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09.04.2026 | 11:56:07 (dpa-AFX)
OTS: Mimecast / Mimecast-Studie: 42 % der Organisationen berichten im ...

Mimecast-Studie: 42 % der Organisationen berichten im vergangenen Jahr

über einen Anstieg böswilliger Insider-Bedrohungen (FOTO)

München (ots) - Globale Studie zeigt Diskrepanz zwischen Sicherheitsbewusstsein

und technischen Kontrollen - während KI-gestützte Angriffe zunehmen und

Kollaborationstools die Angriffsfläche erweitern

Mimecast (http://www.mimecast.com/de) , ein weltweit führender Anbieter von

Cybersicherheitslösungen, der die Absicherung menschlicher Risiken durch präzise

entwickelte KI neu definiert, veröffentlichte heute seinen 9. Jährlichen State

of Human Risk Report

(https://www.mimecast.com/resources/ebooks/state-of-human-risk/) . Die Studie

zeigt: 42 Prozent der Organisationen verzeichneten im vergangenen Jahr einen

Anstieg böswilliger Insider-Vorfälle und erreichten damit erstmals das gleiche

Niveau wie nachlässig verursachte Vorfälle (42 Prozent). Diese Entwicklung

markiert einen tiefgreifenden Wandel in der Unternehmenssicherheit: Gezielter

Verrat aus den eigenen Reihen steht Fehlern aus Unachtsamkeit inzwischen als

primäres Sicherheitsrisiko gleich.

Der Anteil der Organisationen, die eine Zunahme böswilliger Insider-Vorfälle

melden, ist innerhalb von zwei Jahren um fast zehn Prozentpunkte gestiegen - von

33 Prozent im Jahr 2024 auf 42 Prozent im Jahr 2026. Die Studie, für die 2.500

IT-Sicherheits- und IT-Entscheidungsträger in neun Ländern befragt wurden, macht

auch die finanziellen Auswirkungen deutlich: Unternehmen verzeichnen im

Durchschnitt sechs insidergetriebene Vorfälle pro Monat, mit geschätzten Kosten

von 13,1 Millionen US-Dollar pro Vorfall. Zugleich erwarten 66 Prozent der

Befragten, dass insiderbedingter Datenverlust in den kommenden zwölf Monaten

weiter zunehmen wird.

Die Studie untersuchte Dutzende Facetten der Absicherung menschlicher Risiken;

einige weitere zentrale Erkenntnisse sind:

- Vorbereitung auf KI-Bedrohungen hinkt trotz unvermeidbarer Angriffe hinterher

- 69 % der Sicherheitsverantwortlichen sagen, KI-Angriffe auf ihre

Organisation seien innerhalb von 12 Monaten unvermeidbar, doch 60 % sind nicht

vollständig vorbereitet.

- Kritische Koordinationslücke schwächt Abwehrmaßnahmen - Nur 28 % der Befragten

koordinieren Sicherheitsschulungen mit kontinuierlicher Überwachung. Diese

kritische Koordinationslücke schwächt die Abwehr, da menschenorientierte und

technologieorientierte Initiativen unverbunden bleiben.

- Erweiterte Angriffsfläche trifft auf unzureichende native Sicherheit - Während

Bedrohungen über E-Mail, Kollaborationsplattformen und interne Kommunikation

zunehmen, setzen 38 % der Organisationen ausschließlich auf native

Sicherheitskontrollen - Werkzeuge, die 64 % der Befragten als unzureichend

einschätzen.

- Governance-Mängel schaffen regulatorische Zeitbombe - 91 % der Organisationen

haben Schwierigkeiten, Governance und Compliance bei Kommunikationsdaten

sicherzustellen. 59 % haben kein Vertrauen darin, Daten schnell auffinden zu

können, um regulatorische oder rechtliche Anforderungen zu erfüllen.

