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News

08.07.2026 | 22:13:41 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Ungewisse Lage in Nahost belastet US-Börsen

NEW YORK (dpa-AFX) - Die jüngste Verschärfung der Krise im Nahen Osten und widersprüchliche Aussagen von US-Präsident Donald Trump haben am Mittwoch Kursverluste an den US-Aktienmärkten nach sich gezogen. Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> verlor 1,09 Prozent auf 52.348,39 Punkte. Damit ist der jüngste Rekordlauf des Index erst einmal beendet.

Nach erneuten Drohungen gegen die Führung in Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. "Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt", sagte er bei einer Pressekonferenz. Stattdessen rechne er damit, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump mit weiteren US-Angriffen in der Nacht zum Donnerstag gedroht.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> gab um 0,28 Prozent auf 7.482,71 Zähler nach. Der von Tech-Giganten wie Nvidia <US67066G1040>, Apple <US0378331005>, Microsoft <US5949181045> und Amazon <US0231351067> dominierte Nasdaq 100 <US6311011026> schloss 0,27 Prozent höher auf 29.252,56 Punkten./bek/he

08.07.2026 | 22:11:10 (dpa-AFX)
Großer Schrottberg bei Salzgitter AG in Flammen
08.07.2026 | 21:20:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Airbus auf 'Hold' - Ziel 185 Euro
08.07.2026 | 20:55:04 (dpa-AFX)
Haushaltsausschuss billigt Kauf von Fregatten von TKMS
08.07.2026 | 20:54:13 (dpa-AFX)
Devisen: Euro erholt - Trump rechnet nicht mit Fortsetzung des Iran-Kriegs
08.07.2026 | 20:42:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump will Syrien von Terrorliste streichen
08.07.2026 | 20:32:27 (dpa-AFX)
Trump relativiert Kritik an Meloni nach Nato-Gipfel
08.07.2026 | 18:15:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verschärfter Nahost-Konflikt löst Kursrutsch aus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten hat zur Wochenmitte schwer auf den europäischen Aktienbörsen gelastet. Der jüngste Höhenflug der Kurse könnte somit erst einmal beendet sein. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> büßte am Mittwoch 1,82 Prozent auf 6.204,91 Punkte ein. Er fiel damit auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni zurück. Vom Rekordhoch am Montag ist der Index damit um fast vier Prozent gesunken.

Nach der jüngsten Eskalation im Iran-Krieg hat US-Präsident Donald Trump mit weiteren Angriffen gedroht. Das US-Militär habe den Iran mit seinen Attacken vergangene Nacht "hart getroffen" und "wir werden sie höchstwahrscheinlich auch heute Nacht wieder hart treffen", sagte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande des Nato-Gipfels in Ankara.

Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI <CH0009980894> 1,30 Prozent auf 14.174,35 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> fiel um 1,66 Prozent auf 10.489,04 Zähler . Spanische Aktien litten zudem unter Drohungen des US-Präsidenten auf dem Nato-Gipfel, jeglichen Handel mit Spanien einzustellen. Der spanische Ibex-Index <ES0SI0000005> büßte daraufhin fast drei Prozent ein.

Die Entwicklung der einzelnen Sektoren erinnerte an den Höhepunkt des Iran-Konflikts im ersten Börsenhalbjahr. Die von der Konjunktur und den Energiepreisen abhängigen Sektoren standen unter Druck, defensive Branchen wie Versorger <EU0009658962> und Telekommunikation <EU0009658947> hielten sich weit besser.

Der Öl- und Gassektor legte angesichts stark steigender Energiepreise um knapp zwei Prozent zu. Kurz vor Börsenschluss stieg der Brent-Ölpreis über die Marke von 80 US-Dollar. Aktien von Eni <IT0003132476> lagen mit plus 3,7 Prozent an der Spitze des EuroStoxx 50 <EU0009658145>. Papiere von Totalenergies <FR0000120271> legten um 2,3 Prozent zu. In London zeigten BP <GB0007980591> und Shell <GB00BP6MXD84> ebenfalls Stärke.

Zu den schwächsten Sektoren zählten die Automobilbauer <EU0009658681> und damit eine sowohl von den Ölpreisen als auch von funktionierenden Lieferketten abhängige Branche. So verloren Renault <FR0000131906> gut vier und Stellantis <NL00150001Q9> 5,8 Prozent.

Technologiewerte hielten sich dagegen trotz schwacher Vorgaben der US-Halbleiterwerte und wachsender Zweifel am Boom der Künstlichen Intelligenz einigermaßen. Grund dafür war die vergleichsweise solide Entwicklung des Halbleiterschwergewichts ASML <NL0010273215>. Dessen Aktien gewannen 1,3 Prozent.

Papiere des Medienkonzerns Vivendi <FR0000127771> brachen um fast zwölf Prozent ein. Ein Gericht in Frankreich entschied, dass der Großaktionär Vincent Bolloré und der Mischkonzern Bolloré keine faktische Kontrolle über Vivendi ausüben. Damit müssten die großen Anteilseigner den Minderheitsaktionären kein Kaufangebot unterbreiten, hieß es im Handel./bek/he

08.07.2026 | 18:07:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Nahost-Konflikt verursacht hohe Kursverluste
08.07.2026 | 14:26:16 (dpa-AFX)
ANALYSE: HSBC empfiehlt Übergewichtung von Aktien aus Eurozone
08.07.2026 | 12:02:22 (dpa-AFX)
Aktien Europa/Waffenruhe im Iran-Krieg wohl vorbei: Märkte geraten unter Druck
07.07.2026 | 18:13:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Schwache Tech-Aktien drücken auf EuroStoxx 50
07.07.2026 | 18:08:52 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Schwache Tech-Aktien drücken auf EuroStoxx 50
07.07.2026 | 12:14:57 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Defensive Werte gefragt - Halbleiterwerte unter Druck

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