•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

30.01.2026 | 16:43:06 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Aktien New York: Trumps Fed-Nominierung bringt Verluste mit sich

NEW YORK (dpa-AFX) - Die New Yorker Börsen steuern am Freitag mit einem schwachen Handelsauftakt auf eine durchwachsene Wochenbilanz zu. Während der von US-Präsident Donald Trump vorgeschlagene Nachfolger für den Chef der Notenbank Fed die Risikofreude der Anleger dämpfte, konnten eigentlich starke Quartalszahlen von Apple <US0378331005> das Stimmungsbild nicht aufhellen. Der iPhone-Hersteller kämpft nach einem Rekordquartal mit Chip-Engpässen.

Der Leitindex Dow Jones Industrial <US2605661048> lag nach einer Handelsstunde 0,4 Prozent tiefer bei 48.890 Punkten. Für die Woche zeichnet sich damit ein ähnlich hohes Minus ab, doch für den Januar verbleibt er mit 1,7 Prozent im Plus. Der marktbreite S&P 500 <US78378X1072> fiel am Freitag auch um 0,4 Prozent auf 6.943 Zähler, während der Nasdaq 100 <US6311011026> 0,7 Prozent auf 25.716 Punkte verlor. Seine Wochenbilanz bleibt damit positiv und für den Januar weist der Tech-Index noch einen Anstieg um 1,8 Prozent auf.

Einem Marktbeobachter zufolge sind die Kursrückgänge am Freitag eine Folge davon, dass der von Trump vorgeschlagene Kevin Warsh von Anlegern nicht so stark als Verfechter tiefgreifender Zinssenkungen empfunden wird. Dieser gilt eigentlich als Vertreter einer eher restriktiven Geldpolitik, soll sich allerdings zuletzt Medienberichten zufolge offen für niedrigere Zinsen gezeigt haben.

Ob Warsh tatsächlich den Wünschen von Trump nach niedrigeren Zinsen folge, bleibe abzuwarten, meint Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der Liechtensteiner VP Bank. Dieser verstehe aber, dass die Fed und deren guter Ruf essenziell für das Wohlergehen der Vereinigten Staaten sei. Es gehe dabei auch um die Stabilität des US-Finanzsystems. "Die schlimmsten Befürchtungen, dass die Fed ihren guten Ruf als verlässliche Notenbank verliert, dürften sich nicht bewahrheiten."

Neben der Geldpolitik blieb vor dem Wochenende die Berichtssaison der Unternehmen im Fokus. Bei Apple <US0378331005> reichte ein überraschend starkes iPhone-Rekordquartal nicht für eine positive Kursreaktion, wie der Abschlag von zuletzt 1,4 Prozent zeigt. Der Technologieriese verpasste seinen Anlegern einen Stimmungsdämpfer, indem er von Lieferengpässen für Chips gesprochen hatte. Tim Long vom Analysehaus Barclays setzte hinter die Nachhaltigkeit des Aufschwungs ein Fragezeichen.

Gute Reaktionen gab es im Telekomsektor, angeführt vom Mobilfunker Verizon <US92343V1044>. Nachdem dieser im vierten Quartal deutlich mehr neue Mobilfunkkunden gewonnen hat als erwartet, ergab sich ein Kursanstieg um acht Prozent. Im Schlepptau zogen die Aktien von T-Mobile US <US8725901040> um 3,4 Prozent an. Auch Charter Communications <US16119P1084> hatte Gutes zu berichten, wie der Anstieg um zehn Prozent zeigt.

Weniger gut war das Bild im Kreditkartensektor, der am Vortag noch von Mastercard <US57636Q1040> gestützt worden war. Visa <US92826C8394> und American Express <US0258161092> rutschten im Dow mit Abschlägen größer zwei Prozent an den unteren Indexrand. Die Resultate der beiden Unternehmen waren durchwachsen, sie blieben aber auch belastet davon, dass die US-Kreditkartenbranche derzeit unter Beschuss von US-Präsident Donald Trump steht.

Durchwachsen war auch das Feedback der Anleger auf die Zahlen zweier großer Ölkonzerne: Während Chevron <US1667641005> um Dow mit 1,2 Prozent der zweitgrößte Gewinner nach Verizon waren, kamen die Titel von Exxonmobil <US30231G1022> im S&P 500 mit einem Prozent unter Druck. Dem Ölriesen Chevron attestierte Expertin Betty Jiang von Barclays ein "solides Quartal nebst Ausblick".

Im Tech-Sektor litt der Halbleiterzulieferer KLA Corp <US4824801009> nach der jüngsten Rekordjagd mit minus 7,9 Prozent unter Gewinnmitnahmen. Dass mehrere Analysten die Geschäftsentwicklung im vergangenen Quartal lobten, konnte dem Kurs nicht weiter nach oben verhelfen. 2026 hatten sie ihre Rally zuletzt nochmals verschärft, indem sie ihren Wert bis zum Vortag um 40 Prozent gesteigert hatten.

Begehrt waren ansonsten noch die Aktien des Konsumgüterkonzerns Colgate-Palmolive <US1941621039>, dessen überraschend gute Zahlen für einen Kursanstieg um 3,3 Prozent sorgten./tih/he

30.01.2026 | 16:36:40 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Softwareanbieter Atoss verdient mehr als erwartet - Aktie legt zu
30.01.2026 | 16:30:55 (dpa-AFX)
EQS-DD: Circus SE (deutsch)
30.01.2026 | 16:29:52 (dpa-AFX)
ROUNDUP 3: Doch kein Shutdown? Einigung im US-Haushaltsstreit in Sicht
30.01.2026 | 16:28:51 (dpa-AFX)
ROUNDUP 4/Talsohle wird länger: Mehr als drei Millionen Arbeitslose
30.01.2026 | 16:26:55 (dpa-AFX)
Deutschland und Israel trainieren Abwehr von Cyberangriff
30.01.2026 | 16:20:28 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Nach Urteil: Gasbohrung vor Borkum soll bis Sommer beginnen

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Novartis AG115,187
Zurich Insurance Group AG552,007
Air Liquide S.A.158,187
Infineon Technologies AG41,767

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts