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News

03.11.2026 | 18:20:51 (dpa-AFX)
Berliner CDU will Sondierungen mit Grünen und SPD

BERLIN (dpa-AFX) - Berlins CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Stefan Evers hat unmittelbar vor einem Treffen mit Vertretern von Grünen und SPD erneut angekündigt, Sondierungsgespräche anbieten zu wollen. Evers warnte vor einer Berliner Landesregierung unter linker Führung. Linke, Grüne und SPD haben am Montag ihre Koalitionsgespräche begonnen. "Solange es keinen Koalitionsvertrag gibt, gibt es immer auch Alternativen", sagte Evers. "Unsere Hand ist ausgestreckt, die Tür steht offen."

Evers betonte, es habe auch zuvor schon einen Austausch mit Grünen und SPD gegeben: "Wir haben durchgehend gesprochen. Wir treffen uns jetzt in der Konstellation zu dritt. Das lag jetzt weniger an uns als an der Terminfindung." Die Einladung zum heutigen Gespräch sei deutlich vor Beginn der Koalitionsverhandlungen ausgesprochen worden.

Er habe angekündigt, Sondierungsgespräche anzubieten und werde das auch tun. Auf die Frage, ob das realistisch sei, nachdem die Koalitionsverhandlungen zwischen Linke, Grünen und SPD bereits begonnen haben, sagte der CDU-Politiker: "Wir haben in den letzten Wochen vieles erlebt, was es so bisher nicht gab."

Grüne und SPD hatten vor dem Treffen erklärt, dass sie von der CDU zu einem Gespräch über Themen wie den Landeshaushalt eingeladen worden seien, nicht über mögliche Sondierungen. Evers hatte bereits am Donnerstag angekündigt, Sondierungsgespräche anbieten zu wollen./ah/DP/zb

03.11.2026 | 18:20:30 (dpa-AFX)
Synchronsprecher will gegen Netflix wegen Stimme in KI-Training klagen
03.11.2026 | 18:20:07 (dpa-AFX)
Starlink-Anschlag: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
03.11.2026 | 18:13:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax zur US-Wahl unter Ölpreiseinfluss im Minus
03.11.2026 | 18:05:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Moskau bombardiert Ukraine massiv - Treffer auf Krankenhaus
03.11.2026 | 18:03:58 (dpa-AFX)
US-Anleihen: Kursverluste - Wahltag im Blick
03.11.2026 | 18:03:22 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - London leidet unter Rohstoffschwäche
03.11.2026 | 18:13:56 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax zur US-Wahl unter Ölpreiseinfluss im Minus

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem robusten Wochenstart hat der Dax <DE0008469008> am Dienstag mit Verlusten auf die neuesten Entwicklungen im Nahen Osten reagiert. Zuerst stiegen die Ölpreise wegen Berichten über neue US-Angriffe im Iran, doch am Nachmittag reichte die Entlastung wegen Gerüchten über eine mögliche Annäherung nur kurz für den Dreh in die Gewinnzone. Trump bestätigte schließlich die US-Angriffe auf iranische Ziele.

Der Dax scheiterte im Tagesverlauf einmal mehr an der Hürde von 26.000 Punkten. Er stand am Ende 0,45 Prozent tiefer bei 25.864,62 Punkten. Kursverluste beim Schwergewicht SAP <DE0007164600> waren in einem schwachen Software-Sektorumfeld ein bedeutender Einflussfaktor für den Leitindex. Der MDax <DE0008467416> sank um 0,36 Prozent auf 30.743,36 Zähler.

Anleger hielten sich auch zurück in Anbetracht der Zwischenwahlen, die am Dienstag in den USA begannen. In vielen Bundesstaaten an der Ostküste öffneten zuerst die Wahllokale, doch Ergebnisse dürften nach mitteleuropäischer Zeit erst in der Nacht zum Mittwoch bekannt werden. "Amerika wählt, und die Börse schaut genau hin, wie viel politischen Spielraum Donald Trump nach den Kongresswahlen noch hat", sagte dazu der Experte Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets.

Apple <US0378331005> hatte im vergangenen Quartal mit seinem iPhone-Geschäft die Markterwartungen übertroffen, doch teure Speicherchips werden den iPhone-Hersteller wohl im Weihnachtsgeschäft treffen. Während dies die Apple-Aktien in New York mit 2,5 Prozent belastete, konnten unter den deutschen KI-Werten zumindest Infineon <DE0006231004> und Hochtief <DE0006070006> etwas zulegen.

SAP-Aktien verloren hingegen 1,8 Prozent an Wert. Ein Kurseinbruch um 27 Prozent bei Teamviewer <DE000A2YN900> belastete den Sektor, was auch bei Nemetschek <DE0006452907> im MDax spürbar wurde. Der Anbieter von Fernwartungssoftware rechnet wegen verzögerter Vertragsabschlüsse und wirtschaftlicher Unsicherheiten in diesem Jahr nicht mehr mit einem Umsatzwachstum. MWB Research gab prompt die bisherige Kaufempfehlung für Teamviewer auf.

Im Dax veröffentlichten am Dienstag Bayer <DE000BAY0017>, Zalando <DE000ZAL1111> und Fresenius Medical Care (FMC) <DE0005785802> ihre Quartalszahlen - mit sehr unterschiedlichem Ergebnis. Den Anteilen von Bayer verhalfen diese mit einem Anstieg um 3,6 Prozent auf die Dax-Spitze. Ein starkes Pharmageschäft stimmte den Pharma- und Agrarchemiekonzern optimistischer.

Das Schlusslicht im Dax war Zalando mit minus 6,3 Prozent. Analysten bemängelten die Bruttomarge im abgelaufenen Quartal. Nach einer starken Erholung im Oktober setzten bei dem Online-Händler Gewinnmitnahmen ein. Titel von FMC waren zuletzt auch gut gelaufen, wurden nun aber unter Schwankungen auch mit 3,6 Prozent zu einem Verlierer. Der neue Konzernchef Shervin Korangy schraubte die Ergebnisziele seiner Vorgängerin Helen Giza für das Gesamtjahr zurück.

Im Luftfahrtsektor verzeichneten die Aktien des Triebwerkherstellers MTU <DE000A0D9PT0> Kurseinbußen von 3,1 Prozent, nachdem die Bank of America wegen gesehener Gewinnrisiken die Kaufempfehlung gestrichen hatte. Lichtblick sei die gute Barmittelentwicklung, schrieb der Experte Benjamin Heelan. Diese sei allerdings am Markt inzwischen bereits ziemlich gut verstanden worden.

Aktien der Lufthansa <DE0008232125> gewannen nach Quartalszahlen fast vier Prozent. In dem angespannten Ölpreisumfeld punktete die Fluggesellschaft trotz einer nach unten eingeengten Gewinnprognose mit der Aussage, dass die Ticketpreise im nächsten Jahr deutlich steigen werden. Analyst Harry Gowers von JPMorgan erwähnte positiv, dass die von einigen befürchtete Senkung der Zielspanne für das operative Ergebnis ausblieb.

Auf europäischer Bühne schloss der EuroStoxx 50 <EU0009658145> 0,51 Prozent niedriger bei 6.144,56 Punkten. Außerhalb der Eurozone lag der Schweizer SMI <CH0009980894> am Ende mit 0,4 Prozent im Minus, während der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> belastet von Rohstoffwerten um 1,1 Prozent abrutschte. In New York gab der Dow Jones Industrial <US2605661048> zwar um zuletzt 0,4 Prozent nach, der Nasdaq 100 <US6311011026> erholte sich dort aber um 0,7 Prozent./tih/zb

03.11.2026 | 17:51:49 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax unter Ölpreiseinfluss im Minus - Wahltag in USA
03.11.2026 | 14:22:44 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax etwas schwächer - Ölpreis, Tech-Schwäche, Quartalszahlen
03.11.2026 | 11:40:45 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax etwas schwächer - Ölpreis, Tech-Schwäche, Quartalszahlen
03.11.2026 | 10:03:16 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax verliert - 26.000-Punkte nun weiter weg
03.11.2026 | 09:14:35 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Rückschlag - Dax weiter weg von 26.000 Punkten
03.11.2026 | 08:21:44 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Rückschlag - Iran, Techs, Quartalszahlen, US-Politik

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