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News

28.07.2026 | 07:09:45 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen weiter - Brent kostet deutlich weniger als 90 US-Dollar

LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Dienstag nach dem Ende der US-Angriffsserie am vergangenen Wochenende weiter nachgegeben. Ein Fass (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im September kostete im frühen Handel 87,37 Dollar und damit 1,1 Prozent weniger als am Montagabend. Zum Wochenauftakt hatte sich Brent-Öl fast neun Prozent verbilligt.

Grund für den starken Preisrückgang war die Hoffnung, dass die USA und der Iran wieder Verhandlungen über eine Lösung des Nahost-Kriegs aufnehmen könnten. Bis zum Wochenende hatten die Vereinigten Staaten 13 Nächte in Folge Angriffe auf den Iran gemeldet. Der Preis für die Nordseesorte Brent stieg deswegen kräftig und überschritt dabei auch wieder die Marke von 100 Dollar je Barrel.

Die jüngste Pause der US-Angriffe am Wochenende nährte erneut Hoffnung auf eine Deeskalation in dem seit Ende Februar tobenden Konflikt. Auch der Iran hatte angedeutet, seine Angriffe vorerst auszusetzen./zb/mis

28.07.2026 | 07:09:09 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Dax nähert sich Rekordhoch - Ölpreisrückgang hilft
28.07.2026 | 07:05:53 (dpa-AFX)
Mercedes kappt nach schwachem Quartal Umsatzprognose - Pkw-Margenziel steht
28.07.2026 | 07:05:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Zwei Kriege im Fokus: Netanjahu und Selenskyj bei Trump
28.07.2026 | 07:05:16 (dpa-AFX)
Teamviewer weiter mit Umsatzrückgang - Prognose steht aber
28.07.2026 | 07:03:29 (dpa-AFX)
EQS-News: PALFINGER AG: Anspruchsvolles Marktumfeld prägte Halbjahresergebnis 2026; Zuversicht für die zweite Jahreshälfte (deutsch)
28.07.2026 | 07:00:15 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: SIG Group AG: Konsequenter Fokus auf Umsetzung führt zu soliden Ergebnissen (deutsch)
27.07.2026 | 18:25:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Tech-Sorgen bremsen Ölpreis-Euphorie

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben ihre anfänglichen Gewinne am Montag teilweise nur mit Mühe verteidigt. Sie setzten ihre vor dem Wochenende begonnene Erholung zunächst wegen neuer Hoffnung auf eine Deeskalation im Nahen Osten fort. Diese hatte die Ölpreise wieder deutlich gedrückt. Doch rund um den US-Börsenauftakt ließ die Euphorie wieder nach. Im Technologiesektor machten sich am Nachmittag in der Chipbranche Sorgen vor China-Konkurrenz breit.

Zu tun hatten diese mit dem Chipausrüster ASML <NL0010273215> und der Angst, dass in in dem Land die Produktion von vergleichbaren Lithografiesystemen anläuft. Der ASML-Kurs sackte daraufhin um 8,5 Prozent ab und bremste dabei als größter Indexverlierer den EuroStoxx 50 <EU0009658145>. Der Leitindex der Eurozone legte nach einem Spitzenplus von 1,4 Prozent zur Mittagszeit am Ende noch um 0,02 Prozent auf 6.282,21 Punkte zu.

Außerhalb der Eurozone machte der schweizerische SMI <CH0009980894> im Verlauf mit einem Rekordhoch auf sich aufmerksam. Aus dem Handel ging er noch 0,66 Prozent höher bei 14.421,97 Zählern. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 0,42 Prozent auf 10.781,75 Zähler zu.

Die schwächste Branche war letztlich Öl- und Gas <EU0009658780> mit einem mehr als zwei Prozent großen Abschlag. Eine erneute Feuerpause im Krieg zwischen den USA und dem Iran zog die Ölpreise deutlich nach unten. Im Eurostoxx gaben mit Eni <IT0003132476> und Totalenergies <FR0000120271> zwei Indexwerte relativ deutlich um bis zu 2,4 Prozent nach.

Etwas dahinter bewegten sich in der Sektorwertung die von ASML beeinflussten Technologiewerte, deren Teilindex <EU0009658921> 1,7 Prozent verlor. Unter Anlegern geht die Befürchtung um, dass die Anlagen des Unternehmens mehr und mehr durch solche aus China ersetzt werden könnten. Im Sog davon kam die ganze Chipbranche unter Druck. Dies machte sich bei Infineon <DE0006231004> und STMicroelectronics <NL0000226223> mit Abschlägen von 4,5 respektive 1,9 Prozent bemerkbar.

Dem Druck im Chipsektor folgten im frühen New Yorker Handel auch die US-Branchenwerte, wohingegen Titel aus dem Software- und Internetsektor dort ihre Erholung fortsetzten. Dies brachte auch in Europa Rückenwind und führte dazu, dass die SAP <DE0007164600>-Aktien im EuroStoxx mit fast acht Prozent Plus der Spitzenreiter waren. Software gehört zwar auch zum Technologiesektor, konnte die Belastungen des Schwergewichts ASML aber nicht aufwiegen.

Unter den Gewinnersektoren legten Medienwerte und der Einzelhandelssektor um jeweils mehr als zwei Prozent zu. Bei letzterem profitierten die Papiere von Inditex <ES0148396007> von einer Hochstufung durch Barclays Bank mit einem Aufschlag von knapp zwei Prozent.

Nach der Veröffentlichung von Quartals-Umsatzzahlen sowie einer Erhöhung der Prognose für das operative Jahresergebnis nach Leasingverträgen gewannen die Papiere von Vodafone <GB00BH4HKS39> in London fast fünf Prozent. Außerdem übertraf der britische Telekomkonzern mit seinen Service-Umsätzen die Erwartungen.

Astrazeneca <GB0009895292> gab ebenfalls Quartalszahlen bekannt. Der Pharmakonzern profitierte von steigenden Verkäufen von Krebsmedikamenten und Arzneimitteln für seltene Krankheiten. Dies konnte den Gegenwind aus dem Patentverlust für das Mittel Farxiga in den USA mehr als ausgleichen. Die Aktien legten um 1,7 Prozent zu./tih/he

27.07.2026 | 18:04:26 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Tech-Sorgen bremsen Ölpreis-Euphorie
27.07.2026 | 12:21:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Ölpreisrückgang treibt Erholung voran - SMI auf Rekordhoch
24.07.2026 | 18:36:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholt ins Wochenende - Ölpreisrückgang hilft
24.07.2026 | 18:19:17 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholt ins Wochenende - Rückläufige Ölpreise helfen
24.07.2026 | 12:05:55 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Märkte stabilisieren sich
23.07.2026 | 19:09:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ölpreis und teils schwache Berichte belasten

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