•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

14.01.2026 | 15:35:12 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Wie Brauer auf Verbraucher reagieren

MESCHEDE/KREUZTAL/MÜNCHEN (dpa-AFX) - Auf den historischen Absatzrückgang bei Bier in Deutschland reagieren viele Brauer mit neuen alkoholfreien Produkten und Geschmacksvarianten. So kündigte Veltins ein alkoholfreies Hellbier an und der nicht weit entfernte Erzrivale Krombacher will gerade im "Dry January" mit der Werbetrommel für seine Produkte neue Impulse schaffen. Diese Aktivitäten könnten auch Auswirkungen auf das Angebot in der Getränkeabteilung haben.

Warum wird weniger Bier getrunken?

Der deutsche Biermarkt ist 2025 außergewöhnlich stark um mehr als sechs Prozent geschrumpft. Der heftige Verlust von schätzungsweise um die 5 Millionen Hektoliter kommt dem Absatz von mehreren Großbrauereien gleich.

Eine alternde Gesellschaft gibt seit langem einen Abwärtstrend vor. Langfristig betrachtet wird immer weniger Bier in Deutschland getrunken. Außerdem schlägt in jüngster Zeit die schlechte Konsumstimmung auf das Bier durch.

Die Braubranche bekam das im vergangenen Jahr sowohl im Handel als auch in der Gastronomie zu spüren. Statt Ausgelassenheit machte sich vielerorts eher Zurückhaltung bemerkbar, wie Veltins-Chef Volker Kuhl erklärt. Ein Fünftel des Bierkonsums in Deutschland wird in den Restaurants und Kneipen getrunken.

"Es ist eine neue Realität, in der sich die Brauer befinden", sagt der Herausgeber des Getränkemarkt-Fachmagazins "Inside", Niklas Other. Sehr viele Faktoren spielten beim sinkenden Bierabsatz eine Rolle. Dazu gehörten veränderte Konsumgewohnheiten wie die Abkehr vom Alkohol bei vielen Menschen, die die Wein- und Spirituosenhersteller noch stärker träfen. Auch die Teillegalisierung von Cannabis und Abnehmspritzen könnten dazu gehören.

Wird die Auswahl damit kleiner?

Nein, sagt Branchenexperte Other. Im Gegenteil, in vielen Fällen kämen alkoholfreie Variante zum alkoholhaltigen Bier hinzu. "Es ist nach wie vor eine lebendige Branche mit einer großen Produktvielfalt", unterstreicht er.

Auch die Großbrauerei Veltins, die als eine der ersten Zahlen und eine Analyse veröffentlicht hat, sieht keine Endzeitstimmung. "Wir sehen keinen Niedergang der Brauwirtschaft", sagt Kuhl. Es gebe aber tiefgreifende Veränderungen.

Allerdings ist der Platz in den Getränkeregalen begrenzt. "Der zunehmende Platzbedarf für die alkoholfreien Biere geht logischerweise zulasten anderer Sorten", sagt Veltins-Vetriebschef Rainer Emig. Weizenbiere, Exportbiere oder Spezialitäten etwa könnten an Fläche und damit an Präsenz verlieren.

Müssen Biertrinker mit steigenden Preisen rechnen?

Eine Reihe großer Bierhersteller hatte im vergangenen Herbst Preiserhöhungen angekündigt oder vollzogen. Oft galt das sowohl für Flaschenbier als auch für Fassbier, das in der Gastronomie die große Rolle spielt. Die Frage ist, inwieweit sich die Hersteller in den Preisverhandlungen etwa mit dem Handel damit durchsetzen konnten und die Anbieter den höheren Preis weitergeben.

Bei Veltins ist die Runde abgeschlossen. "Diesen Prozess haben wir gerade hinter uns, und zwar mit Erfolg", sagte Kuhl. Laut Branchenbeobachtern ist der Kasten Bier mit 20 Halbliterflaschen hier und da um 1 Euro teurer geworden.

Wie können die Verbraucher dem ein Schnippchen schlagen?

Der Handel nutzt die erheblichen Überkapazitäten in der Braubranche unvermindert für regelmäßige Aktionsangebote, sagt Other. Biertrinker machten davon gerade bei der beliebtesten Biersorte Pils umfangreich Gebrauch.

Welche Folgen werden in der Branche erwartet?

Für Kuhl ist absehbar, dass auch angesichts der erforderlichen Investitionen einige Braustandorte und Anbieter auf der Strecke bleiben werden. Da helfe auch das Bedauern über den Verlust von lokaler Brautradition wenig./vd/DP/nas

14.01.2026 | 15:32:26 (dpa-AFX)
Interessenkonflikte? Grüne sehen offene Fragen bei Reiche
14.01.2026 | 15:27:49 (dpa-AFX)
IRW-News: Premier American Uranium Inc: Premier American Uranium meldet starke Endergebnisse seines Bohrprogramms 2025 im Cyclone-ISR-Projekt in Wyoming
14.01.2026 | 15:23:35 (dpa-AFX)
Verdi stimmt auf weitere Warnstreiks ein
14.01.2026 | 15:19:59 (dpa-AFX)
dpa-AFX-Überblick: UNTERNEHMEN vom 14.01.2026 - 15.15 Uhr
14.01.2026 | 15:14:10 (dpa-AFX)
USA: Erzeugerpreise steigen stärker als erwartet
14.01.2026 | 15:09:07 (dpa-AFX)
ROUNDUP: 2025 war drittwärmstes Jahr - Pariser Klimaziel in Gefahr

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts