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News

07.09.2026 | 22:05:21 (dpa-AFX)
Trump zeigt Landkarte: Grönland und Kanada als Teil der USA?

WASHINGTON (dpa-AFX) - Mit Kanada hat US-Präsident Donald Trump einen heftigen Zollstreit, bei Grönland macht er Kontrollansprüche geltend und mit Handelspartner Mexiko lag er auch schon im Clinch: Jetzt provoziert der Republikaner mit einer Nordamerika-Landkarte, die diese Länder und die Arktisinsel in die US-Flagge gehüllt darstellt. Darauf prangt nur ein einziger Ländername: Vereinigte Staaten von Amerika.

In die auf der Plattform Truth Social veröffentlichten Grafik einbezogen waren unter anderem auch Island und Kuba - dem schwer angeschlagenen Karibikstaat hatte Trump schon offen mit einer Übernahme gedroht. Trump kommentierte die Landkarte nicht, sondern ließ sie für sich stehen.

Der US-Präsident kokettiert immer wieder mit dem Wunsch, sich andere Länder und Inseln einzuverleiben. Im Falle von Kanada hatte Trump anklingen lassen, dass das Nachbarland der 51. Bundesstaat der USA werden könnte. Grönland will er kaufen und argumentiert, nur die USA könnten die zu Dänemark gehörende Insel gegen Begehrlichkeiten beispielsweise aus Russland oder China verteidigen.

Trumps Faible für Umbenennungen

Trump hat in seiner zweiten Amtszeit seit 2025 auch schon zum Mittel von geografischen Umbenennungen gegriffen, um die Dominanz der USA zu demonstrieren. Zuerst taufte er den Golf von Mexiko in "Golf von Amerika" um. Jüngst ordnete er die Umbenennung des Sees Lake Ontario, durch den die Grenze zu Kanada verläuft, in "Lake America" an.

Am Wochenende brachte er eine neue Idee auf, die die USA selbst betreffen. Aus dem US-Bundesstaat New Mexico könnte "New America" werden. Das legte zumindest einer seiner Posts auf Truth Social nahe. Er zeigte eine Karte des Bundesstaats, auf der das Wort "Mexico" durchgestrichen war - stattdessen stand dort "America"./rin/DP/nas

07.09.2026 | 21:52:09 (dpa-AFX)
Wagenknecht: Machen 'mit jedem' Politik für Veränderung
07.09.2026 | 21:46:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Müller geht nach Merz-Kritik in die Offensive
07.09.2026 | 21:33:16 (dpa-AFX)
Demonstrative Einigkeit: Merz bei den SPD-Seeheimern
07.09.2026 | 21:32:50 (dpa-AFX)
Notfall abgewendet: AKW Saporischschja hat wieder Strom
07.09.2026 | 21:32:09 (dpa-AFX)
Söder: 'Größte Denkzettelwahl der Geschichte'
07.09.2026 | 21:27:44 (dpa-AFX)
Selenskyj hofft auf Verhandlungen noch vor dem Winter
07.09.2026 | 18:26:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Träger Wochenstart vor EZB und US-Inflation

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte sind am Montag wenig bewegt in die neue Woche gestartet. Wie es hieß, hielten sich die Anleger zurück vor wichtigen Ereignissen, die in dieser Woche auf der Agenda stehen. Impulse von der Wall Street gab es nicht, weil die Handelswoche in den Vereinigten Staaten feiertagsbedingt erst am Dienstag beginnt.

Am Donnerstag steht der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB) auf der Agenda der Anleger, gefolgt von US-Inflationsdaten am Freitag, die wegweisenden Charakter für die US-Geldpolitik haben könnten. Anhaltende Spannungen im Persischen Golf behinderten am Montag die Risikobereitschaft. Nach erneuten gegenseitigen Angriffen im Krieg zwischen den USA und dem Iran kam Gegenwind von steigenden Ölpreisen.

Gestützt auf anziehende Technologie- und KI-Werte als größte Indexgewinner legte der EuroStoxx 50 <EU0009658145> um 0,17 Prozent auf 6.403,99 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex verbuchte damit seinen dritten freundlichen Handelstag in Folge. Außerhalb des Euroraums schloss der britische FTSE 100 <GB0001383545> knapp im Minus bei 10.822,13 Zählern.

Deutlicher nach unten ging es in der Schweiz, wo der SMI <CH0009980894> um 0,81 Prozent auf 14.279,38 Punkte fiel. Der Züricher Leitindex wurde vor allem von den Schwergewichten Novartis <CH0012005267> und Swiss Re <CH0126881561> belastet mit Abgaben, die jeweils größer drei Prozent waren.

Der Pharmakonzern Novartis musste in einer Studie mit dem Lipoprotein-Senker Pelacarsen einen Rückschlag einstecken. Das Medikament hatte nicht den erhofften Erfolg beim Schutz vor Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulärem Tod gezeigt. Swiss Re waren mit 3,6 Prozent Minus das SMI-Schlusslicht. Der Rückversicherer warnte anlässlich des traditionellen Branchentreffens in Monte Carlo vor immer größeren Risiken durch Waldbrände.

Als Profiteur der gestiegenen Ölpreise lag der Sektorindex der europäischen Ölwerte <EU0009658780> mit einem Plus von 1,3 Prozent an der Spitze. Die Papiere von Eni <IT0003132476> und Totalenergies <FR0000120271> gehörten im Eurostoxx mit 0,6 respektive 1,6 Prozent zu den Gewinnern.

Noch etwas größere Kursgewinne konnten Anleger jedoch mit Einzelwerten erzielen, die vom Ausbau der KI profitieren. Titel des Chipkonzerns Infineon <DE0006231004> waren im Schlepptau zuvor schon in Asien gestiegener Branchenkurse mit fast sieben Prozent der Spitzenreiter. Begehrt waren außerdem die Titel des Chipausrüsters ASML <NL0010273215> sowie des Elektrokonzerns Schneider Electric <FR0000121972>./tih/jha/

07.09.2026 | 18:03:03 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Träger Wochenstart vor EZB-Zinsentscheid und US-Inflation
07.09.2026 | 11:52:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Vorsicht zu Wochenbeginn - Schweizer Börse schwächelt
04.09.2026 | 18:43:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger halten vor dem Wochenende die Füße still
04.09.2026 | 18:10:17 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Anleger halten vor dem Wochenende die Füße still
04.09.2026 | 12:11:10 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum veränderte Kurse vor US-Arbeitsmarktbericht
03.09.2026 | 18:25:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx legt wieder zu - Rückenwind aus den USA

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