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News

24.09.2026 | 06:05:23 (dpa-AFX)
EU-Automarkt zieht in den Sommermonaten weiter an - Chinesen im Aufwind

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Automarkt in der Europäischen Union hat in den vergangenen beiden Monaten weiter zugelegt. Im Juli stiegen die Neuzulassungen von Pkw in der Wirtschaftsgemeinschaft gegenüber dem Vorjahresmonat um 3 Prozent und im August um 4,5 Prozent, wie der europäische Herstellerverband Acea am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Nach acht Monaten steht das Wachstum bei den Erstanmeldungen nun bei 5,3 Prozent auf 7,55 Millionen Autos. Davon waren 21,7 Prozent reine Elektroautos (BEV - battery electric vehicles), fast sechs Prozentpunkte mehr als ein Jahr zuvor. Plug-in Hybride standen für ein Zehntel des Marktes.

Deutlich zulegen konnten von Januar bis Ende August die chinesischen Anbieter. Autobauer wie der Volkswagen-Konzern warnen in jüngster Zeit immer deutlicher vor der erstarkenden Konkurrenz aus Fernost auf dem heimischen Markt. Der Geely-Konzern, zu dem der Acea-Verband unter anderem die im Westen bekannten Marken Volvo <SE0021628898>, Polestar <US7311052010> und das Joint-Venture Smart mit Mercedes-Benz <DE0007100000> zählt, blieb in der EU mit seinem Marktanteil gegenüber dem Vorjahreszeitraum zwar nur stabil bei 2,7 Prozent.

BYD <CNE100000296> konnte seinen Anteil an den Neuwagen aber von 0,9 auf 2,4 Prozent Marktanteil mehr als verdoppeln. SAIC Motor (vor allem MG Motor) legte von 1,9 auf 2,2 Prozent zu, Chery Automobile (Marken Omoda, Jaecoo) von 0,5 auf 1,5 Prozent. Zusammen mit Leapmotor (0,8 Prozent) erreichten diese chinesischen Anbieter so rechnerisch zusammen einen Marktanteil von 9,6 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es dem Acea zufolge nur 6,2 Prozent.

Der Volkswagen <DE0007664039>-Konzern verkaufte im Juli und August jeweils um die 3 Prozent weniger Autos als ein Jahr zuvor. In den Zahlen ist die Sportwagentochter Porsche AG <DE000PAG9113> enthalten, die in den Monaten einen Dämpfer von knapp 5 und gut 8 Prozent in der EU einsteckte. Bei BMW <DE0005190003> gab es in beiden Monaten ein leichtes Plus von jeweils unter einem Prozent. Mercedes-Benz konnte im Juli nur leicht zulegen, steigerte die Neuzulassungen im August dann aber um über 7 Prozent./men/nas

24.09.2026 | 06:05:07 (dpa-AFX)
TAGESVORSCHAU: Termine am 24. September 2026
24.09.2026 | 06:05:06 (dpa-AFX)
WOCHENVORSCHAU: Termine bis 7. Oktober 2026
24.09.2026 | 05:50:04 (dpa-AFX)
Trump empfängt Chinas Präsidenten Xi im Weißen Haus
24.09.2026 | 05:50:03 (dpa-AFX)
Merz berät mit Ministerpräsidenten über EU-Haushalt
24.09.2026 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Führende Wirtschaftsinstitute legen neue Konjunkturprognose vor
24.09.2026 | 05:35:08 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Südwest-Presse' zu Sozialleistungsmissbrauch
23.09.2026 | 22:27:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Abschied von Kohle und Co: Berlin hinterlegt Plan bei UN

BERLIN/NEW YORK (dpa-AFX) - Deutschland hat bei den Vereinten Nationen seinen Plan vorgelegt, wie bis 2045 der komplette Ausstieg aus Kohle, Öl und Erdgas gelingen soll. "Die Abkehr von fossilen Energien verbindet Unabhängigkeit, Bezahlbarkeit und Klimaschutz miteinander", erklärte Umweltminister Carsten Schneider (SPD) in New York. "Unser Fahrplan soll international ein Zeichen setzen. Ich bin sicher, dass viele weitere Länder folgen werden."

2024 stellten fossile Brennstoffe noch 65 Prozent des deutschen Energieverbrauchs, wie Schneider mitteilte. 98 Prozent des Mineralöls und 95 Prozent des Erdgases seien importiert worden. Die Gesamtkosten hätten damals schon 76 Milliarden Euro betragen und seien seither wegen der Iran-Krise massiv gestiegen.

Umstieg läuft schon

Schneiders Sicht: "Wenn die Lage an der Straße von Hormus darüber entscheidet, ob Menschen sich den täglichen Weg zur Arbeit noch leisten können, ist das kein guter Zustand. Wir müssen die Abhängigkeit von fossilen Energien überwinden und wir können sie überwinden."

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York sagte Schneider vor Journalisten: "Jeder von uns merkt, wenn er Benzin oder Diesel tanken geht, wie sehr sich die Weltlage auf den Geldbeutel niederschlägt." Dies bedrohe die finanzielle Sicherheit vieler Menschen sowie viele Unternehmen und sei wachstumshemmend.

Den Umstieg und den Zeitplan bis 2045 hält er für machbar. Der Anteil erneuerbarer Energien steige in Deutschland rasant, der Hochlauf der Elektromobilität nehme Fahrt auf, und 2025 seien erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft worden, meinte der Umweltminister. Die sogenannte Roadmap hatte am Mittwoch auch das Bundeskabinett beraten.

Lob von Umweltverbänden

Schon bei der Klimakonferenz 2023 in Dubai hatte die Weltgemeinschaft eine schrittweise Abkehr von Öl, Kohle und Gas beschlossen - wann und wie dies geschehen soll, wurde aber nicht näher präzisiert, auch nicht beim jüngsten Gipfel in Brasilien. Im April berieten 57 Staaten einschließlich Deutschland auf einer eigenen Konferenz, wie der Ausstieg konkret gelingen kann.

Die Umweltorganisationen BUND, Germanwatch und Greenpeace begrüßten den Ausstiegsfahrplan der Bundesregierung. "Deutschland zeigt mit dieser Ankündigung ein Lebenszeichen in der internationalen Klimapolitik", lobte Greenpeace-Energieexpertin Mira Jäger. Sie beklagte allerdings, dass "die Bundesregierung gleichzeitig die Ölbranche subventioniert, die Wärmewende ausbremst und den Ausbau der Erneuerbaren verlangsamt"./vsr/DP/nas

23.09.2026 | 21:18:23 (dpa-AFX)
Ölpreise bauen Gewinne aus - Brent-Preis legt bis zu viereinhalb Prozent zu
23.09.2026 | 18:42:59 (dpa-AFX)
Wadephul an Iran: Blockade der Straße von Hormus beenden
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ROUNDUP: Iran wehrt sich vor UN gegen Trump-Drohungen
23.09.2026 | 18:05:11 (dpa-AFX)
Iran knüpft Öffnung der Straße von Hormus an Bedingungen
23.09.2026 | 17:45:48 (dpa-AFX)
Schifffahrt durch Meerenge Bab al-Mandab läuft weiter
23.09.2026 | 17:37:45 (dpa-AFX)
Österreich: Regierung will Spritpreis um 12 Cent senken

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