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Airbus Group SE

938914 / NL0000235190 //
Quelle: Paris: 28.10.2026, 17:37:30
938914 NL0000235190 // Quelle: Paris: 28.10.2026, 17:37:30
Airbus Group SE
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© 2026 DZ BANK AG
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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Negative Analystenhaltung seit 02.10.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
18,1

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
56,1%

Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 170,09 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist AIRBUS ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Negative Analystenhaltung seit 02.10.2026 Die Gewinnerwartung der Analysten pro Aktie liegen heute niedriger als vor sieben Wochen. Dieser negative Trend hat am 02.10.2026 bei einem Kurs von 189,30 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -0,6% vs. STOXX600 Dividendenbereinigt war die Performance der letzten vier Wochen marktkonform: -0,6% relativ zum STOXX600.
Mittelfristiger Trend Neutrale Tendenz, zuvor jedoch (seit dem 01.09.2026) negativ Die Aktie wird in der Nähe ihres dividendenbereinigten 40-Tage Durchschnitts gehandelt (in einer Bandbreite von +1,75% bis -1,75%). Zuvor unterlag der Wert einem negativen Trend (seit dem 01.09.2026).
Wachstum KGV 1,1 20,86% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 20,86%.
KGV 18,1 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 18,5% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 22 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 22 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 2,0% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 37,09% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Mittel, keine Veränderung im letzten Jahr.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,0%.
Beta 1,21 Hohe Anfälligkeit vs. STOXX600 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,21% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 56,1% Mittelstarke Korrelation mit dem STOXX600 56,1% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 38,86 EUR Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 38,86 EUR oder 0,20% Das geschätzte Value at Risk beträgt 38,86 EUR. Das Risiko liegt deshalb bei 0,20%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 27,1%
Volatilität der über 12 Monate 27,1%

News

29.10.2026 | 11:53:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Airbus rechnet trotz holprigem Sommer mit Rekordjahr - Aktie hebt ab

TOULOUSE (dpa-AFX) - Der weltgrößte Flugzeughersteller Airbus <NL0000235190> steuert trotz eines Sommers mit Produktionsmängeln weiterhin auf ein Rekordjahr zu. Wie geplant sollen rund 870 Verkehrsflugzeuge den Weg zu den Kunden finden und damit etwas mehr als die 863 Jets aus dem Spitzenjahr 2019, kurz vor der Corona-Pandemie. Im dritten Quartal musste sich Airbus jedoch mit technischen Mängeln an zwei Flugzeugtypen herumschlagen. Umsatz und der Gewinn im Tagesgeschäft gingen zurück. Vorstandschef Guillaume Faury zeigte sich am Mittwochabend dennoch zuversichtlich, seine Jahresziele zu erreichen. An der Börse kamen die Neuigkeiten am Donnerstag gut an.

Die Airbus-Aktie gewann am Vormittag zuletzt als einer der stärksten Titel im Dax <DE0008469008> 2,7 Prozent auf 196,40 Euro. Damit wurde das Papier wieder etwa so teuer gehandelt wie zum Jahreswechsel. Das Rekordhoch von gut 221 Euro von Mitte Januar ist aber noch ein gutes Stück entfernt.

Mehrere Branchenexperten nahmen die Quartalszahlen zum Anlass, ihre Kursziele für die Airbus-Aktie anzuheben. So traut Analystin Chloe Lemarie vom Analysehaus Jefferies dem Papier jetzt absehbar einen Anstieg auf 210 Euro zu, und ihr Kollege David Perry von der US-Bank JPMorgan hob sein Ziel sogar auf 250 Euro an.

Im dritten Quartal musste Airbus ein Problem am Seitenleitwerk des Großraumjets A330neo lösen - und neue Maschinen des Typs konnten zunächst nicht ausgeliefert werden. Außerdem fand der Hersteller an Längsversteifungen seines stark gefragten Mittelstreckenjets A321neo Unregelmäßigkeiten beim Oberflächenschutz. Laut dem Fachmedium "The Air Current" waren mehrere hundert Flugzeuge betroffen. Allerdings habe es sich nicht um ein Sicherheitsproblem gehandelt, betonte Faury.

Trotz des laufenden Produktionsausbaus lieferte Airbus im dritten Quartal etwas weniger Verkehrsflugzeuge aus als ein Jahr zuvor. Hinzu kam ein aus Sicht des Herstellers ungünstigerer Produktmix.

Entsprechend ging Airbus' Umsatz im Jahresvergleich um zwei Prozent auf knapp 17,5 Milliarden Euro zurück, während Analysten mit einem Anstieg gerechnet hatten. Der Gewinn im Tagesgeschäft sank etwa wie erwartet um neun Prozent auf knapp 1,8 Milliarden Euro, wobei die Rüstungs- und Raumfahrtsparte deutlich zulegte. Der Überschuss des Konzerns wuchs auch dank positiver Sondereffekte um ein Fünftel auf gut 1,3 Milliarden Euro.

Hatte Faury den Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Anfang 2026 für schleppende Lieferungen kritisiert, zeigte er sich am Mittwochabend zufrieden. Airbus habe inzwischen genügend Bauteile, um seine Ziele für 2026 zu erreichen. Im Februar und im April hatte Faury der Tochtergesellschaft des US-Konzerns RTX <US75513E1010> die Schuld daran gegeben, dass der weltgrößte Flugzeughersteller seine Produktion nicht schneller ausweiten kann.

Zudem zeigte sich Faury weiterhin optimistisch, dass der Konzern seinen bereinigten operativen Gewinn im Gesamtjahr wie vorgesehen auf rund 7,5 Milliarden Euro steigern kann. Nach den ersten neun Monaten stehen 4,5 Milliarden in den Büchern, und Analysten hatten für das Gesamtjahr zuletzt schon 7,7 Milliarden auf dem Zettel. Für die kommenden Jahre hat sich Faury seit dem Sommer noch deutlich mehr vorgenommen: Bis 2029 soll dieses Ergebnis auf 12 bis 13 Milliarden Euro klettern.

Dabei kann die Airbus-Führung auf tausende Bestellungen bauen. Ende September saß der Hersteller über alle Modelle hinweg auf einem Auftragsbestand von mehr als 9.300 Passagier- und Frachtflugzeugen. Die Bestellungen reichen rechnerisch für mehr als zehn Jahre. Der Konzern treibt deshalb seit Jahren den Ausbau seiner Produktion voran, doch wichtige Zulieferer wie Triebwerkshersteller können bislang kaum so viel liefern wie gewünscht.

Mit Blick auf die hohen Öl- und Kerosinpreise sprach Faury von einem schwierigen Umfeld für die Luftfahrtbranche. Fluggesellschaften ächzen unter den stark gestiegenen Treibstoffkosten, und erste Airlines haben schon Insolvenz beantragt.

Moderne Jets mit einem geringeren Treibstoffverbrauch sind seit Jahren stark gefragt - nicht erst seit der Iran-Krieg die Kerosinpreise in diesem Jahr kräftig in die Höhe getrieben hat. Die großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing <US0970231058> können die Nachfrage kaum befriedigen - nicht nur wegen knapper Bauteile.

So steckt der US-Konzern Boeing seit den tödlichen Abstürzen zweier Mittelstreckenjets in den Jahren 2018 und 2019 in einer Dauerkrise und musste seine Produktion drosseln, statt sie auszubauen. Inzwischen geht es bei Boeing wieder aufwärts, doch seine modernisierten Flugzeugtypen wie der Großraumjet 777X und die Langversion des Mittelstreckenjets 737 Max haben etliche Jahre Verspätung. Zudem hat der US-Konzern im laufenden Geschäft seit 2019 nur rote Zahlen geschrieben und muss auch 2026 mit einem Verlustjahr rechnen./stw/men/stk

29.10.2026 | 10:14:31 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: Zuversicht treibt Airbus-Kurs an nach Quartalszahlen
28.10.2026 | 22:50:00 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: RBC belässt Airbus auf 'Outperform' - Ziel 240 Euro
28.10.2026 | 19:55:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Airbus rechnet trotz holprigem Sommer mit Rekordjahr
28.10.2026 | 17:51:05 (dpa-AFX)
Airbus sieht sich trotz schwächerem Sommer auf Kurs zu Rekordjahr
28.10.2026 | 14:56:20 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merz schlägt neue Allianz für geregelten Welthandel vor
27.10.2026 | 13:33:39 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Verstoß gegen Einigung? US-Kritik an EU-Kredit für Airbus

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