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News

02.09.2026 | 21:27:37 (dpa-AFX)
US-Energieminister: Öl-Deals mit Venezuela sind 'historisch'

CARACAS (dpa-AFX) - US-Energieminister Chris Wright hat bei einem Besuch in Caracas die jüngsten Öl-Abkommen mit Venezuela als "historisch" bezeichnet. Die USA seien daran interessiert, die Energieproduktion weltweit auszuweiten, insbesondere auf dem amerikanischen Doppelkontinent. "Das ist unsere Nachbarschaft", sagte Wright. Von Argentinien im Süden bis zu Kanada im Norden gebe es Energie-Großmächte in der Region.

Wright und die geschäftsführende venezolanische Präsidentin Delcy Rodríguez nahmen an einer Zeremonie zur Unterzeichnung verschiedener Energievereinbarungen durch private Unternehmen im Präsidentenpalast Miraflores teil. Dabei unterzeichneten Konzerne wie die US-Riesen Chevron <US1667641005> und der Mischkonzern General Electric <US3696043013> sowie Eni <IT0003132476> aus Italien eine Reihe von Dokumenten mit venezolanischen Partnern.

Die USA sicherten sich 65 Milliarden Barrel Ölreserven

Zuvor hatten sich die USA über ein privates Unternehmen riesige Ölvorkommen in Venezuela gesichert. Die Vereinigten Staaten erlangen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die mehrheitliche Kontrolle über mehr als 65 Milliarden Barrel Ölreserven. Das entspräche rund einem Fünftel der geschätzten Vorkommen Venezuelas.

Chevron hat zudem eine Ausweitung seiner Geschäfte in dem Land bestätigt. Über ein Gemeinschaftsunternehmen sollen über die kommenden fünf Jahre mehr als sieben Milliarden US-Dollar (rund sechs Mrd. Euro) investiert werden. Die Produktion soll demnach verglichen mit 2026 mehr als verdoppelt werden - auf rund 600.000 Barrel pro Tag. Ein Barrel umfasst rund 159 Liter.

Der frühere Präsident Maduro wurde im Januar festgenommen

Im Januar hatte Washington bei einem Militäreinsatz in Caracas den autoritär regierenden Machthaber Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht. Dort soll ihm wegen mutmaßlicher Verwicklungen in Drogengeschäfte der Prozess gemacht werden. Vizepräsidentin Rodríguez übernahm nach der Festnahme die Regierungsgeschäfte. Die US-Regierung erklärte, die großen Ölvorkommen des Landes für sich nutzen zu wollen.

Rodríguez sprach von einer historischen Angelegenheit für das südamerikanische Land. "Ich bezeichne diesen Prozess als Venezuelas Wiedergeburt", sagte die geschäftsführende Präsidentin. Sie dankte dem US-Präsidenten Donald Trump für seine Anstrengungen, Vereinbarungen mit Venezuela zum "gegenseitigen Nutzen" zu erzielen.

Mit schätzungsweise 303 Milliarden Barrel verfügt Venezuela über die größten Ölreserven der Welt. Es handelt sich dabei vor allem um Schweröl, das nur mit spezieller Technik gefördert und raffiniert werden kann./aso/DP/he

02.09.2026 | 21:04:25 (dpa-AFX)
Devisen: Eurokurs zum US-Dollar weiter stabil
02.09.2026 | 20:39:46 (dpa-AFX)
Gelb und Rot: Ukraine gibt sich neue Regeln für Luftalarm
02.09.2026 | 20:19:58 (dpa-AFX)
'Trump-Straße' statt Hormus-Straße? US-Präsident provoziert
02.09.2026 | 20:15:52 (dpa-AFX)
Aktien New York: Dow fasst nach jüngster Schwäche wieder Tritt
02.09.2026 | 20:09:59 (dpa-AFX)
INDEX-MONITOR: Mayr-Melnhof zurück im ATX - RBI in den ATX five
02.09.2026 | 19:43:59 (dpa-AFX)
EQS-News: Absichtserklärungen einer Finanzierung für Atlas Salt über mehr als 300 Millionen CAD nach Unterstützung durch weitere Exportkreditagentur und Sandvik (deutsch)
02.09.2026 | 17:55:35 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Nach Rekordhoch fällt Dax dritten Tag in Folge

