•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     Kontaktformular

    Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Kontaktformular
  •  

     E-Mail

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf

Nachrichten und Analysen für

20.03.2026 | 06:24:09 (dpa-AFX)
Klimawandel: Aus für Deutschlands letztes Gletscherskigebiet

GARMISCH-PARTENKIRCHEN (dpa-AFX) - An der Zugspitze geht just einen Tag vor dem Welttag des Gletschers (21. März) eine Ära zu Ende: Dort wird der letzte auf einem Gletscher gebaute Lift in Deutschland abgebaut. Nach zwei Wintern Stillstand soll am Freitagnachmittag der Rückbau des Plattlifts auf dem Nördlichen Schneeferner beginnen.

Nach Ende des Skibetriebs soll eine kleine Sprengladung die Seile des Lifts durchtrennen, damit sollen die Stützen umfallen. Denn sie stehen nur auf Eis, ohne Fundament im Boden. Nur die Seile halten sie aufrecht.

Weil sich das vermeintlich ewige Eis an Deutschlands höchstem Berg so massiv zurückzieht, war die Piste, vor allem aber der Ausstieg des 1967 eröffneten Schlepplifts extrem steil geworden. Was früher eine leichte - blau ausgezeichnete - Piste war, wurde zuletzt schwieriges Gelände, eine schwarze Piste. Mit dem Absenken des Bodens hängen zudem die Seile zu hoch.

Bis zu acht Meter Dicke verloren

Immer wieder hatte die Bayerische Zugspitzbahn gehofft, den Lift doch noch laufen lassen zu können, wenn viel Schnee das fehlende Eis etwas ausgleicht. Doch zuletzt war der Lift in der Saison 2023/2024 in Betrieb. Deshalb fiel schließlich die Entscheidung zum Abbau.

Im Bereich der Lifttrasse habe der Gletscher sieben bis acht Meter in der Vertikalen eingebüßt, erläuterte dazu der Geograf Wilfried Hagg von der Hochschule München, der gerade mit dem Glaziologen Christoph Mayer von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (BAdW) neue Daten zu den vier letzten bayerischen Gletschern veröffentlicht hat. Der Schlepplift sei durch diese starke Absenkung der Eisoberfläche nicht mehr haltbar. Hagg: "Damit verliert Deutschland sein einziges Gletscher-Skigebiet."

Der Plattlift ist der dritte und letzte Lift im Gletscherbereich der Zugspitze, der verschwindet. Es gab früher noch einen Gletschersee-Schlepplift sowie einen Doppel-Sessellift beim ehemals fünften bayerischen Gletscher, dem Südlichen Schneeferner, der bereits 2022 seinen Status als Gletscher verloren hat. "Hier oben kann man den Gletscher beim Schmelzen zusehen. Das ist ein ernstes Thema", sagt Zugspitzbahn-Sprecherin Laura Schaper.

Rekordschmelze

Deutschlands letzte Gletscher schmelzen den Forschern zufolge insgesamt in Rekordgeschwindigkeit. Sie büßten innerhalb von nur zwei Jahren von 2023 bis 2025 mehr als ein Viertel ihrer Fläche ein. Eine Million Kubikmeter Eis gingen insgesamt verloren.

Vom Blaueisgletscher und Watzmanngletscher in den Berchtesgadener Bergen gibt es nur noch klägliche Reste - sie könnten schon bald ihren Status als Gletscher verlieren. Bis Ende des Jahrzehnts könnte der Nördliche Schneeferner betroffen sein. Am längsten wird sich absehbar der Höllentalferner im Zugspitzgebiet halten, er liegt eher schattig. Doch auch ihm gaben Wissenschaftler zuletzt nur noch maximal zehn Jahre. Deutschland wird damit voraussichtlich im Laufe der 2030er Jahren keinen einzigen Gletscher mehr haben./sd/DP/zb

20.03.2026 | 06:23:03 (dpa-AFX)
Lehrerverband: WhatsApp-Regulierung 'kaum realistisch'
20.03.2026 | 06:22:57 (dpa-AFX)
EU-Staaten: Mindestalter für Online-Plattformen vorantreiben
20.03.2026 | 06:22:36 (dpa-AFX)
Zyklon 'Narelle' wütet im Nordosten von Australien
20.03.2026 | 06:13:54 (dpa-AFX)
Dertour: Reiselust ungebrochen, aber Preise könnten steigen
20.03.2026 | 06:12:58 (dpa-AFX)
Bahn: Reparatur von Rolltreppen am Berliner Hauptbahnhof kommt voran
20.03.2026 | 06:11:32 (dpa-AFX)
Merz wirft Orban 'Akt grober Illoyalität' vor

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Easyjet Rg3,526
Hamborner Reit AG4,586
Siltronic AG55,706
Iberdrola S.A.19,566

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts