•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

12.05.2026 | 15:01:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Paketflut und Schwarzarbeit - Zoll soll gestärkt werden

LEIPZIG (dpa-AFX) - Bekämpfung von Schwarzarbeit und Drogenschmuggel, Bewältigung der Paketflut im Onlinehandel - der deutsche Zoll soll für seine Aufgaben besser ausgestattet werden. In diesem Jahr würden 1.500 Stellen zusätzlich geschaffen, sagte Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) bei der Vorstellung der Jahresbilanz auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Derzeit hat der Zoll bundesweit rund 49.000 Beschäftigte.

Immer mehr Pakete mit Billigware aus China

Klingbeil sieht vor allem wegen der Billigwaren aus China Handlungsbedarf. "Es ist ein Problem, dass die chinesische Ramschware unsere Märkte überflutet", sagte der Minister. Er verwies als Gegenmaßnahme auf die Abschaffung der Zollfreigrenze für Pakete mit einem Wert unter 150 Euro, die ab Juli in Kraft treten soll. Spätestens im November solle dann auf EU-Ebene noch eine Gebühr hinzukommen. Die neuen Regeln betreffen etwa Online-Händler wie Shein, Temu, AliExpress oder auch Amazon <US0231351067>. Es müsse jedoch auch unter Umwelt- und Verbraucherschutzgesichtspunkten kritischer auf die Billigwaren geschaut werden, so Klingbeil.

Die Zöllnerinnen und Zöllner sehen sich mit einer wachsenden Paketflut durch den internationalen Onlinehandel - insbesondere aus China - konfrontiert. Voriges Jahr seien knapp 790 Millionen Warensendungen mit einem Wert von 1,4 Billionen Euro abgefertigt worden, teilte der Präsident der Generalzolldirektion, Armin Rolfink, mit. 2024 waren es noch 595 Millionen Sendungen im Wert von 1,3 Billionen Euro.

Abgesägtes Horn statt Vase, Kokain in Thermoskanne

Der Zoll prüft den Inhalt von Paketen unter anderem im Hinblick auf Produktpiraterie, Artenschutz oder verbotene Arzneimittel. Außerdem ist er für die Erhebung der Einfuhrumsatzsteuern und Zollabgaben zuständig. 157 Milliarden Euro habe der Zoll 2025 für den deutschen Staat insgesamt eingenommen.

Der Bundesfinanzminister informierte sich im DHL Hub in Leipzig über die Arbeit des Zolls. Der Flughafen Leipzig/Halle ist neben Frankfurt und Köln/Bonn eines der großen Frachtdrehkreuze in Deutschland. Die Beamten führten dem Finanzminister unter anderem vor, wie sich eine als Vase deklarierte Sendung als abgesägtes Horn eines Nashorns entpuppen kann oder wie sie Kokain in einer Thermoskanne aufspüren.

Rauschgiftschmuggel läuft vor allem über den Seeweg

Die Bekämpfung des internationalen Rauschgifthandels ist ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit des Zolls. Voriges Jahr seien bundesweit rund 12.600 Ermittlungenverfahren in diesem Bereich eingeleitet worden. Zumeist kämen die Drogen - vor allem Kokain - über den Seeweg nach Deutschland.

Insgesamt stellte der Zoll bundesweit rund 69 Tonnen Betäubungsmittel sicher, darunter mehr als 54 Tonnen Marihuana und rund 6,5 Tonnen Kokain. Außerdem fanden die Zöllner rund 256 Millionen Zigaretten, rund 7.500 verbotene Waffen und 1,8 Millionen Stück Munition.

Fast 100.000 Strafverfahren wegen Schwarzarbeit

Für die Bekämpfung illegaler Beschäftigung ist die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Zolls zuständig. Deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überprüften voriges Jahr rund 25.800 Arbeitgeber. Es wurden mehr als 52.100 Ordnungswidrigkeitenverfahren und rund 98.200 Strafverfahren eingeleitet.

Durch Schwarzarbeit sei ein Schaden von rund 675 Millionen Euro entstanden. "Schwarzarbeit ist keine Kleinigkeit. Sie ist illegal", sagte Bundesfinanzminister Klingbeil. Nicht nur entstehe der Wirtschaft ein großer Schaden, auch den Sozialsystemen gingen beträchtliche Einnahmen verloren.

Neue Ermittlungseinheiten im Kampf gegen Geldwäsche

Klingbeil will zudem den Kampf gegen Geldwäsche forcieren, verfolgt dafür aber den einst angepeilten Aufbau einer neuen Behörde nicht weiter. Stattdessen sollen innerhalb der bestehenden Strukturen des Zolls neue Ermittlungseinheiten entstehen. Die vorherige Ampel-Bundesregierung hatte ein Bundesamt zur Bekämpfung von Finanzkriminalität schaffen wollen. Das soll nun nicht kommen./bz/DP/jha

12.05.2026 | 15:01:01 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Warken verteidigt Sparpläne: 'Zumutung, aber notwendig'
12.05.2026 | 15:00:40 (dpa-AFX)
Trumpf-Chefin: 'Wäre bereit, mehr Steuern zu zahlen'
12.05.2026 | 15:00:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Pleitewelle im Einzelhandel: Mäc Geiz meldet Insolvenz an
12.05.2026 | 14:58:03 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax leidet unter festgefahrener Situation im Iran-Krieg
12.05.2026 | 14:48:57 (dpa-AFX)
USA: Iran-Krieg treibt Inflationsrate auf 3,8 Prozent
12.05.2026 | 14:47:21 (dpa-AFX)
GNW-News: MagtiCom wählt Mavenir für die Einführung von Small-Cell-Technologie der nächsten Generation in Georgien

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Lanxess AG--9
Givaudan AG--9
Schaeffler AG--9
Commerzbank AG--9

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts