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News

13.10.2026 | 10:21:59 (dpa-AFX)
Sofia: Erneut Drohnenangriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer

SOFIA (dpa-AFX) - Im Schwarzen Meer sind vor der bulgarischen Küste nach Angaben der Regierung in Sofia erneut zwei Handelsschiffe mit Drohnen angegriffen worden. Die Behörden starteten einen Such- und Rettungseinsatz, wie Ministerpräsident Rumen Radew der Nachrichtenagentur BTA zufolge erklärte. Die Angriffe, die sich in der exklusiven Wirtschaftszone des Landes und nahe am bulgarischen Hoheitsgebiet zutrugen, seien "absolut inakzeptabel".

BTA zufolge wurde rund 33 Kilometer östlich des Küstenortes Bjala das ukrainische Schiff "Chelsea 3" von drei Drohnen getroffen, 15 Besatzungsmitglieder konnten in Sicherheit gebracht werden. Fünf von ihnen werden demnach wegen leichter Verletzungen behandelt. Bei dem zweiten Vorfall, rund 31 Kilometer vor dem Ort Krapez nahe der rumänischen Grenze, wurde ein Schiff getroffen und versenkt. Ein Besatzungsmitglied sei gerettet worden.

Beim Ministerrat in Sofia kam der Sicherheitsrat zusammen. Regierungschef Radew kündigte an, er wolle die russische Botschafterin in Bulgarien, Eleonora Mitrofanowa, zum Gespräch einbestellen.

Bulgarien fordert technische Hilfe für Ermittlungen an

Bulgarien will nach Angaben von Radew die Überwachung seines Luftraums und des Schwarzen Meeres verstärken. Der Ministerpräsident sollte BTA zufolge in Kürze mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte über die neuen Angriffe sprechen. Bulgarien könne noch nicht mit Gewissheit sagen, wer für die jüngsten Angriffe verantwortlich sei, doch alles deute darauf hin, dass die Attacken den Zielen Russlands förderlich seien, erklärte Radew.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kritisierte die Attacken auf der Plattform X als eine weitere Eskalation des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Die Verantwortlichen müssten zur Rechenschaft gezogen werden, forderte sie. Die EU stehe an der Seite Bulgariens und danke den örtlichen Behörden für ihren schnellen Einsatz.

Bereits vor gut einer Woche hatte es im Schwarzen Meer vor der bulgarischen Küste Drohnenangriffe auf Frachtschiffe gegeben. Sofia bat die Europäische Union und die Nato um technische Hilfe bei den Ermittlungen. Beide Schiffe waren beschädigt worden, eines davon sank.

Kiew hatte die Schuld an den früheren Angriffen Moskau zugewiesen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sah darin "einen weiteren Ausdruck der russischen Bemühungen, den westlichen Teil des Schwarzen Meeres für die Schifffahrt völlig untauglich zu machen"./jbz/DP/stk

13.10.2026 | 10:12:53 (dpa-AFX)
Charkiw: Tote und Verletzte nach russischem Angriff
13.10.2026 | 10:10:07 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Ströer SE & Co. KGaA (deutsch)
13.10.2026 | 10:07:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Hohe Ölpreise senken Schulden von BP - Aktie gewinnt
13.10.2026 | 10:07:15 (dpa-AFX)
Original-Research: Cantourage Group SE (von First Berlin Equity Research GmbH...
13.10.2026 | 10:05:51 (dpa-AFX)
Leopoldina-Papier: Viel Nachbesserungsbedarf im Naturschutz
13.10.2026 | 10:03:10 (dpa-AFX)
IRW-News: Neotech Metals Corp.: Neotech Metals beauftragt DRA mit der Erstellung einer ersten Ressourcenschätzung und einer vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung für Hecla-Kilmer
12.10.2026 | 18:37:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich am Montag etwas weiter von ihren jüngsten Verlusten erholt. Für Marktunterstützung sorge weiterhin die Einigung zwischen Europa und China über Exportbeschränkungen für Hybridautos, die bereits am Freitag während der Handelszeit bekannt gegeben worden war, schrieb Marktexperte Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Damit scheint eine weitere Eskalation des Handelskonflikts vorerst abgewendet. "Besonders die europäischen Automobilwerte könnten davon profitieren", schrieb Lipkow.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 0,45 Prozent auf 6.201,21 Punkte. Gleichwohl ist mit Blick auf die Charttechnik der im August gestartete kurzfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Um diesen zu verlassen, müsste der Index auf etwas mehr als 6.300 Punkte klettern.

Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> 0,66 Prozent auf 13.877,84 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> notierte mit 10.656,28 Punkten 0,99 Prozent im Plus.

Die aktuell viel beachteten Renditen für französische Staatsanleihen legten im Handelsverlauf wieder etwas zu. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen noch besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten.

Derweil rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag in den USA mit den Zahlen erster Großbanken. Stratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan rechnet damit, dass diese die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf stehen zudem Inflationsdaten aus den USA an. Diese sind für den Kurs der US-Notenbank wichtig.

Unter den Einzelwerten erholten sich die Aktien des Pharmakonzerns Argenx <NL0010832176> um weitere 0,7 Prozent auf gut 733 Euro. Die Papiere waren am Donnerstag nach dem Flop einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie eingebrochen, waren am Freitag aber schon auf Erholungskurs gegangen. Vor dem Studienende hatten die Aktien fast 839 Euro gekostet.

Die Anteilsscheine von Ahold-Delhaize <NL0011794037> sackten um fast drei Prozent ab. Der Supermarktkonzern hatte von IT-Problemen berichtet und dahingehend Sicherheitsmaßnahmen ergriffen./la/nas

12.10.2026 | 18:10:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort
12.10.2026 | 10:41:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Weitere Erholung - Warten auf US-Inflation und Quartalsberichte
09.10.2026 | 18:22:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung - Entspannung bei französischen Anleihen
09.10.2026 | 17:59:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung - Entspannung bei französischen Anleihen
09.10.2026 | 12:11:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Stabilisierung - Rohstoffwerte fest, Telekomaktien schwach
08.10.2026 | 18:30:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Talfahrt geht weiter

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