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News

26.03.2026 | 16:24:42 (dpa-AFX)
Wadephul will gemeinsame G7-Linie mit USA zu Iran-Krieg-Ende

VAUX-DE-CERNAY (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul dringt bei den Beratungen der G7-Länder wirtschaftsstarker Demokratien auf einen gemeinsamen Kurs mit den USA für ein rasches Ende des Iran-Kriegs. "Wir werden und wir müssen in intensiven Gesprächen in den nächsten Tagen um gemeinsame Lösungsansätze ringen. So schwer es angesichts der Lage auch ist", sagte der CDU-Politiker zum Auftakt eines Treffens der G7-Außenminister im französischen Vaux-de-Cernay westlich von Paris.

Es müssten eine weitere Destabilisierung verhindert, die wirtschaftliche Freiheit gesichert und Perspektiven für ein Ende der Kampfhandlungen und die Zeit danach entwickelt werden, sagte Wadephul nach einem ersten Meinungsaustausch mit seiner Kollegin Yvette Cooper und seinem Kollegen Jean-Noël Barrot aus Großbritannien und Frankreich.

Wadepuhl: Gespräch mit Rubio wichtig

US-Außenminister Marco Rubio wird erst morgen zum zweiten Tag des Treffens erwartet. Zur Allianz der "Gruppe der Sieben" gehören neben Deutschland Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und die USA. Das Treffen ist das erste formelle Treffen der G7-Außenminister seit Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran Ende Februar.

Wadephul sagte, es sei "gut und wichtig und richtig", dass die Runde mit Rubio sprechen können. Er sei zuversichtlich, "dass wir eine gemeinsame Position definieren können". "Selbstverständlich geht es darum, diesen Konflikt so schnell wie möglich zu beenden, aber ihn auch nachhaltig zu beenden." Das bedeute, die Sicherheit in der vom Iran blockierten Straße von Hormus herzustellen und dafür zu sorgen, dass von Teheran in Zukunft weder gegen Israel noch gegen andere Nachbarstaaten oder Europa Gefahren ausgingen.

EU-Außenbeauftragte: Brauchen Ausweg aus diesem Krieg

Die Außenbeauftragte der Europäischen Union, Kaja Kallas, sagte: "Wir haben hier heute Partner, globale Partner, die eine einheitliche Botschaft haben, dass wir einen Ausweg brauchen und keine Eskalation in diesem Krieg." Es brauche eine diplomatische Lösung./bk/rbo/DP/men

26.03.2026 | 16:23:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Rechte Mehrheit im EU-Parlament stimmt für Abschiebezentren
26.03.2026 | 16:23:04 (dpa-AFX)
EQS-DD: KION GROUP AG (deutsch)
26.03.2026 | 16:21:19 (dpa-AFX)
EQS-News: Sartorius-Aufsichtsrat verlängert Bestellung von Vorstandsmitglied René Fáber (deutsch)
26.03.2026 | 16:19:16 (dpa-AFX)
OTS: game - Verband der deutschen Games-Branche / Deutscher Games-Markt ...
26.03.2026 | 16:13:39 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1539 US-Dollar
26.03.2026 | 16:10:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York: Wieder Verluste wegen anhaltender Iran-Unsicherheit
26.03.2026 | 14:13:57 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Verluste - Kriegsdiplomatie reicht nicht, Nebenwerte schwach

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der jüngsten Stabilisierung ist es am Donnerstag am Aktienmarkt wieder abwärts gegangen. Der Ölpreis der Nordseesorte Brent, der am Mittwochmorgen noch unter 100 Dollar gerutscht war, liegt mit aktuell gut 107 Dollar wieder deutlich über dieser Marke. Während des Iran-Kriegs ist er der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen am Markt.

Entsprechend legte der Dax <DE0008469008> wieder den Rückwärtsgang ein. Der deutsche Leitindex lag am Nachmittag mit 1,5 Prozent im Minus bei 22.615 Punkten. Er blieb damit aber in der Spanne vom Montag, als er im Tagesverlauf bei widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte schwankte. Zunächst hatte er mit 21.863 Punkten das bisherige Kriegstief erreicht, bevor er sich zeitweise sprunghaft auf 23.178 Punkte erholte.

Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen deutschen Werten lag am Donnerstagnachmittag 1,6 Prozent im Minus bei 28.347 Punkten und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx <EU0009658145> büßte anderthalb Prozent ein.

Aktuell pendelt der Nahost-Krieg weiter zwischen Drohkulisse und Diplomatie - bei widersprüchlichen Aussagen. Glaubt man dem US-Präsidenten Trump, dann 'fleht' der Iran um einen Deal. So schrieb er es am Donnerstag auf seiner Platform Truth Social, und widersprach damit Aussagen aus dem Iran, wonach es keine laufenden Verhandlungen mit Washington über ein Kriegsende gebe. Pakistans Außenminister Ishaq Dar bestätigte jedoch, dass sein Land zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln versuche.

"Ohne greifbare Ergebnisse schenken die Börsianer der Diplomatie keinen Glauben", kommentierte Stephan Innes von SPI Asset Management. Die Energiekosten seien nicht mehr bloß eine Gefahr, sie kämen in der Wirtschaft inzwischen immer stärker belastend an. Auch die Verbraucherstimmung leidet, wie aktuelle Prognosen der Konsumforschungsinstitute GfK und NIM zeigen.

Laut Jack Janasiewicz, Portfoliomanager und Stratege bei Natixis Investment Managers, wird der Handlungsspielraum der Notenbanken in der Geldpolitik immer enger. Der Markt habe schnell reagiert und inzwischen bis Ende 2026 fast drei Zinserhöhungen durch die EZB eingepreist.

Angesichts der Konjunktursorgen gerieten vor allem die zuletzt stark erholten Rohstoffwerte wieder unter Druck. Der Stoxx Europe 600 <EU0009658202> Basic Resources <EU0009658624> war mit fast 19 Prozent Minus in den vier Wochen Iran-Krieg zwischenzeitlich besonders stark unter die Räder gekommen, nachdem er kurz zuvor noch einen Rekord erreicht hatte.

Hinzu kam, dass Worthington Steel in den USA nach Börsenschluss mit Geschäftszahlen enttäuschte. Am deutschen Markt fielen nun Aurubis <DE0006766504>, Salzgitter und Thyssenkrupp <DE0007500001> mit Schwäche auf.

Größter Verlierer im Dax waren die zuletzt deutlich erholten Siemens Energy <DE000ENER6Y0> mit bis zu 4,5 Prozent Abschlag. Deutz <DE0006305006> verloren im MDax nach Geschäftszahlen zeitweise fast 9,5 Prozent. Börsianern schmeckte das Profitabilitätsziel des Motorenbauers für 2026 nicht. Ähnlich erging es Kontron <AT0000A0E9W5> mit einem Abschlag von bis zu 16,5 Prozent. Der Spezialist für Produkte rund um das sogenannte Internet-der-Dinge (IoT) enttäuschte die Anleger mit seinem Gewinnziel für 2026. Auch KSB <DE0006292030> und Medios <DE000A1MMCC8> verloren zweistellig.

Gewinner waren rar gesät. Besonders deutlich ging es für Eckert & Ziegler <DE0005659700> und SMA Solar <DE000A0DJ6J9> nach Zahlen empor. Der Solarzulieferer erreichte mit fast 8 Prozent Plus sogar einen Höchststand seit Sommer 2024./ag/stk

26.03.2026 | 12:26:28 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Schwächer - H&M nach Zahlen unter Druck
26.03.2026 | 12:06:41 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Verluste - Kriegsdiplomatie reicht nicht, Nebenwerte schwach
26.03.2026 | 10:13:25 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste - Kriegsdiplomatie reicht nicht
26.03.2026 | 09:14:39 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Verluste - Krieg zwischen Drohung und Diplomatie
25.03.2026 | 18:19:22 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Klare Gewinne nach US-Plan für Kriegsende
25.03.2026 | 18:09:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Weiter erholt trotz Iran-Dementi zu Verhandlungen

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Berichte & Analysen

  • Börsenbericht
    26.03.2026

    Unsicherheit setzt Dax und US-Indizes unter Druck

    Statt einer Annäherung zwischen den USA und dem Iran gibt es weitere Unsicherheiten. Im Dax fällt die Aktie der Porsche Holding SE auf. Nach Vorlage der Jahreszahlen gibt der Kurs nach.

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