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News

10.07.2026 | 12:37:58 (dpa-AFX)
Bericht: Sparpaket im VW-Aufsichtsrat durchgefallen

WOLFSBURG (dpa-AFX) - Das Sparpaket von VW <DE0007664039>-Chef Oliver Blume ist bei der Aufsichtsratssitzung am Donnerstag nach einem Medienbericht abgelehnt worden. Wie die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Konzernkreise berichtet, stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen das Paket. Da derzeit ein Sitz der Kapitalseite unbesetzt ist, haben Arbeitnehmer und Niedersachsen zusammen eine Mehrheit von 12 zu 7 Stimmen im Aufsichtsrat.

Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte bereits im Vorfeld angekündigt, dass das Land keiner Entwicklung zustimmen werde, "die auf Werksschließungen als vermeintlich einfache Lösung setzt". Auch die IG Metall hatte Widerstand gegen die Sparpläne angekündigt.

VW äußerte sich am Freitag nicht zu einzelnen Abstimmungen im Aufsichtsrat. Blume betonte aber, der Vorstand treibe die Transformation weiter voran. "Mit unserem Zukunftsplan stellen wir den Konzern auch in einem global massiv herausfordernden Umfeld noch robuster und wettbewerbsfähiger auf."

Berichte: Vier Werke in Gefahr

Blume sprach von der "umfassendsten Neuausrichtung der Konzerngeschichte". Der Vorstand übernehme damit "Verantwortung für die nachhaltige Zukunft des Unternehmens - in einer Zeit, in der die Automobilindustrie weltweit stark unter Druck steht", so Blume weiter.

Genaue Details hat VW noch nicht genannt. Laut "Manager Magazin" könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Laut "Bild" könnten es sogar 120.000 sein. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht den Berichten zufolge sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm./ruc/DP/men

10.07.2026 | 12:33:03 (dpa-AFX)
OTS: BNP Paribas Real Estate Holding GmbH / Hotel-Investmentmarkt: deutlich ...
10.07.2026 | 12:32:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Wiederverwendbare Rakete: China fängt erstmals Stufe auf
10.07.2026 | 12:31:37 (dpa-AFX)
Christian Müller wird alleiniger Chef von Schwarz Digits
10.07.2026 | 12:31:26 (dpa-AFX)
Strom ohne Lücke: Bundesrat macht Weg für Gaskraftwerke frei
10.07.2026 | 12:30:35 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Frankfurt: Anleger halten sich wegen Nahost-Krise zurück
10.07.2026 | 12:18:45 (dpa-AFX)
VW-Krise: Grüne warnen vor Fehlern wie bei Solarindustrie
10.07.2026 | 12:03:51 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Abwartendes Geschäft vor Beginn der Berichtssaison

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Freitag leicht nachgegeben. Dabei verlief der Handel ruhig. "An den Aktienmärkten drängt sich nun neben Konjunkturdaten und geopolitischen Einflüssen die Berichtssaison für das zweite Quartal in den Vordergrund", so Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka Bank. "Wirklich Fahrt nimmt der Zahlenreigen ab Dienstag auf, wenn vier Großbanken berichten und den Tenor für die Märkte setzen."

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank gegen Mittag um 0,1 Prozent auf 6.278,60 Punkte. Außerhalb des Euroraums gewann der Schweizer SMI <CH0009980894> 0,24 Prozent auf 14.249,56 Punkte, während der britische FTSE 100 <GB0001383545> auf der Stelle trat.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Hier belasteten die Verluste der Halbleiteraktien, deren Erholung damit ausgelaufen zu sein scheint. ASML <NL0010273215> sanken um 2,7 Prozent. Die Augen sind nun auf den Start des südkoreanischen Halbleiterkonzerns SK Hynix <KR7000660001> an der Nasdaq gerichtet. "Das Volumen der Platzierung wird auf rund 28 Milliarden Dollar veranschlagt", hieß es von der Landesbank Baden-Württemberg. "Damit wäre die Transaktion eine der größten Aktienplatzierungen der Börsengeschichte und ein Stimmungsbarometer für den überhitzten KI-Sektor."

Auch Ölwerte verzeichneten Verluste. Trotz der jüngsten militärischen Eskalation zwischen den USA und dem Iran im Streit um die Straße von Hormus gehen die Bemühungen um eine Beilegung der Feindseligkeiten weiter. "Die Vereinigten Staaten setzen sich weiterhin für eine Lösung ein, und die technischen Gespräche laufen weiter", sagte ein US-Regierungsbeamter der Deutschen Presse-Agentur. Das dämpfte Sorgen vor weiter kräftig steigenden Ölpreisen. Marktteilnehmer seien zuversichtlich, dass sich der Frachtverkehr durch die Straße von Hormus stabilisieren werde, merkte Analyst Ricardo Evangelista vom Broker ActivTrades an.

Stark entwickelten sich dagegen die Telekomwerte. Hier gaben Vodafone <GB00BH4HKS39>-Aktien mit elf Prozent Aufschlag den Takt vor. Der Vodafone-Großaktionär Emirates Telecom verkauft seine Beteiligung am britischen Telekomkonzern an den französischen Milliardär Xavier Niel für 112,5 britische Pence je Aktie. Der Kurs zog also in etwa auf das Niveau des Kaufpreises an.

Gefragt waren auch Rohstoffaktien. JPMorgan hatte das Kursziel für ArcelorMittal <LU1598757687> von 45 auf 57 Euro angehoben und die Aktien von "Underweight" auf "Neutral" hochgestuft. Analyst Dominic O'Kane wird optimistisch für die europäische Stahlbranche. Die Protektionsmaßnahmen der Politik zeigten Wirkung, schrieb er. ArcelorMittal kletterten um 5,7 Prozent, auch andere Stahlwerte waren gesucht.

Im ebenfalls steigenden Sektor der Reisewerte sprangen Aktien von Easyjet <GB00B7KR2P84> um über 14 Prozent nach oben. Der Rivale Apollo war dem US-Finanzinvestor Castlelake bei der sicher geglaubten Übernahme des britischen Billigfliegers zuvor gekommen. Laut den Briten soll im Übernahmepoker nun Apollo <US03769M1062> mit einem höheren Gebot zum Zuge kommen./mf/mis

09.07.2026 | 18:15:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Auf drei schwache Tage folgt Erholung
09.07.2026 | 18:07:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Auf drei schwache Tage folgt Erholung
09.07.2026 | 12:17:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Stabil nach jüngstem Kursrutsch im Zuge der Eskalation im Iran
08.07.2026 | 18:15:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verschärfter Nahost-Konflikt löst Kursrutsch aus
08.07.2026 | 18:07:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Nahost-Konflikt verursacht hohe Kursverluste
08.07.2026 | 14:26:16 (dpa-AFX)
ANALYSE: HSBC empfiehlt Übergewichtung von Aktien aus Eurozone

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