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News

30.11.2025 | 20:35:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN - Die wichtigsten Meldungen vom Wochenende

ROUNDUP: Verwirrung um AR-Chef bei Hugo Boss - Frasier entzieht Unterstützung

METZINGEN - Der Aufsichtsratsvorsitzende des Modekonzerns Hugo Boss <DE000A1PHFF7> hat die Unterstützung seines größten Anteilseigner verloren. Das Unternehmen veröffentlichte am Freitagabend in einer Pflichtmitteilung eine Stellungnahme von Frasers Group. Dieser zufolge unterstützt der Investor den Boss-Aufsichtsratschef Stephan Sturm nicht mehr. Herr Sturm habe Frasers Group zuvor darüber informiert, dass er ohne deren Unterstützung nicht als Vorsitzender des Aufsichtsrats von Hugo Boss tätig bleiben möchte. Mit dem Ziel, Herrn Sturm, sofern nötig, abzuberufen und einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats zu ernennen, beabsichtige Frasers Group, Einfluss auf die Zusammensetzung des Aufsichtsrats von Hugo Boss zu nehmen. Der Investor ist mit einem Anteil von 25 Prozent mit Abstand größter Aktionär bei dem Unternehmen.

Airbus-Update nach Zwischenfall - Airlines reagieren rasch

TOULOUSE/FRANKFURT - Nach einer bei rund 6.000 Airbus <NL0000235190>-Flugzeugen der A320-Reihe kurzfristig nötigen Überprüfung sind die Einschränkungen für den Flugverkehr überschaubar geblieben. Nach einem Hinweis des Flugzeugbauers nahmen einige Airlines bereits ab Freitagabend das Software-Update vor, mit dem sich die festgestellte Problematik oft schon beheben ließ. Viele Flugreisende, die auf eine A320-Maschine gebucht waren, bekamen von der kurzfristigen Aktion also kaum etwas mit.

Berichte: Einigung über Zukunft der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen

DRESDEN - Für die Gläserne Manufaktur von Volkswagen <DE0007664039> gibt es Medienberichten zufolge Pläne, einen Innovationscampus zu entwickeln. Ein Sprecher der sächsischen Staatskanzlei bestätigte, dass eine entsprechende Absichtserklärung zwischen dem Freistaat Sachsen, VW <DE0007664039> und der TU Dresden unterzeichnet wurde. Demnach soll die TU Dresden einen Teil der Fläche in dem Dresdner Werk anmieten. VW wäre den Berichten zufolge Forschungspartner. Ein Sprecher von VW wollte dies weder dementieren noch bestätigen.

Russische Behörde droht Whatsapp mit kompletter Sperre

MOSKAU - Nach vorangegangenen Einschränkungen hat die russische Telekommunikationsbehörde Roskomnadsor nun mit der vollständigen Sperrung von Whatsapp <US30303M1027> in Russland gedroht. Falls der Messengerdienst die Anforderungen der russischen Gesetzgebung nicht erfülle, werde er blockiert, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Tass eine Mitteilung von Roskomnadsor.

KNDS erhält bislang 350 Aufträge für neues Leopard-2-Modell

MÜNCHEN - Beim deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS sind bislang 350 Bestellungen aus fünf Ländern für das neue Modell des Leopard-2-Panzers eingegangen. Das sagte ein Sprecher des Unternehmens auf Anfrage. Neben Deutschland haben auch die Niederlande, Norwegen, Litauen und Tschechien die Weiterentwicklung des 1979 eingeführten Panzers geordert.

Einzelhandel mit Weihnachtsgeschäft bisher nicht zufrieden

BERLIN - Viele Einzelhändler sind einer Umfrage des Handelsverbands zufolge mit dem bisherigen Weihnachtsgeschenk unzufrieden. Für die letzte Novemberwoche berichten 60 Prozent der 300 befragten Unternehmen von schwachen Geschäften, wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte. Rund 25 Prozent zeigte sich demnach zufrieden.

