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Salzgitter AG

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Quelle: Xetra: 28.09.2026, 17:35:27
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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 03.07.2026

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Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
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Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

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Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 3,59 Mittlerer Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung zwischen $2 & $8 Mrd., ist SALZGITTER ein mittel kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 03.07.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 03.07.2026 bei einem Kurs von 51,65 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,0% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt hat die Aktie den STOXX600 während der letzten vier Wochen um 1,0% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 18.09.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 18.09.2026 negativ.
Wachstum KGV 2,1 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 7,3 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 14,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 9 Bei den Analysten von mittlerem Interesse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 9 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,5% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 3,57% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Hoch Hoch, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
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Korrelation 365 Tage 55,7% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 55,7% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 25,26 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 25,26 EUR oder 0,48% Das geschätzte Value at Risk beträgt 25,26 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,48%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 44,8%
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News

28.09.2026 | 18:36:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Mut für Deutschland': Merz und Rehlinger loben grünen Stahl

DILLINGEN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz sieht den Umbau der Stahlindustrie hin zu "grünem Stahl" auf einem guten Weg. "Das macht Mut für Deutschland", sagte der CDU-Politiker bei einem Besuch der Dillinger Hütte im Saarland. Im Saarland ist die Transformation zur Herstellung von klimafreundlicherem Stahl in vollem Gange.

"Wenn wir Industrieland bleiben wollen - und wir müssen Industrieland bleiben, um den Wohlstand unseres Landes zu erhalten - dann brauchen wir in Deutschland eigene Stahlerzeugung", sagte er. "Wir können diese Grundstoffindustrien klimafreundlich modernisieren und wir können sie so auch wettbewerbsfähig halten."

Die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) bezeichnete den Umbau der Saar-Stahlindustrie als "Musterbeispiel von Transformation". Das Saarland spiele dabei eine Führungsrolle.

Weg von Kohle, hin zu Wasserstoff: Im Saarland läuft der Umbau der Stahlindustrie zur Produktion von klimafreundlicherem grünen Stahl. Ziel ist es, die CO2-Emissionen zu verringern. Die Transformation an der Saar kostet rund 4,6 Milliarden Euro. Bund und Land fördern das Vorhaben mit 2,6 Milliarden Euro - den Rest zahlen die Unternehmen selbst.

Neben der Stahl-Holding-Saar (SHS) arbeiten große Stahlhersteller wie Thyssenkrupp <DE0007500001> in Duisburg und die Salzgitter AG <DE0006202005> in Niedersachsen an Umstellungsprojekten. Die Stahlbranche ist einer der größten CO2-Emittenten in Deutschland, ihr Umbau spielt daher eine wichtige Rolle bei der Erreichung der Klimaziele.

Im Saarland liege die Transformation "aktuell im Zeitplan", sagte eine Sprecherin der SHS. Auf den Baufeldern in Völklingen und Dillingen sei viel in Bewegung: "Erste Bauwerke sind fertiggestellt und der Hochbau hat begonnen." Die Inbetriebnahme sei für 2028/29 geplant.

Grüner Stahl aus Wasserstoff

Als "grün" wird Stahl meist dann bezeichnet, wenn er mit möglichst klimafreundlich erzeugtem Wasserstoff statt Kohlenstoff hergestellt wird. Heißt: Statt Kohle als Energiequelle kommt Wasserstoff zum Einsatz, der aus erneuerbaren Energien wie Windkraft oder Solarstrom gewonnen wird.

In sogenannten Direktreduktionsanlagen kann Wasserstoff die in klassischen Hochöfen verwendete Kohle und Koks ersetzen, um dem Eisenerz Sauerstoff zu entziehen. Wenn bei der Produktion kein klimaschädliches Kohlendioxid anfällt, wird der Stahl als "grün" bezeichnet. Wasserstoff spielt eine zentrale Rolle bei der Herstellung von grünem Stahl, da er Kohle und Koks ersetzt.

Das Beispiel Saarland zeigt das Potenzial: Die neuen Anlagen in Dillingen und Völklingen sollen die CO2-Emissionen bis Anfang der 2030er Jahre um bis zu 55 Prozent senken: 4,8 Millionen Tonnen pro Jahr. 2045 soll CO2-Neutralität erreicht werden. Zu Beginn wird Erdgas genutzt, später dann Wasserstoff.

