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News

28.10.2026 | 10:29:48 (dpa-AFX)
EQS-News: Anforderungsfalle bei der Jobsuche: Stellenanzeigen verlangen oft mehr als nötig und bremsen Bewerbende aus (deutsch)

Anforderungsfalle bei der Jobsuche: Stellenanzeigen verlangen oft mehr als nötig und bremsen Bewerbende aus

^

EQS-Media / 28.10.2026 / 10:29 CET/CEST

Presseinformation

Anforderungsfalle bei der Jobsuche: Stellenanzeigen verlangen oft mehr als

nötig und bremsen Bewerbende aus

* Studie von Stepstone und HTW Berlin: 71 Prozent der

Personalverantwortlichen sagen, dass Stellenanzeigen häufig mehr

Qualifikationen fordern als für die Position erforderlich.

* 44 Prozent der Jobsuchenden verzichten auf eine Bewerbung, wenn sie die

formalen Kriterien einer Stellenanzeige nicht vollständig erfüllen.

* Die Analyse von mehr als 100.000 Stellenanzeigen zeigt teils deutliche

Unterschiede zwischen Berufsgruppen

Düsseldorf, 28.10.2026 - 44 Prozent der Jobsuchenden bewerben sich nicht auf

eine offene Position, weil sie die geforderten Qualifikationen nicht

vollumfänglich erfüllen. Gleichzeitig bestätigen 71 Prozent der

Personalverantwortlichen, dass Stellenanzeigen in der Praxis häufig mehr

verlangen als tatsächlich erforderlich. Zu diesem Ergebnis kommt die neue

"Skills Map" von Stepstone, für die in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin

über 100.000 Stellenanzeigen KI-gestützt analysiert wurden.

Dahinter steckt ein paradoxes Muster: 87 Prozent der

Personalverantwortlichen finden es herausfordernd, Bewerbende mit den

benötigten Fähigkeiten zu finden. Gleichzeitig fehlt mehr als jeder zweiten

Person eine verlässliche Datengrundlage dazu, welche Anforderungen bei

vergleichbaren Rollen am Markt überhaupt üblich sind. Das Resultat:

Überladene Profile, die viele passende Kandidat*innen abschrecken.

"Je länger die Anforderungsliste, desto größer ist das Risiko, dass eine

Stellenanzeige nicht mehr eine einzelne Rolle, sondern das Profil mehrerer

Fachkräfte auf einmal beschreibt", sagt Dr. Anna Wittich,

Arbeitsmarktforscherin bei The Stepstone Group. "Personalverantwortliche

sollten Anforderungsprofile deshalb regelmäßig überprüfen, klar priorisieren

und sauber zwischen Muss- und Kann-Kriterien unterscheiden. Fokus auf

wesentliche Kernkompetenzen schafft mehr Transparenz und öffnet den

Bewerbungsprozess für geeignete Talente."

Marketing mit breitestem Anforderungsprofil

Die Auswertung verdeutlicht zudem deutliche Unterschiede in den

Anforderungsprofilen der verschiedenen Berufsgruppen. Im Marketing prägen

neben klassischen Kompetenzen wie Kommunikations- oder

Organisationsfähigkeit analytische Fähigkeiten wie Datenanalyse und das

Verständnis digitaler Plattformen das aktuelle Berufsbild. Mit

durchschnittlich 15 Skills pro Stellenanzeige verzeichnet Marketing den

höchsten Wert aller Berufsgruppen.

Im HR-Bereich stehen neben administrativen Kernprozessen vor allem

zwischenmenschliche Fähigkeiten im Fokus. Kompetenzen wie

Serviceorientierung, Proaktivität und Empathie kristallisieren sich als

zentrale Differenzierungsmerkmale für die Mitarbeiterbetreuung und

Talentbindung heraus. Statt klassischer Prozessabwicklung sind also

proaktive Mitarbeiterbetreuung und Talentbindung ein

Differenzierungsmerkmal.

In der IT zeichnet sich ein stark spezialisiertes Anforderungsprofil ab.

Während Programmierkenntnisse ein Kern-Skill sind, bilden Erfahrung mit

Cloud-Technologien, IT-Infrastruktur sowie Sicherheits- und Risikomanagement

wesentliche Schwerpunkte.

Für Bewerbende gilt es, sich nicht entmutigen zu lassen, wenn sie mit zu

vielen Anforderungen konfrontiert sehen: "Stellenanzeigen spiegeln oft das

Idealbild einer Rolle wider, nicht die zwingenden Mindestvoraussetzungen.

Bewerbende sollten sich von umfangreichen Anforderungskatalogen nicht

entmutigen lassen, solange die zentralen Kernkompetenzen abgedeckt sind", so

Dr. Anna Wittich.

Für Unternehmen liegt die Lösung in der Fokussierung auf die wesentlichen

Qualifikationen der jeweiligen Position. Stellenausschreibungen auf zentrale

Kernanforderungen zu reduzieren verhindert, dass qualifizierte

Kandidat*innen an überladenen Wunschlisten scheitern und schafft zudem mehr

Transparenz im Bewerbungsprozess.

Über die Stepstone Skills Map

Für die Stepstone Skills Map wurden in Zusammenarbeit mit der HTW Berlin

über 100.000 Stepstone Stellenanzeigen KI-gestützt nach Skills durchsucht

und 955.295 Skill-Nennungen erfasst. Die Methodik basiert auf sogenannten

Embeddings durch KI-Sprachmodelle, die ähnliche Formulierungen datenbasiert

in 231 übergreifenden Kategorien bündeln. Kodierung und Analyse wurden von

Prof. Dr. Hendrik Send durchgeführt.

