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News

27.08.2026 | 21:11:10 (dpa-AFX)
Ceuta: Demonstranten legen Feuer in Migrantenlager

CEUTA (dpa-AFX) - Demonstranten haben in einem Lager von Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta Feuer gelegt und die sofortige Rückführung der Menschen nach Marokko gefordert. Am Strand Benítez, wo Migranten seit Wochen campieren, waren in Fernsehbildern Zivilisten zu sehen, die immer wieder Gegenstände ins Feuer warfen.

Polizisten trennten die Demonstranten von den Migranten, die sich auf eine Mole zurückgezogen hatten. Zuvor hatten Demonstranten bereits versucht, Fahrzeuge des Roten Kreuzes mit Lebensmitteln und Wasser für die Migranten zu stoppen.

Mehrere tausend Migranten harren weiter in der Exklave aus

Ende Juli waren bei einem Massenandrang bis zu 80.000 Migranten von Marokko aus nach Ceuta gekommen, viele schwimmend. Mindestens 96 von ihnen kamen dabei nach offiziellen Angaben ums Leben. Die meisten der Migranten kehrten kurz darauf zurück, aber mehrere Tausend harren weiter in der Exklave aus.

Die konservative spanische Opposition fordert, die Menschen zurückzuschicken. Internationale Verträge und spanische Gerichtsurteile untersagen aber Kollektivabschiebungen und schreiben eine Einzelfallprüfung vor. Besonderen Schutz genießen unbegleitete Minderjährige. Es soll sich um etwa 1.500 Kinder und Jugendliche handeln. 500 besonders gefährdete von ihnen, vor allem Mädchen, sollen auf das spanische Festland gebracht werden.

Spanische Regierung unter starkem Druck

Die linke spanische Regierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez steht wegen der Krise unter starkem Druck. Die Opposition wirft ihr Versagen vor und die Bewohner Ceutas im Stich zu lassen. Zudem gibt es aus der Regierung widersprüchliche Angaben, ob es eine Warnung vor dem Massenandrang gab.

Während Verteidigungsministerin Margarita Robles betonte, der ihrem Ministerium unterstehende Geheimdienst CNI habe die Behörden einen Tag vor dem Massenandrang gewarnt, betonten Innenminister Fernando Grande-Marlaska und andere Regierungsmitglieder, es habe keine Warnung vor einem Andrang dieses Ausmaßes gegeben. Am 3. September will sich Sánchez im Parlament zu der Krise erklären./ro/DP/he

27.08.2026 | 21:01:10 (dpa-AFX)
US-Senatoren fordern von ICE Verzicht auf Elektro-Handschuhe
27.08.2026 | 20:54:02 (dpa-AFX)
Devisen: Euro wenig bewegt vor Notenbanksymposium in Jackson Hole
27.08.2026 | 20:39:50 (dpa-AFX)
Koalition will Widerstandsfähigkeit Deutschlands stärken
27.08.2026 | 20:25:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Krisengespräche bei VW - Forderung nach Zukunftsperspektive
27.08.2026 | 20:14:14 (dpa-AFX)
Trump: Putin wird Nato-Gebiet nicht angreifen
27.08.2026 | 20:13:43 (dpa-AFX)
Aktien New York: Nvidia und andere Tech-Größen geben Nasdaq Schwung
27.08.2026 | 18:14:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Nvidia und andere US-Techs sorgen für Gewinne

FRANKFURT (dpa-AFX) - Überzeugende Quartalsberichte bedeutender US-Technologiekonzerne haben deutschen Aktien am Donnerstag Auftrieb gegeben. Zugleich hemmte jedoch das angelaufene Notenbanktreffen in Jackson Hole die Kaufbereitschaft, denn es herrscht Unsicherheit über die künftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik.

Anleger warten mehrheitlich auf die Rede von US-Notenbankchef Kevin Warsh am Freitag. "Allerdings ist nicht davon auszugehen, dass sich Warsh klar für oder gegen eine Zinserhöhung im September positionieren wird", kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

Der Dax <DE0008469008> beendete den Tag mit einem Plus von 0,31 Prozent auf 26.367,24 Punkte. Damit legte er zwar das dritte Mal in Folge zu, blieb aber dennoch unter seinem Hoch vom Vortag.

Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen Unternehmen gewann 1,31 Prozent auf 32.947,28 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab um 0,71 Prozent auf 6.424,73 Zähler nach und auch der britische und der Schweizer Leitindex verbuchten Verluste. In den USA ging es hingegen vor allem an der technologielastigen Nasdaq-Börse aufwärts.

Vor allem der Geschäftsbericht von Nvidia <US67066G1040> samt dem Ausblick der KI-Chip-Koryphäe sorgte für gute Stimmung. Zudem hatten auch die US-Softwarekonzerne Salesforce <US79466L3024> und Crowdstrike <US22788C1053> mit ihren Quartalsberichten positiv überrascht. Europaweit profitierten davon Aktien mit KI-Bezug sowie die gesamte Techbranche.

Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank verwies auf den beeindruckenden Umsatzsprung von Nvidia, dessen Bilanz als Barometer für die gesamte KI-Branche gilt. "Nvidia ist gut doppelt so groß wie alle 40 Dax-Unternehmen zusammen. Wenn ein Unternehmen, das so groß ist, noch solche Umsatzsprünge machen kann - nächstes Jahr könnte sich der Umsatz um 70 Prozent erhöhen -, dann weiß man, dass hier etwas Großes passiert", sagte er.

Chipaktien wie Infineon <DE0006231004> und Suss Microtec <DE000A1K0235> erholten sich mit jeweils plus 3,6 Prozent, nachdem sie in den letzten Wochen und Monaten deutlich unter Druck gewesen waren. Die Software-Aktien SAP <DE0007164600> und Nemetschek <DE0006452907> setzten sich an Spitze ihres jeweiligen Index und legten um 5,5 Prozent und um knapp 10 Prozent zu. GFT Technologies <DE0005800601> schnellten um 15 Prozent hoch. Hier dürfte eine Kooperation mit der Deutschen Bank der Haupttreiber gewesen sein.

Umstufungen von Kepler Cheuvreux bewegten Aktien aus dem deutschen Telekomsektor. Die Markttrends in Deutschland im zweiten Halbjahr dürften zwar kaum begeistern, es gebe aber attraktive Chancen, schrieb Analyst Florian Treisch. Die sieht er vor allem für United Internet <DE0005089031> und Ionos <DE000A3E00M1> und stufte diese Aktien auf "Buy" hoch. Die Titel reagierten mit Zuwächsen zwischen 5 und 6 Prozent. Für die Aktie der Deutschen Telekom <DE0005557508> gab Treisch nach jüngst gutem Lauf seine Kaufempfehlung auf. Die T-Aktie verlor 2,6 Prozent und litt zusätzlich unter einem kritischen Bericht im "Handelsblatt".

Die Aktien des Industriedienstleisters Bilfinger <DE0005909006> zogen nach einem Kommentar der UBS um 5,4 Prozent an. Analyst Olivier Calvet sieht angesichts gesunkener Erwartungen nach den enttäuschenden Quartalszahlen und eines zugleich besseren Auftragseingang einen attraktiven Einstiegszeitpunkt.

Für die Anteile der im Juni in den SDax <DE0009653386> aufgestiegenen Asta Energy <AT100ASTA001> ging es nach Halbjahreszahlen und Bestätigung des erst kürzlich angehobenen Ausblicks um 9,6 Prozent aufwärts. Der Anbieter kupferbasierter Lösungen für die Stromerzeugung profitierte von einer starken Nachfrage aus dem Energiesektor./ck/mis

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

27.08.2026 | 17:56:46 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Nvidia und andere US-Techs sorgen für Gewinne
27.08.2026 | 14:25:43 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax vor Jackson Hole etwas höher - Chipwerte laufen
27.08.2026 | 11:46:43 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax vor Jackson Hole etwas flau - Chipwerte nach Nvidia höher
27.08.2026 | 09:38:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax etwas flau - Tech-Zahlen, Jackson Hole
27.08.2026 | 09:18:07 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax gefestigt nach Zahlen von Nvidia
27.08.2026 | 08:17:42 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Moderat aufwärts vor Jackson Hole - Nvidia überzeugt

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