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News

14.06.2026 | 22:05:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Flugzeugabsturz in den USA - Zwölf Tote vermutet

BUTLER (dpa-AFX) - Nach einem Flugzeugabsturz im US-Bundesstaat Missouri wird nach Polizeiangaben befürchtet, dass alle zwölf Insassen gestorben sind. Die Autobahnpolizei teilte auf der Plattform X mit, dass sich der tödliche Absturz in der Nähe eines Flugplatzes im Raum der Kleinstadt Butler südlich von Kansas City ereignet habe. Nach aktuellem Stand von Berichten seien alle Insassen an Bord tot.

Die Bundesluftfahrtbehörde FAA teilte auf X mit, dass sich es nach vorläufigen Informationen um ein Flugzeug handelte, das Fallschirmspringer transportiert. Es soll beim Startvorgang am späten Vormittag (Ortszeit 11.35 Uhr) abgestürzt sein. Zwölf Menschen seien an Bord gewesen.

Der TV-Sender Fox 4 berichtete unter Berufung auf eine nicht genannte Quelle, dass sich an Bord neben dem Piloten elf Fallschirmspringer befunden haben sollen.

Warum das Flugzeug in der Nähe des Butler Memorial Airport abstürzte, blieb unklar. Einsatzkräfte der Autobahnpolizei unterstützten die lokale Polizei und das Sheriff-Büro der Region Bates County. Das Sheriff-Büro teilte auf Facebook mit, dass der Autoverkehr auf einer Straße in der Nähe des Flugplatzes gestoppt worden sei./rin/DP/zb

14.06.2026 | 21:35:25 (dpa-AFX)
WM 2026: Sieben-Tore-Traumstart mit Mini-Makel gegen Curaçao
14.06.2026 | 21:34:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: US-Iran-Deal auf der Kippe? Trump verurteilt neue Angriff
14.06.2026 | 21:32:08 (dpa-AFX)
Flugzeugabsturz in den USA: Zwölf Tote vermutet
14.06.2026 | 21:31:37 (dpa-AFX)
Windrad in Flammen: Bahnstrecke in Nordrhein-Westfalen wieder frei
14.06.2026 | 20:35:02 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende
14.06.2026 | 20:29:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Steine fliegen, Scheiben bersten: Protest gegen G7 in Genf
14.06.2026 | 21:34:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: US-Iran-Deal auf der Kippe? Trump verurteilt neue Angriff

WASHINGTON/TEL AVIV/TEHERAN (dpa-AFX) - Nach israelischen Angriffen in Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut und angedrohten Gegenschlägen des Irans auf Israel hat US-Präsident Donald Trump die Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Ursprünglich hatte Trump für Sonntag, seinen 80. Geburtstag, die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs zwischen den USA und dem Iran in Aussicht gestellt. Nach der neuen Eskalation im Libanon mahnte er auf Truth Social: "Dies könnte der Beginn eines langen und schönen Friedens sein - lasst uns ihn nicht verspielen!"

Den Gegenangriff Israels im Libanon verurteilt Trump in seinem Post. Der Angriff bei Beirut hätte nicht stattfinden dürfen, "insbesondere an einem besonderen Tag, an dem wir einem Friedensabkommen mit dem Iran so nahe sind", schrieb der Republikaner.

Nach Angriffen der libanesischen Hisbollah-Miliz auf den Norden Israels - das israelische Militär sprach von mehreren Sprengstoffdrohnen - hatte die israelische Luftwaffe am Sonntag erneut bei Beirut angegriffen. Es seien "Terrorziele" der Hisbollah in den als Dahija bekannten südlichen Vororten beschossen worden, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und des Verteidigungsministers Israel Katz. "Der Angriff erfolgte als Reaktion auf den Beschuss israelischen Territoriums durch die Hisbollah." Nach libanesischen Angaben wurden mindestens drei Menschen getötet.

US-Präsident will Einstellung der Angriffe

Trump schrieb auf Truth Social weiter, Israel habe das Recht, sich gegen Bedrohungen zu verteidigen, jedoch sei die Attacke, auf die das Land reagiert habe, bedeutungslos gewesen - niemand sei getötet oder verletzt worden.

Trump rief zugleich alle Seiten auf, sich zurückzuhalten. Man stehe kurz davor, ein Abkommen mit dem Iran zu schließen, das Frieden für die Region - den Libanon eingeschlossen - bringen würde. Es solle keine Angriffe Israels mehr irgendwo im Libanon geben, schrieb der US-Präsident weiter. Und es solle auch keine Angriffe anderer Parteien, einschließlich der Hisbollah, gegen Israel mehr geben.

