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News

29.07.2026 | 23:04:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Microsoft legt stärker zu als erwartet - Aktie zieht nachbörslich an

REDMOND (dpa-AFX) - Microsoft <US5949181045> hat im vergangenen Geschäftsjahr 2026/27 dank einer hohen Nachfrage nach Produkten rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste Umsatz und Gewinn kräftig gesteigert. Im vierten Quartal beschleunigte sich das Wachstum mit der Cloud-Plattform Azure - das währungsbereinigte Umsatzplus betrug 43 Prozent. Das ist mehr, als Experten erwartet hatten, und zudem der höchste Quartalszuwachs seit 2022.

Dies kam an der Börse gut an. Die Aktie, die im bisherigen Jahresverlauf fast ein Fünftel verloren hat, legte nachbörslich um drei Prozent zu. In den zwölf Monaten bis Ende Juni sei der Erlös im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 332 Milliarden Dollar (290 Mrd. Euro) nach oben geklettert, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Redmond mit.

Operativ verdiente der Konzern 155 Milliarden Dollar und damit gut ein Fünftel mehr. Unter dem Strich zog der Gewinn um fast ein Drittel auf knapp 134 Milliarden Dollar an. Dies ist einer der höchsten Gewinne, die ein Unternehmen jemals in einem Geschäftsjahr erzielt hat. Experten rechnen aber bei anderen Technologiewerten wie Alphabet oder Nvidia mit noch höheren Ergebnissen auf Jahresbasis.

Wegen des anhaltenden KI-Booms gehen Analysten davon aus, dass bei den großen Technologiewerten sowohl die Erlöse als auch die Gewinne kräftig anziehen. So erwarten die von Bloomberg befragten Experten bei Microsoft im Geschäftsjahr 2028/29 (30. Juni 2029) einen Umsatz von fast 550 Milliarden Dollar sowie einen Überschuss von rund 200 Milliarden Dollar.

Dem Chiphersteller Nvidia, dessen Produkte die Grundlage für eine gut funktionierende KI-Infrastruktur sind, trauen die Experten in den zwölf Monaten bis Ende Januar 2030 (Geschäftsjahr 2029/30) einen Umsatz von fast 750 Milliarden Euro zu. Der Gewinn soll von 120 Milliarden Dollar im vergangenen Geschäftsjahr auf mehr als 400 Milliarden Dollar steigen./zb/he

29.07.2026 | 22:46:15 (dpa-AFX)
Selenskyj warnt vor neuem russischem Luftschlag
29.07.2026 | 22:39:33 (dpa-AFX)
WDH: Facebook-Konzern Meta enttäuscht Börse
29.07.2026 | 22:38:12 (dpa-AFX)
Facebook-Konzern enttäuscht Börse
29.07.2026 | 22:36:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Fed-Aussagen lasten auf US-Börsen
29.07.2026 | 22:35:05 (dpa-AFX)
GNW-News: Europäische Kommission genehmigt Marktzulassung des an XFG angepassten COVID-19-Impfstoffs von Pfizer und BioNTech in der Europäischen Union
29.07.2026 | 22:28:35 (dpa-AFX)
Microsoft legt stärker zu als erwartet - Jahresgewinn von 134 Milliarden Dollar
29.07.2026 | 18:34:15 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx tiefer vor Fed und Tech-Zahlen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch mehrheitlich nachgegeben. Gestiegene Ölpreise, der anstehende Zinsentscheid der US-Notenbank und weiter sinkende Kurse im Technologiesektor stimmten Anleger vorsichtig. So ließen neuerliche Angriffe des Iran im Krieg mit den USA die Preise für Öl und Gas wieder steigen. Bei vielen Einzelwerten prägten veröffentlichte Geschäftszahlen die Kursentwicklung.

