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News

21.08.2026 | 10:30:37 (dpa-AFX)
Warken verteidigt Merz - 'Luft nach oben bei Umfragewerten'

BERLIN (dpa-AFX) - Kanzleramtschefin Nina Warken (CDU) hat die Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und der Bundesregierung zurückgewiesen, zugleich aber Verbesserungsbedarf eingeräumt. "Natürlich gibt es Luft nach oben bei den Umfragewerten", sagte Warken im ZDF-"Morgenmagazin". Dass der Kanzler zuletzt weniger sichtbar gewesen sei, bedeute aber nicht, dass er nicht informiert gewesen sei oder nicht gearbeitet habe.

"Vertrauen ist auch wichtig und es muss jetzt gehandelt werden"

Laut aktuellem ZDF-"Politbarometer" kommt Merz bei der Frage "Was halten Sie von?" auf einer Skala von +5 bis -5 auf einen Wert von minus 1,9 - laut ZDF ein persönlicher Negativrekord für den Bundeskanzler. Der Umfrage zufolge gibt es auch große Zweifel an Merz' Rückhalt in den eigenen Reihen. 80 Prozent der Befragten, darunter 67 Prozent der Unionsanhänger, meinen, dass die CDU nicht voll hinter ihrem Parteivorsitzenden steht.

Warken bat um Geduld: Es brauche Mut für notwendige Reformen, die nicht von allein kämen. "Man muss die Menschen mitnehmen, man muss gut kommunizieren, man muss ihnen auch erklären, was passiert", sagte sie. "Vertrauen ist auch wichtig und es muss jetzt gehandelt werden."

Wirtschaftsvertreter beraten bei Kabinettsklausur mit

Die Kanzleramtschefin wies den Eindruck zurück, die Einladung externer Wirtschaftsvertreter zur Kabinettsklausur am kommenden Dienstag und Mittwoch in Schloss Neuhardenberg in Brandenburg sei ein Zeichen der Schwäche oder gar ein "Notruf". Es sei schlicht sinnvoll, sich neben dem internen Austausch auch externen Input zu holen.

"Wir haben vom Siemens <DE0007236101>-Chef bis zu einer jungen Start-up-Unternehmerin, den Handwerkspräsidenten einige da, mit denen wir über die Situation der deutschen Wirtschaft, über die Rahmenbedingungen, über Erwartungen an die Bundesregierung sprechen wollen", sagte Warken.

Sie bekräftigte, dass die großen Reformpakete bei Pflege und Rente im Herbst beschlossen werden müssten. "Die sind teilweise schon auf den Weg gebracht." Sie verwies dabei offen auf Zumutungen für die Bevölkerung: Die Reformen führten zu "Einschnitten bei den Bürgerinnen und Bürgern" und seien "keine beliebten Projekte", aber notwendig. "Sie sind teilweise angestoßen und jetzt müssen wir sie zu Ende bringen."/jce/DP/mis

21.08.2026 | 10:30:16 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Continental Aktiengesellschaft (deutsch)
21.08.2026 | 10:30:14 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Continental Aktiengesellschaft (deutsch)
21.08.2026 | 10:30:12 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Continental Aktiengesellschaft (deutsch)
21.08.2026 | 10:22:32 (dpa-AFX)
Eurozone: Unternehmensstimmung verbessert sich dritten Monat in Folge
21.08.2026 | 10:16:53 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: China-Impuls treibt Rohstoffwerte - Citi hebt Thyssenkrupp-Ziel
21.08.2026 | 10:06:55 (dpa-AFX)
Deutschland: Maschinenbau rettet Halbjahr mit starken Exporten im Juni
20.08.2026 | 18:31:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schwächer - China-Abkommen stützt SMI

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> hat seinen jüngsten Abwärtstrend am Donnerstag fortgesetzt. Angesichts erneut steigender Anleiherenditen und höherer Ölpreise blieben Anleger zurückhaltend. Aus dem Handel ging der Eurozonen-Leitindex mit minus 0,35 Prozent auf 6.422,06 Punkte.

Außerhalb des Euroraums sah es etwas besser aus. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> schloss mit plus 0,04 Prozent auf 10.748,16 Punkte nur wenige Zähler unter seinem Tageshoch.

Der schweizerische Leitindex SMI <CH0009980894> grenzte seine Verluste zum Handelsschluss auf 0,13 Prozent auf 14.368,16 Punkte ein. Grund für den Auftrieb gegen Handelsende war die Meldung über ein Freihandelsabkommen der Schweiz mit China. Das half verschiedenen Exportwerten. Am augenfälligsten reagierten Swatch <CH0012255151>, die im späten Handel deutlich hochzogen und den Tag 1,3 Prozent höher beendeten. Der Konzern produziert den überwiegenden Teil seiner Uhren und Komponenten in der Schweiz.

Die Ankündigung des US-Finanzministeriums am Vortag, verstärkt langlaufende Staatsanleihen zurückzukaufen, hatte nur vorübergehend den Aufwärtsdruck von den Renditen genommen. Diese zogen am Donnerstag wieder an. Bond-Buybacks verbesserten die Marktmechanik, nicht aber die Schuldentragfähigkeit, kommentierte dies der Kapitalmarktexperte Serge Nussbaumer vom schweizerischen Wertpapierhaus Maverix. Die Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten legte zum ersten Mal auf mehr als 40 Billionen US-Dollar zu.

Vor dem Hintergrund der verfahrenen Lage zwischen den USA und dem Iran legten die Ölpreise zu. Die Aktien von Eni <IT0003132476> und BP <GB0007980591> profitierten davon mit Aufschlägen von 2,6 beziehungsweise 2,4 Prozent. US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran mit einem Wirtschaftskrieg.

Schwach waren Aktien von Einzelhändlern. Eine gesenkte Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2026/27 schickte die Aktien von JD Sports <GB00BM8Q5M07> um mehr als 14 Prozent nach unten. Der britische Sportmodehändler hatte - wie vor rund anderthalb Wochen bereits der Schweizer Konkurrent On Holding <CH1134540470> - mit schwachen Umsätzen im zweiten Geschäftsquartal enttäuscht. Am Ende im EuroStoxx belastete dies auch die Anteile von Adidas <DE000A1EWWW0> mit minus 3,1 Prozent.

In den USA enttäuschte zudem Walmart <US9311421039> im abgelaufenen Quartal mit dem wichtigen US-Geschäft, womit die Branche zusätzlich unter Druck geriet. Ahold Delhaize <NL0011794037> büßten 1,9 Prozent ein.

Michelin <FR0000121261> gewannen 1,1 Prozent. Die US-Bank JPMorgan hatte die Anteile von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft. Analyst Jose Asumendi begründete seine Zuversicht mit einer höheren Nachfrage nach Ersatzreifen für Lkw sowie strukturellem Wachstum bei High-Tech-Verbundwerkstoffen./ajx/he

20.08.2026 | 18:05:27 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx weiter abwärts - SMI dämmt Minus ein
20.08.2026 | 12:16:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste - JD Sports stark unter Druck
19.08.2026 | 18:25:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx erneut schwächer - US-Renditen im Blick
19.08.2026 | 18:01:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx erneut schwächer - SMI und 'Footsie' höher
19.08.2026 | 12:15:32 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Börsen bleiben angezählt
18.08.2026 | 18:24:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx im Minus - Halbleiterwerte unter Druck

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