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News

12.10.2026 | 20:03:28 (dpa-AFX)
Aktien New York: Techwerte wieder unter Druck - Dow legt weiter zu

NEW YORK (dpa-AFX) - Nach den jüngsten Gewinnen hat sich die Stimmung an den US-Börsen am Montag wieder etwas eingetrübt. Zu Beginn einer ereignisreichen Woche litten Technologiewerte unter anhaltenden Gewinnmitnahmen bei den Aktien von Chipherstellern.

Für den technologielastigen Nasdaq 100 <US6311011026> ging es um 0,7 Prozent auf 30.666 Punkte nach unten. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> gab um 0,1 Prozent auf 7.805 Punkte nach. Er hatte am Dienstag noch ein Rekordhoch erreicht. Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> hingegen legte um 0,4 Prozent auf 51.861 Punkte zu.

Angesichts des Feiertages "Columbus Day" bleibt der Anleihenmarkt zu Wochenbeginn geschlossen, sodass es insgesamt an Impulsen mangelte. Der Iran vermeldete, über Mediatoren weiterhin im Austausch mit den USA zu sein. Nachdem die Ölpreise im frühen Handel noch leicht gefallen waren, drehten sie im Tagesverlauf aber in die Gewinnzone. Die Ölpreise hatten zuletzt die Inflation wieder nach oben getrieben. Entsprechend richten sich die Blicke auf Inflationszahlen zur Wochenmitte, die auch für den geldpolitischen Kurs der Notenbank wichtig sind.

Obendrein rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag mit den Zahlen erster Großbanken. Marktanalyst Maximilian Wienke vom Handelshaus Etoro verwies darauf, dass die Anleger bereits vorsichtiger geworden seien. Bank-Aktien stünden seit geraumer Zeit unter Druck. "Ein Teil der Risiken dürfte damit allerdings schon in den Kursen berücksichtigt sein", schrieb Wienke. Die Quartalszahlen und Prognosen würden nun darüber entscheiden, ob die Korrektur weitergehe oder der Sektor drehe.

Auch Künstliche Intelligenz (KI) bleibt ein Topthema an den US-Börsen. Die Experten von Index Radar warnten diesbezüglich vor einer Konzentration in historischem Ausmaß: "Die zehn größten KI-Werte vereinen inzwischen gut 40 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung auf sich." Damit würden sie den bisherigen Spitzenwert des Tech-Sektors während der Dotcom-Blase übertreffen. Die Entwicklung einzelner Schwergewichte und der übrige Markt lägen weit auseinander.

Unter den Einzelwerten zogen die Anteilscheine von CCC Intelligent Solutions <US12510Q1004> um gut zehn Prozent an. Das Private-Equity-Unternehmen GTCR und der aktivistische Investor Elliott sollen sich in fortgeschrittenen Übernahmegesprächen mit dem Softwareanbieter befinden.

Außerdem bewegten Analysten die Kurse. So stiegen die Papiere des Softwarekonzerns Salesforce <US79466L3024> im Dow um anderthalb Prozent. Experte Tal Liani sieht keine große Gefahr, dass das Geschäftsmodell durch KI-Systeme obsolet werden kann. Große Unternehmen würden "wahrscheinlich keine Plattformen ersetzen, die ihre Geschäftslogik, Daten, Arbeitsabläufe und Compliance-Plattformen beherbergen".

Dagegen fielen die Aktien von Adobe <US00724F1012> um fast zwei Prozent, nachdem die Wells-Fargo-Analysten den Softwarehersteller gleich doppelt abgestuft hatten. Die jüngsten Quartalszahlen seien recht verhalten ausgefallen und deuteten darauf hin, dass sich nun deutlichere Risse im Wachstumsprofil des Herstellers von Software für Kreativprofis abzeichneten, hieß es zur Begründung..

Die Analysten der Bank JPMorgan hatten die Papiere von Biogen <US09062X1037> hochgestuft, was den Aktien ein Plus von fast vier Prozent bescherte. Experte Christopher Schott schrieb von einer zunehmend vielversprechenden Entwicklung im Jahr 2027. Zudem verwies er auf "verbesserte langfristige Wachstumsaussichten" für das Biotechnologie-Unternehmen./la/he

12.10.2026 | 19:47:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Burnham: Iran wohl verantwortlich für Militärbasis-Vorfall
12.10.2026 | 19:45:15 (dpa-AFX)
Pistorius zu Bundeswehr-Digitalfunk: System funktioniert
12.10.2026 | 19:30:33 (dpa-AFX)
GNW-News: HIT bringt populärwissenschaftliche Raumfahrtbücher und Metaverse-Kurse an Schulen
12.10.2026 | 19:21:42 (dpa-AFX)
EU weitet Beitrittsverhandlungen mit Ukraine und Moldau aus
12.10.2026 | 19:08:51 (dpa-AFX)
Arbeitgeberpräsident: Ohne Reformen ökonomische Katastrophe
12.10.2026 | 19:03:10 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: pferdewetten.de AG: Vorstand ändert Jahresabschluss 2024 (deutsch)
12.10.2026 | 14:36:23 (dpa-AFX)
Merz geht nach Diesel-Abkommen auf Distanz zu Trump

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz geht angesichts eines von US-Präsident Donald Trump geplanten Import russischen Diesels auf Distanz zu Trump. Merz sagte, die Bundesregierung nehme die Vereinbarung zwischen den Vereinigten Staaten und Russland zur Ausfuhr von Diesel zur Kenntnis. "Für Deutschland und für Europa kommt eine solche Entscheidung nicht infrage. Russland wird nur unter Druck ernsthaft verhandeln, und deshalb halten wir an unseren Russlandsanktionen fest."

Nach Moskaus rücksichtslosen Angriffen gegen die zivile Energieversorgung der Ukraine müssten die Sanktionen sogar noch verschärft werden. "Russland wird auf friedliche Vorschläge und Vorschläge zu jetzigen Verhandlungen offenkundig nicht eingehen." Russland habe den Vorschlag Trumps über einen Energiewaffenstillstand inzwischen beantwortet, und zwar durch massive Angriffe auf die zivile ukrainische Energieversorgung. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj könne sich in dieser Lage auf Deutschland und Europa verlassen.

Trump verkündete nach einem Gespräch mit Putin auf seiner Plattform Truth Social, er habe mit dem russischen Präsidenten vereinbart, dass "umgehend" mehr als 300.000 Tonnen Diesel für die USA und den Weltmarkt zur Verfügung gestellt würden. Im Laufe des Novembers soll laut Trump eine weitere halbe Million Tonnen Diesel freigegeben werden sowie eine Million Tonnen "sofort danach". "Abhängig vom Zustand seiner Dieselraffinerien" wolle Russland zudem innerhalb kurzer Zeit drei Millionen Tonnen Diesel liefern. Die EU kritisierte die Vereinbarung./hoe/DP/stw

12.10.2026 | 13:59:13 (dpa-AFX)
Ölpreise drehen in die Gewinnzone - Brent über 106 US-Dollar
12.10.2026 | 13:39:05 (dpa-AFX)
Moskau bestätigt von Trump angekündigte Waffenruhe nicht
12.10.2026 | 13:22:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Selenskyj: USA müssen begrenzte Waffenruhe durchsetzen
12.10.2026 | 08:18:44 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen etwas trotz weiterer Huthi-Attacke auf Saudi-Arabien
12.10.2026 | 06:42:15 (dpa-AFX)
Hurrikan 'Simon' dreht vor Mexikos Pazifikküste bei
12.10.2026 | 06:34:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Huthi greifen erneut saudische Flughäfen mit Raketen an

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