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News

24.07.2026 | 12:24:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ukrainische Gegenangriffe treffen erneut Versandhändler

ST. PETERSBURG (dpa-AFX) - Die Ukraine hat Russland in der Nacht mit hunderten Drohnen angegriffen und dabei wieder den größten russischen Online-Versandhändler ins Visier genommen. Der Gouverneur des Leningrader Gebiets um die Millionenmetropole St. Petersburg, Alexander Drosdenko, schrieb bei Telegram von 59 abgewehrten Drohnen. Infolge der Angriffe sei ein Brand auf dem Gelände des Online-Versandhändlers Wildberries im Dorf Nowossaratowka ausgebrochen. Drei Menschen seien verletzt worden.

Auch ein Lager einer Geflügelfabrik in der Siedlung Sinjawino sei schwer beschädigt worden. Im Raum St. Petersburg waren große Rauchsäulen zu sehen. Augenzeugen berichteten von Asche und fast handtellergroßen Verbrennungsrückständen, die herunterkamen.

Wildberries-Gründerin Tatjana Kim teilte bei Telegram mit, dass in St. Petersburg, dem Umland und auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim drei Logistikzentren des Unternehmens angegriffen worden seien. Sie schrieb, dass es keine Verletzten gebe und ein Teil der Flächen und Waren gesichert werden konnte. Die Ukraine hatte bereits in den vergangenen Tagen mehrfach Lager des größten russischen Online-Versandhändlers getroffen.

Der von Moskau eingesetzte Krim-Chef Sergej Aksjonow schrieb bei Telegram von zwei Toten infolge ukrainischer Angriffe. Fünf Menschen seien verletzt worden.

Selenskyj: Streitkräfte haben Rüstungsfabrik getroffen

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte, dass die Ukraine erneut Ziele in Russland angegriffen hat. Er schrieb bei Telegram, dass ein Rüstungskonzern in Kirow getroffen worden sei. Der Gebietsgouverneur Alexander Sokolow teilte mit, dass es in der fast 800 Kilometer nordöstlich von Moskau gelegenen Stadt einen Raketenangriff auf eine Fabrik gegeben habe. Die Angriffe hätten sechs Menschen getötet und 26 verletzt, teilte er später mit. Einsatzkräfte hätten den Brand inzwischen gelöscht, schrieb Sokolow.

Selenskyj schrieb auch von weiteren Treffern der ukrainischen Streitkräfte, ohne genaue Orte zu benennen. Es sei wichtig, dass Operationen gegen die russische Logistik fortgesetzt würden, die die Armee mit Teilen für Drohnen Navigationsausrüstung und Ausrüstung versorge, sagte er.

Moskau: Mehr als 570 ukrainische Drohnen abgewehrt

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, 571 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim abgewehrt zu haben. Die Zahlen sind nicht unabhängig überprüfbar, lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der ukrainischen Gegenangriffe zu.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Seit Monaten hat sie ihre Gegenangriffe auf russisches Gebiet vor allem mit Drohnen stark ausgeweitet./ksr/DP/mis

24.07.2026 | 12:18:42 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax auf Erholungskurs - Ölpreise sinken und SAP zieht an
24.07.2026 | 12:11:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/EU: TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche - Strafe droht
24.07.2026 | 12:10:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP/EU: TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche - Strafe droht
24.07.2026 | 12:09:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Brände am Atlantik: Frankreich evakuiert 63.000 Menschen
24.07.2026 | 12:07:15 (dpa-AFX)
EU: TikTok gefährdet Kinder und Jugendliche - Strafe droht
24.07.2026 | 12:05:55 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Märkte stabilisieren sich
24.07.2026 | 09:09:43 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste vor dem Wochenende

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag deutlich nachgegeben. Dabei standen besonders die technologielastigeren Börsen unter Druck.

Halbleiterwerte reagierten dabei auf die schwachen Vorgaben aus den USA. Die anhaltenden militärischen Schläge im Iran und der hohe Ölpreise belasteten über die Inflationsseite und steigende Renditen an Anleihemärkten. "Wachstumsaktien leiden besonders unter aufkommender Inflation", stellte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank fest. "Ihre Gewinne liegen in der Zukunft und sind bei höheren Teuerungsraten heute weniger wert - weil der Zins steigt."

Der volatile südkoreanische Leitindex Kospi <KRD020020008> sank um 5,7 Prozent. Die im Wochenverlauf aufgebauten Gewinne wurden damit wieder abgegeben. Samsung <KR7005930003> und Hynix lagen auffallend im Minus. Sie litten damit nicht nur unter der Schwäche des Halbleitersektors, sondern reagierte auch auf Verkäufe durch Hedge Fonds, die so Mittel für den anstehenden Börsengang des Speicherchipherstellers CXMT Corp in China aufbauen wollen.

Japanische Aktien standen ebenfalls unter Druck. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> verlor 2,73 Prozent auf 64.611,15 Punkte. Unter Druck standen dabei Werte wie Softbank <JP3436100006>. Inflationsdaten für Juni bewegten sich zwar im Rahmen der Erwartungen, wie die Marktstrategen der Deutschen Bank anmerkten. Dies änderte aber nichts an den neu entstandenen Inflations- und Zinssorgen.

Auch die chinesischen Börsen schwächelten. Der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong verlor 1,3 Prozent, während der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen um 1,4 Prozent fiel.

Nicht ganz so stark waren die Abgaben in Australien. Der Leitindex S&P ASX 200 <XC0006013624> sank um 0,75 Prozent auf 8.772,30 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Einkaufsmanagerindizes von S&P, die besser als erwartet ausgefallen seien./mf/mis

23.07.2026 | 09:04:57 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Trotz Ölpreisanstieg leichte Gewinne
22.07.2026 | 09:04:45 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung - Halbleiteraktien stabil
21.07.2026 | 09:04:32 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Deutliche Gewinne - Entspannungssignale im Iran-Konflikt stützen
20.07.2026 | 08:17:53 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Kospi rutscht ab - Kein Handel in Japan
17.07.2026 | 10:08:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Deutliche Verluste bei Technologiewerten belasten
17.07.2026 | 09:07:40 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Deutliche Verluste bei Technologiewerten belasten

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