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News

01.09.2026 | 21:40:27 (dpa-AFX)
Klingbeil deutet härtere Gangart gegenüber China an

SPARTANBURG (dpa-AFX) - Finanzminister Lars Klingbeil hat in der Debatte über unfaire Handelspraktiken eine härtere Gangart gegenüber China angedeutet. "Das heißt nicht, dass wir die Konfrontation suchen, aber an den Stellen, wo wir sehen, China spielt nicht mehr nach den Regeln, müssen wir uns eben anders aufstellen", sagte der SPD-Chef bei einem Besuch im BMW <DE0005190003>-Werk in Spartanburg in den USA.

Dabei könne es um weitere Zölle etwa auf Hybridfahrzeuge gehen. Denkbar sei auch eine Joint-Venture-Pflicht, bei der chinesische Firmen zu Partnerschaften mit europäischer Mehrheitskontrolle verpflichtet werden, um technologisches Wissen zu schützen.

In Deutschland wächst schon länger die Sorge vor stärkerer chinesischer Konkurrenz. Als besonders betroffen gelten wichtige Branchen wie der Auto- und Maschinenbau. Die Europäer werfen China unfaire Handelspraktiken vor - unter anderem wegen massiver staatlicher Subventionen, Überkapazitäten und Dumpingpreisen. Westliche Unternehmen haben oft nur unter schwierigen Bedingungen Zugang zum Markt./tam/DP/he

01.09.2026 | 21:32:36 (dpa-AFX)
IRW-News: Pasinex Resources Ltd.: Pasinex gibt Finanzergebnisse für das erste Quartal 2026 bekannt
01.09.2026 | 21:27:35 (dpa-AFX)
Kein Shutdown bei Midterms: US-Zwischenhaushalt beschlossen
01.09.2026 | 21:23:54 (dpa-AFX)
WDH: Ölpreise ziehen nach neuen US-Angriffen im Iran weiter an
01.09.2026 | 21:22:09 (dpa-AFX)
Ukraine begrüßt deutsche Vergeltungsmaßnahmen gegen Russland
01.09.2026 | 21:18:53 (dpa-AFX)
USA raten Staatsbürgern in Nahost zur Vorsicht
01.09.2026 | 21:18:13 (dpa-AFX)
Selenskyj warnt vor Flügen über Russland
01.09.2026 | 18:26:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx sinkt - Ölpreisanstieg verunsichert

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hat am Dienstag seine zu Wochenbeginn erlittenen Verluste ausgeweitet. Die erneute Zuspitzung der Lage im Iran-Krieg und wieder gestiegene Ölpreise verunsicherten, hieß es. Dies schüre bei den Anlegern Inflationsängste und Sorgen vor steigenden Zinsen.

Der EuroStoxx verlor 0,80 Prozent auf 6.368,98 Punkte und erreichte das Niveau von Anfang August. Außerhalb des Euroraums legte der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,34 Prozent auf 14.334,79 Punkte zu. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> schloss nach dem Feiertag zu Wochenbeginn 0,32 Prozent niedriger bei 10.789,28 Zählern.

"Langsam setzt sich bei den Anlegern die Erkenntnis durch, dass bei der Zinsanpassung noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist", so Experte Jochen Stanzl von der Consorsbank.

Eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB) in der kommenden Woche wegen der hohen Inflation gilt bereits als weitgehend sicher. Die Inflation in der Eurozone ist im August wegen hoher Energiepreise deutlich gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat mitteilte. Die EZB dürfte dies als Auftrag verstehen, so Thomas Gitzel von der VP Bank.

Nachdem US-Notenbankchef Kevin Warsh zuletzt seine Entschlossenheit bekräftigt hat, die Inflation in den Griff zu bekommen, steht auch eine mögliche Leitzinserhöhung der Fed im September wieder im Raum.

Unter den Einzelwerten stiegen Aktien von Air Liquide <FR0000120073> in Paris um gut zwei Prozent. Sie reagierte damit auf Presseberichte, wonach der aktivistische Investor Elliott Kreisen zufolge eine Beteiligung an dem Industriegase-Konzern erworben hat und das Management dazu drängt, die Margen zu verbessern.

Nach guten Daten einer MS-Studie mit Remibrutinib hatten die Papiere des Pharmakonzerns Novartis <CH0012005267> mit einem Plus von mehr als sechs Prozent klar die Nase vorn im SMI. Die Studienergebnisse bei schubförmiger MS entsprächen dem optimalen Szenario, schrieb Experte Matthew Weston von der Bank UBS.

Am Index-Ende sackten die Anteilscheine der Partners Group Holding <CH0024608827> um gut sieben Prozent ab. Der auf Privatmarktanlagen spezialisierte Vermögensverwalter hatte mit seinen aktuellen Geschäftszahlen nicht wie von manchen Anlegern spekuliert positiv überrascht, zudem wurde etwas unerwartet ein Wechsel an der Unternehmensspitze angekündigt.

An der Spitze bei den europäischen Sektoren lagen die Ölwerte <EU0009658780> mit einem Anstieg von 1,8 Prozent. Die Papiere von Eni <IT0003132476> kletterten um 1,5 Prozent nach oben, Totalenergies-Aktien <FR0000120271> gewannen als bester Titel im EuroStoxx 2,8 Prozent.

Luft- und Reisewerte <CH0019112744> hatten angesichts des weiter steigenden Ölpreises und der angespannten Lage im Nahen Osten das Nachsehen. Für den Sektor ging es als Schlusslicht in der Branchenübersicht um 2,3 Prozent abwärts./la/he

01.09.2026 | 18:08:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx sinkt - Ölpreisanstieg schürt Inflationsängste
01.09.2026 | 12:11:41 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Engie und Nokia kommen wohl in EuroStoxx - VW und Wolters raus
01.09.2026 | 11:46:19 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursverluste - Ölpreisanstieg und Zinssorgen trüben Stimmung
31.08.2026 | 18:18:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach Anstieg von Zinsen und Ölpreisen
31.08.2026 | 18:05:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Anstieg von Zinsen und Ölpreisen belastet
31.08.2026 | 11:56:26 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichter - Anstieg von Zinsen und Ölpreisen bremst die Anleger

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Berichte & Analysen

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