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News

30.09.2026 | 13:38:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Mercedes-Benz reaktiviert Abfindungsprogramm in Deutschland

STUTTGART (dpa-AFX) - Mercedes-Benz <DE0007100000> legt sein Abfindungsprogramm für Beschäftigte in Deutschland neu auf. Das Programm starte voraussichtlich im Dezember, teilte der Autobauer in Stuttgart mit. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet.

Mercedes habe bereits mit seinem Sparprogramm wichtige Schritte eingeleitet, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Um die erforderlichen strukturellen Anpassungen weiterhin verantwortungsvoll und sozialverträglich gestalten zu können, werde das freiwillige Abfindungsprogramm in den indirekten Bereichen wiederbelebt. Individuelle Angebote erhielten Tarifbeschäftigte und zum Teil auch Führungskräfte.

Weiterhin gelte das Prinzip der doppelten Freiwilligkeit. Sowohl die Beschäftigten als auch das Unternehmen müssten einem Ausscheiden zustimmen. Der Autobauer beschäftigt in Deutschland 108 000 Männer und Frauen.

Mercedes-Benz will zudem die Arbeitskosten in Deutschland senken, um wettbewerbsfähiger zu werden. Mercedes-Produktionsvorstand Michael Schiebe hatte die Schließung von zwei Werken in Deutschland angedroht, wenn die Kosten in Deutschland nicht reduziert werden. Zuletzt hatte es gegen die Pläne des Managements immer wieder Protestaktionen gegeben.

Bei Mercedes läuft es schon länger nicht mehr rund. 2025 war der Gewinn um knapp die Hälfte von 10,4 Milliarden Euro auf 5,3 Milliarden Euro eingebrochen, nachdem er bereits 2024 um 28,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen war.

Mercedes-Benz hatte im zweiten Quartal dieses Jahres seit langem wieder einen Zuwachs beim Konzerngewinn verzeichnet, doch das schwache China-Geschäft zog die Pkw-Sparte nach unten. Der Gewinn von Mercedes stieg im zweiten Quartal dieses Jahres um 13,5 Prozent. Von April bis Juni kletterte das Konzernergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 957 Millionen Euro auf rund 1,09 Milliarden Euro./rwi/DP/stk

30.09.2026 | 13:35:04 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank senkt Commerzbank auf 'Hold' - Ziel 42 Euro
30.09.2026 | 13:30:21 (dpa-AFX)
EQS-News: Readcrest Capital AG steigert Konzernumsatz und -ergebnis im ersten Halbjahr 2026. Verkauf des Pflegeheimgeschäfts stärkt Bilanz deutlich. Geschäft mit häuslicher Pflege weiter ausgebaut. (deutsch)
30.09.2026 | 13:28:34 (dpa-AFX)
Experten kritisieren Übernahme von Tegut-Märkten durch Edeka
30.09.2026 | 13:27:14 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Nordex SE (deutsch)
30.09.2026 | 13:27:08 (dpa-AFX)
LEG-Chef sieht Enteignungsdebatte mit großer Sorge
30.09.2026 | 13:20:31 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: NORMA Group SE (deutsch)
30.09.2026 | 11:41:34 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax gibt wegen Inflationssorgen Gewinne komplett ab

FRANKFURT (dpa-AFX) - Inflationssorgen in Europa haben den Dax <DE0008469008> nach einem freundlichen Handelsauftakt am Mittwoch belastet. Zur Mittagszeit stand ein kleines Minus von 0,1 Prozent auf 25.380 Punkten zu Buche. Damit bleibt der Leitindex weiter unter der gleitenden 21-Tage-Linie, die als wichtiger kurzfristiger Trendindikator gilt.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen gab zwar ebenfalls einen Teil seiner frühen Gewinne ab, hielt sich aber mit 0,4 Prozent auf 31.007 Punkte weiter im Plus.

