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Microsoft Corporation

870747 / US5949181045 //
Quelle: NASDAQ: 23.06.2026, 15:14:18
870747 US5949181045 // Quelle: NASDAQ: 23.06.2026, 15:14:18
Microsoft Corporation
373,90 USD
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Gewinnprognose
Der Veränderungstrend der Gewinnprognosen über ein Zeitfenster von 7 Wochen. Aktuelle Aktienbewertungen ausgewählter Analysten finden Sie unter DPA-AFX ANALYSER.

Analysten neutral, zuvor positiv (seit 19.05.2026)

Kurs-Gewinn-Verhältnis
Das KGV setzt den aktuellen Kurs der Aktie ins Verhältnis zu seiner Gewinnerwartung. Es wird auf Basis der langfristigen Gewinnprognosen der Analysten errechnet.
16,1

Erwartetes KGV für 2028

Risiko-Bewertung
Gesamteinschätzung des Risikos auf Basis des Bear Market und des Bad News Factors.

Mittel

Bear-Market-Faktor
Risiko Parameter, der anhand des Titelverhaltens in sich abwärts bewegenden Märkten das Marktrisiko einer Aktie angibt.

Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen

Korrelation
Die Korrelation gibt an, inwieweit die Bewegungen der Aktie mit denen Ihres Indexes übereinstimmen.
50,8%

Mittelstarke Korrelation mit dem SP500

Marktkapitalisierung (Mrd. USD) 2.728,76 Grosser Marktwert Mit einer Marktkapitalisierung von >$8 Mrd., ist MICROSOFT ein hoch kapitalisierter Titel.
Gewinnprognose Analysten neutral, zuvor positiv (seit 19.05.2026) Die Gewinnprognosen pro Aktie haben sich in den letzten 7 Wochen nicht wesentlich verändert (Veränderungen zwischen +1% bis -1% werden als neutral betrachtet). Das letzte signifikante Analystensignal war positiv und hat am 19.05.2026 bei einem Kurs von 417,42 eingesetzt.
Preis Leicht unterbewertet, gemäss theScreener Auf Basis des Wachstumspotentials und eigener Kriterien, erscheint uns der Aktienkurs aktuell leicht unterbewertet.
Relative Performance -9,2% Unter Druck (vs. SP500) Dividendenbereinigt liegt die Aktie über vier Wochen betrachtet -9,2% hinter dem SP500 zurück.
Mittelfristiger Trend Negative Tendenz seit dem 09.06.2026 Der dividendenbereinigte technische 40-Tage Trend ist seit dem 09.06.2026 negativ.
Wachstum KGV 1,1 16,79% Abschlag relativ zur Wachstumserwartung Ein "Verhältnis zwischen Wachstum plus geschätzte Dividende und KGV" von über 0,9 weist auf einen Preisabschlag gegenüber dem normalen Preis für das Wachstumspotential hin, von in diesem Fall 16,79%.
KGV 16,1 Erwartetes KGV für 2028 Das erwartete KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) gilt für das Jahr 2028.
Langfristiges Wachstum 16,3% Wachstum heute bis 2028 p.a. Die durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten gelten für die Gewinne von heute bis 2028.
Anzahl der Analysten 37 Starkes Analysteninteresse In den zurückliegenden sieben Wochen haben durchschnittlich 37 Analysten eine Schätzung des Gewinns pro Aktie für diesen Titel abgegeben.
Dividenden Rendite 1,1% Dividende durch Gewinn gut gedeckt Für die während den nächsten 12 Monaten erwartete Dividende müssen voraussichtlich 17,03% des Gewinns verwendet werden.
Risiko-Bewertung Mittel Die Aktie ist seit dem 13.01.2026 als Titel mit mittlerer Sensitivität eingestuft.
Bear-Market-Faktor Mittlere Anfälligkeit bei Indexrückgängen Die Aktie tendiert dazu, Indexrückgänge in etwa gleichem Umfang mitzuvollziehen.
Bad News Geringe Kursrückgänge bei spezifischen Problemen Der Titel verzeichnet bei unternehmensspezifischen Problemen i.d.R. geringe Kursabschläge in Höhe von durchschnittlich 2,1%.
Beta 1,05 Mittlere Anfälligkeit vs. SP500 Die Aktie tendiert dazu, pro 1% Indexbewegung mit einem Ausschlag von 1,05% zu reagieren.
Korrelation 365 Tage 50,8% Mittelstarke Korrelation mit dem SP500 50,8% der Kursschwankungen werden durch Indexbewegungen verursacht.
Value at Risk 44,91 USD Das geschätzte mittelfristige Value at Risk beträgt 44,91 USD oder 0,12% Das geschätzte Value at Risk beträgt 44,91 USD. Das Risiko liegt deshalb bei 0,12%. Dieser Wert basiert auf der mittelfristigen historischen Volatilität (1 Monat) mit einem Konfidenzintervall von 95%.
Volatilität der über 1 Monat 42,7%
Volatilität der über 12 Monate 26,5%

News

24.06.2026 | 15:03:42 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Schlag gegen Hacker: Microsoft und BKA legen 200 Server lahm

REDMOND/WIESBADEN (dpa-AFX) - In einer beispiellosen Aktion haben Ermittler der europäischen Polizeibehörde Europol, des deutschen Bundeskriminalamts (BKA) und des US-Konzerns Microsoft <US5949181045> der organisierten Cyberkriminalität einen massiven Schlag versetzt. Microsoft konnte über 200 Command-and-Control-Server abschalten - jene zentralen Systeme, mit denen die bösartigen Hacker infizierte Geräte fernsteuern. Gleichzeitig wurde die kriminelle Kontrolle über mehr als 18.000 identifizierte Opfer-Computer weltweit gekappt. Im Zentrum dieser Operation standen die beiden weltweit am häufigsten genutzten Schadprogramme Amadey und StealC.

