•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

06.07.2026 | 05:50:28 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Frisches Rekordniveau eine Hypothek für den Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer weniger ertragreichen ersten Jahreshälfte ist das zweite Börsenhalbjahr mit dem Paukenschlag eines Dax-Rekords <DE0008469008> gestartet. "Für die deutsche Nationalmannschaft ist das Turnier zwar bereits zu Ende, bei Aktien hat aber gerade erst die zweite Halbzeit begonnen", heißt es im Wochenausblick der Helaba. Zuletzt habe der deutsche Leitindex relative Stärke entwickelt, während Tech-Werte mit Bezug zum Mega-Thema Künstliche Intelligenz (KI) ins Straucheln geraten seien.

Andere Länderbörsen haben laut der Helaba lange Zeit "reüssiert", doch der Dax hat fast sechs Monate gebraucht, um seinen Rekord aus dem Januar zu brechen. Globale Leitindizes wie der EuroStoxx <EU0009658145> und jene aus den USA hatten großen Vorsprung: In der Zwischenzeit haben sie immer wieder Bestmarken erreicht - teils auch wegen des höheren Technologie-Gewichts.

Im Dow Jones Industrial <US2605661048>, sind mit Apple <US0378331005>, Amazon <US0231351067>, Microsoft <US5949181045>, Alphabet <US02079K3059> und Nvidia <US67066G1040> mittlerweile die fünf weltgrößten Tech-Giganten enthalten. Der deutsche Leitindex kann mit SAP <DE0007164600> und Infineon <DE0006231004> nur zwei klassische Technologiewerte vorweisen, wobei das Schwergewicht SAP aus dem Softwaresektor stammt, in dem frühere Euphorie der Angst gewichen ist, dass die KI zur Bedrohung wird.

Die Experten von Index-Radar zeigten sich am Freitag überrascht, wie schnell der Dax seine alte Bestmarke überwinden konnte. "Die Dynamik hat jedoch ihren Preis", gaben sie mit Blick auf die 21-Tage-Durchschnittslinie zu bedenken, von der sich der Leitindex jetzt deutlich gelöst hat. "Eine Rückkehr unter die alte Bestmarke bei 25.500 Punkten wäre daher keine Überraschung, sondern ein gesunder Zwischenschritt", geben sie sich nicht gerade optimistisch. Sie erwarten den Dax eher in einer "zähen Seitwärtsphase". Die DZ Bank hielt aber am Freitag an ihrem Jahresendziel von 27.500 Punkten fest, das noch fast sieben Prozent Potenzial verspricht.

Der Dax hat laut Index-Radar in den vergangenen Tagen von einer teilweisen Umschichtung internationaler Investoren profitiert, die insbesondere in Deutschland untergewichtet gewesen seien. Ein Argument dafür habe das verabschiedete Reformpaket der Bundesregierung geliefert, das einen gewissen Signalwert habe, aber keine kurzfristigen Wachstumsimpulse verspreche. "Ob daraus tatsächlich mehr als ein Strohfeuer wird, hängt nun vollständig an der Umsetzung".

Es ist also fraglich, ob die Nachfrage nach Standardwerten nachhaltig bleibt. Die Ausgangslage ist, dass die Sorgen vor einer baldigen weiteren Straffung der Geldpolitik nach dem jüngsten US-Jobbericht etwas in den Hintergrund getreten sind und Gespräche über ein Ende des Kriegs im Iran andauern. Sollte es von dieser Seite keine Störfaktoren geben, könnte in der neuen Woche maßgeblich sein, wie es nach dem verlängerten Wochenende in den USA weiter geht.

Die Sorgen vor einer Tech-Blase jedenfalls hält die Helaba für aktuell noch nicht angebracht. "Das aus unserer Sicht wichtigste Indiz für eine Überhitzung, nämlich eine extrem hohe Bewertung, ist im Technologiesektor derzeit nicht zu beklagen", schrieb der Experte Markus Reinwand. Gewinnwachstum sei aber nicht überall einfach fortzuschreiben und es wäre auch ungewöhnlich, wenn es bei einer technologischen Revolution nicht zu Überinvestitionen kommen würde.

Bedenken wegen einer hohen Bewertung macht sich Reinwand eher in der Breite, also auch bei Standardwerten, die der Dax stärker abbildet. Hier sind dem Experten zufolge kräftig zulegende Unternehmensgewinne notwendig, was aber keine ausgemachte Sache sei. Mittelfristig glaubt er aber, dass die KI-Vorteile auch in anderen Wirtschaftszweigen ankommen. Laut der Pimco-Ökonomin Tiffany Wilding könnte die KI auf lange Sicht deflationär wirken, wenn sie die Produktivität steigert, das Angebot erweitert und Lohnstückkosten senkt.

Was Konjunktursignale betrifft, hat die neue Woche kaum Höhepunkte zu bieten. Neue Impulse "vor dem Sommerloch", wie es die Commerzbank beschrieb, könnten in den USA am Montag vom ISM-Index für den Dienstleistungssektor ausgehen. Unternehmensseitig ist die Agenda eher geprägt von Hauptversammlungen, bevor Mitte Juli dann von US-Banken die Berichtssaison eingeläutet wird./tih/ag/he/nas

06.07.2026 | 05:50:02 (dpa-AFX)
Bundesregierung will Haushaltsentwurf beschließen
06.07.2026 | 05:50:01 (dpa-AFX)
Stromausfall im Januar - Expertenkommission legt Bericht vor
06.07.2026 | 05:35:04 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Augsburger Allgemeine' zu den Trauerfeiern im Iran
06.07.2026 | 05:35:03 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Südwest Presse' zum Bundeshaushalt
06.07.2026 | 05:35:02 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Frankenpost' zu den gestiegenen Mieten
06.07.2026 | 05:35:01 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zum Parteitag der AfD

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Sixt SE--3
Diageo plc--3
E.ON SE--3
Sanofi S.A.--3

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts