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News

05.10.2026 | 14:21:37 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax etwas höher - Sorgen in Europa bleiben

FRANKFURT (dpa-AFX) - Zum Auftakt der neuen Börsenwoche hat sich der Dax <DE0008469008> bis zum Montagnachmittag mit einer klaren Richtung schwergetan. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex im Plus mit 0,34 Prozent bei 25.316 Punkten. Zuvor hatten zeitweise anziehende Ölpreise etwas belastet. Auf der Hut sind Marktteilnehmer zudem wegen der gestiegenen Anleiherenditen in einigen Ländern Europas, etwa Frankreich. Die politische Unsicherheit in Deutschland, Frankreich und Spanien sorgt für Zurückhaltung.

Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen deutschen Werten notierte am Nachmittag 0,12 Prozent höher bei 30.488 Zählern. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> legte um 0,2 Prozent zu.

Von seinem Ende August markierten Rekordhoch von 26.618 Punkten ist der Dax ein ordentliches Stück entfernt. Jedoch konnte er sich von seinem am vergangenen Donnerstag erreichten niedrigsten Stand seit Ende Juli bereits wieder etwas erholen, auch dank eines am Freitag schwächer als gedacht ausgefallenen US-Arbeitsmarktberichtes, der Inflations- und Zinssorgen etwas milderte.

Am Aktienmarkt setzten am Montag nach einem milliardenschweren Übernahmeangebot von Schneider Electric <FR0000121972> für den US-Softwarekonzern PTC auch hierzulande die Anleger auf Software-Papiere. Im Dax gewannen SAP <DE0007164600> 1,6 Prozent, im MDax lagen Nemetschek <DE0006452907> mit plus 3 Prozent auf dem ersten Platz. Im Nebenwerteindex SDax <DE0009653386> zogen die Aktien von Teamviewer <DE000A2YN900> um 4 Prozent an. Schneider Electric rutschten hingegen an der Börse in Paris um fast 10 Prozent ab. Händler führten dies auf den hohen Kaufpreis zurück.

Morgan Stanley wird für den Reifenhersteller Continental <DE0005439004> optimistischer und votiert mit "Overweight". Continental gewannen als stärkster Wert im Dax 2,5 Prozent. Hinten im Index verloren die Titel des Baukonzerns Hochtief <DE0006070006> 1,3 Prozent.

Im SDax waren die Aktien des Medizintechnikherstellers Carl Zeiss Meditec <DE0005313704> schwach mit minus 2,2 Prozent. Hier belastete eine Verkaufsempfehlung von Goldman Sachs. Redcare Pharmacy <NL0012044747> landeten mit einem Kursminus von 5,9 Prozent auf dem letzten Platz./ajx/stk

05.10.2026 | 14:19:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Emden bekommt Marinehafen - Milliardeninvestition geplant
05.10.2026 | 14:17:01 (dpa-AFX)
IRW-News: ACCESS Newswire: Securitas Technology veröffentlicht den 2027 Global Technology Outlook Report
05.10.2026 | 14:13:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Brandanschlag auf Stromleitungen - keine politische Tat
05.10.2026 | 14:11:37 (dpa-AFX)
Günther warnt Merz vor Folgen der Energiegesetz-Reformen
05.10.2026 | 14:11:11 (dpa-AFX)
Schienennetz: Trassenpreise steigen 2027 im Schnitt um knapp acht Prozent
05.10.2026 | 14:04:39 (dpa-AFX)
IRW-News: Vortex Energy Corp.: Vortex Energy gibt Studie zu Wasserstoff und Helium auf dem Salzprojekt Robinsons River in Auftrag
05.10.2026 | 12:23:49 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Börsen der Euroregion schwächeln - Gewinne in Zürich und London

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen der Euroregion sind am Montag nach moderaten Gewinnen zum Handelsstart mehrheitlich in die Verlustzone gedreht. Das Misstrauen in die Kreditwürdigkeit der Euroregion wachse. Diskussionen über eine Eurokrise 2.0 würden lauter, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners mit Blick auf die Talfahrt der Gemeinschaftswährung.

Auch die Ölpreise belasteten, wobei "die Lage schlimmer ist als es die Seitwärtsbewegung des Ölpreises vermuten lässt". Dabei verwies Altmann auf Liefertermine weiter in der Zukunft, etwa im Juni 2027, wo aktuell fast täglich ein neuer Rekord erreicht werde.

Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 <EU0009658145>, gab zur Mittagszeit um 0,3 Prozent auf 6.217 Punkte nach. Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> dagegen 0,5 Prozent auf 13.722 Punkte und der britische FTSE 100 <GB0001383545> ("Footsie") legte um 0,2 Prozent auf 10.485 Punkte zu. Dort ging es indes vor allem gestützt auf Energieunternehmen aufwärts.

Mit Blick auf die Euroregion belasten unverändert die hohen Renditen französischer Staatsanleihen, wie Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets sagte. Sie spiegeln das Misstrauen hinsichtlich der französischen Fiskalpolitik und der hohen Staatsverschuldung wider. Auch die Lage in Spanien bereitet Sorgen. Dort kündigte der linke Regierungschef Pedro Sanchez nach dem Scheitern seiner Dekrete zur Bekämpfung der Wohnungsnot vorgezogene Neuwahlen an. Die hohen Energiepreise halten laut Marktanalyst Lipkow zudem die Inflationssorgen am Leben und belasten über steigende Benzinpreise zunehmend den privaten Konsum.

Mit Blick auf die Branchen in Europa war die der Industriegüter <EU0009658905> Schlusslicht, während die Chemiebranche <EU0009658608> favorisiert wurde. Auslöser waren Neuigkeiten zu einzelnen Unternehmen. So brachen Schneider Electric <FR0000121972> nach der Ankündigung eines Übernahmevorhabens am Ende des EuroStoxx mit einem Abschlag von 10 Prozent so kräftig ein wie seit anderthalb Jahren nicht mehr.

Der französische Elektrotechnikkonzern unterzeichnete eine verbindliche Vereinbarung über den Zukauf des US-Softwareunternehmens PTC in Höhe von 20,1 Milliarden Euro. Da die Bewertung von Industrie-Software-Assets aufgrund von Bedenken hinsichtlich KI weiter unter Druck steht, kam dies am Markt nicht gut an. Zwar hält RBC-Analyst Mark Fielding selbst derlei Sorgen weitgehend für unbegründet, dennoch werde Schneider dadurch stärker mit dieser Problematik konfrontiert sein, schrieb er. Software-Unternehmen wie etwa die französische Dassault Systemes <FR0014003TT8> mit plus 2,3 Prozent dagegen legten anlässlich der Übernahmepläne zu.

Favorit im EuroStoxx waren unterdessen Air Liquide <FR0000120073> mit plus 1,8 Prozent. Der Industriegasehersteller und Anlagenbauer gab bekannt, er wolle in den kommenden zwei Jahren Aktien zurückkaufen. Zudem liegen die anlässlich des Kapitalmarkttages avisierten Ziele bis 2030 teilweise über den Analystenerwartungen.

Zusätzlich in der Chemiebranche zogen Givaudan <CH0010645932> mit plus 1,0 Prozent Aufmerksamkeit auf sich. Die britische Investmentbank Barclays hat die Aktie des Aromen- und Duftstoffherstellers auf"Overweight" hochgestuft. Die Kursschwäche der Aktie seit Jahresbeginn dürfte im zweiten Halbjahr nachlassen, schrieb Analyst Alex Sloane.

In London legten abgesehen von BP <GB0007980591> und Shell <GB00BP6MXD84>, die um bis zu ein Prozent stiegen, auch Ithaca Energy <GB00BPJHV584> zu. Mit plus 3,6 Prozent war Ithaca Favorit im "Footsie". Der in der Nordsee tätige Öl- und Gasproduzent gab seine erste internationale Übernahme bekannt. Er übernimmt in Kanada Vermögenswerte von Suncor Energy.

National Grid <GB00BDR05C01> gaben dagegen die frühen Gewinne wieder ab und verloren 0,1 Prozent. Die letzten Signale des Managements zu den Geschäftsentwicklungen im abgeschlossenen Quartal verhalfen nicht zu nachhaltigen Kursgewinnen. Der Energienetzbetreiber erwartet vor allem aufgrund von Einmaleffekten, die bisherige Prognose für das Ergebniswachstum (EPS) im Geschäftsjahr 2026/27 leicht zu übertreffen./ck/stk

02.10.2026 | 19:03:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx zieht dank Ölpreisrückgang wieder an
02.10.2026 | 18:34:52 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx zieht wieder an - Ölpreisrückgang stützt
02.10.2026 | 12:24:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Ölpreisrückgang stützt - Warten auf US-Arbeitsmarktdaten
01.10.2026 | 18:43:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Ölpreise und Anleiherenditen belasten die Märkte
01.10.2026 | 18:21:27 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Ölpreise und Anleiherenditen belasten die Märkte stark
01.10.2026 | 12:11:12 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Schwächer - Ölpreise und Anleiherenditen haben Märkte im Griff

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