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News

02.10.2026 | 03:01:20 (dpa-AFX)
OTS: Neue Osnabrücker Zeitung / BDI drängt Regierung zur Umsetzung von ...

BDI drängt Regierung zur Umsetzung von Reformen / Gönner: "Bedingung

für stabiles Wachstum" - "Beunruhigende Zahl von Betriebsschließungen"

Osnabrück (ots) - Die Industrie hat Union und SPD zum Festhalten an den Reformen

bei Rente, Gesundheit und Pflege aufgerufen. "Die Reformen sind Bedingung dafür,

dass Deutschland wieder auf einen nachhaltigen Wachstumspfad kommt. Deswegen

würde es ein bitteres Ende nehmen, wenn die Reformen gestoppt oder verwässert

werden sollten", sagte Tanja Gönner, Hauptgeschäftsführerin vom Bundesverband

der Deutschen Industrie (BDI), im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung"

(noz).

Mit Blick auf den wachsenden Unmut in der Bevölkerung sagte Gönner: "Der

Einzelne nimmt die eigene Belastung wahr und sieht nicht, dass durch die

Änderungen erhebliche künftige Belastungen für alle verhindert werden. Bei

Gesundheit und Pflege musste wirklich schnell gehandelt werden, um

Beitragssprünge abzuwenden." Halte die Regierung nicht den Kurs, dann drohe ein

Teufelskreis: "Steigende Kosten für Rente, Pflege und Gesundheit schwächen die

Wettbewerbsfähigkeit. Gibt es mehr Arbeitslose, wird der Sozialstaat noch

teurer. Darum ist Wachstumspolitik nicht nur für Unternehmer wichtig, sondern

für alle."

Die deutlich nach oben korrigierten Wachstumsprognosen sind für den BDI noch

kein Grund zum Aufatmen. "Wir sehen nicht, dass die Talsohle erreicht wäre. Es

gibt sogar eine andere Entwicklung: Eine Vielzahl von mittelständischen

Unternehmen schließt einfach den Betrieb zu", sagte Gönner zu noz. "Da wird

keine Insolvenz angemeldet. Da geht es direkt in die Liquidation. Das kannten

wir bislang nicht. Und das ist wirklich beunruhigend, denn da geht industrielle

Substanz verloren, für immer."

+++tob

Pressekontakt:

Neue Osnabrücker Zeitung

Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/58964/6363386

OTS: Neue Osnabrücker Zeitung

02.10.2026 | 01:56:49 (dpa-AFX)
GNW-News: Contentstack stellt Contentstack Canoe vor: KI-Sichtbarkeitstool zeigt Unternehmen, was KI-Systeme ihren Käufern vermitteln
02.10.2026 | 00:47:06 (dpa-AFX)
GNW-News: CompoSecure eröffnet neues London Design Centre, um die wachsende internationale Nachfrage nach Premiumkarten aus Metall zu erfüllen
02.10.2026 | 00:01:13 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: PolyPeptide publiziert die Einladung zur ausserordentlichen Generalversammlung vom 26. Oktober 2026 (deutsch)
01.10.2026 | 23:35:44 (dpa-AFX)
Weitere Rückgänge bei Umsatz und Gewinn - Nike verschärft Sparprogramm
01.10.2026 | 23:08:53 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Micron überrascht mit Umsatzoptimismus - Aktie schließt im Plus
01.10.2026 | 22:57:32 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Micron drehen ins Plus - Gewinnmitnahmen belasten nur kurz
01.10.2026 | 18:43:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ölpreise und Anleiherenditen belasten die Märkte

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte sind mit deutlichen Verlusten in das vierte Quartal gestartet. Insbesondere gestiegene Ölpreise belasteten am Donnerstag.

"Die hohen Ölpreise schüren die Sorge vor einem erneuten Preisschub und damit vor einer länger restriktiven Geldpolitik", erläuterte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Zudem nähmen angesichts steigender Renditen am Anleihenmarkt die Sorgen über die hohen Staatsschulden vieler Länder zu.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank um 1,49 Prozent auf 6.175,45 Punkte. Damit sackte der Leitindex der Eurozone auf das Niveau von Mitte Juni.

Außerhalb des gemeinsamen Währungsraums büßte der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> 1,50 Prozent auf 13.622,85 Punkte ein. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> sackte um 1,68 Prozent auf 10.428,27 Punkte ab.

In dem angespannten Marktumfeld lagen Bankaktien <EU0009658806> mit einem Minus von 3,7 Prozent an der Spitze der Verlierer. Der Sektor brach mit den Abgaben aus der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen nach unten aus. Der starke Anstieg der Staatsanleiherenditen schüre Befürchtungen hinsichtlich einer Verschärfung der finanziellen Rahmenbedingungen und einer Wachstumsverlangsamung, hieß es am Markt.

Ölwerte <EU0009658780> kamen trotz der hohen Notierungen von Rohöl kaum vom Fleck. Der Analysedienst Index Radar verwies auf eine Studie einer US-Bank, die eine Entspannung der Versorgung signalisiere.

Besser hielten sich Technologiewerte <EU0009658921>. Sie reagierten damit auf die Quartalszahlen von Micron <US5951121038>. Kräftig gestiegene Umsätze und Gewinne sowie der Ausblick des US-Halbleiterunternehmens hatten die Zuversicht für die Nachfrage im Zuge des Booms der Künstlichen Intelligenz gestärkt. Das brachte den Halbleiterwerten Rückenwind, auch wenn die Aktien von Micron in New York zuletzt unter Gewinnmitnahmen gelitten hatten.

Der nachgebende Pharmasektor <EU0009658723> wurde etwas von Sanofi <FR0000120578> abgefedert: Die Papiere des französischen Konzerns stiegen um 0,6 Prozent. Die Ausweitung der Kooperation mit Regeneron Pharmaceuticals <US75886F1075> signalisiere die Fortschritte unter dem neuen Konzernchef, schrieb Experte Michael Leuchten vom Analysehaus Jefferies. Die Aktien seien zudem attraktiv bewertet./la/jha/

01.10.2026 | 18:21:27 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Ölpreise und Anleiherenditen belasten die Märkte stark
01.10.2026 | 12:11:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Schwächer - Ölpreise und Anleiherenditen haben Märkte im Griff
30.09.2026 | 18:26:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - EuroStoxx mit schwacher Monatsbilanz
30.09.2026 | 18:09:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - EuroStoxx mit schwacher Monatsbilanz
30.09.2026 | 12:08:27 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Inflationsdaten trüben die Stimmung
29.09.2026 | 18:27:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx im Plus - Anleger weiter zuversichtlich

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