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News

30.07.2026 | 12:58:14 (dpa-AFX)
Nationaler Waldbrand-Notstand in Spanien endet

MADRID (dpa-AFX) - Im Zuge der Entspannung bei den verheerenden Waldbränden rund um Madrid hat Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez den nationalen Notstand aufgehoben. Angesichts einer neuen Hitzewelle mit extremen Temperaturen rief er die Bevölkerung zugleich zu besonderer Vorsicht auf.

Mehrere der schwersten Brände seien durch Unachtsamkeit verursacht worden. "Solche Handlungen werden nicht ungestraft bleiben", betonte Sánchez bei einem Besuch des Einsatzkommandos im Ort Navaluenga in der Provinz Ávila rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt.

Die drei Brände in der Sierra Oeste im Westen der Autonomen Gemeinschaft Madrid sowie in den angrenzenden Provinzen Ávila und Toledo sind inzwischen weitgehend eingedämmt oder völlig unter Kontrolle und breiten sich nicht mehr aus. Die meisten Evakuierungen und Ausgangsbeschränkungen, von denen insgesamt rund 90.000 Menschen betroffen waren, sind dort aufgehoben.

Größter Waldbrand der jüngeren Geschichte Spaniens

Allein in Ávila wurden rund 50.000 Hektar Wald- und Buschland verwüstet, das entspricht in etwa der Größe des Bodensees. Dieser Waldbrand gilt als der größte Spaniens seit Beginn der amtlichen Erfassungen im Jahr 1968.

Auslöser des Brandes in Ávila war nach jüngsten Medienberichten ein großer Bagger mit Hydraulik-Hammer, der unerlaubterweise in der Gegend im Einsatz war, um einen Weg für Vieh anzulegen. Bei den Arbeiten seien Funken entstanden, die das trockene Gestrüpp entzündet hätten, schrieb die Zeitung "El Mundo" unter Berufung auf die Polizei. Diese nahm den Besitzer vorübergehend fest und befragte ihn. Die Ermittlungen dauern an.

Vierte Hitzewelle des Sommers bereitet Sorgen

Erleichterung gab es auch aus der Provinz Castellón im Osten des Landes: Der große Waldbrand im Gebiet Vall d'Uixó, nördlich von Valencia, hatte zuletzt im beliebten Urlaubsland die größten Sorgen ausgelöst. Das Feuer konnte inzwischen aber eingegrenzt werden und breitet sich nicht weiter aus, wie die Behörden mitteilten. Auch dort hatten Tausende Menschen evakuiert werden müssen. Insgesamt erfassten die Flammen dort 9.300 Hektar.

Trotz der zahlreichen guten Nachrichten lodert es in Spanien weiterhin vielerorts. Eine Hitzewelle, die nach Warnung des nationalen Wetterdienstes mit Temperaturen von über 40 Grad, geringer Luftfeuchtigkeit und starken Winden das Waldbrandrisiko erhöht, hält viele Regionen des beliebten Urlaubslandes zudem in Atem. Diese vierte Hitzewelle des Sommers soll bis Sonntag anhalten.

Neue Waldbrände

Drei neue Waldbrände forderten unterdessen die Feuerwehren und weitere Einsatzkräfte besonders stark. Die Feuer seien im Nordwesten des Landes in der Provinz León ausgebrochen, berichtete der staatliche TV-Sender RTVE. Rund 300 Bewohner aus der Umgebung der Ortschaft San Cipriano hätten ihre Häuser verlassen müssen, hieß es. Sie seien vorübergehend in Schulen und Turnhallen untergebracht worden.

Rund 180 Kilometer südwestlich war zuvor bereits ein weiterer Brand in einem Naturpark in der Provinz Zamora nahe der Grenze zu Portugal ausgebrochen. Wegen erheblicher Risiken für die Anwohner seien bis Donnerstagmorgen 12 Ortschaften sowie ein Campingplatz geräumt worden, meldete der Rundfunk. Rund 1.000 Menschen seien betroffen. An zwei Fronten hätten Feuerwehrleute und Helfer allerdings die Flammen inzwischen eindämmen können, teilte ein Sprecher der örtlichen Verwaltung mit./er/DP/mis

