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News

09.06.2026 | 16:33:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bahn unter Druck - Was Özdemir bei Stuttgart 21 fordert

STUTTGART (dpa-AFX) - Nach Berichten über weitere Verzögerungen beim Projekt Stuttgart 21 muss die Bahn aus Sicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Cem Özdemir alle Karten auf den Tisch legen. "Ich will nicht, dass wir da jetzt jedes Jahr neue Zahlen bekommen", sagte der Grünen-Politiker in Stuttgart. "Aber es muss ja auch mal ein Ende haben." Er verlange von der Bahn belastbare Zahlen und Antworten auf die Fragen, wann die einzelnen Etappen und wann das gesamte Projekt Stuttgart 21 fertig seien.

Medienberichten zufolge wird das Bahnprojekt später in Betrieb gehen als zuletzt angenommen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) unter Berufung auf das Umfeld der mit dem Projekt vertrauten Personen berichtete, müsse die Eröffnung des Durchgangsbahnhofs auf Ende 2031 verschoben werden. Ein Bahnsprecher teilte mit, dass man sich zu derartigen Spekulationen nicht äußere.

Das Projekt werde langsam "zur Lachplatte", sagte Özdemir auch mit Verweis auf die als "Fernwanderweg" bekanntgewordene Umleitung für Fußgänger von den Gleisen in die Stadt. Es gehe auch darum zu zeigen, dass Stadt, Land und die Bundesrepublik Großprojekte stemmen könnten und sich nicht in Grund und Boden schämen müssten.

Zeitplan wird immer wieder korrigiert

Die zuletzt für Ende 2026 geplante Teileröffnung des Tiefbahnhofs war bereits im November abgeblasen worden. Als Grund für die erneute Verschiebung nannte Bahnchefin Evelyn Palla Probleme bei der Digitalisierung des Bahnknotens. Ein neues Datum für den Start hatte es damals zunächst nicht gegeben. Stattdessen hatte Palla eine umfassende Überprüfung des Projekts angekündigt, an deren Ende ein neuer Termin genannt werden sollte.

Gebaut wird an dem Großprojekt bereits seit dem Jahr 2010. Bei Abschluss der Finanzierungsvereinbarung 2009 war man noch von einer Eröffnung 2019 ausgegangen.

Auch die Kosten für das Projekt haben sich über die Jahre steil nach oben entwickelt. In einem Finanzierungsvertrag aus dem Jahr 2009 ist nur die Verteilung von Kosten bis zu einer Höhe von gut 4,5 Milliarden Euro geregelt. Zuletzt bezifferte die Bahn die Kosten auf rund 11,3 Milliarden Euro. Die Mehrkosten muss die Bahn einem Gerichtsurteil zufolge alleine tragen./mov/poi/DP/men

09.06.2026 | 16:31:52 (dpa-AFX)
SPD-Fraktionschef: Spitzentreffen der Koalition am 1. Juli
09.06.2026 | 16:25:59 (dpa-AFX)
IRW-News: ACCESS Newswire: WLF Energy und Farasis Energy unterzeichnen strategische Partnerschaftsvereinbarung zur weltweiten Beschleunigung von Energiespeicherlösungen der nächsten Generation
09.06.2026 | 16:25:39 (dpa-AFX)
IRW-News: Quantum X Labs Inc.: Quantum X Labs und IQCC, ein Unternehmen von Quantum Machines, unterzeichnen strategische Kooperationsvereinbarung zur Evaluierung KI-basierter Quantenfehlerkorrektur auf Quanteninfrastruktur
09.06.2026 | 16:24:44 (dpa-AFX)
ANALYSE/Pictet: Aktien sind attraktiv - KI-Boom aber sorgt für Inflationsdruck
09.06.2026 | 16:20:00 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: United Labels AG: Verschiebung der Veröffentlichung der Finanzberichte für das Geschäftsjahr 2025 (deutsch)
09.06.2026 | 16:13:00 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: HUGO BOSS AG (deutsch)
09.06.2026 | 12:08:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Gewinne - Gute Vorgaben stützen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Mit guten Vorgaben im Rücken haben die europäischen Aktienmärkte am Dienstag zugelegt. Das vorläufige Ende der gegenseitigen Angriffe von Israel und Iran stützte etwas. "Auch wenn ein Friedensvertrag zwischen Washington und Teheran vorerst Wunschdenken bleibt, setzen die Märkte darauf, dass die Spannungen nicht auf eine neue Eskalationsstufe gehoben werden", stellte Timo Emden, Marktanalyst von Emden Research, fest. Dies zeigte sich auch in den gesunkenen Ölpreisen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann ein Prozent auf 6.123,19 Punkte. Außerhalb des Euroraums kletterte der Schweizer SMI <CH0009980894> um 0,46 Prozent auf 13.381,84 Punkte, während der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,39 Prozent auf 10.332,96 Punkte sank. Hier belasteten Verluste von Öl- und Pharmawerten etwas.

Zu den Gewinnern gehörten die Halbleiterwerte. Sie folgten damit starken Vorgaben der Wall Street und aus Asien. Anleger nutzen die zuletzt gefallenen Kurse zum Einstieg.

"Aktuell spricht vieles dafür, dass die Geschwindigkeit der Künstliche-Intelligenz-Entwicklung weiterhin unterschätzt wird", betonte Analyst Hagen Ernst vom Vermögensverwalter DJE Kapital. Solange die verfügbaren Kapazitäten nicht ausreichten, geht er von einem anhaltenden Trend aus - mit den größten Engpässen bei Speicherchips. ASML <NL0010273215> legten um ein Prozent zu, STMicro <NL0000226223> um 1,6 Prozent.

Im Chemiesektor ragten Givaudan <CH0010645932> mit 6,3 Prozent Aufschlag hervor. Die Deutsche Bank hatte das Kursziel von 3.000 auf 3.300 Franken angehoben und die Aktien von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Die Nachfrage bleibe solide, so Analystin Virginie Boucher-Ferte. Die US-Bank JPMorgan hatte den Wert zudem unter "Positive Catalyst Watch" eingeordnet.

Am Ende des Feldes bewegten sich dagegen die Pharmawerte. Hier belasteten die Verluste von GSK <GB0009252882>, die um 3,1 Prozent sanken. Der britische Pharmakonzern baut sein Krebsgeschäft mit der milliardenschweren Übernahme des US-Biotechunternehmens Nuvalent <US6707031075> weiter aus. Der gesamte Wert der Transaktion beläuft sich auf rund 10,6 Milliarden US-Dollar.

Nach Ansicht der Analysten der Investmentplattform Hargreaves Lansdow stärkt GSK mit dem Zukauf seine Stellung im Bereich zielgerichteter Krebstherapien und erweitert zugleich seine Wirkstoffpipeline. Aus Sicht der UBS bietet Nuvalent zwei weit vorangetriebene Wirkstoffkandidaten gegen verschiedene Lungenkrebsvarianten, die noch vor 2030 einen Umsatz- und Ergebnisbeitrag liefern könnten./mf/jha/

08.06.2026 | 18:28:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schüttelt mit starker Nasdaq Verlust ab
08.06.2026 | 18:02:25 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx schüttelt mit starker Nasdaq Verlust ab
08.06.2026 | 12:43:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa: EuroStoxx leicht im Minus - Eskalation im Iran-Krieg
05.06.2026 | 18:18:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx nach US-Jobbericht im Minus
05.06.2026 | 18:04:03 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx nach US-Jobbericht im Minus
05.06.2026 | 12:03:06 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Märkte treten auf der Stelle vor US-Arbeitsmarktbericht

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