•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

02.11.2026 | 05:50:32 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK: Weiterer Dax-Anstieg hängt an US-Zwischenwahlen und -Jobdaten

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der neuen Woche dürften insbesondere die US-Zwischenwahlen (Midterms) die jüngste Erholung des Dax <DE0008469008> auf die Probe stellen. Denn sie könnten sich wegen der Furcht vor einer Eskalation des Iran-Krieges unmittelbar auf die Ölpreise und damit auf die Inflationserwartungen auswirken. Ansonsten haben sowohl die auf Hochtouren laufende Berichtssaison der Unternehmen als auch frische Konjunkturdaten wie der wichtige US-Arbeitsmarktbericht am Freitag das Zeug, die Richtung des deutschen Leitindexes mitzubestimmen.

Zunächst jedoch dürften sich die Anleger mit der US-Politik beschäftigen. Die Amerikaner entscheiden am Dienstag, wer künftig Präsident Donald Trump kontrolliert und über Gesetze sowie Staatsausgaben mitbestimmt. Gewählt werden alle Mitglieder des Repräsentantenhauses und rund ein Drittel der Senatoren. Zusammen bilden beide Kammern den Kongress.

Aktuell haben die Republikaner in beiden Kammern die Mehrheit. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartet, dass die Demokraten das Repräsentantenhaus zurückerobern. Im Senat könnten sie zukünftig ebenfalls die Richtung bestimmen, auch wenn das Rennen dort wohl deutlich knapper ausfallen dürfte. Wegen der Zeitverschiebung und der für die Auszählung der Stimmen benötigten Zeit werden erste Ergebnisse erst am Mittwochmorgen erwartet.

"Für die Börsen werden der Ausgang der Midterms und die Frage, wie Donald Trump darauf reagiert, entscheidend", sagte Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. Nachdem Trumps Republikaner mindestens die Mehrheit im Repräsentantenhaus verlieren dürften, könnte der Präsident dem Experten zufolge als erste "Lame Duck"-Reaktion das Wahlergebnis infrage stellen, verstärkt auf Verordnungen zum Regieren setzen oder auch schnell handeln, beispielsweise mit neuen Angriffen auf den Iran.

Ähnliches befürchtet auch Aktienanalyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg: "Ein erneuter US-Militärschlag nach den Midterms würde im wahrsten Sinne des Wortes weiteres Öl ins Feuer gießen." Entsprechende Befürchtungen haben die Ölpreise bereits zuletzt angetrieben.

Positiv allerdings schlägt laut Streich zu Buche, dass die Anleiherenditen jüngst wieder etwas von ihren hohen Niveaus zurückgekommen seien. Dies gelte auch für die stark nach oben gesprungenen Renditedifferenzen der Staatsanleihen mehrerer europäischer Länder, vor allem Frankreichs, zu deutschen Bundesanleihen.

Anleger französischer Staatsanleihen hatten zuletzt wegen der eskalierenden Haushaltskrise sowie den damit verbundenen, massiven sozialen Unruhen eine höhere Risikoprämie verlangt. Zuletzt jedoch sorgte an den Märkten für Beruhigung, dass die Ratingagentur Moody's nicht wie befürchtet die Kreditwürdigkeit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone herabstufte.

Mit Blick auf Konjunkturdaten stehen bereits am Montag insbesondere Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe in China und den Vereinigten Staaten im Fokus. Am Freitag nehmen die Anleger die Daten zum US-Jobmarkt unter die Lupe. Die Arbeitslosenquote werde weiterhin niedrig bleiben und die Löhne dürften auf Vorjahressicht unterhalb der Inflationsrate wachsen, schrieb Analyst Samuel Will von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Die Reallöhne aber sollten im kommenden Jahr dank nachlassender Inflation wieder zulegen.

Für die Börse sind die Jobdaten wichtig, da sie von der US-Notenbank stark beachtet werden. Denn die Fed soll sowohl für stabile Preise als auch für Vollbeschäftigung sorgen. Dabei gilt zu beachten, dass ein starker Arbeitsmarkt zwar die US-Wirtschaft als Ganzes antreibt, aber über den Lohndruck auch für eine zu hohe Teuerung sorgen kann.

Hierzulande beschäftigt die Anleger ab Dienstag auch intensiv die Berichtssaison. An diesem Tag legen unter anderem der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer <DE000BAY0017> und die Deutsche Lufthansa <DE0008232125> ihre Geschäftszahlen zum dritten Quartal vor. Am Mittwoch folgen dann unter anderem der Autobauer BMW <DE0005190003> und der Reifenhersteller Continental <DE0005439004>. Noch dichter gedrängt ist die Agenda am Donnerstag, wenn sich Dax-Mitglieder wie Deutsche Telekom <DE0005557508>, Commerzbank <DE000CBK1001> und der Logistikkonzern DHL <DE0005552004> in die Bücher schauen lassen./la/jsl/men

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

02.11.2026 | 05:49:01 (dpa-AFX)
Zwei neue Prozesse zum Dieselskandal bei Volkswagen
02.11.2026 | 05:49:00 (dpa-AFX)
CDU-Krise: Kanzler Merz trifft auf die Parteibasis
02.11.2026 | 05:48:59 (dpa-AFX)
Regierung lädt zu Digitalgipfel - Merz trifft Roboter
02.11.2026 | 05:48:58 (dpa-AFX)
Rot-grün-rote Koalitionsverhandlungen starten in Berlin
02.11.2026 | 05:35:09 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Rheinpfalz' zu Politik/Junge-Ältere
02.11.2026 | 05:35:08 (dpa-AFX)
Pressestimme: 'Rhein-Zeitung' zu Ausschreitungen bei Gen-Z-Protesten

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Traton SE31,786
T-Mobile US156,456
Alphabet Inc. Class A279,826

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts