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News

06.04.2026 | 21:22:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump droht Iran mit schneller Zerstörung von Infrastruktur

WASHINGTON (dpa-AFX) - US-Präsident Donald Trump hat dem Iran mit einer schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke gedroht, sollte Teheran nicht rechtzeitig einlenken. Der Republikaner sagte im Weißen Haus, dass die USA nach Ablauf seines Ultimatums innerhalb von vier Stunden eine "völlige Zerstörung" herbeiführen könnten. Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2.00 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab.

Trump: "Wir haben einen Plan"

Trump sagte zugleich, man wolle nicht, dass das passiert. Er betonte aber zugleich: "Wir haben einen Plan." Jedes Kraftwerk würde vom Netz gehen, brennen, explodieren und niemals mehr genutzt werden können.

Man brauche eine Einigung und Teil davon müsse es sein, dass ein freier Transport von Öl durch die Straße von Hormus wieder gewährleistet sei, betonte er.

Der US-Präsident hatte Teheran zuvor ein Ultimatum zur Öffnung der für den globalen Öl- und Gashandel wichtigen Meerenge gesetzt, die zwischen dem Iran und dem Oman liegt. Die Frist dafür legte er zuletzt nach mehreren Verschiebungen auf Dienstag, 20.00 Uhr US-Ostküstenzeit. Trump hatte zuletzt bereits Angriffe auf Energieanlagen und Infrastruktur wie Brücken angekündigt, sollte das Land nicht einlenken. In einer Ansprache an die Nation drohte Trump vergangene Woche gar, den Iran zurück in die "Steinzeit" zu befördern.

Die USA haben jüngst bereits eine wichtige Brücke angegriffen

Kürzlich bombardierten die USA bereits die höchste Brücke des Landes, die "B1" nahe Teheran. "Die größte Brücke im Iran stürzt ein und wird nie wieder genutzt werden - es wird noch viel mehr folgen!", kommentierte Trump.

Nach dem Beginn des Iran-Kriegs hatte Teheran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus mit Angriffen und Drohungen quasi zum Erliegen gebracht. Weil die Meerenge für den globalen Öltransport besonders wichtig ist, schossen die Energiepreise nach oben./fsp/DP/he

06.04.2026 | 21:16:49 (dpa-AFX)
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06.04.2026 | 21:01:48 (dpa-AFX)
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06.04.2026 | 21:01:02 (dpa-AFX)
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06.04.2026 | 21:00:31 (dpa-AFX)
Devisen: Euro legt weiter zu - Hoffnung auf Waffenruhe unerschütterlich
06.04.2026 | 20:45:09 (dpa-AFX)
Selenskyj schlägt Waffenruhe für Angriffe auf Kraftwerke vor
06.04.2026 | 20:44:58 (dpa-AFX)
Iran lehnt Waffenstillstand ab und fordert dauerhaftes Kriegsende
06.04.2026 | 20:20:02 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK 2: Ölpreis bestimmt weiter die Richtung im Dax

(aktualisierte Fassung)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Ölpreise dürften auch in der sechsten Woche des Iran-Kriegs dem deutschen Aktienmarkt die Richtung weisen. Mit ihrer Höhe steigen und fallen die Inflations- und Konjunktursorgen.

Das Interesse bleibt beim Kriegsgeschehen in Nahost. Jede neue Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, das weitere Vorgehen Israels und jede Reaktion des Irans dürften genau beobachtet und bewertet werden. Die Auswirkungen auf die Straße von Hormus stehen im Zentrum, denn diese derzeit blockierte Meeresenge ist eine wichtige Passage für weltweite Öltransporte. Ansonsten ist der Kalender in der Osterwoche schwach gefüllt.

Am Wochenende hatten sich US-Präsident Donald Trump und Teheran mit gegenseitigen Drohungen und Beleidigungen überzogen. Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Ostermontag, den Kriegsparteien sei ein Plan für eine 45-tägige Waffenruhe mit Friedensgesprächen vorgelegt worden. Der Nachrichtenagentur IRNA zufolge lehnt Teheran dies aber ab. Iran verlange ein dauerhaftes Kriegsende, hieß es. Trump betonte, das am Dienstag auslaufende Ultimatum für den Iran sei endgültig.

