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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor negativ (seit 10.03.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
31,8

Erwartetes KGV für 2028

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Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
45,9%

Mittelstarke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 174,57 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist BOEING ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor negativ (seit 10.03.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war negativ und hat am 10.03.2026 bei einem Kurs von 217,76 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance 1,6% vs. SP500 Dividendenbereinigt hat die Aktie den SP500 während der letzten vier Wochen um 1,6% geschlagen.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 14.04.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 14.04.2026 positiv.
Wachstum KGV 15,4 Hoher Abschlag zur Wachstumserwartung basiert auf einer Ausnahmesituation Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" über 1,6, so befindet sich das Unternehmen in der Regel in einer Ausnahmesituation. In diesem Fall ist das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) ein besserer Indikator für die nachhaltige Gewinnentwicklung als das langfrist. Wachstum.
KGV 31,8 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 491,0% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 18 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 18 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0% Keine Dividende Die Gesellschaft bezahlt keine Dividende.
Risiko-Bewertung Niedrig Niedrig, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -26 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,5%.
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Korrelation 365 Tage 45,9% Mittelstarke Korrelation mit dem SP500 45,9% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 26,63 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 26,63 USD oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 26,63 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 43,2%
Volatilität der über 12 Monate 32,4%

News

16.04.2026 | 18:39:34 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Teure Streiks und Kerosin - Lufthansa legt Cityline still

(neu: Statement der Vereinigung Cockpit zu Einstellung des Flugbetriebs bei Cityline)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Wegen hoher Kosten für Kerosin und der fortgesetzten Streiks schließt die Lufthansa <DE0008232125> ihre Regionaltochter Cityline. Nach dem Willen des Vorstands sollen 27 ältere Canadair-Jets der aktuell noch bestreikten Gesellschaft gar nicht mehr im Linienverkehr abheben. Bei dem vorgezogenen Sparprogramm muss auch die ebenfalls bestreikte Kerngesellschaft Lufthansa Federn lassen.

Die Gewerkschaft Ufo versteht den Schritt als Bestrafung für die Streiks, die am Vortag noch die 100-Jahr-Feier des Konzerns begleitet hatten und auch am Donnerstag an deutschen Flughäfen wieder für hunderte Flugausfälle gesorgt haben. "Wir sind erschüttert und fassungslos", erklärte Tarifexperte Harry Jaeger. "Der Vorstand führt mit seinem skrupellosen Vorgehen Krieg gegen die eigenen Leute." Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) will am Freitag wie angekündigt ihre Streiks bei Lufthansa und Cityline fortsetzen, wie Präsident Andreas Pinheiro bestätigte.

Die VC kritisierte die kurzfristige Einstellung des Flugbetriebs der Cityline scharf: "Die angeführten geopolitischen Gründe erscheinen aus unserer Sicht nicht überzeugend, da kein Wettbewerber derzeit Kapazitäten in diesem Umfang aus dem Markt nimmt", sagte Pinheiro laut Mitteilung. Vielmehr deute vieles darauf hin, dass es sich um eine Maßnahme im Zusammenhang mit den aktuellen tarifpolitischen Konflikten innerhalb des Konzerns mit VC und Ufo handelt.

Ineffiziente Flugzeuge bleiben stehen

Als Grund für die Einschnitte nennt der Konzern die deutlich gestiegenen Kerosinpreise sowie die Kosten durch die laufenden Arbeitskämpfe. Es würden besonders ineffiziente Flugzeuge vorzeitig aus dem Flugbetrieb genommen, um weniger Kerosin am freien Markt zukaufen zu müssen. Der Kerosinverbrauch der Passagier-Airlines der Lufthansa Group sei auf Basis des Rohöl-Preises mit rund 80 Prozent überdurchschnittlich hoch abgesichert.

Zur Streichmasse gehören auch sechs betagte Langstreckenjets der ebenfalls bestreikten Lufthansa-Kernmarke, die Ende Oktober ausgemustert werden. Mit jedem Flugzeug verschwinden auch Jobs und Karrieremöglichkeiten für die Piloten. Neben den letzten vier Airbus <NL0000235190> A340-600 werden auch zwei ältere Jumbos vom Typ Boeing <US0970231058> 747-400 über den kommenden Winter stillgelegt. Der endgültige Abschied von diesem Flugzeugtyp sei für das kommende Jahr vorgesehen. Jüngere Boeing-Jumbos vom Typ 747-8 bleiben hingegen in der Flotte.

Zubringerflüge effizienter planen

Zusätzlich will der Konzern im Winterflugplan ab Ende Oktober die Zubringerflüge zu seinen europäischen Drehkreuzen effizienter gestalten. Neben Frankfurt und München werden auch Zürich, Brüssel, Wien und Rom mit Zubringern angeflogen, um dort Langstreckenjets zu füllen. Dies müsse nicht an allen sechs Drehkreuzen gleichzeitig geschehen. Hier wird ein Potenzial von fünf Flugzeugen gesehen, die eingespart werden können.

Streckenstreichungen möglich

Die bislang von der Cityline operierten Flüge sollen im bestehenden Netz-System kompensiert werden, hieß es bei Lufthansa. Möglich sind Streichungen besonders ineffizienter Ziele ebenso wie die Reduzierung einzelner Verbindungen zu Randzeiten. An einem neuen Flugplan werde gearbeitet.

Finanzvorstand Till Streichert nannte die Maßnahmen unumgänglich. Es würden ohnehin geplante Einschnitte vorgezogen. "Die aktuelle Krise zwingt uns, diese Maßnahme nun früher umzusetzen."

Warnungen des Managements

Wiederholt hatte das Management die Gewerkschaften gewarnt, dass ihre Streiks nur die Kostenbasis der bestreikten Betriebe verschlechterten und damit die Perspektiven der Beschäftigten. Personalvorstand Michael Niggemann hatte am Wochenende in einem internen Interview zur Situation der Cityline gesagt: "Wir haben (...) schon angekündigt, spätestens zum Ende dieses Jahres die Canadair-Flugzeuge auszuflotten und dann zeitnah auch den gesamten Flugbetrieb der Cityline schließen zu müssen. Die Streiks vergrößern den Druck und könnten diesen Prozess beschleunigen."

Was wird aus den Cityline-Beschäftigten?

Bei der Cityline seien allen Beschäftigungsgruppen bereits Anschlussbeschäftigungen angeboten worden. Für das fliegende Personal hatten die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo die Konditionen als unzureichend bewertet. Lufthansa will nun mit den Betriebspartnern der Cityline Gespräche zu einem Interessenausgleich und Sozialplan aufnehmen. Ufo hatte für die rund 800 Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter hingegen einen tariflichen Sozialplan verlangt und dies auch als Streikziel benannt. Dazu kommen noch rund 500 Piloten.

Lufthansa will den Flugbetrieb der in München beheimateten Tochter vollständig einstellen. Dazu gehört neben den Canadair CRJ auch der Betrieb einiger weniger Airbus-Jets A319. Die Flugzeuge stünden kurz vor dem Ende ihrer technischen Einsatzfähigkeit und hätten vergleichsweise hohe Betriebskosten, teilt Lufthansa mit. Damit könnten weitere Verluste der defizitären Fluggesellschaft reduziert werden.

Flughäfen bestätigen Probleme

Auch die niederländische KLM hat auf die hohen Treibstoffpreise reagiert und 160 Flüge aus dem Programm genommen. Der deutsche Flughafenverband ADV bestätigte Probleme bei der Kerosinversorgung. Sie stehe auch in Europa unter zunehmendem Druck, sagte Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Das zentrale Risiko liege weniger in der Rohölverfügbarkeit als in der begrenzten Raffinerie- und Produktstruktur. Rund 50 Prozent der EU-Kerosinimporte stammten aus der Golfregion. Der ADV fordert, ein belastbares staatliches Monitoring von Beständen und Verbrauch zu etablieren./ceb/DP/stw

16.04.2026 | 16:55:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Teure Streiks und Kerosin - Lufthansa legt Cityline still
14.04.2026 | 20:05:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: RBC belässt Boeing auf 'Outperform' - Ziel 275 Dollar
14.04.2026 | 06:23:31 (dpa-AFX)
Flugzeugkabinen-Messe Aircraft Interiors Expo beginnt
06.04.2026 | 16:13:00 (dpa-AFX)
Lufthansa feiert in Berlin ersten Linienflug vor 100 Jahren
04.04.2026 | 09:35:00 (dpa-AFX)
ROUNDUP/1,5 Billionen Dollar: Trump will mehr Geld für Verteidigung
02.04.2026 | 05:25:51 (dpa-AFX)
Vor 100 Jahren hob Lufthansa erstmals ab

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