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18.01.2026 | 18:28:28 (dpa-AFX)
Italien bietet sich in Grönland-Streit als Vermittler an

ROM (dpa-AFX) - Italien bietet sich im Konflikt mit den USA um die Zukunft von Grönland als Vermittler an. Außenminister Antonio Tajani sagte: "Ich glaube, dass Italien aufgrund seiner Natur, seiner Vermittlungsfähigkeit und seiner Fähigkeit, mit allen zu sprechen, eine positive Rolle dabei spielen kann, Vereinbarungen zu finden." Ministerpräsidentin Giorgia Meloni stehe dazu "im Dialog mit den Vereinigten Staaten, aber auch mit den Europäern".

Die rechte Regierungschefin selbst hatte nach den Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen Deutschland und andere europäische Länder zuvor schon vor einer Eskalation gewarnt. Tajani ergänzte nun: "Es besteht absolut kein Bedarf an Handelskriegen oder Konflikten. Wir brauchen den Dialog und müssen Lösungen finden, die niemanden benachteiligen." Das Nato-Gründungsmitglied Italien hatte keine Soldaten zur Erkundungsmission acht anderer europäischer Staaten unter dänischer Führung auf Grönland entsendet.

Meloni gilt im Kreis der europäischen Regierungschefs als eine derjenigen, die guten Zugang zu Trump haben. Der US-Präsident hatte am Samstag unter Verweis auf den Konflikt um Grönland zusätzliche Zölle gegen Deutschland und sieben weitere europäische Staaten angekündigt. Sie sollen gelten, bis ein Abkommen über den Verkauf der zu Dänemark gehörenden Insel an die USA erzielt ist./cs/DP/he

18.01.2026 | 18:20:33 (dpa-AFX)
Nato-Chef: Habe mit Trump über Grönland gesprochen
18.01.2026 | 18:18:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Europäer wollen Trumps Zolldrohung gemeinsam kontern
18.01.2026 | 18:16:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Bundeswehrsoldaten ziehen aus Grönland ab
18.01.2026 | 18:15:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Europäer wollen Trumps Zolldrohung gemeinsam kontern
18.01.2026 | 18:11:28 (dpa-AFX)
Trumps 'Friedensrat' soll weltweit Krisen lösen
18.01.2026 | 18:08:23 (dpa-AFX)
Wadephul: Kein Zweifel an Bündnistreue der USA

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