•  

     FAQ

    In unseren FAQ finden Sie die häufigsten Fragen und Antworten.

    Für Begriffserklärungen können Sie unser Glossar nutzen.

    FAQ
  •  

     E-MAIL

    Kontaktieren Sie uns per E-Mail.

    wertpapiere@dzbank.de

    Mail schreiben
  •  

     Live-Chat

    Kontaktieren Sie uns über den Live-Chat.

    Servicezeiten: Montag bis Freitag von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr

    Chat
  •  

     Anruf

    Montags bis Freitags von 08:30 Uhr bis 17:30 Uhr sind wir unter der Nummer (069)-7447-7035 für Sie da.

    Anruf
  •  

     Whatsapp

    ..... Hier Whatsapp Inhalte einfügen ....

Nachrichten und Analysen für

21.04.2026 | 14:41:33 (dpa-AFX)
ROUNDUP 2: Kein Treibstoff-Notstand - Vorgehen gegen Schattenflotte

(neu: Details)

BERLIN (dpa-AFX) - In der Diskussion über mögliche Treibstoff-Engpässe in Deutschland hat der Nationale Sicherheitsrat vorerst Entwarnung gegeben. Es gebe keine Notlage, die Vorräte gerade an Kerosin seien "für eine absehbare Zeit" ausreichend, hieß es nach einer Sitzung des Gremiums mit Vertretern von Bund, Ländern und Sicherheitsbehörden aus Teilnehmerkreisen. Es gebe außerdem "Raffinerieoptionen", die eine schnelle Reaktion auf mögliche Lücken gewährleisten würden.

Staatssekretäre sollen Lage im Blick behalten

Man sei sich allerdings der "angespannten Situation" bewusst und werde die Lage weiter intensiv beobachten. Dazu wird die bereits bestehende "Task Force Energieversorgung" zu einem Ausschuss aus Staatssekretären aufgewertet, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. In der Task Force sind derzeit neben dem Kanzleramt die Ministerien für Wirtschaft, Finanzen, Auswärtiges und die Bundesnetzagentur ständig vertreten.

Russische Schattenflotte weicht in deutsche Gewässer aus

Der Nationale Sicherheitsrat beschloss auch ein nicht näher definiertes "Vorgehen gegen die russische Schattenflotte". Gemeint sind Tanker und Frachtschiffe, die Russland zum Vermeiden von Sanktionen etwa beim Öltransport einsetzt. Wegen verschärfter Kontrollen anderer Ostseeanrainer wie Schweden sind sie verstärkt in deutschen Hoheitsgewässern unterwegs.

Die schwedische Küstenwache hatte zuletzt mehrfach verdächtige Schiffe geentert und sie an der Weiterfahrt gehindert. Zwei dieser Schiffe liegen derzeit vor der Südküste Schwedens. Ob der Einsatz sich auszahle, bleibe abzuwarten, sagte ein Sprecher der Küstenwache der dpa. Vereinzelt sei zu beobachten, dass mutmaßliche Schiffe der Schattenflotte südlichere Routen wählten. Ein Trend lasse sich daraus aber noch nicht ableiten.

Die EU warnt schon länger davor, dass Schiffe der Schattenflotte auch als Plattform für den Start von Drohnen für Stör- oder Spionageangriffe genutzt werden können. Einzelheiten des Vorgehens gegen die Flotte in deutschen Hoheitsgewässern werden aus Sicherheitsgründen, aber auch aus strategischen Gründen nicht bekanntgegeben. Eine Kommunikation würde dazu führen, dass sich die Schiffe darauf einstellen könne.

Merz: "Bürger müssen sich darauf verlassen können"

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte die Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats am Sonntagabend auf der Hannover Messe überraschend angekündigt. Ein sehr ungewöhnliches Vorgehen, denn das Gremium tagt streng geheim. Der Kanzler wollte mit seiner Ankündigung offensichtlich ein Zeichen setzen, dass die Bundesregierung sich um die Sicherheit der Energieversorgung kümmert.

Der Iran-Krieg hat zu drastisch steigenden Energiepreisen geführt. Nun geht es darum, Engpässe bei der Versorgung zu verhindern. "Unser Ziel ist dabei klar: Die deutsche Wirtschaft und die Bürger müssen sich darauf verlassen können, dass die Versorgung mit zentralen Produkten wie etwa Diesel, Benzin, Flugbenzin gesichert bleibt", sagte Merz vor der Sitzung.

Zu möglichen Gegenmaßnahmen, falls es doch zu einem Engpass kommen sollte, hat Merz sich bisher aber bedeckt gehalten. "Welche Maßnahmen wir dann gegebenenfalls gemeinsam vorschlagen werden, ist offen", sagte er am Montag. Die Bundesregierung beobachte die Preisentwicklung und die Entwicklung der verfügbaren Mengen in den Märkten seit Beginn des Iran-Kriegs sehr genau. "Welche Schlussfolgerungen wir daraus ziehen, hängt sehr davon ab, wie dieser Konflikt jetzt weitergeht oder endet."

Auch Hormus-Einsatz der Bundeswehr bestätigt

In der Sitzung stellte sich der Nationale Sicherheitsrat auch noch einmal hinter das Angebot des Kanzlers, dass sich Minenjagdboote und Aufklärungsflugzeuge bei einer dauerhaften Waffenruhe im Iran-Krieg an einer Sicherung der Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus beteiligen. Auch die Bedingungen dafür wurden bestätigt: Eine sichere internationale Rechtsgrundlage, ein Mandat des Bundestags und ein belastbares Einsatzkonzept.

Forderung nach Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz

Die schwarz-rote Bundesregierung hatte den Nationalen Sicherheitsrat im vergangenen Jahr gegründet, um auf Krisen und Bedrohungen aller Art schnell und effektiv reagieren zu können. Das Gremium tagt etwa alle sechs Wochen.

Neben Mitgliedern der Bundesregierung und Sicherheitsbehörden nahmen an der Sitzung am Montagabend auch einzelne Ministerpräsidenten der Länder teil. Merz hatte als einen Teilnehmer den niedersächsischen Regierungschef Olaf Lies von der SPD genannt. Die SPD-Ministerpräsidenten haben zusätzlich eine Sonder-Ministerpräsidentenkonferenz gefordert, um über die Energiekrise zu beraten./mfi/DP/nas

21.04.2026 | 14:39:07 (dpa-AFX)
Triebwerksbauer GE legt überraschend stark zu - Aktie gewinnt
21.04.2026 | 14:37:56 (dpa-AFX)
Rente: SPD-Generalsekretär droht Merz mit 'erbittertem Widerstand'
21.04.2026 | 14:37:45 (dpa-AFX)
Gerlach warnt vor Kliniksterben durch Krankenkassen-Reform
21.04.2026 | 14:37:19 (dpa-AFX)
ROUNDUP/Babynahrung vergiftet: Suche nach Gift-Glas - und Erpresser
21.04.2026 | 14:35:24 (dpa-AFX)
IRW-News: Deep Sea Minerals Corp.: Deep Sea Minerals Corp. nimmt zur Transaktion zwischen American Ocean Minerals und Odyssey Marine Exploration Stellung
21.04.2026 | 14:27:59 (dpa-AFX)
Aktien Frankfurt: Dax moderat im Plus - Unsicherheit bleibt

Neue Produkte

Hier stellen wir Ihnen unsere aktuellen Neuemissionen sortiert nach Produktkategorie vor. Durch das Einstellen eines Basiswerts in der Basiswertauswahl können Sie sich die angezeigten Produkte auf ihren Basiswert betreffende einschränken. Das Sortierkriterium der Produkte entnehmen Sie dem grauen Balken über den Produkten. Durch einen Klick auf den orangen Balken unter den hervorgehobenen Produkten gelangen Sie zu weiteren neuen Produkten der betreffenden Kategorie und ggf. zum entsprechenden Basiswert.

Analysen und Termine

Der DPA-AFX Analyser ist ein Newsfeed zu Aktien mit Bewertungen der verschiedenen Bankhäuser. Diese werden zentral bei AFX-DPA gesammelt und dann weitergegeben, sodass die Daten hier in einem Modul dargestellt werden können. Falls ein oder mehrere Basiswert(e) ausgewählt werde(n) sehen Sie die Analysen zu diesen Basiswert(en).  Bei Indizes werden die Analysen zu den enthaltenen Basiswerten angezeigt.

Mit einem Klick auf einen Basiswert gelangen Sie zum Factsheet dieses Basiswerts, durch einen Klick auf die Anzahl der Analysen zum Analysenticker. Wenn Sie im Analysenticker auf einen Basiswert klicken sehen Sie die passende Analyse.

Unter dem Reiter „Meiste Analysen“ werden die analysierten Basiswerte absteigend nach Anzahl der Analysen und unter dem Reiter Analysenticker nach Aktualität geordnet.

AktieKursAnz.AnzahlDurchschnitt
Brenntag AG--6
adidas AG--5
Jungheinrich AG--5
Kion Group AG--5

Copyright dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. Weiterverbreitung, Wiederveröffentlichung oder dauerhafte Speicherung ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung von dpa-AFX ist nicht gestattet. Alle Meldungen und Videos der Wirtschaftsnachrichtenagentur dpa-AFX werden mit journalistischer Sorgfalt erarbeitet. Meldungen bzw. Videos zu Finanzanalysen von Dritten fassen diese Analysen lediglich zusammen bzw. geben sie in Auszügen wieder. Die Meldungen stellen aber weder eine Anlageberatung oder Anlageempfehlung noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Abschluss bestimmter Finanzgeschäfte dar. Darüber hinaus ersetzen sie nicht eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung. Daher ist jegliche Haftung für Schäden aller Art (insbesondere Vermögensschäden), die bei Verwendung der Meldungen für die eigene Anlageentscheidung unter Umständen auftreten, ausgeschlossen. Auf den Inhalt der Finanzanalyse selbst hat die Nachrichtenagentur keinen Einfluss, verantwortlich dafür ist ausschließlich das jeweils für die Erstellung verantwortliche Unternehmen. Die Offenlegung der möglichen Interessenkonflikte der jeweils für die Erstellung der Finanzanalysen verantwortlichen Unternehmen ist auf deren Internetseite abrufbar.

Aus den Resorts