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News

27.10.2026 | 14:29:15 (dpa-AFX)
Original-Research: EDAG Engineering Group AG (von Montega AG): Kaufen

^

Original-Research: EDAG Engineering Group AG - von Montega AG

27.10.2026 / 14:29 CET/CEST

Veröffentlichung einer Research, übermittelt durch EQS News - ein Service

der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.

Ersteller der Studie verantwortlich. Diese Meldung ist keine Anlageberatung

oder Aufforderung zum Abschluss bestimmter Börsengeschäfte.

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Einstufung von Montega AG zu EDAG Engineering Group AG

Unternehmen: EDAG Engineering Group AG

ISIN: CH0303692047

Anlass der Studie: Update

Empfehlung: Kaufen

seit: 27.10.2026

Kursziel: 5,00 EUR (zuvor: 5,50 EUR)

Kursziel auf Sicht von: 12 Monaten

Letzte Ratingänderung: -

Analyst: Mustafa Hidir

9M: Umsatzprognose auf bis zu -10% gesenkt; Marge steigt like for like,

Kosteneinsparungen greifen

EDAG hat gestern Abend vorläufige 9M-Zahlen vorgelegt und die Umsatzprognose

für 2026 gesenkt. Die Nachfrage im Automotive-Engineering verläuft im

laufenden Jahr schwächer als von uns erwartet. Gleichzeitig zeigt das Q3

u.E. erstmals klar, dass die Effizienzmaßnahmen und die globalen

Delivery-Strukturen in der Ergebnisrechnung ankommen.

[Tabelle]

Q3: Marge steigt like for like, Top Line bleibt schwach: Nach 9M liegt der

Umsatz bei 498,7 Mio. EUR (-8,9% yoy), das adjusted EBIT bei 4,7 Mio. EUR

(Vj.: -4,5 Mio. EUR). Isoliert ergibt sich für das Q3 ein Umsatz von ~164

Mio. EUR (-9,0% yoy) bei einem adjusted EBIT von ~4,4 Mio. EUR (Vj.: ~3,1

Mio. EUR). Die Marge von 2,7% liegt über dem Vorjahresquartal (1,7%) und ist

das beste Quartal seit Q1 2024, bei ~16 Mio. EUR weniger Umsatz. Das ist

u.E. der Kern der Meldung: Kosteneinsparungen (Ziel ~90 Mio. EUR p.a.), die

Verlagerung nach Indien und der Einsatz von KI im Engineering greifen, die

Marge verbessert sich like for like trotz rückläufiger Top Line.

Umsatzprognose gesenkt, Margenziel bestätigt: Das Management erwartet für

2026 nun einen Umsatzrückgang von bis zu ~10% (zuvor: -5% bis 0%). Im

Automotive-Geschäft ist die Nachfrage schwächer als erwartet (geringere

Projektabrufe, verstärktes Insourcing), auch der Industriesektor agiert

weiterhin zurückhaltend. Ein Aufholen im Q4 ist nicht mehr zu erwarten, die

Guidance impliziert ein Q4 von ~145 bis 150 Mio. EUR (Vj.: ~167 Mio. EUR).

Dass EDAG das Ergebnis klar vor Umsatzwachstum stellt, halten wir für die

richtige Priorisierung. Die Prognose einer adjusted EBIT-Marge von bis zu

~3% bleibt bestehen. Unsere Schätzung für das adjusted EBIT 2026 bleibt mit

8,8 Mio. EUR bzw. 1,4% unverändert, da wir für das Q4 eine Marge auf

Q3-Niveau erwarten. Gegenläufig wächst Defence weiterhin sehr stark (Umsatz

im H1 verdoppelt), dazu kommt der gestiegene Auftragsbestand (372,6 Mio.

EUR, +11% yoy).

Schätzungen angepasst: Wir senken unsere Umsatzprognose 2026 auf 649,4 Mio.

