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News

06.11.2026 | 07:37:43 (dpa-AFX)
Ölpreise legen weiter zu - Brent knapp unter 100 US-Dollar

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag wieder gestiegen.

Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Januar kostete 99,79 US-Dollar und damit eineinhalb Prozent mehr als am Vortag. Nach einer kräftigen Erholung am Donnerstag setzte sich die Stabilisierung fort. Zuvor hatten die deutlichen Gewinne der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen einen massiven Preisrutsch ausgelöst. Trotz der jüngsten Erholung liegt Brent auf Wochensicht noch immer rund 15 Prozent im Minus.

US-Präsident Donald Trump will über die Frage einer möglichen Wiederaufnahme des Krieges gegen den Iran bald entscheiden. Erklärtes Ziel seines im Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges ist es, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. "Wollen wir noch weiter gehen" mit den Angriffen, damit "so etwas nie wieder passieren wird?", sagte Trump Reportern im Weißen Haus.

"Ich würde den Rest des Landes lieber nicht zerstören, wenn möglich, aber vielleicht muss ich es tun", sagte der Präsident und fügte hinzu, das würden diese "bald genug" erfahren. Der Iran hatte sich zuvor am Tag nach den Zwischenwahlen mit der herben Niederlage für Trumps Republikaner kämpferisch gegeben.

Am Ölmarkt wächst die Hoffnung auf ein schnelleres Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Allerdings bestehen weiterhin erhebliche Differenzen zwischen den Konfliktparteien. Teheran fordert die Aufhebung der amerikanischen Seeblockade, eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, bevor die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet wird.

Dennoch gibt es Hinweise auf Fortschritte bei den diplomatischen Bemühungen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge prüft der Iran Vorschläge von Vermittlern zu seinem Atomprogramm. Dies deutet darauf hin, dass die Bemühungen Katars, eine erneute umfassende militärische Eskalation zu verhindern, an Wirkung gewinnen.

"Entscheidend ist, ob das Weiße Haus seine Strategie gegenüber dem Iran ändert", sagte Pavel Molchanov, Analyst bei Raymond James, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine dauerhafte diplomatische Einigung, die zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führe, könnte die Ölpreise noch weiter sinken lassen. Allerdings sei weiterhin Skepsis angebracht./stk/zb

06.11.2026 | 07:35:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Hannover Rück auf 'Underweight' - Ziel 270 Euro
06.11.2026 | 07:35:01 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Munich Re auf 'Neutral' - Ziel bleibt 590 Euro
06.11.2026 | 07:31:27 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Verluste erwartet
06.11.2026 | 07:30:08 (dpa-AFX)
EQS-News: Baader Bank initiiert die Baader Trading Charity Weeks zugunsten von BILD hilft e.V. "Ein Herz für Kinder" (deutsch)
06.11.2026 | 07:05:11 (dpa-AFX)
Daimler Truck schneidet mit Erholung in USA etwas besser ab als gedacht
06.11.2026 | 07:01:00 (dpa-AFX)
WDH/DAX-FLASH: Tech-Einbruch in den USA bringt Gewinnmitnahmen nach Rekord
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Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Januar kostete 99,79 US-Dollar und damit eineinhalb Prozent mehr als am Vortag. Nach einer kräftigen Erholung am Donnerstag setzte sich die Stabilisierung fort. Zuvor hatten die deutlichen Gewinne der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen einen massiven Preisrutsch ausgelöst. Trotz der jüngsten Erholung liegt Brent auf Wochensicht noch immer rund 15 Prozent im Minus.

US-Präsident Donald Trump will über die Frage einer möglichen Wiederaufnahme des Krieges gegen den Iran bald entscheiden. Erklärtes Ziel seines im Februar gemeinsam mit Israel begonnenen Krieges ist es, den Iran am Bau einer Atombombe zu hindern. "Wollen wir noch weiter gehen" mit den Angriffen, damit "so etwas nie wieder passieren wird?", sagte Trump Reportern im Weißen Haus.

"Ich würde den Rest des Landes lieber nicht zerstören, wenn möglich, aber vielleicht muss ich es tun", sagte der Präsident und fügte hinzu, das würden diese "bald genug" erfahren. Der Iran hatte sich zuvor am Tag nach den Zwischenwahlen mit der herben Niederlage für Trumps Republikaner kämpferisch gegeben.

Am Ölmarkt wächst die Hoffnung auf ein schnelleres Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran. Allerdings bestehen weiterhin erhebliche Differenzen zwischen den Konfliktparteien. Teheran fordert die Aufhebung der amerikanischen Seeblockade, eine Lockerung der Sanktionen und die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte, bevor die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet wird.

Dennoch gibt es Hinweise auf Fortschritte bei den diplomatischen Bemühungen. Einem Bericht der "New York Times" zufolge prüft der Iran Vorschläge von Vermittlern zu seinem Atomprogramm. Dies deutet darauf hin, dass die Bemühungen Katars, eine erneute umfassende militärische Eskalation zu verhindern, an Wirkung gewinnen.

"Entscheidend ist, ob das Weiße Haus seine Strategie gegenüber dem Iran ändert", sagte Pavel Molchanov, Analyst bei Raymond James, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Eine dauerhafte diplomatische Einigung, die zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus führe, könnte die Ölpreise noch weiter sinken lassen. Allerdings sei weiterhin Skepsis angebracht./stk/zb

06.11.2026 | 07:35:02 (dpa-AFX)
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Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN6PJN (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

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