsengang des tschechischen Rüstungskonzerns Czechoslovak Group (CSG) in Amsterdam. Er verlief sehr erfolgreich und sorgte für eine gute Branchenstimmung.

Siemens Energy <DE000ENER6Y0> erreichte ein Rekordhoch, letztlich gewannen die Papiere 3,1 Prozent. Die schweizerische Bank UBS vollzog eine Kehrtwende und empfahl nach bislang pessimistischer Einstufung die Aktien nun zum Kauf. Analyst Christopher Leonard liegt mit seinen operativen Ergebnisschätzungen für den Energietechnikkonzern bis 2030 nach eigener Aussage deutlich über dem Konsens.

An der Dax-Spitze gewannen SAP <DE0007164600> vor der Veröffentlichung der Jahreszahlen des Softwarekonzerns kommende Woche 4,3 Prozent. Sie erholten sich damit vom tags zuvor verzeichneten tiefsten Stand seit August 2024.

Die Aktien von Redcare Pharmacy <NL0012044747> wurden von Wettbewerbssorgen belastet und büßten 1,7 Prozent ein. Nach dem Markteintritt der Drogeriekette DM will auch dessen Konkurrent Rossmann eine eigene Online-Apotheke aufbauen.

Im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> brachen Wacker Neuson <DE000WACK012> um 21,8 Prozent ein. Die Aktionäre des Baumaschinenkonzerns müssen ihre Hoffnung auf eine Übernahme durch den südkoreanischen Mischkonzern Doosan Bobcat begraben. Die Gespräche würden nicht fortgesetzt, hatte das deutsche Unternehmen am Donnerstagabend mitgeteilt.

Für den Autozulieferer Schaeffler <DE000SHA0100> ging es dank einer Kaufempfehlung des Analysehauses Jefferies um 8,2 Prozent aufwärts. Expertin Vanessa Jeffriess begründete ihren Optimismus mit dem Geschäft rund um humanoide Roboter. Außerdem stufte sie Aumovio <DE000AUM0V10> auf "Hold" nach oben, was die Aktien des Branchenkollegen um 4,2 Prozent antrieb./niw/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

23.01.2026 | 17:46:58 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax leicht im Plus - Skepsis nach Zoll-Schock
23.01.2026 | 16:29:07 (dpa-AFX)
WDH/WOCHENAUSBLICK: Dax nach überstandenem Zoll-Schock auf Richtungssuche
23.01.2026 | 15:17:26 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax nach überstandenem Zoll-Schock auf Richtungssuche
23.01.2026 | 14:05:58 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Kaum verändert - Adidas auf Tief seit fast drei Jahren
23.01.2026 | 13:45:48 (dpa-AFX)
Ramelow: Kampf um Zalando-Standort noch nicht verloren
23.01.2026 | 11:55:49 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Leichte Verluste - Adidas auf Tief seit fast drei Jahren

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