Merz: Werden an sturem Verbrennerverbot nicht festhalten

MAGDEBURG/BERLIN - Im Zuge der Debatte um das Verbrenner-Aus erhöht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) den Druck auf die EU-Kommission. "Wir werden an diesem sturen und falschen Verbrennerverbot in der Europäischen Union nicht weiter festhalten", sagte Merz bei einem Landesparteitag der sachsen-anhaltischen CDU in Magdeburg. "Wir müssen ein starker Industriestandort bleiben."

Parlamentariertreffen: Luftkampfsystem FCAS voranbringen

BERLIN - Die Deutsch-Französische Parlamentarische Versammlung will die Regierungen in Berlin und Paris dazu aufrufen, das schwer ins Schlingern geratene Luftkampfsystem FCAS doch noch "zum Erfolg zu führen". "Wir Europäer müssen künftig vermehrt Waffensysteme gemeinsam entwerfen, entwickeln und auch beschaffen", heißt es in einem Beschlussentwurf für ein Treffen am Montag in Berlin. Der Text lag der Deutschen Presse-Agentur vor.

Fast zwei Millionen Elektroautos auf der Straße

FLENSBURG - Noch vor Jahresende könnte die Zahl der Elektroautos auf deutschen Straßen zwei Millionen erreichen. Zum 1. Oktober waren laut Kraftfahrtbundesamt 1,93 Millionen rein batteriebetriebene Autos (BEVs) in Deutschland zugelassen. Das waren 94.073 mehr als nach dem ersten Halbjahr. Sofern es bis zum Jahresende nicht zu einem plötzlichen Einbruch des Wachstums kommt, dürfte die Schwelle von zwei Millionen reinen Elektroautos noch im laufenden Jahr erreicht werden.

Mehr Bahntickets zu Weihnachten verkauft als im Vorjahr

BERLIN - Für Reisen rund um die Weihnachtsfeiertage sind bislang mehr Bahntickets gebucht worden als im Vorjahreszeitraum. Die Buchungen liegen aktuell rund sechs Prozent höher, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Heiligabend fällt dieses Jahr auf einen Mittwoch. Die Hauptreisetage verteilten sich dadurch gut auf den Zeitraum zwischen dem 18. und dem 23. Dezember.

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Weitere Meldungen

-Grüne lehnen Homöopathie als Kassenleistung ab

-Grüne wollen Luxusflüge mit Extra-Abgaben belegen

-Vogelgrippe bei Kranichen flaut ab - Wildvögel generell stark betroffen

-Trump: Luftraum über Venezuela gilt als geschlossen

-Grüne Umweltminister wollen Gasförderung vor Borkum stoppen

-Pariser Filminstitut schließt Kinosäle wegen Bettwanzen

-Kanada will mit Ölpipeline mehr Unabhängigkeit von USA

-Ölterminal in Russland und Tanker bei Angriff beschädigt

-Grüne fordern Rückkehr zum 9-Euro-Ticket°

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ROUNDUP: Sie lesen im Unternehmens-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/he

30.11.2025 | 19:54:51 (dpa-AFX)
Unternehmerverband macht Rückzieher beim Umgang mit AfD
30.11.2025 | 19:53:35 (dpa-AFX)
Wadephul: Entscheidende Woche für Friedensbemühungen steht bevor
30.11.2025 | 19:21:28 (dpa-AFX)
Wüst: Bund muss in Berlin ausgelöste Mehrkosten finanzieren
30.11.2025 | 19:03:16 (dpa-AFX)
Selenskyj telefoniert mit Rutte und von der Leyen
30.11.2025 | 19:01:45 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP: USA und Ukraine beraten über Friedensplan
30.11.2025 | 18:01:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP: USA und Ukraine beraten über Friedensplan
30.11.2025 | 17:10:18 (dpa-AFX)
Ölterminal in Russland und Tanker bei Angriff beschädigt

NOWOROSSIJSK (dpa-AFX) - Die Ukraine hat nach russischen Angaben bei einem Angriff mit Seedrohnen ein international wichtiges Ölterminal im Schwarzmeerhafen Noworossijsk schwer beschädigt. Eine Anlegestelle des Terminals sei nicht mehr nutzbar, teilte das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) mit. Das Unternehmen sprach von einer "zielgerichteten Terrorattacke mit unbemannten Booten". Die Ukraine setzt solche mit Sprengstoff beladenen Wasserfahrzeuge - Seedrohnen - immer wieder gegen russische Ziele ein.

Verletzt worden sei niemand. Es war bereits der dritte Angriff auf eine Anlage des auch von Kasachstan betriebenen Konsortiums. Das kasachische Energieministerium kritisierte die Attacke als Angriff auf die wirtschaftlichen Interessen der ölreichen Republik in Zentralasien. Das Ministerium wolle nun alternative Transportwege suchen.

Portal: Zwei Öltanker der russischen Schattenflotte getroffen

Die Ukraine nimmt in ihrem Abwehrkampf gegen Moskaus Angriffskrieg immer wieder Ziele in Russland ins Visier. Besonders geht es dabei um Schäden für die Ölindustrie, die wesentlich ist für die Finanzierung der russischen Kriegsmaschinerie. Die Angriffe wirken sich massiv auf den Export aus.

Während der ukrainischen Angriffe seien alle Ladeoperationen im Hafen von Noworossijsk eingestellt und die Öltanker weggefahren worden. Auch die Pipelines seien geschlossen gewesen zum Zeitpunkt der Explosion. Nach ersten Erkenntnissen sei kein Öl ins Schwarze Meer geraten, hieß es.

Das ukrainische Onlineportal "Ukrajinska Prawda" berichtete unter Berufung auf den Geheimdienst SBU, dass Kiew bei einer Spezialoperation im Schwarzen Meer zwei Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte mit seinen Seedrohnen angegriffen und in Brand gesetzt habe. Die Schiffe sollen demnach leer auf dem Weg nach Noworossijsk gewesen sein, um dort eine neue Ölfracht aufzunehmen.

Türkei spricht von Vorfall in internationalen Gewässern

Auch die Türkei meldete Explosionen auf zwei Tankern im Schwarzen Meer. Der Tanker "Virat" sei nach Russland unterwegs gewesen, wiederholt angegriffen worden und habe kleinere Schäden erlitten, erklärte das türkische Verkehrsministerium auf der Plattform X. Der Vorfall soll sich in internationalen Gewässern ereignet haben. Der Kapitän der "Virat" habe einen Drohnenangriff gemeldet, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf den türkischen Verkehrsminister Abdulkadir Uraloglu.

Bereits am Freitag seien 25 Besatzungsmitglieder des zweiten Tankers "Kairos" von türkischen Rettungsteams evakuiert und an Land gebracht worden, so Uraloglu. Das Schiff soll von Ägypten nach Russland unterwegs gewesen sein. Es gab von offizieller türkischer Seite keine Details darüber, wie genau der Vorfall verlaufen sein soll.

Russische Ölindustrie

Im Februar war die größte Ölpumpstation des Konsortiums CPC in Russland bei einem Drohnenangriff im südrussischen Gebiet Krasnodar außer Betrieb gesetzt worden. Im Mai nahm sie die Arbeit wieder auf. Im September wurde das Büro des Konsortiums in Noworossijsk bei einem Drohnenangriff beschädigt, zwei Mitarbeiter seien verletzt worden, hieß es damals.

CPC transportiert nach eigenen Angaben Öl von großen Ölfeldern der zentralasiatischen Republik Kasachstan. Im vergangenen Jahr waren das demnach rund 63 Millionen Tonnen Öl; zwei Drittel davon entfielen demnach auf ausländische Unternehmen, darunter ExxonMobil <US30231G1022>, Eni <IT0003132476> und Shell <GB00BP6MXD84>./mau/DP/he

28.11.2025 | 20:31:08 (dpa-AFX)
Kanada will mit Ölpipeline mehr Unabhängigkeit von USA
28.11.2025 | 16:49:55 (dpa-AFX)
Ölpreise bewegen sich kaum
28.11.2025 | 16:11:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Orban bei Putin: Bitte um günstiges Öl - Einladung zu Gipfel
28.11.2025 | 13:45:50 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Nord-Stream-Verdächtiger in Deutschland in U-Haft
28.11.2025 | 13:28:04 (dpa-AFX)
Orban bekräftigt Einladung zu Putin-Trump-Gipfel in Budapest
28.11.2025 | 13:01:32 (dpa-AFX)
Merz: Orban fliegt 'ohne eine Abstimmung' nach Moskau

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