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03.05.2026 | 19:19:41 (dpa-AFX)
WOCHENAUSBLICK 2: Iran-Krieg und Ölpreise haben Dax weiter fest im Griff

(angedrohte US-Zollerhöhung für EU-Fahrzeug ergänzt)

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach einer verkürzten Handelswoche zum Monatsende dürfte der Dax <DE0008469008> auch zum Start in den Mai schwankungsanfällig bleiben. Angesichts des Iran-Kriegs steht und fällt die Stimmung der Anleger weiterhin maßgeblich mit der Entwicklung der Ölpreise. Die Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA scheinen derweil festgefahren.

Neues Ungemach für den deutschen Aktienmarkt kam am Freitag zudem von dem zuletzt etwas aus dem Auge der Anleger verschwundenen Zollthema. In der neuen Woche steht eine kräftige Anhebung der US-Tarife auf Fahrzeuge aus der EU ins Haus. Das dürfte vor allem die deutschen Autobauer treffen. Die Europäische Union und die Wirtschaft kritisieren die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Zollerhöhung scharf. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Trump seine Ankündigung tatsächlich wahr machen.

Jüngst notierten die Ölpreise wieder auf sehr hohem Niveau. Bei den Anlegern überwiege aber die Hoffnung, dass sich die Dynamik der Anstiege abschwäche, schrieb der Marktanalyst Timo Emden. "Viele Investoren haben sich an das Krisenrauschen mittlerweile gewöhnt", ergänzte er. Die für den weltweiten Ölhandel so wichtige Straße von Hormus dürfte allerdings noch längere Zeit blockiert bleiben. Berichte über mögliche militärische Operationen der USA im Iran erhöhen die Unsicherheit. Angeblich bereitet US-Präsident Donald Trump Luftangriffe vor, um die stockenden Verhandlungen voranzubringen.

"Jede Woche, die in der diplomatischen Blockade verstreicht, bringt die Weltwirtschaft näher heran an den Energieinfarkt", kommentierte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank. Während die Ölpreise stiegen, nähmen die Lagerbestände ab. Auch die Ankündigung der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), nach mehr als fünfzigjähriger Mitgliedschaft aus dem Ölkartell OPEC auszutreten, helfe nicht. "Selbst wenn das Angebot aus den VAE kurzfristig erhöht würde, bleiben die Exporte durch den Konflikt beschränkt", mahnte Kater.

LBBW-Chefvolkswirt Moritz Kraemer warnte außerdem vor langen Bremsspuren durch den Krieg. Kurzfristig scheine ein Friedensabkommen zwischen Teheran und Washington nicht wahrscheinlich. Falls doch ein Abkommen zustande käme, könne es sich im Nachhinein immer wieder als Scheinfrieden entpuppen. "Selbst wenn sich ein Friedensschluss als dauerhaft belastbar herausstellen sollte, werden uns die ökonomischen Folgen des Krieges noch eine ganze Weile begleiten", so Kraemer.

Europa dürfte es dabei härter treffen als die USA, konstatierte Analyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets. Die robuste Entwicklung der US-Wirtschaft bremse die Wahrscheinlichkeit einer Stagflation, also einer anziehenden Inflation bei gleichzeitig stagnierender Konjunktur. Europa stehe dagegen möglicherweise bereits am Beginn dieser Entwicklung. Das erschwere es der Europäischen Zentralbank (EZB) laut Lipkow, die Inflation in Schach zu halten, ohne die Wirtschaft auszubremsen. Zuletzt hatte die EZB den Leitzins unangetastet gelassen, genau wie die US-Notenbank Fed.

In dieser Gemengelage hält sich der Dax relativ stabil. "Stell dir vor, es ist Krise, und keiner geht hin", schrieb Jens Herdack, Analyst der Weberbank. "Trotz getrübter Verbraucherstimmung schlagen sich die Aktienmärkte sehr gut." An den US-Börsen hatte es zuletzt sogar Rekorde gegeben.

Herdack rechnet zudem mit einer sehr positiven Berichtssaison. In Europa dürfte das Wachstum bei den Unternehmen aus seiner Sicht zwar schwächer ausfallen als in den USA. Er geht aber davon aus, dass die Konzerne auch hierzulande die sehr konservativen Schätzungen schlagen werden. Im Wochenverlauf stehen die Quartalszahlen von mehr als einem Dutzend Dax-Konzerne an - rund um Infineon <DE0006231004>, Rheinmetall <DE0007030009> und BMW <DE0005190003>.

Darüber hinaus dürfte vor allem der US-Arbeitsmarktbericht zum Wochenschluss die Beachtung der Anleger finden. Er gilt als einer der wichtigsten Faktoren für die künftige Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Hierzulande stehen Auftrags- und Produktionsdaten aus der deutschen Industrie im März am Donnerstag und Freitag im Fokus. Auftragseingänge der US-Industrie stehen bereits zu Wochenbeginn auf der Agenda./niw/tih/he

--- Von Nicklas Wolf, dpa-AFX ---

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