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News

25.09.2026 | 22:37:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow erholt sich - Hoffnung auf Nahost-Lösung

NEW YORK (dpa-AFX) - Gestützt von fallenden Ölpreisen im Zuge von Entspannungssignalen im Nahost-Konflikt sind die US-Aktienmärkte mit Gewinnen ins Wochenende gegangen. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> schloss mit einem Plus von 0,93 Prozent bei 51.828,62 Punkten, nachdem er am Vortag sein niedrigstes Niveau seit Juni erreicht hatte. Daraus resultierte für den US-Leitindex ein Wochengewinn von 0,3 Prozent.

Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> gewann am Freitag 0,51 Prozent auf 7.743,41 Zähler. Für den Nasdaq 100 <US6311011026> ging es letztlich um 0,42 Prozent auf 30.608,13 Punkte aufwärts. Damit verbuchte der technologielastige Index auf Wochensicht einen Anstieg von mehr als drei Prozent.

Der Iran legte den USA laut Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vor. Dem Plan zufolge könne die für den Ölhandel wichtige Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der UN-Woche in New York. Aus dem Weißen Haus hieß es, dass über Vermittler positive und konstruktive Gespräche geführt werden.

Unter den Einzelwerten fielen die Papiere von Microsoft <US5949181045> als Dow-Spitzenreiter positiv auf. Sie stiegen auf den höchsten Stand seit November 2025 und gewannen am Ende 3,7 Prozent. Der Softwarekonzern hatte neue Funktionen für seinen KI-Assistenten Copilot angekündigt.

Bei den Aktien von Meta <US30303M1027> setzten nach der jüngsten Rally Gewinnmitnahmen ein, die den Kurs um 3,3 Prozent senkten. Tags zuvor hatten die Papiere des Facebook-Mutterkonzerns mit einem Anstieg von 4,5 Prozent den höchsten Stand seit mehr als einem Jahr erklommen. Allein im September hatte der Börsenwert um rund 35 Prozent auf knapp zwei Billionen Dollar zugelegt.

Frischen Wind in die KI-Branche brachte eine vermeldete Kooperation zwischen der KI-Plattform Anthropic und dem Cloud-Dienstleister Akamai <US00971T1016>, dessen Kurs um 3,2 Prozent stieg. Analysten der RBC sprachen von einem "wegweisenden Deal" über die Bereitstellung von Rechenleistung, der sich mit einem Gesamtwert von 11,6 Milliarden US-Dollar über sieben Jahre erstrecken soll.

Die Titel des IT-Sicherheitsunternehmens Zscaler <US98980G1022> dagegen sackten um mehr als 10 Prozent ab. Nach dem Rücktritt von Mike Rich soll ab 1. Oktober mit Ross Tackett ein neuer Manager die Vertriebsaktivitäten des Unternehmens verantworten. Unter Anlegern sorgte dies für Verunsicherung.

Ein Thema blieb die Zukunft der Casinokette MGM Resorts <US5529531015> und des Medienkonzerns People Inc <US44891N2080>, der am Vortag seine Kaufofferte für MGM zurückgezogen hatte. Wie das das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Kreise berichtete, erwägt nun MGM, ein Übernahmeangebot für den eigenen Großaktionär abzugeben. Davon getrieben zogen die Aktien von People Inc um 11,3 Prozent an, während die MGM-Anteilsscheine um 3,3 Prozent nachgaben./edh/nas

25.09.2026 | 22:20:46 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Dow erholt sich - Hoffnung auf Nahost-Lösung
25.09.2026 | 21:44:16 (dpa-AFX)
Vier italienische Nato-Soldaten in Lettland verletzt
25.09.2026 | 21:34:30 (dpa-AFX)
EQS-News: Regency Silver präsentiert auf der 26. MK-Equity Investment Conference in München (deutsch)
25.09.2026 | 21:31:01 (dpa-AFX)
Putin zu neuen Verhandlungen: Werden gründlich überlegen
25.09.2026 | 21:24:11 (dpa-AFX)
SPD-Generalsekretär: Keine Leistungskürzung in der Pflege
25.09.2026 | 21:04:03 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs hält leichten Vorsprung zum US-Dollar
25.09.2026 | 15:24:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Weg für neuen Tankrabatt frei - Drei Monate Entlastung

BERLIN (dpa-AFX) - Der Weg für einen erneuten Tankrabatt zur Entlastung der Autofahrerinnen und Autofahrer von hohen Spritpreisen ist frei. Bundestag und Bundesrat billigten im Eilverfahren ein Gesetz der schwarz-roten Koalition, das von Oktober bis Ende Dezember Steuererleichterungen von rund 17 Cent je Liter Benzin und Diesel vorsieht. Die Opposition kritisierte die Neuauflage des Rabatts, den es schon im Frühjahr für zwei Monate gegeben hatte. Aus den Ländern kommen Rufe nach verlässlicheren Maßnahmen gegen teure Energie.