"Insider-Risiken gehören heute zu den folgenreichsten und zugleich am meisten

unterschätzten Bedrohungen für Unternehmen, nicht nur wegen des damit

verbundenen Datenverlusts, sondern auch, weil Angreifer Insider zunehmend

gezielt als Einstiegspunkt nutzen, um perimeterbasierte Sicherheitskontrollen

vollständig zu umgehen", sagte Mimecast-CISO Leslie Nielsen. "Die Daten zeigen,

dass nachlässige Fehler und vorsätzliches Handeln Vorfälle gleichermaßen

vorantreiben. Anstatt zu versuchen, menschliches Verhalten zu steuern, brauchen

Unternehmen adaptive Kontrollen, die risikoreiche Aktionen identifizieren und

Schutzmechanismen in Echtzeit anpassen und so Reibung erzeugen, sobald jemand

auf Daten zugreift, auf die er oder sie nicht zugreifen sollte, unabhängig

davon, ob gültige Zugangsdaten vorliegen. Da KI es Insidern zunehmend

erleichtert, Daten in großem Umfang zu stehlen, muss Sicherheit genau an dem

Punkt ansetzen, an dem das Risiko entsteht."

KI: Der Beschleuniger über eine sich erweiternde Angriffsfläche hinweg

Die digitale Angriffsfläche von Unternehmen wächst rasant: Mitarbeitende

arbeiten heute über E-Mail, GenAI-Plattformen und Kollaborationstools zusammen -

doch viele Sicherheitsstrategien halten mit dieser Entwicklung nicht Schritt.

Eingebaute, native Sicherheitsfunktionen reichen dafür nicht aus. Dennoch

verlassen sich 38 Prozent der Organisationen bei Kollaborationstools

ausschließlich auf diese Bordmittel, obwohl 64 Prozent einräumen, dass sie

modernen Bedrohungen nicht gewachsen sind.

Gleichzeitig entwickelt sich Künstliche Intelligenz zum mächtigen Verstärker -

sowohl für externe Angreifer als auch für böswillige Insider. 69 Prozent der

Sicherheitsverantwortlichen halten KI-gestützte Angriffe innerhalb der nächsten

zwölf Monate für unvermeidlich, 60 Prozent geben jedoch an, darauf nicht

ausreichend vorbereitet zu sein. Angreifer nutzen KI bereits heute, um Insider

zu rekrutieren, hochgradig überzeugende Social-Engineering-Angriffe zu erstellen

und Aufklärungsaktivitäten zu automatisieren.

Governance, Sichtbarkeit und die Compliance-Zeitbombe

91 Prozent der Organisationen haben Schwierigkeiten, Governance und Compliance

über ihre Kommunikationsdaten hinweg sicherzustellen. Das schränkt ihre

Fähigkeit ein, Sicherheitsvorfälle wirksam zu erkennen, zu untersuchen und

darauf zu reagieren. 59 Prozent fehlt zudem das Vertrauen, benötigte Daten bei

regulatorischen oder rechtlichen Anfragen schnell auffinden zu können - eine

regulatorische Zeitbombe vor dem Hintergrund verschärfter Compliance-Vorgaben.

Fragmentierte Verteidigung, koordinierte Bedrohungen

Eine gefährliche Schieflage prägt die aktuelle Sicherheitslage: 65 Prozent der

Organisationen empfinden die Integration von Sicherheitslösungen als zu komplex,

während Angreifer keinen vergleichbaren Beschränkungen unterliegen. Moderne

Angriffsketten kombinieren nahtlos CAPTCHA-geschützte Phishing-Kampagnen,

eingebettetes JavaScript und legitime Remote-Management-Tools und nutzen gezielt

die Lücken zwischen isolierten Sicherheitskontrollen aus.

Nur 28 Prozent der Organisationen verzahnen regelmäßige Awareness-Schulungen mit

einer kontinuierlichen Sicherheitsüberwachung. Das bedeutet: Erkennt eine

Verhaltensanalyse einen Hochrisikobenutzer, lösen diese Informationen häufig

keine automatisch orchestrierten Gegenmaßnahmen über Zugriffssteuerung,

Data-Loss-Prevention und Überwachungssysteme hinweg aus.

