•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

08.04.2026 | 15:13:00 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Kräftige Erholung nach Waffenruhe im Iran-Krieg

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Iran-Krieg hat bei den Anlegern am Mittwoch weltweit für enorme Erleichterung gesorgt - vor allem dank des massiven Einbruchs der Ölpreise. Mehrere Börsianer sprachen von einem "Geschenk von Pakistan". Der Nachbar des Iran hatte eine sofortige Waffenruhe vermittelt.

Daraufhin sackten die Ölpreise prozentual zweistellig ab. Sie sind derzeit der wichtigste Gradmesser für die Inflations- und Konjunktursorgen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni fiel zuletzt unter 92 US-Dollar und damit auf das tiefste Niveau seit Mitte März.

Wichtig für die globalen Märkte ist vor allem, dass der Iran die Straße von Hormus nun wieder für den Schiffsverkehr öffnen will. Die Meerenge ist einer der global wichtigsten Transportwege - nicht nur für Rohöl und Gas. Ihre Öffnung war die Bedingung der USA für eine Feuerpause.

Hierzulande schnellte der Dax <DE0008469008> um 5,3 Prozent auf 24.128 Punkte in die Höhe. Gemessen am bisherigen Jahrestief Ende März bei knapp 21.864 Punkten hat der deutsche Leitindex damit rund zwei Drittel seines Kursrutsches im Zuge des Iran-Kriegs wieder wettgemacht.

Der MDax <DE0008467416> mit den mittelgroßen deutschen Werten zog um 6,1 Prozent auf 30.484 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx <EU0009658145> stieg um 5,3 Prozent.

In Asien ging es am stärksten an solchen Börsen nach oben, die zuvor am meisten unter dem Ölpreisanstieg gelitten hatten. So gehörten die Leitindizes in Japan <JP9010C00002> <XC0009692440> und Südkorea mit Gewinnen von gut fünf und fast sieben Prozent zu den Spitzenreitern. Die US-Börsen dürften mit deutlichen Aufschlägen in den Handel starten.

"An den Finanzmärkten ist Aufatmen angesagt", schrieb Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank. Mit dem Waffenstillstand bleibe vorerst eine weitere Eskalation aus. Vor allem die deutlich gefallenen Ölpreise lassen dem Experten zufolge Hoffnungen keimen, dass der Anstieg der Inflationsraten eine kurze Episode bleiben wird. Die Notenbanken könnten im Falle einer nachhaltigen Entspannung der Ölpreise auch von bereits befürchteten Zinsanhebungen absehen.

Marktstratege Matthew Ryan vom britischen Fintech-Unternehmen Ebury ergänzte: "Der Fokus richtet sich nun auf die bevorstehenden, entscheidenden Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran." Die zentrale Frage werde sein, ob diese zu einem dauerhaften Frieden führen oder ob der Waffenstillstand nur einen Aufschub des Problems darstellt.

Am deutschen Aktienmarkt waren die Papiere solcher Unternehmen gefragt, die stark von der Konjunktur abhängen. So gewannen im Dax die Titel des Industriekonzerns Siemens <DE0007236101>, des Chipherstellers Infineon <DE0006231004> und des Energietechnikkonzerns Siemens Energy <DE000ENER6Y0> zwischen elf und zwölf Prozent.

Im Nebenwerte-Index SDax <DE0009653386> hatten die Anteilsscheine des Stahlkonzerns Salzgitter <DE0006202005> mit einem Plus von 17 Prozent die Nase vorn. Sie haben gleichwohl ihre Verluste seit Kriegsbeginn Ende Februar noch nicht aufgeholt.

Aktien von Redcare Pharmacy <NL0012044747> stiegen im MDax nach der Vorlage von Geschäftszahlen um gut 14 Prozent. Der Experte Martin Comtesse vom Analysehaus Jefferies sprach von einem insgesamt "konstruktiven Start" ins Jahr für die Online-Apotheke./la/jha/

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

08.04.2026 | 15:11:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Feuerpause im Iran-Krieg - Aufatmen nach Trump-Ultimatum
08.04.2026 | 15:10:26 (dpa-AFX)
Original-Research: CEWE Stiftung & Co. KGaA (von GSC Research GmbH): Kaufen
08.04.2026 | 15:08:13 (dpa-AFX)
Iran plant Feier für getöteten Revolutionsführer Chamenei
08.04.2026 | 15:07:43 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Iran meldet Explosionen am Persischen Golf
08.04.2026 | 15:06:14 (dpa-AFX)
EQS-News: Precisely ernennt Branchenexperte Matt Waxman zum Chief Product Officer, um die agentenbasierte Datenstrategie voranzutreiben (deutsch)
08.04.2026 | 15:00:15 (dpa-AFX)
EQS-News: EQS Group in zwei Kategorien für die ICA Compliance Awards Europe 2026 nominiert (deutsch)

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts