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News

14.10.2026 | 06:23:28 (dpa-AFX)
Kampf gegen Hunger kommt weltweit kaum voran

BERLIN (dpa-AFX) - Der Kampf gegen den Hunger kommt weltweit kaum noch voran. In Afrika südlich der Sahara hat sich die Lage seit 2018 sogar verschlechtert. Sieben der acht als alarmierend eingestuften Länder liegen dort, ebenso die drei größten erfassten akuten Ernährungskrisen weltweit. Das zeigen zwei Berichte vor dem Welternährungstag am 16. Oktober.

Der von der Welthungerhilfe und zwei Partnerorganisationen veröffentlichte Welthunger-Index stieg im Vergleich zu 2018 erstmals in der bis 2000 zurückreichenden Datenreihe wieder an. In 32 Ländern verschlechterte sich die Hungersituation, in 20 weiteren gab es kaum Fortschritte. Der Index berücksichtigt Unterernährung sowie Mangelernährung und Sterblichkeit bei Kindern.

Laut einer Auswertung der Hilfsorganisation Aktion gegen den Hunger waren 2025 in 47 erfassten Ländern und Gebieten rund 266 Millionen Menschen von hoher akuter Ernährungsunsicherheit betroffen. Zwei Drittel davon lebten in nur zehn Ländern. Hauptursachen sind demnach bewaffnete Konflikte, die Menschen vertreiben und ihre Lebensgrundlagen zerstören. Dürren, Überschwemmungen und hohe Lebensmittelpreise verschärfen die Not.

Zugleich sank die Finanzierung humanitärer Ernährungshilfe in Krisengebieten nach Angaben der Organisation zwischen 2022 und 2025 um 59 Prozent. Dadurch müssen Hilfsprogramme eingeschränkt werden, die Krisen werden weniger gut erfasst. Die UN-Ernährungsorganisation FAO meldete zwar einen leichten weltweiten Rückgang chronischen Hungers auf 645 Millionen Menschen im Jahr 2025. Die Zahl beruht jedoch auf einer anderen Messgröße als die Erfassung akuter Ernährungskrisen./cpe/DP/zb

14.10.2026 | 06:21:55 (dpa-AFX)
Klöckner sieht zunehmende Gefahren für den Bundestag
14.10.2026 | 06:21:19 (dpa-AFX)
Raketen treffen Kiew - Ukrainer beklagen fehlende Vorwarnung
14.10.2026 | 06:12:44 (dpa-AFX)
GNW-News: 23. China-ASEAN-Expo geht erfolgreich zu Ende und zeigt neue Kooperationschancen der Freihandelszone 3.0 auf
14.10.2026 | 06:05:23 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Umsatz im dritten Quartal 2026 (deutsch)
14.10.2026 | 06:05:10 (dpa-AFX)
TAGESVORSCHAU: Termine am 14. Oktober 2026
14.10.2026 | 06:05:09 (dpa-AFX)
WOCHENVORSCHAU: Termine bis 27. Oktober 2026
13.10.2026 | 18:23:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx gibt wieder nach - Züricher SMI legt zu

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> ist nach zwei Gewinntagen in Folge wieder etwas unter Druck geraten. Der Eurozonen-Leitindex drehte am Dienstag nach einem positiven Handelsstart ins Minus und schloss 0,55 Prozent tiefer bei 6.167,01 Punkten. Als Belastung erwiesen sich leichte Kursverluste in New York und der weitere Anstieg des europäischen Gaspreises.

Außerhalb der Euroregion grenzte der SMI <CH0009980894> anfängliche Gewinne deutlich ein und ging noch 0,36 Prozent höher bei 13.927,52 Punkten aus dem Handel. Der Schweizer Leitindex profitierte damit letztlich von den Zuwächsen defensiver Schwergewichte, nachdem er bereits zu Wochenbeginn zugelegt hatte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> ("Footsie") gab am Dienstag geringfügig auf 10.650,33 Punkte nach.

Der Preis für europäisches Erdgas setzte den Höhenflug der vergangenen Handelstage fort und erreichte ein weiteres Mehrjahreshoch. Als Preistreiber gelten jüngste Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus und auch das verstärkte Auffüllen der Gasspeicher vor dem Winter.

Aus Branchensicht präsentierten sich am Dienstag Technologiewerte <EU0009658921> am schwächsten. Insbesondere die Aktien von Unternehmen aus dem Halbleiterbereich litten unter schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Medienberichte hatten Sorgen vor verstärkter chinesischer Konkurrenz im Bereich der Künstlichen Intelligenz geschürt. Am EuroStoxx-Ende büßten die Anteilscheine von ASML <NL0010273215> gut vier Prozent ein.

Stärkster Sektor waren die Chemiewerte <EU0009658608. Aktien des Aromen- und Riechstoffherstellers Givaudan <CH0010645932> setzten an der SMI-Spitze mit einem Anstieg von gut neun Prozent Akzente. Der Wert profitierte damit von den jüngsten Quartalszahlen. Die Analysten der ZKB sprachen von einer "eindrücklichen Wachstumsbeschleunigung".

Zudem griffen die Anleger bei Medienwerten <EU0009658640> zu. Hier sorgten die Geschäftszahlen des Werbe- und Kommunikationskonzerns Publicis <FR0000130577> für gute Laune, die Anteilscheine stiegen in Paris um mehr als zwei Prozent. Analysten hoben das starke Wachstum trotz eines Rückgangs im Technologiesegment hervor, zudem bekräftigten die Franzosen ihre Prognose für das Umsatzwachstum aus eigener Kraft im Gesamtjahr. Im Kielwasser gewannen die Papiere des britischen Werbedienstleisters WPP <JE00B8KF9B49> an der Spitze des "Footsie" gut vier Prozent./la/he

13.10.2026 | 18:08:44 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx gibt wieder nach - Züricher SMI legt weiter zu
13.10.2026 | 12:11:18 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Chemiesektor fest
12.10.2026 | 18:37:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort
12.10.2026 | 18:10:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort
12.10.2026 | 10:41:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Weitere Erholung - Warten auf US-Inflation und Quartalsberichte
09.10.2026 | 18:22:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung - Entspannung bei französischen Anleihen

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