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News

20.08.2026 | 05:35:11 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Handelsblatt' zu US-Schuldenlast/Gefahr für die Märkte

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - "Handelsblatt" zu US-Schuldenlast/Gefahr für die Märkte:

"Lange Zeit konnten die USA aufgrund ihres Sonderstatus und des Niedrigzinsumfelds billig Schulden aufnehmen. Das ist jedoch Geschichte. Die Renditen der zehnjährigen Benchmark-Bonds befinden sich wieder auf dem Niveau der Finanzkrise. Die 30-jährige Staatsanleihe liegt seit knapp einem Monat über fünf Prozent. Ein Cocktail aus Rekordschulden, Inflationssorgen und konkurrierenden KI-Bonds treibt die Renditen. Für das US-Finanzministerium unter Scott Bessent wird es damit immer teurer, das gewaltige Haushaltsloch mit den mittel- bis langfristigen Anleihen zu stopfen. Die Regierung wird zum Getriebenen der gigantischen Staatsverschuldung."/yyzz/DP/stw

20.08.2026 | 05:35:10 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Die Glocke' zur Politik der israelischen Regierung
20.08.2026 | 05:35:09 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Rhein-Zeitung' zu knapp gefüllten Gasspeichern
20.08.2026 | 05:35:08 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zu Donald Trumps sinkenden Sympathiewerten
20.08.2026 | 05:35:07 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung' zu Mini-Akw-Idee/FDP
20.08.2026 | 05:35:06 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' zu Wahlen in der Ukraine
20.08.2026 | 05:35:05 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Rheinpfalz' zu Niedrigwasser/Industrie
19.08.2026 | 18:22:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt leicht nach - Zinsanspannung hält an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Unsicherheit unter den Anlegern wegen steigender Anleihezinsen und der problematischen Lage in Nahost hat die Anleger auch am Mittwoch nicht los gelassen. Nach zwei schwachen Handelstagen war beim Dax <DE0008469008> angesichts letztlich nur geringer Abgaben aber ein Hauch von Stabilisierung erkennbar. Die Anfang August erstmals passierte Marke von 26.000 Punkten geriet zunächst nicht in Gefahr.

Der deutsche Leitindex ging 0,14 Prozent tiefer bei 26.091,33 Punkten aus dem Handel. Der MDax <DE0008467416> verlor 0,05 Prozent auf 31.822,47 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab um 0,4 Prozent nach, während die Vorzeichen in Zürich und London positiv waren. In New York stand zuletzt immerhin der Dow Jones Industrial <US2605661048> in der Gewinnzone.

Im Fokus standen weiter die zinssensitiven Halbleiterwerte wegen ihrer Korrektur, die international unter Schwankungen weiter ging. Den Auslöser dafür sieht die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) in steigenden Anleiherenditen und der damit größer werdenden Frage, ob die angekündigten KI-Investitionen in einem Umfeld steigender Finanzierungskosten Bestand haben. Die vom US-Finanzministerium signalisierte Bereitschaft, am Anleihemarkt stützend einzugreifen, konnte die Zinssorgen nicht beseitigen.

Als Dax-Schlusslicht schloss Infineon <DE0006231004> vier Prozent tiefer. Der Kurs des Chipkonzerns näherte sich dem tiefsten Stand seit Ende Juli, als es in der Tech-Branche schon einmal Verwerfungen gegeben hatte. In Asien hatten sich Sektoranleger bereits Sorgen um die Finanzlage des Investors Softbank <JP3436100006> gemacht, der laut einem Medienbericht Pläne für die Ausgabe neuer Anleihen schmiedet, um seine KI-Ambitionen zu finanzieren.

Zwar versuchte der koreanische Chipriese SK Hynix <KR7000660001>, die Lage mit einem großen Aktienrückkaufpaket zu beruhigen. Dies gelang aber ebenso wenig durch ein Geschäft zwischen Google <US02079K1079> und dem US-Unternehmen Marvell Technology <US5738741041>. Die Marvell-Titel zogen zwar an, der bisherige Google-Lieferant Broadcom <US11135F1012> litt jedoch unter dieser Nachricht.

Im Großen und Ganzen konnte die Chip-Unsicherheit den Dax aber nicht mehr so stark beeinträchtigen. Unter anderem sorgte SAP <DE0007164600> mit einem Anstieg um 1,9 Prozent für ein Gegengewicht. Die Erholung der Aktien des Software-Konzerns ging mit dem höchsten Stand seit Ende Januar weiter. Anleger verdrängen hier neuerdings die lange Zeit eingepreiste Sorge vor einem KI-Störeffekt.

Aus dem Gesundheitssektor verbuchte die Darmstädter Merck KGaA <DE0006599905> ein Plus von 1,2 Prozent. Nicht selbst daran beteiligt, profitierten die Titel von einer positiv ausstrahlenden Sektornachricht aus den USA. Die Konzerne Merck & Co <US58933Y1055> und Moderna <US60770K1079> vermeldeten einen Erfolg bei einer kombinierten Hautkrebsbehandlung mit einem mRNA-Krebsimpfstoff. Deren Aktienkurse legten daraufhin deutlich zu.

Im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> gewann Heidelberger Druck <DE0007314007> nach einem negativen Start am Ende 2,6 Prozent. Der Maschinenbauer hält trotz eines schwachen ersten Geschäftsquartals an seinen Jahreszielen fest. Experten hoffen auf Besserung im Jahresverlauf.

Die Titel von Redcare Pharmacy <NL0012044747> standen mit Zahlen von DocMorris <CH0042615283> im Blickfeld. Mit einem Abschlag von 1,3 Prozent konnten sie aber nicht davon profitieren, dass der Konkurrent seine Umsatz- und Ergebniszielspannen anhob. Der DocMorris-Kurs legte in Zürich um knapp vier Prozent zu.

Die Aktionäre des Rüstungsunternehmens Renk <DE000RENK730> konnten sich nur zeitweise über einen Kursgewinn wegen Übernahmefantasie freuen. Diese hatte JPMorgan-Analyst David Perry geschürt. Allerdings war die gute Stimmung in einem durchwachsenen Branchenumfeld nicht nachhaltig, das Papier ging etwas tiefer aus dem Handel. Die Aktien des größten deutschen Rüstungskonzerns Rheinmetall <DE0007030009> gaben im Dax um fast drei Prozent nach./tih/he

19.08.2026 | 17:54:53 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Dax gibt leicht nach - Anspannung wegen Zinsen hält an
19.08.2026 | 15:07:40 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax stabilisiert sich
19.08.2026 | 12:01:08 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax stemmt sich gegen Tech-Schwäche
19.08.2026 | 10:11:38 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stemmt sich gegen schwache Vorgaben
19.08.2026 | 09:21:28 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax stemmt sich gegen schwache Vorgaben
19.08.2026 | 08:19:38 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Weitere Dax-Verluste halten sich in Grenzen

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