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News

29.07.2026 | 06:45:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Krones steigert Auftragseingang und Ertragskraft im ersten Halbjahr 2026 weiter (deutsch)

Krones steigert Auftragseingang und Ertragskraft im ersten Halbjahr 2026 weiter

^

EQS-News: Krones AG / Schlagwort(e): Halbjahresbericht/Halbjahresergebnis

Krones steigert Auftragseingang und Ertragskraft im ersten Halbjahr 2026

weiter

29.07.2026 / 06:45 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Krones steigert Auftragseingang und Ertragskraft im ersten Halbjahr 2026

weiter

* Die Investitionsbereitschaft der Krones Kunden ist weiterhin robust. Im

zweiten Quartal 2026 steigerte das Unternehmen den Auftragseingang um

3,5 % auf 1.340,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1.294,5 Mio. EUR). Damit stieg das

Ordervolumen in den ersten sechs Monaten 2026 um 4,5 % von 2.730,4 Mio.

EUR im Vorjahr auf 2.852,5 Mio. EUR.

* Der um Währungsumrechnungseffekte bereinigte Umsatz legte im ersten

Halbjahr um 1,8 % zu. Der ausgewiesene Umsatz lag bei 2.714,9 Mio. EUR

(Vorjahr: 2.726,5 Mio. EUR). Auf Basis des Book-to-Bill-Ratios von 1,05

nach sechs Monaten erwartet Krones im zweiten Halbjahr 2026 eine

Beschleunigung des Umsatzwachstums.

* Die EBITDA-Marge verbesserte sich von Januar bis Juni von 10,6 % im

Vorjahr auf 10,8 % und bewegt sich damit innerhalb des Prognosekorridors

für das laufende Geschäftsjahr.

* Krones verbesserte im zweiten Quartal 2026 den Free Cashflow vor

M&A-Aktivitäten um 97,2 Mio. EUR von minus 118,5 Mio. EUR im Vorjahr auf

minus 21,3 Mio. EUR und erzielte im ersten Halbjahr einen ROCE von 17,7 %

(Vorjahr: 19,0 %).

* Nach der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr bestätigt Krones die

Prognosen für das Gesamtjahr 2026. Das Unternehmen erwartet ein um

Währungsumrechnungseffekte bereinigtes Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %,

eine EBITDA-Marge von 10,7 % bis 11,1 % sowie einen ROCE von 19 % bis 20

%.

Dank des widerstandsfähigen Geschäftsmodells setzte sich die positive

Entwicklung von Krones im zweiten Quartal 2026 trotz der anhaltenden und

weiter zunehmenden gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten fort. Das

Unternehmen bestätigt nach den ersten sechs Monaten die Finanzziele für das

Gesamtjahr 2026.

Auftragseingang bleibt robust und legt im ersten Halbjahr um 4,5 % zu

Nach den hohen Kundenbestellungen im ersten Quartal blieb die

Investitionsbereitschaft der Krones Kunden von April bis Juni 2026 robust.

Mit 1.340,4 Mio. EUR übertraf der Auftragseingang im zweiten Quartal den

Vorjahreswert (1.294,5 Mio. EUR) um 3,5 %. Damit stieg der Auftragseingang in

den ersten sechs Monaten 2026 um 4,5 % auf 2.852,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2.730,4

Mio. EUR). In der positiven Entwicklung spiegelt sich die grundsätzlich

intakte Kundennachfrage wider. Die gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten und

die allgemeine Kostenentwicklung beeinflussen aber teilweise die

Bestellungen innerhalb des breiten Produkt- und Kundenportfolios von Krones.

Dank der international ausgewogenen Kundenstruktur und des umfangreichen

Produktangebots konnte das Unternehmen diesen Effekt bislang ausgleichen.

Das Book-to-Bill-Ratio, also das Verhältnis vom Auftragseingang zum Umsatz,

erreichte im ersten Halbjahr 2026 den Wert 1,05. Der Auftragsbestand legte

von Januar bis Juni um 3,3 % auf 4.328,0 Mio. EUR zu (31. Dezember 2025:

4.190,4 Mio. EUR). Mit dem aktuellen Auftragsbestand ist die Auslastung der

Produktionskapazitäten im Anlagen- und Projektgeschäft für das Gesamtjahr

2026 weitestgehend gewährleistet.

Um Währungsumrechnungseffekte bereinigter Umsatz steigt um 1,8 %

Trotz der anhaltenden und weiter zunehmenden gesamtwirtschaftlichen

Herausforderungen konnte Krones den Umsatz im zweiten Quartal 2026 steigern.

Er legte von April bis Juni um 1,5 % von 1.316,5 Mio. EUR im Vorjahr auf

1.335,8 Mio. EUR zu. Nach den ersten sechs Monaten 2026 betrug der Umsatz

2.714,9 Mio. EUR (Vorjahr: 2.726,5 Mio. EUR). Dabei ist zu berücksichtigen, dass

Währungsumrechnungseffekte die Erlöse im ersten Halbjahr 2026 mit rund 60

Mio. EUR belasteten. Bereinigt um diese Effekte stieg der Umsatz von Januar

bis Juni 2026 um 1,8 % gegenüber dem Vorjahr. Auf Basis der positiven

Entwicklung des Auftragseingangs rechnet Krones damit, dass sich das

Wachstum im zweiten Halbjahr beschleunigt.

Krones steigert EBITDA-Marge im ersten Halbjahr auf 10,8 % (Vorjahr: 10,6 %)

Im zweiten Quartal 2026 lagen alle wesentlichen Ertragskennzahlen von Krones

höher als im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen

(EBITDA) stieg von 139,2 Mio. EUR auf 143,9 Mio. EUR. Damit verbesserte sich die

EBITDA-Marge von 10,6 % auf 10,8 %. Von April bis Juni 2026 erzielte das

Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern von 99,6 Mio. EUR (Vorjahr: 97,6 Mio. EUR)

und ein Konzernergebnis von 70,4 Mio. EUR (69,9 Mio. EUR).

Von Januar bis Juni 2026 kletterte das EBITDA von 288,5 Mio. EUR im Vorjahr

auf 292,9 Mio. EUR. Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 10,6 % auf 10,8 %. Damit

lag sie nach dem ersten Halbjahr innerhalb des EBITDA-Margenziels für das

Gesamtjahr 2026 von 10,7 % bis

11,1 %. Wesentlicher Grund für die gestiegene Ertragskraft von Krones ist

die Umsetzung der strategischen Maßnahmen zur Verbesserung der Performance

sowie der Kostenstrukturen des Unternehmens. Die Preise für die Maschinen

und Anlagen von Krones blieben in den ersten sechs Monaten 2026 stabil.

Insgesamt erwirtschaftete Krones im ersten Halbjahr 2026 ein Konzernergebnis

von 138,9 Mio. EUR (Vorjahr: 145,8 Mio. EUR). Aus diesem errechnet sich ein

Ergebnis je Aktie von 4,39 EUR (Vorjahr: 4,60 EUR).

Krones verbessert den Free Cashflow im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr

deutlich

Im zweiten Quartal 2026 verbesserte das Unternehmen den um M&A-Aktivitäten

bereinigten Free Cashflow deutlich um 97,2 Mio. EUR von minus 118,5 Mio. EUR im

Vorjahr auf minus 21,3 Mio. EUR. In den ersten sechs Monaten erwirtschaftete

Krones einen Free Cashflow (ohne M&A-Aktivitäten) von minus 30,8 Mio. EUR

(Vorjahr: 46,7 Mio. EUR).

Krones verfügt weiterhin über eine sehr solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Ende Juni 2026 lag die Nettoliquidität des Unternehmens, also die liquiden

Mittel abzüglich Bankschulden, bei 404,5 Mio. EUR (Vorjahr: 375,2 Mio. EUR).

Der ROCE (Return on Capital Employed) lag nach dem ersten Halbjahr 2026 bei

17,7 % (Vorjahr: 19,0 %).

Krones bestätigt die Finanzziele für das Gesamtjahr 2026

Anhaltende und weiter zunehmende gesamtwirtschaftliche Unwägbarkeiten

stellen alle Unternehmen vor große Herausforderungen. So ist derzeit nicht

vollumfänglich abschätzbar, wie sich der bereits lang andauernde Konflikt im

Iran weiterentwickelt und sich auf die Wirtschaft im Nahen Osten und im

Weiteren auf die Weltwirtschaft auswirken wird. Eine weitere Unwägbarkeit

ist die globale Zollpolitik, die zu einem Rückgang des Welthandels führen

könnte. Auch Materialengpässe und Probleme in den weltweiten Lieferketten

sowie stark schwankende Rohstoffpreise bleiben Unsicherheitsfaktoren. Alle

diese gesamtwirtschaftlichen Risiken beeinflussen das kurzfristige

Investitionsverhalten von Teilen der Krones Kunden.

Insgesamt bestätigt das Unternehmen auf Grundlage der aktuell erwarteten

Entwicklung der für Krones relevanten Märkte und des positiven ersten

Halbjahres die Finanzziele für 2026.

Der Vorstand erwartet im Konzern ein um Währungsumrechnungseffekte

bereinigtes Umsatzwachstum von 3 % bis 5 %. Auf Basis operativ steigender

Umsätze, einer weiterhin disziplinierten Preisstrategie sowie der

kontinuierlichen Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die

Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2025 erneut verbessern. Für 2026

prognostiziert das Unternehmen für den Konzern eine EBITDA-Marge von 10,7 %

bis 11,1 %. Für die dritte finanzielle Zielgröße, den ROCE, erwartet Krones

im laufenden Jahr einen Wert von 19 % bis 20 %.

Den vollständigen Bericht über das erste Halbjahr 2026 hat Krones im

Internet veröffentlicht unter:

https://www.krones.com/media/downloads/Q2_2026_d.pdf

Über Krones

Das Technologieunternehmen Krones mit Hauptsitz in Neutraubling,

Deutschland, ist ein international führender Entwickler und Hersteller

moderner Maschinen und kompletter Anlagen für die Bereiche Prozess-, Abfüll-

und Verpackungstechnik. Zusätzliche Produkte und Services der Krones

Tochtergesellschaften, wie beispielsweise Lösungen rund um Digitalisierung,

Intralogistik sowie das Spritzgießen und Kunststoffrecycling, ergänzen das

Produktportfolio. Weltweit beschäftigt Krones mehr als 21.000 Mitarbeitende.

Der Konzernumsatz 2025 betrug 5,66 Mrd. Euro. Zum Krones Konzern gehören

neben der börsennotierten Krones AG mehr als 100 Tochtergesellschaften und

Standorte weltweit.

Kontakt

Olaf Scholz

Leiter Investor Relations

Tel.: +49 (0) 9401 - 701169

E-Mail: olaf.scholz@krones.com

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29.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate

News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Originalinhalt anzeigen:

https://eqs-news.com/?origin_id=f8529266-8b01-11f1-8534-027f3c38b923&lang=de

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Sprache: Deutsch

Unternehmen: Krones AG

Böhmerwaldstraße 5

93073 Neutraubling

Deutschland

Telefon: +49 (0)9401 701169

Fax: +49 (0)9401 709 1 1169

E-Mail: investor-relations@krones.com

Internet: www.krones.com

ISIN: DE0006335003

WKN: 633500

Indizes: MDAX

Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard),

München; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover,

Stuttgart, Tradegate BSX

LEI Code: 529900NY2GSZWWUBW049

EQS News ID: 2373136

Ende der Mitteilung EQS News-Service

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2373136 29.07.2026 CET/CEST

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29.07.2026 | 06:37:02 (dpa-AFX)
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29.07.2026 | 06:00:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Erstmals nach US-Angriffsstopp neue iranische Attacken

WASHINGTON (dpa-AFX) - Erstmals seit dem vorläufigen Stopp der US-Angriffe auf Ziele im Iran haben Teherans Streitkräfte nach Darstellung des US-Militärs mehrere ballistische Raketen auf US-Truppen im Nahen Osten abgefeuert. Alle Geschosse seien abgefangen worden, teilte das US-Regionalkommando Centcom auf der Plattform X mit, ohne Angabe des Ziels der Angriffe. Nach Informationen des US-Nachrichtenportals "Axios" flogen die Raketen in Richtung eines US-Stützpunktes in Jordanien. Es sei das erste Mal, dass der Iran angegriffen habe, ohne zuvor von den USA oder Israels selbst attackiert worden zu sein, schrieb der Iran-Experte Hamidreza Azizi auf der Plattform X.

