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News

08.10.2026 | 07:37:29 (dpa-AFX)
Umfrage: Gut zwei Drittel sehen in AfD Gefahr für die Demokratie

BERLIN (dpa-AFX) - Die Mehrheit der Deutschen sieht einer Umfrage zufolge die AfD als eine Gefahr für die Demokratie im Land. Im neuen ZDF-"Politbarometer" bejahten 68 Prozent diese Frage, 29 Prozent glauben das nicht. Im Osten sehen 42 Prozent in der AfD keine Gefährdung der Demokratie, im Westen sind es 26 Prozent.

In der Forderung nach einem Verbot der AfD scheiden sich die Geister. 43 Prozent der von der Forschungsgruppe Wahlen Befragten sind dafür, 51 Prozent indes dagegen. Ebenfalls eher gemischt fällt das Urteil zum Umgang mit der AfD aus: 45 Prozent der Befragten finden, dass die anderen Parteien grundsätzlich nicht mit der AfD zusammenarbeiten sollten. 53 Prozent meinen, die anderen Parteien sollten von Fall zu Fall über eine Kooperation entscheiden.

Kritische Sicht auf Reformen der Regierung

Überwiegend kritisch bewerten die Befragten die geplanten Reformen der Regierung. Nur 30 Prozent finden, dass sie alles in allem gesehen eher in die richtige Richtung gehen, für 59 Prozent gehen sie eher in die falsche Richtung. 80 Prozent sind der Ansicht, die Belastungen seien eher ungerecht verteilt. Lediglich 12 Prozent halten sie für eher gerecht.

Wenig Bewegung in der Sonntagsfrage

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die AfD mit unverändert 28 Prozent klar stärkste Kraft vor der Union mit weiterhin 21 Prozent. Die SPD käme weiterhin auf 13 Prozent. Die Grünen könnten mit 15 Prozent rechnen, ein Prozentpunkt mehr als bei der vorherigen Befragung. Die Linke bleibt bei 12 Prozent, die FDP bei 3 Prozent. Schwarz-Rot hätte damit keine Mehrheit.

Die Umfrage zum ZDF-"Politbarometer" wurde von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen durchgeführt. Befragt wurden vom 5. bis 7. Oktober 1.311 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte telefonisch und online. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland. Der Fehlerbereich beträgt bei einem Anteilswert von 40 Prozent rund +/- drei Prozentpunkte und bei einem Anteilswert von 10 Prozent rund +/-zwei Prozentpunkte./shy/DP/zb

08.10.2026 | 07:36:43 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Dax bleibt angeschlagen
08.10.2026 | 07:32:49 (dpa-AFX)
WDH/DAX-FLASH: Dax versucht Stabilisierung - Fokus auf US-Quartalsbilanzen
08.10.2026 | 07:30:11 (dpa-AFX)
EQS-News: AGRANA mit deutlich verbessertem Halbjahresergebnis (deutsch)
08.10.2026 | 07:28:22 (dpa-AFX)
Werbung durch Steuergelder? Demokraten klagen gegen Trump
08.10.2026 | 07:11:24 (dpa-AFX)
Tropensturm 'Isaias' bedroht US-Golfküste
08.10.2026 | 07:11:23 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Dax versucht Stabilisierung - Fokus auf US-Quartalsbilanzen
07.10.2026 | 18:29:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleiherenditen und Ölpreise beunruhigen Anleger

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Steigende Ölpreise und Anleiherenditen haben den Anlegern an den wichtigsten Aktienmärkten der Eurozone am Mittwoch die Stimmung vermiest. Insbesondere französische Staatsanleihen standen unter Druck. Der Präsident der französischen Zentralbank, Emmanuel Moulin, sagte dazu, dass Frankreich mit Blick auf das Staatsdefizit durchaus in einer Risikozone sei und der Haushaltsplan für 2027 wichtig werde, um die Finanzmärkte zu beruhigen.

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> fiel zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni und schloss mit einem Minus von 1,47 Prozent bei 6.180,29 Punkten. Außerhalb der Euroregion sank der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,79 Prozent auf 10.458,50 Zähler. Der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> legte um 0,14 Prozent auf 13.808,42 Zähler zu und profitierte damit von Kursgewinnen einiger defensiver Schwergewichte.

"Die Lage an den Anleihemärkten bereitet den Anlegern zunehmend Sorgen", konstatierte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Gemeinsam mit den immer noch hohen Energiepreisen braue sich damit eine gefährliche Mixtur zusammen, die verstärkt auch die Aktienmärkte erfassen könnte, so Lipkow.

Die erneut verschärfte Lage an den Anleihemärkten belastete vor allem die europäischen Bankenwerte. So verbuchten die Aktien von BNP Paribas <FR0000131104>, Societe Generale <FR0000130809>, Credit Agricole <FR0000045072>, Santander <ES0113900J37>, BBVA <ES0113211835>, Unicredit <IT0005239360> und Intesa Sanpaolo <IT0000072618> Kursabschläge zwischen 2,0 und 5,0 Prozent.

Unter Druck standen auch Technologietitel. Vor den Zahlen asiatischer Halbleiterschwergewichte war Zurückhaltung zu spüren. Marktexperte Lipkow sieht darin die Unsicherheit reflektiert, "ob große Technologieunternehmen wie Samsung <KR7005930003> und SK Hynix <KR7000660001> die hohen Erwartungen der Anleger tatsächlich erfüllen können". Die Papiere von BE Semiconductor <NL0012866412> sackten um 8,5 Prozent ab. Die Analysten von UBS hatten die Aktien von "Kaufen" auf "Verkaufen" abgestuft und das Kursziel deutlich gesenkt.

Besser als der Gesamtmarkt hielt sich der Autosektor. Die Aussicht auf europäische Importbeschränkungen gegen Hybridautos aus China bremste das Verkaufsinteresse der Anleger. Die Europäische Union (EU) bereite Schutzmaßnahmen vor, die die Einfuhr chinesischer Hybridfahrzeuge in die EU begrenzen sollen, hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet. Unter den Einzelwerten zogen die Papiere von Renault <FR0000131906> um 3,7 Prozent an, jene von Stellantis <NL00150001Q9> gewannen 1,6 Prozent./edh/he

07.10.2026 | 18:08:21 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Anleiherenditen und Ölpreise beunruhigen Anleger
07.10.2026 | 12:04:10 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Verluste - Technologiewerte schwächeln
06.10.2026 | 18:28:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Freundlich - Sinkende Ölpreise geben Auftrieb
06.10.2026 | 18:02:32 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Freundlich - Sinkende Ölpreise geben Auftrieb
06.10.2026 | 12:10:00 (dpa-AFX)
Aktien Europa Moderate Gewinne - Pharmawerte gefragt
05.10.2026 | 18:43:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Leichte Gewinne - Eurozone-Sorgen bremsen

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