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News

19.07.2026 | 09:35:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Massiver russischer Raketenangriff auf Kiew - Opfer

KIEW (dpa-AFX) - Russland hat die ukrainische Hauptstadt Kiew massiv mit ballistischen Raketen angegriffen. Dutzende Explosionen teils von Flugabwehrraketen waren in der Nacht im Zentrum der Dreimillionenstadt zu hören, wie ein Reporter vor Ort berichtete. Der Zivilschutz in Kiew sprach am Morgen von einem Toten und acht Verletzten. Mehrere Häuser und auch Autos seien zerstört worden, teilte die Behörde mit und veröffentlichte dazu auch Fotos von den massiven Schäden.

Bürgermeister Vitali Klitschko informierte über Einschläge und Schäden in mehreren Stadtteilen. Es sei zu Bränden gekommen. Angaben der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert.

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen die russische Invasion. Mit westlicher Hilfe, besonders aus Deutschland, wurde die Flugabwehr modernisiert. Zuletzt klagte Kiew jedoch über einen Mangel an Lenkkörpern für das Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr ballistischer Raketen.

Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, in Kiew seien ein großes Logistikzentrum der Post für die Lagerung von Bauteilen für Waffen sowie mehrere Betriebe für die Produktion von Raketenkomponenten Ziele der Angriffe gewesen. Im Kiewer Gebiet sei ein Zentrum zur Aufbewahrung und Verteilung von Elementen für die Produktion von weitreichenden Drohnen getroffen worden. Unabhängig überprüfbar waren diese Angaben nicht.

Auch die Hafeninfrastruktur im Süden am Schwarzen Meer sei erneut angegriffen worden, teilte das Ministerium in Moskau weiter mit. So seien im Raum Odessa Anlagen für die Lagerung militärischer Güter sowie von den Streitkräften genutzte Treibstoffdepots beschossen worden. Die Ukraine veröffentlicht - wie Russland - keine Informationen zu Schäden an militärisch genutzten Objekten./ast/DP/zb

19.07.2026 | 09:34:32 (dpa-AFX)
Indiens erste private entwickelte Trägerrakete gestartet
19.07.2026 | 09:28:49 (dpa-AFX)
Brasiliens Justiz untersagt Milei Besuch bei Bolsonaro
19.07.2026 | 09:28:48 (dpa-AFX)
CSU-Politiker Hoffmann: Unionsfraktion ist handlungsfähig
19.07.2026 | 09:28:42 (dpa-AFX)
Ungarn: Präsident macht Weg zu eigener Absetzung frei
19.07.2026 | 09:28:41 (dpa-AFX)
BVG will Überwachung mit neuen Kameras ausbauen
19.07.2026 | 09:20:01 (dpa-AFX)
Selenskyj verspricht Demonstranten Entscheidungen zur Armee
17.07.2026 | 18:28:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich - Chipwerte, Inflation belasteten

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Börsen haben am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging 0,84 Prozent niedriger bei 6.230,87 Punkten aus dem Handel. Außerhalb des Euroraums legte der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,27 Prozent zu auf 10.600,37 Zähler. Der schweizerische SMI <CH0009980894> stieg um 0,54 Prozent auf 14.343,70 Punkte.

Neue US-Angriffe gegen den Iran belasteten ebenso wie die kräftigen Verluste der Halbleiterwerte in den USA und in Fernost. "Gute Quartalsberichte werden nicht mehr gefeiert, sondern seziert - und jeder kleine Makel reicht für Gewinnmitnahmen", merkte der Anbieter von Handelsstrategien Index Radar dazu an. "Das sorgt kurzfristig für Nervosität."

Der bange Blick galt zudem der Inflation. "Die durch den Krieg im Iran hervorgerufenen hohen Energiepreise lassen weiterhin das Inflationsgespenst über das Börsenparkett spuken", warnte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Je länger der Krieg im Iran fortgesetzt wird, desto schwerer sind die Folgen für die Konjunkturentwicklungen in Europa."

Mit Blick auf die Einzelsektoren waren Aktien von Versorgern am stärksten gefragt. Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Halbleitertitel litten unter den schwachen Vorgaben und fielen deutlich. So sanken ASML <NL0010273215> um 3,8 Prozent. "Aus Euphorie wird Skepsis", stellte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets fest. "Nach der monatelangen Rally fließt Kapital aus Chip- und KI-Aktien ab." Die Messlatte liege inzwischen so hoch, dass selbst Spitzenzahlen kaum noch Begeisterung auslösten.

Im ebenfalls schwachen Rohstoffsektor gaben Aktien von Yara <NO0010208051> um 0,6 Prozent nach. Die Experten von JPMorgan sprachen von schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnissen zum zweiten Quartal. Die Konsensschätzungen für das Gesamtjahr dürften unter Druck kommen.

Unter den Reiseaktien schwächelten Air France-KLM <FR001400J770> und sanken um 3,8 Prozent. Die Analysten von Kepler Cheuvreux hatten den Wert auf "Reduce" abgestuft. Die zurückliegende Rally des Kurses sei übertrieben gewesen, so die Begründung.

Im Fahrzeugsektor gab es Zahlen aus Schweden. Ein überraschend schwaches zweites Quartal belastete dabei die Aktien des Autobauers Volvo Cars <SE0021628898>, die um 10,8 Prozent fielen und sich damit den Jahrestiefs von Ende Juni näherten. Besser hielten sich die Anteile des Lkw-Bauers Volvo AB <SE0000115446>, die um 0,6 Prozent nachgaben. Der Nutzfahrzeughersteller hatte sich im zweiten Quartal besser als gedacht entwickelt und eine starke Nachfrage nach Lkw verzeichnet./err/he

17.07.2026 | 18:10:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich - Chipwerte und Inflationssorgen belasten
17.07.2026 | 12:09:42 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Schwache Halbleiterwerte und Inflationssorgen belasten
16.07.2026 | 18:28:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aktien Europa Schluss: Leichte Gewinne - Fokus Berichtssaison und Iran
16.07.2026 | 18:06:48 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Leichte Gewinne - Berichtssaison und Iran-Krieg im Fokus
16.07.2026 | 12:10:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Anleger weiter vorsichtig - Berichtssaison, Iran-Krieg im Fokus
15.07.2026 | 18:37:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich

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