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News

31.07.2026 | 20:54:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus

ROM (dpa-AFX) - Italien hat nach Angaben der rechten Regierung in Rom das Schengen-Abkommen über den freien Personenverkehr in der EU gegenüber Spanien vorübergehend ausgesetzt. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete den Schritt auf der Plattform X als "außergewöhnliche Maßnahme", die ergriffen worden sei, "um die nationale Sicherheit zu gewährleisten und mögliche Auswirkungen für unser Land zu verhindern". Nach den Worten von Meloni werden dadurch Grenzkontrollen wieder eingeführt.

Zuvor hatten die Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos eine vom Innenministerium in Rom angeordnete Schließung der See- und Luftgrenzen zu Spanien gemeldet und damit für Aufregung gesorgt.

Italien hat keine Landgrenze mit Spanien. Die nun von Meloni verkündete Maßnahme betrifft den See- und Luftverkehr, es sollen also bei Reisenden mit dem Flugzeug oder Schiff wieder Grenzkontrollen durchgeführt werden.

Medien: Aussetzung vorerst für einen Monat

Meloni betonte, die Maßnahme werde nur so lange aufrechterhalten, wie es notwendig sei. Konkreter wurde die Regierungschefin nicht. Wie Medien berichteten, könnte die Aussetzung zunächst auf einen Monat beschränkt sein.

Angesichts der Ankunft zahlreicher Migranten binnen weniger Tage in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta hatte Meloni einen solchen Schritt bereits am Donnerstagabend angekündigt. In Spanien sorgten die Verlautbarungen von Meloni und anderen Regierungsmitgliedern zu diesem Thema für Kritik.

Auch Außenminister Antonio Tajani befürwortete im Vorfeld die Aussetzung des Schengen-Abkommens mit Spanien. Den Vollzug bezeichnete er nun bei X als notwendige und unausweichliche Entscheidung, "um die Sicherheit unserer Bürger zu gewährleisten und die europäischen Grenzen zu schützen".

Kritiker werfen Meloni innenpolitisch motivierte Symbolpolitik vor

Kritiker der rechten Regierung in Rom werten den Schritt als vor allem innenpolitisch motivierte Symbolpolitik. Melonis Regierungskoalition war 2022 mit dem Versprechen an die Macht gekommen, die irreguläre Migration zu verringern. In ihrem X-Post betonte die Politikerin, es gehe ihr darum, die "Sicherheit der Bürger zu schützen, irreguläre Migration zu bekämpfen".

Derzeit gibt es allerdings keine Hinweise, dass die Migranten in Ceuta überhaupt die Absicht hätten, nach Italien weiterzureisen. Die Migranten befinden sich in der nordafrikanischen Exklave zudem weder im Schengen-Raum noch auf europäischem Festland. Sollten sie versuchen, das Mittelmeer zu überqueren, würden sie zunächst an einer EU-Außengrenze ankommen - in Binnengrenzkontrollen können sie also zunächst gar nicht geraten.

Druck von rechter Vannacci-Partei

Derzeit steht die Meloni-Regierung zudem unter erheblichem Druck durch die neu gegründete rechte Partei "Futuro Nazionale" des Ex-Armeegenerals Roberto Vannacci. Seine äußerst migrationskritische Rhetorik findet bei einem nicht unerheblichen Teil der Wählerschaft der Regierungsparteien Anklang./rme/DP/he

31.07.2026 | 20:26:49 (dpa-AFX)
GNW-News: Lantronix und Swarmer kooperieren bei der Entwicklung eines maßgeschneiderten Rechenmoduls für unbemannte Luftfahrtsysteme der Gruppe 1
31.07.2026 | 20:13:38 (dpa-AFX)
Minister: Italien setzt Schengen-Abkommen mit Spanien aus
31.07.2026 | 20:13:17 (dpa-AFX)
Aktien New York: Freundlich - Amazon legt kräftig zu
31.07.2026 | 19:59:46 (dpa-AFX)
Trump verhalten zu Patriot-Lizenzen für Ukraine
31.07.2026 | 19:55:12 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: ABO Energy GmbH & Co. KGaA einigt sich mit Finanzierungspartnern auf Verlängerung der Stillhaltevereinbarung und Fortsetzung des Sanierungskurses (deutsch)
31.07.2026 | 19:34:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Sánchez: Migrantenandrang in Ceuta ist 'Angriff' auf Spanien
31.07.2026 | 18:21:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx etwas höher - FTSE mit Rekord

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Freitag nachlassende Gewinne verzeichnet. Die massive Erholung der Halbleiteraktien in Asien ließ die Märkte aufatmen, doch in den USA kam sie nach dem Auftakt an der technologielastigen Nasdaq-Börse dann schnell zum Erliegen. Dies bremste dann auch in Europa das Aktienumfeld, zumal die Ölpreise als Auswirkung des anhaltenden Iran-Kriegs wieder etwas stiegen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schaffte es am Vormittag mit knapp 6.422 Punkten ganz dicht an seinen Rekord, der mit 6.431 Zählern fast vier Wochen alt ist. Über die Ziellinie ging der Eurozonen-Leitindex dann aber nur noch bei 6.358,01 Punkten. Aus dem 1,2-prozentigen Spitzenplus wurde ein nur noch moderater Anstieg um 0,2 Prozent. Die Woche beendete er 1,2 Prozent höher und im Juli hat er ein halbes Prozent gewonnen.

Außerhalb des Euroraums entfernte sich der SMI <CH0009980894> mit einem Abschlag von 0,32 Prozent auf 14.346,14 Punkte etwas weiter von seinem Rekord, den der Schweizer Leitindex am Mittwoch aufgestellt hatte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> konnte seine Bestmarke nochmals leicht auf 10.989 Punkte steigern, scheute aber erneut einen Versuch, die 11.000er Marke anzugreifen. Am Ende gab er um 0,27 Prozent auf 10.868,05 Punkte nach.

Im Tech-Sektor wendete sich das Bild etwas. Infineon <DE0006231004> blieb zwar mit 3,7 Prozent ein großer Gewinner, doch die Aktien des Chipindustrieausrüsters ASML <NL0010273215> verloren am Ende 0,4 Prozent. In den USA tat sich der Nasdaq-Index nach einem starken Auftakt zuletzt schwer damit, im Plus zu bleiben. Während nach Microsoft <US5949181045> am Vortag nun die Amazon <US0231351067>-Zahlen gefeiert wurden, enttäuschte der iPhone-Hersteller Apple <US0378331005>.

In Europa wurden Einzelwerte einmal mehr von Quartalszahlen bewegt. Zu den positiven Überraschungen gehörte der Baukonzern Saint-Gobain <FR0000125007> mit einem Kurssprung um fast sieben Prozent. Dessen Geschäfte hatten sich nach einem schwachen Jahresauftakt im zweiten Quartal belebt. Die Erwartungen seien auf breiter Basis übertroffen worden, lobten die Analysten von RBC.

Insgesamt war die Entwicklung im Baustoffsektor aber durchwachsen, so rutschten die Titel von Holcim <CH0012214059> in Zürich um 2,8 Prozent ab. Der Zementkonzern hatte mit seinen Halbjahreszahlen die Markterwartungen zwar übertroffen und den Ausblick erhöht. Eine Reihe von Investoren hätte sich beim Betriebsgewinn aber eine kräftigere Erhöhung des Ausblicks gewünscht, hieß es.

Im Finanzsektor glänzte mit Crédit Agricole <FR0000045072> ein weiteres Bankhaus mit guten Zahlen, die einen Anstieg um 2,6 Prozent zur Folge hatten. Nicht ganz so gut kamen dagegen die Zahlen des Versicherers Axa <FR0000120628> an. Solide, aber unspektakulär, hieß es hierzu von der RBC. Anleger waren damit nicht zufrieden, wie ein Abschlag von 0,6 Prozent zeigt.

Der zweitbeste Branchenindex nach den wieder anziehenden Öl- und Gaswerten waren die Versorger. Hier legten Engie <FR0010208488> um vier Prozent zu. Das Unternehmen erhöhte seine Jahresprognose und baut dabei auf Kosteneinsparungen und schwankende Energiepreise.

Am Ende des europäischen Branchenfeldes lagen abgeschlagen die Medienwerte. Der Sektor litt unter dem Kurseinbruch um 25 Prozent bei Universal Music <NL0015000IY2>, der auch die Titel des Großaktionärs Vivendi <FR0000127771> mit fast 20 Prozent ins Minus zog. Sie reagierten damit auf die Quartalszahlen des Musikkonzerns. Bei Bernstein war von einer Enttäuschung auf allen Ebenen die Rede. Nach den schwachen Zahlen zum ersten Quartal habe man nun eigentlich auf eine Verbesserung gesetzt./tih/he

31.07.2026 | 18:03:22 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx etwas höher - FTSE vorübergehend auf Rekordhoch
31.07.2026 | 13:25:36 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR/JPMorgan: Eon mit Chance auf EuroStoxx - VW und BMW wohl raus
31.07.2026 | 12:21:01 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Weitere Gewinn dank guter Vorgaben
30.07.2026 | 18:30:21 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Berichtssaison sorgt für Gewinne - KI-Erholung
30.07.2026 | 18:03:17 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Berichtssaison sorgt für Gewinne - KI-Erholung
30.07.2026 | 12:19:08 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Quartalszahlen überwiegend solide

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