EUR (zuvor: 688,1 Mio. EUR) und gehen für 2027 im Mobility-Geschäft von

einem weiteren Rückgang um ~6% aus, den Industry (+5%) und Defence (+50%)

nur teilweise kompensieren (Umsatz 2027e: 637,9 Mio. EUR, 2028e: 664,7 Mio.

EUR). Die Margenentwicklung tragen wir nach dem Q3 mit und erwarten eine

EBIT-Marge von 3,3% in 2027 und 4,9% in 2028 (zuvor: 3,7% bzw. 4,7%). Das

Mittelfristziel von 6 bis 8% sehen wir ab 2030 als erreichbar an. EPS 2027e:

0,22 EUR, 2028e: 0,48 EUR.

Fazit: Die Meldung bestätigt unser Bild von EDAG als Transformationscase:

Die Top Line bleibt im laufenden Jahr hinter den Erwartungen zurück, die

Hebelwirkung der angepassten Kostenbasis zeigt sich im Q3 dafür umso

deutlicher. Mit der Kapitalmaßnahme über 75 Mio. EUR und dem Wachstum in

Defence ist das Unternehmen für die nächste Phase gut aufgestellt. Wir

senken das Kursziel auf 5,00 EUR (zuvor: 5,50 EUR) und bestätigen die

Kaufempfehlung.

+++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss

bestimmter Börsengeschäfte. Bitte lesen Sie unseren RISIKOHINWEIS /

HAFTUNGSAUSSCHLUSS unter http://www.montega.de +++

Über Montega:

Die Montega AG ist eine innovative Investment-Banking-Boutique mit klarem

Fokus auf den Mittelstand und agiert als Plattformanbieter für den Austausch

zwischen börsennotierten Unternehmen und institutionellen Investoren.

Montega erstellt hochwertiges Equity Research, veranstaltet vielfältige

Kapitalmarktevents im In- und Ausland und bietet eine umfassende

Unterstützung bei Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen. Die Mission:

Emittenten und Investoren zusammenbringen und für Transparenz im

Börsenumfeld sorgen. Dabei konzentriert sich Montega auf jene

Marktteilnehmer, deren Sprache die Mittelstandsexperten am besten

beherrschen: Small- und MidCaps auf der einen sowie Vermögensverwalter,

Family Offices und Investment-Boutiquen mit einem Anlagefokus im

Nebenwertebereich auf der anderen Seite.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:

https://nwr.eqs-cockpit.com/fncls2.ssx?fn=redirect&u=0743a11129ee02a89ec54cc8585039be

Kontakt für Rückfragen:

Montega AG - Equity Research

Tel.: +49 (0)40 41111 37-80

Web: www.montega.de

E-Mail: info@montega.de

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/montega-ag

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2423134 27.10.2026 CET/CEST

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27.10.2026 | 11:51:49 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Überwiegend kaum verändert - HSBC und Reckitt belasten in London

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Großteil der Aktienmärkte in Europa hat sich am Dienstag kaum vom Fleck bewegt. Schwächer zeigte sich unterdessen der "Footsie", der britische FTSE 100 <GB0001383545>.

Während die Anleger an der Wall Street und den asiatischen Börsen wieder verstärkt bei Technologie- und Halbleiteraktien zugegriffen hätten, komme die freundlichere Stimmung an den europäischen Börsen kaum an, sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Vor den anstehenden Notenbanksitzungen von Fed, EZB und Bank of Japan am Mittwoch, Donnerstag und Freitag herrsche vielmehr Zurückhaltung. "Die hohen Energiekosten erhöhen das Risiko eines erneuten Inflationsschubs und könnten die Währungshüter zu einer restriktiveren Geldpolitik zwingen." Was die Aktienmärkte derzeit jedoch am wenigsten gebrauchen können, seien zusätzliche Zinsanhebungen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab um die Mittagszeit um 0,1 Prozent auf 6.111 Punkte nach. Auch außerhalb des Euroraums zeigten sich die wichtigsten Indizes kaum verändert. Der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> hielt sich mit 14.541 Zählern auf Vortagsniveau. Der "Footsie" sank unterdessen um 0,9 Prozent auf 10.666 Punkte. Ihn belasteten hauptsächlich enttäuschende Quartalsberichte der HSBC <GB0005405286> und von Reckitt <GB00BSZBP530>.

