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News

09.10.2026 | 06:45:44 (dpa-AFX)
Hurrikan 'Isaias' verstärkt sich: Evakuierungen an US-Küste

MIAMI (dpa-AFX) - Der Hurrikan "Isaias" hat sich auf seinem Weg zur US-Golfküste deutlich verstärkt. Der tropische Wirbelsturm erreichte am Donnerstag (Ortszeit) im Golf von Mexiko Windgeschwindigkeiten von rund 160 Kilometern pro Stunde und damit die Stärke zwei von fünf, wie das US-Hurrikanzentrum NHC mitteilte.

Der erste Hurrikan der diesjährigen Atlantiksaison dürfte am Freitagabend oder in der Nacht zum Samstag auf die Küste treffen. Besonders gefährdet sind der Nordwesten Floridas sowie die Bundesstaaten Alabama und Mississippi.

Sturm könnte sich noch weiter verstärken

Meteorologen warnen vor lebensgefährlichen Sturmfluten, heftigen Regenfällen und Überschwemmungen. Auch Tornados sind möglich. Nach Angaben des Hurrikanzentrums könnte sich "Isaias" noch weiter verstärken. Die Behörden rechnen zudem mit länger anhaltenden Stromausfällen in den betroffenen Gebieten.

Mehrere US-Bundesstaaten rufen Notstand aus

Floridas Gouverneur Ron DeSantis erklärte bei einer Pressekonferenz, man bereite sich vorsorglich sogar auf einen Hurrikan der Stärke drei vor. Besonders auf der östlichen Seite des Sturms drohten schwere Schäden. "Es wird Auswirkungen im gesamten Nordwesten Floridas geben", warnte DeSantis. Meteorologen warnten, dass es sich um einen gefährlichen Sturm mit potenziell lebensbedrohlichen Auswirkungen handele.

In mehreren Bundesstaaten wurde vorsorglich der Notstand ausgerufen. Alabamas Gouverneurin Kay Ivey ordnete die Evakuierung von Touristen und Besuchern aus mehreren Küstenorten an, darunter die beliebten Urlaubsziele Gulf Shores und Orange Beach sowie Dauphin Island. Auch in Florida mussten Menschen besonders gefährdete Küstengebiete verlassen. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, die Vorbereitungen auf den Sturm schnellstmöglich abzuschließen./hae/DP/zb

09.10.2026 | 06:42:08 (dpa-AFX)
Das könnten Zölle auf chinesische Hybridautos bewirken
09.10.2026 | 06:40:38 (dpa-AFX)
Hamburger Hochbahn erwartet Mitte der 30er geringeren Fahrerbedarf
09.10.2026 | 06:40:12 (dpa-AFX)
Bilger: Führerschein könnte bis zu 1.000 Euro günstiger werden
09.10.2026 | 06:39:51 (dpa-AFX)
Strom aus Gülle und Mais - Wie viel Bioenergie braucht NRW?
09.10.2026 | 06:38:05 (dpa-AFX)
Große Mehrheit für mehr Unabhängigkeit bei Energieimporten
09.10.2026 | 06:36:06 (dpa-AFX)
Corona-Kommission hofft auf Empfehlungen von Bürgern
08.10.2026 | 18:02:17 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax unter 25.000 Punkten - Öl und Anleihen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Hohe Anleiherenditen und Ölpreise machen dem Dax <DE0008469008> weiterhin zu schaffen. Gleich zum Börsenstart am Donnerstag sackte der deutsche Leitindex unter die Marke von 25.000 Punkten und erreichte am frühen Nachmittag mit zeitweise weniger als 24.800 Zählern den tiefsten Stand seit Ende Juli.

"Solange weder bei den Energiepreisen noch bei den Anleiherenditen Entspannung eintritt, dürfte die Bereitschaft zu größeren Aktienkäufen begrenzt bleiben", sagte Marktexperte Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets.

Ein Medienbericht über mögliche neue US-Angriffe auf den Iran noch vor den Zwischenwahlen in den USA trieb die Ölpreise nach oben. Gleichzeitig sorgen sich die Anleger um Frankreichs Staatsdefizit.

