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News

01.11.2026 | 20:46:40 (dpa-AFX)
Experte: Schwerer Landfriedensbruch schwer nachzuweisen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach den Ausschreitungen in Frankfurt müssen die Ermittler nach Einschätzung des Strafrechtlers Matthias Jahn genau prüfen, welche Taten den Beschuldigten tatsächlich nachgewiesen werden können. Zwar seien Diebstähle und Sachbeschädigungen teilweise auf Videos in sozialen Netzwerken zu sehen. Ob auch schwerer Landfriedensbruch vorliege, lasse sich derzeit aber noch nicht beurteilen, sagte der Professor der Goethe-Universität Frankfurt in der "Hessenschau". Demnach werden teilweise "drakonische Strafen" gefordert.

Auf schweren Landfriedensbruch stehen bis zu zehn Jahre Freiheitsstrafe. "Das ist ein schweres Delikt", sagte Jahn. Dafür müsse allerdings nachgewiesen werden, dass aus einer Menschenmenge heraus Gewalttätigkeiten begangen wurden und sich die jeweiligen Beschuldigten daran als Täter oder Teilnehmer beteiligt hätten, erklärte Jahn. Angesichts der dynamischen Einsatzlage mit mutmaßlich zahlreichen Auseinandersetzungen an rund 30 Orten sei das eine Herausforderung.

Einzelne Diebstähle und Sachbeschädigungen könnten möglicherweise innerhalb weniger Wochen in beschleunigten Verfahren abgeurteilt werden. Voraussetzung dafür sei, dass die Taten leicht nachweisbar seien. Bei Landfriedensbruch und schwerem Landfriedensbruch sei der Weg zu einer Verurteilung deutlich schwieriger, sagte der Jurist.

Auch die Frage, ob sich Beschuldigte in ein kriminelles Netzwerk eingebunden hätten, das Landfriedensbrüche begehen wollte, müsse erst durch weitere Ermittlungen geklärt werden. Die Ergebnisse der kommenden Wochen seien dafür entscheidend.

Nach Angaben der Einsatzleitung wurden 87 Strafanzeigen gestellt, es gab 366 Personenkontrollen und 1.225 Platzverweise./agy/DP/zb

01.11.2026 | 20:45:34 (dpa-AFX)
Gericht weist Trump-Klage zu Wahl in Alaska ab
01.11.2026 | 20:34:57 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
01.11.2026 | 20:31:11 (dpa-AFX)
WDH: Vorgaben bei Gasspeichern verfehlt - Ministerium: Gasversorgung sicher
01.11.2026 | 20:30:40 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 3: Metaller-Warnstreiks nehmen Fahrt auf
01.11.2026 | 20:10:58 (dpa-AFX)
Bulgarien hat gewählt: Präsidentin Jotowa nach Prognosen vorn
01.11.2026 | 20:01:39 (dpa-AFX)
Michigan: Demokratin Stevens unterstützt Republikaner Rogers
30.10.2026 | 09:09:21 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste im Technologiebereich belasten die Indizes

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Freitag mehrheitlich geschwächelt. Dabei gaben die technologielastigeren Märkte stärker nach.

Die Börsen reagierten damit auf die Vorgaben aus den USA. Sowohl die technologielastige Nasdaq als auch der Philadelphia Semiconductor Index hatten nachgegeben. "An den internationalen Aktienmärkten ziehen sich die Anleger immer mehr aus Halbleiter- und KI-Werten zurück", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow vom CMC Markets an. "Nach den Quartalszahlen von Alphabet und Meta <US30303M1027> haben nun auch Amazon <US0231351067> und Intel <US4581401001> die Zweifel an den hohen Erwartungen an den Technologiesektor verstärkt."

Südkoreanische und taiwanesischen Aktien gaben wegen der Abhängigkeit von den Halbleiterschwergewichten entsprechend nach. Der Kospi sank um 3,5 Prozent, auch in Taiwan ging es um über zwei Prozent nach unten. Japanische Aktien erlitten ebenfalls Verluste. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> beendete den Handel 2,1 Prozent tiefer mit 63.290,11 Punkten. Auf Wochensicht hielt er sich damit noch leicht im Plus.

Die japanische Zentralbank hatte den Leitzins nicht verändert und den Zinssatz bei 1,25 Prozent belassen. Experten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Zudem machte die Bank of Japan deutlich, dass das angepeilte Inflationsziel von zwei Prozent erreicht sei. Zugleich hatte die Notenbank angekündigt, das Tempo der Verkäufe ihrer Bestände an börsengehandelten Fonds auf den japanischen Markt annähernd verdreifachen zu wollen. Marktteilnehmer werteten die noch überschaubaren Abgaben des Nikkei 225 als Zeichen der Zuversicht, dass die Börse die Verkäufe verdauen kann.

Die Inflation im Großraum Tokio hatte sich unterdessen wieder etwas abgeschwächt. Im Oktober legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich wie von Experten erwartet um 2,6 Prozent zu. Im September hatte die Jahresrate noch etwas höher bei 2,7 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit November 2025.

Chinesische Aktien tendierten dagegen uneinheitlich. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland sank um 1,4 Prozent, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,5 Prozent zulegte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Eindeckungen von Leerverkäufen in Teilen des Marktes.

Solide präsentierten sich unterdessen australische Aktien. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> gewann 0,18 Prozent auf 8.908,14 Punkte und zeigte sich damit weiterhin wenig volatil./mf/mis

29.10.2026 | 09:11:01 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung - Samsung enttäuscht
28.10.2026 | 08:52:19 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - SK Hynix facht KI-Begeisterung wieder an
27.10.2026 | 09:11:46 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Börsen in Japan und Korea deutlich erholt - China schwach
26.10.2026 | 08:58:00 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Uneinheitlich zum Wochenauftakt
23.10.2026 | 09:14:39 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Stabilisierung im Verlauf
22.10.2026 | 09:05:54 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Kräftige Verluste - Unsicherheit belastet

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