Es könne ein Signal im Kontext des Besuches des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Weißen Haus am selben Tag gewesen sein, schrieb der Experte. Der Angriff dürfte demnach als Warnung an die USA gedacht gewesen sein, sich keiner neuen militärischen Kampagne gegen den Iran anzuschließen oder eine solche selbst einzuleiten, hieß es. In Medienberichten hatte es vor Netanjahus Besuch geheißen, dieser könne Trump um Zustimmung zu neuen Angriffen Israels im Iran bitten.

Trump lobt Gespräche mit Netanjahu und Selenskyj

US-Präsident Donald Trump lobte am Dienstagabend seine Gespräche mit Netanjahu sowie dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Zu dem Treffen mit Netanjahu schrieb der Republikaner: "Selbstverständlich wurden viele wichtige Themen besprochen." Die konkreten Gesprächsinhalte blieben aber weiter unter Verschluss. Nach Einschätzung des Iran-Experten Azizi könnte der Iran bei seinem Angriff bewusst Raketen älterer Bauart eingesetzt haben, um nur ein Signal zu senden, ohne eine Eskalation herbeizuführen. Zugleich verdeutliche dies, dass der Iran eine Eskalation nicht scheue, hieß es.

Die USA hatten zuvor bis auf Weiteres auf Angriffe im Iran verzichtet, um nach Darstellung von Trump den laufenden Verhandlungen mit Teheran eine weitere Chance zu geben. Zuvor hatte das US-Militär fast zwei Wochen lang jede Nacht Ziele im Iran angegriffen. Medienberichten zufolge könnten aber schwindende Munitionsreserven der USA der Grund dafür sein. Der "New York Times" zufolge geht es dabei vor allem um Luftabwehr-Munition wie Patriot-Raketen.

US-Militär greift "Terroristen" im Irak an

Derweil griffen die US-Streitkräfte nach eigenen Angaben gemeinsam mit dem Verbündeten Saudi-Arabien im Irak "Terroristen" an, die dem Iran nahestünden. Amerikanische und saudi-arabische Kampfflugzeuge hätten mehrere Logistik- und Waffenlager der nicht näher genannten Gruppierung im Osten des Iraks angegriffen, teilte Centcom mit. Dies sei eine Reaktion auf angeblich mehr als 30, von den iranischen Revolutionsgarden angeordnete Drohnenangriffe in den vergangenen 72 Stunden gewesen, hieß es zur Begründung.

Die Revolutionsgarden sollen demnach die "Terroristen" zu Angriffen auf in Saudi-Arabien stationierte US-Truppen und Energieinfrastruktur in dem Land angestiftet haben. Die Angriffe auf US-Streitkräfte seien "erfolglos" gewesen.

Netanjahu und Selenskyj hatten sich separat voneinander mit Trump im Weißen Haus getroffen. Sie waren in die US-Hauptstadt gekommen, um auch bei einer Trauerfeier für den gestorbenen US-Senator Lindsey Graham teilzunehmen. Dieser war Mitte Juli im Alter von 71 Jahren an den Folgen einer Gefäßerkrankung gestorben. Seine immense Bedeutung für die Weltpolitik zeigte sich auch an der Gästeliste der Trauerfeier. So hatte er sich etwa einen Namen als wichtiger Unterstützer Israels und der Ukraine gemacht.

Trump nennt verstorbenen Senator Graham geliebten Freund

Trump fand in seiner Rede lobende Worte über seinen langjährigen Verbündeten. "Nirgendwo auf der Welt" sei etwas ohne Grahams Meinung geschehen und kein Gesetz sei ohne sein Mitwirken verabschiedet worden, sagte Trump und bezeichnete Graham als "einen geliebten Freund, einen treuen Bruder, einen hoch angesehenen Staatsmann, eine prägende Figur des US-Senats und ein wahres amerikanisches Original". Er fügte hinzu: "Es gab wirklich niemanden wie Lindsey Graham."

