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News

27.09.2026 | 11:47:18 (dpa-AFX)
Neues Software-Problem bei Boeing 737 Max

SEATTLE (dpa-AFX) - Boeing <US0970231058> hat einen neuen Software-Fehler bei seinem weit verbreiteten Modell 737 Max gefunden. Dem Konzern zufolge kann das Problem bei einigen Maschinen dazu führen, dass nach einem abgebrochenen Landeversuch die automatisierte vertikale Navigation bei weiteren Anläufen zunächst nicht zur Verfügung steht. Stattdessen könnten sie nur auf eine niedrigere Automatisierungsstufe zugreifen.

Boeing betonte zugleich, dass Piloten ausgebildet seien, Maschinen auch ohne Automatisierung zu landen - und das System mit einer Serie von Schritten wieder aktiviert werden könne. Man arbeite daran, das Problem mit einem Software-Update dauerhaft zu lösen. Bisher ist unklar, wie viele der mehr als 2.000 ausgelieferten 737-Max-Maschinen den Fehler haben.

Flugzeugtyp mit Vorgeschichte

Die 737 Max ist der Modelltyp, der den Konzern in seine schwerste Krise brachte, mit deren Folgen Boeing noch immer zu kämpfen hat. Bei zwei tödlichen Abstürzen im Oktober 2018 und März 2019 waren 346 Menschen ums Leben gekommen.

Zentraler Auslöser war eine Assistenzsoftware, die die Piloten unterstützen sollte, aber unter bestimmten Umständen zu stark in die Steuerung eingriff. Mitarbeiter des Flugzeugbauers hatten bei der Zertifizierung der 737 Max durch US-Behörden spezielle Schulungen für die Software für unnötig erklärt. Boeing musste die Produktion der 737 Max aussetzen und sie ist immer noch reduziert.

Die 737 Max wurde nach weiteren Problemen oft als Pannen-Flugzeug bezeichnet. So sorgte ein Zwischenfall, bei dem im Januar 2024 im Steigflug ein Rumpfteil einer fast neuen 737-Maschine herausbrach, für neue Zweifel an Boeings Qualitätsmanagement.

Airlines informiert

Boeing habe im August alle Fluggesellschaften, bei denen die 737 Max im Einsatz ist, über den neuen Software-Fehler unterrichtet, sagte ein Sprecher. Dabei habe es geheißen, er stelle kein Sicherheitsrisiko dar, schrieb das "Wall Street Journal" unter Verweis auf ein Dokument des Unternehmens. Der Zeitung zufolge wollen die US-Airlines Southwest und United Boeing keine Maschinen mit dem Software-Fehler abnehmen. Die US-Luftfahrtaufsicht FAA prüfe das Problem.

Dem "Wall Street Journal" zufolge wurde Boeing erstmals im November 2024 vom Betreiber der 737 Max auf den Fehler hingewiesen. Zunächst habe es aber danach ausgesehen, dass das Problem nicht die Voraussetzungen für eine sicherheitstechnische Überprüfung erfüllt habe, hieß es. Diese sei nun im September eingeleitet worden. Der Fehler gehe auf ein Software-Update zurück, schrieb die Zeitung. Branchenvertreter sähen ein potenzielles Problem darin, dass der extra Aufwand für die vertikale Navigation eine zusätzliche Belastung für Piloten im Landeanflug sei./so/DP/zb

27.09.2026 | 11:47:02 (dpa-AFX)
Verbraucherzentralen: Nur noch fünf Ticket-Arten im ÖPNV
27.09.2026 | 11:46:46 (dpa-AFX)
OpenAI pausiert KI-Training nach neuem Zwischenfall
27.09.2026 | 11:46:35 (dpa-AFX)
Patent-Urteil: Apple soll 5,7 Milliarden Dollar zahlen
27.09.2026 | 11:45:54 (dpa-AFX)
Neue Label informieren Verbraucher über Rechte bei Problemen
27.09.2026 | 11:44:05 (dpa-AFX)
Rhein-Pegelstand bei Düsseldorf erreicht Rekordtief
27.09.2026 | 11:43:49 (dpa-AFX)
Mercedes-Benz: Einschränkungen in Produktion in Sindelfingen
25.09.2026 | 18:32:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Aufatmen zum Wochenende

