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News

22.07.2026 | 18:56:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Flatexdegiro hebt Gewinnprognose erneut an - Umsatzziel bestätigt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Onlinebroker Flatexdegiro <DE000FTG1111> hat nach einem starken zweiten Quartal infolge hoher Handelsaktivitäten seiner Kunden erneut die Gewinnprognose angehoben. Das erst im Juni höher gesteckte Umsatzziel wurde bestätigt. Die im MDax <DE0008467416> notierte Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf auf der Stelle getreten ist, legte nachbörslich auf der Handelsplattform Tradegate in einer ersten Reaktion deutlich zu.

Dank der hohen Wachstumsraten, steigender Margen und einer fortgesetzten Fokussierung auf Kostendisziplin rechnet der Flatexdegiro-Vorstand im laufenden Jahr jetzt mit einem Gewinn von 200 bis 230 Millionen Euro - das wären 25 bis 43 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Das Unternehmen hatte erst im Juni die Prognose für den Überschuss auf 200 Millionen Euro nach oben korrigiert. Die Mitte der erhöhten Gewinnspanne liegt im Rahmen der durchschnittlichen Analystenprognose.

Die damals ebenfalls erhöhte Prognose für den Umsatz wurde nach der Vorlage der Zahlen für das zweite Quartal bestätigt. Demnach soll der Erlös um 16 Prozent auf rund 650 Millionen Euro anziehen. Im zweiten Quartal kletterte der Umsatz um 26 Prozent auf 166,5 Millionen Euro. Der Gewinn zog um 55 Prozent auf rund 61 Millionen Euro an. Damit übertraf Flatexdegiro die Erwartungen der Experten.

"Zu dieser Entwicklung trugen sowohl höhere Provisionserträge aus dem Brokerage als auch gestiegene Zinserträge bei, die trotz des niedrigeren Marktzinsumfelds angestiegen sind", hieß es in der Mitteilung vom Mittwochabend. Zugleich seien die operativen Aufwendungen trotz des deutlich höheren Umsatzes und der gestiegenen Marketingaufwendungen leicht gesunken.

In den drei Monaten bis Ende Juni legten die Provisionserträge infolge einer höheren Anzahl an abgewickelten Transaktionen sowie höherer durchschnittlicher Einnahmen pro Trade um 29 Prozent auf 107 Millionen Euro. "Die Kapitalmärkte waren weiterhin von fortgesetzter Volatilität geprägt, ausgelöst durch geopolitische Konflikte und deren Auswirkungen auf globale Liefer- und Wertschöpfungsketten."

Die Zahl der Transaktionen sei um 22 Prozent auf 21,9 Millionen gestiegen. Pro Trade habe die Provision bei 4,64 Euro und damit sechs Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals gelegen. Die Zahl der Kundenkonten lag Ende Juni bei 3,66 Millionen und damit fünf Prozent über dem Wert von Ende 2025.

Das Flatexdegiro-Papier verteuerte sich auf der Handelsplattform Tradegate gegen 19 Uhr im Vergleich zum Xetra-Schluss um 4,6 Prozent auf 38,06 Euro. Die Aktie hatte bis zum Ende des Haupthandels am Mittwoch im Vergleich zu Ende 2025 leicht nachgegeben, nachdem sie im vergangenen Jahr mit einem Plus von fast 150 Prozent zu den stärksten MDax-Titeln gezählt hatte./zb/ck

22.07.2026 | 18:30:22 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Daimler Truck Holding AG: Daimler Truck Holding AG erhöht Prognose für das Geschäftsjahr 2026 (deutsch)
22.07.2026 | 18:28:50 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Dürr Aktiengesellschaft: Effizienzsteigerung bei BBS Automation, vorläufige Zahlen Q2 2026 (deutsch)
22.07.2026 | 18:25:28 (dpa-AFX)
EQS-DD: LAIQON AG (deutsch)
22.07.2026 | 18:20:27 (dpa-AFX)
EQS-DD: LAIQON AG (deutsch)
22.07.2026 | 18:19:59 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank hebt fairen Wert für Santander auf 12 Euro - 'Halten'
22.07.2026 | 18:19:51 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: CHAPTERS Group AG: Durchführung einer Barkapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital beschlossen (deutsch)
22.07.2026 | 18:09:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung geht weiter - 'Risiken werden ignoriert'

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben ihre Vortagesgewinne trotz Nahost-Krise und damit weiter steigender Ölpreise zur Wochenmitte ausgebaut. Geopolitische Risiken würden derzeit ausgeblendet und darauf gewettet, dass starke Quartalszahlen alle anderen Sorgen überstrahlen werden, beschrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets das Anlegerverhalten. Er warnte aber zugleich: "Das kann gutgehen - muss es aber nicht."

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> legte am Mittwoch - nicht zuletzt auch dank stabiler US-Börsen - um 0,50 Prozent auf 6.316,99 Punkte zu. Auch der französische Cac 40 <FR0003500008>, der spanische Ibex 35 <ES0SI0000005>, der italienische FTSE MIB <IT0003465736> verbuchten Gewinne. Außerhalb des Euroraums gewann der schweizerische SMI <CH0009980894> 0,12 Prozent auf 14.315,88 Zähler. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> rückte um 1,24 Prozent auf 10.716,97 Punkte vor und wurde dabei stark von Ölaktien nach oben gezogen.

Mit Blick auf den Iran-Krieg setzen die Marktteilnehmer nach wie vor darauf, dass die Tür zu Verhandlungen nicht endgültig zugeschlagen ist. Und das, obwohl die Situation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran erneut zu eskalieren scheint. Denn US-Präsident Donald Trump kündigte an, die USA würden künftig jedes Mal eine Brücke oder ein Kraftwerk im Iran "bombardieren und zerstören", wenn die Islamische Republik ein Schiff in der Straße von Hormus beschieße.

Im Bankensektor richtete sich der Blick auf Santander <ES0113900J37>, denn die spanische Großbank profitierte im zweiten Quartal von höheren Zinsen und anderen Erträgen. Sie übertraf bei allen wichtigen Kennzahlen die Analystenerwartungen und ist auf Kurs zu ihren Jahreszielen. Mit einem Plus von 1,4 Prozent ging die Aktie aus dem Handel. Im Schlepptau legten auch die Anteile der BBVA <ES0113211835>, von Intesa Sanpaolo <IT0000072618>, BNP oder Nordea <FI4000297767> um etwas mehr als ein Prozent zu.

Airbus <NL0000235190> als Spitzenreiter im EuroStoxx gewannen 7,0 Prozent. Der weltgrößte Flugzeugbauer will wegen einer starken Nachfrage nach Passagierjets bis 2029 deutlich mehr Gewinn erzielen.

Akzo Nobel <NL0013267909> gewannen nach einem überraschend starken operativen Quartalsergebnis des Farben- und Lackspezialisten in Amsterdam 1,7 Prozent.

Im Versorgersektor schwächelten die Aktien des Schwergewichts Iberdrola <ES0144580Y14> leicht mit minus 0,2 Prozent. Der spanische Energiekonzern überzeugte ebenfalls mit seiner Quartalsbilanz, der Aktienkurs allerdings wurde durch die Übernahme des finnischen Netzbetreibers Caruna ausgebremst. Der Schritt passe zwar in die Unternehmensstrategie, die Beteiligung sei aber hoch bewertet, hieß es etwa vom Analysehaus Jefferies.

Abseits der Bilanzen rückten am Nachmittag Aktien von Fluggesellschaften, insbesondere die von Easyjet <GB00B7KR2P84> in den Blick. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will die EU die Vorschriften für ausländische Eigentumsverhältnisse bei Fluggesellschaften überprüfen. Dies könnte Übernahmeangebote aus den USA für die britische Billigfluggesellschaft verhindern.

Erst Anfang Juli hatten die zwei US-Investmentfonds Castlelake und Apollo Global Management konkurrierende Offerten für Easyjet vorgelegt. Nun sackte die Aktie um 11,6 Prozent ab. Die Papiere der Konkurrentin Ryanair <IE00BYTBXV33> gingen mit minus 1,9 Prozent aus dem Tag, und auch Air France-KLM <FR001400J770> schlossen schwach mit minus 3,3 Prozent./ck/jha/

22.07.2026 | 18:00:27 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung geht weiter - 'Anleger blenden Risiken aus'
22.07.2026 | 12:15:45 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - 'Anleger blenden geopolitische Risiken aus'
21.07.2026 | 18:33:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Halbleiterbranche treibt Börsenerholung voran
21.07.2026 | 18:05:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Halbleiterbranche treibt Börsenerholung voran
21.07.2026 | 12:09:47 (dpa-AFX)
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20.07.2026 | 18:17:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gedämpfte Stimmung wegen Kriegssorgen

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