Netanjahu und Selenskyj verschafften sich bei Trump Gehör

Auch nach seinem Tod führte er so die Verbündeten mit Trump zusammen. Für Netanjahu war es zudem der erste Besuch seit Beginn des Iran-Kriegs. Der Besuch war auch deshalb mit Spannung erwartet worden, weil unterschiedliche Interessen im Ende Februar gemeinsam von Israel und den USA begonnenen Krieg zuletzt Risse in der Beziehung der engen Verbündeten offenbarten.

Auch bei dem Treffen am Dienstag dürften Trump und Netanjahu unterschiedliche Positionen bezogen haben: So könnte es laut Medien sein, dass Israel den Krieg fortsetzen wollte, während Trump auf eine diplomatische Lösung drängte. Im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity behauptete Netanjahu hingegen ohne konkrete Angabe von Inhalten: "Es war eines der besten Treffen, die wir je hatten."

Anderer Schwerpunkt bei Selenskyj

Bei dem Treffen mit Selenskyj ging es hingegen um die Stärkung der ukrainischen Flugabwehr gegen russische Raketenangriffe. So soll Trump der Ukraine die vielfach geforderten Lizenzen zur Herstellung von Patriot-Abfangraketen zugesagt haben. "Er hat zugesagt, uns die Lizenzen zu erteilen", sagte Selenskyj im Interview mit dem Fox-News-Moderator Sean Hannity und bezeichnete das Treffen mit Trump als "sehr gut". Selenskyj hofft damit, die Produktion der dringend benötigten Abwehrraketen selbst schneller steigern zu können.

Die Patriot-Systeme sind für die Ukraine das einzige wirksame Mittel gegen Russlands ballistische Raketen. Schon im Frühjahr beklagte Selenskyj, dass sein Land kaum noch Munition dafür habe. Der US-Krieg gegen den Iran verknappte die weltweiten Bestände der Abwehrraketen weiter.

Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung für Graham hatte sich Selenskyj zudem mit Senatoren beider Parteien getroffen - seinen Angaben zufolge nahmen mehr als 60 Senatoren bei dem Treffen teil. "Wir haben viele Themen besprochen, vor allem aber die ballistische Abwehr", schrieb Selenskyj auf X.

Neues Sanktionsgesetz gegen Russland soll Druck machen

Am Abend hatten die Senatoren unterdessen erste Schritte zur Verabschiedung eines neuen, umfassenden Sanktionsgesetzes gegen Russland gemacht. Mit 86 zu 12 Stimmen votierten die Mitglieder der Kongresskammer für den Gesetzesvorschlag, den Graham maßgeblich vorangetrieben hatte. Der US-Präsident wird darin berechtigt, die größten Käufer von russischem Öl und Gas mit Sanktionen zu belegen - sowie Länder, die Russland am stärksten helfen, Energiesanktionen zu umgehen.

Damit könnte das Gesetz die US-Handelsbeziehungen zu China und Indien weiter strapazieren, die wichtige Käufer von russischem Erdöl sind. Medienberichten zufolge könnte es diese Woche im Senat verabschiedet werden. Da die zweite Kammer, das Repräsentantenhaus, bereits in den Ferien ist, dürfte es jedoch nicht vor September in Kraft treten./ngu/DP/zb

29.07.2026 | 05:38:06 (dpa-AFX)
USA und Saudi-Arabien greifen 'Terroristen' im Irak an
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GESAMT-ROUNDUP 3/Zwei Kriege in Washington: Netanjahu und Selenskyj bei Trump
28.07.2026 | 21:09:01 (dpa-AFX)
GESAMT-ROUNDUP 2/Iran- und Ukraine-Krieg: Netanjahu und Selenskyj bei Trump
28.07.2026 | 21:01:31 (dpa-AFX)
WDH: Ukraine ruft nach Angriff Iran an: Wollen keine Eskalation
28.07.2026 | 20:50:48 (dpa-AFX)
Ukraine ruft nach Angriff Iran an: Wollen keine Eskalation

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