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News

13.10.2026 | 04:05:32 (dpa-AFX)
IWF hebt Prognose für deutsche Wirtschaft deutlich an

BANGKOG (dpa-AFX) - Die deutsche Wirtschaft wird laut Internationalem Währungsfonds (IWF) im laufenden Jahr deutlich stärker zulegen als gedacht. 2026 dürfte das Wirtschaftswachstum mit 1,3 Prozent nun fast doppelt so stark ausfallen wie noch im Juli erwartet (0,7 Prozent), wie der IWF mitteilte. Für das kommende Jahr rechnen die Ökonomen nun mit einem Plus von 1,1 Prozent - 0,1 Punkte mehr als bislang.

Damit positioniert sich der IWF wie die Bundesregierung: Berlin hatte vergangene Woche genau die gleichen Prognosen veröffentlicht. Der Optimismus basiert laut Bundeswirtschaftsministerium auf der überraschend starken Widerstandsfähigkeit der deutschen Wirtschaft.

Für die Weltwirtschaft positionierten sich die IWF-Experten ebenfalls minimal optimistischer. Sie rechnen für 2026 nun mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent (zuvor: 3,0 Prozent). Für das kommende Jahr behalten sie ihre Prognose von 3,4 Prozent bei. So habe sich die globale Wirtschaft widerstandsfähiger gegen Energieschocks aufgestellt. Zudem hätten eine höhere Ölförderung außerhalb des Persischen Golfs, das Anzapfen strategischer Reserven und ein Nachfragerückgang in China den Preisschock abgefedert.

US-Präsident Donald Trump hatte vor gut einem halben Jahr gemeinsam mit Israel den Krieg gegen den Iran begonnen. In der Folge wurde die vor dem Konflikt noch offene Straße von Hormus, eine für den Energiehandel bedeutsame Meerenge, blockiert. Seither fließt nur noch ein Bruchteil des Rohstoffhandels - das knappe Angebot bei hoher Nachfrage lässt die Preise nach oben schnellen.

Das hat bislang laut IWF aber nur begrenzte Folgen für die US-Wirtschaft. Die Ökonomen bleiben bei ihrer Prognose von 2,3 Prozent Wachstum für dieses Jahr - auch 2027 dürfte die US-Wirtschaft entsprechend zulegen, was minimal mehr wäre als bislang erwartet. Menschen würden weiter fleißig Geld ausgeben und Unternehmen kräftig in neue Technologien investieren, hieß es./ngu/DP/zb

12.10.2026 | 23:15:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 'Einschüchterung'? Durchsuchung bei US-Abgeordneter Omar
12.10.2026 | 23:09:32 (dpa-AFX)
Burnham: Britische Beziehungen zur EU 'nicht gut genug'
12.10.2026 | 22:35:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Techwerte vor Berichtssaison unter Druck
12.10.2026 | 22:22:00 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Techwerte vor Berichtssaison unter Druck - Dow legt zu
12.10.2026 | 22:06:52 (dpa-AFX)
GNW-News: Elite-Radfahrerinnen bereiten sich auf die dreietappige "Tour of Chongming Island" vor
12.10.2026 | 21:59:21 (dpa-AFX)
Bulgarien bittet EU und Nato nach Drohnenangriffen um Hilfe
12.10.2026 | 18:02:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax erholt sich weiter

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat zum Wochenstart an seine Gewinne vom Freitag angeknüpft. Der deutsche Leitindex stieg am Montag letztlich um 0,76 Prozent auf 25.277,68 Punkte. Damit setzte er sich zwar noch etwas weiter von der in der Vorwoche mehrfach unterschrittenen 25.000-Punkte-Marke ab, die derzeit abwärtsgerichtete 21-Tage-Linie als Indikator für den kurzfristigen Trend blieb aber zunächst eine zu hohe Hürde. Der MDax <DE0008467416> legte zu Wochenbeginn 0,38 Prozent auf 30.104,33 Zähler zu.

Aus Sicht von Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets steht die jüngste Entspannung am Aktienmarkt auf wackligen Beinen. Er verwies unter anderem auf Sorgen um die Finanzierung der großen Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI), die hohen Staatsanleiherenditen und die teure Energie. Die Ölpreise legten nach zwischenzeitlichen Verlusten im Tagesverlauf wieder zu. Bei den Anlegern kam aber gut an, dass sich Bundeskanzler Friedrich Merz für eine Senkung der Stromsteuer aussprach.

Timo Emden, Marktanalyst bei CapTrader, sieht im Auf und Ab an der Börse ein fortgesetztes "Kräftemessen zwischen Bullen und Bären". Die startende Berichtssaison könnte unterdessen "kurzfristig wieder zum wichtigsten Taktgeber für die Aktienmärkte werden und schwelende Risikofaktoren kaschieren". Am Dienstag eröffnen einige US-Großbanken den Zahlenreigen fürs dritte Quartal.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss rund ein halbes Prozent. An den US-Börsen fallen die Handelsumsätze wegen des "Columbus Day" geringer aus als sonst, der US-Anleihemarkt ist am Feiertag sogar geschlossen. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gewann am Montag 0,45 Prozent auf 6.201,21 Punkte. Außerhalb des Euroraums legten der Schweizer SMI <CH0009980894> und der britische FTSE 100 <GB0001383545> ebenfalls zu.

Unter den deutschen Einzelwerten fielen am Montag Rüstungsaktien mit Kursgewinnen auf. Rheinmetall-Aktien <DE0007030009> legten an der Dax-Spitze um 2,5 Prozent zu. Renk <DE000RENK730>, TKMS <DE000TKMS001> und Hensoldt <DE000HAG0005> stiegen im MDax zwischen 1,9 und 5,8 Prozent. Morgan Stanley äußerte sich optimistischer zu den Branchenaussichten. Die US-Bank hält eine Rally im Sektor zum Jahresende für gut möglich - und auch, dass das Vertrauen der Anleger in die Umsetzung der Ziele für 2027 gestärkt werden dürfte.

Im MDax waren außerdem auch die Aktien von Nordex <DE000A0D6554> gefragt und stiegen um 3,9 Prozent. Der Windkraftanlagenbauer erhielt im dritten Quartal deutlich mehr Bestellungen als im Jahr zuvor. "Es lagen zwar keine Konsensschätzungen vor, doch der Anstieg erscheint massiv, auch wenn entsprechende Hinweise bereits in den Meldungen zum Auftragseingang der vergangenen Monate enthalten waren", sagte ein Händler.

Fortschritte beim Personalabbau trieben die Aktien von Schaeffler <DE000SHA0100> um 1,2 Prozent an. Der Auto- und Industriezulieferer hatte nach eigenen Angaben bereits bis Ende September einen Großteil der abzubauenden Stellen streichen können. Damit soll der Stellenabbau früher als geplant abgeschlossen sein, obendrein dürfte die Kostensenkung im Anschluss höher ausfallen als gedacht. Schaeffler konnte zudem Rückstellungen auflösen.

Goldman Sachs stufte die Aktie des Immobilienunternehmens Aroundtown <LU1673108939> auf "Sell" ab, was das Papier mit minus 5,7 Prozent an das MDax-Ende drückte. Wegen höherer Finanzierungskosten prognostizierte die US-Bank sinkende Ergebnisse je Aktie von 2026 bis 2028.

Flatexdegiro-Aktien <DE000FTG1111> gaben um 1,9 Prozent nach. Hier belastete, dass Deutsche Bank Research ihre "Buy"-Einstufung gestrichen hat. Das Kundenwachstum des Online-Brokers schwäche sich ab, während sich zugleich die Handelsaktivitäten der Nutzer normalisierten. Zunehmender Wettbewerb drohe zudem die Kosten für die Gewinnung neuer Kunden nach oben zu treiben, hieß es.

Außerhalb von Dax, MDax und SDax <DE0009653386> legten die Papiere von Procredit <DE0006223407> um 1,2 Prozent zu. Angesichts der inzwischen fast vollständig erfolgten Übernahme des IT-Dienstleisters Nagarro <DE000A3H2200> durch den indischen Konzern Persistent <INE262H01021> nimmt die Bankengruppe am Mittwoch im Kleinwerte-Index den Platz von Nagarro ein./niw/nas

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

12.10.2026 | 17:45:53 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax erholt sich weiter
12.10.2026 | 15:12:29 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax testet 25.300 Punkte
12.10.2026 | 11:59:00 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax erholt sich weiter über 25.000 Punkten
12.10.2026 | 10:12:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Gewinne - Gleich mehrere Treiber
12.10.2026 | 09:33:03 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Gewinne - Gleich mehrere Treiber
12.10.2026 | 08:19:40 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax setzt sich von 25.000 Punkten weiter nach oben ab

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