Mit minus 1,18 Prozent auf 24.806,97 Punkte ging der Dax aus dem Tag. Der MDax <DE0008467416>, der Index der mittelgroßen Werte, sank um 2,01 Prozent auf 29.506,83 Zähler. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> verlor 0,87 Prozent auf 6.126,73 Zähler. Außerhalb der Euroregion schloss der Schweizer SMI <CH0009980894> schwach, während in London der FTSE 100 <GB0001383545> nur wenig verändert aus dem Handel ging.

Den Bondmarkt betreffend, wo sich im Oktober der Rendite-Abstand (Spread) zwischen den richtungweisenden zehnjährigen französischen Staatsanleihen und deutschen Bundesanleihen angesichts der sich verschärfenden Schuldensituation in Frankreich vergrößert hat, blieb der globale Chefanleger (CIO) von UBS <CH0244767585>, Mark Haefele, gelassen. Er sieht in der Ausweitung der Spreads keine Zeichen einer unmittelbar bevorstehenden Finanzierungskrise. Die investitionsgetriebene Nachfrage und die sich verbessernden Gewinne dürften dazu beitragen, dass europäische Aktien moderat höhere Renditen verkraften könnten.

Unternehmensseitig halfen die starken Quartalszahlen des koreanischen Tech-Schwergewichts Samsung <KR7005930003> nicht, um den Druck aus der Technologiebranche zu nehmen. Halbleiter- und KI-Werte verzeichneten auch hierzulande weitere Verluste: Infineon <DE0006231004> etwa gaben um 3,4 Prozent nach und im MDax sackten Siltronic <DE000WAF3001> und Aixtron <DE000A0WMPJ6> um jeweils 4,1 Prozent und Elmos <DE0005677108> um 5,3 Prozent ab.

Im Automobilsektor waren Zulieferer nach einer Gewinnwarnung aus Frankreich auffällig schwach. OPMobility <FR0000124570> hatte wegen gestiegener Kosten und Problemen bei Autoherstellern sein operatives Gewinnziel für 2026 gesenkt. Aumovio <DE000AUM0V10> als Schlusslicht im MDax büßten 8,8 Prozent ein und Norma Group <DE000A1H8BV3> im SDax <DE0009653386> 5,3 Prozent. Mit minus 3,1 Prozent hielten sich Continental <DE0005439004> etwas besser. Eine Hochstufung auf "Outperform" durch Bernstein Research stützte.

Anschlussverkäufe zogen die Aktie des Dialysedienstleisters Fresenius Medical Care (FMC) <DE0005785802> weiter nach unten. Sie verloren 1,9 Prozent. Am Vortag hatte die Ankündigung eines Wechsels an der Konzernspitze bereits erheblich belastet. Für die Anteile des FMC-Großaktionärs Fresenius <DE000FRE5EN2> ging es am Donnerstag um 3,9 Prozent abwärts.

Im SDax waren Indus Holding <DE0006200108> Schlusslicht mit 7,3 Prozent, hatten allerdings erst rund eine Woche zuvor den höchsten Stand seit Mai 2019 erreicht und sind seit Anfang Juli bis zu diesem Hoch um 65 Prozent nach oben gesprungen.

Eine Abstufung des Staplerherstellers Jungheinrich <DE0006219934> auf "Underperform" durch Bank of America sorgte bei den Titeln für ein Minus von 5,6 Prozent./ck/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

08.10.2026 | 17:54:37 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax unter 25.000 Punkten - Öl und Anleihen belasten
08.10.2026 | 14:37:34 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Zu viele negative Faktoren - Dax rutscht unter 25.000 Punkte
08.10.2026 | 11:36:05 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Keine Entlastung - Dax rutscht unter 25.000 Punkte
08.10.2026 | 09:48:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht unter 25.000 Punkte
08.10.2026 | 09:19:30 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax rutscht unter 25.000 Punkte
08.10.2026 | 08:20:02 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax dürfte 25.000-Punkte-Marke testen

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