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News

05.11.2026 | 23:20:34 (dpa-AFX)
Trump: Habe Kremlunterhändler Dmitrijew getroffen

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben mit Kremlunterhändler Kirill Dmitrijew in Washington getroffen. Das sagte er auf eine entsprechende Frage einer Reporterin im Weißen Haus. Details zu den Gesprächsinhalten nannte er nicht, legte aber nahe, dass es ein Abkommen zum Ukraine-Krieg geben werde. "Es wird ein großes Abkommen sein", betonte er. "Es wird mehr als nur die Ukraine betreffen, und ich könnte sogar sagen, dass es ganz Europa betreffen könnte." Alle würden begeistert sein, behauptete er. Mit Vertretern der Ukraine, die ebenfalls nach Washington gereist waren, traf sich Trump nach eigenen Angaben nicht.

First Lady Melania Trump hatte am Donnerstag sowohl Dmitrijew im Weißen Haus empfangen als auch Vertreter der ukrainischen Seite: den Fraktionschef der Präsidentenpartei, David Arachamija, und den Menschenrechtsbeauftragten Dmytro Lubinez. Thema war die begrenzte Waffenruhe in der russisch besetzten Frontstadt Oleschky, die die First Lady nach Angaben des Weißen Hauses vermittelt hatte. Die Feuerpause hatte vergangene Woche von Dienstag bis Sonntagabend gegolten - Russland und die Ukraine hatten sich dafür mehrfach bei der First Lady bedankt.

USA als Vermittler im Ukraine-Krieg

Die USA verstehen sich unter Präsident Donald Trump als Vermittler in dem seit mehr als viereinhalb Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Einen Durchbruch konnte Trump bislang allerdings nicht vorweisen. Er hatte zuletzt auch im eigenen Land mit einer Annäherung an Russland für Kritik gesorgt.

Im Ringen um ein Ende des russischen Kriegs sind kommende Woche dreiseitige Gespräche zwischen Vertretern aus Kiew, Moskau und Washington in Abu Dhabi, der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate, geplant./fsp/DP/he

05.11.2026 | 23:19:58 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Ukraine-Krieg: Meloni fordert gemeinsame Stimme Europas
05.11.2026 | 23:16:02 (dpa-AFX)
GNW-News: Royalton Hotels & Resorts bietet am Black Friday Sparangebote nach dem Motto "Now or Never"
05.11.2026 | 22:55:38 (dpa-AFX)
EQS-DD: Rubean AG (deutsch)
05.11.2026 | 22:53:56 (dpa-AFX)
GNW-News: Wushu begeistert das Publikum der Olympischen Jugendspiele bei historischem Debüt
05.11.2026 | 22:46:10 (dpa-AFX)
GNW-News: Aduro absolviert bislang längste Testkampagne in der NGP-Pilotanlage: 120 Stunden, einschließlich der Verarbeitung realer Post-Consumer-Kunststoffabfälle
05.11.2026 | 22:39:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Tech-Flucht - Angst vor KI-Regulierung
05.11.2026 | 18:05:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Rally endet am Rekordhoch - US-Turbulenzen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem zwischenzeitlich erreichten Rekordhoch des Dax <DE0008469008> sind die Anleger am Donnerstag doch wieder etwas skeptischer geworden. Der deutsche Leitindex schraubte seine Bestmarke erst bis auf knapp 26.693 Punkte nach oben, doch wegen aufkommender Turbulenzen an den US-Börsen gingen die Anleger nach dem Wahlerfolg der Demokraten auch in Frankfurt lieber in die Defensive.

Gebremst von weiter abrutschenden KI-Werten und den Rheinmetall-Aktien <DE0007030009>, die ihren Anlegern nach Zahlenvorlage einen rabenschwarzen Tag bescherten, ging der Dax 0,43 Prozent tiefer bei 26.325,01 Zählern aus dem Handel. Der MDax <DE0008467416> schloss 0,92 Prozent niedriger bei 30.891,56 Zählern.

Nachdem die Zwischenwahlen dem US-Präsidenten Donald Trump eine herbe Schlappe einbrachten, hatte sich die Verkaufswelle bei KI-Werten am Donnerstag in New York massiv beschleunigt. Anders als am Vortag erfasste sie nun die ganze Nasdaq-Börse und auch den US-Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048>.

"Auf die Wahleuphorie folgt die Ernüchterung", sagte dazu der Experte Salah-Eddine Bouhmidi vom Broker IG. Im Mittelpunkt stünden die Sorgen um die Zukunft des KI-Booms, da Anleger befürchteten, dass nach dem Wahlsieg der Demokraten strengere Auflagen den Ausbau von Rechenzentren bremsen und Projekte verzögern könnten.

Laut den Experten von Index-Radar hatte der Dax zuletzt seine relative Stärke im Vergleich zu den US-Indizes weiter ausgebaut, weshalb der Dow als US-Konterpart zu einer Bestmarke auf Abstand geblieben sei. Die Experten halten die Situation in New York aber zunehmend für eine "Übertreibung auf der Unterseite" und betonten daher am Donnerstag den Bedarf, ein konsequentes Risikomanagement zu betreiben.

"Besonders KI-Aktien stehen unter Druck, während Kapital verstärkt in defensivere Marktsegmente fließt", sagten die Index-Radar-Experten weiter. Dies führte im Dax dazu, dass die Aktien von Infineon <DE0006231004> ihren jüngsten Kursrutsch mit einem 8,5 Prozent großen Abschlag fortsetzten. Dem schlossen sich viele Chip-Zulieferfirmen aus MDax und SDax an, aber mit Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und Hochtief <DE0006070006> litten auch andere deutsche Dax-Werte mit ehemals eingepreister KI-Fantasie.

Für die größte Belastung im Dax sorgte aber Rheinmetall. Nachdem der Rüstungskonzern am Vorabend nach Börsenschluss erneut die Prognose senken musste, brach der Aktienkurs um 16 Prozent auf den niedrigsten Stand seit Februar 2025 ein. Die Strategie der Düsseldorfer sei nicht falsch, die bisherigen Ziele seien aber wohl unrealistisch, schrieb JPMorgan-Experte David Perry. Im Rüstungssektor gerieten nach Quartalszahlen auch die Aktien von Renk <DE000RENK730> unter Druck.

Aus dem Dax berichteten viele weitere Unternehmen von ihren vergangenen Quartalen. Größere Verluste von 2,8 Prozent erlitten die Titel der Commerzbank <DE000CBK1001>. Das Bankhaus habe zwar starke Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt, schrieb der DZ-Bank-Analyst Philipp Häßler. Negativ überrascht zeigte er sich aber von Aussagen zur Entwicklung des Zinsüberschusses. Er stufte die Aktien auf "Halten" mit der Begründung fehlender kurzfristiger Kurstreiber ab.

Die Aktionäre der Deutschen Telekom <DE0005557508> mussten einen Abschlag von 2,1 Prozent einstecken. Die Zahlen seien eigentlich stark gewesen, sagte ein Händler. Er verwies allerdings auch auf wieder aufkommende Sorgen bezüglich einer kompletten Fusion mit T-Mobile US <US8725901040>, da die Dividende nur um zehn Prozent steigen solle. Am Markt werde mit einer stärkeren Anhebung gerechnet.

Die Anteile des Chemiekonzerns Lanxess <DE0005470405> sprangen im MDax zeitweise um 20 Prozent hoch, reduzierten ihr Plus aber zu Handelsschluss auf sechs Prozent. Die Resultate und der präzisierte Ausblick galten unter Börsianern eigentlich als wenig aufregendes Ereignis. Am Markt war die Rede von Eindeckungen durch Leerverkäufer, die auf fallende Kurse gesetzt hätten.

Unter den weiteren Nebenwerten im MDax und SDax <DE0009653386> konnte Bechtle <DE0005158703> mit erneut angehobenen Jahreszielen punkten. Beim Kochboxenversender Hellofresh <DE000A161408> stand ein Kurssprung um 11,5 Prozent zu Buche, obwohl die Geschäfte auch im dritten Quartal schlecht liefen. Weil Hellofresh seine Marketingkosten weiter reduziert, fiel der operative Gewinn aber höher aus als gedacht.

Der Eurozonen-Index EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,55 Prozent tiefer bei 6.231,54 Punkten. Außerhalb der Eurozone rutschten der Züricher SMI <CH0009980894> und der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> ebenfalls ins Minus. In New York fiel der Dow Jones Industrial <US2605661048> zuletzt um 2,4 Prozent, während der Nasdaq 100 <US6311011026> 4,5 Prozent verlor./tih/he

05.11.2026 | 17:49:46 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax-Rally endet am Rekordhoch wegen US-Turbulenzen
05.11.2026 | 14:39:45 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax mit Rekordhoch - Schwarzer Tag für Rheinmetall-Anleger
05.11.2026 | 12:17:26 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax mit Rekordhoch - Rheinmetall-Aktien stürzen ab
05.11.2026 | 11:50:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Deutsche Telekom legt kräftig zu - Höhe des Aktienrückkaufs enttäuscht
05.11.2026 | 10:02:21 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Neuer Rekord dank frischer Risikofreude nach US-Zwischenwahlen
05.11.2026 | 09:47:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax-Rekord greifbar - Rheinmetall schwach

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Berichte & Analysen

  • Börsenbericht
    05.11.2026

    Neuer Rekord im Dax, aber Rheinmetall stürzen ab

    Nach anfänglicher Skepsis haben Anleger in Frankfurt nun doch mit Erleichterung auf das Ergebnis der Zwischenwahlen in den USA reagiert. Bei Aktionären von Rheinmetall gibt es dagegen keinen Grund zur Freude.

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