•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

02.11.2026 | 14:45:10 (dpa-AFX)
KI als Kriegswaffe? Europa drohen Exportkontrollen

BERLIN (dpa-AFX) - Der Chef des größten europäischen KI-Unternehmens Mistral AI hat eindringlich vor einem drohenden Ausschluss von US-amerikanischen und chinesischen Spitzenmodellen gewarnt, da Künstliche Intelligenz zunehmend als Kriegswaffe eingestuft werde. "Das bedeutet, dass sie unter Exportkontrollen fallen", sagte Arthur Mensch, Mitbegründer des französischen KI-Spezialisten, auf dem Digitalgipfel der Bundesregierung in Berlin. Dies habe zur Folge, dass die nächste Generation von KI-Modellen aus den USA oder China nicht mehr nach Europa wegen Exportbeschränkungen geliefert werden könne.

KI als Kriegswaffe

Hintergrund der Einstufung als Waffentechnologie ist das sogenannte "Dual-Use"-Potenzial modernster KI-Technik: Hochkomplexe Systeme können nicht nur in der zivilen Wirtschaft eingesetzt werden, sondern revolutionieren auch die militärische Lageerfassung, automatisieren Cyberangriffe und steuern autonome Waffensysteme. Um diesen Vorsprung abzusichern, hat Washington bereits weitreichende Exportkontrollen verhängt, die unter anderem die Ausfuhr von Hochleistungs-KI-Chips sowie moderner Halbleiterfertigungstechnik nach China strikt beschränken oder untersagen.

Unternehmenschef Mensch, sagte, es sei ein gefährlicher Fehler, die Entwicklung großer Sprachmodelle (LLMs) allein den USA und China zu überlassen. Europa müsse in der Lage sein, eigene denkende und schlussfolgernde KI-Modelle ("Reasoning"-Modelle) zu produzieren. Wer diese Technologie nicht selbst besitze, werde abhängig von ausländischen Anbietern, deren Macht stetig wachse. Daher sei es für Europa "absolut kritisch", eine eigene Modellfabrik für logisches Schlussfolgern und Weltmodelle zu besitzen.

Vergleich mit Aufbau der zivilen Kernenergie

Mensch unterstrich, dass es sich bei KI nicht nur um ein Softwareproblem handele, sondern um ein massives industrielles Unterfangen, das vergleichbar mit dem Aufbau der zivilen Kernenergie sei. Europa verfüge über exzellente Talente und eine starke industrielle Basis, müsse aber mehr Kapital mobilisieren, um die notwendige Rechenleistung aufzubauen.

Chancen bei Industriedaten und physikalischen Modellen

Tanja Rückert, Digitalchefin der Robert Bosch GmbH, sagte, Europa müsse seine Stärken in der industriellen Anwendung ausspielen. Die Chance liege in "World Models", die mit realen Industriedaten aus Fabriken und Fahrzeugen trainiert würden. Diese Daten seien nicht im Internet verfügbar und böten einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für sichere und zuverlässige industrielle KI.

Robin Rombach, Mitbegründer und CEO des deutschen KI-Start-ups Black Forest Labs, betonte die Bedeutung von visuellen Weltmodellen, die intuitive Physik erlernten. Diese seien entscheidend für die Robotik und könnten lokal auf Geräten ausgeführt werden, ohne auf die Cloud angewiesen zu sein./chd/DP/men

02.11.2026 | 14:40:24 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Prozess zum VW-Dieselskandal verzögert - kein Ende absehbar
02.11.2026 | 14:38:37 (dpa-AFX)
EQS-News: Schweizer Automobilmarkt legt im Oktober zu, bleibt aber hinter Europa zurück (deutsch)
02.11.2026 | 14:27:46 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax wenig verändert vor Apple-Zahlen und US-Zwischenwahlen
02.11.2026 | 14:19:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Merz befürwortet hartes Vorgehen gegen Krawallmacher
02.11.2026 | 14:12:45 (dpa-AFX)
Europäischer Gaspreis gibt nach - Bericht über diplomatische Bemühungen
02.11.2026 | 14:08:34 (dpa-AFX)
Verteidigungsministerium bestätigt Probleme mit Airbus-Hubschrauber

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Compagnie Financière Richemont SA166,557
Intel Corporation65,857
NIKE Inc.38,677

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts