•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

18.02.2026 | 14:11:27 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wie klappt der Durchbruch für E-Patientenakten?

BERLIN (dpa-AFX) - Fast alle gesetzlich Versicherten haben seit einem Jahr auch eine elektronische Patientenakte (ePA) - für einen Durchbruch werden aber Rufe nach mehr nützlichen Anwendungen laut. Die Chefin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Ramona Pop, sagte, die E-Akten seien noch nicht im Alltag angekommen. "Das ist wenig überraschend, denn zentrale Funktionen wie digitale Impf- oder Bonushefte fehlen weiterhin." Der Hausärztinnen- und Hausärzteverband nannte die aktuelle ePA "eingeschränkt praxistauglich".

Der bisherige Start bleibe hinter den Erwartungen zurück, kritisierte Pop. Die ePA könne ihr Potenzial nur entfalten, wenn ein deutlich größerer Teil der Versicherten sie aktiv nutze. Dafür müsse die E-Akte "alltagsnahe Mehrwerte" bieten. Die Verbraucherzentralen fordern dafür eine zügige Umsetzung weiterer Funktionen, die Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angekündigt hat. Wichtig seien auch mehr Aufklärung und Informationen nicht nur zum Start.

Zentraler Speicher für wichtige Daten

Rund 70 Millionen der 74,5 Millionen gesetzlich Versicherten haben seit Januar 2025 eine ePA von ihrer Kasse angelegt bekommen, was man für sich auch ablehnen kann. Seit Oktober sind Praxen und Kliniken verpflichtet, Daten wie Befunde oder Laborwerte einzustellen. Die ePA kann Patienten ein Leben lang begleiten und soll auch Doppeluntersuchungen und Arznei-Wechselwirkungen vermeiden. Denn sie macht wichtige Informationen jederzeit abrufbar, nachdem bisher viele mit Zetteln in die Praxen gehen oder gar keine Unterlagen haben.

Spärliche aktive Nutzung unter Patienten

Für Patientinnen und Patienten gilt: Man kann in seine ePA schauen, muss es aber nicht. Nur wenn man es macht, kann man aber auch online festlegen, welche Ärztinnen und Ärzte welche Daten sehen können und was besser nicht. Einloggen kann man sich über eine App der Kasse auf dem Smartphone. Fürs erste Verwenden muss man sich aber einmal identifizieren und freischalten lassen. Bisher haben das laut Gesundheitsministerium nur rund vier Millionen Versicherte getan und können die ePA damit aktiv für sich selbst nutzen.

Was Versicherten fehlt

Gründe für ePA-Zurückhaltung gibt es mehrere - auch noch ganz allgemeine. In einer Umfrage im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands gaben drei Viertel der Befragten an, sich "noch nicht damit auseinandergesetzt" zu haben, ein Drittel sieht "keinen persönlichen Nutzen". Wünschen würden sich demnach jeweils mehr als 60 Prozent Steuerungsmöglichkeiten, wer welche Daten sehen darf, digitale Untersuchungshefte oder Hinweise auf fehlende Impfungen. Befragt wurden den Angaben zufolge 1.000 gesetzlich Versicherte ab 16 Jahren vom 3. bis 7. November 2025 vom Institut Forsa.

Was Hausärzte bemängeln

Der Vorsitzende des Hausärzteverbands, Markus Beier, sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, derzeit sei die E-Akte vor allem "eine unsortierte PDF-Sammlung, mit der Praxen im Alltag nur wenig anfangen können". Sie müssten sich mühsam durch Dokumente arbeiten, eine Volltextsuche fehle. Ein Problem seien auch Störungen der Datenautobahn des Gesundheitswesens, auf der die Anwendung läuft. An der ePA-Nutzung nehmen laut der mehrheitlich bundeseigenen Digitalagentur Gematik derzeit 80.600 von 98.500 Praxen teil.

Was die Kassen fordern

Die gesetzlichen Krankenkassen mahnen eine stabile Technik und ein sicheres, aber nutzerfreundlicheres Identifikationsverfahren für die erste Anmeldung zum aktiven Verwenden der ePA an. "Wir dürfen die Versicherten nicht gleich beim "Log-In" verlieren", sagte der Sprecher des Spitzenverbands, Florian Lanz. Die ePA solle zum Herzstück eines digitalen Versorgungssystems werden und müsse zügig über eine reine Dokumentensammlung hinausgehen. Dazu gehöre, dass Kassen individuelle Inhalte und Anwendungen in der ePA anbieten dürfen.

Was die Ministerin plant

Warken bekräftigte in der "Rheinischen Post" Pläne für eine Weiterentwicklung der ePA, so dass sie für alle größeren Mehrwert bringt und attraktiver wird - auch für Menschen ohne lange Krankheitsgeschichte mit vielen Arztbesuchen. Kommen sollen etwa eine digitale Unterstützung für Medikamenten-Einnahmen und Erinnerungs-Benachrichtigungen für Versicherte. Im Blick steht auch eine "digitale Ersteinschätzung" über die ePA, bei der man sich durch Fragen zu Beschwerden klickt. Danach könnten dann auch Arzttermine gebucht werden.

Wie es weitergeht

Eine Zielmarke hat Warken schon genannt: Bis 2030 soll die Zahl der aktiven Nutzerinnen und Nutzer auf rund 20 Millionen herauf. Ein erster Gesetzentwurf auch zu weiteren Digitalisierungsvorhaben soll laut Ministerium bis Ende März kommen. Die Verbraucherzentralen mahnen, Versicherte ohne ePA dürften bei Terminvergaben keine Nachteile haben. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz forderte einen verbindlichen Fahrplan zur Problemlösung. "Der Dauerärger mit der E-Akte muss ein Ende haben", sagte Vorstand Eugen Brysch./sam/shy/DP/men

18.02.2026 | 14:07:42 (dpa-AFX)
IRW-News: Millennial Potash Corp.: Millennial Potash belegt Platz 3 auf der TSX Venture 50-Liste der leistungsstärksten Unternehmen 2026
18.02.2026 | 14:07:25 (dpa-AFX)
Original-Research: ad pepper media International N.V. (von First Berlin Equit...
18.02.2026 | 14:07:20 (dpa-AFX)
IRW-News: Greenridge Exploration Inc.: Greenridge Exploration gibt Beginn von Winterbohrprogramm 2026 mit Denison Mines auf Uranprojekt Hook-Carter im Athabasca-Becken, Saskatchewan, bekannt
18.02.2026 | 14:04:00 (dpa-AFX)
IRW-News: Maxus Mining Inc.: Maxus Mining gibt Börsennotierung im OTCQB Venture Market bekannt
18.02.2026 | 14:00:07 (dpa-AFX)
Energieverband: Reiche-Pläne verstoßen gegen Europarecht
18.02.2026 | 13:55:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Rasches Ende der Ukraine-Gespräche in Genf

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
RELX--8
Allianz SE--8
Nestlé S.A.--8
Wacker Chemie AG--8

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts