•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

01.08.2026 | 15:35:02 (dpa-AFX)
ROUNDUP: Migranten verlassen Ceuta - Druck auf Spanien steigt

CEUTA/ROM (dpa-AFX) - Nach dem Ansturm Zehntausender Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika erhöhen mehrere EU-Länder den Druck auf Spanien. In einem Brief, den auch Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet hat, äußern 22 der 27 Staats- und Regierungschefs große Besorgnis über die Lage und werfen Madrid indirekt vor, mit jüngsten Entscheidungen Menschen Anreize gegeben zu haben, den Weg in die EU zu wagen.

50.000 bis 60.000 Menschen hatten es innerhalb kurzer Zeit von Marokko aus nach Ceuta geschafft, mindestens 67 Menschen kamen bei dem Versuch ums Leben. Einsatzkräfte suchten das Meer weiter ab.

Nach Angaben der spanischen Regierung sind mittlerweile fast alle Migranten nach Marokko zurückgekehrt. Angesichts kaum vorhandener Aussichten auf eine Weiterreise sowie fehlender Unterkunft und Versorgung hätten die Menschen enttäuscht und freiwillig die Rückreise angetreten, berichtete die Zeitung "El País".

Spanien am Pranger

Die Bilder der Zehntausenden Menschen, die sich - auch schwimmend und kletternd - Zugang zur spanischen Exklave verschafften, lösten große Unruhe in der EU aus. Es kursieren verschiedene Erklärungsversuche, wie es so weit kommen konnte. Dabei geraten die Menschen in den Hintergrund - auch die Toten werden in dem von Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen initiierten Brief an die EU-Spitzen nicht erwähnt.

Stattdessen prangert das Schreiben eine Maßnahme der spanischen Regierung gegen den Arbeitskräftemangel zur Legalisierung von rund 500.000 irregulären Migranten an. Man müsse sich mit politischen Maßnahmen auseinandersetzen, die Anreize für Migration geben könnten, heißt es - und an dieser Stelle wird ausdrücklich die "Legalisierung einer sehr großen Zahl irregulärer Migranten" genannt. Profitieren sollen von dieser Maßnahme allerdings Asylbewerber, die ihren Antrag vor Ende 2025 gestellt haben - keine Neuankömmlinge.

Zudem stellt der Brief eine Verbindung zwischen dem Ansturm und einem Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs her. Die Entscheidung sei "benutzt worden, um diesen Angriff auszulösen und unser Migrations- und Asylsystem zu missbrauchen".

Das Gericht hatte entschieden, dass die sofortige Zurückweisung von Migranten nur dann zulässig ist, wenn diese beim irregulären Grenzübertritt einen Zaun oder eine andere Sperre überwunden haben. Für Menschen, die über einen unbefestigten Abschnitt wie das Meer nach Spanien gelangen, sei eine Einzelfallprüfung nötig.

Neben Spanien und Irland haben Frankreich, Luxemburg und Portugal das Schreiben nicht unterzeichnet.

Der staatliche spanische Sender RTVE berichtete, Regierungschef Pedro Sánchez habe sich seinerseits in einem Brief an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen über das Verhalten einiger Mitgliedstaaten in der Ceuta-Krise beschwert. Darin soll Sánchez beklagt haben, dass einige "von Vorurteilen, Falschmeldungen, Unwissenheit oder politischen Interessen" getrieben seien. Er erinnerte daran, dass Ceuta nicht zum Schengen-Raum gehöre, was bedeutet, dass sie von dort nicht einfach in andere EU-Länder weiterreisen können.

Am Freitag hatte Sánchez auf X dazu aufgerufen, an einem starken und geeinten Europa weiterzubauen - und Europa nicht zu spalten. "Solidarität und Mitgefühl sind freiwillig", schrieb er. Die Achtung der europäischen Verträge sei es jedoch nicht.

EU-Kommissar versichert: Kein Migrant ist aufs Festland gekommen

EU-Migrationskommissar Magnus Brunner hatte bereits am Freitag angesichts der politischen Diskussion nach einem Telefonat mit Spaniens Außenminister José Manuel Albares versichert: "Keine einzige Person hat die Grenze zum EU-Festland überschritten."

Italien hatte am Freitag nach Angaben der rechten Regierung in Rom das Schengen-Abkommen über den freien Personenverkehr in der EU gegenüber Spanien vorübergehend ausgesetzt. Bei Reisen mit dem Flugzeug oder Schiff sollen wieder Grenzkontrollen durchgeführt werden.

Was ist der Schengen-Raum?

Der Schengen-Raum ist ein Gebiet in Europa, in dem Menschen grundsätzlich ohne Grenzkontrollen reisen können. Dazu gehören insgesamt 29 Länder, darunter EU-Staaten wie Deutschland und Frankreich, aber auch Nicht-EU-Länder wie die Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein. Ceuta und Melilla gehören nicht zum Schengen-Raum. Ein dauerhafter Ausschluss eines Landes aus dem Schengen-Raum gegen dessen Willen ist in den EU-Regeln nicht vorgesehen.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bekundete Solidarität mit Spanien, ließ aber zugleich die Kontrollen an der gemeinsamen Grenze verstärken. Bundeskanzler Merz forderte die spanische Regierung auf, die Situation schnellstmöglich wieder in den Griff zu bekommen. "Der Schutz der Außengrenzen der Europäischen Union ist entscheidend für die Bekämpfung illegaler Migration", betonte der CDU-Politiker.

Ceuta ist kleiner als der Frankfurter Flughafen

Ceuta hat weniger als 85.000 Einwohner und ist mit einer Fläche von nur 18,5 Quadratkilometern etwas kleiner als der Frankfurter Flughafen. Die Exklave ist von Marokko und dem Mittelmeer umschlossen. Wegen der Krise in dem Gebiet herrschte auch in der zweiten spanischen Exklave in Nordafrika Alarmbereitschaft. Am Freitagabend sollen Hunderte Menschen versucht haben, sich Zugang nach Melilla zu verschaffen, wie Medien berichteten. In der Nacht kontrollierten zahlreiche Streifenwagen der Guardia Civil den Grenzverlauf./lkl/DP/zb

01.08.2026 | 15:15:16 (dpa-AFX)
Selenskyj: Schiff im Asowschen Meer versenkt
01.08.2026 | 15:07:54 (dpa-AFX)
BVB gewinnt Testspiel in Tokio - Sorgen um Chukwuemeka
01.08.2026 | 15:07:43 (dpa-AFX)
Kuwait: Iran hat Regierungsgebäude im Norden angegriffen
01.08.2026 | 14:05:05 (dpa-AFX)
ROUNDUP/'Schäbiger Deal': Infantinos Investorenpläne gescheitert
01.08.2026 | 14:05:04 (dpa-AFX)
ROUNDUP: CDU-Führung besteht auf Abschaffung der 'Rente mit 63'
01.08.2026 | 14:05:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP/ING-Deutschland-Chef: Frühstartrente als Chance nutzen

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts