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News

16.07.2026 | 20:24:47 (dpa-AFX)
Leavitt: Iran will weiter Abkommen mit den USA

WASHINGTON (dpa-AFX) - Der Iran soll nach Darstellung von US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt weiter an einem Abkommen mit Washington interessiert sein. "Der Iran steht nach wie vor in engem Austausch mit den Vereinigten Staaten von Amerika", sagte Leavitt vor der Hauptstadtpresse in Washington. Es war ihr erster öffentlicher Auftritt im Weißen Haus seit der Geburt ihres zweiten Kindes im Mai.

Dass das US-Militär ungeachtet dessen seit Tagen Ziele im Iran angreift, begründete Leavitt mit dem Verhalten der iranischen Führung. Präsident Donald Trump werde nicht tatenlos zusehen, wie der Iran Schiffe in der Straße von Hormus angreife.

Zuvor waren Schiffe bei der Durchfahrt beschossen worden, die Angriffe werden dem Iran zugeschrieben. Dies sei ein Verstoß gegen das von beiden Seiten unterzeichnete Rahmenabkommen, in dem Teheran sich verpflichtet habe, derartige Angriffe zu unterlassen.

Das US-Militär hatte erst am Mittwoch erneut und in zwei Wellen Ziele im Iran angegriffen. Der Iran reagierte mit Beschuss auf Ziele in der Region - unter anderem meldeten die mit den USA verbündeten Golfstaaten Kuwait und Bahrain Angriffe. Auch Jordanien meldete erneuten Beschuss aus dem Iran./ngu/DP/he

16.07.2026 | 20:07:53 (dpa-AFX)
EQS-DD: CEWE Stiftung & Co. KGaA (deutsch)
16.07.2026 | 20:07:22 (dpa-AFX)
GNW-News: Cribl übernimmt CardinalOps und erweitert seine KI-Plattform um Security Operations
16.07.2026 | 19:56:30 (dpa-AFX)
Aktien New York: Verluste - Nasdaq gibt besonders deutlich nach
16.07.2026 | 19:23:55 (dpa-AFX)
Israels Parlament beschließt umstrittenes Mediengesetz
16.07.2026 | 19:14:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Ukraine: Proteste überschatten Wahl der neuen Regierung
16.07.2026 | 19:13:57 (dpa-AFX)
IRW-News: Banyan Gold Corp.: Banyan Gold setzt die Abgrenzung hochgradiger Zonen im Bereich Powerline Southwest des AurMac-Projekts im Yukon (Kanada) fort
16.07.2026 | 18:12:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Leichte Verluste - Nahost bleibt Thema

FRANKFURT (dpa-AFX) - Neue Sorgen mit Blick nach Nahost haben den Dax <DE0008469008> am Donnerstag belastet. Der deutsche Leitindex machte im späten Handel aber etwas Boden gut und verlor letztlich 0,34 Prozent auf 24.915,49 Punkte. Nachdem er auf den tiefsten Stand seit Ende Juni gerutscht war, stützte die kurz- bis mittelfristig wichtige 50-Tage-Linie den Dax erneut. Die zuletzt umkämpfte 25.000-Punkte-Marke bleibt in Sichtweite. Für den MDax <DE0008467416> ging es um 0,19 Prozent auf 32.039,83 Punkte nach unten.

Nach neuen Angriffen und Drohungen der USA gegen den Iran ließ die Führung in Teheran die Tür für weitere Verhandlungen zwar offen, beanspruchte jedoch die Kontrolle über die Straße von Hormus. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, dass der Iran laut informierten Kreisen Unterstützung von der jemenitischen Huthi-Bewegung erbeten habe. Diese solle die wichtige Ölroute sperren, falls die USA tatsächlich Angriffe auf die iranische Energieinfrastruktur starten. Die Ölpreise legten daraufhin weiter zu.

Daneben belasteten auch weitere Gewinnmitnahmen bei Aktien mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz (KI). Starke Geschäftszahlen des taiwanesischen Chipherstellers TSMC <TW0002330008> waren für die Technologiewerte kein Kurstreiber. Die offiziellen Zahlen hätten die teils schon bekannten Eckdaten lediglich bestätigt, sagte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Die Skepsis der Investoren über die weitere Entwicklung im Geschäft rund um KI und Rechenzentren in der spätzyklischen Phase bleibe.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 0,29 Prozent auf 6.283,61 Punkte. Außerhalb der Eurozone schloss der Leitindex in London <GB0001383545> gut ein halbes Prozent höher, in Zürich <CH0009980894> ging es um rund 0,3 Prozent abwärts. In New York stand der Dow Jones Industrial <US2605661048> zum europäischen Handelsschluss moderat im Plus. Der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> verlor rund ein Prozent.

Auch am deutschen Aktienmarkt gerieten Halbleiter-Aktien abermals unter Druck. Infineon <DE0006231004> sanken am Dax-Ende um 3,9 Prozent. Für MDax-Schlusslicht Aixtron <DE000A0WMPJ6> ging es um 5,2 Prozent bergab. Siltronic <DE000WAF3001> und Jenoptik <DE000A2NB601> gaben 3,3 beziehungsweise 2,5 Prozent nach. Im Kleinwerte-Index SDax <DE0009653386> büßten die Aktien von LPKF <DE0006450000> 5,3 Prozent ein.

Passend dazu konnte der schweizerische Technologiekonzern ABB <CH0012221716> nicht mit der Übernahme der britischen Firma Rotork punkten. Der Automatisierungsspezialist soll das Rechenzentren-Geschäft von ABB stärken. Berenberg-Analyst Richard Dawson bezeichnete den Zukauf allerdings als teuer. Hierzulande büßten die Aktien von Siemens Energy <DE000ENER6Y0> daraufhin 2,3 Prozent ein. Beim Energietechnikkonzern steht die Nachfrage rund um Rechenzentren ebenfalls im Fokus.

Finanzdienstleister Hypoport <DE0005493365> berichtete für das erste Halbjahr über eine Stagnation in der privaten Immobilienfinanzierung. Nach dem Zinsanstieg infolge des Iran-Kriegs hätten viele Verbraucher im ersten Quartal noch schnell Kredite abgeschlossen. Dieser Vorzieheffekt ging demnach zulasten des zweiten Quartals. Die Hypoport-Aktien machten anfängliche Verluste aber wett und legten um 1,1 Prozent zu.

Die nun offiziell vorliegende Übernahmeofferte von Uber <US90353T1007> gab Delivery Hero <DE000A2E4K43> kaum Impulse: Mit einem Plus von 0,1 Prozent auf 38,20 Euro blieben die Titel des Essenslieferdienstes deutlich unter den vom US-Fahrdienstvermittler gebotenen 41,50 Euro je Aktie. Analysten zufolge begrenzen die erwartbar langwierige Prüfung der Wettbewerbsbehörden und die fehlende Fantasie für Gegengebote das weitere Kurspotenzial. Seit Jahresbeginn haben die Aktien bereits um rund 68 Prozent zugelegt.

Die Cewe-Aktien <DE0005403901> gewannen 0,7 Prozent. Der Fotodienstleister will mit der Übernahme des Sofortfoto-Geschäfts von Kodak Alaris sein Kerngeschäft Fotofinishing und seine internationale Präsenz im Handel ausbauen.

Ansonsten bewegten auch Analystenaussagen. Für Schaeffler <DE000SHA0100> ging es um 2,4 Prozent hoch. Nach der jüngsten Kurskorrektur strich UBS-Analyst Juan Perez-Carrascosa seine Verkaufsempfehlung für den Auto- und Industriezulieferer. Schaeffler biete Wachstumspotenzial zu einem nun günstigeren Preis.

Die Anteile von Knorr-Bremse <DE000KBX1006> zogen um 2,6 Prozent an, nachdem die US-Bank JPMorgan ihnen den Stempel "Positive Catalyst Watch" aufgedrückt hatte. Damit gab Experte Akash Gupta seinen optimistischen Erwartungen für die Ende Juli anstehenden Quartalszahlen des Bremsenspezialisten Ausdruck./niw/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

16.07.2026 | 17:47:26 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Leichte Verluste - Nahost bleibt Thema
16.07.2026 | 14:53:22 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax auf Tief seit Ende Juni - 25.000 Punkte außer Sichtweite
16.07.2026 | 12:16:35 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax rutscht wieder deutlich unter 25.000 Punkte
16.07.2026 | 10:24:31 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax wieder deutlich unter 25.000 Punkten
16.07.2026 | 09:18:15 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax tritt bei 25.000 Punkten auf der Stelle
16.07.2026 | 08:21:04 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Dax tritt bei 25.000 Punkten auf der Stelle

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