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News

21.09.2026 | 12:14:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Bundesbank: Deutsche Wirtschaft verliert vorübergehend an Fahrt

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einem Dämpfer im dritten Quartal dürfte sich die deutsche Wirtschaft nach Einschätzung der Bundesbank zum Jahresende positiver entwickeln. "Nach dem deutlichen Anstieg in den beiden Vorquartalen wird das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im laufenden Quartal saisonbereinigt nur leicht expandieren", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Zentralbank. "Im vierten Quartal sollte die deutsche Wirtschaft wieder stärker zulegen."

"Es wird dabei aber auch darauf ankommen, wie sich der Konflikt im Nahen Osten entwickelt und wie schnell sich die Pegelstände wichtiger Wasserstraßen normalisieren", schreiben die Experten der Bundesbank. Sie bekräftigten damit frühere Aussagen. Die Dürre und das Niedrigwasser im Sommer dürften demnach zur Folge haben, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) saisonbereinigt zum Vorquartal nur leicht zulegen wird. "Die deutsche Wirtschaft wird damit allerdings den eingeschlagenen Erholungskurs grundsätzlich nicht verlassen." In den ersten beiden Vierteljahren 2026 hatte es ein Plus von 0,4 Prozent beziehungsweise 0,3 Prozent gegeben.

Hohe Energiepreise bremsen privaten Konsum

Das Niedrigwasser im Rhein bremst im laufenden dritten Quartal die Produktion der Industrie. Die Exporte tragen nach Einschätzung der Bundesbank zudem voraussichtlich weniger zum Wirtschaftswachstum bei. Zudem dürfte der private Konsum verhalten bleiben, auch weil hohe Energiepreise infolge des Iran-Kriegs die Kaufkraft der Menschen hierzulande schmälern.

Nach Auslaufen des damaligen Tankrabatts Ende Juni kletterte die allgemeine Teuerungsrate wieder deutlich nach oben: Im August lagen die Verbraucherpreise um 2,9 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats.

Teuerungsrate bleibt vorerst erhöht

Rasche Entspannung ist nicht in Sicht: "Die Inflationsrate dürfte vorerst erhöht bleiben", schreibt die Bundesbank. "Die aktuell starke Verteuerung von Energie könnte sich noch einige Zeit weiter fortsetzen." Auch andere Preise könnten infolge der höheren Energiepreise steigen, weil Transport und Produktion teurer geworden sind. "Länger anhaltend hohe Preise nicht nur für Rohöl, sondern auch für Gas und Strom könnten direkte und indirekte Effekte verstärken und die Rückkehr der Inflationsrate zu zwei Prozent verzögern."

Bei einer Teuerungsrate von mittelfristig 2,0 Prozent sieht die Europäische Zentralbank (EZB) ihr wichtigstes Ziel erfüllt: für einen stabilen Euro zu sorgen und so die Kaufkraft der Menschen zu erhalten.

Zuletzt hatte führende Forschungsinstitute ihre Prognosen für die deutsche Wirtschaft wegen anziehender Exporte und der staatlichen Milliardenausgaben angehoben. Das Ifo-Institut etwa erwartet für 2026 ein Wachstum um 1,4 Prozent. 2025 hatte das Bruttoinlandsprodukt nur um 0,2 Prozent zugelegt./ben/DP/jkr

21.09.2026 | 12:10:05 (dpa-AFX)
IRW-News: Kodiak Copper Corp.: Kodiak Copper gibt Einreichung des Börsenzulassungsantrag an der TSXV, den Abschluss endgültiger Vereinbarungen, den Abschluss einer Finanzierung durch Zeichnungsscheine sowie Führungsernennungen für Kay Copper bekannt
21.09.2026 | 12:05:12 (dpa-AFX)
Bundesbank: Deutsche Wirtschaft verliert vorübergehend an Fahrt
21.09.2026 | 12:05:06 (dpa-AFX)
Bitcoin steigt auf höchsten Stand seit acht Monaten
21.09.2026 | 12:04:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Schwesig setzt auf Rot-Rot-Grün in MV
21.09.2026 | 12:03:24 (dpa-AFX)
Behörde: Erneut Tanker in Straße von Hormus getroffen
21.09.2026 | 12:01:38 (dpa-AFX)
Norma Group verkleinert Vorstand nach Verkauf des Wassermanagement-Geschäfts
21.09.2026 | 10:21:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Gewinne - Sinkende Ölpreise stützen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Dank der anhaltenden Entspannung am Ölmarkt ist der deutsche Aktienmarkt am Montag mit Gewinnen in den Handel gestartet. Zudem stützten die Börsen in Asien. Positiv wirkten sich dort die Gespräche zwischen Vertretern von China und den Vereinigten Staaten vor dem in dieser Woche geplanten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping aus.

Der Leitindex Dax <DE0008469008> stieg im frühen Handel um 0,7 Prozent auf 25.485 Punkte. Damit gelang dem Börsenbarometer die Stabilisierung an seiner 100-Tage-Durchschnittslinie, an die es am Freitag mit einem Tagestief von 25.285 Punkten zurückgefallen war. Sie beschreibt den mittel- bis langfristigen Trend und hatte den Dax am noch schwächeren Dienstag schon einmal aufgefangen. Insgesamt verzeichnete der Leitindex nach seinem Rekord von 26.618 Punkten nun drei schwache Wochen. Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen Unternehmen gewann 0,2 Prozent auf 31.131 Zähler.

Die Ölpreise standen zum Wochenstart weiter unter Druck und gaben den vierten Handelstag in Folge nach. Marktteilnehmer haben weiterhin die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Kriegs zwischen den USA und dem Iran im Blick.

Hauptgesprächsthema sind aber zunächst ohnehin die Ausgänge der Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin - mit Siegen der Rechts- und Linkspopulisten. Der Druck auf den Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU steigt, nachdem die Christdemokraten in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals aus einem Landesparlament geflogen sind. Er machte aber noch am Abend deutlich, dass er weitermachen will und auf den eingeschlagenen Reformkurs der Regierung setzt.

Unter den Einzelwerten blickten die Anleger angesichts des Wahlausgangs in der Hauptstadt auf den Immobilienkonzern Vonovia <DE000A1ML7J1>. Wahlsiegerin Elif Eralp von den Linken will große Wohnungsunternehmen enteignen und einen Mietendeckel für landeseigene Wohnungen einführen.

Experten sehen aber bei einer geplanten Enteignung hohe rechtliche, politische und finanzielle Hürden. Zudem wäre rechnerisch auch eine Koalition aus CDU, Grünen und SPD und damit unter Ausschluss der Linken möglich. Die Papiere von Vonovia schwankten im frühen Handel und notierten zuletzt 0,8 Prozent im Minus.

Die Aktien von Volkswagen (VW) <DE0007664039> und besonders dem kontrollierenden Großaktionär Porsche SE <DE000PAH0038> litten unter einem Analystenkommentar von Kepler Cheuvreux. So fielen die Vorzugsaktien von VW um 0,2 Prozent und die Anteilsscheine von Porsche SE um 2,6 Prozent. Im Sog verloren die Papiere des Sportwagenbauers Porsche AG <DE000PAG9113> 2,3 Prozent.

Porsche SE habe weiterhin das Problem, gleichzeitig das Investmentportfolio zu diversifizieren, Schulden abzubauen und den Anlegern attraktive Dividenden auszuschütten, schrieben die Experten der Investmentbank. Die Ausschüttungen von VW und der Porsche AG seien "ihr Lebenselexier". Die Analysten kappten nach der jüngsten Gewinnwarnung aus Wolfsburg aber ihre Finanzprognosen - und eben auch die Dividendenerwartungen. Damit verliere Porsche SE an Flexibilität im Umbau.

Für die Anteilsscheine von Berentzen <DE0005201602> ging es um fast 22 Prozent nach oben. Der niedersächsische Schnaps- und Getränkehersteller steht kurz vor der Übernahme durch den auf Whiskey spezialisierten US-Konkurrenten Sazerac. Mit dem Branchenriesen wurde eine Zusammenschlussvereinbarung unterzeichnet./la/stk

21.09.2026 | 09:21:41 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Eröffnung: Gewinne - Sinkende Ölpreise stützen
21.09.2026 | 08:44:15 (dpa-AFX)
WDH 2/dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leicht im Plus
21.09.2026 | 08:19:55 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt Ausblick: Stabilisierung trotz Wahlausgang - Ölpreise helfen
21.09.2026 | 07:32:45 (dpa-AFX)
WDH/dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leicht im Plus
21.09.2026 | 07:31:14 (dpa-AFX)
dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Leicht im Plus
21.09.2026 | 06:45:58 (dpa-AFX)
DAX-FLASH: Stabilisierungsversuch trotz Wahlausgang - Ölpreise helfen

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