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News

10.09.2026 | 23:09:35 (dpa-AFX)
Softwarehersteller Adobe mit vorsichtigem Umsatzausblick

SAN JOSE (dpa-AFX) - Der Softwarehersteller Adobe <US00724F1012> hat mit einem vorsichtigen Umsatzausblick auf das vierte Geschäftsquartal aufhorchen lassen. Der Umsatz im am 30. November endenden Quartal werde zwischen 6,8 und 6,85 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Der Mittelwert dieser Spanne lag unter der durchschnittlichen Prognose der Analysten von 6,85 Milliarden Dollar.

Der bereinigte Gewinn je Aktie werde voraussichtlich zwischen 6,30 und 6,35 US-Dollar liegen, so das Unternehmen. Analysten hatten im Durchschnitt mit 6,30 US-Dollar je Aktie gerechnet. Im nachbörslichen Handel gaben die Aktien um weniger als ein Prozent nach, nachdem sie in New York bei 248,83 US-Dollar aus dem Handel gegangen waren. Bereits vor der Veröffentlichung des Quartalsberichts hatte die Aktie in diesem Jahr 29 Prozent an Wert verloren.

Der Softwarehersteller sieht sich mit einer Vertrauenskrise bei Investoren konfrontiert, die durch die Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz (KI) ausgelöst wurde. Die Software von Adobe - bekannt für Programme wie Photoshop - galt lange Zeit als Standard für Kreativ- und Marketingprofis. Doch durch generative KI ist es einfacher geworden, visuelle Medien ohne die teuren Produkte des Unternehmens zu erstellen, und viele der beliebtesten neuen KI-Tools stammen von Wettbewerbern.

Im dritten Geschäftsquartal (per 28. August) stieg der Umsatz um 13 Prozent auf 6,76 Milliarden Dollar. Der Gewinn lag - bereinigt um bestimmte Posten - bei 6,13 US-Dollar pro Aktie. Analysten hatten im Durchschnitt mit einem Gewinn von 6,08 US-Dollar je Aktie bei einem Umsatz von 6,7 Milliarden Dollar gerechnet./nas

10.09.2026 | 22:55:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/'Midterms': Rückschlag für Trumps Wahlkreisplan in Missouri
10.09.2026 | 22:54:29 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Ukraine und Kanada bauen Kooperation bei Drohnen aus
10.09.2026 | 22:53:48 (dpa-AFX)
USA sanktionieren Helfer von proiranischen Milizen
10.09.2026 | 22:52:22 (dpa-AFX)
KI-Nachfrage treibt Oracle an - Aktie im Aufwind
10.09.2026 | 22:47:38 (dpa-AFX)
EQS-DD: Nagarro SE (deutsch)
10.09.2026 | 22:47:24 (dpa-AFX)
IRW-News: First Mining Gold Corp. : First Mining meldet 5,26 g/t Au über 19,55 m; Bohrungen erweitern die Entdeckung Miroir auf dem Projekt Duparquet
10.09.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Inflations- und Zinssorgen haben am Donnerstag die europäischen Börsen weiterhin negativ beeinflusst. Der mit dem Iran-Krieg weiter anziehende Ölpreis ist mit einem Inflationsschub verbunden, der die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer Zinserhöhung veranlasste. Die Lage in Nahost verschärft sich auch wegen der Situation im Jemen, wo die Huthi-Miliz die wichtige Hafenstadt Mokka eingenommen haben soll.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145>, der am Vortag bereits auf einem Tief seit Ende Juli angekommen war, fiel am Donnerstag um 0,67 Prozent auf 6.268,97 Punkte. Außerhalb des Euroraums verlor der britische FTSE 100 <GB0001383545> 0,57 Prozent auf 10.608,92 Zähler. In Zürich ging es für den SMI <CH0009980894> um 0,47 Prozent nach unten auf 13.740,10 Punkte. Der Schweizer Leitindex steht bereits auf einem Tief seit Juni.

Die Europäische Zentralbank (EZB) stemmt sich mit der zweiten Zinserhöhung in diesem Jahr gegen den Ölpreisschock, denn der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent steht neuerdings über 100 US-Dollar. In Deutschland trieb teure Energie die Inflation im August bis an die Drei-Prozent-Marke. Experten befürchten weitere Straffungen, laut dem NordLB-Chefvolkswirt Christian Lips bleibt die Tür dafür weit offen. Er sieht eine gestiegene Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung im Dezember.

"Der Konflikt im Nahen Osten erzeugt weiterhin Inflationsdruck, und die Inflation dürfte für einen längeren Zeitraum deutlich über unserem Zielwert bleiben", erklärte EZB-Präsidentin Christine Lagarde. Der Ausblick sei "nach wie vor mit hoher Unsicherheit behaftet". Ulrich Kater von der Dekabank sieht die EZB "in einer undankbaren Lage", weil höhere Zinsen eine ohnehin nicht gerade kräftige Konjunktur belasteten.

Die Konjunktursorgen erreichten vor allem Minenwerte, deren Teilindex <EU0009658624> mit einem Abschlag von 3,7 Prozent das abgeschlagene Schlusslicht in der Branchentabelle war. Belastend wirkten die deutlich gesunkenen Metallpreise, vor allem bei Kupfer und Silber. Dazu trug offenbar auch eine aufgeschobene Entscheidung der USA über zusätzliche Zölle bei. In London fielen die Titel von Rio Tinto <GB0007188757> und Glencore <JE00B4T3BW64> um bis zu 4,1 Prozent.

Mit Telekommunikation <EU0009658947> und Versicherern <EU0009658822> gehörten zwei Sektoren mit defensivem Charakter zu den positiven Ausnahmen. Zu diesen zählten mit einem moderaten Anstieg des Sektorindex aber auch die Automobilwerte. Hier geht der UBS-Analyst Patrick Hummel davon aus, dass die EU zeitnah regulatorische Maßnahmen auf den Weg bringen wird, um die hiesige Autoindustrie zu stärken. "Unserer Einschätzung nach dürfte die Stoßrichtung dabei eher protektionistisch ausfallen", so der Experte.

Unter den Einzelwerten knickte die Aktie von AB Foods <GB0006731235> an der Londoner Börse um fast acht Prozent ein. Der Handels- und Nahrungsmittelkonzern schraubt seine Erwartungen an das Zucker- und Lebensmittelgeschäft nach unten. Zudem leidet die konzerneigene Billigmode-Kette Primark weiter unter der mauen Konsumlaune, besonders in Europa./tih/men

10.09.2026 | 18:03:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen bleiben
10.09.2026 | 11:48:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste vor EZB-Zinsentscheid am Nachmittag
09.09.2026 | 18:14:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet Börsen
09.09.2026 | 18:02:54 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet Börsen
09.09.2026 | 11:47:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet Börsen
08.09.2026 | 18:24:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx knapp im Plus - Novartis belastet SMI

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