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News

17.06.2026 | 08:51:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Crédit Mutuel Asset Management: Inflationsrisiko kehrt zurück (deutsch)

Crédit Mutuel Asset Management: Inflationsrisiko kehrt zurück

^

EQS-News: La Française Group / Schlagwort(e): Marktbericht/Marktbericht

Crédit Mutuel Asset Management: Inflationsrisiko kehrt zurück

17.06.2026 / 08:51 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Inflationsrisiko kehrt zurück

Von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Crédit Mutuel Asset Management ist eine Asset-Management-Gesellschaft der

Groupe La Française, der Holdinggesellschaft des

Asset-Management-Geschäftsbereichs der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

Die Lage rund um die Straße von Hormus ist nach wie vor schwer

einzuschätzen. Zwar scheinen die Ölmärkte ein vorübergehendes Gleichgewicht

gefunden zu haben, allerdings bleibt dessen Nachhaltigkeit ungewiss. Doch Öl

ist nur ein Aspekt: Auch Düngemittel, Aluminium, Harnstoff und Flüssigerdgas

(LNG) sind von einem globalen Versorgungsschock betroffen, der den

Inflationsdruck wieder anheizt. Für die Zentralbanken erschwert das Risiko

einer Entankerung der Inflationserwartungen die geldpolitischen Aussichten

und schürt erneut Volatilität an den Anleihemärkten.

Nach den Inflationsschocks, die zunächst durch Corona und anschließend durch

den Krieg zwischen Russland und der Ukraine ausgelöst wurden, sorgen die

Spannungen im Nahen Osten nun für eine neue Welle. Die jüngsten Daten zeigen

eine Inflationsrate im Euroraum von 3,2 % per Ende Mai 2026 (Quelle:

EU-Harmonisierter Verbraucherpreisindex) - ein Wert, der in den kommenden

Monaten bei anhaltendem Konflikt weiter steigen könnte. Ähnlich sieht es in

den USA aus, wo die Inflation Ende Mai 2026 im Jahresvergleich 4,2 %

erreichte (Quelle: Verbraucherpreisindex) - auch hier sind die Risiken

weiterhin aufwärtsgerichtet.

Aus Sicht der Zentralbanken besteht nun die Gefahr, dass die

Inflationserwartungen nach aufeinanderfolgenden wirtschaftlichen Schocks aus

dem Ruder laufen. Dies würde die Entscheidungsträger dazu zwingen, ihre

geldpolitischen Prognosen zu überdenken. Zuletzt hat die Europäische

Zentralbank, die noch Ende Februar von einem weitgehend stabilen

geldpolitischen Kurs ausgegangen war, die Zinsen angehoben und könnte dies -

unter sonst gleichen Bedingungen - bis zum Jahresende noch ein- oder zweimal

tun. Eine ähnliche Kehrtwende vollzieht sich derzeit bei der Federal

Reserve. Die US-Notenbank hatte zuvor mögliche Zinssenkungen signalisiert,

doch diese scheinen nun nicht mehr auf der Tagesordnung zu stehen.

Dieses Umfeld wiederum schürt die Unsicherheit an den Anleihemärkten und

sorgt für einen erneuten Anstieg der Volatilität. Die 30-Tage-Volatilität

der 10-jährigen US-Treasuries ist von rund 3,5 % vor dem Schock um die

Straße von Hormus auf über 5 % gestiegen (Bloomberg, Stand: 12. Juni). Noch

ausgeprägter war diese Entwicklung im Euroraum, wo die 30-Tage-Volatilität

französischer 9-jähriger Staatsanleihen von rund 3 % auf über 8 % gestiegen

ist (Bloomberg, Stand: 12. Juni).

Wird die Volatilität auf hohem Niveau bleiben? Das ist keineswegs sicher.

Die Meerenge könnte schnell wieder geöffnet werden, und der Schock sich

legen. Dennoch wird immer deutlicher, dass sich Anleger seit 2020 in einer

Welt bewegen, in der die Inflation wieder zu einem strukturellen Risiko

geworden ist - einem wahrscheinlich dauerhaften Risiko.

Vor diesem Hintergrund scheinen variabel verzinsliche Anleihen (Floating

Rate Notes, FRNs) für das aktuelle Umfeld gut geeignet zu sein:

* Die Kupons von FRNs werden regelmäßig, in der Regel vierteljährlich, neu

festgesetzt und können so an Änderungen der Geldpolitik und höhere

Zinsen angepasst werden;

* Ihre Zinssensitivität ist nach wie vor sehr gering, was zu einem

minimalen Durationsrisiko führt;

* Das aktuelle Zinsniveau bietet historisch attraktive Renditen.

Im aktuellen Umfeld erscheinen variabel verzinsliche Anleihen zunehmend

weniger als Alternative, sondern eher als naheliegende Wahl.

La Française Pressekontakt

La Française Systematic Asset Management GmbH

Bianca Tomlinson

Neue Mainzer Straße 80

60311 Frankfurt

Tel. +49 (0)69 975743 03

bianca.tomlinson@la-francaise.com

https://www.la-francaise-systematic-am.com

Heidi Rauen +49 69 339978 13 | hrauen@dolphinvest.eu

Disclaimer

Fertiggestellt am 12. Juni 2026. Dieser Kommentar dient ausschließlich zu

Informationszwecken. Die vom Autor geäußerten Meinungen basieren auf den

aktuellen Marktbedingungen und können sich ohne vorherige Ankündigung

ändern. Dieses Dokument stellt seitens der Groupe La Française kein Angebot

zum Kauf oder Verkauf von Anlagen, Produkten oder Dienstleistungen dar und

ist nicht als Aufforderung, Anlageberatung oder Rechts- bzw. Steuerberatung,

als Empfehlung einer Anlagestrategie oder als individuelle Empfehlung zur

Anlage in bestimmte Anlageprodukte zu verstehen. Die in dieser

Veröffentlichung enthaltenen Informationen basieren auf Quellen, die als

zuverlässig angesehen werden, doch übernimmt die Groupe La Française keine

Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit, Gültigkeit oder Relevanz. Die

Nennung bestimmter Wertpapiere und Finanzinstrumente dient lediglich der

Veranschaulichung. Sie ist nicht als Aufforderung zur direkten Anlage in

diese Wertpapiere oder Finanzinstrumente zu verstehen. Historische

Marktentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige

Marktentwicklung. Herausgegeben von La Française Finance Services mit Sitz

in 128 boulevard Raspail, 75006 Paris, Frankreich, einem Unternehmen, das

von der Autorité de Contrôle Prudentiel als Wertpapierdienstleister unter

der Nr. 18673, und am 4. November 2016 bei ORIAS (www.orias.fr) unter der

Nummer 13007808 registriert, ist eine Tochtergesellschaft von La Française.

Crédit Mutuel Asset Management: 128 Boulevard Raspail, 75006 Paris ist eine

von der Autorité des marchés financiers unter der Nr. GP 97 138 zugelassene

und seit dem 11.04.2025 bei ORIAS (www.orias.fr) unter der Nr. 25003045

registrierte Vermögensverwaltungsgesellschaft. Aktiengesellschaft (Société

Anonyme) mit einem Grundkapital von 3.871.680 EUR, RCS Paris Nr. 388 555 021.

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17.06.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

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2346358 17.06.2026 CET/CEST

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17.06.2026 | 08:50:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: DZ Bank senkt fairen Wert für BMW auf 75 Euro - 'Kaufen'
17.06.2026 | 08:49:57 (dpa-AFX)
Devisen: Euro bleibt über Marke von 1,16 US-Dollar
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GNW-News: China Porcelain . Global Journey: Internationale Wanderausstellung zeitgenössischer chinesischer Keramikkunst feierlich eröffnet
17.06.2026 | 08:38:08 (dpa-AFX)
KORREKTUR/Chef von Capri-Sun zu Strohhalmpetition: 'schlecht gemacht'
17.06.2026 | 08:36:00 (dpa-AFX)
IRW-News: St. George Mining Limited : St George sichert sich A$60 Million zur Beschleunigung der Entwicklung des Weltklasse-Seltenerden- und Niob-Projekts Araxá
17.06.2026 | 08:35:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: JPMorgan senkt Ziel für BMW auf 82 Euro - 'Overweight'
17.06.2026 | 08:23:18 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Vor US-Zinsentscheid im Minus erwartet

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> könnte das Ringen um die 25.000-Punkte-Marke am Mittwoch vorerst verlieren. Zweimal ist der deutsche Leitindex in dieser Woche darüber schon abgedreht und nun droht ihm ein moderater Rücksetzer unter die Tausendermarke. Vorsicht prägt vor dem US-Zinsentscheid am Abend das Geschehen.

Knapp eine Stunde vor Handelsbeginn signalisierte der X-Dax <DE000A0C4CA0> als außerbörslicher Indikator für den Dax <DE0008469008> einen Start bei 24.835 Punkten. Damit liegt die Indikation 0,3 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. Auch die 21-Tage-Linie kommt damit wieder nah.

Der Marktbeobachter Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets spricht von "Berührungsängsten mit den 25.000 Punkten". Es mangele dem Dax an einem "zündenden Funken" für den Ausbruch nach oben. Das Trendthema Künstliche Intelligenz (KI) und der fulminante SpaceX <US84615Q1031>-Börsengang zögen zurzeit sehr viel Aufmerksamkeit auf sich, die anderen Märkten fehlten.

In New York hatte der SpaceX-Schwung am Vorabend jedoch merklich nachgelassen, bei Technologiewerten wurden dort generell Gewinne mitgenommen. Dem Dow Jones Industrial <US2605661048> war zwar ein Rekord gelungen, doch in der Gesamttendenz hielten sich Anleger zurück angesichts der ersten Zinssitzung unter dem neuen Vorsitzenden Kevin Warsh. Dies zeigte sich dann auch in Asien.

Eine Zinsänderung wird nicht erwartet, aber im Mittelpunkt des Interesses stehen wohl Warshs Äußerungen. "Die Märkte wollen vor allem wissen, ob die Fed unabhängig bleibt oder ob der politische Einfluss des Weißen Hauses zunimmt", glaubt der Marktbeobachter Maximilian Wienke vom Broker eToro. Er sieht Warsh in einem Dilemma zwischen dem Kampf gegen die Inflation und der Forderung niedrigerer Zinsen durch US-Präsident Donald Trump. Sollten Zinserhöhungen in Aussicht gestellt werden oder Antworten ausweichend wirken, geht Wienke davon aus, dass dies die Nervosität der Anleger erhöhen würde.

Im Dax dürfte sich die Gewinnwarnung von BMW <DE0005190003> negativ auf den gesamten Autosektor auswirken. Am Vorabend hatte der Autobauer aus München nach Börsenschluss die Anleger mit gekappten Prognosen <DE0005190003> überrascht. Gründe sind die Marktschwäche in China und der Iran-Krieg. Gleich mehrere Experten sprachen von einer "großen" oder "bedeutenden" Gewinnwarnung.

Auf der Handelsplattform Tradegate ging es für die BMW-Aktien vorbörslich deutlich um acht Prozent abwärts, unter 63 Euro droht ihnen im Xetra-Handel ein Tief seit 2020. JPMorgan-Analyst Jose Asumendi sieht einen Weckruf für die gesamte Branche. Volkswagen <DE0007664039> und Mercedes-Benz <DE0007100000> werden auch im Minus erwartet./tih/jha/

17.06.2026 | 07:32:07 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste erwartet
17.06.2026 | 07:02:06 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Leichte Verluste - BMW enttäuscht, SpaceX verliert Schwung
16.06.2026 | 18:17:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax rettet knappes Plus - Unter 25.000 Punkte
16.06.2026 | 17:48:10 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax rettet knappes Plus - Unter 25.000 Punkte
16.06.2026 | 15:01:45 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax ringt weiter um 25.000-Punkte-Marke
16.06.2026 | 11:57:43 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax erneut über 25.000 Punkten

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