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News

08.09.2026 | 14:46:55 (dpa-AFX)
Minister Bilger hat klare Erwartungen an die Bahn

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hat angesichts von Milliarden-Steuergeldern klare Erwartungen an die Deutsche Bahn geäußert. Der CDU-Politiker sagte in den Haushaltsberatungen im Bundestag, das System Schiene müsse Schritt für Schritt stabiler, moderner, attraktiver und verlässlicher werden. "Deshalb stecken wir Rekordmittel in die Bahn. Im Gegenzug erwarten wir aber auch etwas: Wir erwarten klare Verbesserungen für die Kunden: mehr Pünktlichkeit, bessere Abläufe, weniger Störungen."

Bilger bekräftigte, dies müsse sich auch in den Boni der Bahnmanager widerspiegeln. "Wer die Ziele erreicht, wird belohnt. Wer sie verfehlt, nicht. Das ist meine klare Erwartung und sicherlich auch die der Bahnkunden und Steuerzahler."

Bilger hatte Ende Juli seinen Amtsvorgänger Patrick Schnieder (CDU) abgelöst, der von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entlassen wurde.

Konzept der Sanierung auf Prüfstand

Bilger äußerte sich auch zum Konzept der "Korridorsanierungen" bei der bundeseigenen Bahn. "Wenn wir eine Strecke monatelang sperren, mit vielen Zumutungen für die Pendler und auch für den Güterverkehr, dann muss sie danach spürbar besser funktionieren", sagte der Minister. "Die Umsetzung dieser Korridorsanierung muss erheblich besser werden. Genau daran arbeiten wir jetzt gemeinsam mit der Bahn." Bahnchefin Evelyn Palla hatte bereits angekündigt, das Sanierungskonzept zu überprüfen. Erste Eckpunkte wurden bekannt.

Mit den Generalsanierungen sollen bis 2036 mehr als 40 hochbelastete Bahnstrecken umfassend saniert und modernisiert werden. Dafür werden die Abschnitte in der Regel für ein halbes Jahr vollständig gesperrt. Damit soll sich nach und nach die Zuverlässigkeit auf den jeweiligen Strecken und im Gesamtnetz erhöhen und der Bahnverkehr wieder zuverlässiger und vor allem pünktlicher laufen. Trotzdem gab es zuletzt immer wieder gravierende Probleme bei den Sanierungen.

Neue Finanzierung der Autobahn

Zur künftigen Finanzierung der Autobahnen kündigte Bilger an, dass im Herbst ein Gesetzentwurf vom Kabinett beschlossen werden soll. Die bundeseigene Autobahn GmbH soll künftig Kredite aufnehmen und dadurch ihre finanziellen Spielräume erweitern können. Bilger sprach von guten Aussichten für viele wichtige Autobahnprojekte. Es solle auch privates Kapital genutzt werden.

Grüne kritisieren Haushaltspläne

Der Grünen-Politiker Tarek Al-Wazir kritisierte, trotz Rekordschulden sei nicht genug Geld für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur vorhanden. Es gebe viel zu wenig Geld für Aus- oder Neubauprojekte der Bahn. Die Grünen haben wiederholt kritisiert, dass beim Sondervermögen Investitionen nicht wie versprochen in einem ausreichenden Maße zusätzlich erbracht werden - sondern, dass der Extra-Topf dafür verwendet werde, um Löcher im Kernhaushalt zu stopfen und Wahlkampfversprechen wie eine Ausweitung der Mütterrente zu finanzieren./hoe/DP/jha

08.09.2026 | 14:40:16 (dpa-AFX)
SPD-Fraktion für Bildungsgipfel nach erneutem Pisa-Schock
08.09.2026 | 14:37:04 (dpa-AFX)
IRW-News: ACCESS Newswire: TripGift startet seine globale Reise-Value-Plattform der nächsten Generation
08.09.2026 | 14:35:06 (dpa-AFX)
GNW-News: Emissionsminderungsziele von IPC Systems durch die Science Based Targets Initiative validiert
08.09.2026 | 14:35:05 (dpa-AFX)
GNW-News: The Elmet Group Co. unterzeichnet eine Vereinbarung über den Erwerb der Metallproduktionssparte von ams OSRAM Schwabmünchen und etabliert damit eine europäische Produktionspräsenz für Wolfram- und Molybdän-Komponenten
08.09.2026 | 14:34:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Koalition im Verteidigungsmodus: Das steckt im Etat 2027
08.09.2026 | 14:33:43 (dpa-AFX)
IRW-News: ZenaTech Inc.: ZenaTech plant Franchise-Geschäftsmodell für seine Drone-as-a-Service-Hochdruckreinigung
08.09.2026 | 12:20:02 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Wenig bewegt - Studienflop von Novartis belastet Schweiz

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Nach einem bereits verhaltenen Wochenstart sind Europas Börsen auch am Dienstag träge geblieben. Die anhaltend hohen Öl- und Gaspreise und die damit einhergehenden Inflationssorgen halten die Anleger weiter in Schach. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> notierte gegen Mittag mit 0,07 Prozent im Minus bei 6.399,55 Punkten.

Außerhalb des Euroraums notierte der britische FTSE 100 <GB0001383545> wenig verändert. An der Schweizer Börse ging es deutlicher abwärts: Der Leitindex SMI <CH0009980894> verlor 1,18 Prozent auf 14.110,76 Punkte. Hier belasteten hohe Verluste der Novartis <CH0012005267>-Aktien.

Die Anleger träten derzeit auf die Bremse und warteten wichtige Daten und Zinsentscheidungen im Laufe der Woche zunächst ab, schrieb Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar von Robomarkets. Zugleich bleibe der Ölpreis "aktuell das Fieberthermometer der Aktienmärkte".

Ein Barrel (159 Liter) Öl der Nordseesorte Brent hatte sich am Morgen der runden Marke von 100 US-Dollar angenähert. Händler warteten zuletzt auf Einzelheiten zu einem Abkommen zwischen dem Iran und Oman zur Regelung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und darauf, wie die USA auf diese Vereinbarung reagieren würden.

Zugleich schürt der andauernde Konflikt im Nahen Osten die Inflationssorgen und sorgt für zusätzliche Unsicherheit an den Märkten. Dabei dürften höhere Zinsen länger eingepreist werden, so Robomarkets-Experte Molnar weiter.

Im Fokus der Anleger stehen Inflationsdaten aus den USA. Sie dürften Hinweise darauf liefern, wie groß der Spielraum der US-Notenbank für ihre Geldpolitik ist. Allgemein wird am Markt zunehmend mit einer Zinserhöhung durch die Fed in der kommenden Woche gerechnet. Zuvor richtet sich der Blick diese Woche aber auf die Europäische Zentralbank. Die Währungshüter entscheiden am Donnerstag über die Leitzinsen.

Auf Unternehmensseite stachen Novartis-Papiere mit einem Abschlag von gut neun Prozent hervor. Damit notierten die Anteile abgeschlagen als Schlusslicht im Schweizer SMI-Index. Grund für den Kursrutsch ist eine erneut gescheiterte Studie, dieses Mal zu einem Wirkstoff gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie Typ 1. Das Mittel hatte als Herzstück der nicht ganz unumstrittenen Übernahme des US-Unternehmens Avidity Biosciences für 12 Milliarden US-Dollar im Frühjahr gegolten. Analysten hinterfragten in ersten Einschätzungen nach dem Studienflop einmal mehr die längerfristigen Wachstumsziele des Pharmakonzerns.

Dagegen überzeugte der Generika-Spezialist Sandoz <CH1243598427> mit seinen Wachstumsambitionen, die teilweise deutlich über den Erwartungen der Analysten lagen. Nach einem Kursanstieg von rund vier Prozent zu Handelsbeginn notierten die Aktien zuletzt aber nur noch leicht im Plus./tav/jha/

07.09.2026 | 18:26:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Träger Wochenstart vor EZB und US-Inflation
07.09.2026 | 18:03:03 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Träger Wochenstart vor EZB-Zinsentscheid und US-Inflation
07.09.2026 | 11:52:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Vorsicht zu Wochenbeginn - Schweizer Börse schwächelt
04.09.2026 | 18:43:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger halten vor dem Wochenende die Füße still
04.09.2026 | 18:10:17 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Anleger halten vor dem Wochenende die Füße still
04.09.2026 | 12:11:10 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum veränderte Kurse vor US-Arbeitsmarktbericht

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