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News

27.02.2026 | 21:51:22 (dpa-AFX)
Demokraten fordern Trump-Aussage im Epstein-Ausschuss

CHAPPAQUA (dpa-AFX) - Während einer Pause der Epstein-Befragung von Ex-Präsident Bill Clinton haben Demokraten eine Aussage von Präsident Donald Trump gefordert. Clinton beantworte "jede einzelne Frage" ausführlich, nehme nicht das Aussageverweigerungsrecht in Anspruch und fühle sich dabei recht wohl, sagte der demokratische Abgeordnete Suhas Subramanian. Nun müsse auch Trump unter Eid vor dem Ausschuss erscheinen, statt nur Stellungnahmen in sozialen Medien zu verbreiten.

Der Kontrollausschuss im US-Repräsentantenhaus soll das Missbrauchsnetzwerk des 2019 verstorbenen Finanzinvestors und Sexualstraftäters Jeffery Epstein politisch aufarbeiten. Die Demokraten warfen dem Weißen Haus eine "anhaltende Vertuschung" vor. Trump wiederhole fortlaufend die "Lüge", er sei entlastet worden. Den demokratischen Abgeordneten zufolge hält das Justizministerium Unterlagen illegal zurück und hat sogar Fotos und Videos - unter anderem von Handelsminister Howard Lutnick - gelöscht. Belege legten sie zunächst nicht vor.

Mit Blick auf Aussagen aus der laufenden Befragung deuteten Demokraten an, Clinton habe zusätzliche Informationen zu früheren Gesprächen mit Trump angesprochen, die neue Fragen aufwerfen könnten. Details nannten sie unter Verweis auf die Vertraulichkeit der Anhörung nicht. Die vollständigen und ungeschnittenen Videoaufzeichnungen der Anhörungen beider Clintons müssten schnell veröffentlicht werden. Am Vortag war Hillary Clinton, Bills Ehefrau und frühere Außenministerin, befragt worden.

Der demokratische Abgeordnete Wesley Bell betonte, dass Mitglieder der republikanischen Seite mit vorgefassten Schlussfolgerungen in die Anhörung gegangen seien, ohne Belege vorzulegen. Das sei "unprofessionell" und "unethisch". Ziel müsse eine ernsthafte Untersuchung im Interesse der Opfer und Überlebenden sein./hae/DP/he

27.02.2026 | 21:35:27 (dpa-AFX)
Vor Kongresswahlen: Trump schließt Notstandserklärung aus
27.02.2026 | 21:30:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Trump 'nicht glücklich' über Iran
27.02.2026 | 21:24:53 (dpa-AFX)
Trump: Gefällt mir nicht, Clinton aussagen zu sehen
27.02.2026 | 21:21:57 (dpa-AFX)
WDH/New Yorks Bürgermeister Mamdani: Trump an Großbauprojekt interessiert
27.02.2026 | 21:05:13 (dpa-AFX)
Devisen: Euro legt etwas zu
27.02.2026 | 20:56:50 (dpa-AFX)
USA: Weitere Anklagen nach Kirchen-Protest gegen ICE-Behörde
27.02.2026 | 18:20:41 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Dax besser als US-Börsen - Hürde bleibt aber

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax <DE0008469008> hat sich am Freitag mit einem fast stabilen Ergebnis von den schwachen US-Börsen abgekoppelt. Der Baader-Bank-Experte Robert Halver sprach davon, dass Anleger neuerdings europäische Aktien wiederentdecken. Im frühen Handel war der Dax bis auf 100 Punkte an seinen bisherigen Rekord herangerückt. Dieser stammt mit 25.507 Zählern noch aus dem Januar.

Es gelang ihm aber im Schlusshandel wieder nicht, einen zuletzt gültigen Widerstand bei 25.300 Punkten zu überwinden. Über die Ziellinie ging der Leitindex 0,02 Prozent tiefer bei 25.284,26 Punkten. Die Wochenbilanz blieb damit knapp positiv und im Februar verbuchte er einen dreiprozentigen Anstieg. In Anbetracht der vielen Störfaktoren und der weiterhin heiklen Situation zwischen dem Iran und den USA sei das mehr als sehenswert, sagte der CMC-Markets-Experte Andreas Lipkow.

Etwas mehr Schwung gab es am Freitag in der zweiten deutschen Börsenreihe, wo der MDax <DE0008467416> um 0,34 Prozent auf 31.560,34 Punkte stieg. In New York dagegen war die Kurstafel rot, der Dow Jones Industrial <US2605661048> lag dort zum europäischen Handelsschluss mit 1,2 Prozent im Minus. Strategen der UBS <CH0244767585> hatten am Freitag ihre Gesamteinschätzung von US-Aktien auf "Benchmark" gesenkt.

Der Iran kündigte nach einer Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche an. Ab Montag seien in Wien, wo die Zentrale der Internationalen Atomenergiebehörde sitzt, "technische Gespräche" geplant, sagte Außenminister Abbas Araghtschi vor Reportern. Ob es aber tatsächlich zu einer weiteren Verhandlungsrunde beider Seiten kommen wird, blieb noch unklar.

Auf der Unternehmensseite kam der Geschäftsausblick von BASF <DE000BASF111> nicht gut an, wie ein Abschlag von 1,9 Prozent zeigte. Der Chemiekonzern blickt vorsichtig auf das laufende Jahr. Die Mittelpunkte der Zielspannen für das operative Ergebnis und den Free Cashflow lägen unter den Erwartungen, hieß es vom UBS-Experten Geoff Haire.

An der Dax-Spitze lagen dagegen die 4,7 Prozent höheren Anteilsscheine von Scout24 <DE000A12DM80>. Sie erholten sich von einem Kursrutsch am Vortag und wurden dabei angetrieben von Aussagen des britischen Branchenkollegen Rightmove <GB00BGDT3G23>. Dessen Chef Johan Svanstrom sieht in der KI-Technologie für den Sektor mehr Chancen als Bedrohungen.

Stark gefragt waren außerdem Telekom-Werte, darunter die Deutsche Telekom <DE0005557508> mit einem Anstieg um 3,6 Prozent. Hier galt Konsolidierungsfantasie im Sektor als Treiber, ausgehend vom spanischen Nachrichtenportal "El Espanol". Dieses berichtete unter Berufung auf Kreise, der in Deutschland mit der Marke O2 vertretene Konzern Telefonica <ES0178430E18> spreche mit 1&1 <DE0005545503> über eine Übernahme. Daraufhin schossen die 1&1-Aktien im SDax <DE0009653386> um 8,3 Prozent hoch. Jene des 1&1-Mutterkonzerns United Intenet zogen im MDax sogar um 13 Prozent an.

Die Papiere von Delivery Hero <DE000A2E4K43> zeigten sich nach Zahlen schwankend. Analystin Annick Maas von Bernstein Research sprach von einem durchwachsenen Schlussquartal des Essenslieferdienstes. Mit einem Abschlag von 4,4 Prozent gingen die Titel letztlich in der Mitte ihrer Tagesspanne aus dem Handel.

Stärker gefragt waren die Aktien von Aixtron <DE000A0WMPJ6>, die im MDax fast acht Prozent gewannen nach ermutigenden Analystenstimmen. Im SDax lagen die Anteilsscheine von Hypoport <DE0005493365> mit neun Prozent Plus noch knapp vor 1&1 an der Spitze. Der Finanzdienstleister will den Gewinn im Tagesgeschäft 2026 weiter kräftig steigern.

Anders als der Dax konnte der EuroStoxx 50 <EU0009658145> zuletzt schon Rekorde für sich verbuchen. Vor diesem Hintergrund zeigte sich der Eurozonen-Leitindex am Freitag etwas schwächer, indem er 0,4 Prozent tiefer aus dem Handel ging. Außerhalb der Eurozone fielen der Schweizer SMI <CH0009980894> und der Londoner FTSE 100 <GB0001383545> dagegen mit Gewinnen positiv auf./tih/nas

--- Von Timo Hausdorf, dpa-AFX ---

27.02.2026 | 17:54:12 (dpa-AFX)
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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax steuert auf starke Monatsbilanz zu
27.02.2026 | 09:18:51 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax pendelt um Vortagesschluss

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