Neuartige Waffe gegen Hacker: KI und das RICO-Gesetz

Dieser durchschlagende und schnelle Erfolg war nur durch eine neuartige Kombination aus Technologie und neuen rechtlichen Optionen möglich. Um die Funktionsweise der Schadsoftware zu verstehen, nutzten die Ermittler Künstliche Intelligenz, mit deren Hilfe sie den komplexen Code in Minuten statt Tagen analysieren konnten.

Dabei fanden sie heraus, dass die beiden Schadprogramme Amadey und StealC zwar von unterschiedlichen Kriminellen entwickelt wurden, aber auf dieselbe technische Infrastruktur zurückgreifen. Diese KI-gestützte Erkenntnis ermöglichte es dem Anwaltsteam von Microsoft, das US-Gesetz gegen organisierte Kriminalität (RICO - Racketeer Influenced and Corrupt Organizations Act) anzuwenden. Anstatt jedes Schadprogramm isoliert zu bekämpfen, erlaubte das RICO-Gesetz den Ermittlern, die verschiedenen Akteure als Teil einer einzigen, globalen kriminellen Verschwörung zu belangen und so das gesamte Netzwerk auf einmal anzugreifen.

Der Einbrecher und der Dieb

Die Cyberkriminellen gehen bei ihren Straftaten arbeitsteilig vor: Amadey bricht in die Systeme ein, während StealC Passwörter und sensible Daten stiehlt. Allein in der ersten Maihälfte waren diese Werkzeuge an mehr als 140.000 Infektionen weltweit beteiligt. Deutschland war bei dieser Stichprobe hinter den USA am stärksten von den Angriffen betroffen. Die Konsequenzen solcher Angriffe sind weitreichend und reichen von lahmgelegten Krankenhäusern bis hin zu staatlich unterstützter Spionage. Dazu gehören auch Angriffe der russisch-assoziierte Gruppe "Secret Blizzard", die Amadey-Infektionen für Attacken auf Ziele in der Ukraine nutzte.

Der Erfolg gegen die kriminelle Angriffsserie war maßgeblich internationaler Polizeiarbeit zu verdanken, bei der auch deutsche Ermittler im Fokus standen. Während Microsoft die Bedrohung durch Amadey untersuchte, ermittelte Europols Zentrum zur Bekämpfung der Cyberkriminalität (EC3) parallel gegen das Programm StealC. Hierbei spielte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) eine wichtige Rolle: Gemeinsam mit niederländischen und dänischen Polizeibehörden gingen die deutschen Beamten im Rahmen der internationalen "Operation Endgame" gegen die kriminelle Infrastruktur vor.

"Operation Endgame" war die bisher größte internationale Polizeiaktion gegen Cyberkriminalität, bei der im Mai 2024 die Infrastruktur der weltweit gefährlichsten Botnet-Loader - darunter auch Amadey - zerschlagen wurde. Unter der Führung von Europol und dem BKA wurden Hunderte Server beschlagnahmt, Millionen infizierter PCs befreit und weltweite Haftbefehle gegen die Hintermänner erlassen.

In Deutschland werden die Ermittlungen unter anderem wegen des Verdachts der banden- und gewerbsmäßigen Erpressung sowie der Erpressung im besonders schweren Fall geführt. "Die Maßnahmen nehmen den Tätern zentrale Werkzeuge aus der Hand, unterbrechen die virtuelle Infektionskette und schützen viele weitere potenzielle Opfer vor diesen Schadsoftware-Varianten", sagte ein BKA-Sprecher. Mit der Operation sei ein wesentlicher Baustein des kriminellen Wertschöpfungsprozesses der vernetzten und arbeitsteiligen Strukturen im Bereich Cybercrime geschwächt worden.

Carsten Meywirth, Leiter der Abteilung Cybercrime im BKA, sagte: "Mit der Fortsetzung der Operation Endgame sind wir erneut gegen die technischen Infrastrukturen vorgegangen, auf die sich zahlreiche Cyberkriminelle weltweit verlassen haben." Dadurch sei auch die Erstinfektion einer Vielzahl weltweiter Opfersysteme unterbunden worden. "Das zeigt, dass die internationalen Strafverfolgungsbehörden Cybercrime grenzüberschreitend alle rechtlichen Mittel entgegensetzen, auch in enger Zusammenarbeit mit dem Privatsektor."/chd/DP/jha

24.06.2026 | 14:56:09 (dpa-AFX)
Schlag gegen Hacker: Microsoft und BKA legen 200 Server lahm
17.06.2026 | 22:59:05 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 3: SpaceX sinken erstmals nach fulminantem Börsen-Debüt
17.06.2026 | 19:28:20 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS 2: SpaceX sinken erstmals nach fulminantem Börsen-Debüt
17.06.2026 | 18:46:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP/G7-Gipfel: Sorge um KI-Abhängigkeit von den USA wächst
17.06.2026 | 18:32:42 (dpa-AFX)
G7-Gipfel: Macron fordert mehr KI-Regulierung
17.06.2026 | 14:12:34 (dpa-AFX)
AKTIE IM FOKUS: SpaceX verliert nach fulminantem Börsen-Debüt etwas Schwung

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