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News

28.08.2026 | 08:32:08 (dpa-AFX)
OTS: Bertelsmann SE & Co. KGaA / Bertelsmann wächst in den ersten sechs ...

Bertelsmann wächst in den ersten sechs Monaten 2026 organisch um mehr

als 5 Prozent und steigert Konzerngewinn um 45 Prozent (FOTO)

Gütersloh (ots) -

- Umsatzanstieg auf 9,3 Mrd. Euro

- Operating EBITDA adjusted steigt um 4,9 Prozent auf 1,3 Mrd. Euro

- Konzernergebnis wächst stark auf 292 Mio. Euro

- Meilensteine bei der Strategieumsetzung: Sky Deutschland-Übernahme

abgeschlossen, Zusammenschluss von BMG und Concord kurz vor dem Abschluss

- Seit 2021 rund 7,7 Mrd. Euro in Boost-Strategie investiert, bis Jahresende

2026 rund 10 Mrd. Euro

- Prognose für Gesamtjahr angehoben

- Erstmals positiver Ergebnisbeitrag aus Streaming-Geschäft der RTL Group,

Gesamtjahr rund 120 Mio. Euro Operating EBITDA adjusted

Bertelsmann verzeichnete ein sehr gutes erstes Halbjahr 2026 und geht von einem

weiterhin positiven Geschäftsverlauf für das Gesamtjahr aus. Der Umsatz des

internationalen Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmens lag mit 9,3

Mrd. Euro über dem Wert des Vorjahres. Das Operating EBITDA adjusted übertraf

mit 1,3 Mrd. Euro das hohe Niveau des Vorjahres. Das Konzernergebnis stieg stark

auf 292 Mio. Euro. Die Investitionen in die Boost-Strategie beliefen sich allein

im ersten Halbjahr auf 800 Mio. Euro.

Thomas Rabe, Vorstandsvorsitzender von Bertelsmann, sagt: "Wir blicken auf ein

sehr gutes erstes Halbjahr 2026. Bertelsmann wuchs aus eigener Kraft um mehr als

5 Prozent. Hierzu trugen nahezu alle Bereiche bei, insbesondere Penguin Random

House, BMG, Arvato, die Bertelsmann Education Group und Bertelsmann Investments.

Wir haben zudem zwei strategische Meilensteine erreicht, den Abschluss des Sky

Deutschland-Erwerbs durch RTL und den kurz bevorstehenden Zusammenschluss von

BMG und Concord. Mit Sky und BMG / Concord steigt der Bertelsmann Umsatz bei

ganzjähriger Konsolidierung auf etwa 22 Milliarden Euro, das EBITDA mit

Synergien auf 3,8 Milliarden Euro."

Thomas Rabe weiter: "Wir werden bis Jahresende insgesamt rund 10 Milliarden Euro

in unsere Boost-Strategie investiert und damit die Grundlage für weiteres

profitables Wachstum geschaffen haben. Das Wachstum hat sich in diesem Jahr

deutlich beschleunigt und wird breit von fast allen Geschäftsbereichen getragen.

Ein besonderes Anliegen war und ist für mich die erfolgreiche Transformation der

RTL TV-Geschäfte, einer unserer wichtigsten Ertragssäulen. Ich freue mich, dass

das Streaming-Geschäft der RTL Group in diesem Jahr profitabel sein und mit etwa

120 Millionen Euro bereits einen erheblichen Beitrag zum Operating EBITDA

adjusted von Bertelsmann leisten wird."

Der Konzernumsatz wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 9,3 Mrd.

Euro (H1 2025: 9,1 Mrd. Euro). Das organische Umsatzwachstum betrug 5,1 Prozent,

der höchste Wert der letzten zwanzig Jahre, mit Ausnahme des Corona-Jahres 2021.

Die Umsätze von Penguin Random House, BMG, der Arvato Group, der Bertelsmann

Education Group und Bertelsmann Investments stiegen organisch deutlich an. Die

RTL Group verbuchte einen portfoliobedingten Rückgang durch den Verkauf von RTL

Nederland im Vorjahr.

Das Operating EBITDA adjusted stieg um 4,9 Prozent und lag mit 1.311 Mio. Euro

über dem hohen Wert des Vorjahres (H1 2025: 1.249 Mio. Euro). Die EBITDA-Marge

verbesserte sich auf 14,1 Prozent (H1 2025: 13,8 Prozent).

Das Konzernergebnis wuchs stark um 45 Prozent auf 292 Mio. Euro (H1 2025: 201

Mio. Euro).

Bei seinen fünf Wachstumsprioritäten hat Bertelsmann im ersten Halbjahr weitere

Fortschritte erzielt:

Nationale Media-Champions

RTL Deutschland schloss den Erwerb von Sky Deutschland (DACH) ab. Die

Transaktion führt zwei der bekanntesten Medienmarken im deutschsprachigen Raum

mit insgesamt rund 12,4 Mio. bezahlten Abonnements zusammen. Im ersten Halbjahr

wuchsen die Streaming-Dienste der RTL Group dynamisch und waren erstmals

profitabel. Die Summe der Bezahl-Abonnements stieg um 20,7 Prozent auf 8,7 Mio.

(H1 2025: 7,2 Mio.); der Streaming-Umsatz wuchs um 27,2 Prozent auf 299 Mio.

Euro (H1 2025: 235 Mio. Euro). RTL Deutschland startete

Streaming-Partnerschaften mit HBO Max und CH Media, während die Groupe M6 für

M6+ eine Vertriebspartnerschaft mit Amazon Prime Video einging.

Globale Inhalte

Fremantle setzte die Investitionen in die Entwicklung eigener Formate und

Inhalte fort. Dazu zählten u.a. Baywatch, Hitster, Art Awakens und Wonka's The

Golden Ticket. Penguin Random House veröffentlichte international erfolgreiche

Titel, darunter die begleitend zum gleichnamigen Film veröffentlichte Ausgabe

von "Project Hail Mary" ("Der Astronaut") von Andy Weir und "The Correspondent"

("Die Briefeschreiberin") von Virginia Evans. Bertelsmann gab den geplanten

Zusammenschluss von BMG mit dem US-Musikunternehmen Concord bekannt.

Globale Dienstleistungen

Arvato stärkte seinen Logistikbereich und baute seine Position in den

Wachstumsmärkten weiter aus. Im Fokus standen E-Commerce-Dienstleistungen für

Mode-, Beauty- und Lifestyle-Anbieter sowie Logistikdienstleistungen für

Betreiber von Rechenzentren im Cloud- und KI-Umfeld. Riverty erhielt eine

Banklizenz in Luxemburg und schuf damit die Grundlage, das

Consumer-Finance-Geschäft mit neuen, innovativen Produkten auszubauen. Arvato

Systems weitete die Aktivitäten im Bereich souveräner Cloud-Dienstleistungen

aus. Die Bertelsmann Marketing Services optimierten ihr Geschäftsportfolio

weiter und beschlossen vor dem Hintergrund der anhaltend rückläufigen

Entwicklung die DeutschlandCard Ende 2026 einzustellen.

Bildung

Afya, die brasilianische Hochschulgruppe für medizinische Aus- und

Weiterbildung, steigerte die Zahl der Medizinstudierenden auf rund 26.000.

Relias baute seine digitale Plattform für Weiterbildung sowie für Personal- und

Compliance-Management-Lösungen im Gesundheitswesen in den USA weiter aus. Die

Alliant University erweiterte ihr Portfolio im Bereich Health Sciences und

startete einen neuen Masterstudiengang in Ergotherapie.

Beteiligungen

Zum 30. Juni 2026 hielt Bertelsmann Investments (BI) weltweit 328 Beteiligungen,

nach 22 Neu- und 19 Folgeinvestitionen im Berichtszeitraum. Darüber hinaus

stellte BI im ersten Quartal 2026 zwei neue Fonds vor: Futurepresent und

Bertelsmann Healthcare Investments (BHI). Das starke Wachstum des Bereichs

Bertelsmann Next wurde erneut durch das Mobile-Ad-Tech-Unternehmen Applike

getragen, das seine Geschäfte international weiter ausbaute. Im August erfolgte

in Indien der erfolgreiche Börsengang der Bertelsmann India Investments

(BII)-Beteiligung Shiprocket.

Rolf Hellermann, Finanzvorstand von Bertelsmann, sagte: "Angesichts des

positiven Geschäftsverlaufs im ersten Halbjahr sowie unter Berücksichtigung des

Erwerbs von Sky Deutschland zum 1. Juni 2026 und des erwarteten Abschlusses der

Transaktion zur Zusammenführung von BMG und Concord im dritten Quartal 2026

heben wir die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 an. Bertelsmann rechnet

nunmehr mit einem starken Wachstum beim Umsatz und einem deutlichen Wachstum

beim Operating EBITDA adjusted."

