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News

25.05.2026 | 10:11:23 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2: Uber will Delivery Hero übernehmen - Aktie zieht an

(Wiederholung mit Berichtigung im 1. Satz des 4. Absatzes: Überflüssiges Verb "schrieb" entfernt.)

BERLIN (dpa-AFX) - Der US-Fahrdienstleister Uber <US90353T1007> ist an einer Komplettübernahme des Essenslieferdienstes Delivery Hero <DE000A2E4K43> interessiert. Das im MDax <DE0008467416> notierte Unternehmen bestätigte ein Interesse durch den US-Konzern, der bereits ein Fünftel der Anteile hält und Zugriff auf weitere Aktien hat. Uber sei mit einem Angebot von 33 Euro pro Aktie auf die Gesellschaft zugekommen, teilte Delivery Hero am Samstag in Berlin mit. Das wäre weniger, als das Papier am Freitag zum Handelsschluss gekostet hatte. Am Montag zog der Kurs mit der Spekulation auf einen möglichen Bieterkampf weiter kräftig an.

Die Aktie gewann nach Handelsbeginn am Vormittag gut 9 Prozent auf 36,69 Euro und kommt damit auf einen Börsenwert von etwas mehr als 11 Milliarden Euro. Analyst Giles Thorne von der US-Investmentbank Jefferies schrieb am Wochenende bereits, das von Uber für eine Übernahme im Raum stehende Gebot von 33 Euro je Aktie reiche offenbar nicht aus. Einige Investoren wollten mehr als 40 Euro für ihre Anteilsscheine. Wie es jetzt weitergehe, sei schwer zu vorherzusagen, nicht zuletzt aufgrund einer "Myriade wettbewerbsrechtlicher Probleme".

In der "Financial Times" ("FT") hatte es am Wochenende unter Verweis auf informierte Personen geheißen, auch Ubers US-Rivale Doordash <US25809K1051> sei auf Anteilseigner der Berliner zugegangen. Doordash sei vorwiegend an den Delivery-Hero-Marken im Nahen Osten (Talabat und HungerStation) interessiert, aber auch am türkischen Geschäft der Marke Yemeksepeti. Nach Informationen der "FT" wollten zudem viele Delivery-Hero-Investoren einen Preis von 40 Euro sehen.

Experte Marcus Diebel von der US-Bank JPMorgan schrieb, eine Übernahme wäre für die Aktionäre angesichts der jüngsten Kursrally das Sahnehäubchen. Für Uber würde der Deal strategisch Sinn machen - sowohl mit Blick auf die geografische Expansion als auch Synergiepotenzial. Auch Diebel sieht jedoch regulatorische Hürden.

Der Kurs der Delivery-Hero-Anteile hatte in den vergangenen Tagen unter anderem wegen der Spekulation über eine mögliche Offerte durch Uber kräftig angezogen.

Delivery Hero hat seinen Sitz in Berlin, ist aber seit dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts an Just Eat Takeaway hierzulande operativ nicht mehr aktiv. Das Unternehmen zählt allerdings wegen der starken Präsenz in Asien, Südeuropa, der arabischen Halbinsel und Afrika zu den weltweit größten Essenslieferdiensten. Uber betreibt mit Uber Eats selbst einen Essenslieferdienst - unter anderem auch in vielen Städten Deutschlands.

Vor einer Woche hatte Delivery Hero mitgeteilt, Uber halte nun 19,5 Prozent des ausgegebenen Kapitals von Delivery Hero, sowie weitere 5,6 Prozent in Form von Optionen. Zuletzt hatte Uber seine Beteiligung schon von gut 7 Prozent auf fast 18 Prozent aufgestockt. Die niederländische Beteiligungsgesellschaft Prosus <NL0013654783> hatte sich im Zuge des Kaufs des Konkurrenten Just Eat Takeaway (Lieferando) dazu bereit erklärt, ihre Beteiligung an Delivery Hero zu reduzieren.

