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News

01.06.2026 | 21:06:18 (dpa-AFX)
Devisen: Euro verringert Minus - Lage im Nahen Osten sorgt für Schwankungen

NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro <EU0009652759> hat am Montag im US-Handel sein Minus aus de europäischen Geschäft etwas reduziert. Die wieder unsichere Lage im Iran-Krieg hatte die Gemeinschaftswährung erst bis auf ein Tagestief von 1,1611 US-Dollar gedrückt. Dann sorgten Kommentare von US-Präsident Donald Trump für etwas Entspannung. Zuletzt lag der Kurs mit 1,1634 Dollar aber immer noch unter dem Niveau vom Freitag. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs im Verlauf auf 1,1646 (Freitag: 1,1644) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8586 Euro.

In den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs gab es zuletzt eher wieder Rückschritte - und so war Dollar zunächst als Weltleitwährung gefragt. Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Außerdem hieß es zwischenzeitlich von einer iranischen Nachrichtenagentur, der Austausch mit den USA werde aus Protest gegen eine erneute Eskalation der Lage im Libanon eingestellt.

Trump kündigte später aber an, Israel und die proiranische Hisbollah-Miliz würden im Libanon ihre gegenseitigen Angriffe zunächst stoppen. Außerdem schrieb er auf der Plattform Truth Social, die Verhandlungen zwischen Washington und Teheran für ein mögliches Rahmenabkommen im Iran-Krieg gingen in "schnellem Tempo" weiter. Anleger sahen darin wieder ein beruhigendes Signal.

Ausgewertet wurden auch frische Wirtschaftssignale. Während sich die Industriestimmung in der Eurozone im Mai nach einer zweiten Schätzung weniger eintrübte als erwartet, hat sie sich in der US-Industrie überraschend deutlich aufgehellt. Laut dem Analysten Constantin Lüer von der NordLB unterstreicht der amerikanische Einkaufsmanagerindex mit einem Anstieg auf 54 Punkte "die anhaltend robuste Verfassung der US-Industrie"./tih/he

01.06.2026 | 20:43:17 (dpa-AFX)
Drohnen-Vorfälle: Ukrainische Experten sollen Lettland helfen
01.06.2026 | 20:34:44 (dpa-AFX)
Trump: Gespräche mit Iran gehen weiter
01.06.2026 | 20:17:41 (dpa-AFX)
Trump: Keine weiteren Angriffe zwischen Israel und Hisbollah
01.06.2026 | 20:17:10 (dpa-AFX)
Aktien New York: Rekordserie geht weiter - KI-Euphorie gegen Iran-Skepsis
01.06.2026 | 19:30:11 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Scout24 SE (deutsch)
01.06.2026 | 19:21:01 (dpa-AFX)
SPD pocht auf Bafög-Erhöhung: 'Finanzierung steht'
01.06.2026 | 18:28:41 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Rückschritt in Iran-Verhandlungen

(Schlagwort in der Überschrift ergänzt.)

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkten hat es zu Wochenbeginn an neuem Schwung gefehlt. Getrübt wurde das Bild davon, dass es in den Verhandlungen um eine Beendigung des Iran-Kriegs mit gegenseitigen Angriffen wieder einen Rückschlag gab.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx <EU0009658145> fiel letztlich um 0,26 Prozent auf 6.034,95 Punkte, nachdem im Tagestief sogar die 6.000-Zähler-Marke ins Wanken geraten war. Außerhalb des Eurogebiets stand vor allem die schweizerische Börse wegen schwacher Pharmawerte unter Druck. Der Leitindex SMI <CH0009980894> sank in Zürich um 1,75 Prozent 13.305,40 Punkte. In London gab der FTSE 100 <GB0001383545> um 0,68 Prozent auf 10.338,95 Zähler nach.

Nach US-Bombardierungen am Wochenende wurde von den iranischen Revolutionsgarden ein Vergeltungsschlag vermeldet. Außerdem berichtete die halbstaatliche Nachrichtenagentur Tasnim, der Iran werde den Austausch von Nachrichten mit den USA aus Protest gegen die Eskalation Israels im Libanon einstellen.

