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News

23.06.2026 | 19:01:22 (dpa-AFX)
Merz stimmt sich vor Nato-Gipfel mit mächtigen Europäern ab

BERLIN (dpa-AFX) - Zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel in der Türkei stimmen sich die Staats- und Regierungschefs fünf mächtiger europäischer Mitgliedstaaten auf Einladung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin ab. Dabei wird es um die weitere Unterstützung der Ukraine, die Rolle der Europäer bei der Lösung des Iran-Konflikts und die Lastenverteilung zwischen den Nato-Staaten gehen.

Es ist das erste Spitzentreffen der sogenannten E5 seit dem letzten Nato-Gipfel im Juni 2025 in Den Haag. Damals war auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dabei. Die Gruppe besteht aus den vier europäischen G7-Staaten und Polen, das an Russland grenzt und sich als Interessenvertreter der osteuropäischen Staaten versteht.

Die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Kriegs werden aber bisher von Deutschland, Frankreich und Großbritannien - der sogenannten E3 - im Namen der Europäer vorangetrieben, was auf Kritik bei Italien und Polen stößt. Das dürfte in Berlin Thema werden. Neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und dem polnischen Regierungschef Donald Tusk reist auch der britische Premierminister Keir Starmer an, der seinen Rücktritt angekündigt hat.

Rutte wird aus Washington zugeschaltet

Nato-Generalsekretär Mark Rutte wird aus Washington zugeschaltet, wo er sich anschließend mit US-Präsident Donald Trump trifft. Die USA erwarten von den Europäern, mehr für die Bündnisverteidigung zu tun. Gleichzeitig sind sie verärgert über mangelnde Unterstützung der Verbündeten im Iran-Krieg.

Staaten wie Frankreich, Großbritannien und Deutschland wollen das kompensieren, indem sie bei einem anhaltenden Waffenstillstand mit Minenjagdbooten und Kriegsschiffen für mehr Sicherheit in der so wichtigen Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman, der Straße von Hormus, sorgen wollen. Der Nato-Gipfel wird am 7. und 8. Juli in der türkischen Hauptstadt Ankara stattfinden./mfi/DP/jha

23.06.2026 | 19:00:10 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Deutsche Bank AG (deutsch)
23.06.2026 | 19:00:09 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Kontron AG (deutsch)
23.06.2026 | 18:58:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: EU-Vertreter empfangen erstmals Taliban in Brüssel
23.06.2026 | 18:57:35 (dpa-AFX)
Gericht: Exxon darf zu Enteignungen unter Fidel Castro klagen
23.06.2026 | 18:41:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx gerät in den Sog der asiatischen Börsen
23.06.2026 | 18:32:49 (dpa-AFX)
Vertreter aus dem Libanon und Israel verhandeln erneut in USA
23.06.2026 | 09:04:27 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Heftige Gewinnmitnahmen - Handel in Seoul zeitweise ausgesetzt

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Gewinnmitnahmen bei den stark gelaufenen Technologietiteln haben Asiens Börsen am Dienstag tief ins Minus gedrückt. Am schlimmsten erwischte es den südkoreanischen Markt, in dem der Handel deswegen kurzzeitig automatisch ausgesetzt wurde.

Die Schwäche in der Tech-Branche laste auf der Marktstimmung, sagte Analyst Fabien Yip von IG International. In den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran für eine Beilegung des Kriegs gebe es zwar Fortschritte. Doch Yip sieht immer noch fundamentale Differenzen über die Auslegung der Bestimmungen des Rahmenabkommens, das beide Seiten vorab geschlossen haben.

Nun warten die Anleger unter anderem auf den Quartalsbericht des US-Chipherstellers Micron am Mittwoch - dessen Aktienkurs hat sich seit Jahresbeginn schon mehr als vervierfacht. Dieser sei der eigentliche Test für den rasanten Aufschwung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), sagte Stratege Dilin Wu von Pepperstone Group. Starke Zahlen sollten sich direkt auf die asiatischen Branchenkollegen SK Hynix <KR7000660001> und Samsung <KR7005930003> auswirken, da sie zeigten, ob der Bereich Hardware noch Potenzial habe.

In Seoul büßte der Kospi <KRD020020008> am Dienstag 10 Prozent auf 8.204 Punkte ein. Zuvor hatte das Börsenbarometer eine beispiellose Rekordjagd hingelegt und seinen Kurstand seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Die zu Wochenbeginn starken Titel von SK Hynix und Samsung sackten jeweils um mehr als 9 Prozent ab.

Auch der 2026 bislang starke Nikkei 225 <JP9010C00002> musste am Dienstag Federn lassen: Zum Handelsende verlor der japanische Leitindex 3,6 Prozent auf 69.788 Punkte.

Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten an den chinesischen Festlandbörsen sank um 3 Prozent auf 4.908 Punkte. Für den Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong ging es um 2,1 Prozent auf 23.282 Punkte bergab. Im Gegensatz zu den anderen Indizes steht er schon seit Wochen unter Druck.

Am unauffälligsten entwickelte sich wieder einmal der australische S&P ASX 200 <XC0006013624>, der am Dienstag 0,3 Prozent tiefer mit 8.787 Punkten aus dem Handel ging./gl/nas

22.06.2026 | 10:32:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Weitere Nikkei-Rekordjagd - Kospi 2026 mehr als verdoppelt
22.06.2026 | 09:13:54 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Nikkei bleibt auf Rekordjagd - Talfahrt des Hang Seng geht weiter
19.06.2026 | 09:18:10 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Nikkei und Kospi nur anfangs stark - Börsen in China geschlossen
18.06.2026 | 09:08:14 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Weitere Gewinne überwiegen - Nikkei und Kospi mit neuen Bestmarken
17.06.2026 | 09:11:18 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Nikkei mit neuer Bestmarke - Seoul sticht abermals positiv heraus
16.06.2026 | 09:09:37 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Weitere Gewinne in Seoul - Nikkei setzt Rekordjagd fort

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