Iran hinterfragt diplomatische Bemühungen nach Angriff bei Beirut

Der Iran hatte nach den israelischen Angriffen bei Beirut die mögliche Einigung auf ein Rahmenabkommen mit den USA infrage gestellt. "Wenn Ihr (USA) weder den Willen noch die Fähigkeit habt, Euren Verpflichtungen nachzukommen, dann kann man den diplomatischen Weg auch nicht fortsetzen", schrieb Parlamentspräsident und Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf auf der Plattform X. Solchen Angriffen grünes Licht zu geben, könne keine diplomatischen Zugeständnisse erwirken.

Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) - die Elitestreitmacht der Islamischen Republik - drohten Israel mit Gegenschlägen. "Es besteht kein Zweifel, dass diese Verbrechen nicht unbeantwortet bleiben werden", sagte ein IRGC-Sprecher im iranischen Staatssender Irib. Bereits am Sonntag vergangener Woche waren israelische Angriffe bei Beirut - die laut der Regierung in Jerusalem ebenso eine Antwort auf Hisbollah-Angriffe waren - Auslöser für iranische Raketenangriffe in mehreren Wellen auf Israels Norden und israelische Gegenschläge auf den Iran gewesen.

Am späteren Abend drohte auch der einflussreiche iranische Sicherheitsrat Israel mit Gegenschlägen. "Der Libanon ist Teil unseres Lebens, und die Überschreitung der roten Linien des Irans wird nicht toleriert", sagte Ratschef Mohammed Bagher Solghadr laut einer Mitteilung. Die Antwort der "islamischen Kämpfer" stehe bevor, so der ehemalige IRGC-Kommandeur laut Nachrichtenagentur Fars.

Die israelische Armee hatte am späten Nachmittag mitgeteilt, sie stelle sich auf den möglichen Beschuss israelischer Gebiete in den kommenden Stunden ein. Das Militär sei in erhöhter Alarmbereitschaft und auf eine "Vielzahl defensiver und offensiver Szenarien vorbereitet".

Israel beschuldigt Hisbollah

Das israelische Außenministerium bezichtigte den Iran als Reaktion auf Ghalibafs X-Post der Lüge. "Es ist Irans Stellvertreter, die Hisbollah, die Israel heute Morgen wieder angegriffen hat, vollkommen unprovoziert", hieß es in einem X-Post des Ministeriums. Die Hisbollah schieße ständig auf israelische Zivilisten. Israel werde Angriffe auf sein Territorium nicht dulden.

Die Hauptbedingung für den Iran bei der Einigung mit den USA ist ein Ende der militärischen Operationen an allen Fronten, auch im Libanon. Teheran hat mehrfach betont, dass ohne die Verwirklichung dieser Forderung der Iran nicht bereit sei, den weiteren diplomatischen Prozess fortzusetzen.

Die neue Eskalation im Libanon erhöht die Unsicherheit, ob und wann das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, über das seit Wochen verhandelt wird, zu einem Abschluss kommt. Die Übereinkunft soll Ausgangspunkt sein für vertiefte Gespräche zwischen Washington und Teheran. Neben der Öffnung der Straße von Hormus soll die Vereinbarung Berichten zufolge die - fragile und mehrfach gebrochene - Waffenruhe um 60 Tage verlängern und Startpunkt für Verhandlungen

über das iranische Atomprogramm sein.

Die "New York Times" schrieb, das Trump-Team sei auch am Morgen (US-Ortszeit) noch vorsichtig optimistisch gewesen, dass das Abkommen mit dem Iran noch am Sonntag unterzeichnet werde - trotz der jüngsten israelischen Angriffe im Libanon. Trumps jüngster Post spiegele laut einer mit den Überlegungen der Regierung vertrauten Person seinen Wunsch wider, ein Abkommen zu erzielen und aus diesem Krieg auszusteigen, schrieb das Blatt.

Barak Ravid, Reporter des Nachrichtenportals "Axios", schrieb am Sonntagabend deutscher Zeit auf X, Trump habe ihm in einem kurzen Interview gesagt, die Unterzeichnung sei weiterhin für Sonntag geplant./vee/DP/zb

14.06.2026 | 20:05:50 (dpa-AFX)
Hisbollah setzt Angriffe auf Israels Norden fort
14.06.2026 | 20:04:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Trump wütend auf Israel wegen Libanon-Angriff: 'kein Urteilsvermögen'
14.06.2026 | 19:46:30 (dpa-AFX)
Irans Präsident verteidigt Verhandlungsteam gegen Kritiker im Land
14.06.2026 | 18:23:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: US-Iran-Vereinbarung auf der Kippe? Trump verurteilt neue Angriffe
14.06.2026 | 17:39:19 (dpa-AFX)
Trump ermahnt Israel nach Angriff im Libanon
14.06.2026 | 17:38:30 (dpa-AFX)
Syrien: Planen keine Beteiligung am Krieg im Libanon

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