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News

04.06.2026 | 09:02:54 (dpa-AFX)
Linnemann: Regierung kann noch mehr sparen

BERLIN (dpa-AFX) - CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sieht beim Sparen seitens der Bundesregierung noch deutlich Luft nach oben. Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) hatte alle Ministerien aufgerufen, ein Prozent ihrer Etats einzusparen. Linnemann sagte in der Sendung "Stimme am Morgen" von Welt TV: "Das ist zu wenig. Da kann man locker auf drei gehen und dann hat man mehr als 10 Milliarden schon für eine Steuerreform."

Die Bundesregierung arbeitet an zahlreichen Reformvorhaben, auch die Einkommensteuer soll reformiert werden. Linnemann betonte, die Union sei grundsätzlich gegen Steuererhöhungen, sagte aber: "Natürlich müssen wir irgendwo einen Kompromiss hinbekommen." Eine Belastung des Mittelstandes, der Mittelschicht, mache man aber nicht mit. Die Union hat sich zuletzt offen für eine höhere Reichensteuer gezeigt, lehnt aber einen höheren Spitzensteuersatz ab - genauso wie eine stärkere Belastung hoher Erbschaften.

SPD fordert gerechte Steuerreform

Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, mahnte eine "saubere Gegenfinanzierung" für die geplanten Entlastungen kleiner und mittlerer Einkommen an. Reformen müssten gemacht werden, sie müssten aber austariert und gerecht sein, sagte Wiese im RBB-Inforadio.

Wiese räumte ein, die Koalition habe in den vergangenen Wochen "kein gutes Bild" abgegeben und zu viel gestritten. Sie müsse nun aber zu Ergebnissen kommen und den Menschen klarmachen, dass sie handele.

Das unterstrich auch Linnemann. "Die Kraft müssen wir haben", sagte er im ARD-"Morgenmagazin". Entscheidend sei, dass die Wirtschaft wieder wachse und die Menschen sähen, dass sich für sie etwas zum Positiven verändere. Am 10. Juni treffen sich die Koalitionsspitzen mit den Sozialpartnern, Ende des Monats soll der Koalitionsausschuss die Weichen für ein großes Reformpaket stellen. Im jüngsten ARD-"Deutschlandtrend" hat das Thema Wirtschaft die Migration als wichtigstes Thema aus Sicht der Deutschen abgelöst./shy/DP/jha

04.06.2026 | 09:00:14 (dpa-AFX)
Original-Research: DO & CO AG (von NuWays AG): BUY
04.06.2026 | 08:59:25 (dpa-AFX)
Inflation bleibt in der Schweiz im Mai auf erhöhtem Niveau
04.06.2026 | 08:48:37 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Halbleiter-Rally stockt angesichts extremer Erwartungen
04.06.2026 | 08:34:59 (dpa-AFX)
IRW-News: Avrupa Minerals Ltd.: Avrupa Minerals gibt die erste Mineralressourcenschätzung für das Kupfer/Zink-Projekt Sesmarias in Portugal bekannt
04.06.2026 | 08:34:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Elmos Semiconductor SE steigt per Fast Entry in den MDAX auf (deutsch)
04.06.2026 | 08:30:37 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Puma vorbörslich stark - Citigroup setzt auf China-Chancen
03.06.2026 | 18:31:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste wegen Iran- und Zollsorgen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Mittwoch den Rückwärtsgang eingelegt. Gegenseitige Angriffe zwischen den USA und dem Iran, erneute Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump und schwächelnde New Yorker Börsen belasteten.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging 0,89 Prozent tiefer bei 6.053,57 Punkten aus dem Handel. Gestützt auf steigende Ölaktien fiel der britische FTSE 100 <GB0001383545> nur um 0,40 Prozent auf 10.332,30 Zähler. In der Schweiz verlor der SMI <CH0009980894> 0,66 Prozent auf 13.218,32 Punkte.

Die USA und der Iran haben sich über Nacht eines der schwersten Feuergefechte seit Beginn der Waffenruhe geliefert. Ziel der Angriffe waren auch Stützpunkte des US-Militärs in den Golfstaaten Kuwait und Bahrain. Die Eskalation sorgte für höhere Ölpreise. Ölsektor lag in der europäischen Branchenwertung entsprechend vorn. Shell <GB00BP6MXD84>, BP <GB0007980591> und Eni <IT0003132476> legten bis zu 1,7 Prozent zu.

Trump drohte zudem 60 Volkswirtschaften neue Zölle an, weil diese Importe von Produkten aus mutmaßlicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht genügend überprüften. Demnach müssen etwa die Europäische Union (EU), Großbritannien und die Schweiz sowie Kanada und China mit zusätzlichen Zöllen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen.

Die drei schwächsten EuroStoxx-Werte kamen mit SAP <DE0007164600>, Adyen <NL0012969182> und Prosus <NL0013654783> aus dem Technologiesektor, nachdem Investoren auch in den USA bei den Tech-Werten zu Gewinnmitnahmen neigten. Der Nasdaq-100-Index war dort nach einem frühen Rekord ins Minus gerutscht.

Am Ende des Branchenfeldes bewegten sich aber in Europa die Finanzdienstleister. Einen Kurseinbruch um 16 Prozent gab es bei der Partners Group <CH0024608827> in Zürich. Das Schweizer Unternehmen hat wegen Marktturbulenzen die Rücknahme eines Private-Equity-Fonds eingeschränkt. Das Unternehmen sprach von einem "Schutzmechanismus" angesichts zuletzt hoher Rücknahmebegehren. Einem Analysten zufolge dürfte es in Zukunft schwieriger werden, in diesem Bereich neue Zuflüsse zu generieren.

Einen Kurseinbruch um 17 Prozent erlitten außerdem die Aktien von Akzo Nobel <NL0013267909>. Der amerikanische Lack- und Farbenhersteller Sherwin-Williams <US8243481061> und sein japanischer Partner Nippon Paint Holdings <JP3749400002> gaben ihre Pläne für eine Übernahme wegen des Widerstands der Niederländer auf.

Gefragt waren noch die Einzelhandelswerte. In dieser Branche verbuchte Inditex <ES0148396007> einen Anstieg um 1,5 Prozent. Der Textilhändler hatte im ersten Geschäftsquartal der verhaltenen Konsumlaune getrotzt und Umsatz und Gewinn gesteigert. Auch das laufende Geschäft sei solide. Die Frühjahrs- und Sommerkollektionen werde von den Kunden gut angenommen, so der Konzern.

Noch mehr ragte im Einzelhandel der britische Discounter B&M European Value Retail <LU1072616219> heraus mit einem Kurssprung um 15 Prozent. Der Geschäftsjahresgewinn sank weniger deutlich als Investoren es befürchtet hatten./tih/jha/

03.06.2026 | 18:03:04 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Iran- und Zollsorgen
03.06.2026 | 12:14:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Akzo Nobel brechen ein
02.06.2026 | 18:28:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Technologiewerte im EuroStoxx begehrt
02.06.2026 | 18:04:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne - Technologiewerte im EuroStoxx begehrt
02.06.2026 | 12:33:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Technologiewerte gefragt
01.06.2026 | 18:28:41 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Rückschritt in Iran-Verhandlungen

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