•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

08.06.2026 | 12:02:41 (dpa-AFX)
IPO/AKTIE IM FOKUS: Rekordbörsengang von SpaceX elektrisiert Anleger und Märkte

NEW YORK (dpa-AFX) - Mitten im Boom um Künstliche Intelligenz (KI) möchte SpaceX in bisher unbekannte Börsenwelten vordringen. Elon Musks (Nicht-nur)-Weltraumfirma will bei ihrem Rekord-Börsengang (IPO) an diesem Freitag rund 75 Milliarden US-Dollar einnehmen.

SpaceX würde dann an der Börse mit einem Schlag rund 1,7 Billionen Dollar schwer sein und sich somit locker in die Reihe der zehn wertvollsten Börsenunternehmen weltweit einreihen. Dabei hat SpaceX den Ausgabepreis von 135 Dollar je Aktie bereits fixiert, ohne vorher wie üblich eine Preisspanne zu nennen. Die Liste der Billionen-Dollar-Konzerne wird derzeit von dem KI-Giganten Nvidia <US67066G1040> angeführt, der rund 5 Billionen Dollar auf die Waage bringt.

Es ist somit eine große Wette auf die Innovationskraft des für seinen Elektroautobauer Tesla <US88160R1014> bekannten Multimilliardärs, denn im vergangenen Jahr gab es rote Zahlen in Milliardenhöhe - vor allem wegen hoher Kosten für die Entwicklung der großen Rakete Starship. Doch Anleger elektrisiert offenbar, dass SpaceX mit seinen Raketen eine Schlüsselrolle für das US-Raumfahrtprogramm spielt. Das Unternehmen betreibt zudem den Satelliten-Internetdienst Starlink, der zugleich der mit Abstand größte Geldbringer ist. Ferner brachte Musk in SpaceX auch seine KI-Firma xAI samt der Online-Plattform X ein.

Damit könnten die Investoren gleich von mehreren Megatrends profitieren. Dabei aber besteht nicht nur die Gefahr, dass die Anlegerträume verpuffen, wenn sich die vermeintlich langfristigen Kurstreiber doch früher oder später verflüchtigen. Vielmehr dürfte der Mega-IPO als "gigantischer Staubsauger" wirken, der am Kapitalmarkt von vielen Seiten Geld anzieht - mit allen damit verbundenen Risiken.

Schon jetzt wird spekuliert, dass die Nachfrage nach SpaceX-Aktien doppelt so hoch ist wie das Angebot. Befeuert wurde der Hype durch Medienberichte, wonach Elon Musk deutlich mehr Papiere für Privatanleger reservieren möchte als normalerweise bei Börsengängen üblich. Verläuft alles nach Plan, wäre er der erste Billionär der Welt, denn er behält weiter die vollständige Kontrolle an SpaceX.

Experten sehen Chancen in der zunehmenden Kommerzialisierung und Privatisierung der Raumfahrt. "Der SpaceX-Börsengang markiert einen Wendepunkt für die Weltraumwirtschaft", schrieb Fondsmanagerin Alicia Daurignac vom französischen Vermögensverwalter La Financiere de l'Echiquier. Der anstehende Börsengang könnte den Raumfahrtsektor neu definieren - nicht als spekulatives Thema, sondern als legitime Infrastrukturkategorie neben Bereichen wie Energie und Telekommunikation.

Skeptischer ist der Spezialist für thematische Investments Tristan Abet vom Finanzdienstleister Kepler Cheuvreux. Kritisch sieht der Experte vor allem die Rolle von Elon Musk selbst: "Wir haben es hier nicht mit einem gewöhnlichen Vorstandsvorsitzenden zu tun, sondern mit einem Guru, einer Art Krishna des Sternenkultes." Die Bewertung von SpaceX sei der Preis für Leidenschaft, Faszination und den Traum, den alle Kinder gehabt hätten, als sie zum ersten Mal in die Sterne blickten.

Sollten nun die Optimisten die Oberhand gewinnen, kommt es zu einem wohl nie dagewesenen Billionenspiel an der Börse, an dem viele mitverdienen wollen - nicht zuletzt die sehr einflussreichen Index-Anbieter. Einige haben bereits eine Art "Lex SpaceX" beschlossen, indem sie Anforderungen an den Mindest-Streubesitz der Aktien gelockert und Wartefristen für die Index-Aufnahme verkürzt haben.

Diese Änderungen ermöglichen es, dass SpaceX schneller als üblich in wichtige Aktien-Indizes aufgenommen werden kann. Und in der Folge dürfte dann ein klassischer Mechanismus in Gang kommen, mahnte Audun Wickstrand Iversen, Portfoliomanager bei DNB Asset Management. "Dann kaufen Indexfonds automatisch - ohne Rücksicht auf Bewertungsmodelle oder Wachstumsstory." Dadurch werde keine inhaltliche, sondern eine strukturelle Nachfrage erzeugt, frei von fundamentalen betriebswirtschaftlichen Kennziffern.

Wer aus eigenem Antrieb oder, im Falle indexabbildender Fonds, aus Zwang SpaceX-Aktien kauft, muss die Gelder dafür letztlich von irgendwoher abziehen, wenn nicht genug frisches Kapital zufließt. Somit werden insbesondere Anbieter von Index-Fonds oder Pensionsfonds zu großen Playern, die mit entsprechenden Portfolio-Umschichtungen womöglich in Zukunft ganze Branchen oder auch andere Märkte belasten können.

Für die Expertin Jane Gibbons vom Analysehaus Jefferies sind die sieben wertvollsten und einflussreichsten US-Technologieunternehmen eine wahrscheinliche Liquiditätsquelle, die sogenannten Glorreichen Sieben. Zu denen zählen neben Nvidia der Computerkonzern Apple <US0378331005>, die Google-Mutter Alphabet <US02079K3059>, der Software-Konzern Microsoft <US5949181045>, der Online-Händler Amazon <US0231351067>, der Facebook-Mutterkonzern Meta <US30303M1027> sowie Tesla./la/ag/jha/

08.06.2026 | 11:56:44 (dpa-AFX)
Sperrung um Bonner Nordbrücke angepasst
08.06.2026 | 11:55:33 (dpa-AFX)
Polizei hält sich mit Vermutungen zu Reutlinger Stromausfall zurück
08.06.2026 | 11:54:47 (dpa-AFX)
Trump: Iran und Israel müssen Angriffe sofort stoppen
08.06.2026 | 11:52:32 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: IVU Traffic Technologies AG: IVU Traffic Technologies AG beschließt weiteren Aktienrückkauf (deutsch)
08.06.2026 | 11:36:17 (dpa-AFX)
AKTIEN IM FOKUS 2: Chipwerte mit erstem Stabilisierungsversuch nach Ausverkauf
08.06.2026 | 11:34:21 (dpa-AFX)
ANALYSE-FLASH: Bernstein lässt Ryanair auf 'Outperform' - 'Fantastische Chance'

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Alphabet Inc. Class A--4
BASF SE--4
Symrise AG--4
BNP Paribas S.A.--4

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts