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News

15.07.2026 | 21:53:29 (dpa-AFX)
Ukraine vor erneutem Wechsel im Verteidigungsministerium

KIEW (dpa-AFX) - Im Zuge der Kabinettsumbildung steht der von Russland angegriffenen Ukraine erneut ein Wechsel im Verteidigungsministerium bevor. "Es war eine große Ehre, dem ukrainischen Volk auf dem Posten des Verteidigungsministers zu dienen", schrieb Amtsinhaber Mychajlo Fedorow bei Telegram. Auf X stellte er Fotos dazu, auf denen er auch mit Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius zu sehen ist.

Fedorow ist seit Dienstag nur noch geschäftsführend im Amt. Der vom Parlament angenommene Rücktritt von Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko zog die Entlassung des gesamten Ministerkabinetts nach sich.

Vor der Veröffentlichung seines Beitrags hatte Fedorow ein Gespräch mit Präsident Wolodymyr Selenskyj. Dem Präsidenten obliegt laut Verfassung das Vorschlagsrecht für den Chef des Verteidigungsressorts. Medienberichten zufolge will Selenskyj den bisherigen Innenminister Ihor Klymenko für den Posten vorschlagen. Als neuer Ministerpräsident ist der bisherige Chef des staatlichen Energiekonzerns Naftogaz, Serhij Korezkyj, im Gespräch.

Konflikt mit Armeechef Syrskyj?

Ursächlich für den Wechsel in dem Ressort soll den Berichten nach ein Konflikt Fedorows mit Armeechef Olexander Syrskyj sein. Zudem habe der Minister die Probleme um die Zwangsmobilisierung von Wehrpflichtigen nicht lösen können. Vor knapp einer Woche hatten im westukrainischen Lwiw rund 200 Menschen ein Rekrutierungskommando angegriffen und dabei das Dienstfahrzeug demoliert.

2019 leitete Fedorow die Medienkampagne Selenskyjs in dessen Wahlkampf geleitet und übernahm danach das neu geschaffene Digitalministerium. Der erst 35-Jährige galt lange Zeit als ein Favorit Selenskyjs. Zuletzt wurden ihm jedoch auch eigene politische Ambitionen auch auf das Präsidentenamt nachgesagt.

Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine russische Invasion. Seitdem wurde der Verteidigungsminister bereits dreimal gewechselt - zuletzt vor rund sechs Monaten./ast/DP/he

15.07.2026 | 21:38:37 (dpa-AFX)
US-Militär verkündet Start neuer Angriffswelle auf den Iran
15.07.2026 | 21:03:20 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG (deutsch)
15.07.2026 | 20:56:16 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs legt zum US-Dollar weiter zu
15.07.2026 | 20:50:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Airbus auf 'Hold' - Ziel 200 Euro
15.07.2026 | 20:46:34 (dpa-AFX)
Rosatom: Drohne tötet Chefingenieur des AKW Saporischschja
15.07.2026 | 20:14:10 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Bajaj Mobility AG: Vorläufige Zahlen für das zweite Quartal 2026 (deutsch)
15.07.2026 | 18:37:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Mittwoch keine klare Richtung ausgebildet. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Minus von 0,23 Prozent bei 6.265,58 Punkte. Außerhalb des Euroraums stieg der schweizerische SMI <CH0009980894> um 0,46 Prozent auf 14.307,31 Zähler. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> sank um 0,13 Prozent auf 10.515,92 Zähler.

Angesichts der angelaufenen Berichtssaison der Unternehmen herrschte vorwiegend Zurückhaltung vor. "Mit den ersten Quartalszahlen der großen US-Banken hat die Berichtssaison begonnen - und die Messlatte liegt extrem hoch", sagte Kapitalmarktexperte Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets. "Die Banken liefern teilweise geradezu absurde Gewinne und setzen die Erwartungen für die gesamte Berichtssaison auf ein neues Niveau."

Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Kommende Woche würden alle Kraftwerke und Brücken zerstört, "es sei denn, sie kommen an den Verhandlungstisch", sagte er dem US-Sender Fox News. Irans Streitkräfte feuerten als Vergeltung auf die nächtlichen US-Angriffe wieder Raketen und Drohnen auf Ziele in der Golfregion und Jordanien.

Europaweit stärkster Sektor waren die Automobilwerte, während die Telekom-Branche die deutlichsten Verluste verzeichnete. Unter den ebenfalls gut laufenden Luxuswerten lieferte Richemont <CH0210483332> die Vorgabe. Überraschend starke Umsatzzahlen gaben der Aktie des schweizerischen Schmuck- und Uhrenherstellers Auftrieb. Der Wert zog um 6,7 Prozent an. Analyst Adam Cochrane von der Deutschen Bank schrieb von einem soliden Quartalsbericht, der ein positives Signal für die gesamte Luxusbranche setze. So gewannen Kering <FR0000121485> 3,6 Prozent und LVMH <FR0000121014> 2,7 Prozent.

Unter den Einzelwerten standen die Aktien von ASML <NL0010273215> im Mittelpunkt des Interesses. Die Papiere des Ausrüsters der Halbleiterindustrie, der mit einem Börsenwert von aktuell knapp 640 Milliarden Euro das wertvollste Unternehmen Europas ist, stiegen zunächst um bis zu fast 8 Prozent, gaben im späteren Handel aber sämtliche Gewinne ab und drehten sogar ins Minus. Letztlich verloren sie 0,4 Prozent.

ASML rechnet dank des Booms von Künstlicher Intelligenz mit noch besseren Geschäften im laufenden Jahr. Nach einem überraschend guten Quartal hob Konzernchef Christophe Fouquet sein Umsatzziel für 2026 am Mittwoch an - zum zweiten Mal in diesem Jahr. Auch die Bruttomarge soll höher ausfallen als noch im April gedacht. Mit den neuen Zielen und den Zahlen des zweiten Quartals übertraf ASML die Erwartungen von Analysten.

Unter den kleineren Werten ragten Aktien von DocMorris <CH0042615283> mit plus 2,7 Prozent heraus. Die Aktie setzte damit ihren Höhenflug fort und erreichte ein Jahreshoch. Die Versand-Apotheke hatte mit einem starken Wachstum im Geschäft mit rezeptpflichtigen Medikamenten die Erwartungen übertroffen. Analysten sehen das Unternehmen nun auf Kurs, operativ die Gewinnschwelle zu erreichen./edh/he

15.07.2026 | 18:12:18 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Uneinheitlich
15.07.2026 | 11:57:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Gewinne - ASML hebt die Stimmung
14.07.2026 | 18:34:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus
14.07.2026 | 18:12:16 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Überwiegend leicht im Plus
14.07.2026 | 12:01:34 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Ericsson unter Druck
13.07.2026 | 18:22:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verhaltener Wochenauftakt

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