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News

14.09.2026 | 16:14:25 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: Bayer gefragt - Anhörung vor US-Gericht zu Roundup-Vergleich

(neu: mehr Hintergrund und Details)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien von Bayer <DE000BAY0017> haben am Montag vor einer gerichtlichen Anhörung in den USA zur finalen Genehmigung des Sammelvergleichs zum Unkrautvernichter "Roundup" angezogen. Am Nachmittag notierten die Papiere des Agrarchemie- und Pharmakonzerns 2,3 Prozent im Plus bei 49,26 Euro.

Damit bauten die Bayer-Papiere ihre Gewinnsträhne im laufenden Jahr auf rund ein Drittel aus und sind seit Jahresstart zweitbester Wert im Dax <DE0008469008>. Der deutsche Leitindex gab zu Wochenbeginn leicht nach.

Bei der am Montag beginnenden Anhörung vor einem Gericht im US-Bundesstaat Missouri geht es um die finale Genehmigung eines Sammelvergleichs zu den "Roundup"-Rechtsstreitigkeiten. Die Entscheidung des Gerichts wird nach Angaben des Unternehmens erst zu einem späteren Zeitpunkt erwartet.

Im Rahmen des angestrebten Vergleichs - sollte er genehmigt werden - wird Bayer bis zu 21 Jahre lang abnehmende, gedeckelte jährliche Zahlungen von insgesamt bis zu 7,25 Milliarden US-Dollar leisten. Mit dem Schritt will der Konzern das Thema Glyphosat-Klagen weitgehend vom Tisch bekommen. Damit der Vergleichsplan aber überhaupt greift, muss ein Großteil der Kläger zustimmen, im Grunde fast alle, wie Unternehmenschef Bill Anderson im Februar bei der Vorstellung des Plans betont hatte.

Zuletzt hatte bereits der Supreme Court in den USA zugunsten von Bayer entschieden, was vielen Klagen wegen angeblicher Krebsrisiken durch den glyphosathaltigen Unkrautvernichter Roundup die Grundlage entziehen könnte. Der US Supreme Court hatte geurteilt, dass Bayer nicht wegen fehlender Krebswarnungen auf Verpackungen von Unkrautvernichtern verklagt werden kann. Die Richter beriefen sich dabei darauf, dass in den USA von der Regierung einheitliche Markierungen von der Umweltbehörde EPA vorgeschrieben seien - damit könne es keine abweichenden Anforderungen einzelner Bundesstaaten geben./la/jha/

14.09.2026 | 16:12:35 (dpa-AFX)
IRW-News: Axo Metals Corp.: Axo Metals erzielt im Projekt San Antonio einen Bohrquerschnitt von 18,0 Metern mit 8,15 g/t Au; erste Step-out-Bohrungen liefern starke Gehalte direkt von der Oberfläche aus, 750 Meter jenseits der Ressource
14.09.2026 | 16:10:04 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1551 US-Dollar
14.09.2026 | 16:07:45 (dpa-AFX)
Aktien New York: KI-Sorgen ziehen Technologiewerte wieder nach unten
14.09.2026 | 16:05:34 (dpa-AFX)
Ölpreise legen deutlich zu - Brent-Preis steigt über 109 Dollar
14.09.2026 | 16:03:52 (dpa-AFX)
Pistorius gibt nun auch Versetzungsbefehl nach Litauen
14.09.2026 | 16:00:09 (dpa-AFX)
EQS-News: sino AG | High End Brokerage: sino und Lenz+Partner: Marktdaten direkt im MX-PRO (deutsch)
14.09.2026 | 12:25:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> hat am Montag nahtlos an seine beiden schwachen Vorwochen angeknüpft. Wieder steigende Ölpreise und neue Bedenken zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) trübten die Stimmung.

Der Leitindex der Eurozone fiel bis zum Mittag um mehr als ein Prozent auf 6.259 Punkte. Damit bewegt sich das Börsenbarometer mittlerweile auf dem Niveau von Ende Juli.

Außerhalb der Eurozone hingegen wurden Kursgewinne verzeichnet. Hier griffen die Anleger verstärkt bei als defensiv geltenden Branchen wie dem Pharma- <EU0009658723> oder dem Nahrungsmittelsektor <EU0009658749> zu.

Derweil legte der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,6 Prozent auf 10.709 Zähler zu. In Zürich zog der Leitindex SMI <CH0009980894> um 1,1 Prozent auf 13.925 Punkte an.

Europaweit litten die Rohstoffwerte <EU0009658624> stark unter Ängsten vor einer Abkühlung der globalen Konjunktur, nachdem der Preis für Rohöl als Schmiermittel der Weltwirtschaft am Montag wieder deutlich zulegte.

Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Konflikt im Nahen Osten den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman nach Angaben aus Maskat verschoben.

Technologiewerte sackten zum Wochenstart um 2,5 Prozent ab. Sie gelten wie die Rohstofftitel als konjunktursensibel, litten aber zudem unter aufkommenden Forderungen nach einer verlangsamten Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass in sechs bis zwölf Monaten ein KI-Schwarm in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic.

Unter den Einzelwerten traf es viele Werte mit Fantasie bei dem Trendthema KI hart. So fielen die Papiere des Chipkonzerns Infineon <DE0006231004> als Schlusslicht im EuroStoxx um 8,6 Prozent. Für die Aktien von ASML <NL0010273215> ging es um 5,9 Prozent nach unten. In Paris rutschten die Anteilsscheine von STMicroelectronics <NL0000226223> um 6,3 Prozent ab.

Ferner bewegten Analystenkommentare die Kurse. So fielen die Anteilsscheine von Stellantis <NL00150001Q9> nach einer skeptischen Studie der US-Investmentbank Morgan Stanley um fast zwei Prozent. Die europäischen Autobauer stünden im Zwiespalt zwischen zyklischer Erholung und strukturellem Druck, schrieb Experte Javier Martinez de Olcoz Cerdan. Er kalkuliert mit einem schwachen Jahr 2027 wegen des Kostenanstiegs und Chinas Druck auf die globalen Märkte. Bei Stellantis sieht er eine Modellpalette, die der Konkurrenz hinterhinkt. Man habe daher wenig Optionen, die Investitionen zurückzufahren, um auf schwächere Barmittelzuflüsse zu reagieren.

Mit Blick auf Renault <FR0000131906> zeigt sich der Morgan-Stanley-Experte etwas zuversichtlicher. Die Franzosen profitierten immens vom starken europäischen Markt - und damit auch am stärksten von möglichen Abschirmmaßnahmen der Politik. Die Renault-Aktien legten um knapp ein Prozent zu.

In Mailand freuten sich die Anleger von Campari <IT0005252207> über ein Kursplus von gut fünf Prozent. Die Großbank UBS hatte die Papiere zum Kauf empfohlen. Dank mehrerer kürzlich umgesetzter, strategischer Initiativen - darunter die Erweiterung des Portfolios von Aperitifs - sei der Getränkehersteller gut gerüstet für weiteres Wachstum./la/stw

11.09.2026 | 18:22:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreis - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 18:03:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreisrückgang - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 11:46:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - US-Inflationsdaten im Fokus
10.09.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen
10.09.2026 | 18:03:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen bleiben
10.09.2026 | 11:48:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste vor EZB-Zinsentscheid am Nachmittag

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