Aktien- und Ölhändler in den USA reagierten am mit Zurückhaltung. Die Hoffnung, dass es doch zu einer Waffenruhe kommt, sorgte am Montagabend für leichte Gewinne am Aktienmarkt; aber auch mit den Ölpreisen ging es etwas nach oben. Beim Dax <DE0008469008> deutete die Wochenend-Indikation beim Broker IG am Montagabend auf einen Indexstand von 23.234 Punkten und damit etwas über dem Stand von Ende der vergangenen Handelswoche hin.

"Donald Trump bestimmt aktuell fast im Alleingang die Richtung und das Tempo an den Börsen", resümiert Thomas Altmann, Chef Portfoliomanagement bei QC Partners in Frankfurt, die jüngsten Marktturbulenzen. Für den Dax stehe nach wie vor die 23.000-Punkte-Marke im Fokus, die seit Kriegsbeginn Ende Februar an bereits sechs Handelstagen mindestens einmal nach oben oder unten durchbrochen wurde. "Und es ist gut möglich, dass hier noch einige Handelstage dazukommen."

Eine weiterhin schwankungsreiche Zeit erwarten auch die Experten der Landesbank Baden-Württemberg. Der Iran-Krieg bleibe das Börsenthema Nummer eins, weshalb es "sowohl am Persischen Golf als auch an den Märkten noch eine Weile volatil bleiben" dürfte. "Die Effekte der höheren Energiepreise auf die Inflation sind bereits sichtbar. Wie sie sich auf die Gewinnperspektiven der Unternehmen auswirken, wird sich erst in den kommenden Wochen zeigen, wenn die Berichte für das erste Quartal vorgelegt und die Jahresausblicke konkretisiert werden."

Vor der nächsten Berichtssaison stehen noch einige Wirtschaftsdaten an. Hierzulande wird der Blick am Mittwoch und Donnerstag wohl in Richtung der Auftragseingänge für die deutsche Industrie und die Industrieproduktion selbst gehen. Allerdings handelt es sich um Daten des Monats Februar, also vor dem Kriegsbeginn in Nahost.

Als zentral werden die US-Verbraucherpreise für März eingestuft, die am Freitag anstehen. Sie sind "eine wichtige Kennzahl für die ersten messbaren Auswirkungen des Iran-Kriegs", wie Helaba schreibt. Nach dem starken Anstieg der Inflation hierzulande von 2,7 Prozent im März und ähnlich in der EU wird laut Marktexperte Michael Hewson erwartet, dass die Inflation in den USA wegen des Nahostkonflikts ähnlich klettern wird.

In den vergangenen Monaten hatte sich der Anstieg der US-Verbraucherpreise von 2,7 Prozent Ende 2025 auf 2,4 Prozent verlangsamt. Zwar seien die Vereinigten Staaten "in gewisser Weise dadurch geschützt, dass ihre Erdgaspreise nicht im gleichen Maße wie in Europa gestiegen sind, doch die Anzeichen höherer Preise machen sich auch anderswo bemerkbar".

Unternehmensseitig könnte am Dienstag eine Analysten-Telefonschalte (Pre-Close-Call) des Maschinenbauers Gea <DE0006602006> zur aktuellen Lage und Einordnung von Analystenschätzungen interessant sein, bevor dann die Schweigeperiode beginnt. Sie wird bis zur Vorlage der Zahlen zum ersten Quartal im Mai dauern. Der Online-Broker Flatexdegiro <DE000FTG1111> wird am selben Tag seine monatlichen Kunden- und Transaktionszahlen bekannt geben.

Am Mittwoch stehen die endgültigen Jahreszahlen des Wirkstoffforschers Evotec <DE0005664809> auf der Agenda. Beim Beteiligungsunternehmen Mutares <DE000A0SMSH2> beginnt die Bezugsfrist für neue Aktien aus der angekündigten Kapitalerhöhung. Am Donnerstag lädt der MDax-Konzern <DE0008467416> Traton <DE000TRAT0N7> Analysten zu seinem sogenannten "Pre-close-call" zum ersten Quartal ein. Die entsprechenden Zahlen will der Lkw-Hersteller Ende April veröffentlichen./ck/jsl/he

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

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02.04.2026 | 14:37:38 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Anlegerflucht vor Osterwochenende nach Trump-Rede

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