Nach schwachen Inflationsdaten aus Spanien am Vortag und einer an diesem Morgen berichteten deutlichen Teuerung in Frankreich und deutschen Bundesländern, brachten vor allem die Daten aus Italien Druck in die Märkte. In der drittgrößten Volkswirtschaft der EU verstärkte sich die Inflation im September kräftig, und auch noch etwas deutlicher als erwartet. Auf Jahressicht stieg die Teuerung um 4,1 Prozent und liegt damit weit über dem Ziel der Europäischen Zentralbank, die auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent für den gesamten Währungsraum anstrebt.

Am Morgen noch hatten Aussagen von US-Präsident Donald Trump zur KI-Regulierung sowie positive Konjunkturdaten aus China für gute Stimmung gesorgt. "Trump hat ein unmittelbares Risiko für KI-Investments entschärft", schrieb Marktexperte Stephen Innes und verwies darauf, dass der Präsident der KI Spielraum lassen wolle. Nach Beratungen mit Branchenvertretern am Vortag habe er eine Präferenz für freiwillige Selbstverpflichtungen, Selbstregulierung und einen kleinen Aufsichtsausschuss signalisiert. "Für Investoren war die Botschaft ziemlich eindeutig: Washington hat nicht vor, einen Regulierungslaster quer auf die KI-Autobahn zu stellen, gerade während die Branche kräftig aufs Gaspedal tritt." Allerdings ist Innes selbst kritisch dazu eingestellt.

Mit Blick auf China erleichterte, dass der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe im August knapp über die Expansionsschwelle von 50 Punkten gestiegen war.

Vor den viel beachteten US-Inflationsdaten für August an diesem Nachmittag, die ein wichtiger Faktor für den Zinskurs der Notenbank Fed sind, zogen zudem die Ölpreise wieder an.

Unter den Einzelwerten im Dax setzte sich die BMW <DE0005190003>-Aktie an die Index-Spitze mit plus 2,3 Prozent. Die Pläne des Autobauers für die kommenden Jahre schienen den Anlegern Mut zu machen. Am Dienstag noch hatten kolportierte Aussagen vom Kapitalmarkttag im späten Handel für Nervosität gesorgt. Diese Verluste holte BMW am Mittwoch nun auf.

Schlusslicht im Dax war das Papier der Commerzbank <DE000CBK1001> mit minus 2,3 Prozent auf 41,01 Euro. Analyst Benjamin Goy von Deutsche Bank Research behielt zwar sein Kursziel von 42 Euro für die Aktie bei, strich zugleich aber seine Kaufempfehlung. Viele der Kurstreiber, etwa steigende Zinseinkünfte und üppige Ausschüttungen, seien entweder bereits eingepreist oder durch die überdurchschnittliche Kursentwicklung am Markt inzwischen realisiert worden, schrieb er.

Im MDax sackten angesichts eines negativen Analystenkommentars Ionos <DE000A3E00M1> mit minus 2,3 Prozent an das Index-Ende. Das Bankhaus Metzler nahm die Bewertung mit einem Kursziel von 28,50 Euro und der Einstufung "Sell" auf.

Im SDax <DE0009653386> waren Asta Energy <AT100ASTA001> mit minus 4,7 Prozent und LPKF <DE0006450000> Laser mit minus 7,6 Prozent die Schlusslichter. Asta litten darunter, dass die österreichische Beteiligungsgesellschaft ETV Montana Tech 500.000 ihrer Asta-Energy-Aktien zu einem Preis von 60 Euro je Stück veräußert hat. Der Laserspezialist LPKF senkte derweil seine Jahresziele, unter anderem weil sich ein größerer Solar-Auftrag verzögert./ck/mis

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

30.09.2026 | 09:51:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax legt zu - Trump für KI-Selbstkontrolle
30.09.2026 | 09:30:25 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax legt zu - Trump setzt bei KI auf Selbstkontrolle
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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax im Plus - Trump setzt bei KI auf Selbstkontrolle
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DAX-FLASH: Klar im Plus vor US-Inflationszahlen - Halbleiter stark in Asien
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