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News

24.02.2026 | 23:45:58 (dpa-AFX)
WDH: Paramount mit höherem Gebot zurück im Rennen um Warner Bros.

(falscher Buchstabe in Überschrift ausgetauscht)

LOS ANGELES (dpa-AFX) - Im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers <US9344231041> meldet sich der Rivale Paramount <US69932A2042> mit einem angehobenen Gebot zurück im Rennen. Der Verwaltungsrat des Konzerns Warner Bros. Discovery will sich näher mit dem überarbeiteten Angebot von Paramount befassen, um zu klären, ob es dem bereits angenommenen Netflix <US64110L1061>-Vorschlag überlegen ist. Der Warner-Verwaltungsrat hält es seiner am Dienstag nach US-Börsenschluss veröffentlichten Mitteilung zufolge für realistisch, dass er zu der Einschätzung kommt, dass Paramount den besseren Deal bietet. Netflix hätte in diesem Fall gemäß der bisherigen Übernahmevereinbarung vier Tage Zeit für einen Konter.

Zu dem verbesserten Paramount-Vorschlag gehört, dass das Gebot für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery von 30 auf 31 Dollar pro Aktie in bar erhöht wurde. Netflix will unterdessen nur das Studio- und Streaminggeschäft kaufen. Die TV-Sender von Warner - darunter auch CNN - sollten bei dieser Variante in ein separates Unternehmen wandern.

Paramount bietet Warner auch eine außergewöhnliche hohe Zahlung von sieben Milliarden Dollar für den Fall an, dass der Deal an Bedenken der Regulierer scheitern sollte. Zudem hatte der Konzern bereits versprochen, die Zahlung von 2,8 Milliarden Dollar zu übernehmen, die Warner bei einer Auflösung des bisherigen Deals an Netflix überweisen

An der Börse sorgten die Neuigkeiten für begrenztes Aufsehen. Während Warner im nachbörslichen Geschäft ein Prozent verloren, legten Paramount und Netflix jeweils um ein Prozent zu.

Ob das nachgebesserte Paramount-Angebot zu einer neuen Preisrunde in der Bieterschlacht führt, ist noch unklar. Netflix-Co-Chef Ted Sarandos spielte die Aussicht darauf herunter. Der Streaming-Riese habe schon in der Vergangenheit lieber Rückzieher gemacht und andere zuviel bezahlen lassen, sagte er vergangene Woche dem Branchenblatt "Variety".

Der Warner-Verwaltungsrat hält unterdessen bis auf Weiteres noch an seiner Empfehlung an die Aktionäre fest, das Übernahmeangebot von Netflix anzunehmen. Die Abstimmung darüber wurde auf den 20. März angesetzt.

Paramount ließ nicht locker

Warner und Netflix waren Anfang Dezember eine verbindliche Übernahmevereinbarung für das Studio- und Streaming-Geschäft eingegangen. Wenige Tage später wandte sich Paramount direkt an die Aktionäre und bot 108,4 Milliarden Dollar für den gesamten heutigen Konzern Warner Bros. Discovery samt der TV-Sender wie unter anderem CNN. Netflix bietet derweil knapp 83 Milliarden Dollar für Studios und Streaming.

Paramount bemühte sich in den vergangenen Wochen, die bisherigen Einwände von Warner auszuräumen und an den Verhandlungstisch zu kommen. Dazu gehörte das Versprechen, die Zahlung von 2,8 Milliarden Dollar zu übernehmen, die Warner an Netflix bei einer Auflösung des bereits vereinbarten Übernahmedeals mit dem Streaming-Konzern überweisen müsste.

Zukunft von CNN

In dem Bieterkampf geht es auch um das Schicksal des Nachrichtensenders CNN, bei dem oft kritisch über US-Präsident Donald Trump berichtet wird. Trump sagte im Dezember, es müsse sichergestellt werden, dass CNN bei einem Deal auf jeden Fall den Besitzer wechsele.

