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17.09.2026 | 16:12:18 (dpa-AFX)
WDH/ROUNDUP 2: RTL Deutschland und Sky streichen rund 500 Stellen

(Am Ende des zweiten Absatzes wurde klargestellt, dass sich die Mitarbeiterzahl auf RTL Deutschland bezieht.)

KÖLN (dpa-AFX) - Nach dem Zusammenschluss von RTL Deutschland <LU0061462528> und Sky sollen bis Ende 2027 rund 500 Stellen bei den Unternehmen abgebaut werden. Der überwiegende Teil davon solle bereits 2026 gestrichen werden, teilte RTL mit. Zuvor hatte "Bild" darüber berichtet.

Der Stellenabbau soll den Angaben zufolge sozialverträglich und in enger Abstimmung mit den zuständigen Betriebsräten erfolgen. Auslaufende Verträge sollen teilweise nicht verlängert und offene Stellen nicht nachbesetzt werden. Betriebsbedingte Kündigungen sollen so vermieden werden. Wie sich die rund 500 Stellen auf RTL und Sky verteilen, teilte das Unternehmen zunächst nicht mit. Insgesamt arbeiten nach Unternehmensangaben derzeit bei RTL Deutschland 5.326 Menschen, bei Sky sind es 2.170 Beschäftigte.

Synergien von 250 Millionen Euro geplant

Die RTL Group hatte Sky Deutschland in diesem Jahr übernommen. Mit dem Zusammenschluss will RTL seine Position im Streaming- und TV-Markt gegenüber großen internationalen Anbietern stärken und insbesondere das Geschäft mit Abonnements ausbauen.

Innerhalb von drei Jahren sollen durch den Zusammenschluss jährliche Synergien in Höhe von 250 Millionen Euro erzielt werden. "Der größte Teil davon entsteht durch die Optimierung der Inhalte- und Sachkosten", teilte RTL mit. "Darüber hinaus werden Doppelstrukturen abgebaut, Verantwortlichkeiten gebündelt und effizientere und zukunftsorientierte Entscheidungsprozesse geschaffen."

Dass die Übernahme auch Auswirkungen auf die Beschäftigten haben würde, hatte Bertelsmann-Chef Thomas Rabe bereits vor ihrem Abschluss angekündigt. Man werde die Unternehmen und die Organisation zusammenführen und weiter verschlanken, hatte Rabe im April der Deutschen Presse-Agentur gesagt. "Das wird auch Auswirkungen auf das Personal haben. Im Mittelpunkt steht aber die effizientere Nutzung unserer Programminvestitionen."

RTL will Abonnementgeschäft ausbauen

RTL und Sky investieren zusammen rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr in Inhalte. Rabe hatte im April angekündigt, diese Investitionen künftig über die verschiedenen Plattformen - RTL, RTL+ und Sky - auszuspielen.

Mit der Übernahme will RTL auch sein Geschäft breiter aufstellen und unabhängiger vom klassischen TV-Werbemarkt werden. Sky bringt dabei vor allem das Geschäft mit Bezahlfernsehen und Streaming ein.

Schon vorher wurden Stellen gestrichen

Bereits Ende vergangenen Jahres hatte RTL Deutschland im Zuge einer Neustrukturierung den Abbau von rund 600 Stellen angekündigt. Als Gründe nannte das Unternehmen damals unter anderem den tiefgreifenden Wandel im Medienmarkt, die schwierige konjunkturelle Lage und die schwachen TV-Werbemärkte.

RTL Deutschland gehört zur internationalen RTL Group, die mehrheitlich zum Bertelsmann-Konzern gehört. Zu RTL Deutschland zählen unter anderem die Sender RTL, Vox und ntv sowie der Streamingdienst RTL+. Zu Sky gehören neben Fernsehsendern auch der Streamingdienst Wow./svv/DP/zb

17.09.2026 | 16:04:57 (dpa-AFX)
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17.09.2026 | 16:02:13 (dpa-AFX)
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17.09.2026 | 16:02:11 (dpa-AFX)
Ölpreise geben weiter deutlich nach
17.09.2026 | 16:00:35 (dpa-AFX)
Greenpeace protestiert vor Shein-Store gegen Wegwerfmode
17.09.2026 | 15:56:26 (dpa-AFX)
Aktien New York: Kurse legen zu mit weiter sinkenden Ölpreisen
17.09.2026 | 15:52:53 (dpa-AFX)
IRW-News: ACG Metals Limited: ACG steigert den NPV von Gediktepe erheblich auf 1,2 Mrd. USD

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