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News

22.07.2026 | 10:21:15 (dpa-AFX)
Reiche: Keine neuen Entlastungen bei Spritpreisen geplant

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche schließt trotz gestiegener Spritpreise weitere staatliche Entlastungen vorerst aus. Sie verweist auf die knappe Haushaltslage. "Wir haben mit der Spritpreisbremse ein sehr, sehr teures Instrument eingesetzt. Das hat uns viele Milliarden Euro gekostet. Diese sind momentan im Bundeshaushalt auch nicht zur Verfügung", sagte die CDU-Politikerin im "RTL/ntv Frühstart".

Ein Spritpreisdeckel, wie von SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf gefordert, würde den Staat erneut Milliarden kosten, weil "der Weltmarkt nicht darauf reagiert, wenn Deutschland einen Deckel einzieht", sagte Reiche nach Angaben des Senders. Die 12-Uhr-Regel und das verschärfte Kartellrecht sorgten für mehr Transparenz für Kunden.

"Weitere Maßnahmen liegen momentan nicht vor und sind auch tatsächlich nicht in der Planung", sagte die Ministerin. Die Versorgungslage sei gesichert, Knappheiten gebe es nicht: "Sollten die Preise deutlich weiter ansteigen, kann man über Maßnahmen sprechen. Aber sie sind jetzt nicht geplant."/sl/DP/mis

22.07.2026 | 10:20:29 (dpa-AFX)
Entlassener Armeechef sieht Ukraine in Offensive
22.07.2026 | 10:20:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Akzo Nobel auf 'Hold' - Ziel 55 Euro
22.07.2026 | 10:09:27 (dpa-AFX)
Netzgeschäft treibt Energiekonzern Iberdrola an - Übernahme belastet Aktie
22.07.2026 | 10:05:06 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Jefferies belässt Airbus auf 'Hold' - Ziel 200 Euro
22.07.2026 | 10:05:05 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Berenberg hebt Ziel für Talanx auf 160 Das Euro - 'Buy'
22.07.2026 | 10:02:42 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP/Aktien New York: Nasdaq mit deutlichen Verlusten
21.07.2026 | 18:33:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Halbleiterbranche treibt Börsenerholung voran

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas Börsen haben am Dienstag überwiegend zugelegt. Nachdem frühe Gewinne zeitweise abgebröckelt waren, kam am Nachmittag Unterstützung aus den USA. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss 0,94 Prozent höher mit 6.285,63 Punkten auf Tageshoch, kam damit aber aus seiner bereits seit knapp zwei Wochen währenden Seitwärtsbewegung immer noch nicht heraus. Rund um den Globus profitierten Chipaktien von einem Medienbericht, dem zufolge der taiwanesische Chip-Riese TSMC <TW0002330008> die Preise erhöhen will.

Im Fokus bleibt aber auch der wieder eskalierte Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran mit US-Luftangriffen und iranischen Vergeltungsattacken. Hier bemühen sich Medien zufolge Vermittler um eine neue Waffenruhe. Katar, Ägypten, Pakistan und Andere aus der Region hätten den beiden Kriegsparteien einen Vorschlag für eine zehntägige Waffenruhe unterbreitet, hatten das US-Nachrichtenportal "Axios" und das "Wall Street Journal" berichtet.

Außerhalb des Euroraums gewann der schweizerische SMI <CH0009980894> 0,31 Prozent auf 14.298,26 Punkte. Der britische FTSE 100 <GB0001383545> legte um 0,58 Prozent auf 10.585,91 Zähler zu.

Die Technologiebranche - und hier insbesondere der Halbleitersektor - stand an diesem Tag in Europa ganz oben. Auftrieb kam von einem Bericht der japanischen Finanzzeitung "Nikkei". Wie die Zeitung unter Verweis auf informierte Personen berichtete, hat der taiwanesische Chip-Riese TSMC mit Kunden darüber verhandelt, die Preise für Halbleiter im kommenden Jahr wegen steigender Kosten für Fertigungsmaterialien um bis zu zehn Prozent zu erhöhen.

Im EuroStoxx half dies der ASML <NL0010273215>-Aktie, die um 4,8 Prozent stieg. Das Infineon-Papier <DE0006231004> als Spitzenwert gewann 5,5 Prozent. In Paris kletterten STMicro <NL0000226223> um 4,3 Prozent hoch. In Zürich sprangen Ams-Osram <AT0000A3EPA4> um knapp 14 Prozent nach oben und machten so einen Großteil ihrer Verluste vom vergangenen Freitag wieder wett. In London fanden IQE <GB0009619924> mit einem Kurssprung von 30,5 Prozent Beachtung. Die Aktie reagierte insbesondere auf den angehobenen Umsatzausblick des britischen Chipherstellers, der vom Rechenzentrumsboom profitiert.

Die Pharmabranche wurde von erfreulichen Quartalszahlen von Novartis <CH0012005267> aus der Schweiz gestützt. Der Konzern hatte mit den Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen und damit - trotz anhaltend starker Konkurrenz durch Generika - überraschend stark abgeschnitten. Die Aktie gewann 2,0 Prozent.

Europäische Rüstungsaktien setzten ihre jüngste Erholung fort. Treiber war, vor allem für die Londoner Werte, dass der neue britische Premier Andy Burnham überraschend den früheren Verteidigungsminister John Healey zum Finanzminister gemacht hat. Laut Citigroup-Analyst Charles Armitage ist dessen Ernennung eine erfreuliche Nachricht für den Sektor. BAE Systems <GB0002634946> stiegen um 1,8 Prozent und Rolls-Royce <GB00B63H8491> gewannen 1,1 Prozent.

Schwächer präsentierten sich dagegen die Finanzdienstleister. Unter ihnen büßte die Aktie von Julius Bär <CH0102484968> nach Halbjahreszahlen 4,0 Prozent ein. Zwar erreichte der Halbjahresgewinn einen Rekordwert, doch der Netto-Neugeldzufluss zum Zürcher Vermögensverwalter stieg nur verhalten. Zudem gab es keine Neuigkeiten zum Enforcement-Verfahren durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma). Diese untersucht derzeit das Risikomanagement der schweizerischen Bank wegen milliardenschwerer Kredite an die zusammengebrochene Signa-Gruppe./ck/he

21.07.2026 | 18:05:14 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Halbleiterbranche treibt Börsenerholung voran
21.07.2026 | 12:09:47 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Erholungsversuch - KI-Aktien ziehen an
20.07.2026 | 18:17:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Gedämpfte Stimmung wegen Kriegssorgen
20.07.2026 | 17:59:31 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Gedämpfte Stimmung wegen Kriegssorgen
20.07.2026 | 10:48:43 (dpa-AFX)
WDH/Aktien Europa: Gedämpfte Stimmung - Kriegssorgen und Ölpreisanstieg hemmen
20.07.2026 | 10:37:39 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Eher gedämpfte Stimmung - Kriegssorgen und Ölpreisanstieg hemmen

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