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News

30.10.2026 | 16:07:40 (dpa-AFX)
Moskau: Ukraine greift wieder russische Raffinerien an

MOSKAU (dpa-AFX) - Das ukrainische Militär hat nach Angaben aus Moskau seine Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufgenommen. "Wir hatten eine Zeit lang eine Pause. Doch heute wurden die Angriffe ... wieder aufgenommen, und unsere Betriebe arbeiten unter Schutzmaßnahmen", zitierte die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti Vizeministerpräsident Alexander Nowak. Insgesamt seien drei Raffinerien und ein Gas-Chemiekomplex angegriffen worden. Eine Anlage wurde demnach "geringfügig" beschädigt. Nähere Angaben zu den Angriffszielen und den eingesetzten Waffen machte er dabei nicht.

Zuvor hatten militärnahe ukrainische Telegramkanäle Aufnahmen von Bränden auf einem Gelände verbreitet, das zur Raffinerie Nowokuibischewsk im Gebiet Samara gehören soll. Das staatsnahe ukrainische Rüstungsunternehmen Fire Point veröffentlichte eine Karte, wonach der Angriff mit Drohnen des Typs FP-1 aus Unternehmensproduktion durchgeführt wurde. Eine Bestätigung für den Angriff von offizieller Seite lag zunächst nicht vor. Bei den Aufräum- und Löscharbeiten kamen russischen Staatsmedien zufolge zwei Männer ums Leben. Die Anlagen wurden mehrfach bereits von ukrainischen Drohnen angegriffen.

Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion und greift dabei immer wieder auch weit entfernte Industrieanlagen im russischen Hinterland an. Washington hatte Kiew wiederholt aufgefordert, Angriffe auf russische Erdölverarbeitungsanlagen zu unterlassen, damit die weltweiten Spritpreise nicht noch weiter in die Höhe getrieben werden. Daraufhin stellte die Ukraine ihre Attacken auf Raffinerien für rund zwei Wochen ein./ast/DP/zb

30.10.2026 | 16:02:51 (dpa-AFX)
EQS-DD: Knorr-Bremse Aktiengesellschaft (deutsch)
30.10.2026 | 16:00:33 (dpa-AFX)
EQS-DD: Knorr-Bremse Aktiengesellschaft (deutsch)
30.10.2026 | 15:59:28 (dpa-AFX)
EQS-DD: Knorr-Bremse Aktiengesellschaft (deutsch)
30.10.2026 | 15:58:29 (dpa-AFX)
EQS-DD: Knorr-Bremse Aktiengesellschaft (deutsch)
30.10.2026 | 15:56:30 (dpa-AFX)
EQS-DD: Knorr-Bremse Aktiengesellschaft (deutsch)
30.10.2026 | 15:48:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York: Tech-Ausverkauf verschärft sich wegen Amazon und Intel
30.10.2026 | 09:09:21 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste im Technologiebereich belasten die Indizes

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Börsen haben am Freitag mehrheitlich geschwächelt. Dabei gaben die technologielastigeren Märkte stärker nach.

Die Börsen reagierten damit auf die Vorgaben aus den USA. Sowohl die technologielastige Nasdaq als auch der Philadelphia Semiconductor Index hatten nachgegeben. "An den internationalen Aktienmärkten ziehen sich die Anleger immer mehr aus Halbleiter- und KI-Werten zurück", merkte Marktanalyst Andreas Lipkow vom CMC Markets an. "Nach den Quartalszahlen von Alphabet und Meta <US30303M1027> haben nun auch Amazon <US0231351067> und Intel <US4581401001> die Zweifel an den hohen Erwartungen an den Technologiesektor verstärkt."

Südkoreanische und taiwanesischen Aktien gaben wegen der Abhängigkeit von den Halbleiterschwergewichten entsprechend nach. Der Kospi sank um 3,5 Prozent, auch in Taiwan ging es um über zwei Prozent nach unten. Japanische Aktien erlitten ebenfalls Verluste. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> beendete den Handel 2,1 Prozent tiefer mit 63.290,11 Punkten. Auf Wochensicht hielt er sich damit noch leicht im Plus.

Die japanische Zentralbank hatte den Leitzins nicht verändert und den Zinssatz bei 1,25 Prozent belassen. Experten hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. Zudem machte die Bank of Japan deutlich, dass das angepeilte Inflationsziel von zwei Prozent erreicht sei. Zugleich hatte die Notenbank angekündigt, das Tempo der Verkäufe ihrer Bestände an börsengehandelten Fonds auf den japanischen Markt annähernd verdreifachen zu wollen. Marktteilnehmer werteten die noch überschaubaren Abgaben des Nikkei 225 als Zeichen der Zuversicht, dass die Börse die Verkäufe verdauen kann.

Die Inflation im Großraum Tokio hatte sich unterdessen wieder etwas abgeschwächt. Im Oktober legten die Verbraucherpreise in der Hauptstadt ohne Frischwaren im Jahresvergleich wie von Experten erwartet um 2,6 Prozent zu. Im September hatte die Jahresrate noch etwas höher bei 2,7 Prozent gelegen und damit auf dem höchsten Stand seit November 2025.

Chinesische Aktien tendierten dagegen uneinheitlich. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den 300 wichtigsten Werten vom Festland sank um 1,4 Prozent, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,5 Prozent zulegte. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf Eindeckungen von Leerverkäufen in Teilen des Marktes.

Solide präsentierten sich unterdessen australische Aktien. Der S&P ASX 200 <XC0006013624> gewann 0,18 Prozent auf 8.908,14 Punkte und zeigte sich damit weiterhin wenig volatil./mf/mis

29.10.2026 | 09:11:01 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung - Samsung enttäuscht
28.10.2026 | 08:52:19 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne - SK Hynix facht KI-Begeisterung wieder an
27.10.2026 | 09:11:46 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Börsen in Japan und Korea deutlich erholt - China schwach
26.10.2026 | 08:58:00 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Uneinheitlich zum Wochenauftakt
23.10.2026 | 09:14:39 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Stabilisierung im Verlauf
22.10.2026 | 09:05:54 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Kräftige Verluste - Unsicherheit belastet

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