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Nachrichten und Analysen für

09.07.2026 | 08:38:08 (dpa-AFX)
EQS-News: Crédit Mutuel Asset Management: Fallende Ölpreise: Der nächste Aufwärtsimpuls für die Märkte? (deutsch)

Crédit Mutuel Asset Management: Fallende Ölpreise: Der nächste Aufwärtsimpuls für die Märkte?

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EQS-News: La Française Group / Schlagwort(e): Marktbericht/Marktbericht

Crédit Mutuel Asset Management: Fallende Ölpreise: Der nächste

Aufwärtsimpuls für die Märkte?

09.07.2026 / 08:38 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

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Fallende Ölpreise: Der nächste Aufwärtsimpuls für die Märkte?

Von François Rimeu, Senior Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Der Ölpreis sank im Juni um 20,78 %, nachdem er bereits im Mai um 19,26 %

gefallen war. Dieser massive Rückgang um 36 % seit Ende April (der stärkste

Rückgang innerhalb von zwei Monaten seit November 2008, die Corona-Krise

ausgenommen) macht den Anstieg der vergangenen Monate vollständig zunichte

und dürfte in den kommenden Monaten erhebliche Folgen haben.

Die "restriktiven" Äußerungen der Zentralbanken in den letzten Monaten

dürften im Laufe des Sommers an Schärfe verlieren. Die Inflationsswaps

(2y2y-Forward) haben fast wieder ihr Vorkrisenniveau erreicht. Dies könnte

die Fed und die EZB dazu veranlassen, ihre Inflationsprognosen bei ihren

Sitzungen im September nach unten zu korrigieren. Da die Wachstumsprognosen

in diesem Zeitraum insgesamt nach unten korrigiert wurden, dürfte es den

Zentralbanken unserer Ansicht nach schwerfallen, die Zinsen im Herbst

anzuheben.

Dies gilt für die EZB in stärkerem Maße als für die Fed, da sich die

Konjunktur in den USA besser entwickelt. Die Stärke des US-Konsums

verdeutlicht es gut: Der Redbook-Index verzeichnete einen Anstieg von 10 %

gegenüber dem Vorjahr. Wir gehen jedoch davon aus, dass Kevin Warsh den

niedrigeren Ölpreis zum Anlass nehmen dürfte, die Zinsen unverändert zu

lassen. Darüber hinaus ist unsere Einschätzung der Lage hinsichtlich Kevin

Warsh nach seiner ersten Pressekonferenz weniger restriktiv als die der

Märkte.

Es erscheint daher wahrscheinlich, dass die Zinskurven in den Sommermonaten

nach dem Auspreisen der erwarteten Zinserhöhungen wieder steiler verlaufen

werden.

Auch die sinkenden Energiepreise dürften sich auf die Aktienmärkte

auswirken, vor allem weil das geringere Inflationsrisiko für diese eine gute

Nachricht ist. Dies könnte nicht nur eine positivere Entwicklung an den

Fixed-Income-Märkten bedeuten, sondern vor allem auch weniger Druck auf die

Inputpreise und die Verbraucher.

Die Rallye der letzten Monate, die hauptsächlich auf Technologie- und

Halbleiterwerte entfiel, könnte sich auf andere Sektoren ausweiten.

Zyklische Werte, Finanzwerte und - wie in letzter Zeit bereits zu beobachten

- Technologieaktien dürften sich unserer Ansicht nach in den kommenden

Wochen gut entwickeln.

Die in wenigen Tagen beginnende Berichtssaison dürfte den Märkten ebenfalls

Auftrieb geben, da in den USA (wie üblich) mit Aufwärtskorrekturen der

Gewinnprognosen zu rechnen ist.

Zölle - ein mögliches Thema für den Sommer

Gold und Goldaktien, die mit Kursverlusten von 24 % bzw. 34 % zwischen Ende

Februar und Ende Juni zu den größten Verlierern der letzten Monate zählten,

könnten wieder etwas an Schwung gewinnen.

Alles deutet auf einen insgesamt positiven Sommer hin - insbesondere

angesichts der Tatsache, dass die aktuelle Positionierung der Anleger heute

nahezu neutral ist und somit weit entfernt von der Euphorie, die an den

Märkten gelegentlich zu beobachten war.

Zölle könnten jedoch für die Anleger schnell wieder zu einem Problem werden.

Die US-Handelsbilanz und die Leistungsbilanz fielen erneut deutlich unter

den Erwartungen aus, was für die republikanische Regierung ein Problem

darstellen könnte.

Der Sommer ist zudem geprägt von verschiedenen Neuverhandlungen (USMCA,

Auslaufen von Section 301 am 24.07.), die die Trump-Regierung nutzen könnte,

um etwas mehr Druck auf ihre Handelspartner auszuüben. Die Steuereinnahmen

aus Zöllen würden zwischen 100 und 150 Milliarden US-Dollar liegen - weniger

als zu Jahresbeginn prognostiziert -, was seine Kommunikation im Vorfeld der

Zwischenwahlen untergraben könnte.

La Française Pressekontakt

La Française Systematic Asset Management GmbH

Bianca Tomlinson

Neue Mainzer Straße 80

60311 Frankfurt

Tel. +49 (0)69 975743 03

bianca.tomlinson@la-francaise.com

https://www.la-francaise-systematic-am.com

Heidi Rauen +49 69 339978 13 | hrauen@dolphinvest.eu

Disclaimer

Geschrieben am 6. Juli 2026. Crédit Mutuel Asset Management: 128, boulevard

Raspail 75006 Paris. Von der AMF unter der Nummer GP 97 138 zugelassene

Vermögensverwaltungsgesellschaft, seit dem 11.04.2025 bei der ORIAS

(www.orias.fr) unter der Nummer 25003045 registriert. Aktiengesellschaft mit

einem Kapital von 3.871.680 Euro, eingetragen im Handels- und

Gesellschaftsregister von Paris unter der Nummer 388 555 021, APE-Code

6630Z. Innergemeinschaftliche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: FR 70 3 88

555 021.Crédit Mutuel Asset Management ist eine Tochtergesellschaft der

Groupe La Française, der Vermögensverwaltungsholdinggesellschaft der Crédit

Mutuel Alliance Fédérale.

La Française Finance Services, eine von der ACPR unter der Nummer 18673

(www.acpr.banque-france.fr) zugelassene Wertpapierfirma, die am 4. November

2016 unter der Nummer 13007808 bei der ORIAS (www.orias.fr) registriert

wurde.

Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen weder eine

Anlageberatung noch ein Anlageangebot oder eine Aufforderung zum Handel an

den Finanzmärkten dar. Die enthaltenen Einschätzungen spiegeln die Meinung

der Autoren zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wider und stellen keine

vertragliche Verpflichtung seitens der Groupe La Française dar. Diese

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der allein rechtsverbindlich ist, geändert werden. Die Groupe La Française

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Finanzmarktaufsichtsbehörde (AMF) www.amf-france.org.

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2362972 09.07.2026 CET/CEST

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