•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

19.06.2026 | 15:05:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4: Wie der Konflikt im Libanon den US-Deal mit Iran gefährdet

(Neu: Reaktionen Netanjahu, Araghtschi)

BEIRUT/TEL AVIV (dpa-AFX) - Kaum unterzeichnet, schon auf die Probe gestellt: Neue Kämpfe zwischen der israelischen Armee und der libanesischen Hisbollah-Miliz gefährden das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran. Beide Konfliktparteien werfen sich gegenseitig vor, eine im Abkommen vereinbarte Waffenruhe zu brechen.

Die israelische Armee griff nach eigenen Angaben in der Nacht und am Freitagmorgen rund 80 Stellungen der Hisbollah an. Zuvor habe die Miliz Raketen auf israelische Soldaten im Südlibanon abgefeuert, schrieb die Armee auf X. Vier israelische Soldaten wurden nach Militärangaben getötet. Vier weitere Soldaten wurden bei einem Drohnenangriff verletzt.

Dem Gesundheitsministerium in Beirut zufolge wurden auf libanesischer Seite 21 Menschen getötet und weitere 39 verletzt. Acht Getötete seien Mitglieder derselben Familie, hieß es in der Mitteilung.

Netanjahu: Armee soll hart gegen Hisbollah vorgehen

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wies die Armee an, mit aller Härte gegen die Hisbollah vorzugehen. Israel werde keine Angriffe auf seine Soldaten oder sein Territorium dulden. Die Hisbollah ihrerseits warf Israel vor, sich zu keinem Zeitpunkt an eine Waffenruhe gehalten zu haben. Sie ist der wichtigste Verbündete des Irans in der Region.

Der libanesische Präsident Joseph Aoun beschuldigte Israel, die Bemühungen um ein Ende der Gewalt zu untergraben und bei seinen Angriffen unschuldige Zivilisten zu treffen.

Das Rahmenabkommen sieht ein Ende der Gewalt vor

Das Rahmenabkommen zwischen dem Iran und den USA sieht zwar eine umfassende Beendigung der militärischen Konflikte in der Region vor, enthält aber keine Klausel über einen Abzug der israelischen Truppen.

Vance: Alle müssen den Friedensprozess respektieren

US-Vizepräsident JD Vance sagte am Donnerstag, Israel habe das Recht, sich zu verteidigen, aber grundsätzlich müssten die Israelis, genau wie alle anderen, diesen Friedensprozess respektieren. In einem Interview der "New York Times" (Donnerstag) sagte Vance: "Man kann sich nicht einfach durch Töten aus jedem einzelnen nationalen Sicherheitsproblem herauswinden." Er wies damit darauf hin, dass rein militärische Gewalt und Bomben keine dauerhafte Lösung für Israels strategische Herausforderungen sein können.

Schweizer Regierung sagt erste Gesprächsrunde ab

Die Schweizer Regierung sagte eine für Freitag angedachte erste Gesprächsrunde zur Ausgestaltung des Rahmenabkommens in der Nähe von Luzern ab. Gründe dafür wurden nicht genannt.

Das libanesische Nachrichtenportal Al Mayadeen, das der Hisbollah nahesteht, berichtete unter Berufung auf nicht näher genannte iranische Regierungsquellen, Teheran werde an den Gesprächen wegen der israelischen Luftschläge im Libanon zunächst nicht teilnehmen.

Israel lehnt Rückzug aus dem Südlibanon ab

Netanjahu schloss erneut einen Truppenabzug aus dem Südlibanon aus. Israel werde so lange wie nötig in einer "Sicherheitszone" bleiben, um die Gemeinden in Nordisrael zu schützen. Der Libanon stuft das von Israel kontrollierte Areal als völkerrechtswidrig besetztes Staatsgebiet ein.

Polizeiminister Ben-Gvir: Der ganze Libanon muss brennen

Die beiden rechtsextremen israelischen Minister, Bezalel Smotrich und Itamar Ben-Gvir, forderten nach dem Tod von vier Soldaten im Südlibanon harte Vergeltungsmaßnahmen. Finanzminister Smotrich erklärte auf X: "Zeit, mit Feuer zu sprechen. Die Pforten der Hölle zu öffnen."

Polizeiminister Ben-Gvir forderte auf X, dass für jede Träne einer israelischen Mutter tausend libanesische Mütter weinen müssten. "Der ganze Libanon muss brennen!", schrieb Ben-Gvir. Im Nahen Osten gewinne man nicht mit maßvollen Reaktionen und Zurückhaltung - "man muss durchdrehen. Vernichten. Den Terror zerschlagen."

Irans Außenminister Abbas Araghtschi kommentierte Ben-Gvirs Äußerungen auf X: Israel einziges Interesse sei permanenter Krieg. Er nannte den Polizeiminister verrückt.

Kämpfe im Libanon gehen weiter

Libanesischen Sicherheitskreisen zufolge wurde unter anderem die Ortschaft Kfar Tebnit nahe Nabatija von mehreren Luftschlägen getroffen. Demnach kam es dort bei einer strategisch wichtigen Anhöhe zu Gefechten. Ein dpa-Fotograf in der Region berichtete von etlichen Flüchtlingen, die sich mit dem Auto in Richtung der Küstenstadt Sidon in Sicherheit zu bringen versuchten.

Iran-Experte: Sind USA bereit, Waffenruhe durchzusetzen?

Aus Sicht des israelischen Iran-Experten Danny Citrinowicz bleibt die militärische Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hisbollah im Libanon der größte Stolperstein für eine umfassendere Einigung der US-Regierung mit dem Iran. Es sei unwahrscheinlich, dass Teheran eine Situation akzeptiere, in der es sich zu einem umfassenden Waffenstillstand verpflichte, während Israel sich das Recht vorbehalte, unter dem weit gefassten Begriff der "Beseitigung von Bedrohungen" militärische Operationen im Libanon durchzuführen.

Aktivitäten, die die eine Seite als legitime Selbstverteidigung betrachte, könnten von der anderen als eindeutige Verstöße gegen das Abkommen interpretiert werden, schrieb Citrinowicz. Die zentrale Frage laute, wie weit die US-Regierung bereit sei zu gehen, um eine Waffenruhe durchzusetzen, die beide Seiten unterschiedlich auslegten.

Iran kann strategische Gewinne vermelden

Für Teheran ist das Einbeziehen des Libanons in die Einigung mit den USA Teil einer neuen Sicherheitsdoktrin, wie der Nahost-Experte und Professor für Islamwissenschaft an der Hebräischen Universität Jerusalem, Simon Wolfgang Fuchs, der dpa sagte. Die Schicksale Teherans und Beiruts sollen dabei aneinander gekoppelt werden, so die Strategie. Iran habe auch gedroht, ein endgültiges Abkommen erst dann zu unterzeichnen, wenn Israel sich aus dem Südlibanon zurückziehe. "Ich gehe derzeit davon aus, dass die USA den Druck auf Israel sukzessive verschärfen werden, um den Knackpunkt Südlibanon aus dem Weg zu räumen", sagte der Experte.

Auch der Iran-Experte Vali Nasr sieht Anzeichen, dass die iranische Strategie aufgehen könnte: Dass US-Vizepräsident Vance am Donnerstag israelische Kritik am Rahmenabkommen zurückgewiesen habe, spreche für eine neue Kluft zwischen den USA und Israel, schrieb er auf X./da/DP/zb

19.06.2026 | 15:01:48 (dpa-AFX)
IRW-News: Frequentis AG: Beschlüsse der FREQUENTIS Hauptversammlung 2026
19.06.2026 | 15:00:09 (dpa-AFX)
EQS-News: Shelly Group aktualisiert Einladung und Unterlagen zur Ordentlichen Hauptversammlung (deutsch)
19.06.2026 | 14:58:10 (dpa-AFX)
Innenminister planen bessere zivile Verteidigung bis 2029
19.06.2026 | 14:55:29 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Dax braucht über 25.000 Punkten neue Kurstreiber
19.06.2026 | 14:55:28 (dpa-AFX)
Länder wollen schnellere Abschaltung von Fake-Shops
19.06.2026 | 14:45:11 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Digitaler und schneller: Hubertz will Baukosten senken

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Pfizer Inc.--3
Qiagen N.V.--3
argenx SE--3
Amazon.com Inc.--3

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts