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News

26.07.2026 | 08:55:51 (dpa-AFX)
WDH/Forscher: Flut an Negativnachrichten drückt die Stimmung

(In der Überschrift wurde der Vorspann VERMISCHTES gestrichen.)

HAMBURG (dpa-AFX) - Seit der Coronakrise breitet sich nach Einschätzung des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski eine pessimistische Grundstimmung in Deutschland aus. "Immer mehr Menschen wissen in den andauernden Krisenzeiten nicht mehr, worauf sie sich freuen können", sagt Opaschowski (85), der seit vielen Jahrzehnten die Stimmung mit repräsentativen Umfragen ermittelt.

Eine Mitschuld an dem zunehmenden Pessimismus haben nach den Worten des Zukunftsforschers die Medien. Die Verbreitung negativer und gefälschter Nachrichten führe bei der Bevölkerungsmehrheit zu "Angst vor der Zukunft". Das gehe aus Umfragen in Kooperation mit dem Ipsos-Institut in den Jahren 2020 bis 2024 hervor. Jeweils rund drei Viertel der Befragten hätten sich so geäußert. "Ständige Alarm- und Krisenmeldungen wirken wie ein Brandbeschleuniger", sagt Opaschowski.

Er betont zugleich, dass die Bevölkerung nicht naiv sei. Sie wolle informiert und aufgeklärt werden. Die Bürger erwarteten aber auch positive News und Lösungsansätze in Politik und Medien. "Die anhaltenden Negativnachrichten ohne Lösungen sind für sie einfach zu dominant", meint der Forscher. Die Bevölkerung habe den Eindruck, dass Medien an Negativnachrichten mehr Gefallen fänden als an guten Geschichten.

Bayern lassen sich von Fake News weniger verunsichern

Zur Verunsicherung trügen auch Fake News bei. Die Aussage "Gefälschte Nachrichten (Fake News) sorgen für wachsende Zweifel an im Internet verbreiteten Informationen" stieß in einer repräsentativen Umfrage vom vergangenen Mai bei 76 Prozent auf Zustimmung. Allerdings hatten im Jahr 2024 noch 84 Prozent der Befragten erklärt, Fake News verunsicherten sie.

Es stelle sich die Frage, ob die Deutschen inzwischen bewusster mit dem Problem umgehen könnten oder sich mehr an Fake News gewöhnten, sagte Opaschowski. Auch regional scheint die Wirkung von gefälschten Nachrichten unterschiedlich zu sein. Bayern machen sich derzeit deutlich weniger Sorgen um Fake News (74 Prozent) als Nordrhein-Westfalen (90 Prozent). Aus den Befragungen in den übrigen Bundesländern gingen keine Extremwerte hervor oder sie seien wegen der geringen Fallzahl nicht auswertbar, erklärte der Zukunftsforscher./bsp/DP/zb

26.07.2026 | 08:52:40 (dpa-AFX)
So viele Masern-Fälle in USA wie seit 35 Jahren nicht mehr
26.07.2026 | 08:52:24 (dpa-AFX)
Grünen-Politiker fordert mehr Geld für Verkehrsinvestitionen
26.07.2026 | 08:52:13 (dpa-AFX)
VERMISCHTES: Forscher: Flut an Negativnachrichten drückt die Stimmung
26.07.2026 | 08:51:37 (dpa-AFX)
Waldbrände in Frankreich - Baden-Württemberg bietet Hilfe an
26.07.2026 | 08:49:03 (dpa-AFX)
Russische Außenamtssprecherin kritisiert Angriffe Kiews auf russische Zivilisten
26.07.2026 | 08:46:47 (dpa-AFX)
Klingbeil und Schwesig fordern Verbesserungen für Krebsüberlebende
26.07.2026 | 08:55:51 (dpa-AFX)
WDH/Forscher: Flut an Negativnachrichten drückt die Stimmung

(In der Überschrift wurde der Vorspann VERMISCHTES gestrichen.)

HAMBURG (dpa-AFX) - Seit der Coronakrise breitet sich nach Einschätzung des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski eine pessimistische Grundstimmung in Deutschland aus. "Immer mehr Menschen wissen in den andauernden Krisenzeiten nicht mehr, worauf sie sich freuen können", sagt Opaschowski (85), der seit vielen Jahrzehnten die Stimmung mit repräsentativen Umfragen ermittelt.

Eine Mitschuld an dem zunehmenden Pessimismus haben nach den Worten des Zukunftsforschers die Medien. Die Verbreitung negativer und gefälschter Nachrichten führe bei der Bevölkerungsmehrheit zu "Angst vor der Zukunft". Das gehe aus Umfragen in Kooperation mit dem Ipsos-Institut in den Jahren 2020 bis 2024 hervor. Jeweils rund drei Viertel der Befragten hätten sich so geäußert. "Ständige Alarm- und Krisenmeldungen wirken wie ein Brandbeschleuniger", sagt Opaschowski.

Er betont zugleich, dass die Bevölkerung nicht naiv sei. Sie wolle informiert und aufgeklärt werden. Die Bürger erwarteten aber auch positive News und Lösungsansätze in Politik und Medien. "Die anhaltenden Negativnachrichten ohne Lösungen sind für sie einfach zu dominant", meint der Forscher. Die Bevölkerung habe den Eindruck, dass Medien an Negativnachrichten mehr Gefallen fänden als an guten Geschichten.

Bayern lassen sich von Fake News weniger verunsichern

Zur Verunsicherung trügen auch Fake News bei. Die Aussage "Gefälschte Nachrichten (Fake News) sorgen für wachsende Zweifel an im Internet verbreiteten Informationen" stieß in einer repräsentativen Umfrage vom vergangenen Mai bei 76 Prozent auf Zustimmung. Allerdings hatten im Jahr 2024 noch 84 Prozent der Befragten erklärt, Fake News verunsicherten sie.

Es stelle sich die Frage, ob die Deutschen inzwischen bewusster mit dem Problem umgehen könnten oder sich mehr an Fake News gewöhnten, sagte Opaschowski. Auch regional scheint die Wirkung von gefälschten Nachrichten unterschiedlich zu sein. Bayern machen sich derzeit deutlich weniger Sorgen um Fake News (74 Prozent) als Nordrhein-Westfalen (90 Prozent). Aus den Befragungen in den übrigen Bundesländern gingen keine Extremwerte hervor oder sie seien wegen der geringen Fallzahl nicht auswertbar, erklärte der Zukunftsforscher./bsp/DP/zb

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26.07.2026 | 08:46:47 (dpa-AFX)
Klingbeil und Schwesig fordern Verbesserungen für Krebsüberlebende

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Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN0HVX (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

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