FRANKFURT (dpa-AFX) - Weiter steigende Zinsen an den Kapitalmärkten haben den deutschen Aktienmarkt zur Wochenmitte erneut belastet. Nach seiner Höchstmarke vom Freitag verlor der Dax <DE0008469008> am Mittwoch weitere 0,5 Prozent und schloss bei 25.839,33 Punkten. Am dritten Verlusttag in Folge fiel der Dax auf den tiefsten Stand seit Anfang August. Ende vergangener Woche hatte er bei 26.618 Zählern ein Rekordhoch erreicht. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen gab am Mittwoch um 0,67 Prozent 31.958,41 Punkte nach.

Die jüngsten Verluste am deutschen Aktienmarkt sind eine Reaktion auf kräftig steigende Renditen an den Anleihemärkten. Die Verzinsung zehnjähriger deutscher Staatspapiere erreichte am Mittwoch mit knapp 3,40 Prozent den höchsten Stand seit mehr als 15 Jahren. Als die Renditen am Nachmittag etwas von ihren Hochs zurückkamen, grenzten die Aktienmärkte ihre Verluste wieder etwas ein.

"Die Anleiherenditen befinden sich weltweit aufgrund der steigenden Energiepreise weiterhin im Aufwärtstrend", schrieb Anleihenexperte Martin Hartmann von der Commerzbank. Die Märkte preisten für die großen Zentralbanken immer mehr Zinserhöhungen ein und die Renditen von Anleihen mit längeren Laufzeiten erreichten mehrjährige Höchststände.

Am deutschen Markt fiel zur Wochenmitte Gea <DE0006602006> mit einem Kursrückgang um 3,5 Prozent auf. Hier belastete eine Platzierung. Die staatliche Kuwait Investment Authority bietet rund fünf Millionen Aktien des Anlagenbauers zum Verkauf an, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete.

Die Titel von Volkswagen <DE0007664039> büßten fast vier Prozent ein. Der Autobauer muss den Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 am 21. September verlassen. Angesichts der Krise der Wolfsburger ist der Aktienkurs seit Jahresbeginn um mehr als ein Viertel gesunken. Damit erfüllte die VW-Aktie nicht mehr die Kriterien für einen Verbleib in dem Index.

Aktien der Deutsche Bank <DE0005140008> legten um gut ein Prozent zu und erreichten zeitweise den höchsten Stand seit Anfang 2014. Die US-Investmentbank Goldman Sachs hob das Votum an und rät nun zum Kauf. Noch stärker legten mit 1,7 Prozent die Titel der Commerzbank <DE000CBK1001> zu.

Papiere von Adidas <DE000A1EWWW0> gewannen gut ein Prozent. Die britische Investmentbank Barclays nahm die Bewertung des Sportwarenherstellers mit einer positiven Anlageempfehlung auf.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> hielt sich mit einem Minus von 0,11 Prozent auf 6.362,15 Punkte besser als der Dax. Außerhalb der Eurozone verzeichnete London leichte Verluste, während es in Zürich leicht nach oben ging. In New York legten der Dow Jones Industrial <US2605661048> und der technologielastige Nasdaq 100 <US6311011026> zum europäischen Handelsschluss jeweils um rund ein halbes Prozent zu./bek/he

--- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

02.09.2026 | 17:47:26 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Schluss: Nach Rekordhoch fällt Dax dritten Tag in Folge
02.09.2026 | 14:17:38 (dpa-AFX)
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02.09.2026 | 12:30:48 (dpa-AFX)
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02.09.2026 | 10:33:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax-Talfahrt verlangsamt sich
02.09.2026 | 09:35:49 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax-Talfahrt verlangsamt sich

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