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News

31.07.2026 | 05:50:01 (dpa-AFX)
KI-Songs Originalen zu ähnlich? Gericht entscheidet

MÜNCHEN (dpa-AFX) - Verletzen mit KI-Werkzeugen des US-Unternehmens Suno generierte Songs die Urheberrechte deutscher Künstler? Das muss das Landgericht München I entscheiden, das dazu am Freitag (9.00 Uhr) voraussichtlich ein Urteil verkünden wird. Geklagt hat die Musikverwertungsgesellschaft Gema.

Im konkreten Fall geht es laut Gericht um sechs bekannte Musikstücke: "Atemlos", "Daddy Cool", "Mambo No. 5", "Big in Japan", "Forever Young" und "Rasputin". Der Fall dürfte aber weit über die konkreten Lieder hinausweisen.

Werden die Daten abgespeichert?

Suno bietet Nutzern die Möglichkeit, Lieder von KI erstellen zu lassen. Das tat auch die Gema und brachte die KI dabei dazu, Lieder zu erstellen, die sich - so finden zumindest die Vertreter des Musikrechteverwerters - kaum von den Originalen unterscheiden, mit denen die KI trainiert worden ist. Die Gema sieht dies als Beleg, dass die Trainingsdaten memorisiert - also letztlich abgespeichert wurden. Suno hat in der mündlichen Verhandlung im Frühjahr sowohl die Wiedererkennbarkeit bestritten als auch betont, dass die Lieder, mit denen die KI trainiert wurde, nicht im Modell abgespeichert sind.

Ein weiterer zentraler Punkt des Rechtsstreits ist, ob eine Urheberrechtsverletzung - so das Gericht denn eine sieht - überhaupt Suno oder nicht den Nutzern der Werkzeuge zuzurechnen ist. Die Gema sagt ja, Suno nein.

Ähnlichkeiten mit einem Verfahren aus dem vergangenen Jahr

Der Fall erinnert an eine andere Klage der Gema vor der gleichen Kammer des Landgerichts. Damals hatte sie die Chat-GPT-Mutter OpenAI verklagt, weil deren KI geschützte Liedtexte fast identisch wiedergab. Auch damals war die Frage, ob die Daten gespeichert werden oder das System nur aus ihnen lerne, ohne sie abzuspeichern. Damals entschied das Landgericht zugunsten der Gema. OpenAI ging allerdings in Berufung, eine letztinstanzliche Entscheidung gibt es noch nicht.

Ob das wieder der Fall sein wird, ist offen. Diesmal geht es auch nicht um die Liedtexte, sondern die Melodien. Zumindest bei der Gema ist man aber zuversichtlich, zu gewinnen. Er schätze die Chancen dafür als gut ein, sagt der Chefjustiziar der Gema, Kai Welp. Suno äußerte sich im Vorfeld des Verkündungstermins zunächst nicht zu den Chancen./ruc/DP/zb

31.07.2026 | 05:50:00 (dpa-AFX)
Bundesagentur für Arbeit stellt Juli-Statistik vor
31.07.2026 | 05:35:12 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Badische Zeitung' zu Deutsche Bahn
31.07.2026 | 05:35:11 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Lausitzer Rundschau' zu Hitze
31.07.2026 | 05:35:10 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Rhein-Neckar-Zeitung' zu Hitzewellen
31.07.2026 | 05:35:09 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Stuttgarter Zeitung' zu Infantinos Plänen
31.07.2026 | 05:35:08 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zu Bahn-Bilanz
30.07.2026 | 09:05:19 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Gewinne in Japan

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Donnerstag ohne klare Tendenz entwickelt. Die Märkte reagierten auf gemischte Vorgaben aus den USA. Während die Zahlen von Microsoft <US5949181045> sehr gut angekommen waren, standen Meta <US30303M1027> nach dem jüngsten Quartalsbericht unter Druck.

"Bei der Facebook-Mutter drücken die hohen Kosten und Ausgaben auf das Gesamtergebnis", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow von CMC Markets fest. "Der Konzern drängt sich mit aller Macht in die KI-Welt und scheut dabei keine Kosten." Bei Microsoft seien dagegen die Cloud-Aktivitäten positiv aufgefallen.

Nicht eindeutig waren auch die Aussagen der US-Notenbank. Der neue Fed-Chef Kevin Warsh ließ nach Ansicht von Marktteilnehmern Fragen offen. "Einerseits schien Warsh damit zufrieden zu sein, dass die Finanzmärkte in den vergangenen Wochen die monetären Konditionen durch steigende (reale) Renditen restriktiver gestaltet haben", merkte Eckhard Schulte, Vorstandsvorsitzender des Vermögensverwalter Main Sky Asset Management, an. "Andererseits ließ er erneut keinen Zweifel daran, dass die Fed es mit dem Zwei-Prozent-Inflationsziel sehr ernst meint und hier liefern wird."

Der südkoreanische Leitindex Kospi verlor 1,2 Prozent und setzte damit seine Korrektur mit abflauender Dynamik fort. Allein im Juli liegen die Abgaben bei über 30 Prozent. Die besser als erwarteten Zahlen von Samsung <KR7005930003> vermochten den Markt damit nur bedingt zu stützen, stoppten aber immerhin die Verlustwelle der Vortage. Der Halbleiterkonzern hatte mit seinem operativen Gewinn deutlich über den Erwartungen gelegen. Damit scheine der Ausverkauf der Halbleiterwerte auszulaufen, so Marktstratege Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management.

In Japan reichte es dank stabilisierter Kurse dagegen zu einem Plus. Der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> zog um 0,7 Prozent auf 61.867,43 Punkte an. Auch japanische Aktien hatten zuvor unter dem Ausverkauf von Halbleiterwerten gelitten.

Keine klare Tendenz gab es in China. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandbörsen verlor zuletzt 0,9 Prozent, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong 0,2 Prozent im Plus lag.

In Australien ging es nach der stabilen Entwicklung der Vortage unterdessen nach unten. Der Leitindex S&P ASX 200 <XC0006013624> sank um 0,78 Prozent auf 8.967,70 Punkte./mf/jha/

29.07.2026 | 09:10:28 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Halbleiterwerte erneut unter Druck - SK Hynix enttäuscht
28.07.2026 | 09:06:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Halbleiter-Einbruch erschüttert Südkoreas Börse
28.07.2026 | 07:44:04 (dpa-AFX)
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27.07.2026 | 09:21:51 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Erholung dank Ölpreisrückgang - Gigantischer Börsengang von CXMT
24.07.2026 | 09:09:43 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Verluste vor dem Wochenende
23.07.2026 | 09:04:57 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Trotz Ölpreisanstieg leichte Gewinne

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