Mitbelastet von teils hohen Kursverlusten im Luxusgütersektor verlor der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> 0,65 Prozent auf 6.248,84 Punkte. Außerhalb des Euroraums wurden in der Schweiz nach der Rekordrally des SMI <CH0009980894> Gewinne mitgenommen. Der Züricher Leitindex gab am Ende um 0,58 Prozent auf 14.486,10 Zähler nach. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte dagegen um 0,34 Prozent auf 10.908,41 Punkte zu und tastete sich weiter an seine Bestmarke heran.

"Die Stimmung bleibt angespannt, da sich für heute noch eine Reihe an Großereignissen an den Finanzmärkten ankündigt hat", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Am Abend stehen neben der Fed auch die Quartalszahlen der Tech-Riesen Meta <US30303M1027> und Microsoft <US5949181045> auf der Agenda.

Im Luxusgüterbereich prägte der EuroStoxx-Wert Hermes <FR0000052292> das Bild mit einem Kurseinbruch um elf Prozent. Dagegen zogen aber die nicht mehr in dem Leitindex enthaltenen Kering-Aktien <FR0000121485> um fast 17 Prozent an. Papiere der Branchengröße LVMH <FR0000121014> schlossen in diesem Spannungsverhältnis ein halbes Prozent tiefer. Richemont <CH0210483332> büßten in Zürich fast drei Prozent ein.

Der Hermes-Kurs erreichte den tiefsten Stand seit Januar 2023. Die Analysten der Deutschen Bank bemängelten bei den Franzosen das Geschäft mit Lederwaren. Zudem hatte die Finanzchefin im Vergleich zu diesem Jahr geringere Preisanhebungen für 2027 in Aussicht gestellt. Kering profitierte dagegen von der Trendwende der Marke Gucci.

Öl- und Gaswerte waren vor dem Hintergrund der Iran-Lage und dem Ölpreisanstieg wieder sehr gefragt. Als Treiber hinzu kam das italienische Ölunternehmen Eni <IT0003132476>, dessen Anteile mit einem Kurssprung um 7,1 Prozent den EuroStoxx anführten. Analysten sprachen von einem starken Zahlenwerk und lobten den erhöhten Aktienrückkauf.

Ganz hinten standen Versorger und Banken. Letztere konnten also nicht von UBS <CH0244767585> mit einem Anstieg um 0,9 Prozent nach übertroffenen Quartalserwartungen profitieren. Im Mittelfeld lagen am Ende die Nahrungsmittelwerte, auch wenn der Danone <FR0000120644>-Kurs <FR0000120644> mit 2,3 Prozent unter Druck stand. In den vordergründig soliden Quartalszahlen bemängelte ein Experte von Jefferies die Abschwächung des China-Geschäfts.

Unter den insgesamt soliden Rohstoffwerten ragte der Glencore-Kurs <JE00B4T3BW64> in London mit einem Anstieg um 2,8 Prozent heraus. Die Handelssparte hatte im ersten Halbjahr einen operativen Gewinn von rund 3,3 Milliarden US-Dollar verzeichnet, womit das Unternehmen auf bestem Weg zu einem Rekordjahr ist. Um 1,6 Prozent bergauf ging es nach Halbjahreszahlen außerdem bei Rio Tinto <GB0007188757>.

Überzeugendes hatte in London Reckitt <GB00B24CGK77> zu berichten, wie ein Anstieg um 4,3 Prozent zeigte. Die Nachfrage nach Reinigungs- und Hygieneprodukten in großen Märkten wie China und Indien trieb bei dem Konsumgüterkonzern die Geschäftserholung voran. Analyst Callum Elliott von Bernstein Research sprach von starken Geschäftszahlen./tih/he

29.07.2026 | 18:01:59 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Tiefer vor Fed und Tech-Zahlen
29.07.2026 | 12:01:30 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Iran-Krieg belastet - Licht und Schatten im Luxussektor
28.07.2026 | 18:25:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx knapp im Plus - SMI mit erneutem Rekord
28.07.2026 | 18:05:30 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx knapp im Plus - SMI mit erneutem Rekord
28.07.2026 | 12:14:25 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Zurückhaltung prägt das Geschehen
27.07.2026 | 18:25:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Tech-Sorgen bremsen Ölpreis-Euphorie

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