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News

29.04.2026 | 09:39:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutsche Bank überrascht mit Gewinnsprung - Aktie sackt ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank <DE0005140008> ist mit einem überraschenden Gewinnsprung ins Jahr 2026 gestartet. Vorstandschef Christian Sewing sieht das Institut damit auf gutem Weg zu weiter steigenden Renditen, die er sich für die Zeit bis 2028 gesetzt hat. Der Krieg am Persischen Golf und seine wirtschaftlichen Folgen bereiten dem Manager offenbar wenig Angst, was das Geschäft der Bank betrifft. Die Risikovorsorge für mögliche Kreditausfälle soll im laufenden Jahr sogar etwas sinken, wie der Dax-Konzern <DE0008469008> am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Am Finanzmarkt wurden die Neuigkeiten jedoch mit Kursverlusten quittiert.

Kurz nach Handelsbeginn verlor die Deutsche-Bank-Aktie rund drei Prozent auf 26,47 Euro und war damit größter Verlierer im Dax. Im bisherigen Jahresverlauf hat das Papier damit rund ein Fünftel an Wert eingebüßt. Analysten zeigten sich von den Quartalszahlen zwar positiv überrascht, doch dem Kurs half dies zunächst nicht.

Im ersten Quartal lief es für die Deutsche Bank überraschend gut: Auf die Aktionäre entfiel unter dem Strich ein Gewinn von gut 1,9 Milliarden Euro - acht Prozent mehr als ein Jahr zuvor und mehr als von Analysten erwartet. Höher war der Wert nur im ersten Quartal 2007 mit gut 2,1 Milliarden Euro.

Die Entwicklung im ersten Quartal sei "ein sehr guter Start in die nächste Phase unserer Strategie", bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. "Diese Leistung ist umso bemerkenswerter, weil das geopolitische Umfeld seit Jahresbeginn noch instabiler geworden ist - insbesondere durch den Krieg im Nahen Osten", schrieb er am Morgen an die Beschäftigten der Bank. "Das gibt uns viel Rückenwind, um unsere Strategie konsequent umzusetzen und unsere Globale Hausbank weiter auszubauen."

Zwar räumt der Vorstand im Quartalsbericht ausdrücklich ein, dass der Krieg am Persischen Golf "die Unsicherheit erhöht" habe. Dennoch werde die Risikovorsorge im Kreditgeschäft im Jahr 2026 voraussichtlich leicht niedriger ausfallen als im Vorjahr. "Die Qualität des Kreditportfolios dürfte insgesamt solide bleiben", hieß es, und die Bank erwarte in ihrem Basisszenario keine Verschlechterung.

Sewing hat sich zum Ziel gesetzt, die Rendite auf das materielle Eigenkapital der Bank in den kommenden Jahren weiter nach oben zu treiben. Nach gut 10 Prozent im vergangenen Jahr soll sie bis 2028 auf mehr als 13 Prozent steigen. Im ersten Quartal lag sie nun bei 12,7 Prozent.

Derweil trugen alle Geschäftsbereiche zu dem guten Ergebnis bei. Die Privatkundenbank und das Fondsgeschäft steigerten ihre Vorsteuergewinne um jeweils fast 40 Prozent. In der hauseigenen Investmentbank und im Geschäft mit Unternehmenskunden wirkte sich der schwache US-Dollar infolge des Iran-Krieges hingegen negativ aus.

Dennoch steuerte die Investmentbank mit mehr als 1,4 Milliarden Euro den Löwenanteil zum Vorsteuergewinn des Konzerns bei, der um sieben Prozent auf gut 3 Milliarden Euro stieg. Mehr hatte die Bank in einem ersten Quartal vor Steuern nur im Jahr 2007 verdient.

Vorstandschef Sewing hatte die Führung der Deutschen Bank nach etlichen Krisenjahren 2018 übernommen und dem Geldhaus eine harte Sanierung verordnet. Seitdem geht es für Deutschlands größtes Kreditinstitut trotz mehrerer Rückschläge wieder aufwärts.

Im Gesamtjahr 2025 erzielte die Bank mit gut 9,7 Milliarden Euro vor Steuern das höchste Vorsteuerergebnis ihrer Geschichte. Unter dem Strich standen 6,1 Milliarden Euro Überschuss. Höher war der auf die Anteilseigner entfallende Gewinn nur im Rekordjahr 2007 mit damals rund 6,5 Milliarden Euro./stw/err/stk

29.04.2026 | 09:36:12 (dpa-AFX)
EQS-News: VARA Q1 2026 Consensus Estimates for Shell plc (deutsch)
29.04.2026 | 09:35:53 (dpa-AFX)
Pharmakonzern GSK startet überraschend stark ins Jahr - Aktie aber unter Druck
29.04.2026 | 09:35:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Mercedes-Benz startet besser als befürchtet - Aktie im Plus
29.04.2026 | 09:35:06 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Goldman belässt Mercedes-Benz auf 'Buy' - Ziel 66 Euro
29.04.2026 | 09:35:05 (dpa-AFX)
Zwei Tage bis zum Tankrabatt - was man wissen muss
29.04.2026 | 09:35:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Barclays belässt T-Mobile US auf 'Overweight' - Ziel 245 Dollar
29.04.2026 | 08:51:37 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Zurückhaltendes Geschäft vor Zahlen der US-Technologiegiganten

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten asiatischen Börsen haben am Mittwoch uneinheitlich tendiert. In Japan fand wegen eines Feiertags kein Handel statt.

Marktteilnehmer sprachen von einem abwartenden Geschäft vor der Sitzung der US-Notenbank und Zahlen der US-Technologiegiganten. "Insbesondere von der Fed erhofft sich der Markt heute vom scheidenden Vorsitzenden Jerome Powell noch einige wichtige Kernaussagen zu der Konjunktur- und Preisentwicklung in den USA", so Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. "Zudem werden mit Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta vier große Technologieunternehmen Zahlen vorlegen, die bisher als Stütze für den US-Aktienmarkt fungiert haben."

Zurückhaltung war auch angesagt, weil die Entwicklung im Iran unverändert ist. "Die Lage im Nahen Osten bleibt angespannt und eine nachhaltige Deeskalation zeichnet sich nicht ab", betonte Lipkow. "Und die weiter hohen Ölpreise lassen negative Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung immer wahrscheinlicher werden."

Die chinesischen Börsen erholten sich etwas von den Verlusten am Vortag. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandsbörsen notierte ein Prozent im Plus. Für den Hang-Seng-Index <HK0000004322> der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong ging es um 1,4 Prozent nach oben.

Zu leichten Verlusten kam es dagegen in Taiwan und Australien. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> endete 0,08 Prozent tiefer mit 8.786,52 Punkten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die jüngsten Verbraucherpreise. Der Anstieg sei zwar leicht unter den Erwartungen geblieben, die Kernrate befinde sich aber weiterhin über der angestrebten jährlichen Spanne der australischen Notenbank./mf/stk

28.04.2026 | 08:59:31 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Leichte Verluste - Hängepartie hält an
27.04.2026 | 09:14:08 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Klare Gewinne in Südkorea und Japan - Ansonsten wenig Bewegung
24.04.2026 | 09:07:27 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Hoher Ölpreis und Hängepartie im Iran-Krieg bremsen
23.04.2026 | 09:07:31 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste - hartnäckig hohe Ölpreise belasten
22.04.2026 | 08:58:45 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Vorsicht dominiert trotz Waffenruhe
21.04.2026 | 10:01:38 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Technologielastige Börsen steigen weiter

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