•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

06.03.2026 | 22:50:48 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York Schluss: Schwach - Iran-Krieg und Oracle im Fokus

NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag mit teils deutlichen Verlusten geschlossen. Der Dow Jones Industrial <US2605661048> fiel angesichts der Forderung des US-Präsidenten nach einer "bedingungslosen Kapitulation" des Iran zeitweise auf ein Tief seit Ende November. Der überwiegend mit Technologie-Aktien bestückte Nasdaq 100, der sich von seinem verlustreichen Start rasch spürbar erholt hatte, wurde zum Handelsende von neuen Sorgen rund um KI-Aktien erfasst. Schwache Arbeitsmarktdaten stützen unterdessen Hoffnungen auf Leitzinssenkungen.

Der Dow, der vor fast einem Monat noch über 50.500 Punkte geklettert war, hatte sich im frühen Handel kurzzeitig der Marke von 47.000 Zählern genähert. Letztlich erholte sich der bekannteste Wall-Street-Index spürbar mit minus 0,95 Prozent auf 47.501,55 Punkte. Im Wochenverlauf bedeutet das ein Minus von 3,0 Prozent.

Um 1,33 Prozent auf 6.740,02 Punkte ging es am Freitag für den breit gefassten S&P 500 <US78378X1072> abwärts. Der Nasdaq 100 <US6311011026>, der die Inflationssorgen bisher deutlich besser wegsteckte, sank um 1,51 Prozent auf 24.643,02 Zähler. Ihn belasteten letztlich vor allem Neuigkeiten zu Oracle <US68389X1054> und OpenAI, die ihre Pläne zur Erweiterung eines Vorzeige-Rechenzentrums für Künstliche Intelligenz aufgegeben haben. Auf Wochensicht steht für den Tech-Index ein Minus von 1,3 Prozent zu Buche.

Allgemein sorgen sich die Anleger nach einer knappen Woche Krieg im Iran zunehmend um dessen Dauer, denn US-Präsident Donald Trump fordert auf seiner Plattform Truth Social eine "bedingungslose Kapitulation". Die Hisbollah im Libanon betonte unterdessen inmitten stetiger Angriffe Israels erneut ihre Kampfbereitschaft. Das sorgte dafür, dass die Ölpreise ihren Höhenflug erneut beschleunigten und so Inflations- und Konjunktursorgen befeuern.

Der US-Arbeitsmarkt sendete zwar durchwachsene Signale, da die Beschäftigung überraschend sank, während das Lohnwachstum robust blieb. Dennoch sehen zahlreiche Experten angesichts der schwachen Daten verstärkt Chancen, dass die Fed eher zu einer Zinssenkung bereit sein könnte.

In den Fokus rückten vor allem Aktien von Oracle und zahlreiche weitere Papiere mit KI-Bezug. Nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet hatte, dass der Softwarekonzern und der KI-Chatbot-Entwickler OpenAI ihre gemeinsamen Pläne zur Erweiterung eines Vorzeige-Rechenzentrums für Künstliche Intelligenz (KI) aufgegeben haben, flammten erneut Ängste unter den Anlegern auf. Denn begründet wurde das Aus damit, dass sich die Verhandlungen über die Finanzierung und die Anforderungsänderungen von OpenAI zu sehr in die Länge gezogen hätten. Nun dürfte die Komplexität in den Vordergrund rücken, die die Errichtung der Milliarden von Dollar kostenden KI-Rechenzentren mit sich bringt. Und auch, dass zahlreiche Partner dabei zusammenarbeiten müssen.

Oracle, die im Tagesverlauf zeitweise um fast 3 Prozent gestiegen waren, gaben nach dem Bloomberg-Bericht um 1,2 Prozent nach. Meta verloren 2,4 Prozent und Nvidia 3,0 Prozent. Zu diesen beiden hieß es laut Bloomberg aus Kreisen, dass nun Meta <US30303M1027> die Möglichkeit zum Einstieg habe und KI-Chiphersteller Nvidia <US67066G1040> die Gespräche zwischen der Facebook-Mutter und dem Bauträger unterstütze.

Boeing <US0970231058> rückten angesichts eines möglichen Mega-Auftrags aus China in den Blick und legten um 4,1 Prozent zu. Wie Bloomberg hierzu unter Berufung auf informierte Personen berichtete, winkt dem angeschlagenen Flugzeugbauer einer der größten Verkäufe seiner Geschichte. Eine Bestellung von 500 Flugzeugen des Typs 737 Max solle bekannt gegeben werden, wenn US-Präsident Trump zu seinem ersten Staatsbesuch in China seit 2017 nach Peking reise.

Jefferies-Analystin Sheila Kahyaoglu schrieb, dass auf diesen Auftrag bereits "seit Langem spekuliert" werde und sprach von einer möglichen Ablenkung vom Nahost-Konflikt. Zugleich sieht sie aber auch potenzielle langfristige Auswirkungen auf Boeings Auftragslage.

Um etwas mehr als 18 Prozent sprangen Marvell Technology <US5738741041> nach einem starken Ausblick hoch und nahmen damit die Spitze im Nasdaq 100 ein. Analyst Vivek Arya von der Bank of America hob die Aktie von "Neutral" auf "Buy". Die Telefonkonferenz nach dem Geschäftsbericht habe das Vertrauen darin bestärkt, dass Marvell stark von der KI-bedingten Nachfrage nach optischen Halbleitern profitieren wird, schrieb er. Zudem sei der Erfolg des Partners Microsoft <US5949181045> mit kundenspezifischen Chips für die Cloud-Infrastruktur klarer absehbar./ck/jha/

--- Von Claudia Müller, dpa-AFX ---

06.03.2026 | 22:36:21 (dpa-AFX)
Putin spricht Irans Präsidenten Peseschkian Solidarität aus
06.03.2026 | 22:33:35 (dpa-AFX)
Irans Armeesprecher: Keine Totalblockade der Straße von Hormus
06.03.2026 | 22:28:31 (dpa-AFX)
Aktien New York Schluss: Schwach - Iran-Krieg und Oracle im Fokus
06.03.2026 | 22:21:08 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Costa lobt EU-Solidarität nach Drohnenangriff auf Zypern
06.03.2026 | 22:20:33 (dpa-AFX)
EQS-News: TCL inspiriert ganz Italien mit einer OOH-Kampagne zum Thema Olympische Winterspiele und Markenaktivierungen (deutsch)
06.03.2026 | 22:20:32 (dpa-AFX)
EQS-News: LiuGong auf der CONEXPO 2026 | Elektrische und integrierte Lösungen (deutsch)

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Inditex S.A.51,887
ThyssenKrupp AG9,167
Schaeffler AG7,767
Vestas Wind Systems A/S157,007

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts