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News

25.01.2026 | 16:28:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Wintersturm trifft USA hart: Massive Strom- und Flugausfälle

(neu: mehr Details und Hintergrund)

WASHINGTON (dpa-AFX) - Mit klirrender Kälte, Schnee und Eis wütet ein heftiger Wintersturm seit dem Wochenende über weiten Teilen der USA - inzwischen hat er auch die Metropolen an der Ostküste erfasst. Seit Sonntagmorgen (Ortszeit) schneit es in New York und Washington bei eisigen Minusgraden. Landesweit spürt mehr als die Hälfte der US-Bevölkerung die Folgen des extremen Winterwetters - nach Angaben der Behörden sind das nahezu 190 Millionen Menschen.

Am Morgen weit über eine halbe Million Haushalte ohne Strom

Die Zahl der Stromausfälle steigt stetig: In den frühen Stunden des Sonntags waren landesweit bereits mehr als 780.000 Haushalte ohne Strom, wie aus Daten des Portals poweroutage.us hervorgeht. Stark betroffen waren zunächst Bundesstaaten im Süden und im Mittleren Westen, wo der Sturm am Freitagnachmittag einsetzte, darunter Texas, Mississippi, Louisiana und Tennessee. Doch auch aus Alabama und Kentucky wurden bereits erste Ausfälle gemeldet.

Gleichzeitig warnten die Behörden vor möglicherweise "langanhaltenden Stromausfällen" in einigen Landesteilen. Massive Ausfälle waren schon vorab befürchtet worden - etwa durch umknickende Bäume oder weil oberirdische Leitungen durch das Gewicht von Blitzeis brechen können. Seit Tagen warnen US-Meteorologen vor einem der wohl größten Winterstürme der vergangenen Jahre. Zahlreiche Staaten haben den Notstand ausgerufen, um im Ernstfall schneller Hilfsgelder und Personal mobilisieren zu können.

Weiße Schneedecke bedeckt New York und Washington

In Washington waren die Menschen aufgerufen worden, Taschenlampen bereitzulegen und ihre Handys vorsorglich aufzuladen. Die Büros der Bundesbehörden sollen am Montag geschlossen bleiben. Trotz der angespannten Lage prägten auch fröhliche Winterszenen das Stadtbild: Fotos aus der Hauptstadt zeigten am Morgen Menschen auf Skiern rund um das Kapitol sowie Kinder, die auf Schlitten verschneite Hänge hinabfuhren.

In den frühen Morgenstunden wurden in Washington minus neun Grad gemessen, in New York minus zwölf Grad. Nach und nach legte sich eine weiße Schneedecke über die Millionenmetropolen, auch über den Central Park im Herzen New Yorks. Die Schulen der Stadt sollen am Montag geschlossen bleiben. Zudem sollen nach Angaben von NBC News in allen fünf Stadtbezirken Zentren geöffnet werden, in denen sich New Yorker aufwärmen können. Die Straßen blieben am Morgen weitgehend leer, Räumfahrzeuge waren im Dauereinsatz.

Schnee, Eis und ungewöhnlich Kälte

Aus dem Ort Crested Butte in Colorado - früher eine Bergbausiedlung und heute ein beliebtes Wintersportziel - meldete CNN 58 Zentimeter Schnee. In Teilen Oklahomas fielen demnach bis zu 20 Zentimeter. Einige nutzten das winterliche Wetter für Freizeitaktivitäten: Der Sender zeigte Bilder von Menschen in Oklahoma, die sich bei Schlittenfahrten vergnügten.

Besonders gefährlich sei der gefrierende Regen, der in Teilen von Louisiana eine etwa zwei Zentimeter dicke Eisschicht verursacht habe, hieß es bei CNN. Auch in Mississippi wurde vor Eisablagerungen gewarnt.

Große Herausforderungen für Reisende - Tausende Flüge gestrichen

Die Witterung führte nach Angaben der Behörden zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und Straßensperrungen, von denen einige mehrere Tage andauern könnten. Menschen wurden aufgerufen, ihre Wohnungen möglichst nicht zu verlassen und das Auto stehenzulassen.

Übers Wochenende seien auch mehr als 15.000 Flüge gestrichen worden, berichtete CNN. Auf Fotos aus der US-Hauptstadt Washington waren menschenleere Terminals zu sehen./ddo/DP/jha

25.01.2026 | 16:24:17 (dpa-AFX)
EQS-DD: net digital AG (deutsch)
25.01.2026 | 16:10:41 (dpa-AFX)
DAVOS: WEF-Co-Präsident Hoffmann will Klaus Schwab 2027 wieder dabei haben
25.01.2026 | 16:02:26 (dpa-AFX)
WHO kontert US-Vorwürfe erstmals deutlich
25.01.2026 | 15:59:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Wut und Protest nach tödlichen Schüssen in Minneapolis
25.01.2026 | 15:55:14 (dpa-AFX)
Bundesbank-Präsident verurteilt Vorgehen gegen Chef der US-Notenbank
25.01.2026 | 15:52:30 (dpa-AFX)
Meloni: Trumps Nato-Aussagen zu Afghanistan 'nicht akzeptabel'
23.01.2026 | 09:10:33 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - Japanische Notenbank bleibt vorsichtig

TOKIO/SHANGHAI/HONGKONG/SYDNEY (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag zumeist weiter zugelegt. Der Schwung war dabei aber gering. Der japanische Leitindex Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> schloss 0,29 Prozent höher bei 53.846,87 Zählern. Auf Wochensicht ergeben sich damit kaum Veränderungen. Allerdings glich der Markt die vorübergehende Schwäche im Wochenverlauf aus. Die japanische Notenbank beließ den Leitzins am Freitag unverändert bei 0,75 Prozent. Japans Währungshüter wollen die Auswirkungen der Zinserhöhung vom Vormonat abwarten. Der Yen gab darauf zum Dollar nach, was die exportorientierte Wirtschaft tendenziell stützt.

Japans neue Regierungschefin Sanae Takaichi hatte das Unterhaus des Parlaments aufgelöst und damit den Weg für Neuwahlen freigemacht. Derzeit wird eine größere Mehrheit für die amtierende Regierungschefin Takaichi erwartet. Diese hätte es dann leichter, ihre Wachstumspläne durch höhere Staatsausgaben durchzusetzen.

Eine gewisse Entspannung signalisierten zudem neue Inflationsdaten. Demnach hatte sich die Inflation dank fallender Energiekosten weiter abgeschwächt. Die Verbraucherpreise ohne Berücksichtigung von frischen Lebensmitteln waren im Dezember um 2,4 Prozent im Jahresvergleich gestiegen. Dies war die niedrigste Jahresrate seit Oktober 2024. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

Der australische S&P/ASX 200 <XC0006013624> legte ebenfalls moderat zu und verzeichnete ein Plus von 0,13 Prozent auf 8.860,09 Punkte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf leichten Rückenwind von der jüngsten Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex, der den höchsten Stand seit fünf Monaten erreicht hatte.

Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung in China. Während der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> der chinesischen Festlandsbörsen um 0,45 Prozent auf 4.702,50 Punkte nachgab, zog der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong um 0,42 Prozent auf 26.740,96 Punkte an. Im Vergleich zur Vorwoche ergab sich damit ein leichtes Minus.

Die Börse Südkoreas baute unterdessen ihre Rekordserie mit leichten Gewinnen aus. "Wir gehen davon aus, dass sich die Rally fortsetzen wird, da der Markt im Vergleich zu anderen globalen sowie großen asiatischen Märkten wie Indien und Taiwan weiterhin attraktiv bewertet ist", prognostizierte Jonathan Pines, Head of Asia ex-Japan beim Vermögensverwalter Federated Hermes. "Das Thema Reformen in Südkorea ist aus unserer Sicht noch nicht ausgeschöpft und wir rechnen auch künftig mit unterstützenden Entwicklungen."/mf/jha/

22.01.2026 | 09:23:59 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Erholung - starke Technologiewerte stützen
21.01.2026 | 11:11:53 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Japan schwächelt weiter
20.01.2026 | 09:06:37 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Schwacher Anleihemarkt belastet japanische Aktien
19.01.2026 | 12:00:12 (dpa-AFX)
WDH/POLITIK: Japans Regierungschefin kündigt Neuwahlen an
19.01.2026 | 11:46:27 (dpa-AFX)
Japans Regierungschefin kündigt Neuwahlen an
19.01.2026 | 09:15:22 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Überwiegend im Minus - Shanghai im Plus nach Wirtschaftsdaten

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