•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

17.07.2026 | 14:20:06 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Tech-Schwäche und Iran-Krieg ziehen Dax nach unten

FRANKFURT (dpa-AFX) - Tiefrote Vorgaben aus der internationalen Tech-Branche haben am Freitag auch den Dax <DE0008469008> in Mitleidenschaft gezogen. Am frühen Nachmittag ging es für den deutschen Leitindex um 0,48 Prozent auf 24.796 Punkte nach unten, womit er seine Anfangsverluste aber schon ein gutes Stück verringerte. Damit zeichnet sich ein Wochenverlust von 1,1 Prozent ab. Seit dem Rekordhoch von 25.900 Punkten Anfang vergangener Woche hat der Dax inzwischen 4,3 Prozent eingebüßt.

Der MDax <DE0008467416> der mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Freitag 0,87 Prozent auf 31.761 Punkte und der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 <EU0009658145> gab um 0,9 Prozent nach.

Der US-Tech-Index Nasdaq 100 <US6311011026> hatte am Donnerstag wegen erneuter Gewinnmitnahmen bei Halbleiteraktien 1,6 Prozent eingebüßt - diese gelten als Profiteure des Booms rund um Künstliche Intelligenz (KI). Aktuell zeichnen sich ein weiterer deutlicherer Verlust ab. An den schwachen asiatischen Handelsplätzen war der technologielastige japanische Nikkei 225 <JP9010C00002> <XC0009692440> mit einem weiteren vierprozentigen Kursrutsch auffällig gewesen.

Laut Marktexperte Stephen Innes sorgt neben Gewinnmitnahmen nach dem guten Lauf seit Jahresbeginn auch eine Korrektur bei gehebelten Anlageprodukten für KI-Investments für Druck. Dieser Prozess könnte nach seiner Einschätzung noch eine Weile andauern. Marktanalyst Jochen Stanzl von der Consorsbank konstatierte eine zunehmende Angst der Anleger, dass mit der Korrektur der Halbleiter- und KI-Titel "zunehmend andere, vielleicht unbeteiligte Aktien in Sippenhaft genommen werden".

Zudem belastete, dass das vom Amazon <US0231351067>-Konkurrenten Alibaba unterstützte chinesische Start-up Moonshot AI sein neues Sprachmodell "Kimi K3" präsentierte. Nach eigenen Angaben soll es mit den Spitzenmodellen der US-Konkurrenten OpenAI und Anthropic in einer Liga spielen. Beobachter ziehen bereits Parallelen zum sogenannten "DeepSeek-Moment" Anfang 2025. Damals hatte ein chinesisches Modell erstmals die Annahme einer US-Dominanz in diesem Bereich erschüttert und die Tech-Aktienmärkte weltweit einbrechen lassen. Von Dauer war das aber zumindest damals nicht.

Die aktuelle Tech-Schwäche belastete am Freitag auch die deutschen Branchentitel. Im Dax belegte der Halbleiterkonzern Infineon <DE0006231004> mit einem weiteren Kursrückgang um 4,4 Prozent erneut den letzten Platz. Zu den größten Verlierern im MDax zählten der Waferhersteller Siltronic <DE000WAF3001> sowie die Chipindustrie-Ausrüster Aixtron <DE000A0WMPJ6> und Suss Microtec <DE000A1K0235> mit Abschlägen von bis zu 5,8 Prozent.

Auch Infineon-Branchenkollege Elmos <DE0005677108> und der Technologiekonzern Jenoptik <DE000A2NB601> präsentierten sich schwach. Gleiches galt für den Laserspezialisten LPKF <DE0006450000>, dessen Aktien 8,1 Prozent einbüßten.

Die Papiere von Siemens Energy <DE000ENER6Y0> und Hochtief <DE0006070006> gerieten mit Verlusten von 1,8 und 2,4 Prozent ebenfalls unter Druck. Der Energietechnikspezialist ist wie der Baukonzern wegen des hohen Energiebedarfs durch den rasanten Ausbau von Rechenzentren auch ein KI-Profiteur.

Dagegen ragte SDax <DE0009653386>-Spitzenreiter SMA Solar <DE000A0DJ6J9> nach Zahlen mit einem Kurssprung von gut 13 Prozent auf 65,85 Euro heraus. Der Photovoltaik-Spezialist berichtete für das vergangene Quartal ein starkes Wachstum und hob seine Jahresziele erneut an. Analystin Olivia Pulvermacher von Deutsche Bank Research erhöhte ihr Kursziel für die Aktien von 44 auf 75 Euro und rät nun zum Kauf. Die Anlagestory werde attraktiver und Risiken würden sinken, begründete sie ihre Neubewertung. Unter anderem das strukturelle Wachstum bei Batteriespeichern bilde eine starke Basis für einen Kursanstieg.

Vergleichsweise gefragt waren Softwaretitel wie SAP <DE0007164600> mit einem Plus von 0,8 Prozent sowie Nemetschek <DE0006452907>, die nur minimal verloren. Einmal mehr bestätigte sich das Muster, dass die Branche bei Gewinnmitnahmen im KI-Bereich tendenziell von Umschichtungen innerhalb des Tech-Sektors profitiert./gl/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

17.07.2026 | 14:08:40 (dpa-AFX)
Iran-Krieg: Elektrizitätswerk in Kuwait schwer beschädigt
17.07.2026 | 14:08:00 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Basler AG (deutsch)
17.07.2026 | 14:06:40 (dpa-AFX)
IRW-News: Redwood AI Corp.: Redwood AI gibt Ausgabepreis seiner 3,5-Mio.-$-Privatplatzierung bekannt
17.07.2026 | 13:59:39 (dpa-AFX)
324.000 Kläger verlieren Prozess um Reklame auf Amazon Prime
17.07.2026 | 13:53:44 (dpa-AFX)
Betriebsrat zitiert VW-Chef nach Sommerpause vor Belegschaft
17.07.2026 | 13:50:03 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Deutsche Bank Research hebt SMA Solar auf 'Buy' - Ziel 75 Euro

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts