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News

01.11.2026 | 19:29:43 (dpa-AFX)
Innenminister Dobrindt erwartet harte Strafen nach Krawallen

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesinnenminister Alexander Dobrindt erwartet eine konsequente Ahndung von Straftaten bei den Ausschreitungen nach Jugend-Demonstrationen in mehreren Städten. "Zum Teil hat das ja vor laufenden Kameras stattgefunden, dass Läden geplündert worden sind", sagte der CSU-Politiker vor Journalisten. Die Menschen würden identifiziert und zur Rechenschaft gezogen. "Und ich erwarte, dass es harte Strafen gibt."

Dobrindt betonte, man unterscheide sehr stark zwischen dem demokratischen, friedlichen Demonstrationsgeschehen und den Ausschreitungen. Deswegen habe er deutlich gemacht, dass es sich dabei nicht um Schüler gehandelt habe. "Es gab friedliche Demonstrationen, die dann Richtung Abend gekapert worden sind von gewaltbereiten linken Gruppen und migrantischen Chaoten." Er sei den Schülerbewegungen dankbar, dass sie sich davon deutlich distanzierten.

Vorwürfe an Polizei "abwegig"

Kritik an einem zu harten Vorgehen der Sicherheitskräfte wies der Innenminister zurück. "Wenn irgendjemand jetzt der Polizei Vorwürfe macht, dann halte ich das für vollkommen abwegig." Sie sei angepasst, aber deutlich aufgetreten. Mit Blick auf Gewalt bei Jugendprotesten etwa in Frankreich sagte Dobrindt: "Uns war klar, dass die Versuche gemacht werden, auch diese Form des illegalen Protests hier nach Deutschland zu bringen." Man habe auch an den Grenzen darauf geachtet, dass nicht extreme Gruppen aus dem Ausland herkommen.

Einsatzkonzept soll bleiben

Dobrindt sagte zur Gesamtbilanz: "Ich glaube, dass wir in der Summe sehr gut und sehr vernünftig aufgetreten sind und deswegen diese Nacht weitestgehend so verlaufen ist, so dass man die Situation immer unter Kontrolle hat, auch wenn es leider eben einige Ausschreitungen gegeben hat." Das Einsatzkonzept sei hochwirksam gewesen und solle auch für den 20. November aufrechterhalten werden. Für dann wird zu einem "Internationalen Jugendstreiktag" aufgerufen./sam/DP/men

01.11.2026 | 17:55:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen
01.11.2026 | 17:53:10 (dpa-AFX)
Unmut vor Basistreffen in der CDU-Zentrale
01.11.2026 | 17:48:00 (dpa-AFX)
KORREKTUR/ROUNDUP 2: Nach Krawallen in Frankfurt - Händlern soll geholfen werden
01.11.2026 | 17:31:56 (dpa-AFX)
Tui-Kreuzfahrtschiff 'Mein Schiff 3' erreicht Werft nach Unfall
01.11.2026 | 17:22:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Nach Krawallen in Frankfurt - Händlern soll rasch geholfen werden
01.11.2026 | 17:20:31 (dpa-AFX)
WDH: Vorgaben bei Gasspeichern verfehlt - Ministerium: Gasversorgung sicher
30.10.2026 | 18:31:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste im Sog weltweiter KI-Aktien

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Freitag im Sog eines Ausverkaufs bei KI-Werten deutlich nachgegeben. Anders als am Vortag konnten sie sich den wieder aufgeheizten Sorgen, die vor allem die New Yorker Nasdaq belasteten, nicht mehr erwehren. Zu Wochenschluss verstärkten Quartalsberichte von Amazon <US0231351067> und Intel <US4581401001> nochmals die Bedenken der Anleger. Außerdem stiegen die Ölpreise angesichts wachsender Sorgen über einen möglichen erneuten Militärschlag der USA im Iran.