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Die europäischen Aktienmärkte sind mit einer moderaten Erholung ins Wochenende gegangen. Der EuroStoxx 50 <EU0009658145> schloss mit einem Plus von 0,48 Prozent bei 6.302,82 Punkten. Außerhalb der Eurozone zog der britische FTSE 100 <GB0001383545> um 0,14 Prozent auf 10.695,25 Punkte an. Der Schweizer Leitindex SMI <CH0009980894> stieg um 0,29 Prozent auf 13.945,71 Punkte.

Dennoch sei die Sorge vor weiter steigenden Zinsen und Anleiherenditen omnipräsent und erschwere eine nachhaltige Erholung an den Aktienmärkten, gab Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets zu bedenken. "Hohe Energiepreise halten den Inflationsdruck aufrecht, während steigende Renditen die Finanzierungsbedingungen verschärfen. Gleichzeitig bleibt der Konsum trotz erster Erholungssignale bei den Frühindikatoren schwach."

Stärkste Sektoren waren Banken- und Finanzwerte. Hier gab es Spekulationen zur UBS <CH0244767585>, deren Aktie um 3,2 Prozent kletterte. Die Nachrichten-Website Semafor hatte von Überlegungen des Schweizer Instituts berichtet, sich mit einer ausländischen Bank zusammenzutun. Dieser Schritt könnte in Reaktion auf striktere Eigenkapitalanforderungen in der Schweiz erfolgen. Zudem einigte sich die von der UBS übernommene Credit Suisse in einer milliardenschweren Klage gegen den australischen Versicherer IAG auf einen Vergleich.

Verluste erlitten dagegen die Ölwerte, die damit auf die jüngsten Nachrichten reagierten. Der Iran hat den USA nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt. "Kommen die USA und der Iran bei den Gesprächen über eine Öffnung der Meerenge voran, hätte der Ölpreis Raum für eine Korrektur", bemerkte Tim Konsky, Chef der Wertpapierfirma Mitrade.

Für die Papiere von Airbus <NL0000235190> ging es um ein Prozent abwärts. Der Flugzeugbauer kämpft mit einem Qualitätsproblem bei seinem Kassenschlager A321neo. Nach Angaben eines Sprechers hat der Konzern bei einigen Jets an den Längsversteifungen im vorderen unteren Bereich des Rumpfes "Abweichungen" beim Oberflächenschutz festgestellt. Es handele sich jedoch nicht um ein Sicherheitsproblem, man habe bereits eine Lösung entwickelt, hieß es.

Zu den Verlierern gehörten auch EssilorLuxottica <FR0000121667>. Goldman Sachs hatte das Kursziel von 200 auf 165 Euro gesenkt. Auch Bernstein hatte das Ziel zurückgenommen. Mit 185 Euro nach 200 Euro fiel die Senkung allerdings weniger stark aus. Der Wert verlor 0,6 Prozent./edh/zb

25.09.2026 | 18:09:58 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Aufatmen zum Wochenende
25.09.2026 | 11:58:44 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Aufatmen zum Wochenende
24.09.2026 | 18:39:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Verluste - Steigende Ölpreise und Anleiherenditen
24.09.2026 | 18:07:04 (dpa-AFX)
Aktien Europa Schluss: Verluste - Steigende Ölpreise und Anleiherenditen
24.09.2026 | 12:07:41 (dpa-AFX)
Aktien Europa: Märkte geben weiter nach - Anleiherenditen beunruhigen
23.09.2026 | 18:39:23 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: Anleger halten sich zurück - Steigende Ölpreise

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