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News

03.06.2026 | 22:15:11 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Nahost-Konflikt bremst nach frühem Nasdaq-Rekord

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Mittwoch nach ihrer Rekordjagd unter Gewinnmitnahmen gelitten. Anleger entwickelten wieder mehr Bedenken, dass zunehmende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran die Aussichten auf ein Friedensabkommen beeinträchtigen könnten. Die Folge gegenseitiger Angriffe waren weiter anziehende Ölpreise. Als Thema kamen neue Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump hinzu.

Dem Nasdaq 100 <US6311011026> gelang zwar zum Auftakt erneut ein Rekord, doch aus dem Handel ging er 0,29 Prozent tiefer bei 30.571,24 Punkten. Für den Leitindex der Wall Street, den Dow Jones Industrial <US2605661048>, ging es um 1,21 Prozent auf 50.687,07 Zähler abwärts. Für den S&P 500 <US78378X1072> endete eine neuntägige Gewinnstrecke mit einem Abschlag von 0,74 Prozent auf 7.553,68 Punkte.

Obwohl über eine Verlängerung der seit knapp zwei Monaten geltenden Waffenruhe verhandelt wird, haben sich die USA und der Iran über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Experten von UBS warnten vor "Wachstumsrisiken durch einen anhaltenden Energieschock", die aber auch größere geldpolitische Straffungen unwahrscheinlich machten./tih/he

03.06.2026 | 21:45:32 (dpa-AFX)
GNW-News: Coralogix bringt 200 Millionen US-Dollar auf, um die Observability-Infrastruktur für das Zeitalter der KI auszubauen
03.06.2026 | 21:22:44 (dpa-AFX)
'LOL: Last One Laughing' erobert Prime-Video-Charts weltweit
03.06.2026 | 21:22:03 (dpa-AFX)
'Deutschlandtrend': Wirtschaft löst Migration als zentrales Problem: ab
03.06.2026 | 21:16:32 (dpa-AFX)
KORREKTUR: Siemens Energy startet mit dem im Mai angekündigten Aktienrückkauf
03.06.2026 | 21:03:26 (dpa-AFX)
Devisen: Euro fällt unter 1,16 US-Dollar
03.06.2026 | 20:39:47 (dpa-AFX)
Neue Episode bei Commerzbank/Unicredit: Frankfurter schalten Bafin ein
03.06.2026 | 18:31:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste wegen Iran- und Zollsorgen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging 0,89 Prozent tiefer bei 6.053,57 Punkten aus dem Handel. Gestützt auf steigende Ölaktien fiel der britische FTSE 100 <GB0001383545> nur um 0,40 Prozent auf 10.332,30 Zähler. In der Schweiz verlor der SMI <CH0009980894> 0,66 Prozent auf 13.218,32 Punkte.

Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise. Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn. Shell <GB00BP6MXD84>, BP <GB0007980591> und Eni <IT0003132476> legten bis zu 1,7 Prozent zu.

Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP <DE0007164600>, Adyen <NL0012969182> und Prosus <NL0013654783> aus dem Technologiesektor, nachdem Investoren auch in den USA bei den Tech-Werten zu Gewinnmitnahmen neigten. Der Nasdaq-100-Index war dort nach einem frühen Rekord ins Minus gerutscht.

Am Ende des Branchenfeldes bewegten sich aber in Europa die Finanzdienstleister. Einen Kurseinbruch um 16 Prozent gab es bei der Partners Group <CH0024608827> in Zürich. Das Schweizer Unternehmen hat wegen Marktturbulenzen die Rücknahme eines Private-Equity-Fonds eingeschränkt. Das Unternehmen sprach von einem "Schutzmechanismus" angesichts zuletzt hoher Rücknahmebegehren. Einem Analysten zufolge dürfte es in Zukunft schwieriger werden, in diesem Bereich neue Zuflüsse zu generieren.

Einen Kurseinbruch um 17 Prozent erlitten außerdem die Aktien von Akzo Nobel <NL0013267909>. Der amerikanische Lack- und Farbenhersteller Sherwin-Williams <US8243481061> und sein japanischer Partner Nippon Paint Holdings <JP3749400002> gaben ihre Pläne für eine Übernahme wegen des Widerstands der Niederländer auf.

Gefragt waren noch die Einzelhandelswerte. In dieser Branche verbuchte Inditex <ES0148396007> einen Anstieg um 1,5 Prozent. Der Textilhändler hatte im ersten Geschäftsquartal der verhaltenen Konsumlaune getrotzt und Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch das laufende Geschäft sei solide. Die Frühjahrs- und Sommerkollektionen werde von den Kunden gut angenommen, so der Konzern.

Noch mehr ragte im Einzelhandel der britische Discounter B&M European Value Retail <LU1072616219> heraus mit einem Kurssprung um 15 Prozent. Der Geschäftsjahresgewinn sank weniger deutlich als Investoren es befürchtet hatten./tih/jha/

03.06.2026 | 18:03:04 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Iran- und Zollsorgen
03.06.2026 | 12:14:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Akzo Nobel brechen ein
02.06.2026 | 18:28:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Technologiewerte im EuroStoxx begehrt
02.06.2026 | 18:04:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne - Technologiewerte im EuroStoxx begehrt
02.06.2026 | 12:33:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Technologiewerte gefragt
01.06.2026 | 18:28:41 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Rückschritt in Iran-Verhandlungen

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