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News

29.10.2026 | 07:44:38 (dpa-AFX)
KI treibt Nachfrage: Aixtron optimistisch für 2027

HERZOGENRATH (dpa-AFX) - Der Anlagenbauer für die Chipindustrie Aixtron <DE000A0WMPJ6> rechnet auch wegen des andauernden weltweiten Ausbaus von KI-Rechenkapazitäten mit einer weiterhin starken Nachfrage. Mit Blick auf das aktuelle Kundeninteresse dürfte das derzeit hohe Niveau des Auftragseingangs in den kommenden Quartalen hoch bleiben oder weiter steigen, teilte das im MDax <DE0008467416> notierte Unternehmen am Donnerstag zur Vorlage der endgültigen Resultate des dritten Quartals mit.

Rückenwind sieht die Aixtron-Führung um Chef Felix Grawert dabei "durch die Nachfrage nach Optoelektronik und zunehmend auch durch die sich verbessernde Dynamik in der Leistungselektronik." So baut Aixtron Anlagen zur Herstellung optoelektronischer Elektronikchips, die etwa für Laserkomponenten für die Datenübertragung benötigt werden. Diese Technik findet in KI-Rechenzentren immer stärkeren Einsatz, da traditionelle Kupferkabel in Sachen Geschwindigkeit und Effizienz zunehmend an ihre Grenzen stoßen.

Die Geschäfte mit solchen Maschinen liefen bereits in den vergangenen Quartalen gut, während sich Hersteller von Leistungshalbleitern, Micro-LEDs und LEDs mit Bestellungen zurückhielten. Mittlerweile sieht Aixtron aber auch Anzeichen einer Erholung im Bereich der Leistungshalbleiter.

"Optoelektronik machte im dritten Quartal rund 68 Prozent unseres Anlagenauftragseingangs aus und spiegelt die außergewöhnlich starke Nachfrage nach KI-getriebener optischer Konnektivität wider", sagte Grawert laut Mitteilung. "Gleichzeitig liefern steigende Kundenauslastungen, eine wieder anziehende Auftragsaktivität und Vorbereitungen für neue Kapazitäten zunehmend Hinweise auf eine Erholung der GaN- und SiC-Leistungselektronik." Daher rechnet er mit einem starken Wachstumsjahr 2027.

Damit scheint also etwas Schwung in die schon länger trägen Märkte für Leistungshalbleiter auf Basis von Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC) zu kommen. Solche Chips sind effizienter als herkömmliche Siliziumchips. Chipkonzerne hatten sich in dem Bereich in der jüngeren Vergangenheit allerdings mit Bestellungen zurückgehalten, auch da die Nachfrage nach E-Autos, Smartphones und Laptops teils trist war.

Wegen hoher Ölpreise sind Elektro-Pkw mittlerweile aber wieder stärker gefragt. Hinzu kommt Rückenwind, etwa durch die Einführung neuer, leistungsstärkerer 800-Volt-Architekturen für KI-Rechenzentren, die sowohl Chips aus Galliumnitrid (GaN) als auch Siliziumcarbid-Chips (SiC) benötigen.

Die bereits Mitte Oktober veröffentlichten vorläufigen Resultate des dritten Quartals bestätigte Aixtron, ebenso wie erneut den Jahresausblick für 2026./mis/stk

29.10.2026 | 07:44:27 (dpa-AFX)
VW meldet Milliardenverlust im dritten Quartal
29.10.2026 | 07:44:06 (dpa-AFX)
Spezialchemiekonzern Alzchem: Gewinn sinkt im 3. Quartal
29.10.2026 | 07:42:30 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken - Berichte über neue diplomatische Initiative am Golf
29.10.2026 | 07:36:13 (dpa-AFX)
Autobauer Renault steigert Umsatz nur noch leicht - Scharfer Wettbewerb
29.10.2026 | 07:34:31 (dpa-AFX)
IRW-News: Tocvan Ventures Corp.: Schürfgraben im Bereich der Pilotenmine von Tocvan bei Gran Pilar liefert durchschnittlich 4,6 g/t Au mit Proben von bis zu 24,4 g/t Au; neue Zone 1,3 km östlich liefert Werte von bis zu 234 g/t Ag
29.10.2026 | 07:31:05 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax weiter im Aufwind
28.10.2026 | 18:25:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt vor Fed - Berichtssaison im Fokus