Paramount wurde im vergangenen Jahr von der Familie des als Trump-Unterstützer bekannten Tech-Milliardärs Larry Ellison gekauft. Die Nachrichtenredaktion des Paramount-Senders CBS schlug seit der Übernahme durch die Ellisons zum Teil einen freundlichen Ton gegenüber der Trump-Regierung an. Trump-Kritiker in den USA befürchten, dass CNN unter dem Dach von Paramount die redaktionelle Unabhängigkeit verlieren könnte./so/DP/he

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ROUNDUP/TV-Wahldebatte: Hagel und Özdemir grenzen sich von AfD ab
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Aktien New York Schluss: Gewinne vor Trump-Rede - Entspannung beim KI-Thema
24.02.2026 | 22:11:45 (dpa-AFX)
Tausende Slowaken protestieren für Ukraine und gegen Fico
24.02.2026 | 22:04:43 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Paypal steigen weiter nach fortgesetzten Übernahmespekulationen
24.02.2026 | 18:29:09 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx stabil - Rekorde bei SMI und FTSE

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Anleger am europäischen Aktienmarkt sind am Dienstag angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der US-Zollpolitik vorsichtig geblieben. Auch die anstehenden Geschäftszahlen von Nvidia <US67066G1040> dämpften das Handelsgeschehen. "Die Präsentation der Quartalszahlen von Nvidia am Mittwoch wirft bereits ihre Schatten voraus", merkte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, dazu an. "Die Messlatte hängt hoch, die Nervosität der Anleger ist groß."

Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,04 Prozent höher bei 6.116,60 Punkten. Außerhalb der Eurozone sank der britische Leitindex FTSE 100 <GB0001383545> um 0,04 Prozent auf 10.680,59 Zähler, war aber im Handelsverlauf auf ein Rekordhoch geklettert. Auch der SMI <CH0009980894> erklomm zwischenzeitlich einen Höchststand und stieg erstmals über die Marke von 14.000 Punkten. Am Ende gewann der schweizerische Leitindex 0,91 Prozent auf 13.997,13 Zähler.

Stärkster Sektor waren die Autowerte. "Einige Schnäppchenjäger kaufen selektiv die Aktien von VW <DE0007664039>, Mercedes-Benz <DE0007100000> und BMW <DE0005190003>", beobachtete Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets. Auch Renault <FR0000131906> waren mit 1,8 Prozent Aufschlag überdurchschnittlich gefragt.

Von enttäuschenden Absatzzahlen ließ der Sektor sich damit nicht irritieren. Der Automarkt in der Europäischen Union war schwach ins neue Jahr gestartet. Im Januar wurden nur 799.625 Pkw neu zugelassen und damit 3,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie der europäische Herstellerverband Acea mitgeteilt hatte. Gefragt waren allerdings Elektroautos.

Verluste verzeichneten nach den Vortagesgewinnen die Bankaktien. Hier hatte die Standard Chartered Bank <GB0004082847> Zahlen vorgelegt. Die erhöhte Dividende und der angekündigte Aktienrückkauf hätten den Aktionären zumindest einen gewissen Ausgleich für die schwachen Zahlen geboten, stellte Matt Britzmann, Analyst bei der Investmentplattform Hargreaves Lansdown, fest. Mit einem Verlust von knapp 1,5 Prozent bewegten sich die Abgaben der Aktie weitgehend im Sektordurchschnitt.

Die Aktien von Novo Nordisk <DK0062498333> verloren nach dem Kurseinbruch am Vortag weitere 3,1 Prozent. Der unter Druck stehende dänische Pharmahersteller will in den USA die Listenpreise für seine zwei wichtigsten Medikamente drastisch senken. Ab 2027 soll der Preis für das Abnehmpräparat Wegovy um rund die Hälfte und jener für das Diabetes-Mittel Ozempic um gut ein Drittel fallen. Die US-Bank JPMorgan stufte die Novo-Papiere von "Overweight" auf "Neutral" ab und reduzierte das Kursziel von 350 auf 250 Kronen.

Besser sah es bei kleineren Werten aus. Edenred legten um 3,9 Prozent zu. Der Anbieter von Geldtransaktionslösungen habe im zweiten Halbjahr einen besser als erwarteten operativen Gewinn (Ebitda) verzeichnet, hieß es von den Analysten des Investmenthauses Jefferies./edh/jha/

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