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News

18.07.2026 | 13:19:14 (dpa-AFX)
Verbraucherschützer gegen Social-Media-Verbot für Kinder

BERLIN (dpa-AFX) - Die Dachorganisation der Verbraucherzentralen in Deutschland hat sich gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Jugendliche ausgesprochen. "Ich bin gegen ein einfaches Social-Media-Verbot für Jugendliche, weil man damit wenig erreicht und Jugendliche ausschließt", sagte die Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, der Funke Mediengruppe.

Verboten werden sollten aus Pops Sicht vielmehr "schädliche Mechanismen, die süchtig machen oder manipulativ sind" und auf denen derzeit das Geschäftsmodell der Plattformen basiere. Es brauche eine "klare und harte Regulierung der Plattformen".

Pop forderte, Sucht verstärkende Elemente wie Autoplay oder endloses Scrollen ebenso zu untersagen wie automatische Standortfreigaben oder ständige Abfragen zur Kontaktfreigabe. "Das ist unheimlich. Und gefährlich. Genau das sind Mechanismen, die kontrolliert und reguliert werden müssen", sagte sie.

Report: Mehrheit der 14- bis 29-Jährigen für harte Regulierung

Zugleich verwies die Verbraucherschützerin auf Zahlen aus einem neuen, noch unveröffentlichten Verbraucherreport der Bundesverbraucherzentrale mit einer Befragung von jungen Menschen: Demnach sprechen sich 81 Prozent der 14- bis 29-Jährigen dafür aus, Plattformen stärker in die Verantwortung zu nehmen, statt junge Menschen pauschal auszuschließen. "Das ist ein klares Votum", so Pop.

Hintergrund ist eine Diskussion über stärkere Einschränkungen für Minderjährige beim Zugang zu Sozialen Medien. Expertinnen und Experten im Auftrag der EU-Kommission empfehlen, den Zugang für Kinder unter 13 Jahren zu beschränken - allerdings nicht als starres Verbot. Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) wirbt ebenfalls für einen differenzierten Ansatz und setzt auf eine EU-weite Lösung./mxx/DP/zb

18.07.2026 | 13:05:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Sorge vor Ausweitung des Konflikts um die Straße von Hormus
18.07.2026 | 12:59:36 (dpa-AFX)
Frachter bei russischem Raketenangriff auf Odessa beschädigt
18.07.2026 | 12:57:55 (dpa-AFX)
Umfrage: Zwei Drittel erkennen in Hitze den Klimawandel
18.07.2026 | 12:57:24 (dpa-AFX)
Dobrindt warnt vor Anschlagsrisiko in Deutschland
18.07.2026 | 12:55:38 (dpa-AFX)
Libanons Präsident reist für Trump-Treffen nach Washington
18.07.2026 | 12:55:27 (dpa-AFX)
Medien: Streit über weitere US-Tankflugzeuge in Israel abgewendet
17.07.2026 | 10:08:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Asien: Deutliche Verluste bei Technologiewerten belasten

SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die wichtigsten Aktienmärkte in Fernost haben am Freitag deutlich nachgegeben. Marktteilnehmer begründeten die schlechte Stimmung mit einer neuen Angriffswelle der USA gegen den Iran. "Eine toxische Mischung aus der Angst vor den Folgen eines weiter eskalierenden Iran-Krieges und damit vor steigenden Zinsen holt die Investoren aus den Aktien", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest.

Hinzu kamen die anhaltenden Verluste im KI- und Halbleitersektor. "Anleger fürchten sich vor Ansteckungseffekten durch etwas, was den Anschein einer immer schneller rollenden Verkaufslawine im KI- und Chipsektor zu machen scheint", so Jochen Stanzl, Marktanalyst der Consorsbank. "Auch vermeintlich gute Nachrichten aus der Berichtssaison werden ignoriert und haben sich nicht als kurzfristiger Rettungsanker für die sich immer weiter eintrübende Stimmung erweisen können."

So hatte der Philadelphia Semiconductor Index erneut deutlich nachgegeben und damit negative Vorgaben geliefert. Mit den jüngsten Verlusten habe er den tiefsten Stand seit acht Wochen erreicht und fast 20 Prozent vom Hoch eingebüßt, erklärten die Marktstrategen der Deutschen Bank. Zudem betreffe der Rückgang nicht den Halbleitersektor allein, sonder greife auch auf Technologiewerte insgesamt über.

Die technologielastigeren Börsen in Fernost standen entsprechend unter Druck. Während in Südkorea wegen eines Feiertags kein Handel stattfand, büßte der Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> vier Prozent auf 64.141,12 Punkte, ein. Damit lag er deutlich unter dem Niveau von vor einer Woche. Unter Druck standen Aktien des Speicherchipherstellers Kioxia. Nachdem das Unternehmen die höchste Marktkapitalisierung an der japanischen Börsen erreicht hatte, hat sich diese binnen eines Monats wieder halbiert.

Der Verkaufsdruck griff auch auf die chinesischen Börsen über. Der CSI-300-Index <CNM0000001Y0> mit den wichtigsten Werten der chinesischen Festlandsbörsen sank zuletzt um 2,3 Prozent, während der Hang-Seng-Index <HK0000004322> der Sonderverwaltungszone Hongkong um 1,8 Prozent nachgab. Der technologielastige taiwanesische Markt büßte sogar über sechs Prozent ein.

Der australische Leitindex S&P ASX 200 <XC0006013624> tendierte dagegen vergleichsweise stabil und verlor lediglich 0,5 Prozent auf 8.796,70 Punkte. Hier zahlte sich die fehlende Technologielastigkeit aus.

Bei den Einzelwerten standen am Freitag die Papiere des taiwanesischen Konzerns TSMC <TW0002330008> im Fokus. Die Papiere des weltgrößten Chipauftragsfertigers sackten nach den am Donnerstag nach Börsenschluss vorgelegten Zahlen und Prognosen um sieben Prozent auf 2.290 Taiwan-Dollar ab und entfernten sich damit weiter von ihrem im Juni erreichten Rekordhoch in Höhe von 2.535 Taiwan-Dollar.

Sorgen über die hohen Kosten für den massiven Ausbau der Fertigung überschatteten die erhöhte Umsatzprognose und Rekordzahlen. Trotz des Verlusts am Freitag legte das Papier im laufenden Jahr noch knapp 50 Prozent zu. Mit einem Börsenwert von 1,8 Billionen Dollar ist TSMC der wertvollste Konzern Asiens und zählt auch weltweit zu den Top Ten in dieser Wertung./mf/mis

17.07.2026 | 09:07:40 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Deutliche Verluste bei Technologiewerten belasten
16.07.2026 | 09:05:53 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Durchwachsene Entwicklung - Zinserhöhung in Südkorea
15.07.2026 | 09:03:27 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Steigende Kurse - Anleger bleiben beim Iran-Konflikt gelassen
14.07.2026 | 09:03:10 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Zögerliche Stabilisierung - Ölpreise bleiben im Fokus
13.07.2026 | 09:23:41 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Schwach - SK-Hynix-Verluste sorgen für erneuten Kospi-Einbruch
10.07.2026 | 09:07:03 (dpa-AFX)
Aktien Asien: Nachfrage nach Halbleiteraktien stützt Märkte

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