•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

06.02.2026 | 22:31:31 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 3: KI-Investitionen bereiten auch bei Amazon Kopfzerbrechen

(neu: Schlusskurse)

NEW YORK (dpa-AFX) - Hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz (KI) haben am Freitag die Anleger von Amazon <US0231351067> verschreckt - wie zuletzt schon bei Alphabet und Meta. Die Aktien des Handelsriesen brachen im frühen US-Handel um bis zu zehn Prozent ein und drohten dabei erstmals seit Mai wieder unter die 200-Dollar-Marke zu rutschen. Kurz darüber konnten sie sich aber stabilisieren. Am Ende war das Minus dann mit 210 Dollar noch 5,6 Prozent groß.

Anders als noch über weite Strecken der vergangenen Jahre versuchen die Anleger neuerdings stärker potenzielle Gewinner und Verlierer des KI-Booms zu unterscheiden. Zudem hinterfragen sie immer häufiger milliardenschwere Investitionen in den neuen Megatrend. Anleger stellen sich dabei die Frage, ob die gewaltigen Beträge überhaupt zurückverdient werden können.

Amazon ist nun der nächste im Bunde nach Alphabet <US02079K3059> und Meta <US30303M1027>, deren Kurse am Freitag um nochmals bis zu 2,5 Prozent fielen. Alphabet hatte unlängst Kapitalausgaben von bis zu 185 Milliarden Dollar in Aussicht gestellt, während Meta bis zu 135 Milliarden Dollar anpeilt. Wie am Vorabend bekannt wurde, übertrifft Amazon seine ausgabefreudigen Tech-Rivalen sogar noch.

Der Konzern, der sich von einem Handelskonzern zu einem breiter aufgestellten Internetriesen mit starkem Cloud-Geschäft gewandelt hat, will in diesem Jahr rund 200 Milliarden US-Dollar in KI, Chips, Robotik und Satelliten stecken. Dies half bei der Erholung einiger Aktien, die als Infrastruktur-Ausrüster von solch üppigen Investitionen profitieren könnten. So legten Broadcom <US11135F1012> und Nvidia <US67066G1040> um mehr als sieben Prozent zu.

Laut Amazon-Chef Andy Jassy soll der Großteil des Geldes in den Ausbau von KI-Infrastruktur gehen. Er rechnet auf lange Sicht mit einer profitablen Geldanlage. Den Investoren geht das offensichtlich nicht zügig genug, die KI-Sorgen am Markt verschärften sich jüngst.

"Die Anleger wollen schnellere Ergebnisse sehen", sagte Jefferies-Branchenexperte Brent Thill fest. Amazon müsse Vertrauensaufbau leisten. Der Handelsriese ist stark im Geschäft mit Rechenleistung und Cloud-Speicher - und profitiert damit auch vom Boom bei Künstlicher Intelligenz.

"Der KI-Investitions-Kater verwandelt sich gerade in eine wilde Flucht", kommentierte Stephen Innes von SPI Asset Management. Die Anlegerstimmung erscheine aktuell wie das Negativ des Booms von 2021. Beim Kursrutsch von Amazon geht es aus seiner Sicht nicht nur um eine einzelne Aktie. Der Markt verlange allgemein Antworten, inwiefern sich die hohen KI-Investitionen auszahlen und ob dies in Quartalen oder Epochen gemessen werde.

Im laufenden Jahr dürften die Investitionen von Amazon, Alphabet, Meta und Microsoft um rund 60 Prozent zulegen, während der Markt nur mit einem Plus von etwa 40 Prozent gerechnet habe, schrieb RBC-Analyst Srini Pajjuri. Er erwartet auch im nächsten Jahr weiterhin erhöhte Ausgaben. Der Kampf um die Führungsrolle bei KI sei noch lange nicht ausgefochten. Es sei allerdings angesichts von Teilemangel und Energieengpässen fraglich, ob die vier Konzerne die angepeilten Summen am Ende überhaupt vollständig ausgeben könnten.

Mit den am Freitag drohenden Verlusten zeichnet sich für die Amazon-Aktien ein Minus von mehr als zehn Prozent im noch jungen Jahr ab. Vom Anfang November erreichten Rekordhoch bei 258,60 Dollar wären die Papiere damit um rund ein Fünftel zurückgekommen. Die Anteilscheine von Alphabet hatten erst am Dienstag eine Bestmarke aufgestellt, gerieten dann angesichts der KI-Sorgen aber ebenfalls merklich unter Druck. Bei Meta war kurzzeitige Euphorie mit Blick auf die Investitionen Ende Januar schnell wieder vorbei, Microsoft schwächelt ohnehin bereits seit geraumer Zeit.

Die am Donnerstag nach New Yorker Handelsschluss veröffentlichten Quartalszahlen von Amazon gerieten angesichts der geplanten Investitionen in den Hintergrund. Dabei habe sich das Wachstum der Cloud-Sparte AWS wieder beschleunigt, lobte Goldman-Analyst Eric Sheridan. Außerdem habe ihn die operative Marge in diesem Geschäftsbereich positiv überrascht. Die Nachfragetrends im Onlinehandel und Werbegeschäft hätten seine Schätzungen leicht übertroffen./niw/ag/mis/tih/he

06.02.2026 | 22:30:55 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Dow nimmt 50.000 Punkte - Risikofreude zieht an
06.02.2026 | 22:20:22 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Dow knackt 50.000 Punkte - Risikobereitschaft zieht an
06.02.2026 | 22:17:22 (dpa-AFX)
IRW-News: Giant Mining Corp.: Giant Mining beauftragt ExploreTech erneut mit der KI-gestützten Bohrzielerstellung für 2026 auf dem Kupfer-Silber-Gold-Projekt Majuba Hill in Nevada
06.02.2026 | 22:17:00 (dpa-AFX)
IRW-News: Vanguard Mining Corp. : Vanguard treibt Uranstrategie in Paraguay mit neuen Umweltgenehmigungen voran, während Paraguay am Critical Minerals Summit der Vereinigten Staaten teilnimmt
06.02.2026 | 21:50:04 (dpa-AFX)
Dow knackt magische Marke von 50.000 Punkten
06.02.2026 | 21:06:27 (dpa-AFX)
Devisen: Euro steigt wieder über 1,18 US-Dollar

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Wacker Chemie AG75,158
Evonik Industries AG14,858
Ferrari New N.V.281,008
Ahold Delhaize NV34,938

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts