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News

24.03.2026 | 12:29:57 (dpa-AFX)
DIHK: Wirtschaftsfolgen von Iran-Krieg nicht schnell vorbei

BERLIN (dpa-AFX) - Selbst im Fall einer schnellen Beendigung des Iran-Kriegs dürften die wirtschaftlichen Verwerfungen nach Einschätzung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) länger anhalten. "Es wird Wochen dauern, Experten sagen bis zu Monaten, dass es dann wieder richtig läuft", sagte DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier in Berlin.

Längerer Anstieg der Ölpreise erwartet

Treier verwies auf zerstörte Infrastruktur für die Suche nach und Förderung von Gas in der Region, Probleme beim Abtransport per Schiff und Produktionsausfälle in Saudi-Arabien, Katar, Kuwait und im Irak. Mit Blick auf die Ölpreise sei es "nicht verwegen anzunehmen", dass es über einen längeren Zeitraum zu einem um 40 bis 50 Prozent höheren Niveau komme.

Man sei schnell bei einem Zuwachs der Inflationsrate von einem halben Prozentpunkt gegenüber der Situation vor dem Krieg, sagte Treier. Auch die Störungen der Lieferketten unter anderem durch die Blockade der Straße von Hormus wirke sich aus. Zudem sei Dubai als wichtiger Umschlagpunkt für Luftfracht gestört.

Appell für Ausbau von Handelsbeziehungen

Das Wachstum von Deutschland als exportorientierter Volkswirtschaft leide schon seit Jahren unter Problemen im Welthandel, sagte Treier. Seit 2019 gebe es praktisch kein Wachstum. Bis zum Jahresbeginn sei das Bruttoinlandsprodukt in dieser Phase nur um 0,2 Prozent gewachsen. In der gleichen Zeit sei die Weltwirtschaft um 18 Prozent gewachsen, die USA um 16 Prozent, Italien um 6 Prozent und Frankreich um 5 Prozent.

Treier plädierte für einen Ausbau der Handelsbeziehungen mit anderen Ländern, wo immer möglich - so etwa mit Südamerika über das Mercosur-Abkommen oder über das jüngst zwischen der EU und Australien vereinbarte Freihandelsabkommen./hrz/DP/stw

24.03.2026 | 12:28:21 (dpa-AFX)
Israel: Angriffe in Isfahan und anderen Teilen des Irans
24.03.2026 | 12:28:20 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum verändert - Märkte harren weiterer Entwicklung
24.03.2026 | 12:27:39 (dpa-AFX)
Große Explosion erschüttert Ölraffinerie in Texas
24.03.2026 | 12:24:46 (dpa-AFX)
Bericht: Neuer Generalsekretär in Irans Sicherheitsrat
24.03.2026 | 12:20:31 (dpa-AFX)
EQS-News: Die Bestellung von sowohl ESR- als auch CRP-Labortests könnte Krankenhäusern Millionen pro Jahr sparen - neue Studie stellt die Vorstellung in Frage, dass die Tests austauschbar sind (deutsch)
24.03.2026 | 12:16:39 (dpa-AFX)
Vier Verdächtige nach Brandanschlag in Berlin 2025 ermittelt
24.03.2026 | 09:10:50 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Wieder gestiegener Ölpreis begrenzt Gewinne

SEOUL/HONGKONG/TOKIO (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben sich am Dienstag stabilisiert. Sie schlossen sich damit der Erholungsbewegung an den internationalen Märkten an, nachdem US-Präsident Donald Trump seine am Wochenende angedrohten Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage ausgesetzt und auf "produktive Gespräche" verwiesen hatte.

Die Gewinne blieben angesichts der deutlichen Verluste zu Wochenbeginn allerdings überschaubar. Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management verwies auf den wieder gestiegenen Ölpreis. Man könne verbal und durch Aktionen wie eine Freigabe von Notreserven zwar eine kurzfristige Entspannung bewirken, aber nicht die Folgen unterbrochener Schifffahrtslinien und verminderter Raffineriekapazitäten beheben.

"Die Börsen interessieren sich derzeit mehr für die Zahl der Schiffe, die die Straße von Hormus passieren, als für aufsehenerregende Sätze des US-Präsidenten", so Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. "Solange der Iran nicht mitspielt, wird auch der US-Präsident den Krieg mit all seinen Folgen für die Energiepreise und Weltwirtschaft nicht einseitig beenden können."

Der japanische Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> erreichte daher lediglich ein Plus von 1,42 Prozent auf 52.252,28 Punkte, nachdem er am Vortag 3,5 Prozent verloren hatte. Neue Inflationsdaten spielten eine untergeordnete Rolle. Die Teuerung hatte sich dank fallender Energiekosten weiter deutlich abgeschwächt und den tiefsten Stand seit fast vier Jahren erreicht. Die Preisdaten zeigen allerdings nur die Entwicklung im Februar, also bevor die Folgen des Iran-Kriegs zu einem starken Anstieg der Preise für Rohöl und Erdgas geführt hatten.

Auch der südkoreanische Leitindex Kospi vermochte mit 2,7 Prozent Gewinn nicht den Verlust von über sechs Prozent am Montag auszugleichen. Ähnlich sah es an den chinesischen Märkten aus. Der Hang Seng <HK0000004322> der Sonderverwaltungsregion Hongkong stieg zwar um 2,7 Prozent, während der CSI-300-Index <CNM0000001Y0>, der die wichtigsten Aktien auf dem chinesischen Festland abbildet, um 1,3 Prozent anzog. Doch blieben die Zuwächse klar unter den Verlusten der Vortage.

In Australien fielen die Gewinne noch spärlicher aus. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> schloss 0,16 Prozent höher mit 8.379,35 Punkten. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf den Rückgang der vorläufigen Angaben zu den S&P-Einkaufsmanagerindizes für März. In dem Fall unter die Kontraktionsmarke von 50 zeigten sich die ersten Spuren des Krieges im Iran./mf/stw

23.03.2026 | 08:51:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Hohe Verluste nach Trump-Ultimatum - Ölpreise weiter hoch
23.03.2026 | 05:36:06 (dpa-AFX)
Asiens Aktienmärkte nach Trump-Ultimatum im Minus - Ölpreise leicht im Plus
20.03.2026 | 09:03:21 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Zurückhaltung prägt Geschehen - Kein Handel in Japan
19.03.2026 | 09:03:12 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Deutliche Verluste - Sorge vor Energiekrise
19.03.2026 | 07:35:30 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax fällt Richtung 23.000 Punkte
18.03.2026 | 09:02:28 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Deutliche Gewinne in Japan und Südkorea

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