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News

29.07.2026 | 13:47:30 (dpa-AFX)
Langhorst-Gruppe übernimmt Möbelhersteller Interlübke

RHEDA-WIEDENBRÜCK (dpa-AFX) - Für den insolventen Möbelhersteller Interlübke aus Rheda-Wiedenbrück ist ein Investor gefunden worden. Die Langhorst-Gruppe aus Rietberg sichere die Fortführung des Unternehmens, wie Insolvenzverwalter Yorck Streitbörger mitteilte. Zuvor hatte die "Wirtschaftswoche" berichtet.

Laut Mitteilung werden 87 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Interlübke übernommen. Knapp 15 verlassen das Unternehmen demnach freiwillig. Auch die bisherigen Gesellschafter, Frank und Ralf Oehmke, scheiden aus.

Die Langhorst-Gruppe produziert Möbel in Rietberg, Lippstadt-Rebbeke sowie in Cazin in Bosnien und Herzegowina. Rietberg liegt nur etwa 14 Kilometer von Rheda-Wiedenbrück entfernt.

Schwierige Zeiten für Möbelbranche

Die Lübke GmbH hatte im April einen Insolvenzantrag gestellt. "Der akute Auslöser der Insolvenz war der Iran-Krieg", sagte Mitgesellschafter Ralf Oehmke damals der "Wirtschaftswoche". Das Werk werde noch mit Öl beheizt, die gestiegenen Kosten hätten die Firma stark belastet.

Die Möbelindustrie leidet seit längerem darunter, dass Verbraucher bei Möbeln häufig sparen und Anschaffungen aufschieben. Hinzu kommt, dass viele Haushalte während der Pandemie Käufe vorzogen und sich neu einrichteten. Nun ist der Bedarf vielerorts gedeckt.

Interlübke zählt nach eigenen Angaben zu den wenigen deutschen Premiumherstellern, die Möbel von international renommierten und prämierten Designern gestalten lassen. Die Brüder Leo und Hans Lübke gründeten die Fabrik 1937. Bereits 2012 hatte das Unternehmen Insolvenz angemeldet./cr/DP/jha

29.07.2026 | 13:36:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Geschäfte des Luxuskonzerns Hermes ziehen wieder an - Kurseinbruch
29.07.2026 | 13:27:21 (dpa-AFX)
Daimler Truck ruft mehr als 131.000 Lkw zurück
29.07.2026 | 13:26:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 30-Kilo-Hunde dürfen bei Lufthansa-Tochter jetzt in die Kabine
29.07.2026 | 13:25:24 (dpa-AFX)
Kabinett beschließt zentrale Reformpläne in Energiepolitik
29.07.2026 | 13:20:29 (dpa-AFX)
Intesa Sanpaolo steigert Gewinn überraschend
29.07.2026 | 13:14:38 (dpa-AFX)
Schneider Electric vor möglichem Übernahmeangebot für Shelly Group
29.07.2026 | 12:07:17 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Geopolitik belastet Dax - Quartalszahlen nur leichte Stütze

FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut aufgenommene Quartalszahlen haben am Mittwoch Verluste im Dax <DE0008469008> nicht verhindern können. Neuerliche Angriffe des Iran im Krieg mit den USA ließen die Preise für Öl und Gas wieder steigen und drückten auf die Stimmung. Vorsicht herrscht außerdem vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank am Abend und den nach US-Börsenschluss erwarteten Quartalszahlen großer US-Technologiefirmen.

Der deutsche Leitindex verlor gegen Mittag 0,33 Prozent auf 25.378 Punkte. Im frühen Handel war er noch bis auf 25.565 Punkte gestiegen. Dieses Niveau erwies sich aber wie schon an den beiden Vortagen als zu hohe Hürde.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen gab am Mittwoch um 0,36 Prozent auf 32.279 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank um rund 0,5 Prozent.

Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Laut dem US-Regionalkommando Centcom sind alle Geschosse abgefangen worden.

Bei der zweiten Zinsentscheidung der Fed unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh rechnen die meisten Beobachter erneut nicht mit einer Änderung beim Leitzins, sodass dieser zum fünften Mal in Folge in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent bleiben dürfte. Die Diskussion über eine mögliche Zinserhöhung hat zuletzt aber wieder zugenommen. Der Iran-Krieg sorgt weiter für große Verunsicherung.

Verunsichert sind auch die Anleger im Halbleitersektor. In diesem ging es in den USA und in Asien erneut bergab. Bedenken, dass sich die immens hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz (KI) nicht rechnen könnten, sowie Sorgen vor Konkurrenz aus China trüben die Stimmung ein. Zudem enttäuschte der südkoreanische Hersteller SK Hynix <KR7000660001> mit Geschäftszahlen. Halbleiterwerte am deutschen Markt wie Infineon <DE0006231004> oder Aixtron <DE000A0WMPJ6> konnten sich aber zuletzt wieder etwas berappeln.

In der Berichtssaison geht es unterdessen rund mit zahlreichen Bilanzvorlagen von Unternehmen aus dem Dax, MDax und SDax <DE0009653386>. Die Deutsche Bank <DE0005140008> erzielte im zweiten Quartal dank ihrer Investmentbank überraschend einen Gewinn auf Rekordniveau. Anleger zeigten sich erfreut: Die Aktien gewannen 3,9 Prozent.

Der Energiekonzern RWE <DE0007037129> blickt nach einem überraschend gut verlaufenen Halbjahr positiver auf 2026 und 2027. Die Aktien gewannen 2,4 Prozent. BASF <DE000BASF111> legten nach detaillierten Quartalszahlen um 3 Prozent zu. Der Chemiekonzern startet zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm.

Ein Festhalten an den Jahresprognosen schien im MDax die Anleger von Auto1 <DE000A2LQ884> zu irritieren. Die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers brachen um mehr als 9 Prozent ein. Die Eckdaten für das zweite Quartal seien gut, so die Analysten von Jefferies. Deshalb dürfte man sich fragen, warum das Management an den Zielen für 2026 nichts geändert habe.

Der Windturbinen-Hersteller Nordex <DE000A0D6554> verdiente im zweiten Quartal überraschend viel und bestätigte die Prognose. Die Aktien gewannen 6,3 Prozent.

Im SDax profitierten die Anteile des Auto- und Industriezulieferers Stabilus <DE000STAB1L8> mit plus 6,4 Prozent von der Ankündigung einer Partnerschaft mit Synapticon bei humanoider Robotertechnik. Nach unten um fast 11 Prozent ging es in dem Nebenwerteindex für die Titel des Spezialpharma-Unternehmens Medios <DE000A1MMCC8>, das nach einem durchwachsenen Halbjahr mit weniger Gewinn im laufenden Jahr rechnet./ajx/jha/

29.07.2026 | 10:14:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Quartalszahlen stützen Dax - Iran im Fokus
29.07.2026 | 09:25:07 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Quartalszahlen stützen Dax - Iran-Krieg im Fokus
29.07.2026 | 08:18:49 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Neue Angriffe des Iran trüben die Laune
29.07.2026 | 07:37:11 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Verluste - Iran-Unsicherheit bleibt
29.07.2026 | 07:00:37 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Leitindex dürfte fallen - Neue Angriffe des Iran
29.07.2026 | 05:50:03 (dpa-AFX)
Deutsche Bank wohl mit Milliardengewinn im zweiten Quartal

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