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News

10.06.2026 | 06:16:01 (dpa-AFX)
Studie: Windkraft und E-Autos - Europas Ausweg aus der Energiekrise?

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Europäische Produzenten können einer Analyse zufolge den Binnenmarkt bereits vollständig mit Windkraftanlagen, E-Autos und Wärmepumpen versorgen. 2025 wurden fast doppelt so viele Windkraftanlagen und Elektrofahrzeuge produziert, wie in Europa in Betrieb genommen wurden, heißt es in einem Bericht der Denkfabrik Ember. Bei der Produktion von Wärmepumpen sei das Angebot dreimal so hoch wie die Nachfrage gewesen. Europas Produktionsbasis für saubere Technologien ist demnach weitaus stärker als gemeinhin angenommen.

Im vergangenen Jahr beliefen sich die europäischen Exporte von Windkraftanlagen und Elektrofahrzeugen Ember zufolge auf mehr als 30 Milliarden Euro. Zudem sei allein durch Elektrofahrzeuge der Verbrauch von 67 Millionen Barrel Öl - also über zehn Milliarden Liter - vermieden worden. Damit seien 4,1 Milliarden Euro an Importkosten eingespart worden.

Iran-Krieg treibt Energiekosten - und die EU zahlt Milliarden für Importe fossiler Brennstoffe

Die Abhängigkeit Europas von fossilen Brennstoffen bleibe aber eine erhebliche Schwachstelle, heißt es in dem Bericht. Da 85 Prozent der Versorgung durch fossile Brennstoffe aus Ländern außerhalb der EU importiert würden, seien die Energiekosten und die wirtschaftliche Stabilität des Kontinents direkt an die Märkte gebunden, die er nicht kontrollieren könne.

Dem Bericht zufolge kosteten die Preisspitzen bei fossilen Brennstoffen Europa in den ersten Monaten des Kriegs der USA und Israels mit dem Iran zusätzlich 18,5 Milliarden Euro. Von der EU-Kommission hieß es jüngst, dass die Ausgaben der EU für Importe von fossilen Brennstoffen in den ersten 100 Tagen seit Beginn des Kriegs um 47 Milliarden Euro gestiegen waren.

Eine Elektrifizierung biete Europa jedoch einen Weg, sich aus dieser Anfälligkeit zu lösen. "Elektrifizierung ist kein Kompromiss zwischen Sicherheit und Erschwinglichkeit - sie ist der Weg zu beidem", forderte Tom Harrison von Ember. Die Werkzeuge und die Produktionsbasis seien bereits vorhanden; was jetzt benötigt werde, sei eine Politik, die so schnell voranschreite, wie die Technologie es tue./laf/DP/stk

10.06.2026 | 06:12:14 (dpa-AFX)
Koalition startet in entscheidende Reformphase
10.06.2026 | 06:11:00 (dpa-AFX)
Kuwait erneut unter Beschuss - Alarm auch in Bahrain
10.06.2026 | 06:05:07 (dpa-AFX)
WOCHENVORSCHAU: Termine bis 23. Juni 2026
10.06.2026 | 06:05:06 (dpa-AFX)
TAGESVORSCHAU: Termine am 10. Juni 2026
10.06.2026 | 05:50:07 (dpa-AFX)
Mehr Starts nach Nordwesten - Beratung zu Flughafen-Plänen
10.06.2026 | 05:50:06 (dpa-AFX)
Reformtreffen mit Arbeitgebern und Gewerkschaften
09.06.2026 | 18:42:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erneute US-Tech-Schwäche zieht Indizes ins Minus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Ein erneuter Schwächeanfall der gut gelaufenen US-Technologiebörse Nasdaq hat am Dienstag Europas Aktienmärkte in Mitleidenschaft gezogen. In New York sei vor drei Mega-Börsengängen im Tech-Sektor wieder Verkaufsdruck aufgekommen, kommentierte Chef-Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Denn diese zögen die Liquidität aus den Märkten ab.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> drehte ins Minus und schloss 0,21 Prozent tiefer mit 6.049,74 Punkten. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> weitete mit 10.227,33 Punkten seinen Tagesverlust sogar auf 1,41 Prozent aus. Ihn belasteten vor allem die Kursabschläge von Banken-, Bergbau- und Ölwerten. Dagegen zeigte sich der Schweizer SMI <CH0009980894> weniger beeindruckt vom Handelsgeschehen in New York: Er behauptete ein Plus von 0,27 Prozent auf 13.356,31 Punkte.

In New York litten vor allem die stark gelaufenen Halbleitertitel wie schon am Freitag unter Gewinnmitnahmen. Daraufhin zählten an Europas Börsen die Branchenkollegen Infineon <DE0006231004> und STMicro <NL0000226223> mit Verlusten von 3,3 beziehungsweise 5,9 Prozent zu den schwächsten Werten.

Ähnlich sah es beim Energietechnikspezialisten Siemens Energy <DE000ENER6Y0> sowie beim Technologiekonzern Schneider Electric <FR0000121972> aus, deren Titel 5,9 und 2,6 Prozent einbüßten. Beide Unternehmen gelten als Profiteure der vom KI-Boom getriebenen Energienachfrage für Rechenzentren. Der europäische Technologiesektor <EU0009658921> lag im Branchentableau <EU0009658921> weit hinten.

Die Aktien von Öl- und Gaskonzernen <EU0009658780> litten unter den deutlich sinkenden Ölpreisen. Am schwächsten in Europa präsentierte sich indes der Rohstoffsektor <EU0009658624> - auch angesichts sinkender Preise für die wichtigen Edelmetalle Gold, Silber und Platin.

Dagegen führte der Chemiesektor <EU0009658608> die Gewinnerliste in Europa an. Hier stach SMI-Spitzenreiter Givaudan <CH0010645932> mit einem Kursplus von 7,5 Prozent auf 3.147 Franken heraus. Deutsche Bank Research hob das Kursziel von 3.000 auf 3.300 Franken an und rät nun zum Kauf. Die Nachfrage bleibe solide, schrie Analystin Virginie Boucher-Ferte. Die US-Bank JPMorgan drückte den Aktien den Stempel "Positive Catalyst Watch" auf und signalisierte damit ihren Optimismus vor dem Halbjahresbericht des Aromenherstellers am 23. Juli.

Im letztlich wenig bewegten Pharmasektor <EU0009658723> fiel GSK <GB0009252882> mit einem Kursminus von 0,5 Prozent etwas aus der Reihe. Die Briten bauen ihr Krebsgeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent <US6707031075> weiter aus. Der gesamte Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 10,6 Milliarden US-Dollar./gl/jha/

09.06.2026 | 18:06:42 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erneute US-Tech-Schwäche zieht Indizes ins Minus
09.06.2026 | 12:08:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Gute Vorgaben stützen
08.06.2026 | 18:28:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schüttelt mit starker Nasdaq Verlust ab
08.06.2026 | 18:02:25 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schüttelt mit starker Nasdaq Verlust ab
08.06.2026 | 12:43:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa: EuroStoxx leicht im Minus - Eskalation im Iran-Krieg
05.06.2026 | 18:18:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx nach US-Jobbericht im Minus

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