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News

02.07.2026 | 11:43:48 (dpa-AFX)
FDP: Reformbeschlüsse sind 'mutloser Hopser'

BERLIN (dpa-AFX) - FDP-Generalsekretär Martin Hagen hat die Reformbeschlüsse der schwarz-roten Koalition als völlig unzureichend kritisiert. "Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen großen Sprung angekündigt - gereicht hat es nur für einen mutlosen Hopser", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Die Steuerentlastungen verdienten ihren Namen nicht, sie seien kaum mehr als eine Anpassung an die Inflation. "Gemessen am Gesamtsteueraufkommen von fast einer Billion Euro sind zehn Milliarden Entlastungsvolumen ein schlechter Witz", kritisierte Hagen. "Solches Klein-Klein wird nicht reichen, um Deutschland aus der Krise zurück auf den Wachstumspfad zu führen. Der Bundesregierung fehlt die Kraft zu echten Reformen."

Der stellvertretende FDP-Chef Henning Höne kritisierte, die "Mini-Entlastung" bei der Einkommensteuer werde durch höhere Steuern an anderer Stelle und mehr Beiträge für Krankenversicherung und Rente komplett aufgefressen. "Nach dem Herbst der Reformen kommt der Sommer der Enttäuschungen."

Der Koalitionsausschuss hatte am Vortag ein Reformpaket beschlossen, das unter anderem eine Entlastung von Menschen mit kleinem und mittlerem Einkommen vorsieht. Finanziert werden soll diese unter anderem durch eine Erhöhung der sogenannten Reichensteuer./sk/DP/stk

02.07.2026 | 11:43:37 (dpa-AFX)
Arbeitgeberpräsident: 'Jetzt darf niemand die Handbremse ziehen'
02.07.2026 | 11:43:01 (dpa-AFX)
Fratzscher: Reformpaket wird die Probleme nicht lösen
02.07.2026 | 11:38:19 (dpa-AFX)
EQS-News: Meilenstein in Leipzig: CGREAG feiert Richtfest vom letzten Wohnhaus des Neubauprojekts Limburgerstraße in den Plagwitzer Höfen (deutsch)
02.07.2026 | 11:37:43 (dpa-AFX)
APA ots news: Drei Österreich ist Europas Nummer 1 bei 5G Standalone -...
02.07.2026 | 11:37:32 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Rüstungswerte gefragt - Warten auf Rheinmetall-Signale
02.07.2026 | 11:37:03 (dpa-AFX)
OTS: embraceable Technology / Deutsch-dänisches Industriekonsortium ...
01.07.2026 | 18:41:57 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste im impulsarmen Sommerhandel

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Aktienmärkten haben am Mittwoch überwiegend geschwächelt. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab einen Teil seiner deutlichen Vortagesgewinne wieder ab.

Zum einen stocken die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran um ein Rahmenabkommen weiterhin. Zum anderen mangelt es vor der allgemein anstehenden Berichtssaison zum zweiten Quartal vielerorts an kursbewegenden Impulsen. Auch aus Portugal, wo die Notenbanker getagt haben, gab es keine bewegenden Neuigkeiten. Der neue US-Notenbank-Präsident Kevin Warsh hielt sich mit seinen Aussagen zurück. Insbesondere vermied er Hinweise auf die Ende Juli anstehende Zinssitzung der Fed.

Der EuroStoxx beendete den Tag mit einem Minus von 0,72 Prozent auf 6.282,50 Punkte, nachdem der Leitindex der Eurozonen am Dienstag um 1,6 Prozent zugelegt hatte. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI <CH0009980894> 0,56 Prozent auf 14.114,00 Punkte. Für den britischen FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,18 Prozent auf 10.478,34 Punkte nach unten.

Tech-Aktien, die am Vortag die Nase vorn hatten, gaben nun wieder nach: Für ASML <NL0010273215> und Infineon <DE0006231004> ging es jeweils um 4,6 Prozent abwärts, STMicro <NL0000226223> verloren 3,3 Prozent.

Schneider Electric <FR0000121972> büßten 3,1 Prozent ein. Der französische Elektrotechnikkonzern verstärkt sich im Bereich industrielle KI und übernimmt den US-Software-Hersteller Cognite für 3,1 Milliarden US-Dollar (rund 2,7 Mrd Euro). Die kanadische Bank RBC hält den Kauf des Industriesoftware-Unternehmens zwar für nicht günstig, aber strategisch sinnvoll. JPMorgan äußerte sich kritisch: Der Zukauf sei "sehr teuer" und "wenig hilfreich", schrieb Analyst Phil Buller. Glücklicherweise sei er im Vergleich zum gesamten Börsenwert von Schneider jedoch klein, ergänzte er.

Zu den Verlierern gehörten auch AB Foods <GB0006731235>, die in London 3,2 Prozent verloren. Der Nahrungsmittelhersteller litt im dritten Geschäftsquartal unter Umsatzrückgängen und zudem enttäuschte ein schwacher Ausblick auf das Zuckergeschäft.

National Grid <GB00BDR05C01> verloren 3,0 Prozent. Der Stromübertragungsnetzbetreiber investiert in den Bereich KI-Strom. National Grid Ventures (NGV) kauft für 1,75 Milliarden US-Dollar eine 35-prozentige Beteiligung an Joulent, also an einer Plattform, die integrierte Energielösungen für Großabnehmer in den USA entwickelt. Die Investition verschafft den Briten laut der kanadischen Bank RBC einen direkten Zugang zum fortgesetzten Nachfrage-Wachstum und zum Thema Rechenzentren auf dem US-Markt.

Besser kamen Neuigkeiten zu Lonza <CH0013841017> an. Der Pharmazulieferer aus der Schweiz baut seine strategische Zusammenarbeit mit einem führenden US-Biopharmaunternehmen aus. Der kumulierte Auftragswert der neuen Vereinbarung hat ein Potential von mehreren Milliarden Franken. Die Aktie stieg um 3,1 Prozent.

Im Luxussektor, der erneut schwächelte, fiel dieses Mal vor allem das Papier von Richemont <CH0210483332> mit einem Abschlag von 2,1 Prozent auf. Die spanische Bank Santander ist kritischer geworden, was die Bewertung der Aktie betrifft und stufte sie von "Buy" auf "Neutral" ab./ck/he

01.07.2026 | 18:14:35 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste im impulsarmen Sommerhandel
01.07.2026 | 12:16:03 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Leichte Verluste bei abwartendem Geschäft
30.06.2026 | 18:52:30 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gewinne am Ende eines starken Halbjahrs
30.06.2026 | 18:12:23 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gewinne am Ende eines starken Halbjahrs
30.06.2026 | 14:17:19 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax testet 25.000er Marke - Nasdaq dürfte weiter steigen
30.06.2026 | 12:17:07 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - gute Vorgaben stützen

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