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News

28.10.2026 | 08:21:27 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Zurückhaltung - Quartalszahlen und Fed im Fokus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erholung zum Wochenstart dürften die Anleger am deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte zunächst etwas zurückhaltender agieren. Gebremst wird die Kauflaune auch von den wieder gestiegenen Ölpreisen, die angesichts der Wahl in Israel und eines Medienberichts über mögliche US-Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November anzogen.

Eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax <DE000A0C4CA0> für den Dax <DE0008469008> ein Minus von 0,3 Prozent auf 25.512 Punkte. Ungeachtet des erwarteten moderaten Abschlags für den Dax bleibt das Vorwochenhoch und damit auch das Oktoberhoch bei 25.706 Punkten für den deutschen Leitindex greifbar.

Im Fokus steht am Abend die Zinsentscheidung der US-Notenbank. Den Tag dürften zudem viele Quartalszahlen von Unternehmen prägen, darunter aus dem Dax unter anderem BASF <DE000BASF111>, Deutsche Bank <DE0005140008> und Mercedes-Benz <DE0007100000>. Am Abend nach US-Börsenschluss folgen die Kennziffern der US-Technologie-Schwergewichte Alphabet <US02079K3059> und Microsoft <US5949181045>.

Im Techsektor kommt Unterstützung aus Südkorea, wo der Chipkonzern SK Hynix <KR7000660001> mit rasantem Wachstum die Erwartungen übertroffen hatte und den Kospi-Index nach oben trieb.

Der Gewinn von Mercedes-Benz stieg im dritten Quartal deutlich, der Umsatz sank hingegen etwas. Bereits am Dienstag hatte Mercedes sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Neben einem zunehmend schwierigen Umfeld in China erwartet der Konzern höhere Kosten im vierten Quartal, unter anderem für Material. Die Aktie zeigte sich auf der Handelsplattform Tradegate im Vergleich zum Xetra-Schluss vom Vortag zunächst nur wenig verändert, hatte aber schon am Dienstag deutlich nachgegeben.

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF wird nach einem besser als erwarteten dritten Quartal derweil noch einmal optimistischer für das Gesamtjahr. Im dritten Quartal übertraf das operative Ergebnis zudem die Erwartungen der Analysten deutlich. Die BASF-Papiere stiegen auf Tradegate um 0,7 Prozent.

Symrise <DE000SYM9999> steigerte den Umsatz im dritten Quartal aus eigener Kraft etwas mehr als von Analysten im Durchschnitt gedacht. Für 2026 erwartet der Hersteller von Duftstoffen und Aromen nun aber eine bereinigte operative Gewinnmarge in der unteren Hälfte der unveränderten Zielspanne von 21,5 bis 22,5 Prozent. Die Symrise-Titel sackten auf Tradegate um 4,0 Prozent ab.

Die Deutsche Bank setzte ihre Rekordjagd mit einem weiteren Milliardengewinn im dritten Quartal fort. Damit sei die Bank auf einem guten Weg, die Ziele für 2026 zu erreichen, bilanzierte Konzernchef Christian Sewing. Die Erträge - also die gesamten Einnahmen - könnten nun den Wert von rund 33 Milliarden Euro im Gesamtjahr 2026 sogar noch übertreffen. Die Aktien gewannen auf Tradegate 1,1 Prozent.

Der Fondsanbieter DWS <DE000DWS1007> sammelte im dritten Quartal so viel Geld von Anlegern ein wie nie zuvor in einem Jahresviertel. Allerdings legten Erträge und Gewinn der Deutsche-Bank-Tochter im Jahresvergleich bei Weitem nicht so stark zu wie von Analysten im Schnitt erwartet./edh/mis

28.10.2026 | 08:21:26 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: pferdewetten.de AG (deutsch)
28.10.2026 | 08:15:08 (dpa-AFX)
WDH: Aktienhandel bleibt für BNP Paribas wichtigster Treiber - Aktienrückkäufe
28.10.2026 | 08:11:16 (dpa-AFX)
IRW-News: TempraMed Technologies Ltd.: TempraMed unterzeichnet Exklusivvertriebsvereinbarung mit SPORTORO für Kroatien, Serbien sowie Bosnien und Herzegowina
28.10.2026 | 08:10:32 (dpa-AFX)
Deutsche halten ihr Geld zusammen - Kauflaune bleibt schwach
28.10.2026 | 08:05:37 (dpa-AFX)
Aktienhandel bleibt für BNP Paribas wichtigster Treiber - Aktienrückkäufe
28.10.2026 | 08:05:12 (dpa-AFX)
VW-Truckholding Traton schneidet wie erwartet ab - Orders legen deutlich zu
28.10.2026 | 07:31:10 (dpa-AFX)
Ölpreise mit Kursplus nach Israel-Wahl und Bericht über neue Iran-Angriffspläne

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Mittwoch deutlich gestiegen. Unterstützung für die Notierungen lieferte die Wahl in Israel und ein Medienbericht über mögliche Angriffe auf den Iran nach den Zwischenwahlen in den USA Anfang November. Im frühen Handel wurde ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zu 115,72 Dollar gehandelt und damit 1,62 Prozent höher als am Vortag.

Nach Auszählung von rund 50 Prozent der Stimmen bei der Parlamentswahl in Israel hat der rechtsreligiöse Block von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu Medien zufolge seinen Vorsprung ausgebaut. Eine klare Mehrheit erreicht er aber weiterhin nicht.

Die USA haben einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge mehrere Staaten am Persischen Golf aufgefordert, sich auf einen neuen Militäreinsatz gegen den Iran nach den US-Zwischenwahlen vorzubereiten. Die Zeitung berief sich auf nicht namentlich genannte Personen, die über die Gespräche informiert worden seien.

Dem Bericht zufolge gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass die USA und Israel eine neue Phase intensiver Kampfhandlungen vorbereiten. US-Präsident Donald Trump habe noch keine endgültige Entscheidung getroffen, neige aber zu einem umfangreichen Angriff nach den Wahlen am 3. November.

"Der Markt preist eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine erneute Eskalation ein", sagte Warren Patterson, Leiter der Rohstoffstrategie bei der ING, der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Ölpreise reagierten weiterhin empfindlich auf Entwicklungen am Persischen Golf. Im Mittelpunkt stehe insbesondere die Frage, ob und wie die USA nach den Zwischenwahlen militärisch vorgehen könnten.

Die internationale Referenzsorte Brent hat sich seit Jahresbeginn nahezu verdoppelt. Der Krieg zwischen den USA und dem Iran hat die Energielieferungen erheblich beeinträchtigt. Der Konflikt begann im Februar, als Trump und Netanjahu die ersten Angriffe auf den Iran anordneten./stk/nas

27.10.2026 | 16:01:10 (dpa-AFX)
Ölpreise gefallen - Hoffnung auf Diplomatie am Persischen Golf
27.10.2026 | 15:16:13 (dpa-AFX)
Irans Präsident warnt vor Schocks auf den Weltmärkten
27.10.2026 | 11:03:56 (dpa-AFX)
Irans Präsident trifft Katars Emir inmitten von Spannungen
27.10.2026 | 07:29:16 (dpa-AFX)
Ölpreise moderat im Minus nach Preissprung am Vorabend
26.10.2026 | 16:09:54 (dpa-AFX)
Ölpreise sinken - Gegenbewegung nach jüngstem Preissprung
26.10.2026 | 09:32:02 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach Preissprung wieder etwas nach

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