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News

23.10.2026 | 07:37:13 (dpa-AFX)
Ölpreise steigen weiter

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag weiter zugelegt. Die Notierungen steuern angesichts zunehmender Angriffe auf Saudi-Arabien auf den dritten Wochengewinn in Folge zu. Die jüngste Eskalation schürt Sorgen vor größeren Lieferausfällen im Nahen Osten. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent aus der Nordsee kostete am Morgen 113,92 US-Dollar. Das sind 0,66 Prozent mehr als am Vortag.

Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben das saudische Verteidigungsministerium in Riad angegriffen. Das Ministerium sei direkt getroffen worden, teilte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari am Donnerstag mit. Die Rebellen hätten mit Raketen und Drohnen auch die Flughäfen im östlichen Dammam sowie in Abha im Süden angegriffen und Einrichtungen des Ölkonzerns Saudi Aramco in der Hafenstadt Janbu am Roten Meer. Die Huthi im Jemen setzen das benachbarte Saudi-Arabien seit Wochen unter Druck mit nahezu täglichem Beschuss von Flughäfen, Öl-Einrichtungen und anderen Zielen.

Die zunehmenden Kämpfe drohen den Konflikt rund um die Straße von Hormus auszuweiten. Dort haben sich die Rohölexporte inzwischen wieder nahezu auf das Vorkriegsniveau erholt. Öl der Nordseesorte Brent hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 85 Prozent verteuert. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran nähert sich mittlerweile seinem neunten Monat. Die Preise für Ölprodukte sind noch stärker gestiegen, insbesondere für Diesel.

Die "New York Times" hatte in dieser Woche berichtet, dass die USA und Israel Pläne für neue Angriffe auf die Islamische Republik nach den US-Zwischenwahlen Anfang November ausgearbeitet hätten.

"Die jüngsten geopolitischen Eskalationen deuten auf einen intensiveren Angriff auf den Iran hin, was die Rohölpreise über die gesamte Terminkurve hinweg nach oben treibt", sagte Dennis Kissler, leitender Handelsmanager beim Finanzdienstleister BOK Financial Securities, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die meisten Händler gingen angesichts der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass die Preise länger auf hohem Niveau bleiben dürften./stk/jha/

23.10.2026 | 07:36:37 (dpa-AFX)
Umfrage: Vorsprung der AfD vor der Union wird kleiner
23.10.2026 | 07:36:07 (dpa-AFX)
Umfrage: Mehrheit möchte an 'Rente mit 63' festhalten
23.10.2026 | 07:33:01 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste erwartet
23.10.2026 | 07:25:27 (dpa-AFX)
Atoss Software profitabler als erwartet - Hebt Margenprognose
23.10.2026 | 07:24:16 (dpa-AFX)
Holcim mit Schub bei Umsatz und Betriebsgewinn
23.10.2026 | 07:14:22 (dpa-AFX)
Wadephul: Ohne freie Schifffahrt drohen Hungersnöte
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Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz hat nach eigenen Angaben das saudische Verteidigungsministerium in Riad angegriffen. Das Ministerium sei direkt getroffen worden, teilte Huthi-Militärsprecher Jahja Sari am Donnerstag mit. Die Rebellen hätten mit Raketen und Drohnen auch die Flughäfen im östlichen Dammam sowie in Abha im Süden angegriffen und Einrichtungen des Ölkonzerns Saudi Aramco in der Hafenstadt Janbu am Roten Meer. Die Huthi im Jemen setzen das benachbarte Saudi-Arabien seit Wochen unter Druck mit nahezu täglichem Beschuss von Flughäfen, Öl-Einrichtungen und anderen Zielen.

Die zunehmenden Kämpfe drohen den Konflikt rund um die Straße von Hormus auszuweiten. Dort haben sich die Rohölexporte inzwischen wieder nahezu auf das Vorkriegsniveau erholt. Öl der Nordseesorte Brent hat sich seit Jahresbeginn um mehr als 85 Prozent verteuert. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran nähert sich mittlerweile seinem neunten Monat. Die Preise für Ölprodukte sind noch stärker gestiegen, insbesondere für Diesel.

Die "New York Times" hatte in dieser Woche berichtet, dass die USA und Israel Pläne für neue Angriffe auf die Islamische Republik nach den US-Zwischenwahlen Anfang November ausgearbeitet hätten.

"Die jüngsten geopolitischen Eskalationen deuten auf einen intensiveren Angriff auf den Iran hin, was die Rohölpreise über die gesamte Terminkurve hinweg nach oben treibt", sagte Dennis Kissler, leitender Handelsmanager beim Finanzdienstleister BOK Financial Securities, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die meisten Händler gingen angesichts der jüngsten Entwicklungen davon aus, dass die Preise länger auf hohem Niveau bleiben dürften./stk/jha/

23.10.2026 | 07:36:37 (dpa-AFX)
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Das von der DZ BANK erstellte Basisinformationsblatt ist in der jeweils aktuellen Fassung auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de/DN57UQ (dort unter „Dokumente“) abrufbar. Dies gilt, solange das Produkt für Privatanleger verfügbar ist.

Der gemäß gesetzlicher Vorgaben von der DZ BANK bezüglich des öffentlichen Angebots erstellte Basisprospekt sowie etwaige Nachträge und die zugehörigen Endgültigen Bedingungen sind auf der Internetseite der DZ BANK www.dzbank-wertpapiere.de veröffentlicht und können unter www.dzbank-wertpapiere.de/DN57UQ (dort unter „Dokumente“) abgerufen werden. Sie sollten den Prospekt lesen, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Prospekts von der zuständigen Behörde ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen.

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