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News

11.09.2026 | 22:26:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Erholung dank Ölpreis - Inflation bleibt hoch

NEW YORK (dpa-AFX) - Eine ungebrochen hohe US-Inflation hat einer Erholung an den New Yorker Börsen am Freitag nicht im Wege gestanden. Auch wenn sich die Erwartung einer baldigen Zinserhöhung verfestigte, schafften zurückkommende Ölpreise die Grundlage für die Kursgewinne. Etwas Entlastung brachte, dass der Iran und die Staaten am Persischen Golf nach dem Wochenende über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen wollen.

Der Dow Jones Industrial <US2605661048> konnte seine Serie von zuletzt vier Verlusttagen unterbrechen. Der US-Leitindex, der stärker auf Standardwerte fokussiert ist, ging 0,98 Prozent höher bei 52.573,29 Punkten über die Ziellinie. Trotz der Erholung zum Ende einer nervösen Börsenwoche verbleibt ihm ein Wochenminus von 1,6 Prozent. Am Vortag war er knapp unter 52.000 Punkten auf dem niedrigsten Stand seit Ende Juli angekommen.

Dem marktbreiten S&P 500 <US78378X1072> gelang am Freitag ein 0,86 Prozent hoher Anstieg auf 7.656,98 Zähler. Außerdem erholte sich der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> um 0,91 Prozent auf 29.368,44 Punkte. Unter den "Magnificent 7" schlossen fast alle Tech-Schwergewichte im Plus.

Die Inflation in den USA hat sich im August nicht verändert und damit die Erwartungen erfüllt. Im Jahresvergleich sind die Verbraucherpreise um 3,4 Prozent gestiegen. Da dies deutlich über dem Zwei-Prozent-Ziel liegt, sehen viele Fachleute in ersten Kommentaren die Erwartung untermauert, dass die US-Notenbank Fed in der kommenden Woche ihren Leitzins anheben wird.

Auf Unternehmensseite kamen unterschiedliche Nachrichten aus dem Softwaresektor, die Schwankungen zur Folge hatten. Adobe <US00724F1012> litt anfänglich unter einem enttäuschenden Umsatzausblick, konnte aber mit 1,4 Prozent ins Plus drehen. Die Aktie war zuletzt schlecht gelaufen und so nahmen es die Anleger hin, dass die vorsichtige Umsatzprognose Fragen aufwirft, wie sich der Konzern im Wettbewerb behaupten kann.

Bei Oracle <US68389X1054> war die Tendenz genau umgekehrt: Nach einem ersten Spitzenanstieg um acht Prozent sackte der Kurs mit 1,7 Prozent ins Minus. Das Unternehmen hat im ersten Geschäftsquartal zwar kräftig von der Nachfrage nach KI-Infrastruktur profitiert. Wie schon in den Tagen zuvor, entwickelten die Anleger einen gewissen Respekt vor einer zwischenzeitlichen Erholung, die die Aktien bis Anfang der Woche verzeichnet hatten.

Die beiden Software-Aktien konnten mit ihren Schwankungen das Gesamtbild im Technologiesektor nicht richtig beeinflussen. Dieses war eher geprägt von einigen Chipwerten, die sich von ihren Vortagsverlusten erholten. Außerdem legten die Tech-Schwergewichte Alphabet <US02079K3059>, Amazon <US0231351067>und Apple <US0378331005> relativ deutlich um bis zu zwei Prozent zu.

Besonders starke Gewinne verbuchten dieses Mal im KI-Bereich Hardware- und Serveraktien. Jene von HP Inc <US40434L1052>, HP Enterprise <US42824C1099> und Dell <US24703L2025> schossen um bis zu 12 Prozent in die Höhe. Händlern zufolge wirkten die Worte des Dell-Chefs auf einer Investorenkonferenz vom Mittwoch zum Server-Absatz positiv nach. Der RBC-Analyst David Paige nahm Dell außerdem positiv in die Bewertung auf - mit der Nachfrage nach KI-Infrastruktur als Kernargument.

Schwankungen gab es auch im Nebenwertebereich: Die Anteilsscheine von Kroger <US5010441013> starteten erst schwach in den Handel, weil der Einzelhändler im Zuge vorgelegter Quartalszahlen seine Umsatzprognose gesenkt hat. Nach einer Annäherung an das bisherige Tief seit zwei Jahren fassten sich Anleger aber schnell ein Herz. Der Kurs drehte mit 2,7 Prozent ins Plus.

Ein Gesprächsthema lieferte auch eine Übernahme: Die Aktien von ACV Auctions <US00091G1040> machten einen Satz nach oben um 44 Prozent wegen einer Offerte des Fahrzeugauktions-Konkurrenten Copart <US2172041061>. Dessen Aktien waren zwar freundlich gestartet, aber dann mit 2,6 Prozent ins Minus gedreht./tih/nas

11.09.2026 | 22:18:50 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Erholt wegen Ölpreis-Rückgang - Inflation bleibt hoch
11.09.2026 | 22:11:59 (dpa-AFX)
Pistorius trifft am Dienstag US-Minister Hegseth
11.09.2026 | 22:07:23 (dpa-AFX)
Saudi-Arabien schaltet nach Angriffen wichtige Pipeline ab
11.09.2026 | 21:13:54 (dpa-AFX)
Devisen: Euro wieder knapp unter 1,16 US-Dollar
11.09.2026 | 21:03:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/CDU-Mann von Stetten: Bas als Ministerin nicht mehr tragbar
11.09.2026 | 20:32:40 (dpa-AFX)
EQS-DD: Gerresheimer AG (deutsch)
11.09.2026 | 18:22:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreis - US-Inflation stört nicht

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte haben sich am Freitag etwas von ihren Vortagesverlusten erholt. Ermöglicht wurde dies durch den Ölpreis, der nach seiner jüngsten Rally etwas zurückkam. Entlastung brachte, dass der Iran und die Staaten am Persischen Golf nach dem Wochenende über die umkämpfte Straße von Hormus sprechen wollen.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,90 Prozent höher bei 6.325,13 Punkten, konnte damit ein Wochenminus aber nicht mehr abwenden. Dieses war letztlich gut ein Prozent groß. Außerhalb des Euroraums stieg der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,39 Prozent auf 10.650,44 Zähler. In der Schweiz ging es für den Leitindex SMI <CH0009980894> um 0,26 Prozent auf 13.775,27 Punkte nach oben.

Von den US-Verbraucherpreisen kamen am Nachmittag zumindest keine Störfeuer. Die Inflation hat sich im August auf hohem Niveau nicht verändert und damit die Erwartungen erfüllt. Laut Tobias Basse von der NordLB zeigen sich damit "keine klaren Entlastungstendenzen". Der Experte glaubt, dass sie es den Gegnern einer Leitzinserhöhung im Fed-Kommitee sehr schwer machen werden, eine Straffung in der kommenden Woche noch zu verhindern.

Unter den Einzelwerten verloren die Titel von Novo Nordisk <DK0062498333> 3,4 Prozent, nachdem die US-Investmentbank Morgan Stanley die Aktie des dänischen Pharmakonzerns auf "Underweight" abgestuft hatte. Die Bewertung des Spezialisten für Diabetes- und Abnehmpräparate spiegle mittelfristig maue Wachstumsperspektiven noch nicht angemessen wider, schrieb Analyst Thibault Boutherin. Gleiches gelte für die Bedeutung des näher rückenden Patentauslaufs von Semaglutid.

An der Spitze der europäischen Sektoren konnten sich die Telekom- <EU0009658947> und Bankensektoren <EU0009658806> absetzen mit Kursanstiegen, die jeweils knapp 1,5 Prozent groß waren. Unter anderem von Novo Nordisk bedingt, gab der Gesundheitssektor <EU0009658723> auf der anderen Tabellenseite recht deutlich um 0,6 Prozent nach.

Noch etwas größere Verluste gab es nur im Chemiesektor <EU0009658608>, der 0,9 Prozent an Wert verlor. Am Freitag äußerte sich der Keybanc-Analyst Salvator Tiano skeptisch zur Branche, in der die richtige Aktienauswahl wegen gegenläufiger Trends schwieriger werde. Dem kriegsbedingten Rückenwind stünden strukturelle Belastungen durch Überkapazitäten gegenüber. Aktien von BASF <DE000BASF111> waren im EuroStoxx das Schlusslicht.

In Paris zogen die Alstom <FR0010220475>-Aktien um 2,4 Prozent an. Der französische Zugbauer hat Verträge im Wert von 1,2 Milliarden Euro mit der englischen Eisenbahngesellschaft TransPennine Express unterzeichnet./tih/nas

11.09.2026 | 18:03:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreisrückgang - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 11:46:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - US-Inflationsdaten im Fokus
10.09.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen
10.09.2026 | 18:03:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen bleiben
10.09.2026 | 11:48:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste vor EZB-Zinsentscheid am Nachmittag
09.09.2026 | 18:14:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Kursverluste - Ölpreisanstieg belastet Börsen

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