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Nachrichten und Analysen für

30.10.2026 | 17:05:03 (dpa-AFX)
dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 30.10.2026 - 17.00 Uhr

ROUNDUP 2: Tankrabatt dämpft Inflation - aber noch keine Entwarnung

WIESBADEN - Der Tankrabatt hat bei den Verbraucherpreisen in Deutschland im Oktober für deutliche Entlastung gesorgt. Die Inflationsrate fiel auf 2,8 Prozent nach 3,3 Prozent im September, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten errechnet hat.

ROUNDUP: Wachstum in der Eurozone schwächt sich weniger als erwartet ab

LUXEMBURG - In der Eurozone hat sich das Wirtschaftswachstum in den Sommermonaten unter anderem wegen eines Konjunkturdämpfers in Frankreich abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal zu, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag laut einer ersten Schätzung mitteilte. Im zweiten Quartal war die Wirtschaftsleistung noch um 0,6 Prozent gewachsen. Trotz der Belastung durch hohe Preise für Energie sehen Ökonomen weiter ein "solides" Wachstum im Währungsraum.

ROUNDUP 2/Wachstum trotz Niedrigwasser: Deutsche Wirtschaft überrascht

WIESBADEN - Die deutsche Wirtschaft ist trotz hoher Belastungen durch den Iran-Krieg und das Niedrigwasser im Sommer überraschend gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im dritten Quartal um 0,2 Prozent zum Vorquartal zu, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Daten errechnete. Damit zeichnet sich nach drei mageren Jahren für 2026 zunehmend ein robustes Wachstum der deutschen Wirtschaft ab.

Rubio wirbt für mehr Kooperation unter den G20

ATLANTA - US-Außenminister Marco Rubio hat beim Treffen der G20-Außenminister in Atlanta für mehr Zusammenarbeit unter den Teilnehmerstaaten geworben. Wirtschaftliche und geopolitische Krisen bedrohten den globalen Handel, die Versorgung mit Energie und Lebensmitteln sowie die freie Schifffahrt, sagte er in einer Rede zu Beginn des Treffens der großen Industrie- und Schwellenländer. "Die G20 müssen gemeinsam daran arbeiten, diesen Bedrohungen entgegenzutreten."

Moskau: Ukraine greift wieder russische Raffinerien an

MOSKAU - Das ukrainische Militär hat nach Angaben aus Moskau seine Angriffe auf russische Raffinerien wieder aufgenommen. "Wir hatten eine Zeit lang eine Pause. Doch heute wurden die Angriffe ... wieder aufgenommen, und unsere Betriebe arbeiten unter Schutzmaßnahmen", zitierte die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti Vizeministerpräsident Alexander Nowak. Insgesamt seien drei Raffinerien und ein Gas-Chemiekomplex angegriffen worden. Eine Anlage wurde demnach "geringfügig" beschädigt. Nähere Angaben zu den Angriffszielen und den eingesetzten Waffen machte er dabei nicht.

ROUNDUP 2: EU und Kanada schmieden Allianz für die Zukunft

MONTREAL/BRÜSSEL - Die Europäische Union und Kanada rücken angesichts wachsender geopolitischer Spannungen und des schwierigen Verhältnisses zu den USA noch enger zusammen und schmieden eine "Allianz für die Zukunft". Zum Abschluss eines zweitägigen Gipfels im kanadischen Montreal brachten beide Seiten zahlreiche neue Projekte auf den Weg. Sie sollen etwa die Abhängigkeit von Großmächten wie China und den USA bei Künstlicher Intelligenz (KI) und kritischen Rohstoffen reduzieren. Zudem ist die Hoffnung, dass so auch der eigene Einfluss in der internationalen Politik gestärkt werden kann.

IW: US-Zwischenwahlen dürften Trumps Zollkurs kaum verändern

FRANKFURT - Die anstehenden Zwischenwahlen in den USA dürften nach Einschätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) kaum Erleichterung bei der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump bringen. "Deutsche Unternehmen sollten damit rechnen, dass die Richtung der Wirtschafts- und Zollpolitik mindestens bis Januar 2029 bestehen bleibt", schreibt das IW in einer Studie mit Blick auf das reguläre Ende der Amtszeit von Trump.

Eurozone: Arbeitslosenquote verharrt auf 6,5 Prozent

LUXEMBURG - In der Eurozone ist die Arbeitslosigkeit im September stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote verharrte auf 6,5 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt eine Quote von 6,4 Prozent erwartet. Allerdings wurde die Quote für den Vormonat nach oben revidiert, von zuvor 6,4 Prozent auf 6,5 Prozent.

ROUNDUP: Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt im Oktober

NÜRNBERG - Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Oktober im Vergleich zum Vormonat saisonbedingt um 40.000 auf 2,955 Millionen gesunken. Die Arbeitslosenquote sank im gleichen Zeitraum um 0,1 Punkte auf 6,3 Prozent. Im Vergleich zum Oktober 2025 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 44.000, wie die Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg mitteilte.

Merz zu Iran: 'Konflikt lässt sich nicht militärisch lösen'

SEOUL - Gegen Ende seines Südkorea-Besuchs hat Bundeskanzler Friedrich Merz angesichts Spekulationen über erneute US-Angriffe im Iran eine diplomatische Lösung gefordert. "Ich kann nur an alle Konfliktparteien appellieren: Dieser Konflikt lässt sich nicht militärisch lösen", sagte Merz. Man sei "auf vielen Kanälen dabei, unsere diplomatischen Anstrengungen zu koordinieren und zu verstärken, sodass dieser Konflikt möglichst schnell ein Ende findet", sagte Merz weiter.

Spanien: Inflation knapp unter 5 Prozent

MADRID - Die Inflation in Spanien hat sich im Oktober von hohem Niveau etwas abgeschwächt. Die nach europäischen Standards berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Jahresvergleich um 4,9 Prozent zu, wie das Statistikamt INE am Freitag in Madrid nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Vormonat hatte die Inflationsrate bei 5,0 Prozent gelegen. Volkswirte hatten den leichten Rückgang im Schnitt erwartet.

Spaniens Wirtschaft wächst weiter robust

MADRID - Spaniens Wirtschaft ist in den Sommermonaten weiter robust gewachsen. Im dritten Quartal legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Quartalsvergleich um 0,6 Prozent zu, wie das Statistikamt INE nach einer ersten Schätzung am Freitag in Madrid mitteilte. Analysten hatten dies im Schnitt erwartet.

Frankreich: Höchste Inflation seit Ende 2023

PARIS - Hohe Preise für Kraftstoffe und Gas haben die Inflation in Frankreich auf den höchsten Stand seit fast drei Jahren getrieben. Die für europäische Vergleichszwecke berechneten Verbraucherpreise (HVPI) legten im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent zu, wie das Statistikamt Insee am Freitag in Paris nach einer ersten Schätzung mitteilte. Stärker war die Teuerung in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone zuletzt im Dezember 2023.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jsl

30.10.2026 | 17:02:43 (dpa-AFX)
EQS-Gesamtstimmrechtsmitteilung: Branicks Group AG (deutsch)
30.10.2026 | 17:00:56 (dpa-AFX)
EQS-Stimmrechte: Symrise AG (deutsch)
30.10.2026 | 16:54:56 (dpa-AFX)
Devisen: Euro gibt nach - Deutsche Inflation niedriger als erwartet
30.10.2026 | 16:53:59 (dpa-AFX)
EQS-Adhoc: edding Aktiengesellschaft: edding AG veräußert Geschäftsbereich Collaboration @ Work an die Callista Asset Management 38 GmbH (deutsch)
30.10.2026 | 16:42:03 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2/Oleschky-Waffenruhe: Evakuierung und Ausgabe von Hilfsgütern
30.10.2026 | 16:40:57 (dpa-AFX)
Burda führt Focus-Redaktionen zusammen

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