Marktbeobachter Timo Emden verglich die Lage mit "geopolitischem Ping-Pong". Auf jede Friedenshoffnung folgten neue Zweifel und auf Zuversicht wieder Ernüchterung. Im Iran-Krieg war es erneut zu gegenseitigen Brüchen der Waffenruhe gekommen. Nach US-Bombardierungen in der südlichen iranischen Provinz Hormusgan am Wochenende meldeten die iranischen Revolutionsgarden am Morgen einen Vergeltungsschlag.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 <EU0009658202> schnitten die Aktien von Öl- und Gaskonzernen <EU0009658780> als Profiteur wieder anziehender Ölpreise am besten ab. Die Ölpreise zogen vor allem infolge des Berichts an, dass der Iran die Verhandlungen mit den USA wohl auf Eis legen wolle.

Gefragt waren auch die Anteilsscheine von Technologie- <EU0009658921> und Telekommunikationsunternehmen <EU0009658947>. Mt einer sprunghaften Erholung der SAP <DE0007164600>-Aktien war Technologie geprägt vom Softwarebereich und von Aussagen des Nvidia <US67066G1040>-Chefs Jensen Huang. Dieser hatte im Rahmen einer Fachkonferenz seine Meinung wiederholt, dass KI für den Softwarebereich keine Bedrohung sei.

Gewinne konnten Anleger noch im Mediensektor erzielen, angeführt von einer Erholung bei Aktien von Wolters Kluwer <NL0000395903> und Relx <GB00B2B0DG97>, die sich auch von Sorgen vor KI-Gegenwind erholten. Aus dem erweiterten Medienbereich konnten sich die Titel von Universal Music <NL0015000IY2> letztlich knapp ins Plus retten. Der Musikkonzern hatte die Kaufofferte der vom US-Investor Bill Ackman geführten Pershing Square Capital <GG00BPFJTF46> als zu niedrig abgelehnt.

Schwäche zeigten dagegen vor allem die Gesundheitswerte <EU0009658723> mit den beiden Schweizer Pharmagrößen Novartis <CH0012005267> und Roche <CH0012032048>, deren Titel jeweils mehr als drei Prozent einbüßten. Händler sprachen hier nach einer starken Entwicklung im Mai von Gewinnmitnahmen.

Im insgesamt weiter von den Iran-Sorgen getrübten Reise- und Freizeitsektor <CH0019112744> ragte Easyjet <GB00B7KR2P84> mit einem Kurssprung um zehn Prozent heraus. Die US-Investmentgesellschaft Castlelake hatte am Freitagabend vorherige Gerüchte bestätigt, dass sie sich in einem frühen Stadium von Überlegungen zur Abgabe eines Kaufgebots für die Billigfluglinie befindet.

In Paris knackten die Anteile von Schneider Electric <FR0000121972> mit einem Kursplus von 2,3 Prozent ihren Korrekturtrend seit dem Rekord vor fast einem Monat. Zuvor hatte Goldman-Analystin Daniela Costa in ihrer Studie auf die bis zu 75 Milliarden Euro schwere Kooperation mit der japanischen Softbank Group <JP3436100006> beim Aufbau von KI-Rechenzentren in Frankreich verwiesen./tih/jha/

01.06.2026 | 18:26:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Rückschritt in Iran-Verhandlungen
01.06.2026 | 18:04:18 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Rückschritt in Iran-Verhandlungen
01.06.2026 | 15:43:49 (dpa-AFX)
INDEX-FLASH: Ins Minus gedreht - Tasnim: Iran pausieren Austausch mit den USA
01.06.2026 | 12:07:56 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste überwiegen - Easyjet profitiert von Übernahmeinteresse
29.05.2026 | 18:54:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung trotz US-Börsenrekorden
29.05.2026 | 18:14:26 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung trotz US-Börsenrekorden

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