So war die Bankbranche in Europa Schlusslicht unter den Sektoren. Durchwachsene Zahlen der Großbank HSBC zum dritten Jahresviertel belasteten. Zwar meldete das Finanzinstitut einen kräftigen Gewinnanstieg im dritten Jahresviertel und möchte weiter Aktien zurückkaufen, doch die Zinserträge und das Vermögensverwaltungsgeschäft enttäuschten. Laut JPMorgan dürften die Konsensschätzungen für das Ergebnis je Aktie in den Jahren 2026 bis 2028 nun im niedrigen einstelligen Prozentbereich sinken. Das HSBC-Papier gab um 7,3 Prozent nach. Im EuroStoxx etwa verloren BBVA <ES0113211835> 1,3 Prozent und ING <NL0011821202> 1,0 Prozent.

Reckitt verringerten ihre Verluste im Handelsverlauf etwas und büßten zuletzt 4,2 Prozent ein. Lieferengpässe hatten im abgelaufenen Quartal den Absatz von Reinigungsprodukten in den USA beeinträchtigt. Obendrein hatten die Vitaminmarken von Reckitt in China einen Rückschlag zu verkraften. Das Umsatzwachstum fiel entsprechend schwächer als erwartet aus, das Jahresumsatzziel für die Kernmarken wurde gekappt.

Autowerte wurden europaweit belastet, da Mercedes <DE0007100000> sein Jahresgewinnziel senkte. Als Schlusslicht im EuroStoxx gab diese Aktie um 4,4 Prozent nach, gefolgt von BMW <DE0005190003> und VW <DE0007664039>, die jeweils 1,6 Prozent einbüßten. Im Cac 40 <FR0003500008> verloren Stellantis <NL00150001Q9> 1,9 Prozent und Renault <FR0000131906> 2,4 Prozent.

Orange <FR0000133308> legten im französischen Leitindex nach anfänglichen Verlusten um 0,5 Prozent zu. Der Telekomkonzern hob zur Zahlenvorlage zwar sein operatives Jahresergebnisziel an, doch laut JPMorgan befindet sich die Konsensschätzung bereits in etwa dort.

Novartis <CH0012005267> war Favorit im SMI mit plus 1,7 Prozent. Der negative Einfluss von Nachahmer-Präparaten im dritten Quartal ließ weiter nach, während der Pharmakonzern zugleich von Produktivitätsverbesserungen profitierte. Dadurch verdiente er auf bereinigter Basis mehr als erwartet und wurde optimistischer, was die Gewinnentwicklung in diesem Jahr betrifft.

Unter den kleineren Werten in der Schweiz gewann die Aktie des Sensorenherstellers Inficon <CH1431598916> nach Zahlen zudem 4,0 Prozent. Der Halbleiter-Aufschwung stimmt das Unternehmen optimistisch für 2027. "Die Aufträge explodieren", sagte Vorstandschef Oliver Wyrsch.

Das Papier der SIG Group <CH0435377954>, Konkurrentin und Branchenkollegin von Krones <DE0006335003>, sprang sogar zeitweise zweistellig nach oben. Zuletzt legte es um 8,8 Prozent zu. Der Verpackungsspezialist übertraf mit seinen Quartalszahlen selbst die optimistischsten Erwartungen. Zudem hob er seine Jahres- und Mittelfristziele an./ck/stk

26.10.2026 | 18:26:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating
26.10.2026 | 17:59:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne - sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating
26.10.2026 | 12:00:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Auf Erholungskurs - Hohe Ölpreise geben etwas nach
23.10.2026 | 18:23:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Trüber Freitag - EuroStoxx sinkt weiter
23.10.2026 | 17:55:28 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Trüber Freitag - EuroStoxx sinkt in Richtung 6.000 Punkte
23.10.2026 | 12:10:02 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Aktien von Volvo Cars und Kering brechen ein

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