Nach zuvor vier Gewinntagen sank der EuroStoxx 50 <EU0009658145> um 1,22 Prozent auf 6.131,31 Punkte. Der Leitindex der Eurozone hat im Wochenverlauf zwar ein Prozent gewonnen, im Oktober aber mehr als zwei Prozent verloren. Außerhalb des Euroraums sah es am Freitag besser aus: Der Schweizer SMI <CH0009980894> profitierte mit einem Anstieg um 0,36 Prozent auf 14.810,66 Zähler von den Gewinnen einiger Schwergewichte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 0,07 Prozent auf 10.729,78 Punkte zu.

"Die KI-Euphorie bekommt Risse", schrieb am Freitag der Anlagestratege Stefan May von der Quirin Privatbank angesichts wachsender Zweifel, ob sich gigantische Investitionen jemals lohnen werden. Große Technologiesprünge verliefen selten geradlinig, denn auf Phasen der Begeisterung folgten oft Überinvestitionen und schmerzhafte Rückschläge. Überstürzte Umschichtungen aufgrund von Warnungen vor einem möglichen Crash oder dem Platzen einer KI-Blase seien deshalb im Depot aber nicht ratsam.

Unter den schwächsten Sektoren waren denn auch in Europa die Technologiewerte. Davon blieben auch das Chipbranchen-Schwergewicht ASML <NL0010273215> und der Chiphersteller Infineon <DE0006231004> mit Kurseinbußen von mehr als sechs Prozent nicht unberührt. Mit Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und Schneider Electric <FR0000121972> erwischte es aber auch zwei andere KI-Profiteure sehr stark.

Bankaktien standen auch relativ weit auf der Verliererseite. Ausschlaggebend dafür waren große Verluste bei einigen britischen Werten, allen voran NatWest <GB00BM8PJY71> mit einem Kursrutsch um fast neun Prozent. Das Kreditinstitut enttäuschte mit der Aussage, dass es für das kommende Jahr einen Rückgang der Zinserträge erwartet, auch wenn die Zinsen steigen dürften. Im EuroStoxx waren die spanischen Institute Santander <ES0113900J37> und BBVA <ES0113211835> mit fast vier Prozent Minus die größten Branchenverlierer.

Besser sah es in einigen defensiven Sektoren aus, allen voran Nahrungsmittel und Pharma. In letzterer Branche fiel Astrazeneca <GB0009895292> positiv auf mit einem Anstieg um sieben Prozent. Der Erfolg von Krebsmedikamenten hatte dem britischen Pharmakonzern auch im dritten Quartal überraschend deutliche Zuwächse beschert. Auch Sanofi <FR0000120578> überzeugte mit Zahlen, die in Paris einen Kursanstieg um fast fünf Prozent nach sich zogen.

Mit einem Anstieg um ein halbes Prozent profitierte BP <GB0007980591> in Rekordnähe nur noch moderat davon, dass sich die Reihe glänzender Quartalsberichte von Ölkonzernen fortsetzte. Die hohen Ölpreise und stark gestiegene Raffineriemargen hatten den Briten im dritten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Die Ölpreise bewegten sich am Freitag wieder auf die Höchststände seit Beginn des Iran-Kriegs zu.

Gut kamen an der Pariser Börse die Zahlen von Scor <FR0010411983> an. Die Analysten der kanadischen RBC attestierten dem französischen Rückversicherer ein weiteres starkes Quartal. Die Aktie kletterte in einem freundlichen Versicherungs-Brachenumfeld um 4,7 Prozent./tih/zb

30.10.2026 | 18:01:49 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste im Sog weltweiter KI-Aktien
30.10.2026 | 12:16:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Halbleiterwerte geben weiter nach
29.10.2026 | 18:19:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne im Gegensatz zu den US-Börsen
29.10.2026 | 18:00:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne im Gegensatz zu den US-Börsen
29.10.2026 | 12:12:34 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Ölkonzerne mit kräftigen Gewinnen
28.10.2026 | 18:25:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt vor Fed - Berichtssaison im Fokus

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