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News

28.01.2026 | 23:18:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trotz 0:2 gegen Inter: BVB spielt in den Playoffs

DORTMUND (dpa-AFX) - Trainer Niko Kovac rang sich beim Abklatschen ein Lächeln ab, von der Südtribüne kam aufmunternder Applaus: Borussia Dortmund <DE0005493092> hat sich mit einem vermeidbaren 0:2 (0:0) gegen Inter Mailand aus der Ligaphase der Champions League verabschiedet. Nun droht in der Playoffs ein Duell mit Bayer Leverkusen.

Weil die Borussia aus den Top-16 rutschte, müssen die Westfalen ihr Playoff-Rückspiel auswärts bestreiten. Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion stand der BVB hinten lange sicher, blieb vorne aber harmlos. Federico Dimarco erzielte in der 81. Minute die Führung für Inter, Andy Diouf (90.+4) erhöhte in der Nachspielzeit.

Die Playoffs werden am Freitag um 12.00 Uhr im Schweizerischen Nyon ausgelost. Neben Bayer ist Atalanta Bergamo der mögliche Gegner am 17./18. und 24./25. Februar. Im Achtelfinale würden dann Bayern München oder der FC Arsenal als Gegner infrage kommen.

Guirassy nutzt große Chance nicht

Weil in der BVB-Abwehr neben Niklas Süle auch Waldemar Anton wegen eines Infekts kurzfristig ausfiel, kam der 20 Jahre alte Filippo Mane in der Dreierkette zu seinem Champions-League-Debüt. Kovac hatte im ausgedünnten Kader zudem nur vier fitte Feldspieler für Einwechslungen zur Verfügung.

Seine elf Starter kamen gut in die Partie. Nach einem zu kurz abgewehrten Eckball hatte Serhou Guirassy die große Gelegenheit zur Führung. Dem Torjäger fiel der Ball acht Meter vor dem Tor vor die Füße. Völlig freistehend traf Guirassy das Spielgerät jedoch nicht richtig.

Dem Spiel fehlt Tempo

Auf der Gegenseite hatte Inter-Verteidiger Yann Aurel Bisseck, der im vergangenen Jahr erstmals für die deutsche Nationalmannschaft zum Einsatz kam, eine Doppelchance. Erst wurde sein Versuch geblockt, dann schoss er knapp am Tor vorbei.

Es entwickelte sich eine ausgeglichene und von Zweikämpfen geprägte Partie. Beide Mannschaften standen gut in der Abwehr. In der Offensive fehlten sowohl bei Dortmund als auch bei Inter Präzision und Tempo. In Umschaltsituationen rückte der BVB mehrfach nicht schnell genug nach und verschleppte das Spiel.

Guirassy bleibt harmlos

Nach dem Seitenwechsel passte die Borussia die Strategie an. Dortmund setzte die Gäste nun zumindest phasenweise früher unter Druck und erzielte einige hohe Ballgewinne. Ungenaue Abspiele und technische Fehler verhinderten jedoch, dass daraus große Torchancen resultierten.

Gut 20 Minuten vor dem Ende wechselte Kovac Nationalspieler Karim Adeyemi für den unglücklich agierenden Guirassy ein. Der 24-Jährige legte sich den Ball nach Zuspiel von Fábio Silva aber etwas zu weit vor und bekam ihn dann nicht mehr am früheren Bayern-Torwart Yann Sommer vorbei. Auf der Gegenseite entschied Inter die Partie mit einer Standardsituation. Kapitän Dimarco traf sehenswert per Freistoß. Weit in der Nachspielzeit machte Diouf nach einem Solo alles klar./the/DP/zb

28.01.2026 | 23:12:43 (dpa-AFX)
EQS-News: PlasCred Circular Innovations Inc. kündigt Aktualisierung des Projekts Alberta Innovate an (deutsch)
28.01.2026 | 23:09:13 (dpa-AFX)
EQS-News: Montero kündigt Wechsel im Vorstand und Prüfungsausschuss an (deutsch)
28.01.2026 | 23:03:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Rally geht weiter: Goldpreis klettert über Marke von 5.400 Dollar
28.01.2026 | 23:03:35 (dpa-AFX)
Trotz 0:2 gegen Inter: BVB spielt in den Playoffs
28.01.2026 | 23:03:29 (dpa-AFX)
Facebook-Konzern Meta schraubt KI-Investitionen hoch
28.01.2026 | 22:57:59 (dpa-AFX)
IBM beschleunigt Wachstum und übertrifft Erwartungen - Aktie legt zu
28.01.2026 | 18:31:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Tagestief - LVMH und ASML belasten

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Kursverluste bei den Aktien des Luxuskonzerns LVMH <FR0000121014> und letztlich auch beim Halbleiterbranchen-Ausrüster ASML <NL0010273215> haben den EuroStoxx 50 <EU0009658145> am Mittwoch belastet. Der Druck nahm am Nachmittag durch die in New York etwas abflauende Euphorie im Technologiesektor zu, wo sich Anleger vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed und nachbörslichen Geschäftszahlen einiger Tech-Schwergewichte offensichtlich nicht mehr allzu weit vorwagen wollten. Der Eurozonen-Leitindex beendete den Handel mit minus 1,02 Prozent auf seinem Tagestief von 5.933,20 Punkten.

Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 <GB0001383545> um 0,52 Prozent auf 10.154,43 Zähler. Beim schweizerischen SMI <CH0009980894> stand ein Abschlag von 1,46 Prozent auf 13.023,81 Punkte zu Buche, hier belasteten Pharmawerte.

Eine Zinsänderung in den USA gilt als unwahrscheinlich, weshalb die Aussagen von Fed-Chef Jerome Powell um so mehr Beachtung finden sollten. "Interessant dürfte sein, ob noch bis Mai an der Zinsschraube gedreht wird", so Marktanalyst Christian Henke vom Broker IG Markets. Denn dann wird "Powell die US-Notenbank verlassen und voraussichtlich durch einen Trump-Befürworter ersetzt werden."

Am Markt setzten die Zahlen von Schwergewichten Akzente. Deutliche Gewinne in Rekordhöhen gab es zunächst für die Aktien des Chipindustrie-Ausrüsters ASML <NL0010273215>, aus dem Handel gingen sie aber 1,9 Prozent schwächer. Der ungebremste KI-Boom treibt die Geschäfte der Niederländer kräftig an. Im Schlussquartal erzielte ASML bei Umsatz und Auftragseingang Rekordwerte. Die Analystenkonferenz am Nachmittag zum vorgelegten Zahlenwerk zeigte aber, dass sich Experten Sorgen machen, ob ASML seine Kapazitäten schnell genug ausbauen kann, um die steigende Nachfrage zu bedienen.

Andere Halbleiterwerte wie Infineon <DE0006231004> und STMicroelectronics <NL0000226223> stiegen gleichwohl im Sog des starken Auftragseingangs von ASML um 2,6 beziehungsweise 2,2 Prozent. Gute Nachrichten für die Branche gab es auch vom südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix <KR7000660001> sowie am Vorabend von Texas Instruments <US8825081040> aus den USA.

Das genaue Gegenteil für die eigene Branche bewirkten die Zahlen von LVMH. Der Luxusgüterhersteller hatte im vergangenen Geschäftsjahr weniger Umsatz und Gewinn erzielt als im Jahr zuvor. Grund war ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. So sank vor allem in Europa die Nachfrage im zweiten Halbjahr. Dazu trübten die Handelskonflikte die Konsumlaune vor allem im Wein- und Spirituosengeschäft in Kernmärkten wie China und den USA. Die Aktien fielen als EuroStoxx-Schlusslicht um 7,9 Prozent. Das zog auch andere Luxuswerte wie Hermes <FR0000052292>, Kering <FR0000121485> und Richemont <CH0210483332> mit nach unten.

Hohe Abschläge verzeichnete der Pharmasektor <EU0009658723>. Belastend dürfte ein Entscheid in den Vereinigten Staaten gewirkt haben, der den Spielraum für höhere Medikamentenpreise einschränke, hieß es am Markt. Für die Branche sei dies zwar nur indirekt relevant, dennoch dürfte die Unsicherheit im Sektor weiter zunehmen. Roche <CH0012032048> sanken um 3,3 Prozent und Sanofi <FR0000120578> um 2,8 Prozent.

Besser sah es für Volvo <SE0000115446> mit einem Kursplus von 2,6 Prozent aus. Zwar hatte die anhaltend maue Nachfrage dem Lkw-Bauer auch im Schlussquartal zugesetzt, doch trotz Rückgängen bei Umsatz und Gewinn schlossen die Schweden besser als erwartet ab. Nach der langen Nachfrageschwäche sieht das Management für 2026 Lichtblicke, unter anderem auf dem nordamerikanischen Markt./ajx/he

28.01.2026 | 18:13:11 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Tagestief - LVMH und ASML belasten
28.01.2026 | 14:52:05 (dpa-AFX)
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28.01.2026 | 12:14:27 (dpa-AFX)
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28.01.2026 | 12:08:02 (dpa-AFX)
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28.01.2026 | 10:13:07 (dpa-AFX)
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28.01.2026 | 09:20:18 (dpa-AFX)
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