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News

27.09.2026 | 14:35:02 (dpa-AFX)
Jeder Zweite erwartet mehr politischen Druck auf Karlsruhe

KARLSRUHE (dpa-AFX) - Die Hälfte der Wahlberechtigten in Deutschland geht davon aus, dass die Politik in den nächsten Jahren stärker versuchen wird, Einfluss auf Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts zu nehmen. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur glauben 50 Prozent der Befragten, dass solche Versuche zunehmen werden. Nur 3 Prozent sagten, dass sie abnehmen werden; gut ein Viertel (27 Prozent) glaubt, dass sich diesbezüglich nichts verändert. Der Rest äußerte sich nicht.

Im Vergleich zu anderen Verfassungsorganen und Institutionen genießt das Bundesverfassungsgericht nach wie vor ein relativ großes Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Während nur 29 Prozent der Befragten angaben, der Bundesregierung eher oder voll und ganz zu vertrauen, lag dieser Wert beim höchsten deutschen Gericht bei 66 Prozent. Beim Bundestag waren es 38 Prozent. Unter Wählern der AfD gaben hingegen nur 34 Prozent an, dem Bundesverfassungsgericht zu vertrauen.

Wähler der AfD bezweifeln Unparteilichkeit

Der Umfrage zufolge halten 72 Prozent der Wahlberechtigten das höchste deutsche Gericht für unabhängig - es treffe seine Entscheidung ohne Weisung der Bundesregierung oder anderer staatlicher Stellen. Unter AfD-Wählern glaubten das nur 46 Prozent. Zwei Drittel aller Befragten (67 Prozent) gaben an, das Gericht entscheide unparteiisch, also ohne Partei für die Regierung oder eine politische Gruppe zu ergreifen. Von AfD-Wählern glaubten das 36 Prozent.

An der Umfrage nahmen vom 11. bis 14. September 2.161 Wahlberechtigte teil. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die Wahlberechtigten in Deutschland ab 18 Jahren. Das Bundesverfassungsgericht nahm im Jahr 1951 seine Arbeit auf./jml/DP/zb

27.09.2026 | 14:05:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: 'Mit Gegnern muss man verhandeln' - Wadephul trifft Lawrow
27.09.2026 | 14:05:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Ätna-Aschewolke legt Flughafen auf Sizilien weiter lahm
27.09.2026 | 14:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/WM-Duell als Psychospiel: 'Jetzt geht es ans Eingemachte'
27.09.2026 | 14:05:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Festnahmen nahe US-genutzter Militärbasis in Großbritannien
27.09.2026 | 13:50:19 (dpa-AFX)
Huthi: Tote und Dutzende Verletzte bei Angriff im Jemen
27.09.2026 | 13:46:03 (dpa-AFX)
WDH/Hochrechnung: Schweizer gegen striktere Neutralität
25.09.2026 | 18:32:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Aufatmen zum Wochenende

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte sind mit einer moderaten Erholung ins Wochenende gegangen. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Plus von 0,48 Prozent bei 6.302,82 Punkten. Außerhalb der Eurozone zog der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,14 Prozent auf 10.695,25 Punkte an. Der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> stieg um 0,29 Prozent auf 13.945,71 Punkte.

Dennoch sei die Sorge vor weiter steigenden Zinsen und Anleiherenditen omnipräsent und erschwere eine nachhaltige Erholung an den Aktienmärkten, gab Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets zu bedenken. "Hohe Energiepreise halten den Inflationsdruck aufrecht, während steigende Renditen die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Gleichzeitig bleibt der Konsum trotz erster Erholungssignale bei den Frühindikatoren schwach."

Stärkste Sektoren waren Banken- und Finanzwerte. Hier gab es Spekulationen zur UBS <CH0244767585>, deren Aktie um 3,2 Prozent kletterte. Die Nachrichten-Website Semafor hatte von Überlegungen des Schweizer Instituts berichtet, sich mit einer ausländischen Bank zusammenzutun. Dieser Schritt könnte in Reaktion auf striktere Eigenkapitalanforderungen in der Schweiz erfolgen. Zudem einigte sich die von der UBS übernommene Credit Suisse in einer milliardenschweren Klage gegen den australischen Versicherer IAG auf einen Vergleich.

Verluste erlitten dagegen die Ölwerte, die damit auf die jüngsten Nachrichten reagierten. Der Iran hat den USA nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. "Kommen die USA und der Iran bei den Gesprächen über eine Öffnung der Meerenge voran, hätte der Ölpreis Raum für eine Korrektur", bemerkte Tim Konsky, Chef der Wertpapierfirma Mitrade.

Für die Papiere von Airbus <NL0000235190> ging es um ein Prozent abwärts. Der Flugzeugbauer kämpft mit einem Qualitätsproblem bei seinem Kassenschlager A321neo. Nach Angaben eines Sprechers hat der Konzern bei einigen Jets an den Längsversteifungen im vorderen unteren Bereich des Rumpfes "Abweichungen" beim Oberflächenschutz festgestellt. Es handele sich jedoch nicht um ein Sicherheitsproblem, man habe bereits eine Lösung entwickelt, hieß es.

Zu den Verlierern gehörten auch EssilorLuxottica <FR0000121667>. Goldman Sachs hatte das Kursziel von 200 auf 165 Euro gesenkt. Auch Bernstein hatte das Ziel zurückgenommen. Mit 185 Euro nach 200 Euro fiel die Senkung allerdings weniger stark aus. Der Wert verlor 0,6 Prozent./edh/zb

25.09.2026 | 18:09:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Aufatmen zum Wochenende
25.09.2026 | 11:58:44 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Aufatmen zum Wochenende
24.09.2026 | 18:39:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Steigende Ölpreise und Anleiherenditen
24.09.2026 | 18:07:04 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Steigende Ölpreise und Anleiherenditen
24.09.2026 | 12:07:41 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Märkte geben weiter nach - Anleiherenditen beunruhigen
23.09.2026 | 18:39:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger halten sich zurück - Steigende Ölpreise

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