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News

13.09.2026 | 10:05:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trump für Wiedervereinigung von Irland und Nordirland

DUBLIN (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump würde laut eigener Aussage "sehr gerne" eine Wiedervereinigung von Irland und Nordirland sehen. "Ich habe Freunde auf beiden Seiten, es sind großartige Menschen. Es sind Iren, wie könnte das etwas Schlechtes sein", sagte Trump nach einem Treffen mit dem irischen Regierungschef Micheál Martin in Dublin. Die Aussage sorgte in Irland und Großbritannien am Mittag für große Aufregung.

Die Wiedervereinigung des seit über einem Jahrhundert geteilten Landes wäre ein "großer Erfolg", auf den alle stolz sein könnten, sagte Trump. "So wie ich das sehe, wird es ohnehin irgendwann passieren. Dann kann es genauso gut jetzt passieren", sagte der US-Präsident. An Martin gewandt fügte Trump hinzu, dieser sei "genau der richtige" Mann dafür. Allerdings würde das Vereinigte Königreich auch noch etwas dazu zu sagen haben. "Aber ich denke, es wäre eine großartige Sache", sagte Trump.

Trump: Gibt keine gute Antwort auf die Frage

Nur wenig später, während einer Ansprache in der Botschafterresidenz, wiederholte Trump seine Einschätzung und sagte, eine Wiedervereinigung wäre eine "ziemlich coole Sache". Zugleich scherzte er, auf diese Frage gebe es keine gute Antwort. Bei der Presse sei jede Frage darauf ausgelegt, ihn zu erwischen. "Ich habe, glaube ich, eine nette Antwort gegeben. Morgen werden wir darüber lesen", sagte Trump.

Die Grenze auf der irischen Insel wurde 1921 mit dem Inkrafttreten des "Government of Ireland Act" gezogen. Anders als Irland, das sich zur unabhängigen Republik abspaltete, blieb Nordirland Teil des Vereinigten Königreichs. Die Frage, ob die Provinz dazugehören oder sich mit Irland wiedervereinigen sollte, führte zu einem jahrzehntelangen, blutigen Bürgerkrieg und spaltet auch heute noch die Gesellschaft.

Die britische Regierung nahm Trumps Äußerungen zur Kenntnis und verwies laut der Nachrichtenagentur PA auf die jüngsten Aussagen von Premierminister Andy Burnham, laut derer ein Referendum über die Grenze erst dann in Betracht gezogen würde, wenn es "einen klaren Konsens im Land" gebe. Gavin Robinson, Chef der pro-britischen Democratic Unionist Party (DUP) sagte, über die Zukunft Nordirlands werde dessen Bevölkerung entscheiden und nicht "durch Kommentare in London, Dublin oder Washington".

Das 1998 geschlossene Karfreitagsabkommen sieht vor, dass der britische Nordirlandminister verpflichtet ist, ein Referendum zur Zugehörigkeitsfrage anzusetzen, wenn es wahrscheinlich erscheint, dass eine Mehrheit für eine Vereinigung Irlands stimmen würde. Auch die Bevölkerung der Republik Irland müsste dann dafür stimmen, damit eine Verfassungsänderung erfolgen kann./mj/DP/zb

13.09.2026 | 10:05:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Brics-Gruppe fordert maximale Zurückhaltung im Nahost-Konflikt
13.09.2026 | 10:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Schweden vor der Wahl: Machtwechsel oder neuer Tabubruch?
13.09.2026 | 10:05:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Kommunalwahlen in Niedersachsen: Darum geht es
13.09.2026 | 10:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Schlotterbeck-Comeback und Fallrückzieher - BVB siegt weiter
13.09.2026 | 10:05:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Weniger Asylanträge - Höhere Schutzquote
13.09.2026 | 09:41:07 (dpa-AFX)
Freiburg an der Spitze - auch BVB feiert dritten Sieg
11.09.2026 | 18:22:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreis - US-Inflation stört nicht

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Ermöglicht wurde dies durch den Ölpreis, der nach seiner jüngsten Rally etwas zurückkam. Entlastung brachte, dass der Iran und die Staaten am Persischen Golf nach dem Wochenende über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen wollen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten, konnte damit ein Wochenminus aber nicht mehr abwenden. Dieses war letztlich gut ein Prozent groß. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,39 Prozent auf 10.650,44 Zähler. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,26 Prozent auf 13.775,27 Punkte nach oben.

Von den US-Verbraucherpreisen kamen am Nachmittag zumindest keine Störfeuer. Die Inflation hat sich im August auf hohem Niveau nicht verändert und damit die Erwartungen erfüllt. Laut Tobias Basse von der NordLB zeigen sich damit "keine klaren Entlastungstendenzen". Der Experte glaubt, dass sie es den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Fed-Kommitee sehr schwer machen werden, eine Straffung in der kommenden Woche noch zu verhindern.

Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk <DK0062498333> 3,4 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid.

An der Spitze der europäischen Sektoren konnten sich die Telekom- <EU0009658947> und Bankensektoren <EU0009658806> absetzen mit Kursanstiegen, die jeweils knapp 1,5 Prozent groß waren. Unter anderem von Novo Nordisk bedingt, gab der Gesundheitssektor <EU0009658723> auf der anderen Tabellenseite recht deutlich um 0,6 Prozent nach.

Noch etwas größere Verluste gab es nur im Chemiesektor <EU0009658608>, der 0,9 Prozent an Wert verlor. Am Freitag äußerte sich der Keybanc-Analyst Salvator Tiano skeptisch zur Branche, in der die richtige Aktienauswahl wegen gegenläufiger Trends schwieriger werde. Dem kriegsbedingten Rückenwind stünden strukturelle Belastungen durch Überkapazitäten gegenüber. Aktien von BASF <DE000BASF111> waren im EuroStoxx das Schlusslicht.

In Paris zogen die Alstom <FR0010220475>-Aktien um 2,4 Prozent an. Der französische Zugbauer hat Verträge im Wert von 1,2 Milliarden Euro mit der englischen Eisenbahngesellschaft TransPennine Express unterzeichnet./tih/nas

11.09.2026 | 18:03:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreisrückgang - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 11:46:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - US-Inflationsdaten im Fokus
10.09.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen
10.09.2026 | 18:03:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen bleiben
10.09.2026 | 11:48:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste vor EZB-Zinsentscheid am Nachmittag
09.09.2026 | 18:14:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet Börsen

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