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News

13.07.2026 | 14:17:43 (dpa-AFX)
EU-Staaten können Düngemittel-Preise abfedern

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Landwirte in der EU können wegen der gestiegenen Düngemittelpreise mehr EU-Geld vorgestreckt bekommen. Die Agrarminister der EU-Staaten gaben in Brüssel das finale grüne Licht für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission aus dem Juni. Vergangene Woche hatte das Europaparlament bereits im Eilverfahren zugestimmt. Die Verordnung wird bald im Amtsblatt der EU veröffentlicht und tritt am Tag danach in Kraft.

Die EU-Staaten können demnach die Vorauszahlungen auf Direktzahlungen an aktive Landwirte erhöhen und in diesem Jahr schon früher zahlen. Sie können zudem flexibler bestimmen, wie sie ihre Budgets für Direktzahlungen im kommenden Jahr gestalten. Die Mitgliedstaaten können betroffene Landwirte außerdem besonders unterstützen, um einen Teil der zusätzlichen Kosten für Düngemittel abzufedern. Zuschüsse von bis zu 80 Prozent der zusätzlichen Kosten sind möglich.

Agrarsektor unter Druck

Die EU will damit sicherstellen, dass Landwirte Düngemittel für die nächste Anbausaison kaufen können. "Die jüngsten Störungen der globalen Lieferketten und die stark gestiegenen Düngemittelpreise haben unseren Agrarsektor erheblich unter Druck gesetzt", teilte Irlands Agrarminister Martin Heydon mit. Irland hat derzeit die Präsidentschaft des Rats der EU inne.

Insbesondere der Preis für Stickstoffdünger ist stark von Erdgas abhängig und angesichts des Kriegs im Nahen Osten und der Sperrung der Straße von Hormus gestiegen. 30 Prozent der Stickstoff- und 70 Prozent der Phosphatdünger, die in der EU verwendet werden, werden nach Angaben der EU-Kommission importiert. Da Landwirte in der EU höhere Kosten in der Regel nicht weitergeben könnten, setzten viele weniger Dünger ein, so die Behörde. Eine geringere Ernte sei das Ergebnis.

Bestimmte Zölle bereits ausgesetzt

Damit Landwirte günstiger an bestimmte importierte Düngemittel kommen, hat die EU bereits zeitlich begrenzt die Standardzölle auf Einfuhren mehrerer wichtiger Stickstoffdüngemittel und Vorprodukte für deren Herstellung ausgesetzt. Bis Ende Mai 2027 können so nach früheren Angaben der Europäischen Kommission rund 60 Millionen Euro an Einfuhrzöllen gespart werden.

Die EU-Kommission hat im Juni zudem weitere Maßnahmen vorgeschlagen, um den Düngemittelproblemen zu begegnen. Insgesamt sollen 540 Millionen Euro zusätzlich für die Krisenbewältigung zur Verfügung stehen, von denen voraussichtlich rund 60 Millionen Euro in Deutschland ankommen./wea/DP/stk

13.07.2026 | 14:11:59 (dpa-AFX)
IRW-News: Rock Tech Lithium Inc.: Rock Tech Lithium erhält 262.500 kanadische Dollar aus dem Critical Minerals Innovation Fund Ontario zur Stärkung der Lithium-Lieferkette in Ontario
13.07.2026 | 14:10:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mercedes-Chef: Ungarisches Werk setzt Maßstäbe bei Kosten
13.07.2026 | 14:06:12 (dpa-AFX)
Original-Research: stock3 AG (von BankM AG): Halten
13.07.2026 | 14:05:40 (dpa-AFX)
IRW-News: Deep Sea Minerals Corp.: Deep Sea Minerals Corp. gibt Dokumentarfilm-Video über die Tiefseebergbaubranche in Auftrag
13.07.2026 | 14:05:15 (dpa-AFX)
Original-Research: NCTE AG (von Sphene Capital GmbH): Buy
13.07.2026 | 14:04:58 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies hebt Ziel für Tesla auf 400 Dollar - 'Hold'
13.07.2026 | 12:10:24 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum verändert - Hochstufung treibt DocMorris-Aktie an

