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News

01.07.2026 | 22:37:40 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Gerüchte zu Cloud-Plan treibt Meta - CoreWeave sacken ab

(neu: Schlusskurse, Kommentare von Jefferies und Bernstein)

NEW YORK (dpa-AFX) - Spekulationen über den Aufbau eines neuen Geschäftsbereichs in der Meta<US30303M1027>-Gruppe haben der Aktie des Social-Media-Giganten und Technologie-Unternehmens am Mittwoch zu kräftigen Erholungsgewinnen verholfen.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg, der sich auf informierte Personen beruft, entwickelt Meta Pläne für ein Cloud-Infrastrukturgeschäft. Dabei könnte der Zugang zu überschüssiger KI-Rechenleistung und zu KI-Modellen an externe Kunden verkauft werden. Zudem erwäge Meta, den Zugang zu "roher" Rechenkapazität zu verkaufen, ähnlich wie andere sogenannte "Neocloud"-Anbieter- etwa CoreWeave <US21873S1087>, hieß es.

Die Meta-Aktie sprang um 8,8 Prozent auf 612,91 US-Dollar hoch und überwand so zugleich auch wichtige charttechnische Widerstände. Bei 580 Dollar verläuft die 21-Tage-Durchschnittslinie, die ein Indikator für den kurzfristigen Trend ist und bei 607 Dollar verläuft die 50-Tage-Linie für den mittelfristigen Trend. Der nächste Widerstand wartet nun in Form der langfristigen 200-Tage-Linie, die aktuell bei etwas über 647 Dollar verläuft.

Die Aktie von CoreWeave sackte im Nasdaq 100 <US6311011026> um knapp 14 Prozent auf 85,69 Dollar ab. Das Papier von Nebius <NL0009805522> als größter Verlierer brach um 17 Prozent auf 229,18 Dollar ein. Unter den Branchengrößen mit Cloudgeschäft gaben Oracle <US68389X1054> zudem um 2,8 Prozent auf 142,50 Dollar nach.

Analyst Brent Thill von der Investmentbank Jefferies würde einen Einstieg von Meta ins Cloudgeschäft begrüßen, wie er in einer Schnelleinschätzung schrieb. Befürchtungen über Überkapazitäten hält er für nicht gerechtfertigt. Meta habe Amazons AWS-Strategie verschlafen und wolle nun überschüssige Rechenleistung zu Geld machen, um etwa die Auslastung zu steigern und den Cashflow zu erhöhen. Ein Cloud-Geschäft sei zudem strategisch wichtig für die langfristigen KI-Ambitionen von Meta und würde die Reichweite über die eigenen Verbraucheranwendungen hinaus erweitern, kommentierte der Experte.

Unterdessen beschäftigte sich Bernstein-Analystin Madison Rezaei mit der CorWeave-Aktie. Über das "Ob" der angeblichen Meta-Pläne lasse sich trefflich streiten, schrieb sie. Zugleich hob sie jedoch hervor, dass Meta über eine der weltweit größten Rechenzentrumsinfrastrukturen verfüge.

Sie schätzt die aktuelle Kapazität weltweit auf rund 20 Gigawatt, wobei in den kommenden Jahren weitere etwa 14 Gigawatt aus eigenen und angemieteten Anlagen hinzukommen sollten. "Diese Größenordnung steht der von Cloud- Anbietern in nichts nach", resümierte sie und ergänzte: "Sollte Meta tatsächlich Pläne für ein externes Cloud-Infrastrukturgeschäft verfolgen, das direkt mit AWS von Amazon <US0231351067>, Azure von Microsoft <US5949181045> oder GCP von Alphabet <US02079K3059> konkurrieren könnte, wäre dies problematisch für CoreWeave."/ck/he

01.07.2026 | 22:35:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow mit Rekord - Nasdaq schwächelt
01.07.2026 | 22:17:40 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Dow mit Rekord - Nasdaq schwächelt
01.07.2026 | 21:38:34 (dpa-AFX)
IPO: Rüstungskonzern KNDS bläst Börsengang ab - Marktschwankungen
01.07.2026 | 21:22:48 (dpa-AFX)
Mindestens drei Tote bei neuen Angriffen in Gaza
01.07.2026 | 21:20:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Meta auf 'Buy' - Ziel 825 Dollar
01.07.2026 | 21:13:11 (dpa-AFX)
Devisen: Euro schwächelt nach kräftigem Auf und Ab im US-Handel weiter
01.07.2026 | 18:41:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste im impulsarmen Sommerhandel

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkten haben am Mittwoch überwiegend geschwächelt. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab einen Teil seiner deutlichen Vortagesgewinne wieder ab.

