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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 30.01.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
26,2

Erwartetes KGV für 2028

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Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Niedrig

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Defensiver Charakter bei sinkendem Index

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
55,6%

Mittelstarke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 4.167,98 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist APPLE ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 30.01.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 30.01.2026 bei einem Kurs von 259,48 eingesetzt.
Preis Leicht überbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht erhöht.
Relative Performance -5,8% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -5,8% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 26.06.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 26.06.2026 negativ.
Wachstum KGV 0,8 14,50% Aufschlag relativ zur Wachstumserwartung Liegt das "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" unter 0,9, so beinhaltet der Kurs bereits einen Aufschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential. Hier: 14,50% Aufschlag.
KGV 26,2 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 20,2% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 37 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 37 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,4% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 10,10% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Niedrig Die Aktie ist seit dem 07.04.2026 als Titel mit geringer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Defensiver Charakter bei sinkendem Index Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge um durchschnittlich -4 abzuschwächen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,0%.
Beta 1,21 Hohe Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,21% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 55,6% Mittelstarke Korrelation mit dem SP500 55,6% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 17,92 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 17,92 USD oder 0,06% Das geschätzte Value at Risk beträgt 17,92 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,06%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 27,3%
Volatilität der über 12 Monate 25,5%

News

30.06.2026 | 16:07:57 (dpa-AFX)
Microsoft zahlt 6,3 Milliarden Dollar Steuern in der EU

REDMOND/BRÜSSEL (dpa-AFX) - Der Technologiekonzern Microsoft <US5949181045> hat im vergangenen Jahr 6,3 Milliarden US-Dollar in der Europäischen Union an Körperschaftsteuern gezahlt. Das geht aus dem erstmals veröffentlichten "Public Country-by-Country Report" für das Geschäftsjahr 2025 (bis 30. Juni) hervor, der der Deutschen Presse-Agentur (dpa) vorliegt. Auffällig ist, dass Deutschland vergleichsweise wenig von den umgerechnet etwa 5,53 Milliarden Euro abbekommt.

Obwohl die Bundesrepublik zu den größten Standorten von Microsoft in Europa gehört, zahlte der Tech-Konzern hierzulande nur Ertragsteuern in Höhe von 174,2 Millionen US-Dollar (153 Mio. Euro). Der Löwenanteil von 5,6 Milliarden US-Dollar kam dem Fiskus in Irland zugute. In Dublin befindet sich auch die Europazentrale von Microsoft.

Weltweit summierten sich dem Report zufolge die vom Unternehmen entrichteten Körperschaftsteuern im selben Zeitraum auf 28,7 Milliarden US-Dollar, womit Microsoft unter den großen US-Tech-Konzernen den zweiten Platz belegt - hinter Apple <US0378331005> mit 29,7 Milliarden US-Dollar. Dazu kämen weitere Abgaben wie Lohn-, Mehrwert- oder Grundsteuern.

Mit der Offenlegung der Zahlen kommt der Tech-Gigant den neuen EU-Transparenzrichtlinien nach. Der Bericht schlüsselt detailliert auf, in welchen Ländern das Unternehmen Umsätze generiert, Gewinne verbucht und wie viel Ertragsteuern tatsächlich an die jeweiligen Finanzämter fließen.

Knotenpunkt Irland

Microsoft betont als Leitprinzip seiner Steuerstruktur, dass Abgaben dort entrichtet werden, wo Mitarbeiter tätig sind, Investitionen getätigt werden sowie Funktionen, Vermögenswerte und Risiken verortet sind. Irland sei der wichtigste operative und finanzielle Knotenpunkt für das Unternehmen in Europa.

Im Geschäftsjahr 2025 verzeichneten die irischen Tochtergesellschaften bei 6.654 Mitarbeitern einen Umsatz von 196 Milliarden US-Dollar und einen Vorsteuergewinn von 47,1 Milliarden US-Dollar. Die tatsächlich im Berichtszeitraum gezahlten Steuern ("Income Tax Paid") betrugen 5,6 Milliarden US-Dollar. Microsoft nennt in dem Report auch den Grund für die Gewinnkonzentration: In Irland seien zentrale Strukturmerkmale wie das interne Finanzwesen der Gruppe sowie das Halten und Verwalten von geistigem Eigentum registriert.

