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News

14.07.2026 | 19:57:14 (dpa-AFX)
Kuba: Dritter landesweiter Blackout binnen rund einer Woche

HAVANNA (dpa-AFX) - Zum dritten Mal binnen rund einer Woche ist auf Kuba landesweit der Strom ausgefallen. "Es hat eine vollständige Trennung des Stromsystems gegeben", teilte das Energieministerium auf der Plattform X mit. Die Protokolle zur Wiederherstellung der Stromversorgung seien aktiviert worden.

Später erklärte das Ministerium, eine Störung im Block eines Wärmekraftwerks habe die Trennung des nationalen Stromnetzes ausgelöst. In mehreren Landesteilen werde die Stromversorgung schrittweise wieder aufgebaut. Bereits am Freitag und zuvor am Montag der vergangenen Woche war es auf der Karibikinsel zu landesweiten Blackouts gekommen.

Marode Infrastruktur und US-Ölembargo

Kuba leidet aufgrund der maroden Infrastruktur und eines von den USA seit Monaten verhängten Ölembargos unter einer schweren Energiekrise. Viele der überwiegend jahrzehntealten Wärmekraftwerke sind störanfällig, zudem fehlt es häufig an Treibstoff für die Stromerzeugung. Die Regierung macht dafür unter anderem das US-Handelsembargo und weitere Sanktionen Washingtons verantwortlich.

US-Präsident Donald Trump hatte Ländern, die Öl nach Kuba exportieren, zuletzt im Januar mit Strafzöllen gedroht, woraufhin die Treibstofflieferungen aus dem Ausland nahezu zum Erliegen kamen. Die Insel kann nur einen Teil ihres Ölbedarfs decken. Washington versucht mit verschiedenen Druckmaßnahmen, eine wirtschaftliche und politische Öffnung der Insel nach seinen Vorstellungen zu erzwingen. Erst am Montag setzten die USA unter anderem das für die kubanische Wirtschaft wichtige Tourismusministerium auf eine Sanktionsliste./ppz/DP/he

14.07.2026 | 19:56:33 (dpa-AFX)
IT-Dienstleister Nagarro: Bafin stellt Fehler in Bericht zu 2022 fest
14.07.2026 | 19:46:44 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Mutmaßlicher Brandanschlag legt Zugverkehr im Norden lahm
14.07.2026 | 19:41:12 (dpa-AFX)
Nach Missbrauchsurteil: Trump zahlt US-Autorin Entschädigung
14.07.2026 | 19:38:21 (dpa-AFX)
Schaeffler stellt gestiegene Marge fürs Quartal in Aussicht
14.07.2026 | 19:37:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Uber in fortgeschrittenen Gesprächen über Delivery-Hero-Kauf
14.07.2026 | 19:14:21 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Nagarro SE: Bafin-Bilanzkontrolle des Konzernabschlusses 2022 (deutsch)
14.07.2026 | 18:34:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte sind am Dienstag mehrheitlich mit leichten Gewinnen aus dem Markt gegangen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Plus von 0,15 Prozent bei 6.280,19 Punkten. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,30 Prozent auf 10.529,39 Zähler. Dagegen sank der schweizerische SMI <CH0009980894> um 0,17 Prozent auf 14.241,77 Punkte.

Im Anlegerfokus stand die angespannte Lage in der Golfregion und die weiter gestiegenen Ölpreise. Während das US-Militär im eskalierenden Konflikt um die Straße von Hormus weiter Ziele im Iran bombardiert, hat dieser in der Meerenge zwei Tanker mit Marschflugkörpern attackiert. Zudem ist die US-Seeblockade gegen Schiffe, die iranische Häfen ansteuern oder von diesen abfahren, erneut in Kraft. "Die Straße von Hormus bleibt der Taktgeber für Ölpreis, Inflation und Börsen", fasste Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets die Lage zusammen

Unterdessen ist US-Präsident Donald Trump nur einen Tag nach der Ankündigung einer Gebühr für die sichere Durchfahrt von Schiffen durch die Straße von Hormus wieder von seiner Idee abgerückt. Nach "äußerst produktiven Gesprächen" mit namentlich nicht genannten Vertretern von Staaten im Nahen Osten habe er beschlossen, die Gebühr "durch Handels- und Investitionsabkommen zu ersetzen, die die verschiedenen Golfstaaten mit den Vereinigten Staaten abschließen werden", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.

Die Telekomwerte litten unter den Abgaben von Ericsson <SE0000108656>, die um fast 13 Prozent einknickten. Der Netzwerkausrüster hatte im zweiten Quartal auch wegen gestiegener Kosten weniger verdient. Nokia <FI0009000681> verloren 2,7 Prozent.

Auch der Luxussektor musste Federn lassen. Auffallend schwach waren EssilorLuxottica <FR0000121667> mit einem Abschlag von 2,5 Prozent. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte das Kursziel von 230 auf 200 Euro gesenkt und die Aktien von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Analyst Richard Felton kürzte seine Wachstumsschätzungen für den Optikkonzern. Das Geschäft mit KI-Brillen, das zuletzt für die anziehende Dynamik verantwortlich gewesen sei, stehe nun vor mehreren Problemen.

Zu den Gewinnern zählten dank der hohen Ölpreise dagegen die Aktien der Ölkonzerne. Auch mit den Stahlwerten ging es nach oben, die damit ihre jüngste Erholung fortsetzten. Sie profitierten erneut von protektionistischen Maßnahmen der Europäischen Union (EU) für Stahlimporte. Hinzu kamen steigende Stahlpreise in der EU. ArcelorMittal <LU1598757687> zogen um 1,2 Prozent an./edh/he

14.07.2026 | 18:12:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus
14.07.2026 | 12:01:34 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Ericsson unter Druck
13.07.2026 | 18:22:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verhaltener Wochenauftakt
13.07.2026 | 18:01:40 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verhaltener Wochenauftakt
13.07.2026 | 12:10:24 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kaum verändert - Hochstufung treibt DocMorris-Aktie an
10.07.2026 | 18:26:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig Bewegung vor Saison der Quartalsbilanzen

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