Über Dr. Anna Wittich

Dr. Anna Wittich ist Arbeitsmarktforscherin bei The Stepstone Group und

forscht zu Jobsuche, Bewerbung, Recruiting und Arbeitszufriedenheit. In

ihrer Arbeit analysiert sie, wie sich Erwartungen, Entscheidungen und

Erfahrungen von Beschäftigten, Bewerbenden und Unternehmen auf dem

Arbeitsmarkt verändern. Auf Basis von Stepstone-Daten und Studien ordnet sie

Entwicklungen rund um Karrierewege, Bewerbungsverhalten,

Wechselbereitschaft, Arbeitsbedingungen und moderne Personalarbeit ein. In

Medien, Vorträgen und Analysen verbindet sie datenbasierte

Arbeitsmarkteinblicke mit praxisnahen Empfehlungen für Beschäftigte,

Jobsuchende und Unternehmen.

Über The Stepstone Group

The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale

Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt

und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe

KI-unterstützterJob-Marktplätze

und programmatischer Marketing-Lösungenerreichen jedes Jahrmehr als130

Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr

als10 Ländern aktiv - darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcastin

den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit

Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr

Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch

Kontakt

The Stepstone Group Presse

press@stepstone.com

Ende der Pressemitteilung

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Emittent/Herausgeber: The Stepstone Group

Schlagwort(e): Dienstleistungen

28.10.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt

durch EQS News - ein Service der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate

News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=c6272140-d221-11f1-9d22-0a083a71a9ab&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: The Stepstone Group

Völklinger Straße 1

40219 Düsseldorf

Deutschland

Internet: https://www.thestepstonegroup.com/de/

LEI Code: 894500AGGI0VYKPPQL38

EQS News ID: 2423254

Ende der Mitteilung EQS-Media

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2423254 28.10.2026 CET/CEST

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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx prescht ins Plus vor - London schwach

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - In der Eurozone sind die Börsen am Dienstag dank einer Nachmittagsrally noch klar ins Plus vorgedrungen. Ein Indiz für eine wieder anziehende Risikobereitschaft der Anleger lieferten die US-Börsen mit den dort gefragten Technologiewerten. Am Tag vor dem US-Zinsentscheid war es auch gut für die Stimmung, dass die Ölpreise in der Hoffnung auf Diplomatie am Persischen Golf etwas nachgaben.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging 0,79 Prozent höher bei 6.164,69 Punkten aus dem Handel. Er knüpfte so an seine Erholung vom Tief seit Juni an, die zu Wochenbeginn bereits begonnen hatte.

An wichtigen Länderbörsen außerhalb der Eurozone war das Bild durchwachsen. Während der Schweizer SMI <CH0009980894> auf einen Anstieg um 0,40 Prozent auf 14.597,63 Punkte kam, blieb der britische FTSE 100 <GB0001383545> mit seinem Schlussstand von 10.686,54 Punkten klar in der Verlustzone stecken. Unter dem Einfluss einiger enttäuschender Quartalsberichte büßte der Londoner Leitindex am Ende 0,75 Prozent ein.

Schlusslicht in Europa waren am Ende die Autowerte, nachdem Mercedes-Benz <DE0007100000> die Anleger mit einem gesenkten Gewinnziel negativ überrascht hatte. Dies machte die Papiere der Stuttgarter im EuroStoxx mit fast vier Prozent Minus zum abgeschlagenen Schlusslicht. In Paris folgten dem die Papiere von Renault <FR0000131906> und des Zulieferkonzerns Valeo <FR0000130338> nach unten.

In London prägte ein Kursrutsch um 5,4 Prozent bei HSBC <GB0005405286> das Bild negativ, noch ergänzt um Reckitt <GB00BSZBP530> mit einem Abschlag von fast fünf Prozent. Die Großbank HSBC wurde von durchwachsenen Quartalszahlen belastet, sie enttäuschte mit den Zinserträgen und dem Vermögensverwaltungsgeschäft. Reckitt verstimmte die Anleger mit dem Umsatzwachstum und einem gekappten Jahresziel.

Eine Stütze im Sog der New Yorker Nasdaq waren Technologiewerte mit Infineon <DE0006231004> als bester EuroStoxx-Wert. Kurz bevor am Mittwoch nach US-Börsenschluss die Zahlen der Tech-Riesen Alphabet <US02079K3059> und Microsoft <US5949181045> erwartet werden, fragten Investoren die zuletzt außer Mode geratenen KI-Aktien wieder nach.

In Zürich war Novartis <CH0012005267> mit Plus von einem Prozent eine Stütze. Der negative Einfluss von Nachahmer-Präparaten im dritten Quartal ließ weiter nach, während der Pharmakonzern zugleich von Produktivitätsverbesserungen profitierte. Dadurch verdiente er auf bereinigter Basis mehr als erwartet und wurde optimistischer, was die Gewinnentwicklung in diesem Jahr betrifft.

Unter den kleineren Werten in der Schweiz zogen die Aktien von Inficon <CH1431598916> nach Zahlen um gut acht Prozent an. Der Halbleiter-Aufschwung stimmt den Sensorenhersteller optimistisch für 2027.

Die Papiere des Verpackungsunternehmens SIG Group <CH0435377954> sprangen in Zürich sogar um fast zehn Prozent nach oben. Der Konzern übertraf mit seinen Quartalszahlen selbst die optimistischsten Erwartungen. Zudem wurden die Jahres- und Mittelfristziele angehoben./tih/he

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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating
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Aktien Europa Schluss: Gewinne - sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating
26.10.2026 | 12:00:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Auf Erholungskurs - Hohe Ölpreise geben etwas nach
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ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Trüber Freitag - EuroStoxx sinkt weiter

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