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News

30.10.2026 | 13:09:40 (dpa-AFX)
US-Ölkonzern Chevron verdient deutlich mehr als erwartet - Aktie legt zu

HOUSTON (dpa-AFX) - Kräftig gestiegene Preise für Rohöl und deutlich höhere Raffineriemargen haben dem US-Ölkonzern Chevron <US1667641005> deutlich mehr Gewinn in die Kassen gespült. Das Unternehmen konnte den auf die Aktionäre anfallenden Gewinn im dritten Quartal mit gut 9,9 Milliarden US-Dollar (8,84 Mrd Euro) im Jahresvergleich fast verdreifachen, wie es am Freitag in Houston mitteilte. Der bei Analysten im Fokus stehende bereinigte Gewinn je Aktie stieg von 1,85 auf 5,28 Dollar. Die Texaner übertrafen damit die Erwartungen. Die Chevron-Aktie legte vorbörslich um rund 1,5 Prozent zu.

In den Vereinigten Staaten habe die Förderung im dritten Quartal zum fünften Mal in Folge bei über zwei Millionen Barrel Öläquivalent pro Tag gelegen, berichtete Unternehmenschef Mike Wirth. Zudem habe das Unternehmen Rekorde bei der verarbeiteten Rohölmenge sowie bei der Produktion im östlichen Mittelmeer und in Australien erzielt.

Auch der US-Konkurrent Exxonmobil <US30233Q1085> verdiente im Quartal dank der stark gestiegenen Benzin- und Dieselpreise deutlich mehr. Der Gewinn in den drei Monaten bis Ende September betrug 15,4 Milliarden Dollar, wie Exxonmobil ebenfalls am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum hatte der Konzern einen Überschuss von knapp 7,6 Milliarden Dollar ausgewiesen.

Chevron und Exxonmobil <US30233Q1085> reihen sich neben Shell <GB00BP6MXD84>, BP <GB0007980591> und Totalenergies <FR0000120271> in die Liste der Konzerne ein, die ihre Gewinne deutlich steigern konnten. Die Ölgiganten erzielen von der Rohölförderung über die Raffination bis hin zum Handel höhere Margen. Da der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus seit dem Ausbruch des Krieges zwischen den USA und dem Iran Ende Februar stark eingeschränkt ist, sind die Preise für Alternativen zu Rohöl aus dem Persischen Golf in die Höhe geschossen. Ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verschärfen die Engpässe zusätzlich./mne/stw/mis

30.10.2026 | 13:09:15 (dpa-AFX)
IRW-News: Excellon Resources Inc. : Excellon erzielt erste Einnahmen aus der Silbermine Mallay und bereitet sich auf die Inbetriebnahme vor
30.10.2026 | 13:04:36 (dpa-AFX)
Bitcoin weiter unter Verkaufsdruck - Hackerangriff auf Kryptobörse Binance
30.10.2026 | 13:03:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Milliardenschwerer Hackerangriff auf Kryptobörse Binance
30.10.2026 | 13:00:59 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Rubean AG erweitert Kapitalerhöhung (deutsch)
30.10.2026 | 12:59:49 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Steinmeier drängt bei Xi auf Abbau des Handelsüberschusses
30.10.2026 | 12:53:00 (dpa-AFX)
Polens Polizei fasst mutmaßlichen russischen Agenten
30.10.2026 | 12:16:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Halbleiterwerte geben weiter nach

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben am Freitag nachgegeben. Damit folgten sie den Vorgaben der internationalen Börsen, die unter Verlusten in den Bereichen Halbleiter und Künstliche Intelligenz litten. "Die schwachen Quartalszahlen von Intel <US4581401001> und die weiterhin enormen Investitionspläne von Amazon <US0231351067> haben die Zweifel an der Rentabilität des KI-Booms erneut verstärkt", betonte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. "Hinzu kommt, dass Amazon auch im Konsumgeschäft hinter den Erwartungen zurückblieb."

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> sank am Mittag um 0,8 Prozent auf 6.157,32 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg dagegen der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,29 Prozent auf 14.800,01 Zähler und profitiert damit von den Gewinnen der defensiven Schwergewichte. Auch der britische FTSE 100 <GB0001383545> hielt sich mit 0,19 Prozent auf 10.741,92 Punkte im Plus.

Schwächster Sektor waren die Technologiewerte. Sie litten damit unter den deutlichen Abgaben der Halbleiteraktien. Der Chipkonzern Intel hatte mit seiner Prognose für das laufende Quartal enttäuscht. Die Aktie lag vorbörslich 26 Prozent im Minus. Davon blieb auch das Sektor-Schwergewicht ASML <NL0010273215> nicht unberührt. Hier ging es um über fünf Prozent nach unten. Dagegen entzogen sich SAP <DE0007164600> einmal mehr der Schwäche des Technologiesektors und setzten ihre Aufwärtsbewegung fort.

Auch Bankaktien standen auf der Verliererseite. "NatWest kann mit seinem Quartalsbericht die Erwartungen nicht erfüllen", merkte Lipkow dazu an. Die Aktie des britischen Instituts gab um sieben Prozent nach.

Besser sah es in defensiven Sektoren wie Nahrungsmittel und Pharma aus. Letztere profitierten von den Gewinnen von Astrazeneca <GB0009895292>, die um vier Prozent stiegen. Der Erfolg von Krebsmedikamenten hatte dem britischen Pharmakonzern auch im dritten Quartal überraschend deutliche Zuwächse beschert.

Mit BP <GB0007980591> setzte sich die Reihe glänzender Quartalsberichte der Ölkonzerne fort. Die hohen Ölpreise und stark gestiegene Raffineriemargen hatten den Briten im dritten Quartal einen Gewinnsprung beschert. Die BP-Aktie zog darauf leicht an.

Gut kamen auch die Zahlen des Rückversicherers Scor <FR0010411983> an. Die Analysten der kanadischen RBC attestierten dem französischen Unternehmen ein weiteres starkes Quartal. Die Aktie kletterte um 4,5 Prozent, auch andere Versicherungswerte waren gefragt./mf/mis

29.10.2026 | 18:19:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne im Gegensatz zu den US-Börsen
29.10.2026 | 18:00:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne im Gegensatz zu den US-Börsen
29.10.2026 | 12:12:34 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - Ölkonzerne mit kräftigen Gewinnen
28.10.2026 | 18:25:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt vor Fed - Berichtssaison im Fokus
28.10.2026 | 18:03:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt vor Fed-Entscheid - Berichtssaison im Fokus
28.10.2026 | 12:03:57 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Etwas schwächer - Quartalszahlen bewegen Einzelwerte teils stark

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