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der nach wie vor zugespitzte Konflikt zwischen den USA und dem Iran hat die Anleger an Europas Börsen am Montag nicht sonderlich verunsichert. "Es ist die Wiederholung des bekannten und bereits mehrfach durchlebten Eskalationsszenarios", erklärte Portfolio-Manager Thomas Altmann von QC Partners die Gelassenheit an den Aktienmärkten. Allerdings ziehe der Ölpreis wieder an, was neue Angst vor einer nächsten Inflationswelle schüren könne.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> zeigte sich gegen Mittag mit plus 0,1 Prozent auf 6.277 Punkte wenig verändert. Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer SMI <CH0009980894> 0,06 Prozent auf 14.245 Punkte und der britische FTSE 100 <GB0001383545> stieg um 0,1 Prozent auf 10.502 Zähler.

Das US-Militär hatte in der Nacht auf Montag den Iran erneut für mehrere Stunden angegriffen, nachdem bereits am Wochenende Angriffe erfolgt waren. Flugabwehrsysteme, Radaranlagen, Raketenstellungen und Drohnenstandorte sowie kleinere Boote seien zerstört worden, um dem Iran weitere Attacken auf den internationalen Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zu erschweren, hieß es. Es war die vierte Angriffswelle der USA, seit die Feindseligkeiten in der Nacht zum vergangenen Mittwoch wieder aufgeflammt waren. Zuletzt erklärte das US-Militär seine Angriffe für beendet.

Schwächster Sektor war der Stoxx Europe 600 Technology <EU0009658921>. Erneut standen vor allem die stark gelaufenen Halbleiteraktien unter Druck. Infineon <DE0006231004> und ASML <NL0010273215> sanken im EuroStoxx jeweils um etwas mehr als ein Prozent und STMicro <NL0000226223> gaben in Paris um 0,9 Prozent nach.

Angesichts steigender Ölpreise zählte der Öl- und Gassektor Stoxx Europe 600 Oil& Gas <EU0009658780> dagegen zu den gefragtesten in Europa. Eni <IT0003132476> und Totalenergies <FR0000120271> gehörten im EuroStoxx mit jeweils etwas mehr als anderthalb Prozent Plus zu den Favoriten. In London gewannen BP <GB0007980591> 2,0 Prozent und Shell <GB00BP6MXD84> 0,7 Prozent.

DocMorris <CH0042615283> sprangen in Zürich nach einen positiven Analystenkommentar um 11,3 Prozent hoch. Jan Koch von Deutsche Bank <DE0005140008> Research verdoppelte das Kursziel der Aktie der Versand-Apotheke und sprach nun eine Kaufempfehlung aus. Die Ergebnisse des zweiten Quartals dürften positiv überraschen, erwartet er. Koch sieht auch Potenzial für eine Anhebung der Jahresprognosen. Das Risiko einer Kapitalmaßnahme sei zudem gesunken und die Anleger richteten ihren Fokus zunehmend auf das Gewinnwachstum und die Verbesserungen beim Barmittelzufluss. Zudem werde das Potenzial des Online-Arzt-Service TeleClinic weiterhin unterschätzt.

Für das Papier von Akzo Nobel <NL0013267909> ging es in Amsterdam um 2,0 Prozent hoch. Eine Übernahmeofferte für die Decorfarben-Sparte trieb die Aktie des Farben- und Lackherstellers an. Der Verwaltungsrat lehnte den Verkauf der Sparte für 7,5 Milliarden Euro an Nippon Paint jedoch ab. Analyst James Hooper von Bernstein hält einen Verkauf angesichts der laufenden Fusion mit dem US-Autolackhersteller Axalta zwar für strategisch sinnvoll, da es mit Axalta vor allem in den Bereichen Beschichtungen und Konzernfunktionen Synergien für Akzo gebe. Der gebotene Preis sei jedoch zu gering, konstatierte er./ck/stk

10.07.2026 | 18:26:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung vor Saison der Quartalsbilanzen
10.07.2026 | 18:14:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung vor Saison der Quartalsbilanzen
10.07.2026 | 12:03:51 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Abwartendes Geschäft vor Beginn der Berichtssaison
09.07.2026 | 18:15:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Auf drei schwache Tage folgt Erholung
09.07.2026 | 18:07:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Auf drei schwache Tage folgt Erholung
09.07.2026 | 12:17:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Stabil nach jüngstem Kursrutsch im Zuge der Eskalation im Iran

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