Zum einen stocken die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen weiterhin. Zum anderen mangelt es vor der allgemein anstehenden Berichtssaison zum zweiten Quartal vielerorts an kursbewegenden Impulsen. Auch aus Portugal, wo die Notenbanker getagt haben, gab es keine bewegenden Neuigkeiten. Der neue US-Notenbank-Präsident Kevin Warsh hielt sich mit seinen Aussagen zurück. Insbesondere vermied er Hinweise auf die Ende Juli anstehende Zinssitzung der Fed.

Der EuroStoxx beendete den Tag mit einem Minus von 0,72 Prozent auf 6.282,50 Punkte, nachdem der Leitindex der Eurozonen am Dienstag um 1,6 Prozent zugelegt hatte. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI <CH0009980894> 0,56 Prozent auf 14.114,00 Punkte. Für den britischen FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,18 Prozent auf 10.478,34 Punkte nach unten.

Tech-Aktien, die am Vortag die Nase vorn hatten, gaben nun wieder nach: Für ASML <NL0010273215> und Infineon <DE0006231004> ging es jeweils um 4,6 Prozent abwärts, STMicro <NL0000226223> verloren 3,3 Prozent.

Schneider Electric <FR0000121972> büßten 3,1 Prozent ein. Der französische Elektrotechnikkonzern verstärkt sich im Bereich industrielle KI und übernimmt den US-Software-Hersteller Cognite für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro). Die kanadische Bank RBC hält den Kauf des Industriesoftware-Unternehmens zwar für nicht günstig, aber strategisch sinnvoll. JPMorgan äußerte sich kritisch: Der Zukauf sei "sehr teuer" und "wenig hilfreich", schrieb Analyst Phil Buller. Glücklicherweise sei er im Vergleich zum gesamten Börsenwert von Schneider jedoch klein, ergänzte er.

Zu den Verlierern gehörten auch AB Foods <GB0006731235>, die in London 3,2 Prozent verloren. Der Nahrungsmittelhersteller litt im dritten Geschäftsquartal unter Umsatzrückgängen und zudem enttäuschte ein schwacher Ausblick auf das Zuckergeschäft.

National Grid <GB00BDR05C01> verloren 3,0 Prozent. Der Stromübertragungsnetzbetreiber investiert in den Bereich KI-Strom. National Grid Ventures (NGV) kauft für 1,75 Milliarden US-Dollar eine 35-prozentige Beteiligung an Joulent, also an einer Plattform, die integrierte Energielösungen für Großabnehmer in den USA entwickelt. Die Investition verschafft den Briten laut der kanadischen Bank RBC einen direkten Zugang zum fortgesetzten Nachfrage-Wachstum und zum Thema Rechenzentren auf dem US-Markt.

Besser kamen Neuigkeiten zu Lonza <CH0013841017> an. Der Pharmazulieferer aus der Schweiz baut seine strategische Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potential von mehreren Milliarden Franken. Die Aktie stieg um 3,1 Prozent.

Im Luxussektor, der erneut schwächelte, fiel dieses Mal vor allem das Papier von Richemont <CH0210483332> mit einem Abschlag von 2,1 Prozent auf. Die spanische Bank Santander ist kritischer geworden, was die Bewertung der Aktie betrifft und stufte sie von "Buy" auf "Neutral" ab./ck/he

01.07.2026 | 18:14:35 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste im impulsarmen Sommerhandel
01.07.2026 | 12:16:03 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste bei abwartendem Geschäft
30.06.2026 | 18:52:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne am Ende eines starken Halbjahrs
30.06.2026 | 18:12:23 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne am Ende eines starken Halbjahrs
30.06.2026 | 14:17:19 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax testet 25.000er Marke - Nasdaq dürfte weiter steigen
30.06.2026 | 12:17:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - gute Vorgaben stützen

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