Über Bertelsmann

Bertelsmann ist ein Medien-, Dienstleistungs- und Bildungsunternehmen mit mehr

als 75.000 Mitarbeitenden, das in gut 50 Ländern der Welt aktiv ist. Zum

Konzernverbund gehören das Entertainment-Unternehmen RTL Group, die

Buchverlagsgruppe Penguin Random House, das Musikunternehmen BMG, der

Dienstleister Arvato Group, Bertelsmann Marketing Services, die Bertelsmann

Education Group sowie Bertelsmann Investments. Das Unternehmen erzielte im

Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 19 Mrd. Euro. Bertelsmann steht für

Kreativität und Unternehmertum. Diese Kombination ermöglicht erstklassige

Medienangebote und innovative Servicelösungen, die Kunden in aller Welt

begeistern. http://www.bertelsmann.de

Pressekontakt:

Bertelsmann SE & Co. KGaA

Jan Hölkemann

Pressesprecher / Unternehmenskommunikation

Tel.: +49 5241 80-89923

mailto:jan.hoelkemann@bertelsmann.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/7842/6341288

OTS: Bertelsmann SE & Co. KGaA

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Kreise: Stripe und Advent geben Pläne zur Paypal-Übernahme auf
28.08.2026 | 07:42:11 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken etwas

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitagmorgen leicht nachgegeben. Die Gewinne vom Vorabend wurden aber weitgehend gehalten. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im Oktober wurde bei 89,31 US-Dollar gehandelt und damit gut 0,40 Prozent niedriger als am Vortag. Auf Wochensicht gab der Ölpreis deutlich nach. Am Montag hatte der Brent-Preis zeitweise noch bei über 93 US-Dollar gelegen.

Am Ölmarkt steht am Freitag abseits von eventuellen neuen Entwicklungen am Persischen Golf eine Meldung der Nachrichtenagentur Bloomberg zur Opec im Fokus. Insidern zufolge prüft Venezuela einen Austritt aus der Organisation erdölexportierender Länder (Opec). Das könnte dem Öl­kartell, an dessen Gründung das Land vor mehr als sechs Jahrzehnten maßgeblich beteiligt war, einen weiteren Schlag versetzen, berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Die Idee eines Austritts war demnach Thema in Gesprächen mit Vertretern der US-Regierung, eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Ein solcher Schritt würde den tiefgreifenden politischen Kurswechsel in Caracas unterstreichen, seit US-Präsident Donald Trump den langjährigen Machthaber Nicolás Maduro gestürzt und die Kontrolle über den venezolanischen Ölexport übernommen hat.

Die Ölexporte aus dem Persischen Golf haben sich nach Einschätzung der US-Investmentbank Goldman Sachs auf rund zwei Drittel des Vorkriegsniveaus erholt. Damit haben sich die Folgen des Iran-Kriegs für die globalen Rohölpreise begrenzt. Die gesamten Ausfuhren von Rohöl und Ölprodukten aus der Region seien auf 15 bis 16 Millionen Barrel pro Tag gestiegen, schrieben die Goldman-Analysten in einer aktuellen Studie. Damit liegen die Lieferungen den Angaben zufolge zwar immer noch sieben bis acht Millionen Barrel unter dem Niveau aus der Zeit vor dem Konflikt, aber deutlich über dem Tief von fünf bis sechs Millionen Barrel pro Tag aus dem März./stk/stw

27.08.2026 | 18:08:48 (dpa-AFX)
Iran-Krieg: Konferenz auf deutsch-türkische Initiative
27.08.2026 | 15:37:47 (dpa-AFX)
Ölpreise drehen in die Gewinnzone
27.08.2026 | 14:01:47 (dpa-AFX)
Zeichen für Diplomatie: Katars Regierungschef im Iran
27.08.2026 | 08:34:46 (dpa-AFX)
Chinas Außenminister sieht Risiken im Verhältnis zu USA
27.08.2026 | 08:00:53 (dpa-AFX)
Ölpreise geben etwas nach
27.08.2026 | 06:09:38 (dpa-AFX)
Sechs Monate Iran-Krieg: Eskalation oder Frieden?

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