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkte haben den Mittwoch wenig bewegt zu Ende gebracht. Während an Asiens Börsen die beeindruckende Quartalsbilanz von SK Hynix <KR7000660001> die KI-Begeisterung erneut anfachte, sprang der Funke nach Europa kaum über. Dort und in New York positionierten sich die Anleger vorsichtig vor dem später erwarteten Zinsentscheid der US-Notenbank Fed, auf den am Donnerstag jener der Europäischen Zentralbank folgen wird.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> traf im Tagesverlauf bei der abwärts verlaufenden 21-Tage-Linie auf charttechnischen Widerstand. Der Leitindex der Eurozone ging aber 0,05 Prozent höher bei 6.167,81 Punkten aus dem Handel. Außerhalb der Eurozone sank der Schweizer SMI <CH0009980894> jedoch um 0,11 Prozent auf 14.581,10 Zähler. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> schloss 0,07 Prozent höher bei 10.694,50 Punkten.

Hierzulande sorgte eine Reihe von Unternehmensberichten vereinzelt für starke Kursausschläge. Im Gesamtbild erzeugten sie aber kein klares Bild vor den Resultaten von Alphabet <US02079K3059> und Microsoft <US5949181045>, die am Mittwoch nach dem New Yorker Börsenschluss anstehen. Mit diesen und dem Fed-Entscheid stehen den Märkten laut dem CMC-Markets-Experten Andreas Lipkow am Mittwoch noch "zwei wichtige Bewährungsproben" bevor.

Die größte Enttäuschungen kam von Adyen <NL0012969182>, die im EuroStoxx mit einem Kurseinbruch um 13,4 Prozent das Schlusslicht waren. JPMorgan-Analyst Sandeep Deshpande rechnet nach der gekappten diesjährigen Margenprognose des niederländischen Zahlungsabwicklers und den gestrichenen Margen für die kommenden Jahre mit sinkenden Markterwartungen.

In der Bankenbranche war der Nachrichtenfluss durchwachsen. Während die Deutsche Bank <DE0005140008> und Standard Chartered <GB0004082847> zuversichtlicher wurden für den Rest des Jahres und damit ihre Kurse deutlich stützten, fiel die Reaktion auf die Zahlen von BNP Paribas <FR0000131104> verhaltener aus. Die spanische Bank Santander <ES0113900J37> enttäuschte dagegen, ihr Kurs sackte um 5,6 Prozent ab. In Zürich verloren die Papiere von UBS <CH0244767585> nach dem Quartalsbericht fast ein Prozent.

In der Branchenwertung fielen die Medienwerte als größte Verlierer auf und Autowerte als größte Gewinner. Letzteres war geprägt von Stellantis <NL00150001Q9>, denn die Papiere des Opel-, Fiat- und Peugeot-Mutterkonzerns bauten ihre Gewinne in Paris auf 15,4 Prozent aus. Sie starteten damit eine schwungvolle Erholung von ihrem jüngsten Rekordtief. Ermutigend waren die vom Autobauer bestätigten Jahresziele.

Für Logitech <CH0025751329> ging es im Züricher Leitindex SMI nach Halbjahreszahlen um mehr als zehn Prozent abwärts. Die Aktien des Computerzubehör-Herstellers litten Händlern zufolge unter Aussagen des Managements zur Bruttomarge im angelaufenen Weihnachtsquartal.

In London gingen die Blicke auf Unilever <GB00BVZK7T90> mit einem zweiprozentigen Abschlag. Zwar hob der Konsumgüterkonzern den Jahresausblick an, doch dies war laut dem UBS-Experten Guillaume Delmas schon eingepreist. Celine Pannuti von JPMorgan sprach von einer enttäuschenden Entwicklung in den Industrieländern.

Bei GSK <GB0009252882> sackte der Kurs in London sogar um fast fünf Prozent ab. Die Anteile des Pharmakonzerns litten unter einem trägen Geschäft mit Impfstoffen. Vor allem der Verkauf der RSV-Impfung Arexvy entwickelte sich schwach. Aber auch das Geschäft mit Influenza-Impfungen lief deutlich schlechter als ein Jahr zuvor./tih/he

28.10.2026 | 18:03:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Wenig bewegt vor Fed-Entscheid - Berichtssaison im Fokus
28.10.2026 | 12:03:57 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Etwas schwächer - Quartalszahlen bewegen Einzelwerte teils stark
27.10.2026 | 18:20:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx prescht ins Plus vor - London schwach
27.10.2026 | 18:03:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx prescht ins Plus vor - London aber schwach
27.10.2026 | 11:51:49 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Überwiegend kaum verändert - HSBC und Reckitt belasten in London
26.10.2026 | 18:26:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne - Sinkende Ölpreise und Frankreich-Rating

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