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News

21.07.2026 | 14:56:10 (dpa-AFX)
Weniger Zuschüsse für Heizungstausch - neue Regeln gelten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Hausbesitzer können für den Heizungstausch wieder Zuschüsse bei der staatlichen Förderbank KfW beantragen. Die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude sei gestartet, teilte das von Bund und Ländern getragene Institut in Frankfurt mit.

Für die Anschaffung und den Einbau von Wärmepumpen oder anderen klimafreundlichen Heizungen gibt es nach dem Willen der Bundesregierung ab sofort insgesamt weniger Geld vom Staat. Die Koalition aus CDU/CSU und SPD begründet das auch mit Sparzwängen.

Neue Regeln für die Förderung

Bei der Heizungsförderung gilt fortan eine stärkere soziale Staffelung. Familien und Menschen mit geringem Einkommen sollen mehr unterstützt werden, Haushalte mit mittleren und höheren Einkommen bekommen weniger. Die Grundförderung für eine klimafreundliche Heizung beträgt 30 Prozent der förderfähigen Kosten, maximal sind 80 Prozent Zuschuss möglich.

Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen bis 30.000 Euro können zusätzlich zur Grundförderung einen Einkommensbonus von 40 Prozent beantragen. Bei bis zu 40.000 Euro Jahreseinkommen sind es 30 Prozent, bei bis zu 50.000 noch 10 Prozent. Lebt noch mindestens ein minderjähriges Kind im Haushalt, darf das Haushaltseinkommen jeweils 10.000 Euro höher liegen.

Der maximale Betrag der Investitionskosten, der bei der Förderung berücksichtigt wird, liegt zunächst bei 28.000 Euro. Dieser sogenannte Förderhöchstbetrag wird nach und nach herabgesetzt: erstmalig am 1. Februar 2027 und danach halbjährlich um jeweils 750 Euro.

KfW: Bestehende Zusagen gelten

Wer bereits vor der Umstellung der Heizungsförderung eine Förderzusage hatte oder einen Antrag unter den besseren alten Bedingungen gestellt hat, braucht sich keine Sorgen zu machen. Bereits bestehende Zusagen der KfW behielten ihre Gültigkeit, die Bundesmittel hierfür seien reserviert, versicherte die Förderbank. "Bei der KfW eingegangene Anträge, die noch nicht zugesagt wurden, werden entsprechend geprüft und bei Vorliegen der Förderbedingungen wie gehabt zugesagt."/ben/DP/nas

21.07.2026 | 14:55:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bafin prüft Halbjahresabschluss 2025 von Jungheinrich
21.07.2026 | 14:54:48 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax moderat im Plus - Gute Konjunkturdaten stützen
21.07.2026 | 14:54:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Libanesische Armee rückt in erste Pilotzone ein
21.07.2026 | 14:52:51 (dpa-AFX)
Merz: Wir hören in die Fraktion hinein
21.07.2026 | 14:47:01 (dpa-AFX)
Aserbaidschan bestätigt Geheimdiplomatie in Baku
21.07.2026 | 14:44:50 (dpa-AFX)
UN: Mehr zivile Opfer durch Drohnenangriffe in der Ukraine
21.07.2026 | 12:09:47 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Erholungsversuch - KI-Aktien ziehen an

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Hoffnungen auf neue Verhandlungen im Iran-Krieg haben die Europäischen Börsen am Dienstag stabilisiert.

Katar, Ägypten, Pakistan und andere regionale Vermittler hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, hatte das US-Nachrichtenportal "Axios" aus Quellen erfahren. Auch das "Wall Street Journal" berichtete über den Vorschlag.

Hinzu kam eine positive Konjunkturüberraschung aus Deutschland: Die vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim erhobenen Konjunkturerwartungen verbesserten sich im Juli stärker als erwartet.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann am Mittag 0,77 Prozent auf 6.275,64 Punkte. Außerhalb des Euroraums zog der Schweizer SMI <CH0009980894> um 0,35 Prozent auf 14.303,93 Punkte an. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 0,17 Prozent auf 10,542,43 Punkte zu.

"Die Investoren befinden sich derzeit in der Twilight-Zone zwischen Nahost-Konflikt und US-Berichtssaision", stellte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Beide Aspekte sind derzeit nicht berechenbar und beide Themen eröffnen eine breite Bandbreite an zukünftigen Entwicklungen."

Gute Vorgaben aus Fernost stützten Halbleiterwerte. "Nachdem Anleger in den letzten Wochen KI- und Halbleiteraktien im großen Stil verkauft haben, treten sie nun wieder vorsichtig als Käufer auf", merkte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank dazu an. ASML <NL0010273215> kletterten um 3,7 Prozent und STMicro <NL0000226223> um 2,6 Prozent.

Moderate Gewinne verzeichneten auch Pharmaaktien. Gute Zahlen von Novartis <CH0012005267> stützten den Sektor. Der Konzern hatte mit den Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen und damit trotz anhaltend starker Konkurrenz durch Generika überraschend stark abgeschnitten. Die Aktie gewann 2,8 Prozent.

Europäische Rüstungsaktien setzten ihre jüngste Erholung fort. Treiber vor allem für die britischen Werte war, dass der neue britische Premier Andy Burnham überraschend den früheren Verteidigungsminister John Healey zum Finanzminister gemacht hatte. Laut Citigroup-Analyst Charles Armitage ist die Ernennung von Healey eine erfreuliche Nachricht für den Rüstungssektor. Healey habe seinen vorherigen Rückzug als Verteidigungsminister mit fehlenden Finanzmitteln begründet. BAE Systems <GB0002634946> stiegen um 3,3 Prozent.

Schwächer präsentierten sich dagegen die Finanzdienstleister. Die Aktien von Julius Bär <CH0102484968> büßte nach Halbjahreszahlen 3,7 Prozent ein. Die Analysten von Jefferies verwiesen auf den Ausblick, der anhaltende Belastungen andeute./mf/mis

20.07.2026 | 18:17:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gedämpfte Stimmung wegen Kriegssorgen
20.07.2026 | 17:59:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gedämpfte Stimmung wegen Kriegssorgen
20.07.2026 | 10:48:43 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Europa: Gedämpfte Stimmung - Kriegssorgen und Ölpreisanstieg hemmen
20.07.2026 | 10:37:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Eher gedämpfte Stimmung - Kriegssorgen und Ölpreisanstieg hemmen
17.07.2026 | 18:28:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich - Chipwerte, Inflation belasteten
17.07.2026 | 18:10:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich - Chipwerte und Inflationssorgen belasten

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