Kleines Stück vom Kuchen für Deutschland

Deutschland ist dem Report zufolge mit 3.471 Mitarbeitern einer der größten europäischen Standorte. Der hier erwirtschaftete Umsatz betrug im vergangenen Geschäftsjahr 11,68 Milliarden US-Dollar. Vergleichsweise gering fällt jedoch der Vorsteuergewinn aus, der in der Bilanz auf vergleichsweise geringe 661,2 Millionen US-Dollar beziffert wird. In der Konsequenz flossen in Deutschland tatsächlich gezahlte Ertragsteuern in Höhe von lediglich 174,2 Millionen US-Dollar.

Die Diskrepanz zwischen dem Milliardenumsatz und dem geringen Gewinnanteil erklärt Microsoft mit den Aufgaben der hiesigen Einheiten: Die deutschen Gesellschaften sind dem Bericht zufolge fast ausschließlich auf Vertrieb, Marketing, administrative Unterstützung sowie Forschung und Entwicklung fokussiert. Die eigentlichen, hochprofitablen Software-Rechte liegen hingegen in Knotenpunkten wie Irland.

Sonderfall Frankreich

In dem Bericht für die EU-Kommission warnt Microsoft davor, einzelne Zahlen überzuinterpretieren. Der Zeitpunkt der Steuerberechnung und der tatsächlichen Zahlung wichen oft voneinander ab und Steuerrückerstattungen könnten das Bild verzerren. Das gelte beispielsweise für die Zahlen aus Frankreich. Bei einem Umsatz von 6,67 Milliarden US-Dollar weist die Tabelle für das Jahr 2025 bei den tatsächlich gezahlten Steuern einen negativen Betrag von minus 96,4 Millionen US-Dollar aus. Laut Konzernangaben ist dieser statistische Ausreißer auf eine einmalige Rückerstattung von in den Vorjahren zu viel gezahlten Steuern zurückzuführen. In den drei vorangegangenen Jahren habe Microsoft insgesamt 374 Millionen US-Dollar an Steuern in Frankreich entrichtet.

Zankapfel Besteuerung von Digitalkonzernen

In der Europäischen Union schwelt seit Jahren ein erbitterter Streit über die Besteuerung von US-Digitalkonzernen, die nach Einschätzung der Europäischen Kommission zu wenig Abgaben auf dem europäischen Festland leisten. Weil die Tech-Riesen wie Google <US02079K1079>, Apple oder Microsoft ihre Gewinne vor allem dort versteuern, wo ihre europäischen Hauptsitze gemeldet sind - und nicht dort, wo sie ihre Umsätze mit Millionen von Nutzern tatsächlich erwirtschaften -, drängt die EU-Kommission auf Reformen. Dabei setzt Brüssel vor allem auf die Umsetzung der globalen Mindeststeuer der OECD und den Digital Markets Act (DMA), um Steuerschlupflöcher zu schließen und für eine Besteuerung am tatsächlichen Ort der Wertschöpfung zu sorgen./chd/DP/stw

26.06.2026 | 22:14:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3/Wegen Digitalsteuer-Plänen: Trump droht Europäern mit Zöllen
26.06.2026 | 19:53:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Wegen Digitalsteuer-Plänen: Trump droht Europäern mit Zöllen
26.06.2026 | 19:20:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Wegen Digitalsteuer-Plänen: Trump droht Europäern mit Zöllen
25.06.2026 | 22:21:38 (dpa-AFX)
Recht auf Reparatur von Elektrogeräten
25.06.2026 | 20:00:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Apple erhöht Preise für iPads und MacBooks
25.06.2026 | 18:25:52 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Apple stark unter Druck - Preiserhöhungen überraschend heftig

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