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News

09.07.2026 | 10:08:49 (dpa-AFX)
IRW-News: Frequentis AG: Das hochleistungsfähige ATM-Backup-System von FREQUENTIS optimiert den Flugverkehr in ganz Dänemark

IRW-PRESS: Frequentis AG: Das hochleistungsfähige ATM-Backup-System von FREQUENTIS optimiert den Flugverkehr in ganz Dänemark

Wien (IRW-Press/09.07.2026) -

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Das ATM-Automatisierungssystem ist nun in Betrieb und gewährleistet eine nahtlose Kontrolle des Flugverkehrs im gesamten dänischen Area Control Centre (ACC) sowie an den wichtigsten Flughäfen

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Die offene Plattformarchitektur ermöglicht die zukünftige Integration von weiteren Funktionen und sorgt für langfristige Systemausfallsicherheit

Die dänische Flugsicherung Naviair hat ihr Backup-System für das Flugverkehrsmanagement (Air Traffic Management = ATM), das auf der ATM-Automatisierungslösung PRISMA (

https://www.frequentis.com/en/air-traffic-management/automation/prisma) von Frequentis basiert, erfolgreich implementiert und in den Live-Betrieb genommen.

Das hochleistungsfähige Backup-System soll im Falle eines Ausfalls des Haupt-ATM-Systems sowie während planmäßiger Wartungsarbeiten und AIRAC-Aktualisierungen (Aeronautical Information Regulation and Control) eine nahtlose Kontinuität der Flugsicherungsdienste gewährleisten. Das Projekt bietet eine zuverlässige und voll funktionsfähige Ausweichumgebung für das Bereichskontrollzentrum sowie die Anflug- und Tower-Einheiten von Naviair an den Flughäfen Kopenhagen, Billund und Roskilde.

"Unser neues Backup-System erfüllt die höchsten betrieblichen und technischen Standards", sagt Morten Fruensgaard, Chief Operating Officer bei Naviair. "PRISMA gibt uns die Gewissheit, dass wir jederzeit ausfallsichere, sicherheitskritische Dienste aufrechterhalten können, und wir schätzen die enge Zusammenarbeit mit Frequentis während des gesamten Projekts."

Das System basiert auf der offenen ATM-Plattform von Frequentis, dem MosaiX-Framework, und bietet hohe Sicherheitsstandards sowie zentrale Verwaltungsdienste. Es umfasst ein Test- und Validierungssystem und eine spezielle Schulungsumgebung im ACC Kopenhagen sowie Fernkontrollarbeitsplätze in Billund und Roskilde.

"Der Übergang zum Live-Betrieb ist ein wichtiger Meilenstein für beide Teams", sagt Josef Kutschi, Geschäftsführer bei Frequentis Comsoft. "Dieses Projekt zeigt, wie ein modernes und flexibles Backup-System mit hoher Kapazität nachhaltigen Mehrwert schaffen kann. Wir sind stolz darauf, Naviair bei der Stärkung der Stabilität seiner ATM-Infrastruktur zu unterstützen, und freuen uns auf die Fortsetzung unserer erfolgreichen Zusammenarbeit."

Das Projekt wurde nach einem agilen Umsetzungsansatz durchgeführt und umfasste drei Validierungsphasen zwischen 2022 und 2024; es wurde im Mai 2025 mit der Abnahme vor Ort abgeschlossen. Das System befindet sich nun vollständig im operativen Einsatz und versetzt Naviair in die Lage, den Flugsicherungsbetrieb unter allen Umständen ohne Unterbrechung aufrechtzuerhalten.

Über FREQUENTIS Comsoft

Frequentis Comsoft ist seit 2016 das Kompetenzzentrum für AMHS, AIM, Surveillance-Technologien und ATM-Systeme innerhalb der Frequentis-Gruppe. Frequentis Comsoft bietet softwarezentrierte Lösungen, die einen Großteil der Surveillance-Datenkette abdecken: über die Verteilung und Verarbeitung bis hin zur Anzeige.

Über FREQUENTIS

Frequentis steht "For a safer world". Unsere Lösungen kommen in Kontrollzentralen und Leitstellen unserer Kunden zum Einsatz und helfen ihnen, die Welt sicherer zu machen.

Frequentis ist Weltmarktführer bei High-Tech-Systemen für die Flugsicherung: zivile und militärische Flugsicherungen (Segment Air Traffic Management) sowie Polizei, Rettung, Feuerwehr, Bahn und Schifffahrt (Segment Public Safety & Transport) setzen auf unser umfangreiches Portfolio.

Das börsennotierte Familienunternehmen mit Sitz in Wien ist Treiber innovativer, nachhaltiger Lösungen für Sicherheit im täglichen Leben und im sicherheitskritischen Bereich. Angebote zur Luftverkehrsoptimierung für Flugsicherungszentralen unterstützen bei der Reduktion von Emissionen.

Der Weltkonzern mit über 2.600 Mitarbeiter:innen (Vollzeitäquivalente, FTE) verfügt über ein globales Netzwerk von Gesellschaften in über 50 Ländern. Die Produkte, Services und Lösungen sind in rund 150 Ländern im Einsatz. Frequentis notiert an der Wiener und Frankfurter Börse, ISIN: ATFREQUENT09, WKN: A2PHG5. Im Jahr 2025 wurde ein Umsatz von EUR 580,1 Mio. und ein EBIT von EUR 46,8 Mio. erwirtschaftet.

Detailinformationen über Frequentis finden Sie auf der Homepage

http://www.frequentis.com.

Barbara Fürchtegott, Head of Communications/Company Spokesperson

barbara.fuerchtegott@frequentis.com , +43 1 81150-4631

Stefan Marin, Head of Investor Relations

stefan.marin@frequentis.com , +43 1 81150-1074

(Ende)

Aussender: Frequentis AG

Adresse: Innovationsstraße 1, 1100 Wien

Land: Österreich

Ansprechpartner: Stefan Marin

Tel.: +431811501074

E-Mail: stefan.marin@frequentis.com

Website: www.frequentis.com

ISIN(s): ATFREQUENT09 (Aktie)

Börsen: Amtlicher Handel in Wien

Weitere Handelsplätze: Regulierter Markt in Frankfurt

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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax leicht erholt - Sorgen bleiben bestehen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem kräftigen Rückschlag in den vergangenen zwei Handelstagen hat der Dax <DE0008469008> am Donnerstag einen Erholungskurs eingeschlagen. Der deutsche Leitindex stieg kurz nach dem Börsenstart um 0,5 Prozent auf 25.023 Punkte. Noch am Montag hatte er mit 25.900 Punkten einen weiteren Rekord erreicht, bis zur Wochenmitte aber bereits wieder mehr als 1.000 Punkte eingebüßt. Der MDax <DE0008467416>, der Index der mittelgroßen Werte, erholte sich am Donnerstag mit plus 0,9 Prozent auf 31.806 Zähler.

Neben Verlusten aufgrund einer spürbar eingetrübten Stimmung für KI-Werte, die sich besonders in Asien bemerkbar machte, belastete am Vortag die erneute Eskalation im Nahen Osten. Sie schürt einmal mehr Sorgen vor steigenden Ölpreisen und damit vor Inflationsdruck und einer Belastung der Konjunktur.

"Monatelang entwickelte sich der Irankonflikt in eine Richtung, die auf ein diplomatisches Endspiel hindeutete. Die Ereignisse der letzten Tage gehen allerdings in die falsche Richtung", kommentierte Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank die jüngsten Entwicklungen. "Das geopolitische Risiko hat spürbar zugenommen."

Die Signale bleiben, wie bereits vor der von US-Präsident Donald Trump erklärten Beendigung der Waffenruhe, zwiespältig. Einerseits gab es erneute gegenseitige Angriffe, andererseits will der Iran laut Trump aber weiter ein Rahmenabkommen mit den USA. Irans Außenminister Abbas Araghtschi erklärte, Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen würden nicht beginnen, solange Drohungen anhielten. Fakt ist: Die Ölpreise sind seit Montag um gut zehn Prozent gestiegen - und mit ihnen die Sorgen vor dadurch bedingtem Preisauftrieb und einer Zinsreaktion der Notenbanken.

In Asien stabilisierten sich unterdessen die Aktienmärkte. Dem südkoreanische Kospi <KRD020020008>, der besonders stark unter dem vorläufigen Ende der KI-Rally gelitten hatte und nun zurück ist auf Mai-Niveau, gelang am Ende des Handelstages der Dreh ins Plus. Hierzulande half dies auch Infineon <DE0006231004>, die sich mit plus 3,0 Prozent an die Dax-Spitze setzten. Im MDax erholten sich Elmos <DE0005677108> oder auch Suss Microtec <DE000A1K0235> etwas mit Gewinnen von mehr als 5 Prozent.

Auch Siltronic <DE000WAF3001> waren mit von der Partie, doch ihr Kursplus von 10 Prozent war auch einem positiven Analystenurteil zu verdanken. So hat die französische Investmentbank Exane BNP das Kursziel kräftig auf 108 Euro angehoben und die Aktie auf "Outperform" hochgestuft.

Ansonsten spielte die Musik in den hinteren Reihen. So hob der im Kleinwerte-Index SDax <DE0009653386> notierte Pharmazulieferer Schott <DE000A3ENQ51> nach einem starken Quartal die Jahresprognosen für Umsatzwachstum und operative Profitabilität an. Die kanadische Bank RBC reagierte prompt und stufte die Aktie auf "Outperform" hoch. Mit den vorläufigen Zahlen für das dritte Geschäftsquartal habe Schott Pharma <DE000A3ENQ51> die letzten Sorgen abgehakt, schrieb Charles Weston. Die Aktie sprang um 16 Prozent hoch und erreichte bei zeitweise 21,50 Euro zeitweise den höchsten Stand seit Oktober 2025.

Das Nordex <DE000A0D6554>-Papier zählte zu den gefragten Werten im MDax mit plus 3,2 Prozent. Ein kleiner Teil der Verluste der vergangenen vier Handelstage wurde damit wettgemacht. Der Windkraftanlagenbauer meldete für das zweite Quartal deutlich mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor und auch mit Blick auf das vorangegangene Quartal. Analysten lobten die Geschäftsentwicklung und sehen Nordex damit auf gutem Weg zu seinen Jahreszielen.

Deutz <DE0006305006> gewannen auf 3,9 Prozent. Der Motorenhersteller beschleunigt seinen Wandel in Richtung Rüstung durch Milliarden-Transaktion. Er wird die Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG) für rund 1,6 Milliarden Euro kaufen. FFG zählt zu den europäischen Anbietern für militärische Land- und Spezialfahrzeuge und ist Partner von Bundeswehr und Streitkräften der Nytao sowie der Ukraine./ck/mis

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Aktien Frankfurt Ausblick: Dax auf Erholungskurs erwartet
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dpa-AFX Börsentag auf einen Blick: Stabilisierung trotz Ölpreissorgen
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DAX-FLASH: Stabilisierung erwartet - Ölpreise bereiten weiter Sorge
08.07.2026 | 18:02:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Frankfurt Schluss: Waffenruhe im Iran wohl vorbei - Dax sackt ab
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Aktien Frankfurt Schluss: Waffenruhe im Iran wohl vorbei - Dax sackt ab

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