Es handele sich um das größte Dekarbonisierungsprojekt in Europa, sagte Stefan Rauber als Vorsitzender von SHS. "Es beginnt das Zeitalter der CO2-reduzierten Stahlerzeugung."

Wasserstoff ist derzeit deutlich teurer als fossile Alternativen. Experten gehen davon aus, dass die Kosten zwar sinken werden, aber auch 2030 werde grüner Wasserstoff voraussichtlich noch mindestens doppelt so teuer sein wie grauer Wasserstoff, der aus Erdgas produziert wird.

Grüner Stahl ist daher deutlich teurer als konventionell hergestellter Stahl. Experten stellen - selbst mit staatlicher Förderung - die Wirtschaftlichkeit einer CO2-reduzierten Stahlproduktion infrage. Und: Grüner Wasserstoff ist derzeit nicht ausreichend vorhanden.

Saarland baut Wasserstoffpipeline

Im Saarland hat im August der Bau einer Wasserstoffpipeline zwischen Dillingen und Leidingen an der französischen Grenze begonnen: Der Standort soll an das grenzüberschreitende Wasserstoffnetz "mosaHYc" angebunden werden. Ab 2029 wird die Dillinger Hütte dann mit jährlich 6.000 Tonnen Wasserstoff beliefert. Zudem werde Dillingen 2032/2033 an das deutsche Wasserstoff-Kernnetz angeschlossen, teilt die SHS mit.

Eine Hürde für die deutsche Stahlbranche sind auch Importe von billigem Stahl aus dem außereuropäischen Ausland, der häufig unter weniger strengen Umweltauflagen produziert wird.

Branche fordert mehr "grüne Leitmärkte"

Die EU-Kommission hat zum Schutz der heimischen Stahlindustrie mit Wirkung vom 1. Juli eine Verordnung erlassen, um den europäischen Stahlmarkt vor Billigstahl-Importen zu schützen. Damit sollen diese Importe begrenzt und zugleich teilweise verteuert werden.

Und es brauche International wettbewerbsfähige Energiepreise und Arbeitskosten, sagte Rauber von SHS.

Dringend benötigt werde auch die Schaffung grüner Leitmärkte: Diese sollen mit öffentlichen Aufträgen die Nachfrage nach CO2-reduziertem Stahl fördern, zum Beispiel beim Bau im Schienennetz.

Neues Technologiefeld

Der Kanzler lobte, dass sich die Stahl-Holding-Saar an dem deutschen Startup "Y-SIC" beteiligt. Diese Firma hat ein patentiertes Verfahren für die Produktion von hochreinem Siliziumkarbid entwickelt. Dieser Stoff wird vor allem von der Halbleiterindustrie benötigt und soll schon im nächsten Jahr in Dillingen produziert werden.

Dies sei "ein weiterer Beleg für eine Erkenntnis, die uns allen Mut machen sollte: Die Transformation unserer Wirtschaft findet heute statt, während viele noch überlegen oder gar zweifeln, ob sie überhaupt gelingen kann", sagte Merz./rtt/DP/jha

28.09.2026 | 17:57:28 (dpa-AFX)
Merz: Deutschland braucht eigene Stahlerzeugung
23.09.2026 | 14:50:02 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Salzgitter auf 'Buy' - Ziel 66 Euro
21.09.2026 | 18:27:44 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Salzgitter Aktiengesellschaft (deutsch)
15.09.2026 | 14:30:25 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte ziehen an - Initiative der China-Konkurrenz stützt
11.09.2026 | 11:51:44 (dpa-AFX)
Salzgitter ernennt neuen Finanzchef
26.08.2026 | 12:52:47 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Stahlwerte weiter stark erholt - China-Branche unter Druck

Aktuell

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12.11.2026 Veröffentlichung des 9-Monats-Berichtes Salzgitter AG: Zwischenbericht 9 Monate 2026 Salzgitter AG: Zwischenbericht 9 Monate 2026

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