30.07.2026 | 12:57:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Trotz Umsatzrekord - Hohe Marketing-Kosten enttäuschen bei Adidas
30.07.2026 | 12:56:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Fußball-WM treibt Bierabsatz von AB Inbev an - Aktie gibt nach
30.07.2026 | 12:52:42 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Siltronic nach Kursrutsch wieder begehrt - Ausblick hilft
30.07.2026 | 12:51:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Shell verdient dank hoher Öl- und Gaspreise weiter hervorragend
30.07.2026 | 12:48:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/'Gefahr für Demokratie': Vertrauen in Staat auf Tiefststand
30.07.2026 | 12:45:13 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: H&K AG: Deutliches Wachstum bei Umsatz, Betriebsleistung und EBITDA, Prognose für Gesamtjahr erhöht (deutsch)
30.07.2026 | 11:51:25 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax knapp im Plus - Adidas brechen ein

FRANKFURT (dpa-AFX) - Unter dem Eindruck eines Kurseinbruchs von Adidas <DE000A1EWWW0> und einer erwartungsgemäß ausgefallenen US-Leitzinsentscheidung hat der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag keine klare Richtung gefunden. Zudem stehen aktuelle Inflationsdaten aus Deutschland sowie der Iran-Krieg im Anlegerfokus. Am Abend nach US-Börsenschluss veröffentlichen Apple <US0378331005> und Amazon <US0231351067> dann ihre Quartalszahlen.

Der Dax <DE0008469008> notierte gegen Mittag 0,1 Prozent im Plus bei 25.482 Punkten. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen sank hingegen um 0,6 Prozent auf 32.058 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> ging es zuletzt um 0,6 Prozent nach oben.

Die US-Notenbank Fed hatte den Leitzins am Vorabend wie erwartet ein weiteres Mal unverändert gelassen. Damit bleibt die Spanne bei 3,5 bis 3,75 Prozent. Geopolitisch bleibt die Lage im Iran angespannt. Als Antwort auf Irans Angriff gegen die US-Truppen im Nahen Osten griff das US-Militär in der Nacht wieder Ziele in der Islamischen Republik an.

Angesichts der Sorgen über KI-Kosten und der neuen gegenseitigen Angriffe im US-Iran-Konflikt sei die Stimmung auf dem Parkett verhalten, kommentierte Analyst Jochen Stanzl von der Consorsbank. Selbst die ausgebliebene Zinsanhebung durch die US-Notenbank könne nicht für neue Euphorie sorgen, weil man davon ausgehe, dass das Stillhalten nur vorläufig sei.

Im Fokus stehen die Aktien von Adidas mit einem Kurseinbruch von mehr als 17 Prozent angesichts einer enttäuschenden Ergebnisentwicklung des Sportartikelherstellers im zweiten Quartal. Analyst James Grzinic von Jefferies sprach von einer unerwartet deutlichen Steigerung der operativen Kosten. Die starke Wachstumsdynamik im zweiten Quartal rücke daher in den Hintergrund.

Nach einem trägen Jahresstart konnte Symrise <DE000SYM9999> im zweiten Quartal aus eigener Kraft wieder wachsen. Die Jahresziele bestätigte der Hersteller von Duftstoffen und Aromen. Die Aktien gewannen an der Dax-Spitze 5,9 Prozent.

Der Münchner Triebwerksbauer MTU <DE000A0D9PT0> legte dank eines brummenden Wartungsgeschäfts im zweiten Quartal stärker zu als gedacht. Vorstandschef Johannes Bussmann hob seine Prognose für den freien Barmittelzufluss etwas an. Die MTU-Papiere verteuerten sich um 3,8 Prozent.

Knorr-Bremse <DE000KBX1006> erhöhte nach einem robusten ersten Halbjahr den Ausblick für das laufende Jahr. Die Papiere verloren dennoch 7,6 Prozent und waren damit Schlusslicht im MDax. Die neuen Ziele bis 2030 böten kaum Impulse, hieß es von der DZ Bank.

Die Anteile des Staplerherstellers und Lagerhaus-Spezialisten Kion <DE000KGX8881> sanken nach der Zahlenvorlage um 6,4 Prozent. Für Nemetschek <DE0006452907> ging es nach den Quartalszahlen um 6,6 Prozent bergab, womit die Papiere des Bausoftwareherstellers ihrem zuletzt starken Lauf Tribut zollten./edh/ajx/mis

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

30.07.2026 | 10:05:46 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax gibt nach - Adidas-Aktien brechen ein
30.07.2026 | 09:31:12 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax schwächer - Adidas-Aktien brechen ein
30.07.2026 | 08:27:33 (dpa-AFX)
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30.07.2026 | 07:41:05 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leichte Verluste erwartet
30.07.2026 | 07:39:59 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Etwas schwächer - Anleger hoffen auf Impulse von der Berichtssaison
29.07.2026 | 18:15:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Uneinheitlich - Quartalszahlen vs. Geopolitik

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