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News

25.06.2026 | 11:48:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Easyjet lehnt weiteres Angebot von US-Investor Castlelake ab

LONDON (dpa-AFX) - Die Billigfluglinie Easyjet <GB00B7KR2P84> lehnt eine mögliche Übernahme des US-Investors Castlelake weiter ab. Auch ein viertes unverbindliches Angebot über nun 6,50 britische Pfund wiesen die Briten zurück, da es das Unternehmen zu niedrig bewertet, wie es in einer Mitteilung von Easyjet vom Donnerstag hieß. Das sind 25 Pence mehr als zuletzt. Zugleich räumte die Fluggesellschaft dem Investor mehr Zeit und besseren Zugang zu Informationen ein, um sein Angebot zu verbessern. An der Börse gewann die Aktie rund 6,5 Prozent und setzte damit ihre Erholung vom Tief von Mitte Mai weiter fort.

Castlelake hat nun einen Puffer von etwas mehr als einer Woche bis zum 5. Juli, um seine möglichen Optionen zu prüfen. Bis dahin muss der Konzern gemäß britischen Übernahmekodex entweder seine feste Absicht zur Angebotsabgabe äußern oder erklären, dass keines unterbreitet werden soll.

Andererseits zeigt sich der Eayjet-Vorstand rund um Konzernchef Kenton Jarvis laut Mitteilung weiter besorgt über die künftige Eigentümerstruktur. Auch sieht er Fragezeichen hinter der Umsetzbarkeit einer möglichen Offerte. Insbesondere wegen der Zeit, die es für eine Übernahme brauche, befürchten die Briten deutliche Auswirkungen auf den Wert des Angebots. Castlelake sei daher darüber informiert worden, dass es in dieser Hinsicht "zufriedenstellende" Zusicherungen machen müsse.

Da Castlelake ein US-Unternehmen ist, kann es keine Mehrheitskontrolle über eine europäische Fluggesellschaft übernehmen und benötigt deshalb Partner. In seinem jüngsten Angebot erklärte die Gesellschaft daher, mit EU-Bürgern zusammenzuarbeiten, darunter die Luftfahrtmanager Peter Bellew und Mark Breen. Bellew war früher bei EasyJet, bevor er das Unternehmen zu Beginn des Jahrzehnts nach einem Zerwürfnis verließ.

Beide Seiten lieferten sich im vergangenen Monat einen Schlagabtausch über eine mögliche Übernahme. Die Investmentgesellschaft warf dem Verwaltungsrat von Easyjet vor, "nicht bereit zu sein, sich ernsthaft auf Gespräche einzulassen", und wandte sich deshalb direkt an die Aktionäre. Easyjet bezeichnete die Avancen dagegen als "äußerst opportunistisch" und erklärte, die US-Gesellschaft versuche, die Fluglinie "zum Schnäppchenpreis" zu übernehmen.

Die Easyjet-Aktie notierte zuletzt durchgehend deutlich unter dem gebotenen Preis, was darauf hindeutet, dass Anleger bezweifeln, dass tatsächlich ein Angebot zu diesem Preis zustande kommt.

Am Donnerstag bekräftigte Easyjet, sich in einer "Position der Stärke" zu befinden angesichts einer soliden Finanzlage, einer hohen Kundenzufriedenheit und einer guten Mitarbeiterbindung. Das Management bestätigte zugleich seine mittelfristigen Ziele und strebt weiterhin einen Vorsteuergewinn von mehr als einer Milliarde Pfund an./tav/nas/jha/

25.06.2026 | 11:41:21 (dpa-AFX)
IRW-News: Dr. Reuter Investor Relations: Xryma Plc definiert die Rolle des CRO als Wachstumstreiber neu
25.06.2026 | 11:40:03 (dpa-AFX)
Linke: Kapitalrente wird Mieten und Pflegekosten hochtreiben
25.06.2026 | 11:38:32 (dpa-AFX)
ROUNDUP: US-Speicherchiphersteller Micron glänzt weiter - Aktie auf Höhenflug
25.06.2026 | 11:34:59 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Rekord für wärmste Nacht in Deutschland eingestellt
25.06.2026 | 11:33:28 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS: Vonovia profitiert von Analystenlob - LEG und TAG auch stark
25.06.2026 | 11:33:10 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: Merck KGaA: Merck vereinbart Akquisition von Bio-Techne Corporation (deutsch)
25.06.2026 | 08:42:20 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen weiter - Brent rutscht auf Vorkriegsniveau

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag ihre Talfahrt fortgesetzt. Rohöl aus der Nordsee verbilligte sich den vierten Handelstag in Folge, wobei der Preis auf den niedrigsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs gefallen ist. Am Morgen wurde ein Barrel (159 Liter) der weltweiten Referenzsorte Sorte Brent mit Lieferung im August bei 72,68 US-Dollar gehandelt und damit mehr als ein Prozent tiefer als am Vortag.

Zeitweise rutschte die Notierung für Öl der Sorte Brent bis auf 72,24 Dollar und damit auf ein Niveau, das zuletzt vor dem Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar herrschte. Wie bereits in den vergangenen Tagen wurden die Ölpreise erneut durch die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs belastet. Zuletzt hatten sowohl die USA als auch der Iran nach ersten Gesprächen Fortschritte signalisiert, wenngleich ihre Darstellungen bisweilen auseinandergingen.

Zudem haben mehr Öltanker die Straße von Hormus durchqueren können. Die Meerenge ist eine für die Weltwirtschaft bedeutende Route für die Lieferung von Rohöl. Die Blockade der Meerenge infolge des Iran-Kriegs hatte den Ölpreis im März zeitweise über 120 Dollar je Barrel getrieben.

Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran seien bisher ohne große Zwischenfälle verlaufen, heißt es in einem Marktkommentar der Dekabank. Neben dem zunehmenden Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus erklärten die Experten den starken Rückgang beim Ölpreis zudem mit Lagerbeständen im Iran. Sollten die Sanktionen der USA gegen den Iran nachhaltig gelockert bleiben, könnten die angesammelten Ölreserven des Förderlandes auf den Markt kommen und für ein zusätzliches Angebot sorgen./jkr/stk

24.06.2026 | 21:57:50 (dpa-AFX)
Rubio stellt Iran-Gespräche für kommende Woche in Aussicht
24.06.2026 | 20:28:33 (dpa-AFX)
Wichtiges Ölfeld im Irak stellt Betrieb ein
24.06.2026 | 17:23:20 (dpa-AFX)
Weltschifffahrtsorganisation: Schiffe passieren Straße von Hormus
24.06.2026 | 15:11:25 (dpa-AFX)
Ölpreise fallen deutlich - Nordseeöl erstmals seit Iran-Krieg unter 75 Dollar
24.06.2026 | 08:39:29 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter nach - Brent unter 76 Dollar auf tiefstem Stand seit März
24.06.2026 | 06:29:43 (dpa-AFX)
Allianz: Über tausend Schiffe sitzen im Persischen Golf fest

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