Dort, wo die Integration gelingt, sind die Effekte deutlich: 40 Prozent der

Unternehmen berichten von einer deutlich schnelleren Eindämmung von Bedrohungen,

besserer Transparenz und einer spürbar höheren Compliance-Bereitschaft. Die

zentrale Frage lautet daher nicht, ob Integration Mehrwert schafft - sondern

warum so viele Organisationen weiterhin an einer zersplitterten Tool-Landschaft

festhalten und Bedrohungen über E-Mail, Kollaborationsplattformen und

Datenbestände hinweg nicht konsequent korrelieren können.

Der Weg nach vorn: Koordination zur Minimierung menschlicher Risiken

Organisationen können ihre Kommunikationskanäle, Kollaborationsplattformen und

das Verhalten ihrer Mitarbeitenden nicht länger als voneinander getrennte

Sicherheitsbausteine betrachten. Ebenso wenig können sie sich auf native

Sicherheitsfunktionen verlassen, die nie dafür entwickelt wurden,

zielgerichtete, menschlich gesteuerte Angriffe in großem Maßstab zu stoppen. Um

das menschliche Risiko wirksam zu reduzieren, müssen Unternehmen ihre

Mitarbeitenden dort erreichen, wo Risiken tatsächlich entstehen: in ihren

Posteingängen, in ihren täglichen Arbeitsabläufen und in ihren Entscheidungen im

Moment der Interaktion. Dafür braucht es eine ganzheitliche

Sicherheitsstrategie, die die gesamte Bedrohungslandschaft berücksichtigt und

Mensch, Prozesse und Technologie konsequent zusammenführt.

Die Lösung erfordert koordinierte Maßnahmen entlang vier Dimensionen:

1. Integrierte Sichtbarkeit über alle Kommunikations- und Kollaborationskanäle

hinweg

2. Verhaltensanalytik und Management sicherheitsrelevanten Verhaltens, die

Risikobenutzer und anomale Aktivitätsmuster erkennen und gleichzeitig

messbare Veränderungen im Umgang der Mitarbeitenden mit Bedrohungen bewirken

3. Datenverwaltung und -schutz, die sensible Informationen unabhängig von ihrem

Standort oder ihrer Bewegung sichern

4. Koordinierte Reaktion, die menschenorientierte und technologieorientierte

Sicherheitskontrollen verbindet

Organisationen, die diese Anforderungen erfüllen, erkennen und verhindern

Insider-Bedrohungen, bevor kostspielige Sicherheitsverletzungen eintreten.

Organisationen mit fragmentierten Ansätzen sehen steigende Sicherheitsausgaben

bei sinkender Schutzwirksamkeit.

Für weitere Einblicke und zentrale Empfehlungen unseres Teams laden Sie den

vollständigen Report herunter: State of Human Risk Report 2026

(https://www.mimecast.com/resources/ebooks/state-of-human-risk/) .

Über Mimecast

Mimecast ist ein führendes Cybersicherheitsunternehmen, das die Art und Weise

verändert, wie Unternehmen menschliche Risiken verwalten und sichern. Die

KI-gestützte, API-fähige Connected Human Risk Platform wurde speziell

entwickelt, um Unternehmen vor dem gesamten Spektrum an Cyberbedrohungen zu

schützen. Durch die Integration modernster Technologie mit menschenzentrierten

Ansätzen sorgt die Plattform für mehr Transparenz und strategierelevante

Einblicke.

Indem Unternehmen befähigt werden, ihre kollaborativen Umgebungen aktiv zu

schützen, sichert unsere Technologie kritische Daten und bindet Mitarbeitende

aktiv in Risikominderung und Produktivitätssteigerung ein. Mehr als 42.000

Unternehmen weltweit vertrauen Mimecast, um der sich ständig weiterentwickelnden

Bedrohungslandschaft einen Schritt voraus zu sein.

Von Insider-Risiken bis hin zu externen Bedrohungen - mit Mimecast erhalten

Kunden mehr. Mehr Transparenz. Mehr Agilität. Mehr Kontrolle. Mehr Sicherheit.

Pressekontakt:

LHLK Agentur für Kommunikation GmbH

mailto:mimecast@lhlk.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/134545/6252131

OTS: Mimecast

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