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News

12.10.2026 | 21:11:03 (dpa-AFX)
Brüssel ermittelt wegen Porta-Übernahme durch XXXLutz

BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die EU-Kommission ermittelt wegen möglicher Wettbewerbsverzerrungen bei der geplanten Übernahme von Porta durch den österreichischen Möbelriesen XXXLutz. Es gebe nach einer vorläufigen Untersuchung Hinweise, dass der Zusammenschluss dem Wettbewerb in Deutschland, Tschechien und der Slowakei schaden könne, teilte die Brüsseler Behörde mit.

Besonders in der Bundesrepublik hätten XXXLutz und Porta eine besonders starke Stellung im Bereich der Möbel-Discounter. Viele ihrer Filialen konkurrieren laut Kommission in denselben Regionen um Kunden. Falle der gegenseitige Wettbewerbsdruck weg, drohten höhere Preise und weniger Auswahl für Kunden, so die Sorge der Behörde.

EU-Kommission sieht mögliches Problem auch für Hersteller

Auch auf der Beschaffungsseite sieht die Kommission Risiken für die Märkte in Deutschland, Tschechien, Slowakei und Polen. XXXLutz sei bereits ein wichtiger Kunde für Möbelhersteller und verfüge über erhebliche Einkaufsmacht.

Würden auch die Porta-Marken Teil von XXXLutz, fiele einer der wenigen großen alternativen Abnehmer weg, heißt es in der Mitteilung. Die Kommission will demnach nun prüfen, ob Lieferanten dadurch stärker vom fusionierten Unternehmen abhängig würden.

Die Brüsseler Behörde hat bis zum 25. Februar 2027 Zeit, eine Entscheidung zu treffen. Die nun ausgeweiteten Ermittlungen bedeuten nicht, dass die Übernahme am Ende untersagt wird.

Übernahme zu spät in Brüssel angemeldet?

Bereits im Juli hatte die Kommission eine Untersuchung gestartet. Die Wettbewerbshüter verdächtigen die Unternehmen, mit der Durchführung der Übernahme nicht abgewartet zu haben, bis eine Genehmigung dafür vorliegt.

Das Vorhaben war nach Kommissionsangaben erst am 7. September dieses Jahres in Brüssel angemeldet worden. Die geplante Transaktion zwischen XXXLutz und Porta sei demnach aber bereits Anfang Januar 2025 öffentlich bekanntgegeben worden.

Bis zur Freigabe dürfen die beteiligten Unternehmen laut EU-Regeln keine Maßnahmen ergreifen, die zu einem faktischen Kontrollwechsel führen - etwa die Abstimmung von Geschäftsabläufen oder den Austausch sensibler und wettbewerbsrelevanter Informationen.

Die EU-Kommission hatte nach eigenen Angaben aber Hinweise, wonach XXXLutz und Porta möglicherweise gegen diese sogenannte Stillhalteverpflichtung verstoßen hätten.

Auch Home24 und Roller gehören zu XXXLutz

Die deutsche Möbelindustrie hatte im vergangenen Jahr angesichts der geplanten Übernahme von einer "dramatischen Nachricht" gesprochen. "Käme dieser Kauf zustande, würde sich die ohnehin schon hohe Konzentration im deutschen Möbelhandel weiter verschärfen und eine bedrohliche Größenordnung erreichen", hieß es in einer Reaktion der Verbände der deutschen Möbelindustrie.

Die XXXLutz-Unternehmensgruppe, zu der auch Roller, Home24, Mömax und Poco gehören, ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Möbelhändler. Porta gibt es seit 1965. Damals wurde das erste Einrichtungshaus in der Nähe von Porta Westfalica errichtet./tre/DP/he

12.10.2026 | 21:10:17 (dpa-AFX)
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12.10.2026 | 20:46:26 (dpa-AFX)
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12.10.2026 | 20:37:25 (dpa-AFX)
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12.10.2026 | 20:03:28 (dpa-AFX)
Aktien New York: Techwerte wieder unter Druck - Dow legt weiter zu
12.10.2026 | 18:37:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben sich am Montag etwas weiter von ihren jüngsten Verlusten erholt. Für Marktunterstützung sorge weiterhin die Einigung zwischen Europa und China über Exportbeschränkungen für Hybridautos, die bereits am Freitag während der Handelszeit bekannt gegeben worden war, schrieb Marktexperte Andreas Lipkow vom Handelshaus CMC Markets. Damit scheint eine weitere Eskalation des Handelskonflikts vorerst abgewendet. "Besonders die europäischen Automobilwerte könnten davon profitieren", schrieb Lipkow.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> stieg um 0,45 Prozent auf 6.201,21 Punkte. Gleichwohl ist mit Blick auf die Charttechnik der im August gestartete kurzfristige Abwärtstrend weiterhin intakt. Um diesen zu verlassen, müsste der Index auf etwas mehr als 6.300 Punkte klettern.

Außerhalb der Euroregion gewann der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> 0,66 Prozent auf 13.877,84 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> notierte mit 10.656,28 Punkten 0,99 Prozent im Plus.

Die aktuell viel beachteten Renditen für französische Staatsanleihen legten im Handelsverlauf wieder etwas zu. Am Freitag hatten sich französische Staatsanleihen noch besser als Bundesanleihen entwickelt, schreiben die Experten der Dekabank. Der Renditeabstand habe sich in der zehnjährigen Laufzeit wieder eingeengt. Der sogenannte Spread war zuletzt gestiegen, weil sich zunehmend Sorgen über die Staatsfinanzen Frankreichs breitgemacht hatten.

Derweil rückt die Berichtssaison in den Fokus. Sie startet am Dienstag in den USA mit den Zahlen erster Großbanken. Stratege Mislav Matejka von der Bank JPMorgan rechnet damit, dass diese die Märkte stützen dürften. Im Wochenverlauf stehen zudem Inflationsdaten aus den USA an. Diese sind für den Kurs der US-Notenbank wichtig.

Unter den Einzelwerten erholten sich die Aktien des Pharmakonzerns Argenx <NL0010832176> um weitere 0,7 Prozent auf gut 733 Euro. Die Papiere waren am Donnerstag nach dem Flop einer zulassungsrelevanten Phase-III-Studie eingebrochen, waren am Freitag aber schon auf Erholungskurs gegangen. Vor dem Studienende hatten die Aktien fast 839 Euro gekostet.

Die Anteilsscheine von Ahold-Delhaize <NL0011794037> sackten um fast drei Prozent ab. Der Supermarktkonzern hatte von IT-Problemen berichtet und dahingehend Sicherheitsmaßnahmen ergriffen./la/nas

12.10.2026 | 18:10:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung setzt sich zu Wochenbeginn fort
12.10.2026 | 10:41:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Weitere Erholung - Warten auf US-Inflation und Quartalsberichte
09.10.2026 | 18:22:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Erholung - Entspannung bei französischen Anleihen
09.10.2026 | 17:59:33 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Erholung - Entspannung bei französischen Anleihen
09.10.2026 | 12:11:15 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Stabilisierung - Rohstoffwerte fest, Telekomaktien schwach
08.10.2026 | 18:30:26 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Talfahrt geht weiter

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