Mit dem Gesetz wird die Energiesteuer auf Diesel und Benzin um 14,04 Cent je Liter gesenkt. Mit Mehrwertsteuer ergibt sich insgesamt eine Entlastung von 16,7 Cent pro Liter. Beim Staat wird dadurch mit Steuerausfällen von bis zu 2,5 Milliarden Euro gerechnet, die Bund und Ländern je zur Hälfte tragen wollen. Damit das Gesetz wie geplant zum 1. Oktober in Kraft tritt, bedarf es nun noch der Unterzeichnung durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.

Union und SPD hatten sich nach einer Ankündigung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte September auf ein Entlastungspaket geeinigt. Um den Tankrabatt schnell starten zu können, wurden die Steuerregelungen im Bundestag an ein Vorhaben angehängt, das schon zur Abstimmung anstand - das Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-und-Aufsichtsänderungs-Gesetz. Kurz nach dem Beschluss des Parlaments ging es an den Bundesrat, der es ebenfalls billigte.

Kommt der Rabatt voll an?

Eine Verpflichtung für die Mineralölwirtschaft, die Steuersenkung voll an die Tankstellenkunden weiterzugeben, enthält die Regelung nicht - die Erwartung machte die Koalition aber klar. Union und SPD haben darüber hinaus nun auch einen "Spritpreisdeckel" verabredet, der den Spielraum für Preiserhöhungen begrenzen soll. Kommen soll dies als Kriseninstrument aber erst Anfang 2027.

Der CDU-Finanzpolitiker Stefan Korbach sagte, der Tankrabatt sei "das beste schnell verfügbare Instrument", das ohne Anträge wirke. SPD-Fraktionsvize Armand Zorn wies auf viele Menschen hin, die auf das Auto angewiesen seien um zur Arbeit zu kommen. Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge nannte den Tankrabatt "eine Schwachsinnslösung". Er sei schon im Mai und Juni nicht vollständig weitergegeben worden und koste so viel wie die Summe, die alle Kürzungen von Familienleistungen im Bundeshaushalt für ein Jahr ausmachten.

Aus den Ländern kommen Forderungen nach einem umfassenderen Vorgehen gehen hohe Energiepreise. Der Tankrabatt sei wichtig für die Menschen, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) im Bundesrat. "Aber es wird nicht reichen. Der Sprit muss nach meiner Auffassung wieder unter 2 Euro." Es brauche den Spritpreisdeckel und eine Steuer auf "extrem maximierte" Konzerngewinne. Schwesig mahnte, eine Demokratie bleibe nur stabil, wenn die Menschen spürten, dass der Staat sie unterstütze.

"Energiepolitik die soziale Frage dieser Zeit"

Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt (CDU) sagte ebenfalls, der Spritpreis müsse wieder unter 2 Euro pro Liter. Er forderte zudem einen ganzheitlichen Ansatz und betonte: "Die Energiepolitik ist die soziale Frage in dieser Zeit." Es brauche, anders als mit dem Ende des Tankrabatts und nun dem erneuten Start, "Verlässlichkeit statt Stop and Go". Voigt forderte ein Aussetzen der nationalen CO2-Bepreisung für Kraftstoffe in der aktuellen Hochpreisphase.

Der CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Markus Söder sagte, es brauche ein "großes Paket". Es könne nicht sein, dass die deutsche Politik alle drei Monate hin und her schwanke, ob sie eingreife oder nicht. Nötig sei eine Regelung auf Dauer. "Denn die Weltlage ist, wie sie ist." Söder forderte: "Wir müssen über die CO2-Bepreisung und alle Preisregeln sprechen, die Energie in Deutschland staatlich teurer machen." Richtig sei auch, "Instrumente, die nicht funktioniert haben, zu beerdigen". Die Regel, dass Tankstellen nur einmal am Tag um 12.00 Uhr die Preise anheben dürfen, habe keine Entlastung gebracht./sam/DP/nas

25.09.2026 | 15:16:43 (dpa-AFX)
Weg für erneuten Tankrabatt ist frei
25.09.2026 | 15:16:12 (dpa-AFX)
Ölpreise geben nach - Deutliche Preisschwankungen im Wochenverlauf
25.09.2026 | 13:43:12 (dpa-AFX)
Bundestag beschließt erneuten Tankrabatt
25.09.2026 | 12:40:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Junge bei Luftangriff auf Kiew getötet
25.09.2026 | 12:33:17 (dpa-AFX)
Schwesig: Tankrabatt hätte früher kommen müssen
25.09.2026 | 10:49:54 (dpa-AFX)
Junge bei Luftangriff auf Kiew getötet - Ukrainische Angriffe auf Raffinerie

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