•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

08.01.2026 | 16:36:54 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bauernproteste an Autobahnen gegen EU-Handelsabkommen

(neu: Reaktion des Deutschen Bauernverbands ergänzt.)

BERLIN/PARIS/ROM (dpa-AFX) - Landwirte protestieren in mehreren Bundesländern an Autobahn-Anschlussstellen gegen das geplante Freihandelsabkommen der EU mit vier südamerikanischen Mercosur-Staaten. Sie befürchten unverhältnismäßige Konkurrenz durch günstige Importe aus Südamerika.

Auch in Frankreich gibt es erneut Proteste gegen das geplante EU-Handelsabkommen. Trotz des Einsatzes zahlreicher Polizeikräfte, die protestierenden Landwirten den Weg ins Zentrum von Paris versperren sollten, ist es rund 20 Landwirten mit ihren Traktoren gelungen, zum Eiffelturm, dem Arc de Triomphe, und der Nationalversammlung vorzudringen.

Weitere Landwirte protestieren mit ihren schweren Fahrzeugen vor den Toren der Stadt und hatten zeitweise eine Richtung Zentrum führende Autobahn blockiert. Die Bauern protestieren auch dagegen, dass nach Ausbrüchen der Rinderkrankheit Lumpy Skin Disease ganze Tierbestände getötet werden.

Abkommen sollte bereits im Dezember unterzeichnet werden

Das umstrittene Abkommen sollte bereits im Dezember unterzeichnet werden, war aber aufgeschoben worden. Zuvor hatte die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni mitgeteilt, dass sie noch nicht bereit sei, zuzustimmen. Damit war klar, dass die für eine Unterzeichnung erforderliche Mehrheit nicht zustande kommt. Bauern hatten in mehreren Ländern protestiert. Für Freitag ist eine EU-Abstimmung über die Unterzeichnung des Abkommens geplant.

Ausnahmen für Düngemittel in Aussicht

Frankreich ist schon länger gegen das Handelsabkommen. Die EU-Kommission hatte zuletzt Zugeständnisse vorgeschlagen. So soll nach Willen der Brüsseler Behörde schneller als bislang vorgeschlagen mehr Geld für Landwirte abgerufen werden können.

Außerdem stellte die Kommission am Mittwochabend unter anderem eine zeitlich begrenzte Aussetzung von Zöllen auf bestimmte Düngemittel wie Ammoniak oder Harnstoffe in Aussicht. So könnten Kosten ausgeglichen werden, die seit Jahresanfang durch den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus CBAM für Importeure entstehen. Der Mechanismus soll verhindern, dass günstige, aber klimaschädlich hergestellte Produkte auf dem europäischen Markt klimafreundliche Konkurrenz verdrängen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron begrüßte die Ankündigung.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, kritisierte den aktuellen Vorschlag der EU-Kommission, den landwirtschaftlichen Betrieben entgegenzukommen: "Die Defizite des Landwirtschaftskapitels im Mercosur-Abkommen lassen sich weder durch Schutzklauseln noch über den EU-Haushalt kaschieren. Der Vorschlag der EU-Kommission bringt kein zusätzliches Geld, sondern lediglich einen freiwilligen Vorgriff auf dringend benötigte EU-Mittel für die Gemeinsame Agrarpolitik. Wir brauchen echte Entlastungen - keine Placebos!"

Länder wie Deutschland und Spanien unterstützen das Mercosur-Abkommen. Sollte auch Italien zustimmen, könnte die Vereinbarung ohne Frankreich verabschiedet werden.

Italiens Landwirtschaftsminister Lollobrigida zuversichtlich

Italiens Landwirtschaftsminister Francesco Lollobrigida zeigte sich angesichts der Verhandlungen zum Mercosur-Abkommen zuversichtlich. "Es fehlt noch die letzte Meile", sagte er der italienischen Wirtschaftszeitung "Il Sole 24 Ore". Allerdings bestehe noch Klärungsbedarf bei den Schutzklauseln für Agrarprodukte. "Eine Einigung über die Schutzklauseln fehlt noch."

Im Fall eines schädlichen Anstiegs der Einfuhren aus den Mercosur-Staaten oder eines übermäßigen Preisverfalls für die EU-Erzeuger sollen mit diesen Schutzklausen rasch Gegenmaßnahmen in Gang gesetzt werden können. Bisher ist eine Schwelle von acht Prozent vorgesehen, bei der eine Untersuchung eingeleitet wird. "Wir wollen, dass diese Schwelle von acht Prozent auf fünf Prozent gesenkt wird", sagte Lollobrigida. "Und wir glauben, dass die Voraussetzungen bestehen, auch dieses Ergebnis zu erreichen."

Die Verhandlungen für den Deal mit Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay hatten bereits 1999 begonnen. Bolivien ist seit einiger Zeit auch Mercosur-Mitglied, wird vorerst aber nicht beim Abkommen dabei sein./rme/rbo/DP/men

08.01.2026 | 16:35:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Schnee und Eis beherrschen den Alltag in Teilen Europas
08.01.2026 | 16:32:47 (dpa-AFX)
Brandenburgs BSW-Fraktionschef will keine Brandmauer zur AfD
08.01.2026 | 16:27:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Tennis im Berliner Blackout - Wegner zeigt wenig Reue
08.01.2026 | 16:26:20 (dpa-AFX)
EQS-News: Voltatron AG erwirbt 100 % der Anteile an KOMITEC electronics GmbH - Beschleunigung des Wachstums im Bereich EMS im Jahr 2026 (deutsch)
08.01.2026 | 16:25:33 (dpa-AFX)
EQS-News: Cleanova stärkt Filtrationsportfolio durch strategische Übernahme von Airflotek und TES-Clean Air Systems und steigt in den Markt für ultrareine kontrollierte Umgebungen ein (deutsch)
08.01.2026 | 16:22:47 (dpa-AFX)
ROUNDUP: EU erhöht Druck auf Musks X wegen KI-Bildern von Kindern

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Deutsche Telekom AG28,143
Wacker Chemie AG68,503
Lanxess AG17,183
Deutsche Bank AG33,163

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts