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News

14.09.2026 | 22:44:17 (dpa-AFX)
Druck auf Iran: USA sanktionieren zweitgrößte Bank Russlands

WASHINGTON (dpa-AFX) - Die USA verhängen im Rahmen ihres verstärkten wirtschaftlichen Drucks auf den Iran Sanktionen gegen die zweitgrößte Bank Russlands. Die VTB Bank habe dem Iran dabei geholfen, Sanktionen zu umgehen und Terrorismus zu finanzieren, begründete der Sprecher des US-Außenministeriums, Tommy Pigott, den Schritt auf der Plattform X. Sie habe Niederlassungen im Iran eröffnet, Beziehungen zu sanktionierten iranischen Banken gepflegt und iranische Vermögenswerte in Milliardenhöhe transferiert, so der Vorwurf.

Die VTB (Wneschtorgbank) ist nach der Sberbank die zweitgrößte Bank Russlands. Die 1990 gegründete Außenhandelsbank befindet sich mehrheitlich im Staatsbesitz.

Durch die US-Maßnahmen werden sämtliche Vermögenswerte der VTB in den Vereinigten Staaten gesperrt und Geschäfte mit den sanktionierten Unternehmen untersagt.

USA verhängten mehrere Sanktionen gegen Unterstützer des Irans

Bereits Anfang des Monats hatten die USA die türkische Golden Global Bank sanktioniert, da diese Transaktionen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar für die iranischen Revolutionsgarden ermöglicht haben soll. Wie bei der VTB wurden alle Vermögenswerte in den USA gesperrt und Transaktionen mit der Golden Global Bank verboten.

Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump angekündigt, den Iran mit einem "Wirtschaftskrieg" unter Druck setzen zu wollen.

Vergangene Woche setzten die USA zudem Maßnahmen gegen Organisationen und Einzelpersonen um, die die Miliz Kataib Hisbollah und die libanesische Hisbollah unterstützen. Demnach sind die Organisationen im Irak, im Libanon, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in der Türkei angesiedelt. Zuvor belegten die USA zudem mehrere wichtige Fluggesellschaften des Irans mit Sanktionen. Neu auf die US-Sanktionsliste gesetzt wurden 27 iranische Airlines, darunter die Gesellschaften Kish Airlines, Iran Air Tour und ATA Airlines./fsp/DP/jha

14.09.2026 | 22:40:36 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Ölpreis-Entspannung mildert KI-Sorgen
14.09.2026 | 22:33:18 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Revolutionsgarden: Öltanker in Straße von Hormus explodiert
14.09.2026 | 22:30:02 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Leichte Ölpreis-Entspannung mildert KI-Sorgen
14.09.2026 | 22:15:15 (dpa-AFX)
Revolutionsgarden: Öltanker in Straße von Hormus explodiert
14.09.2026 | 22:08:00 (dpa-AFX)
IRW-News: High Tide Inc.: High Tide meldet Rekord-Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026
14.09.2026 | 21:37:36 (dpa-AFX)
Selenskyj: Ukraine zu Deeskalation bereit
14.09.2026 | 18:26:10 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> hat am Montag wieder den Weg nach unten eingeschlagen. Steigende Ölpreise und die Sicherheitsdebatte rund um Künstliche Intelligenz (KI) drückten auf die Stimmung. Der Leitindex der Eurozone verabschiedete sich 1,02 Prozent tiefer mit 6.260,38 Punkten aus dem Handel. Damit erreichte er den tiefsten Stand seit Ende Juli - die Erholung vom Freitag ist passé.

Außerhalb der Eurozone sah es besser aus. Für den britischen FTSE 100 <GB0001383545> ging es um 0,44 Prozent auf 10.697,57 Punkte bergauf, womit er an seine jüngste Stabilisierung anknüpfte. Ähnlich robust zeigte sich der Schweizer SMI <CH0009980894>, der sogar um 0,75 Prozent auf 13.878,54 Punkte zulegte. Beide Börsenbarometer profitierten von den robusten Aktienkursen der schwergewichtigen Pharma- <EU0009658723> und Lebensmittelkonzerne <EU0009658749>.

Europaweit zu den Gewinnern zählten zudem die ebenfalls defensiven Konsumgütertitel <EU0009658749>. Dagegen litten die Aktien der Bergbau- und Rohstoffunternehmen <EU0009658624> unter der Angst vor einer weltweiten Konjunkturabkühlung. Diese verschonte trotz der steigenden Ölpreise auch die Papiere der Öl- und Gaskonzerne <EU0009658780> nicht ganz.

Am Wochenende hatte es einige Rückschläge für den Ölmarkt gegeben. So setzt der Krieg im Nahen Osten den weltgrößten Ölexporteur Saudi-Arabien heftig unter Druck. Nach der iranischen Blockade der Straße von Hormus und der zunehmenden Bedrohung der Meerenge Bab al-Mandab durch die Huthi-Miliz im Jemen muss das Königreich nach Drohnenangriffen auch eine wichtige Pipeline abschalten. Zudem wurde das für diesen Montag geplante Außenministertreffen der Staaten am Persischen Golf im Oman verschoben.

Dementsprechend nahmen die Ölpreise ihren am Freitag unterbrochenen Aufwärtstrend wieder auf: Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zuletzt fast 107 US-Dollar.

Die europäischen Technologieaktien <EU0009658921> litten nicht nur unter den Konjunktursorgen, sondern auch unter Sicherheitsbedenken rund um Künstliche Intelligenz. Diese kamen ausgerechnet von prominenten Branchenvertretern. Nach dem Schock eigenständiger KI-Hacking-Attacken sei er besorgt, dass ein KI-Schwarm in sechs bis zwölf Monaten in der Lage sein könnte, das gesamte Internet zu übernehmen und potenziell Hunderte Milliarden US-Dollar Schaden zu verursachen, fürchtet etwa Dario Amodei, Chef des KI-Unternehmens Anthropic. Er rief die Branche dazu auf, die Entwicklung ihrer leistungsfähigsten Modelle zu verlangsamen.

Dies sorgte - ähnlich wie in den USA und Asien - vor allem in der für KI entscheidenden Halbleiterbranche für massiven Verkaufsdruck. So büßten die Titel der Chiphersteller Infineon <DE0006231004> und STMicroelectronics <NL0000226223> 7,7 und 6,6 Prozent ein. Die Anteile des Zulieferers ASML <NL0010273215> verbilligten sich um 6,1 Prozent.

Auch die Anteile des Energietechnikkonzerns Siemens Energy <DE000ENER6Y0> sowie der Elektrokonzerne Schneider Electric <FR0000121972> und ABB <CH0012221716> büßten an Wert ein. Sie gelten wegen des hohen Strombedarfs von Rechenzentren ebenfalls als Profiteure des KI-Booms.

In Mailand freuten sich die Anleger von Campari <NL0015435975> über ein Kursplus von 5,5 Prozent. Die Großbank UBS hatte die Papiere zum Kauf empfohlen. Dank mehrerer kürzlich umgesetzter strategischer Initiativen - darunter die Erweiterung des Portfolios von Aperitifs - sei der Getränkehersteller gut gerüstet für ein weiteres Wachstum./gl/stw

14.09.2026 | 17:56:45 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen
14.09.2026 | 12:25:05 (dpa-AFX)
Aktien Europa: EuroStoxx leidet unter Konjunktur- und KI-Sorgen
11.09.2026 | 18:22:45 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreis - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 18:03:43 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung dank Ölpreisrückgang - US-Inflation stört nicht
11.09.2026 | 11:46:53 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Kursgewinne - US-Inflationsdaten im Fokus
10.09.2026 | 18:12:14 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste nach EZB-Entscheid - Inflationssorgen

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