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Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Positive Analystenhaltung seit 19.05.2026

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
17,9

Erwartetes KGV für 2028

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Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

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Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

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Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
50,3%

Mittelstarke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 3.109,32 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist MICROSOFT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Positive Analystenhaltung seit 19.05.2026 Die Gewinnprognosen pro Aktie liegen heute höher als vor sieben Wochen. Dieser positive Trend hat am 19.05.2026 bei einem Kurs von 417,42 eingesetzt.
Preis Fairer Preis, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell angemessen.
Relative Performance -6,8% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -6,8% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Positive Tendenz seit dem 17.04.2026 Der dividendenbereinigte mittelfristige technische 40-Tage Trend ist seit dem 17.04.2026 positiv.
Wachstum KGV 1,0 13,16% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 13,16%.
KGV 17,9 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 17,6% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 35 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 35 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 0,9% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 16,96% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 1,9%.
Beta 0,97 Mittlere Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 0,97% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 50,3% Mittelstarke Korrelation mit dem SP500 50,3% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 57,13 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 57,13 USD oder 0,14% Das geschätzte Value at Risk beträgt 57,13 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,14%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 20,8%
Volatilität der über 12 Monate 24,1%

News

27.05.2026 | 15:21:37 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Bau von immer mehr Rechenzentren stößt an Grenzen

MAINTAL (dpa-AFX) - Ob Streamingdienst, Online-Bestellung oder das Sichern von Daten in der Cloud - ohne leistungsfähige Rechenzentren geht im digitalen Leben so gut wie nichts. Vor allem im Rhein-Main-Gebiet, wo in Frankfurt einer der weltweit größten Internetknotenpunkte DE-CIX den Takt vorgibt, ist der Markt rasant gewachsen. Doch allmählich zeichnen sich die Grenzen dessen ab, was möglich oder gewollt ist.

Im Kern steht dabei die Frage, wo denn der ganze Strom herkommen soll, um die energiehungrigen Serverfarmen zu versorgen. In Frankfurt sind die Probleme mit der Stromkapazität bereits sichtbar geworden. Große, leistungsstarke Neuanschlüsse können dort erst ab Mitte der 2030er-Jahre wieder bereitgestellt werden, ließ Energieversorger Mainova kürzlich wissen. Damit rückt das Umland stärker in den Blick.

Maintal, die größte Stadt im Main-Kinzig-Kreis, liegt direkt vor den Toren Frankfurts. Dort will der Cloud-Anbieter Amazon <US0231351067> Web Services (AWS) ein Rechenzentrum errichten. Erstmals in Deutschland hat die Tochter des US-Internetriesen Amazon jetzt versucht, mit einer öffentlichen Veranstaltung auf Bedenken der Bevölkerung einzugehen. Trotz Sommerhitze besuchten am Dienstagabend Dutzende Interessierte den von AWS veranstalteten "Infomarkt" im Bürgerhaus der Stadt.

Proteste gegen anderes Rechenzentrum in Maintal

Rechenzentren sind in der rund 40.000 Einwohner zählenden Stadt ein umstrittenes Thema. Proteste der Bürger hatten vor kurzem dazu geführt, dass der Konzern Edgeconnex seinen Plan, an einem anderen Standort in Maintal ebenfalls ein Rechenzentrum zu errichten, erst einmal wieder einkassiert hat und nun überprüfen will. Im Mittelpunkt der Kritik einer Maintaler Bürgerinitiative stand das Vorhaben, ein großes Gaskraftwerk zu errichten, das den Strom für das Rechenzentrum erzeugen sollte.

AWS versucht, derartige Bedenken im Vorfeld auszuräumen. "Wir werden versuchen, die Fragen so zu beantworten, dass die Bürger und Bürgerinnen damit zufrieden sind und sehen, dass es wirklich eine gute Investition in die Gemeinde ist", sagt Thomas Blood von AWS.

Kein neues Kraftwerk geplant

Wichtiger Unterschied: Anders als bei den Edgeconnex-Plänen braucht die Amazon-Tochter für ihr Vorhaben kein neues Kraftwerk auf dem Gelände, sondern einen noch zu bauenden Anschluss an die Hochspannungsleitung sowie ein Umspannwerk. Es gebe bereits einen Vertrag mit den Übertragungsnetz-Betreibern, sonst würde AWS nicht in den Standort investieren, teilt das Unternehmen mit.

AWS peile an, seinen Strombedarf weltweit bis 2040 ohne CO2-Emission zu decken, betont Blood. "Ziel ist, mit erneuerbaren Energien das Zentrum zu steuern und zu unterstützten." Er verweist auf Solar- und Windenergieprojekte etwa in der Nordsee, in die das Unternehmen investiert habe.

Kühlwasser soll aus Regenwasser gewonnen werden

Die von AWS angepeilte Fläche ist rund zehn Hektar groß und liegt in einem bestehenden Gewerbegebiet nahe der Autobahn 66. Voraussichtlich 93 Prozent des benötigten Kühlwassers des Rechenzentrums will AWS aus Regenwasser gewinnen und bis zu dreimal wiederverwenden. Der Rest soll aus Brauchwasser stammen. "Wenn es möglich ist, ist auch die Nutzung von Abwärme eine Option", betont Blood.

Bürgermeister Monika Böttcher (parteilos) erwartet nicht, dass es bei dem Projekt der Amazon-Tochter zu ähnlichen Protesten der Bürger kommt wie bei den Plänen von Edgeconnex. Wegen der Nähe zum Internetknotenpunkt DE-CIX in Frankfurt sei Maintal ein attraktiver Standort für die Ansiedlung von Rechenzentren. "Wir gehen davon aus, dass es sich in beiden Fällen um eine Milliardeninvestition handeln würde", sagt sie.

Die Stadt erhofft sich davon unter anderem Gewerbesteuereinnahmen, eine Stärkung als Wirtschaftsstandort und die mögliche Ansiedlung weiterer Betriebe. Zudem sei der Betrieb eines Rechenzentrums im Vergleich beispielsweise zu Logistik-Unternehmen mit einer deutlich geringen Verkehrsbelastung verbunden.

Bürgermeisterin: Kommunen müssen stärker profitieren

Wichtig wäre nach Meinung der Bürgermeisterin eine Reform der Gewerbesteuer für Rechenzentren. "Denn es braucht eine gerechtere Gewerbesteuer für Rechenzentren, die sich an der technischen Leistung und dem Energiebedarf der Rechenzentren orientiert - die bisherige Zerlegung der Gewerbesteueranteile von Rechenzentren nach Anzahl der Beschäftigten ist nicht mehr zeitgemäß." Würden die Kommunen stärker von diesem Vorteil profitieren, würde sich auch die Akzeptanz gegenüber solchen Großprojekten erhöhen.

Auch wenn AWS bei dem Infomarkt sichtlich darum bemüht war, in der Bevölkerung für Akzeptanz zu werben, blieb das Unternehmen konkrete Kennziffern des geplanten Rechenzentrums schuldig - etwa zur Investitionssumme, der Mitarbeiterzahl oder zum Strombedarf. Das kritisiert auch die Bürgerinitiative, die sich gegen das Vorhaben von Edgeconnex gebildet hatte.

Bürgerinitiative vermisst belastbare Informationen

Es sei zwar im Sinne der Transparenz zu begrüßen, dass AWS vorab die Bürgerschaft von dem Vorhaben unterrichte, wenngleich die Einladung etwas kurzfristig erfolgt sei, sagt der Sprecher der Bürgerinitiative, Thomas Schadt. "Es gibt aber keine belastbare Information zu wichtigen Kennzahlen wie Gesamtstrom- und Wasserverbrauch, zu Effizienz und zur Lagerung des Notstromdiesels", kritisiert er. Das wäre aber wichtig, um das Projekt als Ganzes einordnen zu können./mba/DP/men

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