ROUNDUP/Bafin schließt Prüfung bei Mutares ab - Verhaltene Freude bei Anlegern
MÜNCHEN - Die Beteiligungsgesellschaft Mutares <DE000A0SMSH2> ist bei der Überprüfung ihres Jahresabschlusses 2023 durch die Finanzaufsicht Bafin glimpflich davongekommen. So habe ein Vermerk zur Restlaufzeit von Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Anhang gefehlt, teilten Bafin und Mutares am Dienstag mit. Dieser soll einen besseren Einblick in die kurzfristige Liquiditätslage des Unternehmens ermöglichen und ist gesetzlich vorgeschrieben.
ROUNDUP/Starke Nachfrage nach Container: Moller-Maersk hebt Gewinnziel an
KOPENHAGEN - Die Reederei Moller-Maersk <DK0010244508> rechnet wegen starker Nachfrage im Containermarkt mit mehr Gewinn im laufenden Jahr als bisher. Die Prognosenspannen sowohl für das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) als auch für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) hob die weltweit zweitgrößte Containerschiff-Reederei an. Zudem soll der freie Barmittelabfluss (Cashflow) geringer ausfallen als bisher erwartet.
Hensoldt prüft Auswirkungen des Aus für F126-Fregatte - Aktie gibt nach
TAUFKIRCHEN - Der Rüstungselektronikkonzern Hensoldt <DE000HAG0005> will nach dem Baustopp der F126-Fregatte mögliche Auswirkungen auf das eigene Unternehmen untersuchen. "Wir prüfen die Auswirkungen der Entscheidung des Bundesministeriums der Verteidigung sorgfältig und stimmen die nächsten Schritte eng mit unserem Vertragspartner ab", sagt Hensold-Chef Oliver Dörre laut einer Mitteilung am Dienstag. Nach heutigem Stand erwarte das Unternehmen keine Auswirkungen auf seine kurz- oder mittelfristige Prognose. Die Aktie gab zuletzt um rund 1,4 Prozent nach.
ROUNDUP: Kartellamt: Tankrabatt kam nicht ganz beim Verbraucher an
BONN - Deutschlands oberste Wettbewerbshüter gehen davon aus, dass die Mineralöl-Branche einen Teil des Tankrabatts nicht an die Endkunden weitergegeben hat. Es müssten zwar noch Daten ausgewertet werden, sagte der Präsident des Bundeskartellamts Andreas Mundt in Bonn. "Aber was wir heute schon sagen können: Auch wir werden voraussichtlich zu dem Ergebnis kommen, dass die Steuerreduktion nicht vollumfänglich in jeder Hinsicht und zu jedem Zeitpunkt weitergegeben worden ist." Der Bund hatte die Steuern auf Kraftstoff um rund 17 Cent pro Liter in den Monaten Mai und Juni gesenkt, dadurch waren Preise gesunken. Strittig ist, ob sie stark genug gesunken sind.
WhatsApp führt Benutzernamen ein - Handynummer bleibt privat
MENLO PARK - Der weltweit populärste Messenger-Dienst WhatsApp ändert ein grundlegendes Funktionsprinzip: Künftig müssen Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben, um mit neuen Kontakten zu chatten. Stattdessen führt der Messenger-Dienst individuelle Benutzernamen ein, über die Anwender miteinander in Verbindung treten können. Die weltweite Phase zur Reservierung der Wunschnamen startet "Ende Juni", bevor die eigentliche Funktion im Laufe des Jahres schrittweise für alle Nutzer freigeschaltet wird.
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/jha