Uber spreche jetzt auch andere Anteilseigner an, hatte es in einem Bloomberg-Bericht vom Freitagabend unter Berufung auf Finanzkreise geheißen. Aktuell halten die Niederländer von Prosus demnach noch etwa 16,8 Prozent, gefolgt von Aspex Management mit 14,4 Prozent. Die US-Bank Morgan Stanley <US6174464486>, die den Kreisen zufolge Uber beim schnellen Ausbau ihres Anteils mittels Derivaten geholfen hat, verfügt einer Pflichtmitteilung vom Freitag zufolge vor allem indirekt durch Finanzinstrumente über 30 Prozent./zb/men/tih

25.05.2026 | 10:05:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax auf Hoch seit Iran-Kriegsbeginn
25.05.2026 | 10:00:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Uber will Delivery Hero übernehmen - Aktie zieht an
25.05.2026 | 09:41:26 (dpa-AFX)
Iran: Weitere Hinrichtung in Zusammenhang mit Protesten
25.05.2026 | 09:38:10 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Delivery Hero mit elftem Gewinntag - Übernahmekampf möglich
25.05.2026 | 09:38:07 (dpa-AFX)
IRW-News: Vault Strategic Mining Corp: Vault Strategic startet erstes Explorationsprogramm in der historischen Wolframmine War Bond in Nevada
25.05.2026 | 09:35:26 (dpa-AFX)
EQS-News: ZPMC lässt erstes 38.000-Tonnen-Mehrzweck-Schwergutschiff für Chipolbrok zu Wasser (deutsch)
22.05.2026 | 18:40:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Weiter Optimismus mit Blick auf Iran

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben am Freitag im Einklang mit den freundlichen US-Börsen fester geschlossen. Dies- wie jenseits des Atlantiks blieben die Anleger mit Blick auf eine Verhandlungslösung im Iran-Krieg optimistisch.

Der vortags schwächelnde EuroStoxx 50 <EU0009658145> legte mit einem Plus von 0,99 Prozent auf 6.019,45 Punkte besonders deutlich zu. Auf Wochensicht stieg der Leitindex der Eurozone damit um 3,3 Prozent.

Beim Londoner FTSE 100 <GB0001383545> reichte es am Freitag nur für einen Anstieg um 0,22 Prozent auf 10.466,26 Punkte. Dem Züricher SMI <CH0009980894> erging es mit einem Plus von 0,42 Prozent auf 13.503,21 Punkte etwas besser. Beide Indizes waren bereits am Donnerstag ein wenig gestiegen.

"Die vorherrschende geopolitische Einschätzung der Finanzmarktteilnehmer lautet bislang, dass die Lieferketten wiederhergestellt sein würden, bevor eine physische Angebotsknappheit einsetzen würde", kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. In der abgelaufenen Handelswoche hätten die Investoren von dieser Zuversicht noch nicht abgelassen.

Im marktbreiten Stoxx Europe 600 überwogen klar die Gewinner. Mit Abstand am besten schlugen sich die Technologiewerte <EU0009658921> im Kielwasser der starken US-Tech-Börse Nasdaq. "Die Themen Künstliche Intelligenz (KI) und Halbleiter bleiben die maßgeblichen Zugpferde", schrieb Andreas Lipkow, Marktanalyst beim Broker CMC Markets. In Europa zählten Aktien des Halbleiterausrüsters ASML <NL0010273215> und des Chipherstellers STMicroelectronics <NL0000226223> mit Aufschlägen von 4,7 und 5,2 Prozent zu den größten Gewinnern.

Gefragt waren auch Titel aus den Branchen Telekommunikation <EU0009658947>, Tourismus <CH0019112744> und Industrie <EU0009658905>.

Einziger klarer Verlierer war hingegen der Subindex der Öl- und Gaskonzerne <EU0009658780>. Nach Ansicht von Ricardo Evangelista, Analyst beim Broker Activtrades, dokumentierte das die Hoffnung, dass sich doch noch ein Weg für eine Normalisierung der Lage im persischen Golf und der Öllieferungen aus der Region findet.

Bei Richemont <CH0210483332> stand nach zeitweisen Gewinnen ein Minus von 0,6 Prozent zu Buche. Der Schmuck- und Uhrenkonzern hatte im Ende März abgelaufenen abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Umsatz etwas gesteigert. Er profitierte vor allem vom Schmuckgeschäft, während der Uhrenverkauf weiter schwächelte. Zudem kündigte Richemont ein neues Programm zum Rückkauf von bis zu 10 Millionen 'A'-Aktien ab dem 26. Mai an. Marktteilnehmer bemängelten allerdings die relativ vagen Aussagen des Managements zur weiteren Entwicklung./gl/he

22.05.2026 | 18:00:41 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Anleger bleiben mit Blick auf Iran optimistisch
22.05.2026 | 12:28:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Kursgewinne - Technologiewerte fest
21.05.2026 | 18:47:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen
21.05.2026 | 18:07:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Klare Richtung fehlt nach jüngsten Gewinnen
21.05.2026 | 12:05:32 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Kursgewinne - Ölpreise geben nach
20.05.2026 | 18:24:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Weitere Gewinne vor Nvidia-Zahlen

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