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News

15.07.2026 | 05:47:18 (dpa-AFX)
US-Polizei: Neuer Todesfall im Kontext von ICE-Einsatz

ST. AUGUSTINE (dpa-AFX) - Im Kontext von Einsätzen der umstrittenen US-Migrationsbehörde ICE hat es erneut einen Todesfall gegeben. Eine Person sei beim Aufeinandertreffen unter anderem mit ICE-Beamten auf einem Tankstellenparkplatz im US-Bundesstaat Florida zu Fuß geflüchtet und in der Folge bei einem Verkehrsunfall gestorben, teilte die Autobahnpolizei von Florida unter Berufung auf erste Erkenntnisse mit.

Die Person, die mit drei anderen Insassen eines Wagens vor den Beamten Dienstagfrüh geflüchtet war, sei auf einer Straße von einem Sattelzug erfasst und tödlich verletzt worden, hieß es weiter. Der Unfall habe sich im Umfeld der bei Touristen beliebten Stadt St. Augustine ereignet.

Ministerium: Todesopfer hatte mexikanischen Pass

Ein Sprecher des Heimatschutzministeriums teilte auf dpa-Anfrage mit, dass das Todesopfer einen mexikanischen Pass hatte. Die Rede war von einem Einsatz von Strafverfolgungsbehörden. ICE wurde namentlich aber nicht genannt.

Laut Autobahnpolizei soll neben ICE auch die für grenzüberschreitende Verbrechen zuständige Abteilung HSI des Heimatschutzministeriums an dem Einsatz beteiligt gewesen sein. Der Hintergrund blieb unklar.

In den vergangenen Tagen waren bereits zwei Menschen im Kontext von ICE-Vorfällen gestorben. Nachdem im texanischen Houston ein ICE-Beamter einen Einwanderer aus Mexiko bei einer Kontrolle erschossen hatte, ereignete sich danach im nordöstlichen Bundesstaat Maine ein ähnlicher Vorfall, bei dem ein Mensch starb. Lokalen Bürgerrechtsorganisationen zufolge handelt es sich bei dem Getöteten um einen 26 Jahre alten Mann aus Kolumbien, der eine Arbeitserlaubnis in den USA hatte.

ICE-Einsätze sind Teil der strikten Abschiebepolitik von US-Präsident Donald Trump. Anfang des Jahres war die Behörde, die teils immer wieder mit vermummten Beamten bei Razzien gegen Migranten vorging, stark in die Kritik geraten. Bundesbeamte hatten im Januar die US-Bürger Renée Good und Alex Pretti erschossen. Das Vorgehen hatte für einen landesweiten Aufschrei gesorgt. Auch die Aufarbeitung der Fälle steht in der Kritik. So hatten damals Videoaufnahmen der Einsätze erhebliche Zweifel an den Darstellungen der Behörde aufgeworfen./rin/DP/zb

15.07.2026 | 05:46:57 (dpa-AFX)
Klare Mehrheit sieht Regierung durch Reformkurs nicht gestärkt
15.07.2026 | 05:46:46 (dpa-AFX)
Siebter Castor-Behälter mit Atommüll in Ahaus angekommen
15.07.2026 | 05:46:35 (dpa-AFX)
SPD-Generalsekretär: Prien soll Kürzungsvorschlag zurücknehmen
15.07.2026 | 05:45:49 (dpa-AFX)
Weniger Bürokratie für Genossenschaften
15.07.2026 | 05:45:08 (dpa-AFX)
Lückenschluss für neue Rader Hochbrücke
15.07.2026 | 05:43:51 (dpa-AFX)
Bund sieht Versorgungssicherheit für PCK-Raffinerie gestärkt
14.07.2026 | 18:34:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen aus dem Markt gegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 6.280,19 Punkten. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,30 Prozent auf 10.529,39 Zähler. Dagegen sank der schweizerische SMI <CH0009980894> um 0,17 Prozent auf 14.241,77 Punkte.

Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ölpreise. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. "Die Straße von Hormus bleibt der Taktgeber für Ölpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen

Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äußerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson <SE0000108656>, die um fast 13 Prozent einknickten. Der Netzwerkausrüster hatte im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Nokia <FI0009000681> verloren 2,7 Prozent.

Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica <FR0000121667> mit einem Abschlag von 2,5 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 230 auf 200 Euro gesenkt und die Aktien von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Analyst Richard Felton kürzte seine Wachstumsschätzungen für den Optikkonzern. Das Geschäft mit KI-Brillen, das zuletzt für die anziehende Dynamik verantwortlich gewesen sei, stehe nun vor mehreren Problemen.

Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ölpreise dagegen die Aktien der Ölkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen Maßnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal <LU1598757687> zogen um 1,2 Prozent an./edh/he

14.07.2026 | 18:12:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus
14.07.2026 | 12:01:34 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Ericsson unter Druck
13.07.2026 | 18:22:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verhaltener Wochenauftakt
13.07.2026 | 18:01:40 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verhaltener Wochenauftakt
13.07.2026 | 12:10:24 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum verändert - Hochstufung treibt DocMorris-Aktie an
10.07.2026 | 18:26:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung vor Saison der Quartalsbilanzen

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